Antisemitismus

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Re: Antisemitismus

Beitragvon Gretel » Sa 3. Jan 2015, 19:00

freigeist » Sa 3. Jan 2015, 18:41 hat geschrieben:
Nein, das ist eine Bezeichnung für Juden, die hauptsächlich den Staat Israel infrage stellen. Solche Vorstellungen gibt es auch unter Juden.




Solche Vorstellungen gibt es in allererster Linie unter den streng Orthodoxen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Sa 3. Jan 2015, 19:04

freigeist » vor 19 Minuten hat geschrieben:
Nein, das ist eine Bezeichnung für Juden, die hauptsächlich den Staat Israel infrage stellen. Solche Vorstellungen gibt es auch unter Juden.


Solche Vorstellungen sind rein religiöse Schlussfolgerungen.
Die "selbsthassenden Juden" stellen nicht den Staat Israel in Frage, sondern dessen Politik.
Und damit man sich mit diesen Leuten nicht weiter befassen muss, werden sie diskreditiert.
Dazu gehören Uri Avnery, Daniel Barenboim, Amira Hass, Norman Finkelstein, Tom Segev, die Oma in dem Film "Defamation uva. .....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Sa 3. Jan 2015, 19:05

Gretel » vor 4 Minuten hat geschrieben:


Solche Vorstellungen gibt es in allererster Linie unter den streng Orthodoxen.


So ist es.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon ThorsHamar » Sa 3. Jan 2015, 19:31

Liegestuhl » vor 59 Minuten hat geschrieben:
Dann würden sie direkt nach Deutschland einwandern. Dort wandern nämlich viele Israelis aufgrund der schlechten Wirtschaftslage in Israel hin aus.


Das tun Franzosen ja auch, z.B, Rebecca. http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 61988.html

Passt aber gar nicht so gut in die Antisemitismus - Nummer ....
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Bleibtreu » Sa 3. Jan 2015, 23:18

Liegestuhl » Sa 3. Jan 2015, 16:21 hat geschrieben:
Das ist sicherlich Interpretationssache. Wenn jedoch die Geschichte dem jüdischen Volk eine Sache schmerzhaft aufgezeigt hat, dann die Erkenntnis, dass man sich als Gemeinschaft nur auf sich selbst verlassen kann. In der Diaspora waren die Juden immer auf das Wohlwollen und die Verhältnisse des Gastlandes angewiesen. Der Zionismus rechtfertigt und begründet sich genau aus dieser Einsicht. Dieser Zustand, fremden Menschen bedingungslos ausgeliefert zu sein, änderte sich erst mit der Gründung Israels.

Genau so ist es. Und das sollte doch keine Neuigkeit sein für die Diskutanten! :D
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Re: Antisemitismus

Beitragvon schokoschendrezki » Sa 3. Jan 2015, 23:39

Liegestuhl » Sa 3. Jan 2015, 17:21 hat geschrieben:
Das ist sicherlich Interpretationssache. Wenn jedoch die Geschichte dem jüdischen Volk eine Sache schmerzhaft aufgezeigt hat, dann die Erkenntnis, dass man sich als Gemeinschaft nur auf sich selbst verlassen kann. In der Diaspora waren die Juden immer auf das Wohlwollen und die Verhältnisse des Gastlandes angewiesen. Der Zionismus rechtfertigt und begründet sich genau aus dieser Einsicht. Dieser Zustand, fremden Menschen bedingungslos ausgeliefert zu sein, änderte sich erst mit der Gründung Israels.


Das war in der Tat die Situation unmittelbar nach dem 2. WK. Aber in der globalisierten Welt von heute mit ihren Interdependenzen, dem gloabalisierten Finanzkapitalismus, Weltkonzernen usw. fragt sich zumindest, ob Begriffe wie "Gastland" oder "fremde Menschen" noch dieselbe Bedeutung haben wie Ende Mitte des 20. Jahrhunderts.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Provokateur » Sa 3. Jan 2015, 23:48

Juden waren bis zur Gründung des Staates Israel überall nur "Gast". Egal, wie sehr sie versuchten, sich zu integrieren. Die Gründung des Staates Israel war also keine "Nettigkeit", sondern eine historische Notwendigkeit.

Was aber soll sich an der Einstellung geändert haben, dass viele Menschen, egal in welchem Land, Mitbürger jüdischen Glaubens immer noch als etwas fremdes wahrnehmen? Die EInstellung gibt es seit 2000 Jahren und daran hat sich bis heute nix geändert.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Bleibtreu » Sa 3. Jan 2015, 23:58

Provokateur » Sa 3. Jan 2015, 23:48 hat geschrieben:Juden waren bis zur Gründung des Staates Israel überall nur "Gast". Egal, wie sehr sie versuchten, sich zu integrieren. Die Gründung des Staates Israel war also keine "Nettigkeit", sondern eine historische Notwendigkeit.

Was aber soll sich an der Einstellung geändert haben, dass viele Menschen, egal in welchem Land, Mitbürger jüdischen Glaubens immer noch als etwas fremdes wahrnehmen? Die EInstellung gibt es seit 2000 Jahren und daran hat sich bis heute nix geändert.

Eben - die Realität zeigt ja gerade, dass sich nichts daran geändert hat.
Nicht nur in Frankreich, wo sich die Zahl der Übergriffe 2014 verdoppelt hat, in ganz Europa. :|
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Zunder » So 4. Jan 2015, 01:53

schokoschendrezki » Sa 3. Jan 2015, 23:39 hat geschrieben:
Das war in der Tat die Situation unmittelbar nach dem 2. WK. Aber in der globalisierten Welt von heute mit ihren Interdependenzen, dem gloabalisierten Finanzkapitalismus, Weltkonzernen usw. fragt sich zumindest, ob Begriffe wie "Gastland" oder "fremde Menschen" noch dieselbe Bedeutung haben wie Ende Mitte des 20. Jahrhunderts.

Die französischen Juden sind weder Gäste noch Fremde in Frankreich.
Der Antisemitismus richtet sich auch im 21. Jahrhundert dagegen, daß die Juden als Juden existieren. Ihr Status ist und war im Grunde immer irrelevant.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon schokoschendrezki » So 4. Jan 2015, 08:50

Zunder » So 4. Jan 2015, 02:53 hat geschrieben:Die französischen Juden sind weder Gäste noch Fremde in Frankreich.
Der Antisemitismus richtet sich auch im 21. Jahrhundert dagegen, daß die Juden als Juden existieren. Ihr Status ist und war im Grunde immer irrelevant.


Ja, der Charakter des Antisemitismus hat sich nicht verändert. Die Frage war nur, ob ein Staat als ein völkerrechtliches Gebilde wie eben der Staat Israel noch dieselbe Bedeutung und insbesondere dieselbe Schutzfunktion hat wie Mitte des 20. Jahrhunderts.

Vor ein paar Monaten lief die Meldung durch die Zeitungen, junge Israelis würden in gewisser Zahl nach Berlin übersiedeln, weil die Stadt momentan ziemlich angesagt ist und vor allem weil die Puddingpreise im Gegensatz zu denen in Tel Aviv bezahlbar seien und dass Mitglieder der israelischen Regierung sich über solche Schnoddrigkeiten ziemlich aufgeregt hätten. Dabei widerspiegelt dies nur einfach die Tatsache, dass die Wahl des Lebensmittelpunktes heute - zumindest in der westlichen Welt - etwas ganz anderes ist als die gleichsam schicksalhafte und mehr oder weniger endgültige Entscheidung der Übersiedlung nach Israel Mitte des 20. Jahrhunderts. Insofern lösen sich die Schutzfunktionen des Staates auf der einen, aber auch die Bindungskräfte des Staates auf der anderen Seite auf. Ich bewerte das aber positiv. Positiv auch für die Juden. Dieses optimistische Bild einer offenen Welt ist auch die Vision des letzten Raums des neueröffneten grandiosen jüdischen Museums in Warschau, das ich nur jedem empfehlen kann.

Der neue Nationalismus oder die neuen ultrareligiösen Strömungen sind meiner Ansicht nach ebensosehr Gegenreflexe auf diese Entwicklungen wie sie es etwa die Gegenreformation war.
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am So 4. Jan 2015, 08:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon InDubioProReo » So 4. Jan 2015, 16:17

Liegestuhl » Sa 3. Jan 2015, 06:12 hat geschrieben:Die Situation in Frankreich zeigt auf, wie wichtig ein jüdischer Staat auch heute noch ist. Der Antisemitismus ist nach den Veröffentlichungen der Unmenschlichkeiten des Holocaustes keineswegs verschwunden. Er hat sich lediglich maskiert.


Aber niemand hier stellt doch die Notwendigkeit eines jüdischen Staates in Frage? Es geht doch zumeist darum wie der Staat Israel mit seinen Nachbarn verfährt, und ob dieser Umgang zukunftsfähig ist.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Provokateur » So 4. Jan 2015, 16:20

Der Verdacht kommt schon ab und zu auf. Dass die derzeitige Politik Israels zumindest einer kritischen Betrachtung bedarf, steht für mich außer Frage.
Allerdings stellt sich nicht nur die Frage, wie Israel mit seinen Nachbarn verfährt, sondern auch wie die Nachbarn mit Israel verfahren. Solange aus einem kleinen terroristischen Wurmfortsatz immer Knaller geflogen kommen, kann ich die Reaktionen Israels gut verstehen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » So 4. Jan 2015, 16:29

InDubioProReo » So 4. Jan 2015, 16:17 hat geschrieben:Aber niemand hier stellt doch die Notwendigkeit eines jüdischen Staates in Frage?

Es gibt hier reihenweise User, die das machen. Ich könnte dir aus dem Stand 10 nennen.
Es geht doch zumeist darum wie der Staat Israel mit seinen Nachbarn verfährt, und ob dieser Umgang zukunftsfähig ist.


Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Wer Israel mit Raketen beschießt, sollte nicht mit Dankbarkeit rechnen.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Weltregierung » Mo 5. Jan 2015, 00:31

Einige Spambeiträge wurden in die Ablage verschoben.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Liegestuhl » Mo 5. Jan 2015, 14:24

Es gab einen erneuten Vorfall in Berlin-Mitte.

Deutschland im Jahr 2015:

Antisemitismus: Männer attackieren Juden in Berlin-Mitte
....
Ersten Erkenntnissen zufolge hatte das Opfer gegen 2.30 Uhr einen Zug der Linie U6 am Bahnhof Hallesches Tor in Kreuzberg betreten. Im U-Bahn-Waggon hätten sieben Männer antisemitische Lieder gesungen und lauthals "Fuck Israel" und "Fuck die Juden" gerufen.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/b ... 11306.html
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Keoma » Mo 5. Jan 2015, 14:51

Hat übrigens jemand die Kanzelrede von Charlotte Knobloch gesehen?
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Re: Antisemitismus

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 5. Jan 2015, 15:21

Keoma » Mo 5. Jan 2015, 15:51 hat geschrieben:Hat übrigens jemand die Kanzelrede von Charlotte Knobloch gesehen?


... ja, gelesen. Da steht eine ganze Menge Kluges über das Verhältnis von Juden und Nichtjuden in Deutschland und über die Wesenszüge von Antisemitismus. Bemerkenswerterweise kommt das Wort "Israel" auf den sieben Seiten (zumindest direkt) nicht vor.

http://ev.kirche-duisburg.de/content/e227/e228/e6740/infoboxContent6741/KanzelredeDr-Charlotte-Knobloch.pdf
Zuletzt geändert von schokoschendrezki am Mo 5. Jan 2015, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon Keoma » Mo 5. Jan 2015, 15:23

schokoschendrezki » Mo 5. Jan 2015, 16:21 hat geschrieben:
... ja, gelesen. Da steht eine ganze Menge Kluges über das Verhältnis von Juden und Nichtjuden in Deutschland und über die Wesenszüge von Antisemitismus. Bemerkenswerterweise kommt das Wort "Israel" auf den sieben Seiten (zumindest direkt) nicht vor.

http://ev.kirche-duisburg.de/content/e227/e228/e6740/infoboxContent6741/KanzelredeDr-Charlotte-Knobloch.pdf


Äh, die ist aber ein bisserl alt.
Ich meine die vom 3.
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Re: Antisemitismus

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 5. Jan 2015, 16:09

Keoma » Mo 5. Jan 2015, 16:23 hat geschrieben:
Äh, die ist aber ein bisserl alt.
Ich meine die vom 3.


ähmm, ja. Muss ich mal schauen. Interessiert mich aber. :)
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Re: Antisemitismus

Beitragvon pikant » Mo 5. Jan 2015, 16:28

ThorsHamar » Sa 3. Jan 2015, 14:17 hat geschrieben:
Die Situation zeigt, dass grundsätzliche Flucht vor Problemen diese noch niemals gelöst haben.


die Juden in Frankreich sind bestimmt nicht an dem zunehmenden Hass auf Sie schuld.
wenn das Leben in einem Land unertraeglich wird, sollte man gehen.
das hat nichts mit Flucht vor Problemen zu tun, wenn man sich nicht mehr sicher fuehlt und tagtaeglich in Angst leben muss.

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