Notwehr & Selbstjustiz

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 15:59

Wohl wahr es gibt ja sogar auch unterlassene Hilfeleistung, aber wen wundert es?


Unterlassene Hilfeleistung kommt eher bei Unfällen aller Art in Betracht, wenn Zeugen es noch nicht einmal für nötig halten, einen Notarzt zu rufen oder sonstwie ihnen leicht zumutbare Hilfe zu leisten.

Wer dagegen vor gewalttätigen Aggressoren zurückschreckt, macht sich praktisch nie wegen Unterlassener Hilfeleistung strafbar. Das scheitert an dem Tatbestandsmerkmal der Zumutbarkeit. Niemand muss seine eigene Gesundheit riskieren:

§ 323c Unterlassene Hilfeleistung

Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.


http://dejure.org/gesetze/StGB/323c.html
William
Beiträge: 4382
Registriert: Di 19. Jan 2016, 17:36

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon William » Mi 27. Jan 2016, 16:59

Eiskalt hat geschrieben:(27 Jan 2016, 14:22)
Wer sich wehrt steht ja hier schon mit einem Bein im Knast!


Das stimmt so nicht recht und diese Denke ist im Bedarfsfall überhaupt nicht praktikabel. Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Wer sich darüber zum Zeitpunkt eines Angriffs aber zu lange Gedanken macht, verschenkt entweder die Möglichkeit auf Nothilfe oder wird selbst zum Opfer, ohne jegliche Chance darauf Notwehr anwenden zu können. Beides ist keine allzu befriedigende Lösung.
Dann doch lieber die Überlegung anstellen ob kämpfen oder wegrennen die sinnvollere Alternative ist, denn das ist in einem solchen Moment wichtiger.
Ein lauter Schrei und ein harter Schlag (dieser muss nicht einmal gezielt erfolgen) und die Bedrohung ist in >90% der Fälle Geschichte.
Die meisten Kriminellen sind nämlich gar nicht so gewaltbereit wie landläufig angenommen wird, sondern ergreifen oft genug die Flucht und suchen sich das nächste potentielle Opfer.
Auf aktuelle Geschehnisse wie Köln bezogen sieht es etwas anders aus. Armlänge Abstand ist natürlich Quatsch. Entweder tritt man aus dem Gebäude heraus, bemerkt dass etwas nicht stimmt und macht auf der Stelle kehrt oder, falls man bereits mitten drin ist, nimmt die Beine in die Hand und läuft. In der Masse stehen bleiben ist der größte Fehler überhaupt. Stellt sich jemand in den Weg: nicht sprechen, sein Gemächt fokussieren und ohne Vorwarnung zutreten. Danach ab durch die Mitte, raus aus dem Gefahrenbereich. Im Rudel werden selbst Trickdiebe gewalttätig, den Zeitpunkt und die Intensität der Eskalation können selbst Profis kaum abschätzen. Das war auch mit ein Grund warum die Polizei nicht eingegriffen hat. Wenn selbst Beamte eine Lage falsch beurteilen, hat der Einzelne in der Masse erst recht keinen Überblick was geschieht und was noch zu erwarten ist.
Bei unklarer Lage ist möglichst frühzeitiger und rascher Rückzug die vernünftigste Lösung.
Die meisten Opfer waren nicht auf so etwas vorbereitet, das hat sie gelähmt und dadurch wahnsinnig angreifbar gemacht. Es wurde zwar bereits im Sommer davor gewarnt aber gröstenteils ignoriert und als Hirngespinst abgetan. Aber auch mit diesem Wissen tut man sich in derlei Situationen schwer Angreifer abzuwehren, erst recht wenn es zwei oder gar noch mehr sind.
In Köln, Hamburg, etc. war es eine schiere Masse.

Schade, dass sich nicht 5...10 Männer ein Herz gefasst und eine Massenschlägerei angezettelt haben. Nicht der Gewalt wegen, sondern weil dadurch die Polizei gezwungen gewesen wäre entsprechend einzugreifen. Das hätte die Versammlung aufgelöst, die meisten Halunken wären geflüchtet und der größte Teil aller sexuellen Übergriffe hätten erst gar nicht stattgefunden.

Die Leute sollten anfangen umzudenken. Mit Köln hat ein gewisser Trend dahingehend eingesetzt, so richtig bewusst ist es indes Vielen noch nicht was wann, wo und wie zu tun und erlaubt ist.
Notwehr ist nichts Verwerfliches, hat nichts mit Rassenhass o.ä. zu tun, sondern ist ein Mittel um die eigenen, verbrieften Grundrechte zu wahren. So viel Selbstbewusstsein und Mut dürfte man durchaus aufbringen um sie im Ernstfall auch nutzen zu können.
Als müsse ganz Deutschland vor ein paar Deppen kuschen, die glauben sie könnten sich alles erlauben....
Auch hier müsste allen voran A. Merkel rufen: ".... dann ist das nicht mehr mein Land!"
Wenn Gewalt das allerletzte Mittel ist um sich bei einem Angriff zu wehren, dann braucht man sich dafür nicht zu schämen. Tun aber Viele, und wenn sie dann zum Opfer wurden umso mehr. Teufelskreis!
Benutzeravatar
Eiskalt
Beiträge: 1596
Registriert: Mi 2. Dez 2009, 11:05
Benutzertitel: Der Staat bin ich

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Eiskalt » Mi 27. Jan 2016, 17:56

William hat geschrieben:(27 Jan 2016, 16:59)

Das stimmt so nicht recht und diese Denke ist im Bedarfsfall überhaupt nicht praktikabel. Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Wer sich darüber zum Zeitpunkt eines Angriffs aber zu lange Gedanken macht, verschenkt entweder die Möglichkeit auf Nothilfe oder wird selbst zum Opfer, ohne jegliche Chance darauf Notwehr anwenden zu können. Beides ist keine allzu befriedigende Lösung.
Dann doch lieber die Überlegung anstellen ob kämpfen oder wegrennen die sinnvollere Alternative ist, denn das ist in einem solchen Moment wichtiger.
Ein lauter Schrei und ein harter Schlag (dieser muss nicht einmal gezielt erfolgen) und die Bedrohung ist in >90% der Fälle Geschichte.
Die meisten Kriminellen sind nämlich gar nicht so gewaltbereit wie landläufig angenommen wird, sondern ergreifen oft genug die Flucht und suchen sich das nächste potentielle Opfer.
Auf aktuelle Geschehnisse wie Köln bezogen sieht es etwas anders aus. Armlänge Abstand ist natürlich Quatsch. Entweder tritt man aus dem Gebäude heraus, bemerkt dass etwas nicht stimmt und macht auf der Stelle kehrt oder, falls man bereits mitten drin ist, nimmt die Beine in die Hand und läuft. In der Masse stehen bleiben ist der größte Fehler überhaupt. Stellt sich jemand in den Weg: nicht sprechen, sein Gemächt fokussieren und ohne Vorwarnung zutreten. Danach ab durch die Mitte, raus aus dem Gefahrenbereich. Im Rudel werden selbst Trickdiebe gewalttätig, den Zeitpunkt und die Intensität der Eskalation können selbst Profis kaum abschätzen. Das war auch mit ein Grund warum die Polizei nicht eingegriffen hat. Wenn selbst Beamte eine Lage falsch beurteilen, hat der Einzelne in der Masse erst recht keinen Überblick was geschieht und was noch zu erwarten ist.
Bei unklarer Lage ist möglichst frühzeitiger und rascher Rückzug die vernünftigste Lösung.
Die meisten Opfer waren nicht auf so etwas vorbereitet, das hat sie gelähmt und dadurch wahnsinnig angreifbar gemacht. Es wurde zwar bereits im Sommer davor gewarnt aber gröstenteils ignoriert und als Hirngespinst abgetan. Aber auch mit diesem Wissen tut man sich in derlei Situationen schwer Angreifer abzuwehren, erst recht wenn es zwei oder gar noch mehr sind.
In Köln, Hamburg, etc. war es eine schiere Masse.

Schade, dass sich nicht 5...10 Männer ein Herz gefasst und eine Massenschlägerei angezettelt haben. Nicht der Gewalt wegen, sondern weil dadurch die Polizei gezwungen gewesen wäre entsprechend einzugreifen. Das hätte die Versammlung aufgelöst, die meisten Halunken wären geflüchtet und der größte Teil aller sexuellen Übergriffe hätten erst gar nicht stattgefunden.

Die Leute sollten anfangen umzudenken. Mit Köln hat ein gewisser Trend dahingehend eingesetzt, so richtig bewusst ist es indes Vielen noch nicht was wann, wo und wie zu tun und erlaubt ist.
Notwehr ist nichts Verwerfliches, hat nichts mit Rassenhass o.ä. zu tun, sondern ist ein Mittel um die eigenen, verbrieften Grundrechte zu wahren. So viel Selbstbewusstsein und Mut dürfte man durchaus aufbringen um sie im Ernstfall auch nutzen zu können.
Als müsse ganz Deutschland vor ein paar Deppen kuschen, die glauben sie könnten sich alles erlauben....
Auch hier müsste allen voran A. Merkel rufen: ".... dann ist das nicht mehr mein Land!"
Wenn Gewalt das allerletzte Mittel ist um sich bei einem Angriff zu wehren, dann braucht man sich dafür nicht zu schämen. Tun aber Viele, und wenn sie dann zum Opfer wurden umso mehr. Teufelskreis!


So hat man es uns selbst bei der Bundeswehr bei der Wachausbildung gesagt. Daher hätte ich jeden Einbrecher in die Kaserne auch laufen lassen.

Recht hast du ich würde mich auch wehren aber wie es hier in Deutschland läuft ist ja auch ein Unding.

Ja Kriminelle haben auch Angst daher ist der Besitz einer Feierwaffe oft sogar Abschreckung genug. Kommt einer dann einfach ma eine Kugel in die Wand paar Meter entfernt dann weiss der auch was Sache ist. Sollte in der Regel reichen.
Memento mori
-Römisches Sprichwort
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 19:22

Eiskalt hat geschrieben:(27 Jan 2016, 11:01)

Das Verteidigen von Eigentum mit Waffenewalt ist unverhältnismäßig? Ist es nicht auch unverhältnismäßig sich durch Diebstahl an anderen zu bereichern?
Ausserdem gibt es genug Einbrecher die Ihre Opfer verletzten, quälen und töten.

Siehe diese Fälle:

Einbrecher foltern mit Elektroschockern
http://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/einbrecher-schlugen-sein-gesicht-zu-brei

Einbrecher foltern mit Bügeleisen
http://www.lessentiel.lu/de/news/grossregion/story/25649061

Maskierte überfallen Renternin und foltern sie!
http://www.focus.de/regional/bayern/folter-an-81-jaehrigen-nach-raubueberfall-auf-eine-seniorin-in-heroldsberg-sucht-eine-14-koepfige-ermittlungskommission-nun-ihre-peiniger_id_4901807.html

Daher meine Frage was ist hier zu tun? Alles sind erst einmal Einbrecher. Also einfach den Einbrecher fragen ob er Gewalt anwenden möchte oder nur etwas klauen will?
Oder sich besser gleich foltern lassen?

Das ist es nämlich was deine Logik aussagt.



Du hast aber gelesen, was ich schrieb???

Ich spach von Eigentum und nicht von Leben und körperlicher Unversehrtheit.

Die Polizei ist nicht ermächtigt gegen einen Einrecher mit Zwang unter Verwenung einer Schußwaffe vorzugehen ... betrachten wir allein den Angriff auf das Gut Eigentum. Da wollt ihr daraus ein Jedermannrecht machen?

Bleibt in der Diskussion doch einfach mal bei Fakten und Realität. Deine Beispiele haben nichts mit meiner Aussage zu tun.
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 19:26

Eiskalt hat geschrieben:(27 Jan 2016, 11:14)

Dann ist jeder Wehrpflichtige ein trainierter Mensch an einer Feuerwaffe für dich?



Nein, darum laufen sie auch selten außerhalb ihrer Besitztümer mit "schwarfen Waffen" herum.

Unterlass doch einfach endlich deine Interpretationen, mit denen du regelmäßig völlig daneben liegst.
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 19:31

Tja, zum Thema PTB-Waffen, ich hätte fast mal einen angeschossen, der eine solche Waffe gegen mich richtete.

Sollte ich da noch Mitleid haben? Oder besser Selbstmitleid, weil so ein Rambo fast mein Leben zerstört hätte?

Eine Pfeife oder Pfefferspray können auch Leben retten. Damit ist bewiesen, dass man PTW-Waffen nicht braucht. Sollen sie Reizstoffe in geeigneten Geräten produzieren und verkaufen. Diese PTB-Waffen sind nichts anderes als ein Schwanzersatz oder warum sind sie den fettesten Ballermännern nachempfunden, inkl. Zieleinrichtungen?????? Man kann die erforderliche Technik auch in anderen "Hüllen" verbauen, aber die wollen unsere Freizeitrambos ja nicht kaufen, weil sie ihnen nicht männlich genug sind. Warum laufen Frauen mit Spray rum und seltener mit Lady-PTB-Ballermännern?
steve1974
Beiträge: 1926
Registriert: Do 14. Mai 2015, 18:17

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon steve1974 » Mi 27. Jan 2016, 19:44

Provokateur hat geschrieben:(23 Dec 2015, 19:34)

Mit den hier verkauften Waffen kann man aber nur jemanden umbringen, wenn man sich mit der Materie auseinandersetzt. Eine Schreckschusspistole muss man schon aufsetzen, sonst hat der Angreifer außer ein paar Verbrennungen keine weiteren Blessuren. Pfefferspray tut nur weh. Besser so, als wenn sich die Leute schwarz eine scharfe Waffe kaufen, oder?

-
wie wäre es mit legalen, professionellen , zuverlässigen privaten
Sicherheitsdiensten ?
Je 3000 Anwohner tun sich zusammen und chartern eine 3 Mann - Crew .
Diese patroulliert 24 h im Gebiet in 3 Schichen a 8 h und ist in 60 Sekunden da .

3 Mann kosten monatlich 6000.-
Macht bei 3000 Kunden pro Anwohner monatlich 2 Euro .
Legt man es dichter ,
zB. 1000 Anwohner , wären es 6 Euro -.
bei 500 Anw. 12 Euro moatlich.
bei 100 Anw. 60 Euro monatlich .

Hier im Hochhaus wohnen 200 Mieter . Das wären für jeden monatlich 30 Euro .
Also , das wäre mir meine Sicherheit wert !
-
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 19:52

steve1974 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 19:44)

-
wie wäre es mit legalen, professionellen , zuverlässigen privaten
Sicherheitsdiensten ?
Je 3000 Anwohner tun sich zusammen und chartern eine 3 Mann - Crew .
Diese patroulliert 24 h im Gebiet in 3 Schichen a 8 h und ist in 60 Sekunden da .

3 Mann kosten monatlich 6000.-
Macht bei 3000 Kunden pro Anwohner monatlich 2 Euro .
Legt man es dichter ,
zB. 1000 Anwohner , wären es 6 Euro -.
bei 500 Anw. 12 Euro moatlich.
bei 100 Anw. 60 Euro monatlich .

Hier im Hochhaus wohnen 200 Mieter . Das wären für jeden monatlich 30 Euro .
Also , das wäre mir meine Sicherheit wert !
-


Ok, drei Mann in drei Schichten ....

Wann machen die frei oder Urlaub?

Was ist mit Krankheit?

Schon mal was von Eigensicherung gehört?

Wie kommst du auf eine Einsatzzeit von 60 Sekunden bei einem Wohngebiet mit 3000 Menschen?

Eine 24 Stunden Bewachung - nach deinen realitätsfernen und nicht durchführbaren Rahmenbedingungen - kostet pro Woche ca. 3100,- €
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 21:40

Wann machen die frei oder Urlaub?


Wenn der Kollege aus der Freizeit oder dem Urlaub zurückkommt.

Meines Wissens wächst die Sicherheitsbranche derzeit stärker als jede andere. Die obige Rechnung wäre wahrscheinlich heutzutage nicht nur für die Bewohner von "besseren" Stadtteilen, sondern auch für die Mehrheit der Normalverdiener interessant. Nachts das Wohnviertel bewacht, morgens und nachmittags die typischen Schulwege der Kinder - das wäre schon attraktiv.

Allerdings stelle ich es mir als schwierig vor, 200 Normalverdiener in so einer Angelegenheit unter einen Hut zu bringen. Vielleicht sollte man mal auf einem Wachschutzforum oder in einer entsprechenden Facebook - Gruppe anfragen, was so etwas tatsächlich kosten würde. Mit 6000,-- € kommt man kaum hin, der Unternehmer muss mindestens das Doppelte des Bruttolohns kalkulieren.
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 21:53

GG146 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 21:40)

Wenn der Kollege aus der Freizeit oder dem Urlaub zurückkommt.



Bei drei MItarbeitern, die drei Schichten des Tages abdecken und das 365 Tage im Jahr? Da würde keiner aus dem Urlaub kommen, weil keiner in Urlaub gehen kann.
Benutzeravatar
Provokateur
Moderator
Beiträge: 11550
Registriert: Sa 3. Jan 2015, 16:44
Benutzertitel: Alpha by choice&Liberalpatriot
Wohnort: जर्मनी

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Provokateur » Mi 27. Jan 2016, 22:20

In Hösel, einem gutsituierten Ortsteil von Ratingen, läuft seit einigen Jahren auf Veranlassung der Anwohner ein Wachschutz mit Hund.

Die Anwohner haben aber Geld.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

Echte Patrioten wählen NICHT die AfD.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:24

Päule0815 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 21:53)

Bei drei MItarbeitern, die drei Schichten des Tages abdecken und das 365 Tage im Jahr? Da würde keiner aus dem Urlaub kommen, weil keiner in Urlaub gehen kann.


Mann - ich habe geschrieben, wenn der Kollege aus dem Urlaub kommt. Damit meine ich selbstverständlich einen weiteren Kollegen der drei, die gerade im Dienst sind. Die meisten Sicherheitsfirmen haben nämlich mehr als drei Mitarbeiter.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:27

Provokateur hat geschrieben:(27 Jan 2016, 22:20)

In Hösel, einem gutsituierten Ortsteil von Ratingen, läuft seit einigen Jahren auf Veranlassung der Anwohner ein Wachschutz mit Hund.

Die Anwohner haben aber Geld.


Das ist in den Besserverdiener - Vierteln nicht selten. In größeren Stadtvierteln mit Normalverdienern als Einwohner wäre das schon schwieriger zu organisieren. Vielleicht ist das aber nicht unmöglich, wenn man den Schutz der Schulwege in den Vordergrund stellt. Da machen sich sehr viele Eltern große Sorgen.
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 22:29

GG146 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 22:24)

Mann - ich habe geschrieben, wenn der Kollege aus dem Urlaub kommt. Damit meine ich selbstverständlich einen weiteren Kollegen der drei, die gerade im Dienst sind. Die meisten Sicherheitsfirmen haben nämlich mehr als drei Mitarbeiter.



Ok, ich versuche es dir zu erklären. Ich habe auf einen Beitrag geantwortet, der von drei Mitarbeitern sprach, die man bräuche, um einen Drei-Schichten-Dienst zu gewährleisten. Das ist eine Milchmädchenrechnung ... du hast also etwas kommentiert, was du offensichtlich nicht richtig gelesen hast.

Dieser HInweis sei mir - wenn es sich dir nicht offenbart hat - ein Hinweis dafür, dass da ein nicht durchdachtes Sicherheitsmodell vorgestellt wurde, was ich nebenbei ja auch bei den tatsächlichen Kosten in Frage gestellt habe.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:30

Ich habe das mal in eine (nicht offene, daher ohne Link) Security - Gruppe auf Facebook gepostet:

Könnte mal jemand überschlägig ausrechnen, was so etwas wirklich kosten würde?

>> wie wäre es mit legalen, professionellen , zuverlässigen privaten
Sicherheitsdiensten ?
Je 3000 Anwohner tun sich zusammen und chartern eine 3 Mann - Crew .
Diese patroulliert 24 h im Gebiet in 3 Schichen a 8 h und ist in 60 Sekunden da .

3 Mann kosten monatlich 6000.-
Macht bei 3000 Kunden pro Anwohner monatlich 2 Euro .
Legt man es dichter ,
zB. 1000 Anwohner , wären es 6 Euro -.
bei 500 Anw. 12 Euro moatlich.
bei 100 Anw. 60 Euro monatlich .

Hier im Hochhaus wohnen 200 Mieter . Das wären für jeden monatlich 30 Euro .
Also , das wäre mir meine Sicherheit wert ! <<

viewtopic.php?f=34&t=36742&p=3417241#p3417241


Ich bin selbst in der Branche, allerdings nicht mit Kostenrechnung befasst.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:31

Ok, ich versuche es dir zu erklären.


Falsche Reihenfolge. Richtig ist:

1. Selbst verstehen

2. Anderen Leuten was erklären
Zuletzt geändert von GG146 am Mi 27. Jan 2016, 22:44, insgesamt 1-mal geändert.
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 22:32

GG146 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 22:30)

Ich habe das mal in eine (nicht offene, daher ohne Link) Security - Gruppe auf Facebook gepostet:




Du hast sicher vorher gefragt. :thumbup:
Päule0815

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon Päule0815 » Mi 27. Jan 2016, 22:36

GG146 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 22:31)

Falsche Reihenfolge. Richtig ist:

1. Selbst verstehen

2. Anderen Leute was erklären



Komm runter und lerne richtig lesen. Du hast hier den Oberlehrer gegeben.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:42

Antwort eines Facebook - Teilnehmers, der sich besser auskennt als wir hier:


3 MA kosten 6000 pro Schicht im Monat. Das mal 3 schichten sind 18.000 Euro/Monat. Plus Ersatz für Urlaub, frei und Krankheit.
Ich denke das sind so was um die 25.000 €.
Natürlich nur grob gerecht.
Benutzeravatar
GG146
Beiträge: 768
Registriert: Fr 23. Dez 2011, 22:31
Wohnort: Recklinghausen
Kontaktdaten:

Re: Notwehr & Selbstjustiz

Beitragvon GG146 » Mi 27. Jan 2016, 22:43

Päule0815 hat geschrieben:(27 Jan 2016, 22:36)

Komm runter und lerne richtig lesen. Du hast hier den Oberlehrer gegeben.


Nein, ich habe die Rechnung angezweifelt und deshalb bei Profis nachgefragt. Du hast hier den Oberlehrer gegeben, nicht ich.

Spinner.

Zurück zu „21. Innere Sicherheit“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast