Rechtsextremistische Kriminalität

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Zinnamon
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Zinnamon » So 23. Sep 2018, 15:17

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(23 Sep 2018, 15:26)

Die Querfinazierung der AfD durch Russland über die Schweiz ist nicht sehr geheim.


Neu ist, dass es erstmals belegbare, ausführliche Kommunikation zwischen der AfD und dem "Förderverein" gibt, eine direkte Verbindung, die bisher geleugnet wurden. Es geht das schnörkellose, konkrete Bestellen von ""gratis"" Werbematerial.
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Sole.survivor@web.de
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Sole.survivor@web.de » So 23. Sep 2018, 15:22

Zinnamon hat geschrieben:(23 Sep 2018, 16:17)

Neu ist, dass es erstmals belegbare, ausführliche Kommunikation zwischen der AfD und dem "Förderverein" gibt, eine direkte Verbindung, die bisher geleugnet wurden. Es geht das schnörkellose, konkrete Bestellen von ""gratis"" Werbematerial.

Sehr gut. Die Strafe für einen absichtlich falschen Rechenschaftsbericht ist üblicherweise das Dreifache der strittigen Zuwendung zuzüglich darauf aufbauender staatlicher Förderungen. Die Fördermittel werden dabei nachträglich an die anderen Berechtigten umverteilt. CSU, SPD und Linke können schon mal mit Rechnen anfangen, wieviele Millionen die über Jahre erfolgte Kampagne wohl wert sein mag.
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Cat with a whip
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Cat with a whip » So 23. Sep 2018, 22:33

Vongole hat geschrieben:(23 Sep 2018, 00:07)

Vermutlich leider nichts, sonst wären unsere Gefängnisse voll von Antisemiten.
Bezeichnend übrigens, dass du fragst.


Es wird wegen Verdacht Volksverhetzung ermittelt.
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Cat with a whip
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 24. Sep 2018, 12:40

Die Arbeitervertretung der Polizei interveniert in Sachen PR und Schadensbegrenzung:

Polizeigewerkschaft klärt darüber auf dass die Nazis sich fast immer brav an die Schmerzgrenze der Polizei halten. Jetzt wissen wir ja wo die spezielle Schmerzgrenze der Polizei bei Nazis ist. Sie bittet die Bürger darum, zu verstehen dass im Zweifelsfall die Meinungskundgebung von Nazis hohen Stellenwert hat.

Immerhin kein "Ausrutscher", sondern dann wohl konsequenz und System.

Bei einem Naziaufmarsch in Dortmund skandierten Rechtsextreme: "Wer Deutschland liebt, ist Antisemit." Nun erklärt die Gewerkschaft der Polizei, warum Beamte nicht einschritten.

"Die Polizei hat nur wenig Handhabe, um einzugreifen", sagte Müller weiter. "Die Rechten gehen regelmäßig an die Schmerzgrenze und kaum darüber hinaus. Das ist für Polizisten oft schwer zu ertragen, aber wir leben in einem Staat, in dem die Meinungsäußerung einen hohen Stellenwert hat."


http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 29706.html

Schmerzgrenze und Meinungsfreiheit: Nazi wird nach mehrfach begangener Straftat ledigleich gefragt ob er mitkommen möchte oder sich zu Seite stelle. Als dieser nicht reagiert, wird er dann erstmal zur Seite geschoben damit er nicht weiter auffällt.

https://www.youtube.com/watch?v=cuDvgrdU2BY

Bei anderen Konstellationen liegt die Schmerzgrenze der Polizei verdächtig niedriger. Vermutlich wird die Polizeigewerkschaft von Zeit zu Zeit immer schnell gegen eine ganz andere Polizeigewerkschaft mit anderer Schmerzgrenze ausgewechselt, zum Beispiel immer dann wenn Polizisten in Wohnungen einbrechen müssen um Banderolen mit unerwünschten Aussagen von Balkonen zu beseitigen, wenn diese im Sichtbereich der Fahrtroute von hohen Staatsbesuch aus den USA hängen.

Hingegen Vergleich auffällige Häufung von "Ausrutscher":

Doch es blieb nicht bloß bei diesem „Ausrutscher“ (Nauheimer). Einen Polizeieinsatz musste auch eine Wohngemeinschaft in der Mainzer Innenstadt miterleben. „Terror gegen Terror?“ lautete die Frage, die die 3er-WG an die Hauswand hängte. Gemeinsam mit ihren sechs Berliner Gästen wurden die Bewohner am Bush-Tag von der Polizei überrascht: Zwei Beamte in Zivil sowie 15 uniformierte und mit Knüppeln bewaffnete Männer drangen in die Wohnung ein. Das kommentierte der Einsatzleiter nach Angabe der WG-Mitglieder mit martialischen Worten: „Wir haben jetzt die Herrschaft über die Wohnung übernommen.“ Einer der Überrumpelten war Markus Reuter von der Berliner Initiative „Cowboys und Cowgirls für den Frieden“, der an der friedlichen Demo gegen Bush teilnehmen wollte. „Die Polizisten durchsuchten unser Gepäck, machten Filmaufnahmen von den Zimmern und den Anwesenden und nahmen unsere Personalien auf“, berichtete er. Schließlich hätten sie das Transparent entfernt und einen „Stop Bush“-Aufnäher konfisziert. „Wir durften erst nach zwei Stunden die Wohnung verlassen, zwei Polizeibeamte haben die WG weitere sechs Stunden besetzt.“ Die Beamten hätten dies mit „Gefahrenabwehr“ begründet.

Welche Gefahr von einem Transparent ausgehen soll, ist bisher noch unklar. Fest steht jedoch, dass Reuter und andere eine Klage in Erwägung ziehen. „Das Säubern des Stadtbildes von jeglicher Kritik ist ein Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung“, sagte Reuter.

http://www.taz.de/!639226/
Zuletzt geändert von Cat with a whip am Mo 24. Sep 2018, 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon McKnee » Mo 24. Sep 2018, 12:50

Cat with a whip hat geschrieben:(24 Sep 2018, 13:40)

Polizeigewerkschaft klärt darüber auf dass die Nazis sich brav an die Schmerzgrenze der Polizei halten. Und bittet die Bürger darum dass sie das genauso sehen.

Sind das nun ganz andere Polizeigewerkschafter als zu der Zeit als Polizisten in Wohnungen eingebrochen sind um Banderolen mit unerwünschten Worten an Balkonen zu beseitigen, als hoher Staatsbesch aus den USA statt fand?



http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 29706.html



Das sind die Polizisten, die heute noch jede Wohnung betreten würden, wenn es notwendig und zulässig ist.

Weisst du, du bist ideologisch zu verblendet, um demokratisch zu denken und rechtstaatlich zu beurteilen. Erspar die einfach diese Peinlichkeiten.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon McKnee » Mo 24. Sep 2018, 12:54

Cat with a whip hat geschrieben:(24 Sep 2018, 13:40)

Polizeigewerkschaft klärt darüber auf dass die Nazis sich brav an die Schmerzgrenze der Polizei halten. Und bittet die Bürger darum dass sie das genauso sehen.

Sind das nun ganz andere Polizeigewerkschafter als zu der Zeit als Polizisten in Wohnungen eingebrochen sind um Banderolen mit unerwünschten Worten an Balkonen zu beseitigen, als hoher Staatsbesch aus den USA statt fand?



http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 29706.html


Es sind die Polizisten, die heute noch jede Wohnung betreten, wenn es notwendig und zulässig ist.

Du bist ideologisch zu verblendet, um das rechtstaatlich zu beurteilen und demokratisch wahrzunehmen.

Ist dir das nicht langsam zu peinlich?
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Wolverine » Mo 24. Sep 2018, 13:12

Jekyll hat geschrieben:(06 Sep 2018, 21:18)

Ausländern eine Straftat unterjubeln zu wollen ist a) kriminell und b) zeugt von einer rechtsgerichteten Gesinnung. Gesetzeskonforme Linke würden sowas nicht tun.


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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Cat with a whip » Mo 24. Sep 2018, 13:41

McKnee hat geschrieben:(24 Sep 2018, 13:54)



Du bist ideologisch zu verblendet, um das rechtstaatlich zu beurteilen und demokratisch wahrzunehmen.

Ist dir das nicht langsam zu peinlich?


Schmerzgrenze und Meinungsfreiheit: Nazi wird nach mehrfach begangener Straftat ledigleich gefragt ob er mitkommen möchte oder sich zu Seite stelle. Als dieser nicht reagiert, wird er dann erstmal zur Seite geschoben damit er nicht weiter auffällt.

https://www.youtube.com/watch?v=cuDvgrdU2BY

Bei anderen Konstellationen liegt die Schmerzgrenze der Polizei verdächtig niedriger. Vermutlich wird die Polizeigewerkschaft von Zeit zu Zeit immer schnell gegen eine ganz andere Polizeigewerkschaft mit anderer Schmerzgrenze ausgewechselt, zum Beispiel immer dann wenn Polizisten in Wohnungen einbrechen müssen um Banderolen mit unerwünschten Aussagen von Balkonen zu beseitigen, wenn diese im Sichtbereich der Fahrtroute von hohen Staatsbesuch aus den USA hängen.

Häufung von "Ausrutscher":

Doch es blieb nicht bloß bei diesem „Ausrutscher“ (Nauheimer). Einen Polizeieinsatz musste auch eine Wohngemeinschaft in der Mainzer Innenstadt miterleben. „Terror gegen Terror?“ lautete die Frage, die die 3er-WG an die Hauswand hängte. Gemeinsam mit ihren sechs Berliner Gästen wurden die Bewohner am Bush-Tag von der Polizei überrascht: Zwei Beamte in Zivil sowie 15 uniformierte und mit Knüppeln bewaffnete Männer drangen in die Wohnung ein. Das kommentierte der Einsatzleiter nach Angabe der WG-Mitglieder mit martialischen Worten: „Wir haben jetzt die Herrschaft über die Wohnung übernommen.“ Einer der Überrumpelten war Markus Reuter von der Berliner Initiative „Cowboys und Cowgirls für den Frieden“, der an der friedlichen Demo gegen Bush teilnehmen wollte. „Die Polizisten durchsuchten unser Gepäck, machten Filmaufnahmen von den Zimmern und den Anwesenden und nahmen unsere Personalien auf“, berichtete er. Schließlich hätten sie das Transparent entfernt und einen „Stop Bush“-Aufnäher konfisziert. „Wir durften erst nach zwei Stunden die Wohnung verlassen, zwei Polizeibeamte haben die WG weitere sechs Stunden besetzt.“ Die Beamten hätten dies mit „Gefahrenabwehr“ begründet.

Welche Gefahr von einem Transparent ausgehen soll, ist bisher noch unklar. Fest steht jedoch, dass Reuter und andere eine Klage in Erwägung ziehen. „Das Säubern des Stadtbildes von jeglicher Kritik ist ein Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung“, sagte Reuter.

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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon McKnee » Mo 24. Sep 2018, 21:04

Cat with a whip hat geschrieben:(24 Sep 2018, 14:41)

Schmerzgrenze und Meinungsfreiheit: Nazi wird nach mehrfach begangener Straftat ledigleich gefragt ob er mitkommen möchte oder sich zu Seite stelle. Als dieser nicht reagiert, wird er dann erstmal zur Seite geschoben damit er nicht weiter auffällt.

https://www.youtube.com/watch?v=cuDvgrdU2BY

Bei anderen Konstellationen liegt die Schmerzgrenze der Polizei verdächtig niedriger. Vermutlich wird die Polizeigewerkschaft von Zeit zu Zeit immer schnell gegen eine ganz andere Polizeigewerkschaft mit anderer Schmerzgrenze ausgewechselt, zum Beispiel immer dann wenn Polizisten in Wohnungen einbrechen müssen um Banderolen mit unerwünschten Aussagen von Balkonen zu beseitigen, wenn diese im Sichtbereich der Fahrtroute von hohen Staatsbesuch aus den USA hängen.

Häufung von "Ausrutscher":


http://www.taz.de/!639226/



Leider bleiben deine Quellen und Beispiele stark ideologisch geprägt. Allein deine unqualifizierte Bewertung des Einbruchs ist grenzwertig und würde unter realen Bedingungen zu einem Verfahren wegen falscher Verdächtigung führen.

Deine unwahren Behauptungen über den tatsächlichen Grund für das Einholen der israelischen Flagge.

Deine Einzelbeispiele, die ich dir ebenso auf linker Seite - wenn dort nicht noch ausgeprägter - präsentlieren könnte.

Netter Versuch, aber deine Ideologie verstellt dir jede Sicht.

Vermutlich willst du die reale Demokratie mit seinen für und wider, pro und contra nie vestehen wollen.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon becksham » Do 27. Sep 2018, 12:09

Es gibt vermutlich mehr von Rechtsextremen Getötete als bislang gedacht.

https://www.tagesschau.de/inland/rechte-gewalt-101.html
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mo 1. Okt 2018, 09:11

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
Baier is ma ned so - Baier sei is a Lebenseinstellung
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon McKnee » Mo 1. Okt 2018, 09:15



Ein guter Anfangserfolg, wie ich finde und ein gutes Zeichen.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon becksham » Mo 1. Okt 2018, 09:18


Dann kann also die Verharmlosung: "Das sind doch nur ne Handvoll besoffene Hooligans" endlich ad acta gelegt werden.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Raul71 » Mo 1. Okt 2018, 11:50

becksham hat geschrieben:(01 Oct 2018, 10:18)

Dann kann also die Verharmlosung: "Das sind doch nur ne Handvoll besoffene Hooligans" endlich ad acta gelegt werden.
Bei Gewalttaten gibt es überhaupt nichts zu verharmlosen. Warum schreiben sie also so einen Schmarrn? Tatsache ist aber auch, dass viele undefinierbaren Fälle diese Statistik zugeordnet werden und viele Gewalttaten auch in dieser Statistik von Ausländern bzw. Ausländerdeutschen begangen werden, siehe Gewalttaten z.B. der Hells Angels, die fast alle inzwischen in ausländischer Hand sind.
Auch der Iraner mit deutschem Pass, der in München ein Massaker veranstaltet hat, taucht in dieser Statistik aus.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mo 1. Okt 2018, 11:53

Raul71 hat geschrieben:(01 Oct 2018, 12:50)

Bei Gewalttaten gibt es überhaupt nichts zu verharmlosen. Warum schreiben sie also so einen Schmarrn? Tatsache ist aber auch, dass viele undefinierbaren Fälle diese Statistik zugeordnet werden und viele Gewalttaten auch in dieser Statistik von Ausländern bzw. Ausländerdeutschen begangen werden, siehe Gewalttaten z.B. der Hells Angels, die fast alle inzwischen in ausländischer Hand sind.
Auch der Iraner mit deutschem Pass, der in München ein Massaker veranstaltet hat, taucht in dieser Statistik aus.


Der Amoklauf ist ja auch eine rechtsextremistische Tat gewesen.
Und doch, es waren auch Worte wie deine, die die Geschichte in Chemnitz verharmlosen wollten.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Raul71 » Mo 1. Okt 2018, 12:01

Alexyessin hat geschrieben:(01 Oct 2018, 12:53)

Der Amoklauf ist ja auch eine rechtsextremistische Tat gewesen.
Und doch, es waren auch Worte wie deine, die die Geschichte in Chemnitz verharmlosen wollten.
Keine Angst, ich bewerte "Chemnitz" so wie sie war. Auslöser waren die Messerangriffe mit 2 Schwerverletzten und einem Toten, sowie der Teilnahme von rechtsradikal grölenden Hooligans und der Demo der trauernden und empörten Bevölkerung, die den absoluten Großteil darstellte. Diese Bürger können nichts dafür, dass sich auch diese Gröler mit einmengten.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mo 1. Okt 2018, 12:03

Raul71 hat geschrieben:(01 Oct 2018, 13:01)

Keine Angst, ich bewerte "Chemnitz" so wie sie war. Auslöser waren die Messerangriffe mit 2 Schwerverletzten und einem Toten, sowie der Teilnahme von rechtsradikal grölenden Hooligans und der Demo der trauernden und empörten Bevölkerung, die den absoluten Großteil darstellte. Diese Bürger können nichts dafür, dass sich auch diese Gröler mit einmengten.


Diese "Gröler" waren Veranstalter der Demo. Dumm gelaufen, das du diese Relativierung immer noch anbringen musst.
Es war eine Rechtsextreme Demo. Und das waren jetzt wohl auch keine "Hooligans" sondern rechtsextremistische Terroristen.
Aber das scheint dir ja irgendwie nicht aufzuwallen.
Scham De!
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Re: Rechter Terror - from Chemnitz with hate

Beitragvon Zinnamon » Mo 1. Okt 2018, 13:32

Da Sachsen und Rechtsextremismus zu ist, setze ich es mal hier rein. Vielleicht lässt es sich mit der Änderung des Titel dann besser wo anders hin verschieben.



Rechter Terror - from Chemnitz with hate

Die Bundesanwaltschaft hat gegen Rechtsextreme aus dem Raum Chemnitz Ermittlungen wegen der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung eingeleitet. Das teilte die Behörde am Montag mit. Sechs Männer im Alter von 20 bis 30 Jahren wurden festgenommen. Ein weiterer sitzt bereits in Haft. Alle sind deutsche Staatsangehörige.

Die Beschuldigten gehören den Angaben zufolge der Hooligan-, Skinhead- und Neonazi-Szene im Raum Chemnitz an. Sie sollen sich als führende Personen in der rechtsextremistischen Szene Sachsens verstanden haben. Nach der "Oldschool Society" und der "Gruppe Freital" ist es die dritte rechtsterroristische Zelle in Sachsen - nach der Aufdeckung des NSU. (...)

Die Beschuldigten verfolgten auf der Grundlage ihrer rechtsextremistischen Gesinnung ein "revolutionäres", auf die Überwindung des demokratischen Rechtsstaates gerichtetes Ziel, hieß es weiter. Dazu sollen sie gewalttätige Angriffe und bewaffnete Anschläge auf Ausländer und politisch Andersdenkende beabsichtigt haben. Zu den politisch Andersdenkenden zählen die Beschuldigten den Erkenntnissen zufolge auch Politiker und Angehörige des gesellschaftlichen Establishments.
Die Verdächtigen hätten bereits versucht, sich halbautomatische Schusswaffen zu besorgen. Bereits am 14. September sollen fünf der Beschuldigten bewaffnet mit Glasflaschen, Quarzhandschuhen und einem Elektroimpulsgerät gemeinsam mit weiteren gewaltbereiten Anhängern anderer rechtsextremer Gruppen auf der Schlossteichinsel in Chemnitz mehrere ausländische Mitbürger angegriffen und verletzt haben.

Unter den Angegriffenen hätten sich Deutsche, Iraner und Pakistaner befunden. Laut Augenzeugenbericht hatten sich die Angreifer im Halbdunkel formiert, seien auf die Jugendlichen zugerannt und hätten sie angegriffen. Eine Person wurde verletzt - sie erlitt eine Schnittwunde am Hals. Augenzeugenberichten zufolge sei versucht worden "alles was linksalternativ aussah, zu jagen und zu schlagen". "Straßengezwitscher" meldete weiter: "Die Staatsanwaltschaft Chemnitz geht aktuell davon aus, dass die Angreifer vorher an der Demonstration von ,Pro Chemnitz' teilgenommen haben." "Pro Chemnitz" hat seit Ende August nach der Tötung des 35-jährigen Deutsch-Kubaners Daniel H. zahlreiche rechte Demonstrationen in Chemnitz organisiert.

Der Übergriff am 14. September sollte den Ermittlungen zufolge ein "Probelauf" für ein von den Beschuldigten am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, geplantes, in seinen Einzelheiten aber noch nicht näher aufgeklärtes Geschehen sein, hieß es weiter in der Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Es habe teilweise sogar Verbindungen zum NSU-Unterstützerumfeld gegeben. (...)


https://www.tagesspiegel.de/politik/bun ... 34048.html
Zuletzt geändert von Zinnamon am Mo 1. Okt 2018, 13:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon relativ » Mo 1. Okt 2018, 13:41

Zinnamon hat geschrieben:(01 Oct 2018, 14:32)

Da Sachsen und Rechtsextremismus zu ist, setze ich es mal hier rein..

Rechter Terror - from Chemnitz with hate


https://www.tagesspiegel.de/politik/bun ... 34048.html

Widerspricht ja Kolossal der Relativierungswelle aus Teilen der Politik, aus dem Forum und von einem gewissen Herrn Maaßen.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Rechter Terror - from Chemnitz with hate

Beitragvon Zinnamon » Mo 1. Okt 2018, 13:45

relativ hat geschrieben:(01 Oct 2018, 14:41)

Widerspricht ja Kolossal der Relativierungswelle aus Teilen der Politik, aus dem Forum und von einem gewissen Herrn Maaßen.


Wir können nur hoffen, dass es hier jetzt in Folge nicht ausschliesslich um G20 gehen wird.

:?

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