Rechtsextremistische Kriminalität

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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 09:20

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:09)

Wenn die Leute hören, dass sogar der Leibwächter von Usama bin Laden in Deutschland mit seiner Familie durchgefüttert wird, obwohl er immer noch ein islamistischer Gefährder ist, wenn die Leute hören, dass Muslime auch noch ihre Zweitfrauen importieren dürfen und ihnen ein komplettes Haus zur Verfügung gestellt, wenn die Leute hören, dass in Stuttgart Flüchtlinge bei der Wohnungsvergabe gegenüber Einheimischen bevorzugt werden, wenn die Leute die Folgen des Imports von Menschen mit archaischen, frauenverachtenden Einstellungen sehen - dann führt das zu Emotionen, zu einem Hass auf die Art von Politik, die da gemacht wird.


Bei dir vielleicht. Ändert aber nichts an der Tatsache, das Rechtsextremismus und die daraus resuliterende Kriminalität seit den 60ern in der Bundesrepublik existiert.

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:09)
Bezeichnet man dann auch noch jedweden Kritiker dieser Politik als Pack und dümmlich, dann gesellt sich dazu ein Gefühl der ohnmächtige Wut, und die kann sich in Gewalt entladen. Natürlich gehört dazu noch etwas mehr, etwa eine kriminelle/ gewalttätige Veranlagung, ein Mangel an Distanz, ein Mangel an Empathie mit den Opfern. Deswegen werden ja auch nur sehr wenige kriminell.


Jemand, der die FDGO ablehnt oder gar aktiv bekämpft, für den habe ich nicht viel übrig. Da ist Pack ja noch eine harmlose bezeichnung.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Julian » Di 24. Apr 2018, 09:25

Alexyessin hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:20)

Bei dir vielleicht. Ändert aber nichts an der Tatsache, das Rechtsextremismus und die daraus resuliterende Kriminalität seit den 60ern in der Bundesrepublik existiert.



Jemand, der die FDGO ablehnt oder gar aktiv bekämpft, für den habe ich nicht viel übrig. Da ist Pack ja noch eine harmlose bezeichnung.


Weder die AfD noch PEGIDA lehnen die FDGO ab. Ich denke, dass du das weißt, aber es ist bequemer, alles, was rechts von Frau Dr. Merkel ist, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Eine intelligente Strategie wäre es, sich die Rechten genau anzuschauen. Dann könnte man nämlich plötzlich differenzieren zwischen Leuten, die konstruktiv an unserer Demokratie mitarbeiten wollen, und solchen, die wirklich rechtsextremistisch sind und/ oder sogar zu Gewalt aufrufen oder sie selbst einsetzen.

Für mich verläuft die Linie zwischen anständig und unanständig nicht zwischen links und rechts, sondern bei der oben genannten Linie. Und diese gibt es auch zwischen Linken und Linksextremen.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon gregor » Di 24. Apr 2018, 09:37

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 09:48)

Sind Einwanderer für dich kleine Kinder, die man an der Hand nehmen muss? Frankreich hat den bekannten Problemgruppen alles geboten, was es auch anderen Einwanderern geboten hat. Leider war ein gewisser Anteil dieser Leute unfähig oder unwillig, dieses Angebot zu nutzen. Ist auch schwierig, wenn man das Aufnahmeland hasst, wie es ja einige der Bewohner der Banlieue tun, und sich gar nicht integrieren will.



Wer sind denn die "Montagsbrüller"? Meinst du PEGIDA oder wen? Denen geht es vor allem um einen Stopp der Masseneinwanderung und Islamisierung und um einen wirksamen Grenzschutz wie in jedem vernünftigen Staat. Forderungen, die noch vor 10 Jahren Mainstream waren.



Es gibt dazu zahlreiche Verschwörungstheorien, allerdings wenig Anlass, diese ernst zu nehmen. Aber wenn es dir dabei hilft, deine Ideologie nicht in Frage stellen zu müssen - bitte. Es ist ein freies Land.

Nichts war Mainstream. Deine Ansicht. Juckt Niemanden. Pegida sind Rassisten in Reinform, daher ein ganz schlechtes Beispiel. Welche Berechtigung haben die überhaupt rum zu brüllen - KEINE!! Frankreich hat seine Mitbürger weggeworfen wie Müll. Das sind nunmal Fakten. Gut die sind ja manchen ein Fremdwort in ihrer Hassideologie.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 09:41

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:25)

Weder die AfD noch PEGIDA lehnen die FDGO ab. Ich denke, dass du das weißt, aber es ist bequemer, alles, was rechts von Frau Dr. Merkel ist, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Eine intelligente Strategie wäre es, sich die Rechten genau anzuschauen. Dann könnte man nämlich plötzlich differenzieren zwischen Leuten, die konstruktiv an unserer Demokratie mitarbeiten wollen, und solchen, die wirklich rechtsextremistisch sind und/ oder sogar zu Gewalt aufrufen oder sie selbst einsetzen.

Für mich verläuft die Linie zwischen anständig und unanständig nicht zwischen links und rechts, sondern bei der oben genannten Linie. Und diese gibt es auch zwischen Linken und Linksextremen.


Hier geht es um die Rechtsextremisten und die gibt es sowohl in der AfD wie auch in der Pegida ( da sogar noch mehr ). Deine Relativierungen kannst du dir hier schön sparen.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 10:39

Alexyessin hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:20)

Jemand, der die FDGO ablehnt oder gar aktiv bekämpft, für den habe ich nicht viel übrig. Da ist Pack ja noch eine harmlose bezeichnung.

Das ist aber ein gefährliche Aussage, die du da tätigst: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 32f52.html Deine Bezeichnung träfe dann ja auf 47% der Muslime in Deutschland zu...

Zitat aus dem Text in Sachen Rechtsextremismus:
Am Mittwoch war andererseits eine Studie vorgelegt worden, nach der in Deutschland die Ressentiments gegen Muslime deutlich zugenommen haben. Der Berliner Extremismus Klaus Schroeder hält diese Studie zu rechtsextremer Gesinnung und Ausländerfeindlichkeit allerdings für belanglos und interessengeleitet. Schon der Titel der Studie von Forschern der Universität Leipzig – „Die enthemmte Mitte“ – sei eine reißerische Überzeichnung des tatsächlichen Meinungsbildes, sagte er am Donnerstag im Deutschlandfunk. Mit generalisierenden Suggestivfragen etwa nach der Angst vor dem Islam und vor Ausländern wollten die Macher der Studie offenbar das gewünschte Ergebnis erzielen. Nur etwa fünf Prozent der Befragten könnten laut Studie als rechtsextrem eingestuft werden. „Das ist der geringste Wert, der bei diesen Forschern auch je ermittelt wurde. Das wird überhaupt nicht erwähnt.“
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 10:42

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 11:39)

Das ist aber ein gefährliche Aussage, die du da tätigst: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... 32f52.html Deine Bezeichnung träfe dann ja auf 47% der Muslime in Deutschland zu...


Solange sie sich ans GG halten können sie doch den Koran für wichtiger halten. Wo ist das Problem und warum hat das jetzt was mit Rechtsextremismus zu tun?
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 10:56

Das Problem sind deine verallgemeinerten und verabsolutierten Bewertungen, die eben schnell mal nach hinten losgehen können.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 10:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 11:56)

Das Problem sind deine verallgemeinerten und verabsolutierten Bewertungen, die eben schnell mal nach hinten losgehen können.


Bitte von welchen verallgemeinerten Bewertungen sprichst du?
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 11:33

"Pack" als noch harmlose Bezeichnung.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 11:36

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 12:33)

"Pack" als noch harmlose Bezeichnung.


Wo stellt das eine "Verallgemeinerung" da? Hast du den Rest des Beitrages nicht wahrgenommen? Lies lieber nochmal.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tom Bombadil » Di 24. Apr 2018, 12:19

Ich habe meinen Standpunkt klargemacht. EOD.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Di 24. Apr 2018, 12:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(24 Apr 2018, 13:19)

Ich habe meinen Standpunkt klargemacht. EOD.


Du hast mir was vorgeworfen, kannst das nicht belegen und nun kommt EOD..... Typisch.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tomaner » Mi 25. Apr 2018, 08:42

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:09)

Wenn die Leute hören, dass sogar der Leibwächter von Usama bin Laden in Deutschland mit seiner Familie durchgefüttert wird, obwohl er immer noch ein islamistischer Gefährder ist, wenn die Leute hören, dass Muslime auch noch ihre Zweitfrauen importieren dürfen und ihnen ein komplettes Haus zur Verfügung gestellt, wenn die Leute hören, dass in Stuttgart Flüchtlinge bei der Wohnungsvergabe gegenüber Einheimischen bevorzugt werden, wenn die Leute die Folgen des Imports von Menschen mit archaischen, frauenverachtenden Einstellungen sehen - dann führt das zu Emotionen, zu einem Hass auf die Art von Politik, die da gemacht wird.

Bezeichnet man dann auch noch jedweden Kritiker dieser Politik als Pack und dümmlich, dann gesellt sich dazu ein Gefühl der ohnmächtige Wut, und die kann sich in Gewalt entladen. Natürlich gehört dazu noch etwas mehr, etwa eine kriminelle/ gewalttätige Veranlagung, ein Mangel an Distanz, ein Mangel an Empathie mit den Opfern. Deswegen werden ja auch nur sehr wenige kriminell.


Das Problem liegt doch darin, diese Leute dichten alles in Nazisprache, oder soll man Lügen und Halblügen sagen, um. Wie du schreibst, Muslime importieren ihre Zweitfrau??????? Es ist dir also wichtig, richtige Fakten zu verschweigen, da dies so nicht möglich ist, es lediglich Gerichtsurteile gibt, wo das Wohl von Kindern höher eingestuft wird. Geht es dir also nur um Hetze und Rechtfertigung für rechtsextreme Mörder und Schläger? Darauf läst auch deine Nazi-Wortwahl schließen, wenn man vom Import von mMenschen spricht um sie zu entmenschlichen. Entmenschlichung ihrer Opfer war auch eines der wichtigsten Merkmale für die Nazis, an denen du anscheinend versuchst nahtlos anzuknüpfen.
Wie AfD Politiker ticken zeigt wieder folgendes: Zwei AfD-Mitglieder vom Kreisverband Freising Pfaffenhofen zeigen Hitlergruß auf Zugspitze, mit entsprechenden Foto der Aktivistengruppe "Erdlinge" auf Facebook. Das Bild mit dem Titel "Auf der höchsten Stelle vom Reich" zeigt den heutigen Schatzmeister Markus Schirling, sowie den Beisitzer Frank Saloch.
Zuletzt geändert von Tomaner am Mi 25. Apr 2018, 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Quatschki » Mi 25. Apr 2018, 08:52

Alexyessin hat geschrieben:(24 Apr 2018, 11:42)

Solange sie sich ans GG halten können sie doch den Koran für wichtiger halten. Wo ist das Problem und warum hat das jetzt was mit Rechtsextremismus zu tun?

Wo ordnet sich denn der politische Islam deiner Meinung nach im Links-Rechts-Spektrum ein?
Das sind doch keine Linken?! Oder?
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tomaner » Mi 25. Apr 2018, 09:03

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:25)

Weder die AfD noch PEGIDA lehnen die FDGO ab. Ich denke, dass du das weißt, aber es ist bequemer, alles, was rechts von Frau Dr. Merkel ist, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Eine intelligente Strategie wäre es, sich die Rechten genau anzuschauen. Dann könnte man nämlich plötzlich differenzieren zwischen Leuten, die konstruktiv an unserer Demokratie mitarbeiten wollen, und solchen, die wirklich rechtsextremistisch sind und/ oder sogar zu Gewalt aufrufen oder sie selbst einsetzen.

Für mich verläuft die Linie zwischen anständig und unanständig nicht zwischen links und rechts, sondern bei der oben genannten Linie. Und diese gibt es auch zwischen Linken und Linksextremen.

Sprechen für dich "anständige" Rechte bei Flüchtlingen von Menschenimport? Übernehmen "anständige" Rechte überhaupt Nazisjargon und für was soll dieses nützlich sein? Ich kann jedenfalls nicht feststellen, warum auch immer du den Vergleich mit Linken haben möchtest, dass demokratische Linke eine Sprache von SED Honecker oder Stalin übernimmt. Vor allem kann jeder Linke dir sagen, wo sich die Abgrenzung zwischen linksradikal und demokratische Linke befindet und jeweilige Positionen definieren. Wo machen dies "deine anständigen Rechten"?
Zuletzt geändert von Tomaner am Mi 25. Apr 2018, 09:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon gregor » Mi 25. Apr 2018, 09:12

Tomaner hat geschrieben:(25 Apr 2018, 10:03)

Spreche für dich "anständige" Rechte bei Flüchtlingen von Menschenimport? Übernehmen "anständige" Rechte überhaupt Nazisjargon und für was soll dieses nützlich sein? Ich kann jedenfalls nicht feststellen, warum auch immer du den Vergleich mit Linken haben möchtest, dass demokratische Linke eine Sprache von SED Honecker oder Stalin übernimmt. Vor allem kann jeder Linke dir sagen, wo sich die Abgrenzung zwischen linksradikal und demokratische Linke befindet und jeweilige Positionen definieren. Wo machen dies "deine anständigen Rechten"?

Das machen sie, indem sie Faschojargon völkisch und für allgemeingültig erklären wollen.
Ein Gauland sagt, er habe gar keine Ahnung was antisemitische Aussagen eigentlich sind und implementiert damit, das es sowas gar nicht gibt.
Denn was es nicht gibt, kann auch nicht verurteilt werden. Klassisches Handbuch der AfD Propaganda.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mi 25. Apr 2018, 09:25

Quatschki hat geschrieben:(25 Apr 2018, 09:52)

Wo ordnet sich denn der politische Islam deiner Meinung nach im Links-Rechts-Spektrum ein?
Das sind doch keine Linken?! Oder?


Religiöser Extremismus.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Alexyessin » Mo 30. Apr 2018, 11:01

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rec ... -1.3961438

Das ist ja mal wieder was. Ich weiß jetzt nicht ob ich mehr Entsetzen darüber verspüre, das es einen Anschlag gegeben hat oder das es in der Polizeibehörde Menschen gibt, die diese Taten verschweigen wollen....
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon DagDag » Mo 30. Apr 2018, 11:13

Alexyessin hat geschrieben:(30 Apr 2018, 12:01)

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/rec ... -1.3961438

Das ist ja mal wieder was. Ich weiß jetzt nicht ob ich mehr Entsetzen darüber verspüre, das es einen Anschlag gegeben hat oder das es in der Polizeibehörde Menschen gibt, die diese Taten verschweigen wollen....

Man darf nicht vergessen, das auch bei der Polizei Rechtsextreme zu finden sind. Schon Zschäpe und ihr Fussvolk und die ganzen Ermittlungen machten das deutlich.
Bei den ganzen rechten Terroranschlägen der letzten Zeit wundert mich in diesem Land nichts mehr.
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Re: Rechtsextremistische Kriminalität

Beitragvon Tomaner » Mo 30. Apr 2018, 11:21

Julian hat geschrieben:(24 Apr 2018, 10:25)

Weder die AfD noch PEGIDA lehnen die FDGO ab. Ich denke, dass du das weißt, aber es ist bequemer, alles, was rechts von Frau Dr. Merkel ist, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Eine intelligente Strategie wäre es, sich die Rechten genau anzuschauen. Dann könnte man nämlich plötzlich differenzieren zwischen Leuten, die konstruktiv an unserer Demokratie mitarbeiten wollen, und solchen, die wirklich rechtsextremistisch sind und/ oder sogar zu Gewalt aufrufen oder sie selbst einsetzen.

Für mich verläuft die Linie zwischen anständig und unanständig nicht zwischen links und rechts, sondern bei der oben genannten Linie. Und diese gibt es auch zwischen Linken und Linksextremen.


Wer deutsche Politiker am Galgen sehen will, wer mit freier Presse solche Probleme hat wie Pegida und AfD, hat es mit der FDGO nicht so sehr. Es geht auch nicht darum, alles was rechts von Merkel ist zu verdammen. Es geht in erster Linie, um eine Ideologie die bei vielen innerhalb Pegida und AfD steckt. Auch ich nicht, sage bei der "neuen Rechten" gäbe es nur Dummköpfe. Die untersuchen haargenau eine Strategie um an die Macht zu kommen. Mit Aufrufen zur Gewalt oder zu plumpen Ausländerhass oder auch Aufdecken der gesamten Ideologie, ist eben kein Blumentopf zu gewinnen. Der Streit, den es zwischen verschiedenen rechten Gruppen gibt, ist auch nicht die Ideologie in sich, sondern um die Art und Weise zur Macht. Wenn du also schon differenzieren willst, warum nicht mal die Ideologie selbst, zwischen Nazis und AfD, bzw. Pegida? Immer nur das große aufheulen, wenn man feststellt, es kommen da Aussagen aus der Nazirichtung, aber niemals eine Abgrenzung von Nazis und eigener Position.

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