Armutsbedingte Kriminalität ?

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jack000
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Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon jack000 » Fr 5. Nov 2010, 22:28

Es ist in einem anderen Forum der Begriff "Armutsbedingte Kriminalität" gefallen. "Armutsbedingte Kriminalität" soll bedeuten, dass Armut die Ursache für Kriminalität sein kann.
Nun gibt es z.B. aber auch vermögende Menschen, die kriminell werden nur um noch mehr an Reichtum zu haben.

Meine These: Weder Armut noch Reichtum machen kriminell. Kriminell ist nur wer kriminell geworden ist.
(Vorraussetzung: Menschen, die in Deutschland legal leben)

Was ist eure Meinung zum Thema ?
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Zeta

Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Zeta » Fr 5. Nov 2010, 23:29

Es gibt mehr Menschen, die arm und kriminell sind, ein usammenhang scheint evident.
Ich gehe aber einen anderen Ansatz: wer arm ist, ist meist selber dran schuld, gibt aber, um sein Selbstbewusstein zu erhalten, Anderen die Schuld und gibt sich somit eine Rechtfertigung ggü. der Gesellschaft.
Es sind immer wieder ähnliche Charaktere, die arm sind und darum kriminell weren, d.h. das Armut nur eine Zwischenstufe, ein Symptom sein kann.
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Tantris
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Tantris » So 7. Nov 2010, 07:21

Die gesetze wurden nunmal nicht von vertretern der unterschicht geschaffen. Sie sind ein massanzug fuer die vermögenden.

Wenn einer da nicht reinpasst, ist es seine eigene schuld und er soll gefälligst darunter leiden, andere masse als ich zu haben. Schlaf ich etwa unter brücken???
Armut ist eine strafe und die ist noch längst nicht hart genug!
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Quatschki
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Quatschki » So 7. Nov 2010, 10:46

Also wenn man z.B. Kupferkabel bei der DB klaut und zum Schrotthändler schafft, ist das eine schwere, gefährliche und nicht besonders einträgliche Arbeit. Da muß schon eine gewisse Not vorhanden sein, sich das anzutun.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon miss marple » So 7. Nov 2010, 11:19

Quatschki » So 7. Nov 2010, 11:46 hat geschrieben:Also wenn man z.B. Kupferkabel bei der DB klaut und zum Schrotthändler schafft, ist das eine schwere, gefährliche und nicht besonders einträgliche Arbeit. Da muß schon eine gewisse Not vorhanden sein, sich das anzutun.




das siehst du mit sicherheit völlig falsch, sowas ist garantiert, garantiert selbstverwirklichung.
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USA TOMORROW
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon USA TOMORROW » So 7. Nov 2010, 13:27

Quatschki » 7. Nov 2010, 10:46 hat geschrieben:Also wenn man z.B. Kupferkabel bei der DB klaut und zum Schrotthändler schafft, ist das eine schwere, gefährliche und nicht besonders einträgliche Arbeit. Da muß schon eine gewisse Not vorhanden sein, sich das anzutun.


Nach ersten Ermittlungen der Bundespolizei schnitten die Diebe den Zaun eines Kartoffelhändlers auf und gelangten so auf das Gelände der Deutschen Bahn. Anschließend müssen die Täter die 21 Kabeltrommel mit einem Lastwagen abtransportiert haben, ermittelte die Bundespolizei. Die Schadenshöhe liegt bei mehreren zehntausend Euro.

http://www.rundschau-online.de/html/art ... 5794.shtml
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Zeta

Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Zeta » So 7. Nov 2010, 19:47

Quatschki » So 7. Nov 2010, 11:46 hat geschrieben:Also wenn man z.B. Kupferkabel bei der DB klaut und zum Schrotthändler schafft, ist das eine schwere, gefährliche und nicht besonders einträgliche Arbeit. Da muß schon eine gewisse Not vorhanden sein, sich das anzutun.

WÄre es nicht einträglich, würde man es nicht tun. alettendiebe und SChrottklauer haben ebenfalls Hochkonjunktur, je nach Preislage der Rohstoffe bzw. Paletten.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Talyessin » Mo 8. Nov 2010, 11:22

Zeta » So 7. Nov 2010, 19:47 hat geschrieben:WÄre es nicht einträglich, würde man es nicht tun. alettendiebe und SChrottklauer haben ebenfalls Hochkonjunktur, je nach Preislage der Rohstoffe bzw. Paletten.


Palettendiebstahl ist relativ einfach. Die flacken ja überall herum und ein findiger Dieb weis, wo man diese losbekommen kann. Mittlerweile dürfte der Preis auch wieder im Bereich liegen, wo sich das ganze "lohnen" könnte.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Wasteland » Sa 13. Mai 2017, 15:18

Adam Smith hat geschrieben:(13 May 2017, 16:07)

Das hat halt statistische Gründe.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_U ... crime_rate


Ja, Armenviertel haben in der Regel höhere Kriminalitätsraten, das gilt fast universell und global. Ich weiss nicht was daran so überraschend ist.
Es spielen natürlich noch andere Faktoren mit hinein.

Die Frage ist jetzt z.B. warum bestimmte Gruppen arm sind. Nehmen wir mein Beispiel der Burakumin. Wie erklärst du das andere Japaner sie als Problemgruppe sehen, obwohl sie ebenfalls 100% ethnische Japaner sind?
Sind sie aufgrund der japanischen Kultur oder des Buddhismus kriminell?

https://de.wikipedia.org/wiki/Buraku

A century later, the connection between yakuza and Burakumin remains strong in the public consciousness. In Japanese libraries, books on the yakuza are invariably stacked alongside books on the Burakumin, as if they address the same fundamental issue. The yakuza themselves exploit the situation by posing as Burakumin rights groups and pressuring businesses to pay them compensation or hush money.


http://apjjf.org/2012/10/7/Andrew-Ranki ... ticle.html
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Adam Smith
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Adam Smith » Sa 13. Mai 2017, 15:31

Wasteland hat geschrieben:(13 May 2017, 16:18)

Ja, Armenviertel haben in der Regel höhere Kriminalitätsraten, das gilt fast universell und global. Ich weiss nicht was daran so überraschend ist.
Es spielen natürlich noch andere Faktoren mit hinein.

Die Frage ist jetzt z.B. warum bestimmte Gruppen arm sind. Nehmen wir mein Beispiel der Burakumin. Wie erklärst du das andere Japaner sie als Problemgruppe sehen, obwohl sie ebenfalls 100% ethnische Japaner sind?
Sind sie aufgrund der japanischen Kultur oder des Buddhismus kriminell?

http://apjjf.org/2012/10/7/Andrew-Ranki ... ticle.html


Werden denn in den USA oder Deutschland Menschen diskriminiert? Ostasiaten haben es in den USA sogar geschafft reicher zu werden als Weiße.

As of 2013 there were 70,000 Bosnians in St. Louis. This is the largest population of Bosnians in the United States and the largest Bosnian population outside of Europe.[3] Most are Bosniak and practice Islam.


https://en.wikipedia.org/wiki/History_o ... _St._Louis

Und schon wieder habe ich Muslime in den USA gefunden. Einmal in Detroit und jetzt in St. Louis. Beide Gruppen leben in Armut.

Residents with income below the poverty level in 2015:

Hamtramck:
54.1%
Whole state:
20.2%


http://www.city-data.com/poverty/povert ... higan.html

Gibt es dafür eine Erklärung?
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Joker
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Joker » Sa 13. Mai 2017, 15:32

Wasteland hat geschrieben:(13 May 2017, 16:18)

Ja, Armenviertel haben in der Regel höhere Kriminalitätsraten, das gilt fast universell und global. Ich weiss nicht was daran so überraschend ist.
Es spielen natürlich noch andere Faktoren mit hinein.

Die Frage ist jetzt z.B. warum bestimmte Gruppen arm sind. Nehmen wir mein Beispiel der Burakumin. Wie erklärst du das andere Japaner sie als Problemgruppe sehen, obwohl sie ebenfalls 100% ethnische Japaner sind?
Sind sie aufgrund der japanischen Kultur oder des Buddhismus kriminell?

https://de.wikipedia.org/wiki/Buraku



http://apjjf.org/2012/10/7/Andrew-Ranki ... ticle.html

Die Japaner haben Probleme mit Japanern

Wir haben Probleme mit Libanesenclans ,vollkommen irren Nafris und Islamischen Terror der als gesamt Islam zu bezeichnen ist
Siehst da echt keinen Unterschied ?
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Wasteland » Sa 13. Mai 2017, 15:59

Adam Smith hat geschrieben:(13 May 2017, 16:31)

Werden denn in den USA oder Deutschland Menschen diskriminiert? Ostasiaten haben es in den USA sogar geschafft reicher zu werden als Weiße.


Wenn du so allgemein fragst, dann gibt es das ganz sicher. Ist das immer die Ursache für Armut oder Kriminalität? Nein. In den USA würde ich das aber als drastischer einschätzen. Schwarze wurden dort 400 Jahre lang systematisch diskriminiert, das hinterlässt natürlich langfristige Spuren, aber hat sich in den letzten Jahrzehnten auch gebessert (Kaufkraft ist stark angestiegen, ebenso Bildungsdurchschnitt etc.).
Asiaten, vor allem Chinesen, sowie Iren und Italiener (sprich Katholiken) wurden ja lange Zeit auch stark diskriminiert und lebten zu diesen Zeiten auch verarmt in den Slums. (Die Chinesen die im 18. und 19. Jahrhundert flohen waren auch allesamt Armutsflüchtlinge und verrichteten in den USA damals die Drecksarbeit (z.B. der Bau der Eisenbahn) oder waren vor allem Tagelöhner.
Auch mit der Integration von vietnamesischen und kambodschanischen Kriegsflüchtlingen gab es in den USA Probleme (bis heute, musikalisch sieht das dann so aus)

In den USA sind wie eine Petrischale in der man unter einem Brennglas sieht, was passiert wenn man arme/ungebildete und reiche/wohlhabende/gebildete Schichten einwandern lässt.
Die asiatischen, afrikanischen oder muslimischen gebildeten Schichten sind allesamt erfolgreicher und wohlhabender als der Durchschnittsamerikaner.
Kriegsflüchtlinge oder Illegale aus Lateinamerika sind weniger erfolgreich, egal ob sie aus dem Sudan oder Kambodscha kommen.
Daran kann man erkennen wie Einwanderung erfolgreich gelenkt werden kann und das die Herkunft keine Rolle für die Erfolgsaussichten spielt.

Adam Smith hat geschrieben:(13 May 2017, 16:31)
https://en.wikipedia.org/wiki/History_o ... _St._Louis

Und schon wieder habe ich Muslime in den USA gefunden. Einmal in Detroit und jetzt in St. Louis. Beide Gruppen leben in Armut.

http://www.city-data.com/poverty/povert ... higan.html

Gibt es dafür eine Erklärung?


Wäre auch eine Überraschung wenn es nicht auch arme Einwanderer aus muslimischen oder asiatischen Ländern gäbe. Im Schnitt sind aber beide Gruppen erfolgreicher als der Durchschnitt (vor allem Araber, Inder, Pakistanis, Libanesen und Iraner für die Muslime und Chinesen, Koreaner und Japaner für Asiaten).

Für Asiaten fand ich das hier und war auch dort schonmal selber vor Ort.

Unemployment, Poverty Grow Among Asian Americans in Los Angeles County
http://www.voanews.com/a/unemployment-a ... 71174.html

In general, Cambodia Town is a neighborhood characterized by high levels of poverty. Over a third
of all individuals living in Cambodia Town are in poverty; a proportion two times higher than that of LA
County, with a poverty rate of 16% (Figure 6). The poverty rate among Asians in Cambodia Town is also
about 33%. This is especially high in comparison to the LA County figure for Asians at 12% in poverty


http://www.aasc.ucla.edu/research/pdfs/cambodiatown.pdf

Ja, welche Erklärung gibt es dafür?

P.S. Übrigens:

How Racism Created America’s Chinatowns
http://www.huffingtonpost.com/2014/11/1 ... 90692.html
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Wasteland » Sa 13. Mai 2017, 16:06

Joker hat geschrieben:(13 May 2017, 16:32)

Die Japaner haben Probleme mit Japanern

Wir haben Probleme mit Libanesenclans ,vollkommen irren Nafris und Islamischen Terror der als gesamt Islam zu bezeichnen ist
Siehst da echt keinen Unterschied ?


Koreaner sind bei der Yakuza auch überdurchschnittlich vertreten, die Nachfahren der Zwangsarbeiter die in Japan sehr stark ausgegrenzt und wie scheiße behandelt wurden.
Liegt aber nicht daran das sie Koreaner sind oder an ihrer Kultur, das sie nur im organisierten Verbrechen Arbeit fanden. Das lag an den Japanern, die damals extrem rassistisch eingestellt waren.

Es geht hier um die Ursachen von Kriminalität. Die libanesisch-kurdischen Clans waren schon im Libanon und der Türkei kriminell. Viele waren Flüchtlinge aus Palästina und entwickelten in Flüchtlingslagern im Libanon kriminelle Strukturen, weil es keine anderen Möglichkeiten zu Überleben gab. Da Palästina kein Staat ist sind sie eben staatenlos und kamen mit diesen Strukturen hier her.
Das ist als ob die Cosa Nostra einwandert. Niemand würde auf die Idee kommen das die für alle Italiener steht. Obwohl sowas früher auch daher gelabert wurde.
Die meisten Menschen in deren Herkunftsländern halten auch nichts von diesen Clans und Verbrecher sind auch in der islamischen Welt nicht besonders wohl gelitten.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Adam Smith » Sa 13. Mai 2017, 16:08

Kambodschaner waren total irre Kommunisten. Ohne nähere Informationen lässt sich hier nicht viel sagen.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Wasteland » Sa 13. Mai 2017, 16:10

Adam Smith hat geschrieben:(13 May 2017, 17:08)

Kambodschaner waren total irre Kommunisten. Ohne nähere Informationen lässt sich hier nicht viel sagen.


Kriegsflüchtlinge ohne Schulbildung halt. Auch nach 40 Jahren noch in Ghettos mit hoher Armut. Armut wird durchaus über Generationen weitergegeben, ohne das jemand zwangsläufig dumm oder faul sein muss.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Adam Smith » Sa 13. Mai 2017, 16:14

Wasteland hat geschrieben:(13 May 2017, 17:10)

Kriegsflüchtlinge ohne Schulbildung halt. Auch nach 40 Jahren noch in Ghettos mit hoher Armut. Armut wird durchaus über Generationen weitergegeben, ohne das jemand zwangsläufig dumm oder faul sein muss.

Die Vietnamesen in den USA haben es geschafft und auch die Philippinen sind in den USA erfolgreich, obwohl es in ihrem Heimatland eine hohe Kriminalitätsrate gibt. Auslandsphilippinen haben eine eigene Kultur. Das ist hier eine Besonderheit. Normalerweise gibt es so etwas nicht.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Wasteland » Sa 13. Mai 2017, 16:44

Adam Smith hat geschrieben:(13 May 2017, 17:14)

Die Vietnamesen in den USA haben es geschafft und auch die Philippinen sind in den USA erfolgreich, obwohl es in ihrem Heimatland eine hohe Kriminalitätsrate gibt. Auslandsphilippinen haben eine eigene Kultur. Das ist hier eine Besonderheit. Normalerweise gibt es so etwas nicht.


Auch nicht alle. Und es hat gut über 100 Jahre gedauert bis Ost-Asiaten in den USA diesen Durchschnitt erreicht und sich hochgearbeitet haben.
Alle Chinatowns fingen als Slums mit hoher Kriminalität und Armut an (mehr oder weniger). Bis in den 1980er Jahre gab es dort Bandenkriege, hohe Kriminalitätsraten und Armut. Heute kommen vor allem nur noch Akademiker, Unternehmer etc. Das verstärkt den Trend nach oben, liesse sich aber mit jeder Bevölkerungsgruppe der Welt so handhaben.

Tong Wars
https://en.wikipedia.org/wiki/Tong_Wars
Massaker im Golden Dragon
https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_im_Golden_Dragon

In Chinatown in San Francisco gab es unter 2/3 der Einwohner 2015 in nur 14% der Haushalte einen Kopf des Haushalts der fließend Englisch sprach. 29% der Haushalte waren unter dem Armutsgrenze.

During the time from 2009 to 2013, the median household income was $20,000 - compared to $76,000 citywide - with 29% of residents below the national poverty threshold. The median age was 50 years, the oldest of any neighborhood.[19] As of 2015, two thirds of the residents lived in one of Chinatown's 105 single room occupancy hotels (SRO), 96 of which had private owners and nine were owned by nonprofits.[20]

Most residents are monolingual speakers of Mandarin or Cantonese;[19] in 2015, only 14% of households in the SROs were headed by a person that spoke English fluently.


Es gibt noch mehr solche Gegenden in den USA in denen Asiaten eher arm und die Kriminalitätsraten eher hoch sind. Rancho San Antonio auch "Funktown" oder "Murder Dubs" genannt(in Oakland) oder Tenderloin (neben Chinatown in SF) oder St. Paul in Minneapolis.

Turk Street Warzone: One Tenderloin Block’s Violent Crime Rate 35 Times Higher Than City Average
http://www.huffingtonpost.com/2011/07/1 ... 99427.html

Tja, woran liegts?
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon Adam Smith » Sa 13. Mai 2017, 16:53

San Francisco wird zur einer ostasiatischen Stadt und der Wohlstand liegt schon jetzt deutlich über dem Durchschnitt der USA. Hier gibt es dann eine positive Veränderung auch in Bezug auf die Kriminalität. Es gibt auch arme Ostasiaten in den USA. Im Durchschnitt sind sind sie aber wohlhabender und deutlich weniger kriminell.
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon jack000 » Sa 13. Mai 2017, 17:57

Leute, niemand ist kriminell nur wegen der Hautfarbe, niemand ist automatisch wirtschaflich erfolgreich weil er aus Ostasien stammt.
=> Es gibt immer solche und solche! Das eigentliche Problem in Deutschland ist, das Deutschland das attraktivste Land für Kriminelle ist und zu den attraktivsten Ländern für Berufsstützeempfängern weltweit gehört.

Die Folgen dessen sind doch klar und unmissverständlich nachvollziehbar wenn man die Schleusen aufmacht und zu prognostizieren wohin die Reise geht!

=> Singapur ist ein Land mit einer extrem hohen Einwanderungsquote und einer extrem geringen Kriminalität und extrem geringer Stützeempfängerquote. Daher sind die Ursachen für migrationsbedingte hohe Kriminalitäts- sowie Stützeempfängerquote an einer ganz anderen Stelle zu suchen!
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Re: Armutsbedingte Kriminalität ?

Beitragvon think twice » Sa 13. Mai 2017, 18:04

jack000 hat geschrieben:(13 May 2017, 18:57)

Daher sind die Ursachen für migrationsbedingte hohe Kriminalitäts- sowie Stützeempfängerquote an einer ganz anderen Stelle zu suchen!

Ich dachte, es geht hier um armutsbedingte und nicht um migrationsbedingte Kriminalität?
Wer mit mir nicht auskommt, muss eben noch etwas an sich arbeiten. ;)

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