Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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jack000
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 26. Apr 2017, 17:38

Hannover. Richter Jens Buck sprach den zur Tatzeit 20-jährigen Cenk Ö. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis schuldig. Ö. war mit Tempo 100 durch Tempo-30-Zonen gerast, hatte seinen Renault Clio auf der B 6 zwischen Garbsen und Neustadt am Rübenberge auf 160 beschleunigt. Zeitweise waren ihm zehn Streifenwagen und ein Polizeihubschrauber auf den Fersen. Das Drama ging glimpflich aus, am Ende stoppte Ö. und ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen.

Die Hetzjagd beginnt vor einer Sparkassenfiliale in Berenbostel, an einem Julimorgen um 4.40 Uhr. Der junge Mann ist mit einer 23-jährigen Bekannten auf dem Rückweg von einer Spritztour. Ein Streifenwagen rollt vorbei, eigentlich wollen die Beamten das Paar gar nicht kontrollieren. Doch Ö., wegen Delikten wie Diebstahl, Körperverletzung und Geschwindigkeitsübertretungen bereits zehnmal mit dem Gesetz in Konflikt geraten, darf wegen eines einmonatigen Fahrverbots gar nicht am Steuer eines Autos sitzen. Er rast los, reißt eine Umzäunung nieder – und hat die Polizei am Hals.

Die Zeichen der Beamten, anzuhalten, ignoriert der 20-Jährige. Stattdessen schaltet er das Licht aus und gibt Vollgas. Er kurvt durch Berenbostel, schert auf die B 6 ein, rast Richtung Nordwest und überfährt mehrere rote Ampeln. Ein Streifenwagen versucht, ihn auf der zweispurigen Schnellstraße zu überholen, doch Ö. drängt ihn ab, zwingt ihn zu einer Notbremsung. In Neustadt biegt der wildgewordene Fahrer ab, braust durch ein Wohnviertel, kehrt wieder um Richtung Hannover. Weiter geht die Hatz über Frielingen, Osterwald und Stelingen. Zwei Autofahrer auf der B 6 werden zu Vollbremsungen gezwungen, als Ö. bei Rotlicht über eine Kreuzung schießt.

[...]
Cenk Ö., Hauptschüler ohne Berufsausbildung, lebt noch bei der Familie in Garbsen, der Vater ist VW-Arbeiter. Die Bewährung verschafft dem nun 21-Jährigen die Chance, nicht in die Jugendanstalt Hameln einrücken zu müssen. Doch darf er drei Jahre keine neue Straftat begehen, muss 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, einen sechsmonatigen Sozialtrainingskurs besuchen und drei Gespräche mit einem Psychotherapeuten führen.
Richter Buck zeigte sich skeptisch: „Ich fürchte, dass weitere Straftaten nicht auszuschließen sind.“

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... agd-auf-B6
Wenn also lt. dem Richter keine gute Sozialprognose vorhanden ist, warum dann trotzdem bei dem Vorstrafenregister und dieser Tat noch eine Bewährung?
=> Die Justiz in Deutschland ist nur noch eine Kasperletheaterveranstaltung!
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Bielefeld09
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 26. Apr 2017, 23:35

jack000 hat geschrieben:(26 Apr 2017, 18:38)

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... agd-auf-B6
Wenn also lt. dem Richter keine gute Sozialprognose vorhanden ist, warum dann trotzdem bei dem Vorstrafenregister und dieser Tat noch eine Bewährung?
=> Die Justiz in Deutschland ist nur noch eine Kasperletheaterveranstaltung!

Weil nur die Strafandrohung wirkt.
Sie ist belastend und gar nicht schön.
Aber sie muss auch angewandt werden.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 26. Apr 2017, 23:39

jack000 hat geschrieben:(26 Apr 2017, 18:38)

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... agd-auf-B6
Wenn also lt. dem Richter keine gute Sozialprognose vorhanden ist, warum dann trotzdem bei dem Vorstrafenregister und dieser Tat noch eine Bewährung?
=> Die Justiz in Deutschland ist nur noch eine Kasperletheaterveranstaltung!

Nunn mal ehrlich?
Welches System möchtest du?
Schreib doch mal.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Adam Smith » So 7. Mai 2017, 17:33

Zwei Verfahren eingestellt

EXPRESS fand raus: Die Polizei hat gegen Giorgio M. wegen Raubes und Körperverletzung ermittelt. Er gilt als Intensivtäter, wurde aber nie verurteilt. Zwei Verfahren wurden eingestellt, nicht wegen Unschuld, sondern „wegen der Erwartung einer Strafe in anderer Sache“ … wegen seiner Todesfahrt!


http://www.express.de/duesseldorf/totra ... --26845356

Erinnert etwas an den Fall mit den zwei Toten Polizisten in Ostdeutschland.

Bereits damals hatte sich der Mann vor Gericht verantworten müssen, unter anderem wegen Raubs, Diebstahls und Fahrens ohne Führerschein. Insgesamt sei es um elf Taten gegangen, erklärte die Anklagebehörde, darunter der Einbruch in ein Brillengeschäft, ein versuchter Raub und zwei Fälle von Körperverletzung. Auch hatte der Angeklagte seine Mutter bedroht, einen Fahrscheinkontrolleur verprügelt und immer wieder Schnaps gestohlen.

Landgericht sah keinen Anlass, die Bewährung zu widerrufen

Die Staatsanwaltschaft hatte nach Angaben einer Sprecherin auf Unterbringung des Mannes in der geschlossenen Psychiatrie gedrängt. Das Gericht sei diesem Antrag zwar gefolgt, habe die Maßnahme aber zur Bewährung ausgesetzt, weil ein Gutachter dem 24-Jährigen Behandlungsfähigkeit bescheinigt hatte. Wegen der attestierten Schuldunfähigkeit sprachen ihn die Frankfurter Richter im November von allen Vorwürfen frei. Als Bewährungsauflage sollte sich der Angeklagte behandeln lassen. Allerdings gibt es nach rbb-Informationen derzeit keine Angaben darüber, ob er sich auch tatsächlich in Behandlung begeben hat.


https://www.rbb-online.de/panorama/beit ... eskow.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 17. Mai 2017, 16:10

Nach Attacken auf Polizisten und Klinikpersonal in Hameln hat das Landgericht Hannover sechs Mitglieder einer Großfamilie zu Bewährungsstrafen verurteilt. Die fünf Männer und eine Frau erhielten am Mittwoch unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs Strafen zwischen sechs Monaten und zwei Jahren Haft auf Bewährung.

Auslöser für die Tumulte 2015 war der Sturz eines 26-jährigen mutmaßlichen Räubers bei einem Fluchtversuch aus dem 7. Stock des Hamelner Gerichtes. Mitglieder seiner Familie randalierten anschließend dort und vor dem Krankenhaus, wo der 26-Jährige starb. Verletzt wurden 24 Polizisten und sechs Unbeteiligte.

Mit Nachdruck ging der Vorsitzende Richter Stefan Joseph auf die besonderen Umstände und die belastende Situation für die Angehörigen ein: Einige von ihnen wurden Augenzeugen des Todessturzes. "Das darf aber nicht dazu führen, dass man Polizisten und Sanitäter angreift", sagte er. "Das ist gelebte Ablehnung dieses Staats, das ist, was da zum Ausdruck kommt, deswegen sitzen sie hier."

http://www.focus.de/panorama/welt/gewal ... 15706.html
Mit der Bewährungsstrafe werden die ja ihre Lektion bekommen haben und bestimmt keine Straftaten mehr begehen :thumbup:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon schelm » Mi 17. Mai 2017, 16:57

Fast alle Parteien fordern mehr Polizei. Viellleicht ist damit gemeint genügend Kräfte zu haben, um neben dem Stress auf der Straße auch die Richter festnehmen zu können ? :cool:
Jeder Kaiser hat das Recht nackt vor sein Volk zu treten, aber dafür bedarf es eines Volkes, das nicht blind ist.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Mi 17. Mai 2017, 17:35

Ich möchte hier mal was Positives bringen, was zeigt, dass Richter sehr wohl zu Empathie fähig sind:

[url]
http://www.focus.de/panorama/welt/opfer ... 39222.html[/url]

11 Jahre sind eine verdammt lange Zeit die das Stück Mist jetzt vor sich hat. Dazu kommt, dass Sexualstraftäter ("Sittensäue" sagte man im DDR-Knast) ganz unten in der Hierarchie stehen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 17. Mai 2017, 17:39

Ammianus hat geschrieben:(17 May 2017, 18:35)

Ich möchte hier mal was Positives bringen, was zeigt, dass Richter sehr wohl zu Empathie fähig sind:

[url]
http://www.focus.de/panorama/welt/opfer ... 39222.html[/url]

11 Jahre sind eine verdammt lange Zeit die das Stück Mist jetzt vor sich hat. Dazu kommt, dass Sexualstraftäter ("Sittensäue" sagte man im DDR-Knast) ganz unten in der Hierarchie stehen.


Naja, wenn im Knast die "richtige" Klientel sitzt, ist er eher unter Gleichgesinnten...
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Boracay » Mi 17. Mai 2017, 21:49

Ammianus hat geschrieben:(17 May 2017, 18:35)

Ich möchte hier mal was Positives bringen, was zeigt, dass Richter sehr wohl zu Empathie fähig sind


Eine 0,01% Ausnahme. Der Rest schein nur eine Aufgabe zu haben: Den Bürgern sämtliches Vertrauen in den Rechtsstaat zu nehmen, Polizisten in Serie mit schweren Depressionen Dienstunfähig zu bekommen und von Araberclans zu kuschen. So manchen Richter wie der allseits bekannte Kuschelrichter Klein sind sogar dumme Sprüche gegenüber der Opfer "ein paar in die Fresse sind doch nur eine Kleinigkeit" nicht zu peinlich.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Fr 19. Mai 2017, 11:45

Sex mit Gewalt, aber keine Vergewaltigung

Eine junge Frau lehnt es ab, mit einem Brandenburger Sex zu haben. Er wirft sie trotzdem aufs Bett, schiebt ihren Kopf zwischen zwei Metallstreben. Sie schreit, er soll aufhören, kratzt ihn. Der Akt ist gewalttätig, die Frau vier Stunden lang sein Opfer. Das zweifelt auch das Gericht nicht an – spricht aber den 23-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung frei.

Brandenburg/H. Dass der Sex des 23 Jahre alten Türken aus Brandenburg/Havel gewalttätig und die Frau vier Stunden lang sein Opfer war, daran zweifeln Staatsanwalt und das Schöffengericht Brandenburg/Havel nicht. Dennoch wurde der 23-Jährige vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Die Juristen erkannten bei ihm keinen Vorsatz.

„Ich glaube Frau G. jedes Wort“, sagte die Richterin nach ihrem Urteilsspruch. Doch wahrscheinlich habe ihr Peiniger nicht gewusst, was er ihr antat, als er in der Nacht der 18. August 2016 in seiner Wohnung über seine Bekannte herfiel und den Geschlechtsverkehr über Stunden hinweg so rabiat vollzog, dass sie in den folgenden beiden Wochen nicht richtig laufen konnte. Das Schöffengericht glaubte einerseits dem Opfer, andererseits aber auch dem Angeklagten, demzufolge der wilde Sex einvernehmlich war.

Sie lehnte es ab, mit ihm ins Bett zu steigen

In jener Sommernacht hatte sich die Frau aus Plaue ins Stadtzentrum zur Wohnung des Gastwirtsohnes fahren lassen, von dem sie Drogen kaufen wollte. Die beiden jungen Leute konsumierten sehr schnell die Droge Speed. Seinen anschließenden Wunsch, mit ihr ins Bett zu steigen, lehnte sie ab. Er sei nicht ihr Fall, nicht ihr Typ, sagte die Zeugin vor Gericht aus.

Der junge Drogenverkäufer machte seiner Kundin dann noch Komplimente, zerrte sie am Arm, warf sie aufs Bett und zog sie aus. Ihre Schultern drückte er fest gegen die Metallstäbe am Kopfende seines Bettes, ihren Kopf klemmte er ein zwischen zwei dieser Stäbe. Die Frau schrie zwar „Aufhören“ und wehrte sich, indem sie den Angeklagten am Rücken kratzte. Doch irgendwann gab sie auf und ließ „es über sich ergehen, wie sie es ausdrückte. Mehrmals sei er in sie eingedrungen, die ganze Tortur habe nach vier Stunden geendet, als er einen Anruf erhielt und plötzlich fort musste, so dass auch sie gehen konnte.

„Schwerer Schlag“ für die Geschädigte

Staatsanwalt und Gericht haben keinen Zweifel daran, dass die sexuellen Handlungen jener Nacht nicht im Sinne des Opfers waren und dass er sie mit Gewalt genommen hat.

Doch die entscheidende Frage für den Ausgang des Strafprozesses war an die Zeugin, das Opfer, gerichtet: „Könnte es sein, dass der Angeklagte dachte, Sie seien einverstanden?“ Das könnte sein, ließ die Zeugin das Gericht wissen. Sie könne nicht beurteilen, ob er mit der Mentalität des türkischen Kulturkreises das Geschehen, das sie als Vergewaltigung erlebte, vielleicht für wilden Sex gehalten hat. Der Staatsanwalt räumte ein, dass der Freispruch ein „schwerer Schlag“ für die Geschädigte sein müsse. Andererseits sei eine Verurteilung nicht möglich, weil kein Vorsatz nachweisbar sei.

Vergewaltigungen werden relativ selten verurteilt

Der junge Angeklagte hatte von Beginn an bestritten, seine Bekannte vergewaltigt zu haben. Er sagte in seinem Schlusswort, dass er so etwas nicht tun würde, zumal er doch selbst eine Mutter und eine Schwester habe.

Vergewaltigungen führen vor deutschen Gerichten relativ selten zu Verurteilungen. Laut einer Studie von 2012 erlebten 8,4 Prozent der Frauen, die ihre Vergewaltigung angezeigt hatten die Verurteilung des Täter, berichtete Christian Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen im Jahr 2014.

http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... ewaltigung

Sie hatte es abgelehnt, "Aufhören" geschrien, sich gewehrt und gekratzt => Freispruch :rolleyes: :dead:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ebi80 » Fr 19. Mai 2017, 11:53

jack000 hat geschrieben:(19 May 2017, 12:45)

http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... ewaltigung

Sie hatte es abgelehnt, "Aufhören" geschrien, sich gewehrt und gekratzt => Freispruch :rolleyes: :dead:

Ich sags ja seit Jahren. Zwangskastration. Zwei Backsteine und fertig. Manchmal hat man das Gefühl in Deutschland denke man sich: Er hätte doch sein Spaß, warum verurteilen?
Wie sieht das eigentlich mit vergewaltigten Männern aus?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Fr 19. Mai 2017, 12:49

Das dürften, aus einer ganzen Reihe von Gründen, ziemlich wenige sein.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bleibtreu » Fr 19. Mai 2017, 14:43

ebi80 hat geschrieben:(19 May 2017, 12:53)

Ich sags ja seit Jahren. Zwangskastration. Zwei Backsteine und fertig. Manchmal hat man das Gefühl in Deutschland denke man sich: Er hätte doch sein Spaß, warum verurteilen?


Bei Geschichten wie der von Jack kommen mir auch solche Gedanken.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ebi80 » Fr 19. Mai 2017, 14:45

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2017, 15:43)

Bei Geschichten wie der von Jack kommen mir auch solche Gedanken.

Darf man aber nicht sagen, sonst wird man gleich wieder sanktioniert ;)
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bleibtreu » Fr 19. Mai 2017, 14:55

ebi80 hat geschrieben:(19 May 2017, 15:45)

Darf man aber nicht sagen, sonst wird man gleich wieder sanktioniert ;)

Dass eine Frau bei dieser Vorstellung Wut + Ekel ueberfaellt halte ich eher fuer normal, als fuer unverstaendlich. :)
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ebi80 » Fr 19. Mai 2017, 15:07

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2017, 15:55)

Dass eine Frau bei dieser Vorstellung Wut + Ekel ueberfaellt halte ich eher fuer normal, als fuer unverstaendlich. :)

Ich frage mich was aus: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! Geworden ist? Erst vor kurzem wurde beschlossen das nein, nein heisst.
Mit 23 kann ein Typ auch nicht sagen er hätte das nicht gewusst. Manchmal hab ich das Gefühl die wollen keine Verbrecher einsperren, da ein Gefangener ca. 1000€ pro Tag kostet. Nicht das die schwarze Null ins schwanken gerät.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Adam Smith » Fr 19. Mai 2017, 16:37

ebi80 hat geschrieben:(19 May 2017, 12:53)

Ich sags ja seit Jahren. Zwangskastration. Zwei Backsteine und fertig. Manchmal hat man das Gefühl in Deutschland denke man sich: Er hätte doch sein Spaß, warum verurteilen?
Wie sieht das eigentlich mit vergewaltigten Männern aus?

Noch vor 10 oder 20 Jahren hätte ich damit gerechnet, dass es solche Forderungen im Jahr 2017 massiv geben könnte. Und nun das.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Adam Smith » Fr 19. Mai 2017, 16:59

jack000 hat geschrieben:(19 May 2017, 12:45)

http://www.maz-online.de/Lokales/Brande ... ewaltigung

Sie hatte es abgelehnt, "Aufhören" geschrien, sich gewehrt und gekratzt => Freispruch :rolleyes: :dead:

Wie Richter "Nein" heisst "Nein" interpretieren ist schon was merkwürdig.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Fr 19. Mai 2017, 19:38

Adam Smith hat geschrieben:(19 May 2017, 17:59)

Wie Richter "Nein" heisst "Nein" interpretieren ist schon was merkwürdig.

In der Tat:
Im Sexualstrafrecht gilt künftig das Prinzip "Nein heißt Nein": Der Bundestag beschloss einstimmig das neue Gesetz, mit dem eine sexuelle Handlung auch dann als Vergewaltigung gewertet wird, wenn sich das Opfer nicht aktiv wehrt.

https://www.tagesschau.de/inland/bundes ... t-101.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Billie Holiday » Sa 20. Mai 2017, 10:26

Bleibtreu hat geschrieben:(19 May 2017, 15:43)

Bei Geschichten wie der von Jack kommen mir auch solche Gedanken.


Nun, Körperstrafen gibt es ja gottseidank nicht mehr, aber dass einige Richter im Grunde Vergewaltigung straffrei stellen, ist schon bedenklich. Und mal ehrlich, wer ist denn beeindruckt von Bewährung? :x
Bewährungsstrafen für Vergewaltigung oder andere Gewalttaten sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten und eine Einladung für geistig Minderbemittelte.
Eine sehr täterfreundliche, täterempathische Justiz, die die Opfer an letzte Stelle stellt.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski

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