Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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Tom Bombadil
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 29. Nov 2017, 11:20

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2017, 09:11)

Wenn die Empörung über eine Beschimpfung größer ist als die über eine Gewalttat, hier eine miese Vergewaltigung, muß die Frage erlaubt sein, was mit einigen Menschen nicht stimmt.

Genau dieses "nicht stimmen" führte zu einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der Kuscheljustiz-Urteile aus lauter Empathie mit dem Täter zur Norm geworden sind. Dass die Opfer auch Menschen sind, denen mit der Tat das Leben total versaut oder gar geraubt wurde, ist da zweitrangig. Ich halte das für einen pathologischen Glauben an "das Gute im Menschen".
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Billie Holiday
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Billie Holiday » Mi 29. Nov 2017, 11:22

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Nov 2017, 11:20)

Genau dieses "nicht stimmen" führte zu einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der Kuscheljustiz-Urteile aus lauter Empathie mit dem Täter zur Norm geworden sind. Dass die Opfer auch Menschen sind, denen mit der Tat das Leben total versaut oder gar geraubt wurde, ist da zweitrangig. Ich halte das für einen pathologischen Glauben an "das Gute im Menschen".


Pass auf, gleich kommt jemand mit der Todesstrafenkeule angeschissen.:dead:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 29. Nov 2017, 11:28

Mir wurden hier schon so viele Keulen übergezogen, für die hiesigen Marktradikalen bin ich linksextrem, für die moralischen Übermenschen hier bin ich rechtsextrem, was soll's, sowas stumpft nur noch ab. Dass ein Straftäter, der nur auf Bewährung auf freiem Fuß ist, nach einer Vergewaltigung nicht ins Gefängnis muss, ist jedenfalls mit nichts mehr zu rechtfertigen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mi 29. Nov 2017, 15:25

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2017, 09:11)

Nicht gleich in Schnappatmung verfallen. Wer einen Kinderficker als dreckiges Schwein bezeichnet, muß nicht zwingend die Todesstrafe befürworten, meine Fresse. :rolleyes:
Natürlich ist es noch ein Mensch.....gleichzeitig eine miese Drecksau.
Wenn die Empörung über eine Beschimpfung größer ist als die über eine Gewalttat, hier eine miese Vergewaltigung, muß die Frage erlaubt sein, was mit einigen Menschen nicht stimmt.

Mein Atem ist völlig normal. Und um welche Gewalttat es geht, weiß ich noch immer nicht. Der Link geht immer noch ins Leere.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 29. Nov 2017, 18:28

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Nov 2017, 11:28)Dass ein Straftäter, der nur auf Bewährung auf freiem Fuß ist, nach einer Vergewaltigung nicht ins Gefängnis muss, ist jedenfalls mit nichts mehr zu rechtfertigen.

Ein Skandalurteil sondergleichen, die Justiz ist in diesem Land nicht mehr ernst zu nehmen sondern nur noch auszulachen.
Vor allem muss man sich auch über die Folgen im klaren sein:
Jeder in der Familie hat mittlerweile vollstes Verständnis für Frauen, die Vergewaltigungen nicht zur Anzeige bringen. "Es ist die Hölle. Wir wurden absolut alleine gelassen."

=> Täter wissen nun: Die Chance ist hoch, dass eine Vergewaltigung gar nicht erst angezeigt wird und wenn muss man nur eine gute Geschichte auftischen :dead: :dead: :dead:
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mi 29. Nov 2017, 19:15

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Nov 2017, 17:24)

So hat jeder andere Prioritäten. Die einen finden Gewalttaten widerlich, die anderen Unverständnis über milde „Urteile“.

Der Ton macht die Musik.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Billie Holiday » Mi 29. Nov 2017, 22:13

Adam Smith hat geschrieben:(29 Nov 2017, 20:38)

In Berlin hat ja ein 14-Jähriger einen Mann niedergestochen und dann ausgesagt, dass ihm ja eh nichts passieren wird.


Wo er recht hat, hat er recht. :cool:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Do 30. Nov 2017, 09:59

Die Justiz muss sich wandeln. Wir haben Menschen geschenkt bekommen, die anders mit Gewalt sozialisiert wurden als das hier der Fall ist, weiterhin muss man verstehen, dass Krieg das Schlimmste im Menschen hervorholt, viele Neubürger haben auch ihr Leben lang nur Armut, Hunger, Überlebenskampf gekannt, sowas schüttelt man nicht so einfach ab. Da muss man erstens präventiv tätig werden und zweitens Fehlverhalten konsequent bestrafen, das betrifft natürlich auch "Einheimische" und nicht nur die Neubürger, gerade bei Gewaltstraftätern zeigt man imho viel zu viel Nachsicht und Milde. Wenn sich da nicht bald etwas ändert, wird es mit den Gewalttaten immer schlimmer werden, bis die Bürger anfangen, sich selber zu wehren, dann wird es ganz übel.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon firlefanz11 » Mi 6. Dez 2017, 15:58

Nachdem die kölner Richter als Stümper enttarnt, und der Prozess um die zwei türkischstämmigen Raser, die eine Radfahrerin gekillt haben, zeigt sich einer der beiden "reuig" u. gesteht... Klar, weil er hofft, dass wie so oft milder geurteilt wird wenn mann gesteht, und dazu noch vorgibt Reue zu fühlen... :rolleyes:
https://www.n-tv.de/panorama/Angeklagte ... 70006.html
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Do 7. Dez 2017, 08:46

firlefanz11 hat geschrieben:(06 Dec 2017, 15:58)

Nachdem die kölner Richter als Stümper enttarnt, und der Prozess um die zwei türkischstämmigen Raser, die eine Radfahrerin gekillt haben, zeigt sich einer der beiden "reuig" u. gesteht... Klar, weil er hofft, dass wie so oft milder geurteilt wird wenn mann gesteht, und dazu noch vorgibt Reue zu fühlen... :rolleyes:
https://www.n-tv.de/panorama/Angeklagte ... 70006.html

Zu den Aufgaben eines Gerichts gehört es zu bewerten, ob die gezeigte Reue glaubwürdig ist oder nicht. Und dieser Aufgabe wird das Gericht fraglos nachkommen.
Und natürlich sind auch keine Richter als Stümper enttarnt worden. Ein Urteil wurde aufgehoben. Wie es jeden Tag dutzendfach in der Republik passiert. Das liegt dann an unterschiedlicher Rechtsauffassung. Und dann gilt halt Ober sticht Unter.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon krone » Mo 18. Dez 2017, 19:04

Mir ja ein Rätsel warum man die in diesen Fall ja auch ganz klar Schuldigen einfach so nach Hause schicken kann.
Das ist doch alles andere als eine Lappalie.


Ahrensburg: Polizei stoppt Einbrecher mit gezielten Schüssen auf Fluchtauto
Eine filmreife Flucht haben in der Nacht auf Montag vier Männer hingelegt, die zuvor die Zeche an einer Tankstelle geprellt und anschließend in eine weitere eingebrochen sein sollen. Letztlich wurde das Quartett gefasst - dafür musste die Polizei jedoch rabiat vorgehen

Das Quartett selbst kam nach erkennungsdienstlicher Behandlung wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß.

.


https://mobil.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--polizei-stoppt-fluchtauto-mit-schuessen-7791488.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Provokateur » Di 19. Dez 2017, 10:15

Fluchtgefahr bewiesen - kein Haftgrund:

Ahrensburg: Polizei stoppt Einbrecher mit gezielten Schüssen auf Fluchtauto

Eine filmreife Flucht haben in der Nacht auf Montag vier Männer hingelegt, die zuvor die Zeche an einer Tankstelle geprellt und anschließend in eine weitere eingebrochen sein sollen. Letztlich wurde das Quartett gefasst - dafür musste die Polizei jedoch rabiat vorgehen.
Demnach sollen die Tatverdächtigen ihren Pkw zunächst in Mölln ohne zu bezahlen für 90 Euro betankt haben, ehe sie wenig später in Ratzeburg in eine weitere Tankstelle einbrachen, wo sie gezielt Zigaretten und Alkohol entwendeten. Durch Videoaufzeichnungen konnte die Polizei Tatzeit und Tätergruppe so eingrenzen, dass sie eine Nahbereichsfahndung einleitete. Mit Erfolg: Eine Streife der Autobahnpolizei Bad Oldesloe fiel gegen 3.15 Uhr ein mit vier Personen besetzter Audi A6 auf. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren. Zunächst habe der Fahrer auch angehalten, sei dann jedoch auf die nahe gelegene A1 geflüchtet, wo er den Beamten mit teilweise 250 Stundenkilometern versuchte zu entkommen.
Bis zur Abfahrt Ahrensburg gelang dies auch. Dort aber hatte die Polizei einen zivilen Streifenwagen auf der Fahrbahn abgestellt, der die Flüchtigen zum Stopp zwang. Als wiederum zwei Beamte die Insassen kontrollieren wollten, versuchte der Fahrer rückwärts fahrend wieder auf die A1 zu gelangen, was der Fahrer der Zivilstreife verhinderte, indem er kurzerhand hinter den Audi fuhr, um ihn zu blockieren. Daraufhin setzte der Fahrer des Audi an, vorwärts in Richtung Ostring Ahrensburg zu fahren. Weil nun nicht mehr ausgeschlossen werden konnte, dass andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gerieten, rammte ein Streifenwagen das Fluchtauto am Heck. Die zwei zuvor ausgestiegenen Beamten gaben zudem gezielte Schüsse ab, um den Wagen fahruntauglich machen. "Letztendlich gestoppt werden konnte das Fluchtfahrzeug allerdings erst durch ein erneutes Rammen", heißt es im Einsatzbericht.
Die vier Insassen wurden anschließend vorläufig festgenommen. Im Wagen fanden die Polizisten neben Alkohol auch Zigaretten, die sichergestellt wurden. Das Quartett selbst kam nach erkennungsdienstlicher Behandlung wegen fehlender Haftgründe wieder auf freien Fuß. Sie werden sich demnächst wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten müssen.


https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--damm-in-ratingen-droht-zu-brechen-7791488.html

[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Haftgrund#Fluchtgefahr_(§_112_Abs._2_Nr._2_StPO)[/url]

Teh f...? Die haben schon versucht, abzuhauen! Wer erkennt dann da auf "fehlende Haftgründe"?
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
twitter.com/Provokateur_Tom
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mi 20. Dez 2017, 21:52

Provokateur hat geschrieben:(19 Dec 2017, 10:15)
Die haben schon versucht, abzuhauen! Wer erkennt dann da auf "fehlende Haftgründe"?

Vorher-Nachher!

Als sie flohen, waren sie namentlich noch nicht bekannt. Jetzt schön, das ändert die Situation. Jetzt bringt Flucht nix mehr.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 28. Dez 2017, 14:45

20-Jähriger bekommt keine Jugendstrafe für sexuelle Nötigung

Acht Monate Jugendstrafe lautete das Urteil des Amtsgerichts Freiburg für einen 20-Jährigen wegen sexueller Nötigung. Im Berufungsverfahren vor dem Landgericht bekam er nun ein milderes Urteil.

Ein 20-Jähriger ist im Berufungsverfahren vor der Jugendkammer des Landgericht Freiburg wegen sexueller Nötigung zu 50 Arbeitsstunden, 500 Euro Geldauflage für eine Beratungsstelle und drei Gesprächsterminen bei Pro Familia verurteilt worden. Im erstinstanzlichen Verfahren am Amtsgericht hatte das Urteil acht Monate Jugendstrafe, 70 Arbeitsstunden und drei Beratungen gelautet.

Amadou S. akzeptierte die Verurteilung wegen sexueller Nötigung

Die Berufung von Amadou S. (Name von der Redaktion geändert) bezog sich nur auf die Rechtsfolge, nicht den Schuldspruch des Amtsgerichts. S., der aus Gambia geflohen ist und seit September 2014 als Asylbewerber in Freiburg lebt, akzeptierte somit die Verurteilung wegen sexueller Nötigung. Eine erneute Beweisaufnahme war dadurch nicht notwendig, obwohl dafür sieben Zeugen und ein Sachverständiger geladen waren.

Amadou S. war mit seinem damals 17-jährigen Opfer lose befreundet, als er bei einem Treffen in seinem WG-Zimmer im April 2016 nach einvernehmlichen Küssen den Geschlechtsverkehr mit ihr forderte. Die 17-Jährige sagte mehrfach Nein – eine Antwort, die S. nicht akzeptierte. Er packte sie und rang rund 30 Minuten in einem laut dem Vorsitzenden Richter Stefan Bürgelin "kampfartigen Geschehen" mit ihr und versuchte, den Akt zu erzwingen. Sie solle es einfach geschehen lassen, dann "sei es in zehn Minuten vorbei". Es gelang S., sich und das Mädchen teilweise zu entkleiden; unmittelbar vor dem Vollzug des Koitus konnte die 17-Jährige durch heftige Gegenwehr und laute Schreie die Mitbewohner von S. auf sich aufmerksam machen und fliehen.

Der Angeklagte scheint auf dem Weg in die Integration zu sein

[...]
"Ganz wichtig ist, dass so etwas nie wieder vorkommt."
Richter Stefan Bürgelin

Verteidiger Christian Fischer argumentierte, dass die Tat durch falsches, enttäuschtes Beziehungserleben geprägt gewesen sei. Zudem sei Amadou S. ein Angeklagter, der die Möglichkeit habe, sich komplett zu integrieren. Er plädierte auf Arbeitsstunden statt Arrest – und in einer Anzahl, die S. noch vor Beginn seiner Ausbildung ableisten könne.

Staatsanwältin Nikola Nowak lobte das erstinstanzliche Urteil als angemessen und plädierte darauf, die Berufung zu verwerfen. Sie kritisierte Lügen des Angeklagten in Bezug auf Familiengeschichte und biografische Daten: "Dies wird sicher im Asylverfahren noch relevant werden." Die Vertreterin der Nebenklägerin, Viola Rischau, schloss sich den der Staatsanwaltschaft an. Amadou S. nutzte seine Chance für ein letztes Wort oder eine Entschuldigung bei seinem Opfer nicht – er hatte sich wohl in einem Chat, dessen Protokoll Teil der Beweisaufnahme war, jedoch bei seinem Opfer entschuldigt.

http://www.badische-zeitung.de/20-jaehr ... -noetigung

Tja, "enttäuschtes Beziehungserleben" eines 20-jährigen (Ob die Altersangabe auf seinen Aussagen beruht?) ... da muss dann eine vorurteilsfreie 17-Jährige dann eben dafür herhalten (Man stelle sich vor, er wäre stärker gewesen, aber so war es dann halt nur eine "sexuelle Nötigung"). Und die Entschuldigung im Chat wird sicherstellen, dass sowas nie wieder vorkommt.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Adam Smith » Do 28. Dez 2017, 14:52

Provokateur hat geschrieben:(19 Dec 2017, 10:15)

Fluchtgefahr bewiesen - kein Haftgrund:



https://www.stern.de/panorama/weltgeschehen/nachrichten-aus-deutschland--damm-in-ratingen-droht-zu-brechen-7791488.html

[url]https://de.wikipedia.org/wiki/Haftgrund#Fluchtgefahr_(§_112_Abs._2_Nr._2_StPO)[/url]

Teh f...? Die haben schon versucht, abzuhauen! Wer erkennt dann da auf "fehlende Haftgründe"?


Es hängt hier davon ab, ob die eine Wohnung, Familie oder Arbeit haben. Oft reicht es aber leider aus irgendwo gemeldet zu sein. Bei ihrer ersten Flucht wusste ja keiner wer die sind. Nun ist das ja bekannt. Und wenn keine weiteren Straftaten zu erwarten sind, dann wandern die auch nicht in U-Haft.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 11. Jan 2018, 16:34

Deutschland wird von vielen gar nicht mehr ernst genommen sondern einfach nur als Witzfigur angesehen ... verständlicherweise:
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Fr 19. Jan 2018, 12:25

Berlin – Donnerstag stand Erzieher Dennis L. (39) wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Berliner Amtsgericht.

Von 2011 bis 2013 hatte er in einem Jugendklub Von 2011 bis 2013 hatte er in einem Jugendklub einen Jungen seit seinem 12. Lebensjahr 30-mal missbraucht.

Doch statt der vollen Härte des Gesetzes – die Höchststrafe beträgt zehn Jahre – erfuhr der Pädagoge viel Nachsicht und Straf-Rabatte. Nicht nur von der Richterin, sondern sogar vom Staatsanwalt! Der Kinderschänder kam mit zwei Jahren Haft auf Bewährung und 1000 Euro Geldstrafe davon.

Unglaublich: Nicht einmal ein Kontaktverbot mit Kindern wurde ihm auferlegt – er darf weiter an einer Grundschule arbeiten! Die Anklage ist vom September 2017. Vorher lag das Verfahren aber vier (!) Jahre bei der Staatsanwaltschaft. Das Opfer hatte auf seine Zeugenladung nicht reagiert und war nicht erschienen.

Gleich zu Beginn schlug die Richterin mit Einverständnis aller Beteiligten vor, dass der Angeklagte ein Geständnis ablegen könne und dafür 20 bis 24 Monate auf Bewährung bekäme. Nachdem der Staatsanwalt die Anklage verlesen hatte, gab Dennis L. alles zu. An Details erinnere er sich aber nicht mehr. „Lange her, weiß ich nicht mehr.“

http://www.bild.de/news/inland/kindesmi ... .bild.html
Tja, so kommt man davon. Kein Wunder das immer mehr Bürger den Saustall Justiz nicht mehr ernst nehmen sondern nur noch auslachen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 25. Jan 2018, 19:29

Köln -

Schock für die Angestellten der Parfümerie „Douglas“ im Kölner Hauptbahnhof: Ein guineischer Staatsangehöriger ist in dem Geschäft völlig ausgeflippt und hat eine Mitarbeiterin verletzt.

Er drohte: „Ich steche dich ab“
Der 19-Jährige, dem bereits im Dezember ein Hausverbot erteilt worden war, betrat am Mittwoch gegen 15.30 Uhr das Geschäft. Eine Angestellte erkannte ihn sofort und informierte den Ladendetektiv am Eingang, der den Chaot schließlich ansprach.

Doch statt den Laden zu verlassen, legte er sofort mit übelsten Beschimpfungen los: „Ich steche dich ab. Ich weiß, wo du zur Schule gehst, du Hurensohn!“

Der Chaot riss Regale und Ständer um

Auf Beschwichtigungen seitens des Personals ließ er sich nicht ein. Eine Douglas-Mitarbeiterin zum EXPRESS: „Wir waren total geschockt, wie aggressiv der Mann war. Der hatte sich einfach nicht mehr unter Kontrolle.“

Der 19-Jährige schlug schließlich um sich. Er zerstörte einen Spiegel, riss Regale runter und warf Verkaufsständer um.


Dabei zerstörte er Waren im Wert von einigen Tausend Euro, so die vorläufige Bilanz. Eine Mitarbeiterin wurde dabei so stark verletzt, dass sie Prellungen am Fuß sowie Arm erlitt und sich am selben Tag noch in ärztliche Behandlung begeben musste.

Schließllich spuckte der polizeilich bekannte Straftäter der Schichtleiterin und dem Ladendetektiv ins Gesicht. Erst den Beamten der Bundespolizei gelang es, den Randalierer zu überwältigen.

Sie legten ihm Handschellen an und brachten ihn zur Wache. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Hausfriedensbruch ein.

Platzverweis, aber auf freiem Fuß

Aufgrund fehlender Haftgründe wurde der 19-Jährige mit einem Platzverweis für den Kölner Hauptbahnhof entlassen. Ob er sich daran hält, bleibt abzuwarten. Die Angestellten in der Parfümerie haben große Angst, dass er erneut auftauchen könnte.

https://www.express.de/29556920
Tja, dieses Hausverbot wird dem sofort wieder freigelassenen natürlich wirksam von dem Hauptbahnhof fernhalten :thumbup:
=> Die Mitarbeiter können also wieder beruhigt zur Arbeit gehen!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Adam Smith » Do 25. Jan 2018, 19:44

jack000 hat geschrieben:(25 Jan 2018, 19:29)

https://www.express.de/29556920
Tja, dieses Hausverbot wird dem sofort wieder freigelassenen natürlich wirksam von dem Hauptbahnhof fernhalten :thumbup:
=> Die Mitarbeiter können also wieder beruhigt zur Arbeit gehen!

Ein Hausverbot hat bisher nichts gebracht. Aber warum möchte er sich denn da überhaupt aufhalten?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 25. Jan 2018, 22:52

Adam Smith hat geschrieben:(25 Jan 2018, 19:44)

Ein Hausverbot hat bisher nichts gebracht.

Wie jetzt, echt nicht :?: :eek:

Aber warum möchte er sich denn da überhaupt aufhalten?

Er ist vermutlich Bahn-Fan und interessiert sich für Lokomotiven! (Könnte allerdings auch ein Vorurteil und reine Glaskugelleserei sein ...)
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

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