Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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Tom Bombadil
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 30. Mai 2018, 19:12

McKnee hat geschrieben:(30 May 2018, 16:53)

Welche Kriterien sind das?

Das weiß man nicht, auch die Definitionen von "registrierten Verbrechen" und "gemeldete Gewaltkriminalität" bleiben nebulös.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Mi 30. Mai 2018, 19:17

Polibu hat geschrieben:(30 May 2018, 20:08)

Ein Mann, der ein Kind 30 Mal missbraucht hat, wird nicht eingesperrt. Mich interessiert weder was die BILD dazu schreibt noch was irgendjemand anderes dazu schreibt. Mir reicht dieser eine Satz. Denn, dass dieser Mann ein Kind missbraucht, ist ja wohl Fakt. Und wenn es nur einmal war. Der Mann hat in den Knast zu wandern. Definitiv.

Wie schon vorher geschrieben wurde, hast zum Glück nicht Du darüber zu entscheiden - ich muss das übrigens glücklicherweise auch nicht tun.

Falls Du glauben solltest, dass Deine bauchgesteuerte "Argumentation" letztlich irgend jemanden interessiert oder gar beeinflusst, dem die Unabhängigkeit der Justiz in unserer Gesellschaft wichtig ist, liegst Du mal wieder voll daneben.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 6. Jun 2018, 23:09

Wie sagte doch einst Darth Vader? "Ob eenmal jet es also doch":
Hamburg (dpa) – Nach der Gruppenvergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens im Hamburger Stadtteil Harburg sind drei der fünf Angeklagten in einem Revisionsprozess zu Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Das Landgericht hatte die Angeklagten bereits im Oktober 2016 zu Haftstrafen verurteilt, vier davon jedoch auf Bewährung. Die Richter sprachen ihnen am Mittwoch zwischen viereinhalb Jahren und zwei Jahren und neun Monaten Haft zu. «Die Gefühllosigkeit dieser Tat hat nicht nur uns, sondern auch die Öffentlichkeit schockiert», hieß es in der Urteilsbegründung.

Die drei Jugendlichen, die zum Tatzeitpunkt zwischen 14 und 17 Jahre alt waren, sowie ein 21-Jähriger hatten das Mädchen am 11. Februar 2016 auf einer Geburtstagsfeier zuerst betrunken gemacht und dann gemeinsam mit besonderer Brutalität vergewaltigt. Anschließend legten sie die 14-Jährige bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nur mit Unterwäsche bekleidet im Hinterhof ab.

Der einzige erwachsene Angeklagte, ein damals 21-jähriger Serbe, hatte im ersten Verfahren eine Freiheitsstrafe von vier Jahren erhalten. Er wurde nun zu vier Jahre und sechs Monate verurteilt.

https://www.stern.de/panorama/neubewert ... 13160.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 11. Jun 2018, 12:34

Schon wieder so ein Irrsinnsurteil: https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 75410.html

Was ist nur mit unserer Justiz los?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Mo 11. Jun 2018, 13:32

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Jun 2018, 13:34)

Schon wieder so ein Irrsinnsurteil: https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 75410.html

Was ist nur mit unserer Justiz los?


Diese Richter haben verdrängt, dass eine Strafe eine Reihe von Zwecken erfüllen soll. Da ist nämlich noch der Abscheu für die Tat durch die Gesellschaft, der mit ihr zur Geltung kommen soll, Genugtuung für die Opfer und selbstverständlich Abschreckung sowohl für den Täter als auch für alle anderen potentiellen Täter.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Polibu » Mo 11. Jun 2018, 14:37

Ich vermute mal es liegt daran, dass die Gefängnisse überfüllt sind.

https://www.n-tv.de/politik/Deutsche-Ge ... 03661.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 12:39

Dann muss man eben neue Gefängnisse bauen oder die alten erweitern, es kann einfach nicht sein, dass insbesondere Gewaltkriminelle frei rumlaufen, weil die Knäste voll sind.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Di 12. Jun 2018, 13:10

Tom Bombadil hat geschrieben:(12 Jun 2018, 13:39)

Dann muss man eben neue Gefängnisse bauen oder die alten erweitern, es kann einfach nicht sein, dass insbesondere Gewaltkriminelle frei rumlaufen, weil die Knäste voll sind.

Mein Reden seit Jahren. Es kommt ja auch keiner auf die Idee zu sagen, dass weniger Kinder geboren werden müssen weil es nicht genug Kindergärten gibt, sondern es werden Anstrengungen unternommen mehr Kindergärten zu bauen.

Wenn es trotz Kuscheljustiz (Wie sähe das wohl erst bei "Law & Order aus?" so ist, dass die Knäste rappel voll sind, dann müssen eben mehr Gefängnisse gebaut werden ... so viele wie wir brauchen!
Die Tatsache, dass ein hoher Anteil der Gefängnisinsassen keine deutschen Staatsbürger sind eröffnet auch die Möglichkeit, Straftäter in ihren Heimatländern absitzen zu lassen (Mit entsprechenden Zahlungen dafür).
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Di 12. Jun 2018, 14:32

Der 32-jährige Rashid D. hatte zuvor zugegeben, dass er im November 2016 nach einem Streit über angebliche Untreue mit einem Messer auf seine Ehefrau eingestochen hatte. Laut Obduktionsbericht stach er in der gemeinsamen Wohnung in Senftenberg (Brandenburg) insgesamt 19 Mal auf die Frau ein und verletzte die damals 27-Jährige dadurch so schwer, dass sie bereits an ihren Verletzungen gestorben wäre.

D. stieß seine Frau aber zudem aus dem Fenster des Badezimmers im zweiten Obergeschoss ins Freie. Dort knallte sie auf einen eisernen Fahrradständer und blieb liegen, wie die Zeitung weiter berichtet. Ein zufällig im Haus anwesender Besucher, der im späteren Prozess aussagte, musste dann direkt vor der Haustür mit ansehen, wie der nach unten geeilte Ehemann seiner Frau die Kehle mit vier Schnitten durchtrennte.

Auch andere Anwohner schilderten laut örtlicher Medien im Prozessverlauf teils dramatische Szenen: "Die Frau hat sich gegen den Fensterrahmen gestemmt, aber der Mann hat so lange gedrückt, bis sie rausfiel", beschrieb ein weiterer Zeuge aus der Wohnsiedlung seine Beobachtung. Die Frau habe geschrien.

Mit seinem Urteil blieb das Gericht geringfügig hinter der Forderung der Anklage zurück. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Anklage wegen Mordes erhoben, forderte in ihrem Plädoyer dann aber 14 Jahre Haft wegen Totschlags. Der Verteidiger D.s hatte eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren gefordert und den Angeklagten durch diverse Details entlastet gesehen.

Laut Anwalt Klaus Kleemann hatte der 32-Jährige an dem Abend im November 2016 Crystal Meth konsumiert. Es habe zudem Streit gegeben, weil der Ehemann annahm, dass seine Frau eine Affäre habe und ihn verlassen wollte. Die Tat sei daher im Affekt geschehen.

Niedrige Beweggründe – sah der Angeklagte das auch?
Das tschetschenische Paar hatte Asyl beantragt, die Familie war im Mai 2016 nach Deutschland eingereist. Der Asylantrag wurde jedoch nicht genehmigt, im Oktober sollte dann die Abschiebung vollzogen werden.

Weil Rashid D. an dem Tag nicht in der Wohnung, sondern bei Bekannten untergekommen war, konnte sie jedoch nicht vollzogen werden. Die Familie habe isoliert und weitgehend ohne soziale Kontakte in der südbrandenburgischen Stadt gelebt, hieß es weiter.

Der Vorsitzende Richter Frank Schollbach erklärte in seiner Urteilsbegründung, dass der Mann davon ausgegangen sei, dass seine Frau ein Verhältnis mit einem Bekannten der Familie habe und sie deshalb umbrachte. Dies sei objektiv und nach hiesigen Wertvorstellungen ein niederer Beweggrund und damit ein Merkmal für Mord. Allerdings habe die Kammer Zweifel, dass der Angeklagte die Niedrigkeit seiner Beweggründe auch erkannt habe, sagte Schollbach. Daher laute das Urteil auf Totschlag.

Eine weitere Zeugin – eine Kriminalistin, die nach den tödlichen Stichen am Tatort war – hatte laut der „Lausitzer Rundschau“ im Prozess ausgesagt, dass der Mann ihr erklärt habe, "wenn eine Frau fremdgehe, dann habe der Mann das Recht, sie zu töten". Das sei in Tschetschenien geltendes Recht und stehe so im Koran.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... itten.html

Fassen wir zusammen:
- 19 Messerstiche
- Kehle durchgeschnitten
- Aus dem Fenster geworfen
=> Kein Mord weil die Beweggründe (Eifersucht und im Koran steht, dass das erlaubt ist) nicht niedrig genug waren?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Di 12. Jun 2018, 15:15

Es wird immer bekloppter in Deutschland, selbst Monthy Python hätten so ein Drehbuch nicht schreiben können.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Do 14. Jun 2018, 10:09

Ammianus hat geschrieben:(11 Jun 2018, 14:32)

Diese Richter haben verdrängt, dass eine Strafe eine Reihe von Zwecken erfüllen soll. Da ist nämlich noch der Abscheu für die Tat durch die Gesellschaft, der mit ihr zur Geltung kommen soll, Genugtuung für die Opfer und selbstverständlich Abschreckung sowohl für den Täter als auch für alle anderen potentiellen Täter.

Und wie kommst Du darauf, daß die Richter dies verdrängt haben? Die wissen sicherlich sehr genau um die Gründe einer Strafe. Aber die kennen eben auch alle Tatsachen zum jeweiligen Fall. Im Gegensatz zu uns allen hier.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Do 14. Jun 2018, 11:47

Richter sind auch nur Menschen. Richter haben wie Verteidiger und Staatsanwälte vom Gesetzgeber einen relativ breiten Spielraum für die jeweilige Strafe vorliegen. Natürlich werden alle 3 ihre jeweilige Vorstellung über das Strafmaß auch juristisch stichhaltig begründen. Trotzdem sind das in sehr vielen Fällen auch sehr unterschiedliche Auffassungen. So kann es auch dazu kommen, dass der Richter über das vom Staatsanwalt geforderte Strafmaß hinausgeht oder unter dem von der Verteidigung geforderten bleibt.

Urteile können durch mehrere Instanzen gehen. Jedes Mal gibt es begründete Forderungen, jedes Mal ein Urteil und jedes Mal wird dieses kassiert.
Ich erinnere hier an das Skandalurteil um den Vergewaltigungsmob mit dem im der Kälte abgelegte Opfer. Da hatte die erste Instanz auch "alle Tatsachen zum jeweiligen Fall" gekannt und auch "sehr genau um die Gründe einer Strafe" gewusst.
Und wie ich hier im Forum auch schon ähnlich schrieb: Es gibt "Richter Kuschel" und "Richter Gnadenlos". Jura ist keine Mathematik. Jura ist ein Produkt der Gesellschaft wie auch alle Beteiligten.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 20. Jun 2018, 17:37

Hamburg Im Prozess um einen Laserpointer-Angriff auf einen Polizeihubschrauber während des G20-Gipfels ist der Angeklagte am Mittwoch zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.

Der 27-Jährige hat sich nach Überzeugung des Amtsgerichts Hamburg-Altona des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung schuldig gemacht. „Das Gericht ist davon überzeugt, dass es der Angeklagte war, der das Lasergerät bediente.“

https://rp-online.de/panorama/deutschla ... d-23520473

Hier sieht man wie das auch geht:
Der Täter sitzt nicht weit von ihm entfernt, er hat die Attacke mit dem Laserpointer gestanden. Nun muss er für ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis: Das Amtsgericht spricht den 22-jährigen Jonathan M. am Mittwoch unter anderem des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und der versuchten gefährlichen Körperverletzung schuldig. "Ein solcher Angriff ist äußerst gefährlich und nicht hinzunehmen", begründet der Vorsitzende Richter André Muhmood das Urteil.

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2 ... ozess.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 20. Jun 2018, 19:38


Na und?
Wo liegen denn die Alternativen?
In der Abschaffung des Rectsstaates!
Dein Ding?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 28. Jun 2018, 16:17

Sexueller Missbrauch eines Kindes ... na, was gibt das wohl?
Landkreis Rottal-Inn - An der Fleisch- und Käsetheke herrschte reger Betrieb. Auch die Obstabteilung war gut besucht - schließlich stand das Wochenende vor der Tür. Die Kinder von Mustafa S. fischten sich gerade Eis aus der Kühlung. Und während der Freund von Noah G. (Name von der Redaktion geändert) nach Batterien suchte, verging sich Mustafa S. im Getränkelager des Supermarkts an Noah G.

Der 47-jährige Iraker, der unmittelbar nach der Tat nach Italien geflohen war, wurde gestern von der Jugendkammer des Landgerichts wegen sexuellem Missbrauch von Kindern zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt.

Unglübige Mienen von den anwesenden Eltern
Dass diese zur Bewährung ausgesetzt wurde, sorgte nicht nur bei den anwesenden Eltern für ungläubige Mienen. "Es war eine krasse Straftat", so Vorsitzender Richter Theo Ziegler in der Urteilsbegründung. Gleichwohl gehe es darum, eine gerechte Strafe zu finden. Und innerhalb des zur Verfügung stehenden Strafrahmens gebe es nun mal viel schlimmere Dinge abzuurteilen.

Bei den Kindern und Jugendlichen der kleinen Gemeinde nordöstlich von Simbach war Mustafa S. als "der Geigenmann" bekannt. Daher hatte sich Noah G. zunächst auch nichts gedacht, als am 30. Juli 2016 im Supermarkt plötzlich "der Geigenmann" vor ihm stand. Mustafa S. räumte zu Prozessbeginn den angeklagten Sachverhalt vollumfänglich ein, wonach er den Jungen an der Hand packte und ihn in ein an den Verkaufsbereich angrenzendes Getränkelager zog. Dort stellte er sich hinter den Jungen, zog dessen Hose nach unten und rieb sein nicht erigiertes Glied am Gesäß des Jungen - etwa zwei Minuten lang. Gestern entschuldigte er sich bei der Mutter von Noah G. Diese konnte damit allerdings nichts anfangen.

Es ging nur noch um die Strafzumessung
Als die Mutter Noah nach seiner Rückkehr aus dem Supermarkt gefragt hatte, warum er so spät heimkomme, hatte er ihr sofort alles berichtet. "Der Papa hat dann ein Messer geholt und wollte zu dem", hört man den Elfjährigen in der Videovernehmung sagen. Aber die Mama habe gesagt, das solle er mal besser bleiben lassen; sie gehe zur Polizei.

Die Verfahrensbeteiligten folgten am Mittwoch den Angaben des Jungen, die durch das Geständnis des Angeklagten gestützt wurden. So ging es lediglich noch um die Strafzumessung.

Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe wegen sexuellen Missbrauchs von zweieinhalb Jahren. Die Verteidigung hingegen hatte aufgrund der Tatsache, dass sein Mandant dem Kind eine Aussage vor Gericht erspart hat, eine Bewährungsstrafe unter zwei Jahren gefordert.

https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... bf7bc.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Boracay » Do 28. Jun 2018, 19:55

jack000 hat geschrieben:(28 Jun 2018, 17:17)

Sexueller Missbrauch eines Kindes ... na, was gibt das wohl?

https://www.abendzeitung-muenchen.de/in ... bf7bc.html


Der Vater wird wissen was zu tun ist. Mal sehen was b es dann auch Bewährung gibt. Ekelhaft diese dreckige Jusitz - die Begründung treibt einem den blanken Hass in die Augen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 28. Jun 2018, 20:49

Boracay hat geschrieben:(28 Jun 2018, 20:55)

Der Vater wird wissen was zu tun ist.

Der ursprüngliche Plan des Vaters den Täter mit einem Messer zu besuchen wurde von der Mutter des Kindes vermieden und die entschieden sich für ein reguläres Verfahren ...
=> Was dabei herausgekommen ist, sehen wir ja ...
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Do 28. Jun 2018, 21:40

Hätte der Vater den Täter abgestochen, dann wäre das mindestens Totschlag und die Familie hätte nicht nur ein vielleicht für immer traumatisiertes Kind sondern auch noch einen Mann hinter Gittern. Der allerdings würde dort mit einem gewissen Respekt behandelt werden. Im Gegensatz zum Täter, dem das leider erspart bleibt. Aber vielleicht geht die Staatsanwaltschaft in Revision und das Urteil wird kassiert.
Wie auch immer, die Mutter hat richtig gehandelt.

Nachtrag:

Sicher aber dürfte sein, dass der Täter sich ein neues Umfeld suchen muss, wo ihn niemand kennt. Denn in seinem jetzigen dürfte er verbrannt sein.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Boracay » Do 28. Jun 2018, 22:23

Ammianus hat geschrieben:(28 Jun 2018, 22:40)

Hätte der Vater den Täter abgestochen, dann wäre das mindestens Totschlag und die Familie hätte nicht nur ein vielleicht für immer traumatisiertes Kind sondern auch noch einen Mann hinter Gittern. Der allerdings würde dort mit einem gewissen Respekt behandelt werden. Im Gegensatz zum Täter, dem das leider erspart bleibt. Aber vielleicht geht die Staatsanwaltschaft in Revision und das Urteil wird kassiert.


Der offensichtlich gestörte Staatsanwalt hat selbst nur 2,5 Jahre gefordert. Da wird gar nix kassiert.

Wie auch immer, die Mutter hat richtig gehandelt.


Offensichtlich nicht. Die Familie ist jetzt das Gespött im Migrantenviertel, der Vater ewig blamiert. Die wissen jetzt alle: Auf Hilfe braucht sich in Deutschland keiner verlassen. Regelt bitte alles selbst.
Bei mir wäre die Verbitterung jetzt so dass ich den Täter auf jeden Fall zur Rechenschaft ziehen würde. Entweder durch Klingenkastration oder schlimmeres. Das wird noch kommen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Do 28. Jun 2018, 23:03

Boracay hat geschrieben:(28 Jun 2018, 23:23)

Der offensichtlich gestörte Staatsanwalt hat selbst nur 2,5 Jahre gefordert. Da wird gar nix kassiert.



Offensichtlich nicht. Die Familie ist jetzt das Gespött im Migrantenviertel, der Vater ewig blamiert. Die wissen jetzt alle: Auf Hilfe braucht sich in Deutschland keiner verlassen. Regelt bitte alles selbst.
Bei mir wäre die Verbitterung jetzt so dass ich den Täter auf jeden Fall zur Rechenschaft ziehen würde. Entweder durch Klingenkastration oder schlimmeres. Das wird noch kommen.


Falls es sich bei der Familie des Opfers und deren Umfeld auch um Zugewanderte mit mittelalterlichen Kulturvorstellungen handelt, dann kann man da auch nichts machen. Für mich ist das genau so eine Alien-Welt wie Richter, die derartige "Strafen" verhängen.
Wobei ich 2,5 Jahre als angemessen ansehe. Bei einer Penetration wäre das noch mal was anderes. Aber glaub mir, 2,5 Jahre und dann als Sittensau, von allen anderen verachtet, das ist eine lange Zeit. Aber auch so sind 2,5 Jahre lang: Der erste Schnee fällt vor dem Zellenfenster und du weisst, in einem Jahr wird der wieder fallen und im Jahr darauf noch mal - und du bist immer noch da ...

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