Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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Polibu
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Polibu » Di 14. Aug 2018, 19:46

Marmelada hat geschrieben:(13 Aug 2018, 23:34)

https://www.bild.de/regional/berlin/kin ... .bild.html
Ole E. klingt nicht nach Flüchtling. Sowas wird hier nicht gerne gesehen. Da geht der Empörungspegel der jacks und Billies ganz flugs nach unten.


Soll dein Post bedeuten, dass die beiden angesprochenen User dieses Verbrechen bagatellisieren würden?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Sa 18. Aug 2018, 14:12

Abgelehnter Asylbewerber:

16 Strafenzeigen und nun das, trotzdem saß er nicht eine Minute im Knast. Das wird doch als Schwäche ausgelegt und ist eine Einladung weitere Straftaten zu begehen, denn dort wo er herkommt würde man ihn sofort bestrafen.
=> Da sieht man das dieses "Für die Kriminellen unter denen haben wir ja eine funktionierende Justiz"-Geschwafel nichts als Gesülze ist, denn man sieht das sie nicht funktioniert.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ponaukel » So 19. Aug 2018, 07:03

mittlerweile sitzt er in u-haft. hatte deswegen eine diskussion mit meiner freundin, rein theoretisch könnte man dann ja x-mal nen unbeliebten nachbarn die türe eintreten, wenn solche toleranzen auch für die länger hier lebenden gilt^^
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ponaukel » So 19. Aug 2018, 09:48

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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ponaukel » So 19. Aug 2018, 09:59

Dampflok94 hat geschrieben:(19 Aug 2018, 10:44)


Es kommt nicht darauf an, ob Du ein Verbrechen als grausam empfindest.


doch darauf kommt es sehr an , bestimmte verbrechen gehören besonders geächtet. warum bist du denn so hörig?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » So 19. Aug 2018, 10:20

ponaukel hat geschrieben:(19 Aug 2018, 10:59)

doch darauf kommt es sehr an , bestimmte verbrechen gehören besonders geächtet. warum bist du denn so hörig?

Erzähl mal! Wem bin ich denn hörig?

Und nein, es kommt nur auf die Gesetze an. Die sind anzuwenden. Jedenfalls in einem Rechtstaat. Es sei denn, man steht auf Selbstjustiz.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » So 19. Aug 2018, 11:07

Boracay hat geschrieben:(19 Aug 2018, 11:30)

Das ist für mich ein Held und ich würde ihm und seiner Familie auch ordentlich Geld spenden. Das ist jemand vor dem ich wirklich meinen Hut ziehe und ihm viel Respekt und Dankbarkeit entgegen bringe. Jemand der diese Beschlüsse der Verbrecher in Roben nicht akzeptiert, sondern für Gerechtigkeit sorgt. Das ist jemand der sich nicht um sein eigenes Wohl schert, sondern für andere Eintritt die vom Gericht verhöhnt und bespuckt wurden.

Eben ein Held - vor Dankbarkeit würde ich vor so einem Typen auf den Knien rutschen.

Klar dass du ganz viel Verständnis für einen Kinderfolterer entgegen bringtst. Musss sein, denn in unserem Rechtsstaat macht man besser die Augen ganz fest zu und nickt alles ab was die Perversen hinterm Richterpult so beschließen. Selbstjustiz ist die logische und gerechte Folge dieses Handelns.

Selbstjustiz ist das Gegenteil von Gerechtigkeit. Wer gibt wem das Recht zu entscheiden, welches Urteil angemessen ist? Darf jeder dich töten, nur weil er glaubt Du seist für irgendwas nicht gerecht bestraft worden? Oder gar nicht bestraft worden? Aber das wäre natürlich was völlig anderes, sttimmts?

Und das hat nichts mit Verständnis für einen Straftäter zu tun. Sondern mit Recht und Gesetz.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon ponaukel » So 19. Aug 2018, 11:09

die richter sind auch menschengemacht.
ich bin ja bei dir, aber diese fälle kann man nicht dulden imo.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Julian » So 19. Aug 2018, 16:02

Was bekommt ein 24-jähriger Mann, ein sogenannter Lover-Boy, der Geschlechtsverkehr mit einem 14-jährigen Mädchen aus schwierigen sozialen Verhältnissen hat, es körperlich misshandelt, u.a. durch Verbrühen des Armes, mit ihm Pornofilme dreht und es in die Prostitution zwingt? In Deutschland ist das offenbar nur eine Bewährungsstrafe wert und 300 Sozialstunden.
Das Amtsgericht Düsseldorf hat einen sogenannten Loverboy verurteilt, der ein 14 Jahre altes Mädchen monatelang mißbraucht und verletzt hatte. Der 24jährige hatte das Mädchen auf verschiedenen Kanälen zur Prostitution angeboten, um von den Einnahmen leben zu können. Das Gericht blieb allerdings bei einer Bewährungsstrafe unter Auflagen, berichtete die Rheinische Post.

Der Bild-Zeitung zufolge handelt es sich bei dem Mann um den Hobby-Rapper Alparslan G. Das Mädchen war 2016 aus einem Jugendheim in Mönchengladbach abgehauen und von Alparslan G. aufgelesen worden. Der Mann hatte sie anschließend in der Wohnung seiner Mutter versteckt und ihr vorgegaukelt, eine ernsthafte Beziehung mit ihr zu führen. Diese Art von Zuhältern werden als Loverboys bezeichnet.
[...]
Ein Pornophotograph machte Aufnahmen des Mädchens, der Angeklagte bot die 14jährige dann als „Coco“ im Internet zur Prostitution an und schickte sie auf den Straßenstrich in Essen. Auf diese Weise verdiente er durch sie rund 250 Euro pro Tag.

Das Verhältnis war laut Bild-Zeitung eskaliert, als das Mädchen seine Mutter besuchen wollte. Alparslan G. überschüttete Hände und Arme des Opfers mit kochendem Wasser, schlug ihr mit der Faust ins Gesicht und rammte ihr einen Kugelschreiber in den Oberschenkel.
[...]
Das Gericht verurteilte den Mann zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe. Zudem muß er 300 Sozialstunden ableisten und dem Mädchen 30.000 Euro zahlen, sobald er über ein Einkommen verfügt.

https://jungefreiheit.de/kultur/gesells ... ewaehrung/

Deutschland ist offenbar schlecht vorbereitet auf das, was uns anhand der in England gemachten Erfahrungen mit muslimischen Missbrauchs- und Prostitutionsringen drohen könnte. Sage bitte hinterher keiner, er habe von nichts gewusst.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » So 19. Aug 2018, 17:33

Julian hat geschrieben:(19 Aug 2018, 17:02)

Was bekommt ein 24-jähriger Mann, ein sogenannter Lover-Boy, der Geschlechtsverkehr mit einem 14-jährigen Mädchen aus schwierigen sozialen Verhältnissen hat, es körperlich misshandelt, u.a. durch Verbrühen des Armes, mit ihm Pornofilme dreht und es in die Prostitution zwingt? In Deutschland ist das offenbar nur eine Bewährungsstrafe wert und 300 Sozialstunden.

https://jungefreiheit.de/kultur/gesells ... ewaehrung/

Deutschland ist offenbar schlecht vorbereitet auf das, was uns anhand der in England gemachten Erfahrungen mit muslimischen Missbrauchs- und Prostitutionsringen drohen könnte. Sage bitte hinterher keiner, er habe von nichts gewusst.

Mal wieder nicht zu fassen (Vermutlich gute Sozialprognose :dead: ) und dann noch das hier:
Zudem muß er 300 Sozialstunden ableisten und dem Mädchen 30.000 Euro zahlen, sobald er über ein Einkommen verfügt.

=> Wo soll denn der jemals in seinem Leben legal 30.000€ herbekommen? Diese Geldstrafe ist graueste Theorie und völlig weltfremd. Da sieht man das diese Richter offensichtlich von einem anderen Planeten kommen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 10:26

jack000 hat geschrieben:(19 Aug 2018, 18:33)
=> Wo soll denn der jemals in seinem Leben legal 30.000€ herbekommen? Diese Geldstrafe ist graueste Theorie und völlig weltfremd. Da sieht man das diese Richter offensichtlich von einem anderen Planeten kommen.

Hier glauben einige offensichtlich: Einmal Krimineller, immer Krimineller! Aber das liegt natürlich auch ein Stück weit an den Medien. Über einen Wiederholungstäter wird ggf. groß berichtet. (Schlagzeile: Warum kam der überhaupt wieder frei?) Über Menschen, die ihre Strafe verbüßen und dann nie wieder auffällig werden und später ganz normale Bürger werden berichtet keine Socke.

Und was wäre denn bitte deine Alternative? Auf die Zahlung zu verzichten? Oder was?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Boracay » Mo 20. Aug 2018, 13:45

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 11:26)

Hier glauben einige offensichtlich: Einmal Krimineller, immer Krimineller! Aber das liegt natürlich auch ein Stück weit an den Medien. Über einen Wiederholungstäter wird ggf. groß berichtet. (Schlagzeile: Warum kam der überhaupt wieder frei?) Über Menschen, die ihre Strafe verbüßen und dann nie wieder auffällig werden und später ganz normale Bürger werden berichtet keine Socke.


Du willst also jemand der 16-100 Straftaten begangen hat nochmals Bewährung geben weil dann der Zeitpunkt gekommen sein könnte dass er keine Straftaten mehr begeht? Wieso gibt es "Intesivstraftäter"? Warum wird zugelassen dass diese Täter weiter Menschen das Leben zerstören obwohl zu 100% sicher ist wie die Karriere weiter geht? Denkst du auch nur ein einzige der Intensifstravtäter hat eine positive Sozialprognose? Durfte erst vor Gericht aussagen gegen einen Algerier der es (sagte mir der Polizist im Wartebereich vor dem Gerichtssaal) auf 38 Straftaten gebracht hat.

Krimineller immer Krimineller? Vermutlich nicht, irgendwann geht das Testosteron runter. Dann wird es ruhiger oder es droht eine lebenslange Karriere in der organisierten Kriminalität. Und die wird nicht dadurch verhindert dass man auf Haftaufenthalte verzichtet. Sondern durch klare Regeln und drastische Konsequenzen und nicht "du darfst erst mal 150 Straftaten begehen bevor überhaupt irgendwas passiert".
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Billie Holiday » Mo 20. Aug 2018, 15:41

Polibu hat geschrieben:(20 Aug 2018, 16:30)

Was gibt es denn dazu widersprechen? Ist doch alles korrekt.


Auch wenn die eine oder andere Regung menschlich ist, sind die Selbstjustiz-Fantasien von Boracay nicht in Ordnung und in keinster Weise korrekt. Es ist menschlich, aber wir leben in einem Rechtsstaat, wo eben nicht jeder Angehörige eines Opfers wild um sich ballern kann oder den Täter nach eigenem Ermessen strafen kann.
Man darf Urteile hinterfragen und kritisieren, aber man kann auch als Außenstehender bzw. Laie ein wenig den Richtern vertrauen, dass diese deutlich mehr Kenntnisse über die Fälle haben.
Ich tue mich sehr schwer mit Bewährung bei Verletzungen von Körper und Würde eines Menschen, das gebe ich zu. Aber ich verwahre mich dagegen, dass ich deshalb automatisch für Todesstrafe und solch einen Bullshit bin. Äußerungen wie die von dem user dienen dazu, dass jedem Kritiker von Bewährungsstrafen in typischer schwarz-weiß-Denke unterstellt wird, man wolle wieder die Todesstrafe einführen.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Paperbackwriter » Mo 20. Aug 2018, 16:00


Definitiv ja. Allerdings bringt ein solcher Drogenrausch eine gewaltige Strafsenkung mit sich, respektive müssen die Anklagepunkte angepasst werden. In solchen Fällen sollte man immer externe Fachleute aussagen lassen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mo 20. Aug 2018, 17:09

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 11:26)

Hier glauben einige offensichtlich: Einmal Krimineller, immer Krimineller! Aber das liegt natürlich auch ein Stück weit an den Medien. Über einen Wiederholungstäter wird ggf. groß berichtet. (Schlagzeile: Warum kam der überhaupt wieder frei?) Über Menschen, die ihre Strafe verbüßen und dann nie wieder auffällig werden und später ganz normale Bürger werden berichtet keine Socke.

Er ist als Krimineller geboren und wird als Krimineller sterben. Wer zu so einer Tat fähig ist, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.
=> Wie soll denn mal eine realistische Prognose aussehen wie der zu 30.000 € legal kommt?

Und was wäre denn bitte deine Alternative? Auf die Zahlung zu verzichten? Oder was?

Die Alternative ist langjähriger Knast, so das er vielleicht nicht mehr aus Überzeugung straffällig wird, sondern aus Angst vor den Folgen!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 19:39

Boracay hat geschrieben:(20 Aug 2018, 14:45)

Du willst also jemand der 16-100 Straftaten begangen hat nochmals Bewährung geben ...
Nein, das will ich nicht. Und damit hätte sich der Rest deiner Suada erledigt.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 19:44

jack000 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 18:09)

Er ist als Krimineller geboren und wird als Krimineller sterben. Wer zu so einer Tat fähig ist, bei dem ist Hopfen und Malz verloren.
=> Wie soll denn mal eine realistische Prognose aussehen wie der zu 30.000 € legal kommt?

Meine Glaskugel ist mal wieder milchig. Wie der Typ sich entwickelt, kann ich nicht sagen. Daß der die 30.000 Euronen irgendwann auf einen Schlag zurück zahlt, ist unwahrscheinlich. Daß er mal oberhalb des Pfändungsfreibetrages Geld verdient eher nicht.
Die Alternative ist langjähriger Knast, so das er vielleicht nicht mehr aus Überzeugung straffällig wird, sondern aus Angst vor den Folgen!

Das ist gar keine Alternative. Es geht hier doch wohl um Schadensersatz. Das hat nix mit einer eventuellen Freiheitsstrafe zu tun. Andere Baustelle. Die Alternative wäre gar keinen Schadensersatz festzulegen, weil er das ja vielleicht eh nie zahlt. Eine höhere Strafe ergibt sich daraus nicht.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mo 20. Aug 2018, 19:55

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:44)

Meine Glaskugel ist mal wieder milchig. Wie der Typ sich entwickelt, kann ich nicht sagen. Daß der die 30.000 Euronen irgendwann auf einen Schlag zurück zahlt, ist unwahrscheinlich. Daß er mal oberhalb des Pfändungsfreibetrages Geld verdient eher nicht.

Selbst wenn dieser Idealfall eintritt, wird das Opfer niemals eine Chance haben jemals an 30.000€ zu kommen. Was für einen Job soll der denn jemals machen, dass es dazu kommt? Vor allem welches Motiv soll der Täter haben jemals mit ehrlicher Arbeit an Geld zu kommen, wenn er doch klipp und klar nun offiziell mitgeteilt bekommen hat, das seine Taten:
- Verführung Minderjähriger
- Verkaufen Minderjähriger als Prostituierte
- Erhebliche Gewalt und Körperverletzung gegen eine Minderjährige
=> Quasi keinerlei negative Auswirkungen hat?

Das ist gar keine Alternative. Es geht hier doch wohl um Schadensersatz. Das hat nix mit einer eventuellen Freiheitsstrafe zu tun. Andere Baustelle. Die Alternative wäre gar keinen Schadensersatz festzulegen, weil er das ja vielleicht eh nie zahlt. Eine höhere Strafe ergibt sich daraus nicht.

Wieso denn das nicht? Warum ist eine langjährige Haftstrafe kein Ersatz für eine virtuelle, nicht real existierende Geldstrafe?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Mo 20. Aug 2018, 20:24

jack000 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 20:55)

Selbst wenn dieser Idealfall eintritt, wird das Opfer niemals eine Chance haben jemals an 30.000€ zu kommen. Was für einen Job soll der denn jemals machen, dass es dazu kommt? Vor allem welches Motiv soll der Täter haben jemals mit ehrlicher Arbeit an Geld zu kommen, wenn er doch klipp und klar nun offiziell mitgeteilt bekommen hat, das seine Taten:
- Verführung Minderjähriger
- Verkaufen Minderjähriger als Prostituierte
- Erhebliche Gewalt und Körperverletzung gegen eine Minderjährige
=> Quasi keinerlei negative Auswirkungen hat?


Wieso denn das nicht? Warum ist eine langjährige Haftstrafe kein Ersatz für eine virtuelle, nicht real existierende Geldstrafe?

Wenn dir jemand einen Schaden zufügt, dann hast Du einen Anspruch auf Schadeensersatz. Aber nicht auf eine Freiheitsstrafe. Die kann sich zwar auch aus der Tat ergeben, aber das ist wie gesagt eine völlig andere Baustelle. Und der Anspruch ist völlig unabängig davon, ob der das jemals zahlen kann oder nicht. Er besteht. Und hat mit Strafe nix zu tun.
Wenn jemand mutwillig dein Auto beschädigt, so bekommt er eine Strafe wg. Sachbeschädigung. Und er ist zweitens verpflichtet, die den Schaden an deinem Auto zu ersetzen. Kann er das nicht, kann man das nicht in eine Strafe umwandeln. Er schuldet dir schlicht Geld, bis die Schuld verjährt ist.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mo 20. Aug 2018, 20:29

Dampflok94 hat geschrieben:(20 Aug 2018, 21:24)

Wenn dir jemand einen Schaden zufügt, dann hast Du einen Anspruch auf Schadeensersatz. Aber nicht auf eine Freiheitsstrafe. Die kann sich zwar auch aus der Tat ergeben, aber das ist wie gesagt eine völlig andere Baustelle. Und der Anspruch ist völlig unabängig davon, ob der das jemals zahlen kann oder nicht. Er besteht. Und hat mit Strafe nix zu tun.
Wenn jemand mutwillig dein Auto beschädigt, so bekommt er eine Strafe wg. Sachbeschädigung. Und er ist zweitens verpflichtet, die den Schaden an deinem Auto zu ersetzen. Kann er das nicht, kann man das nicht in eine Strafe umwandeln. Er schuldet dir schlicht Geld, bis die Schuld verjährt ist.

Der Schaden um den es hier geht ist aber nicht in einer Werkstatt zu reparieren und mit Geld gleich zu setzen. Ok also nochmal:
- Verführung Minderjähriger
- Verkaufen Minderjähriger als Prostituierte
- Erhebliche Gewalt und Körperverletzung gegen eine Minderjährige
=> Welche Werkstatt repariert das?
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