Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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Ammianus
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Fr 16. Feb 2018, 13:59

Boracay hat geschrieben:(16 Feb 2018, 13:33)

http://www.news.de/panorama/855621399/k ... ilegien/1/

Bein, Ficken ist möglich und dafür gibt es sogar extra ein Apartment.


Danke für den Artikel. Und zum Thema Freundin hab ich mich ja geäußert. So etwas geht nun wirklich viel zu weit.
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jack000
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » So 18. Feb 2018, 18:12

Mal wieder eine Vergewaltigung mit Bewährung:
Sex im Bordell endet mit Vergewaltigung

Eine Prostituierte in Augsburg verspürte Schmerzen und wollte nicht mehr, doch der Freier machte weiter. Nun wurde ihm vor dem Amtsgericht der Prozess gemacht.

Auch in einem Bordell gilt der Grundsatz „Nein heißt Nein“. Ein Freier darf die bezahlte sexuelle Leistung einer Prostituierten nicht mit Gewalt durchsetzen. Ein Jugendschöffengericht unter Vorsitz von Bernhard Kugler hatte sich jetzt mit einem solch ungewöhnlichen und eher seltenen Fall zu beschäftigen. Es verurteilte einen 20-Jährigen wegen Vergewaltigung zu einer Jugendstrafe von 21 Monaten auf Bewährung.

Angeklagter bekannte sich zur Tat
Der junge Afrikaner hatte im September 2017 eine Prostituierte, 41, in der Hasengasse besucht. Während des von dem Freier bezahlten Geschlechtsverkehrs hatte die Frau Schmerzen verspürt und den 20-Jährigen mit den Worten „Runter von mir“ aufgefordert, aufzuhören. Doch der Mann machte weiter, die Prostituierte wehrte sich, konnte sich aber der Situation nicht entziehen. Sie alarmierte danach die Polizei, die den jungen Mann festnehmen konnte. Der Afrikaner kam Ende September 2017 in Untersuchungshaft.

Im Prozess kam es auf Anregung des Vorsitzenden Richters zu einer Verfahrensabsprache mit Staatsanwältin Melanie Ostermeier und der Verteidigerin Natalia Petrunyak. Der junge Angeklagte räumte die Vorwürfe ein. „Ich habe mich nicht mehr kontrollieren können. Erst danach wusste ich, dass ich etwas falsch gemacht habe“, gab er über einen Dolmetscher zu Protokoll. Die Frau sagte als Zeugin, sie habe dem Mann deutlich zu verstehen gegeben, dass er aufhören solle.

Freier zu Jugendstrafe mit Sozialstunden verurteilt
Das Jugendschöffengericht setzte die Jugendstrafe auf 21 Monate fest, gewährte Bewährung und hob den Haftbefehl auf. Der 20-Jährige muss als Auflage 80 Sozialstunden leisten und ein Gespräch mit dem Verein „Die Brücke“ führen.

http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 00731.html
Auch wenn es sich um eine Prostituierte handelt ist eine Vergewaltigung immer dann gegeben, wenn die Dame nicht einverstanden ist. Und das wird mit einer Bewährungsstrafe abgehandelt???
Und dann schon wieder so ein "Jugendlicher", kann es sein, dass sein eigentliches Alter gar nicht real bekannt war??
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Boracay » So 18. Feb 2018, 20:01

jack000 hat geschrieben:(18 Feb 2018, 18:12)

Mal wieder eine Vergewaltigung mit Bewährung:

http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 00731.html
Auch wenn es sich um eine Prostituierte handelt ist eine Vergewaltigung immer dann gegeben, wenn die Dame nicht einverstanden ist. Und das wird mit einer Bewährungsstrafe abgehandelt???
Und dann schon wieder so ein "Jugendlicher", kann es sein, dass sein eigentliches Alter gar nicht real bekannt war??


Das finde ich noch gnädig im Gegensatz zu dem Ding hier:

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... e12c8.html

Beim oben genannten Fall wären sicherlich auch 4 Kahre drin gewesen, bei dem von mir verlinkten eher 10. Stattdessen geht der Vorbestrafte Täter ohne irgendeine Konsequenz aus dem Gerichtssaal - noch nicht mal die Verfahrenskosten muss er übernehmen. Die Begründung des Psychopaten hinter dem Richterpult: „er muss ja eine Eigentumswohnung abbezahlen“.

In jedem normalen Land wäre der Täter für Jahre in den Knast gegangen - hier bekommt er noch eine Eigentumswohnung die er offensichtlich mit „Gelegenheitsjobs“ finanziert.

Wer bei sowas nicht kotzen muss und einen abartigen Hass auf die Richterschadt bekommt der muss auch ein Psychophat ohne jegliches Gefühl sein. Ich hoffe nur das sich jemand ein Herz fast und den Täter eine entsprechende Strafe ohne Gericht zuführt.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Polibu » Mi 28. Feb 2018, 12:57

Warum haben die Sicherheitsbehörden den Fall verheimlicht?

Anstatt den rückfallgefährdeten Sexuallstraftäter für immer wegzusperren, darf er an einem Kurs teilnehmen. Opfer dieser Kuscheljutiz ist eine Frau, die vergewaltigt wurde.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... eheim.html

Die Rheinische Post hingegen berichtet, dass die Sicherheitsbehörden den Sachverhalt unter Verschluss (VS - nur für den Dienstgebrauch) gehalten hätten. Selbst die Freigabe für das polizeiliche Landeslagebild sei nicht erteilt worden. Die Redaktion glaubt, dass der Grund dafür ist, dass der 30 Jahre alte Tatverdächtige ein Mann ist, den die Behörden für einen rückfallgefährdeten Sexualstraftäter einstuften. Die Bochumer Polizei will sich dazu zunächst noch nicht äußern. Der 30-Jährige ist ein sogenannter "Kurs"-Proband, also ein Sexualverbrecher, vor dem die Allgemeinheit bestmöglich geschützt werden sollte, weil er als rückfallgefährdet gilt.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Mehmet » Do 1. Mär 2018, 21:15

Wundert das einen in Deutschland überhaupt noch?

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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Michi » Mo 12. Mär 2018, 18:13

Die Telekom Austria hat jahrelang gegen Datenschutzvorschriften verstoßen. Jetzt drohen saftige 218 Euro Strafe.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Jahrelange-Datenschutzverletzung-Telekom-Austria-drohen-218-Euro-Strafe-3990676.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 15:10

UN-BE-GREIF-LICH! :rolleyes:
Im Prozess um einen tödlichen Familienstreit in Lübeck hat das Landgericht Lübeck den Angeklagten am Freitag überraschend vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen. Stattdessen wiesen die Richter den 30-Jährigen in eine Entziehungsklinik ein. Der drogenabhängige Angeklagte sei zur Tatzeit wegen eines sogenannten atypischen Rauschzustandes schuldunfähig gewesen, hieß es in der Urteilsbegründung. https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... pruch.html

Da versetzt sich jemand selbst in einen Rauschzustand, sticht dann mit einer Geflügelschere 25 mal auf seine Mutter und 20 mal auf seine Großmutter ein, wodurch die Mutter stirbt, die Oma schwer verletzt wird, und das Urteil lautet:

FREISPRUCH!

Geht's noch? :mad2:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Fr 23. Mär 2018, 15:15

Das ist eine der ganz ganz wenigen Sachen die ich beim DDR-Strafrecht besser fand. Rausch war nicht strafmildernd. Mich erschüttert das immer wieder. Da ballert sich jemand gnadenlos zu - egal mit was, meist ist es eh Alkohlol - steigt in sein Auto und fährt einfach mal so einen Menschen tot, der vielleicht noch sein ganzes Leben vor sich hätte. Aber er war halt besoffen, bekommt Bewährung und irgenwann in nicht allzu ferner Zeit auch seinen Führerschein wieder.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 15:21

Ammianus hat geschrieben:(23 Mar 2018, 15:15)

Das ist eine der ganz ganz wenigen Sachen die ich beim DDR-Strafrecht besser fand. Rausch war nicht strafmildernd. Mich erschüttert das immer wieder. Da ballert sich jemand gnadenlos zu - egal mit was, meist ist es eh Alkohlol - steigt in sein Auto und fährt einfach mal so einen Menschen tot, der vielleicht noch sein ganzes Leben vor sich hätte. Aber er war halt besoffen, bekommt Bewährung und irgenwann in nicht allzu ferner Zeit auch seinen Führerschein wieder.

Ich hätte kein Problem damit, Rausch sogar als strafverschärfend zu bewerten.

Ich diskutierte das gerade mit meinen Kollegen. Man nehme sich eine Waffe, bringe außerhalb der eigenen 4 Wände jemanden um, begebe sich dann nach Hause, betrinke sich bis an den Rand der Besinnungslosigkeit und warte auf das Eintreffen der Polizei. Soll mal einer beweisen, dass der Mörder zur Tatzeit NICHT besoffen und damit "schuldunfähig" war. :mad2:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon H2O » Fr 23. Mär 2018, 15:31

Kritikaster hat geschrieben:(23 Mar 2018, 15:10)

UN-BE-GREIF-LICH! :rolleyes:

Da versetzt sich jemand selbst in einen Rauschzustand, sticht dann mit einer Geflügelschere 25 mal auf seine Mutter und 20 mal auf seine Großmutter ein, wodurch die Mutter stirbt, die Oma schwer verletzt wird, und das Urteil lautet:

FREISPRUCH!

Geht's noch? :mad2:


Das wird sicher nicht die letzte Verhandlung in der Sache gewesen sein. Eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Justiz... so oder so. Entweder klagt der Täter oder die Staatsanwaltschaft.

Diese Verfahrensordnung führt zu Mehrarbeit. Ist leider recht oft zu beobachten.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 23. Mär 2018, 19:13

Kritikaster hat geschrieben:(23 Mar 2018, 15:21)

Ich hätte kein Problem damit, Rausch sogar als strafverschärfend zu bewerten.

Ich diskutierte das gerade mit meinen Kollegen. Man nehme sich eine Waffe, bringe außerhalb der eigenen 4 Wände jemanden um, begebe sich dann nach Hause, betrinke sich bis an den Rand der Besinnungslosigkeit und warte auf das Eintreffen der Polizei. Soll mal einer beweisen, dass der Mörder zur Tatzeit NICHT besoffen und damit "schuldunfähig" war. :mad2:

das läßt sich experimentell recht einfach ermitteln. es gibt verschiedene marker und werte im blut, die recht genau verfolgen lassen wer wann wieviel getrunken hat.
beim berüchtigten deppentest lässt sich an hand einer blutprobe ermitteln, ob jemand die letzten 6 wochen alkohol getrunken hat.
wenn man dann lügt, hat man schon einen fetten minuspunkt in der bewertung. wenn man sagt ich hab samstagabend beim fussball im vereinsheim 2 bier getrunken, aber ich hab jetzt ne busfahrkarte, passiert nix.
juristisch gehts beim besäufnis um die ausnahmesituation. wenn einen die frau verlassen hat und man schüttet sich zu um das zu feiern bis kurz vor der bewusstlosigkeit, is das ne ausnahmesituation und strafmildend.
wenn man sich jedes wochenende abstürzen lässt, fordert das das glück heraus und ist eher nicht strafmildernd.
freund von mir wurde mal mit 2 promille ausm taxi gezogen (als fahrer), hatte aber nicht die geringsten ausfalls erscheinung. das war strafmildernd, weil 1. war er nicht fahruntüchtig, er hat nur den entzug bekämpft bis zu diesem pegel und sich erst nach der schicht abgeschossen und 2. war er alkoholkrank und das war auch strafmildernd und das stand auch so im urteil...- :|
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 20:10

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(23 Mar 2018, 19:13)

das läßt sich experimentell recht einfach ermitteln. es gibt verschiedene marker und werte im blut, die recht genau verfolgen lassen wer wann wieviel getrunken hat.
beim berüchtigten deppentest lässt sich an hand einer blutprobe ermitteln, ob jemand die letzten 6 wochen alkohol getrunken hat.
wenn man dann lügt, hat man schon einen fetten minuspunkt in der bewertung. wenn man sagt ich hab samstagabend beim fussball im vereinsheim 2 bier getrunken, aber ich hab jetzt ne busfahrkarte, passiert nix.
juristisch gehts beim besäufnis um die ausnahmesituation. wenn einen die frau verlassen hat und man schüttet sich zu um das zu feiern bis kurz vor der bewusstlosigkeit, is das ne ausnahmesituation und strafmildend.
wenn man sich jedes wochenende abstürzen lässt, fordert das das glück heraus und ist eher nicht strafmildernd.
freund von mir wurde mal mit 2 promille ausm taxi gezogen (als fahrer), hatte aber nicht die geringsten ausfalls erscheinung. das war strafmildernd, weil 1. war er nicht fahruntüchtig, er hat nur den entzug bekämpft bis zu diesem pegel und sich erst nach der schicht abgeschossen und 2. war er alkoholkrank und das war auch strafmildernd und das stand auch so im urteil...- :|

Alles schön und gut, SpukhafteFernwirkung, aber wenn "ich" es darauf anlege, kann "ich mir" eine ganze Reihe von Szenarien denken und benennen, weshalb "ich" gerade zum Zeitpunkt der Tat, außerhalb der Norm, sturzbesoffen war.

Dass die Vertreter der Strafermittlungsbehörden bereits kurz nach Begehen der Tat bei "mir" aufschlagen, setzte ich in meinem Szenario auch nicht wirklich voraus.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 20:16

H2O hat geschrieben:(23 Mar 2018, 15:31)

Das wird sicher nicht die letzte Verhandlung in der Sache gewesen sein. Eine Art Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Justiz... so oder so. Entweder klagt der Täter oder die Staatsanwaltschaft.

Diese Verfahrensordnung führt zu Mehrarbeit. Ist leider recht oft zu beobachten.

Ja, H2O, auch ich hoffe und nehme an, dass die Staatsanwaltschaft in Revision geht. Der freigesprochene Totschläger wohl eher nicht. Anderenfalls wäre mein Vertrauen in unser Rechtssystem ... nun ja, zumindest "leicht erschüttert". ;)
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 23. Mär 2018, 20:25

der richter sprach ausdrücklich von einem "atypischen" rauschzustand! vielleicht hat er einen schlechten trip erwischt.
was is, wenn dir einer liquid extasy oder rohipnol in den drink schüttet und du baust auf dem heimweg einen unfall...-?! :?:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 20:37

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:25)

der richter sprach ausdrücklich von einem "atypischen" rauschzustand! vielleicht hat er einen schlechten trip erwischt.
was is, wenn dir einer liquid extasy oder rohipnol in den drink schüttet und du baust auf dem heimweg einen unfall...-?! :?:

Tja, ich fahre bereits nach einem Glas Bier nicht mehr selbst mit (m)einem Auto.

In Kreisen, die mit derartigen Substanzen hantieren (könnten), verkehre ich auch nicht (... mehr, um ehrlich zu sein ... ;) ).

Allerdings habe ich es - nach einer mehr als glückhaften, prägenden Erfahrung - mein Leben lang so gehalten, dass, wenn immer Rauschmittel, welcher Art auch immer, konsumiert werden konnten, die eigenhändige Benutzung von Kraftfahrzeugen von vornherein ausgeschlossen war. Ja, damit mag ich manchen als "Spiesser" erscheinen, aber so ist/war es nun mal, und ich bin damit nicht schlecht "gefahren".
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Fr 23. Mär 2018, 20:37

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:25)

der richter sprach ausdrücklich von einem "atypischen" rauschzustand! vielleicht hat er einen schlechten trip erwischt.
was is, wenn dir einer liquid extasy oder rohipnol in den drink schüttet und du baust auf dem heimweg einen unfall...-?! :?:

Man sollte bemerken wenn man in einem Rauschzustand ist. Wenn man mehrere Stücke Schwarzwälder Kirschtorte ist ohne zu wissen das in diesen Alkohol enthalten ist, gibt es da trotzdem 0,0 Straferlass wenn man mit entsprechenden Promillewerten dann einen Unfall baut.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Fr 23. Mär 2018, 20:46

Kritikaster hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:37)

Tja, ich fahre bereits nach einem Glas Bier nicht mehr selbst mit (m)einem Auto.

Vollkommen korrekt, nur ist 1 Glas Bier nicht das Problem was du angesprochen hast (Da wird auch kein Autofahrer für belangt derzeit), sondern der Freispruch wegen Vollrausch! Und das ist der Skandal!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 20:46

jack000 hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:37)

Man sollte bemerken wenn man in einem Rauschzustand ist. Wenn man mehrere Stücke Schwarzwälder Kirschtorte ist ohne zu wissen das in diesen Alkohol enthalten ist, gibt es da trotzdem 0,0 Straferlass wenn man mit entsprechenden Promillewerten dann einen Unfall baut.

Na ja, jack000, bevor jemand von Schwarzwälder Kirschtorte so angeschlagen ist, dass er/sie dadurch im Straßenverkehr die zulässigen Promillegrenzen überschreitet, würde ich annehmen, dass sich diese Person bereits (mehrfach?) übergeben hätte. Scheint mit ähnlich wie bei Cognacbohnen oder "Mon Cherie".

Aber wenn Du Beispiele kennst, die anderes belegen, lasse ich mich wirklich gerne vom Gegenteil überzeugen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Kritikaster » Fr 23. Mär 2018, 20:50

jack000 hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:46)

Vollkommen korrekt, nur ist 1 Glas Bier nicht das Problem was du angesprochen hast (Da wird auch kein Autofahrer für belangt derzeit), sondern der Freispruch wegen Vollrausch! Und das ist der Skandal!

Volle Zustimmung, jack000! Genau das ist es, was auch mich so aufbringt! :mad2:
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Fr 23. Mär 2018, 20:51

jack000 hat geschrieben:(23 Mar 2018, 20:37)

Man sollte bemerken wenn man in einem Rauschzustand ist. Wenn man mehrere Stücke Schwarzwälder Kirschtorte ist ohne zu wissen das in diesen Alkohol enthalten ist, gibt es da trotzdem 0,0 Straferlass wenn man mit entsprechenden Promillewerten dann einen Unfall baut.

mir hat mal in moskau jemand was in den drink geschüttet und ich bin total durchgedreht. meine freunde haben ne halbe stunde gebraucht um mir zu erklären, dass ich auf nem trip sei und sie mich ins krankenhaus bringen werden. als die message bei mir angekommen war, gings mir gleich besser. das is was anderes als beim freiwilligen drogenmissbrauch. der konsument erwartet ja einen angenehmen rausch und hat das auch entsprechend niedriger dosiert. also einen schlechten trip zu erwischen is echt ned lustig...- :|
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