Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

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Eiskalt
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Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Eiskalt » Sa 16. Okt 2010, 18:26

Einwanderungspolitik in DeutschlandRSS

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16.10.2010

Integration
Merkel erklärt Multikulti für gescheitert
Kanzlerin Merkel beim Deutschlandtag der Jungen Union: Mehr fordern als fördern
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dapd

Kanzlerin Merkel beim Deutschlandtag der Jungen Union: Mehr fordern als fördern

Kanzlerin Merkel stellt sich in der Integrationsdebatte hinter Horst Seehofer, der mit einem "Sieben-Punkte-Plan" die Zuwanderungsdebatte neu anstachelt. Auch in der Union regt sich Kritik gegen die Thesen des CSU-Chefs.

Berlin - "Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!", sagte Kanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Potsdam. Man müsse Migranten nicht nur fördern, sondern auch fordern. Dieses Fordern sei in der Vergangenheit zu kurz gekommen. Nach Bundespräsident Christian Wulff bezeichnete aber auch die Kanzlerin den Islam als einen Teil Deutschlands: "Das sieht man nicht nur am Fußballspieler Özil."......


.......

Derzeit sammelt Innenminister Thomas de Maizière in den Ländern Informationen über Fälle von Integrationsverweigerung und deren Folgen. Nach SPIEGEL-Informationen will der CDU-Politiker bis Mitte dieser Woche mit einer Umfrage feststellen lassen, wie groß das Problem tatsächlich ist. Der Sprecher des Innenministeriums, Stefan Paris, sagte am Samstag in Berlin, vorrangig solle ermittelt werden, wie die 16 Länder auf Verweigerungen reagiert haben.

Laut Gesetz sind in solchen Fällen Sanktionen von Kürzung der staatlichen Leistungen bis hin zur "Aufenthaltsverkürzung" möglich. Die Daten werden im Hinblick auf die Innenministerkonferenz Ende November in Hamburg erhoben, sagte der Sprecher.............

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723532,00.html

Der Kuschelkurs ist vorbei!!! :cool:
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Kibuka » Sa 16. Okt 2010, 19:13

Diese Scheinheiligkeit ist kaum zu überbieten. Man versagt jahrelang politisch bei der Integration und plötzlich erklärt man "Multikulti für absolut gescheitert" und fordert einen Zuwanderungsstop.

Abgesehen davon das im letzten Jahr mehr Menschen das Land verlassen haben, als eingewandert sind, stimmt mich die aktuelle Hetzkampagne gegen Ausländer nachdenklich. So betreibt man keine Politik. Wenn man die Zuwanderung kontrollieren und stärker steuern will, dann soll man das anhand von pragmatischen Kriterien tun. Aber überall in den Medien Multikulti für gescheitert zu erklären und pauschal von Ausländern eine bessere Integration zu verlangen ist billiger Populismus und noch dazu ein Hasardspiel.

So gewinnt man keine Spitzenfachkräfte aus dem Ausland!
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon hafenwirt » Sa 16. Okt 2010, 20:12

Kibuka » Sa 16. Okt 2010, 20:13 hat geschrieben:So gewinnt man keine Spitzenfachkräfte aus dem Ausland!


Braucht doch kein Mensch. Und bei Naturwissenschaftlern aus dem arabischen Raum bekommen wir doch sowieso Panik.

MultiKulti gescheitert? Also ist nun Monokulti angesagt?...wenigstens werden jetzt Fakten geschaffen, da weiß man , wo die persönliche Zukunft hinführt.
Zuletzt geändert von hafenwirt am Sa 16. Okt 2010, 20:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Talyessin » Sa 16. Okt 2010, 20:41

hafenwirt » Sa 16. Okt 2010, 21:12 hat geschrieben:
Braucht doch kein Mensch. Und bei Naturwissenschaftlern aus dem arabischen Raum bekommen wir doch sowieso Panik.

MultiKulti gescheitert? Also ist nun Monokulti angesagt?...wenigstens werden jetzt Fakten geschaffen, da weiß man , wo die persönliche Zukunft hinführt.


Was soll dann Monokulti sein? Rückfall in die biedere Adenauerzeit?
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Choelan
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Choelan » Sa 16. Okt 2010, 22:35

Talyessin » Sa 16. Okt 2010, 21:41 hat geschrieben:
Was soll dann Monokulti sein? Rückfall in die biedere Adenauerzeit?

Das meinte auf jeden Fall ein Al-Dschasira Korrespondent:
Deutschland steht 2010 da, wo es Adenauer in den 50ern hingeführt hat: Rechts.

Ich finde diesen Diskurs gerade NUR noch widerlich. Kritische Diskussions der Integrationsversäumnisse auf beiden Seiten? Gerne, ist überfällig. Was Merkel, Seehofer, Bosbach; Sarrazin, Westerwelle usw. betreiben, ist aber widerlichster Populismus. Eine Regierung, die in einem Jahr NICHTS auf die Reihe gekriegt hat, und nun so eine Debatte. Das stinkt nach hässlichem Ablenkungsmanöver - und das schlimmste ist, dass das ganze auch noch auf fruchtbaren Boden fällt.

Wenn das so weitergeht, ist die Option auf einen sachlichen Diskurs dahin. Wenn ein Migrant in Deutschland sich heute unwohl in Deutschland fühlt, dann weiß ich ganz genau warum.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Tantris » Sa 16. Okt 2010, 22:39

Kibuka » Sa 16. Okt 2010, 20:13 hat geschrieben:Diese Scheinheiligkeit ist kaum zu überbieten. Man versagt jahrelang politisch bei der Integration und plötzlich erklärt man "Multikulti für absolut gescheitert" und fordert einen Zuwanderungsstop.

Abgesehen davon das im letzten Jahr mehr Menschen das Land verlassen haben, als eingewandert sind, stimmt mich die aktuelle Hetzkampagne gegen Ausländer nachdenklich. So betreibt man keine Politik. Wenn man die Zuwanderung kontrollieren und stärker steuern will, dann soll man das anhand von pragmatischen Kriterien tun. Aber überall in den Medien Multikulti für gescheitert zu erklären und pauschal von Ausländern eine bessere Integration zu verlangen ist billiger Populismus und noch dazu ein Hasardspiel.

So gewinnt man keine Spitzenfachkräfte aus dem Ausland!


Es ist bizarr, ja. Aber, es ist ja nur ein rein verbale angelegenheit. Es kommt drauf an, was sie tut oder nicht tut, nicht, wie sie das nennt.
Jahrzehntelang war deutschland angeblich kein einwanderungslandm jetzt ist multikulti gescheitert. Wie konnte das geschehen, ohne einwanderung?
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Tantris » Sa 16. Okt 2010, 22:40

Choelan » Sa 16. Okt 2010, 23:35 hat geschrieben:Das meinte auf jeden Fall ein Al-Dschasira Korrespondent:
Deutschland steht 2010 da, wo es Adenauer in den 50ern hingeführt hat: Rechts.

Ich finde diesen Diskurs gerade NUR noch widerlich. Kritische Diskussions der Integrationsversäumnisse auf beiden Seiten? Gerne, ist überfällig. Was Merkel, Seehofer, Bosbach; Sarrazin, Westerwelle usw. betreiben, ist aber widerlichster Populismus. Eine Regierung, die in einem Jahr NICHTS auf die Reihe gekriegt hat, und nun so eine Debatte. Das stinkt nach hässlichem Ablenkungsmanöver - und das schlimmste ist, dass das ganze auch noch auf fruchtbaren Boden fällt.

Wenn das so weitergeht, ist die Option auf einen sachlichen Diskurs dahin. Wenn ein Migrant in Deutschland sich heute unwohl in Deutschland fühlt, dann weiß ich ganz genau warum.


Vielleicht sollten wir einsehen, dass der politiker, der die menschen ernst nimmt, einfach keine chance hat.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon LiberTas » Sa 16. Okt 2010, 22:59

Warum kommt hier eigentlich niemand auf den Trichter, dass dies eine Scheindiskussion ist, damit die Leute nicht darauf achten, dass Europa mit Auffanglagern etc. zur Festung aufgebaut wird und jeden Tag hunderte Afrikaner bei der Überquerrung des Mittelmeeres sterben?
Ich bin die Flamme, die die Glut entfacht.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Tantris » Sa 16. Okt 2010, 23:09

LiberTas » Sa 16. Okt 2010, 23:59 hat geschrieben:Warum kommt hier eigentlich niemand auf den Trichter, dass dies eine Scheindiskussion ist, damit die Leute nicht darauf achten, dass Europa mit Auffanglagern etc. zur Festung aufgebaut wird und jeden Tag hunderte Afrikaner bei der Überquerrung des Mittelmeeres sterben?


Das ist im augenblick gar nicht so angesagt. Ich halte das eher für eine schein-aussage vom kaliber des früheren "deutschland ist kein einwanderungsland", als es tatsächlich noch eines war.

Sie haben die umfragen gelesen und meinen, sie wissen jetzt, was die leute hören wollen. Dass sich die politik deswegen ändert, glaube ich nicht, dass sie wenigstens etwas bewusster wird, wage ich schon lange nicht mehr zu hoffen.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon LiberTas » Sa 16. Okt 2010, 23:23

Wer ist "sie"?
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Choelan » Sa 16. Okt 2010, 23:25

LiberTas » Sa 16. Okt 2010, 23:59 hat geschrieben:Warum kommt hier eigentlich niemand auf den Trichter, dass dies eine Scheindiskussion ist, damit die Leute nicht darauf achten, dass Europa mit Auffanglagern etc. zur Festung aufgebaut wird und jeden Tag hunderte Afrikaner bei der Überquerrung des Mittelmeeres sterben?

Ist doch recht so. Die wirtschaftliche Interessengemeinschaft Europa muss verteidigt werden. Wen scheren schon die paar toten n**er?

Wir haben hier 15 Millionen Integrationsverweigerer, der wir uns erstmal entledigen müssen - das Boot ist voll, meine Damen und Herren.

Ernsthaft: Scheindiskussion, ja. Aber das Europa zur Festung ausgebaut wird, dass ist sicher nicht das, was verborgen werden soll. Im Gegenteil, wenn das so weiter geht, wird mit den abgesoffenen Afrikanern bald Wahlkampfwerbung gemacht.
Zuletzt geändert von Choelan am Sa 16. Okt 2010, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon MoOderSo » Sa 16. Okt 2010, 23:27

Tantris » Sa 16. Okt 2010, 23:39 hat geschrieben:Wie konnte das geschehen, ohne einwanderung?

90% der Einwanderung fand vor allem unter der Regierungsbeteiligung der Partei statt, die meinte Deutschland sei kein Einwanderungsland.
Wer ein Einwanderungsstopp will sollte SPD wählen.
:D
Zuletzt geändert von MoOderSo am Sa 16. Okt 2010, 23:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon LiberTas » Sa 16. Okt 2010, 23:34

Kultur ist immer im Wandel, sie lebt vom Wandel und zerrt daraus ihre Kraft, auch das "Deutschtum" hat keinen Ewigkeitsanspruch, auch wenn einige braun-lackierte Diskutanten dies gerne möchten. Wir sollten uns einfach mal die Bevölkerungsverteilung, die Verteilung der Ressourcen und die Verteilung der Gewinnabschöpfung anschauen... und wer danach immer noch die rechtskonservativen Sichtweisen vertritt, wir würden hier im reichen Teil der Welt im Augenblick nicht profitieren, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon MoOderSo » Sa 16. Okt 2010, 23:49

LiberTas » So 17. Okt 2010, 00:34 hat geschrieben:Kultur ist immer im Wandel, sie lebt vom Wandel und zerrt daraus ihre Kraft, auch das "Deutschtum" hat keinen Ewigkeitsanspruch, auch wenn einige braun-lackierte Diskutanten dies gerne möchten. Wir sollten uns einfach mal die Bevölkerungsverteilung, die Verteilung der Ressourcen und die Verteilung der Gewinnabschöpfung anschauen... und wer danach immer noch die rechtskonservativen Sichtweisen vertritt, wir würden hier im reichen Teil der Welt im Augenblick nicht profitieren, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Ja, warum sollte man nach Bildung streben, wenn der Großteil der Menschheit auch dumm überlebt?
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Shoogar » So 17. Okt 2010, 00:24

Choelan » Sa 16. Okt 2010, 23:35 hat geschrieben:Ich finde diesen Diskurs gerade NUR noch widerlich.

Schlimmer noch, er ist verlogen.
Choelan hat geschrieben: Kritische Diskussions der Integrationsversäumnisse auf beiden Seiten? Gerne, ist überfällig. Was Merkel, Seehofer, Bosbach; Sarrazin, Westerwelle usw. betreiben, ist aber widerlichster Populismus. Eine Regierung, die in einem Jahr NICHTS auf die Reihe gekriegt hat, und nun so eine Debatte. Das stinkt nach hässlichem Ablenkungsmanöver - und das schlimmste ist, dass das ganze auch noch auf fruchtbaren Boden fällt.

Unfug.
Die Schwierigkeiten, das eigentliche Problem zu erkennen, darfst Du gerne gleichmäßig auf alle Parteien verteilen.

D hat sich zu einer hochtechnisierten (Arbeits-) Gesellschaft entwickelt, wo alleine die schiere Arbeitskraft einfach nicht mehr ausreicht, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Und auch zu einer Gesellschaft, wo Alles funktionieren muß, um den Lebensstandard - auch der nicht (mehr) Werktätigen - zu erhalten.
Der Druck, in jeder Beziehung zu "funktionieren", ist größer denn je.
Nicht nur Einwanderer fallen reihenweise durch die Anforderungen, die stetig höher geschraubt werden.

Choelan hat geschrieben:Wenn das so weitergeht, ist die Option auf einen sachlichen Diskurs dahin.

Hehe...
:D
Die Lösung kostet Geld.
So einfach ist das.
Der HartzIV-Scheck ist das billigste Mittel.
Noch nicht erkannt?

Darüberhinaus müsste man sich nämlich um die Menschen, die den Anforderungen unserer Gesellschaft nicht gewachsen sind, auch noch kümmern.
(OK, ich sehe hier so ganz nebenbei auch das Problem einer staatlich vorgegebenen Zielsetzung)
Aber dieses "Kümmern", sprich: Hilfe zur Eingliederung in Sprache, Bildung und Engagement, welches (wiederholt erwähnt) nicht nur (nämlich nur zu einem kleinen Teil) die Einwanderer betrifft, erfordert eben einen deutlich höheren Aufwand als bloß die monatliche Rate für Miete und Grundbedarf.
Zuletzt geändert von Shoogar am So 17. Okt 2010, 00:38, insgesamt 3-mal geändert.
Das Leben auf der Erde mag teuer sein, aber eine jährliche Rundreise um die Sonne ist gratis mit dabei.
http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?f=27&t=353
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Joker » So 17. Okt 2010, 11:29

Um den Fachkräftemangel in Deutschland zu beheben, fordert Trittin, die finanzielle Hürde für Neuzuwanderer zu verringern: "Der Mindestverdienst für Fachkräfte muss von 66.000 auf 40.000 Euro gesenkt werden."

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8120996,00.html
Kapier ich nicht.
Wie bringt man Fachkräfte dazu einzuwandern wenn man deren Mindestverdienst senkt?
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon ToughDaddy » So 17. Okt 2010, 11:31

Joker » So 17. Okt 2010, 12:29 hat geschrieben:http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8120996,00.html
Kapier ich nicht.
Wie bringt man Fachkräfte dazu einzuwandern wenn man deren Mindestverdienst senkt?


Weil dann erst die Firmen Interesse haben. Die Fachkräfte haben garantiert mehr Interesse an einem höheren Mindestverdienst.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Joker » So 17. Okt 2010, 11:36

ToughDaddy » So 17. Okt 2010, 12:31 hat geschrieben:
Weil dann erst die Firmen Interesse haben. Die Fachkräfte haben garantiert mehr Interesse an einem höheren Mindestverdienst.

Fachkräfte wandern ab weil sie im Ausland mehr verdienen.
Jetzt will Trittin den mindestverdienst senken weil dann mehr kommen?
Die spinnen ,die Grünen.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon Marcin » So 17. Okt 2010, 11:40

Joker » So 17. Okt 2010, 12:36 hat geschrieben:Fachkräfte wandern ab weil sie im Ausland mehr verdienen.
Jetzt will Trittin den mindestverdienst senken weil dann mehr kommen?
Die spinnen ,die Grünen.


Es wird nicht angeregt das Gehalt der einzelnen Fachkraft zu senken, sondern die Verdiensthürde für die Einwanderung.
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Re: Merkel erklärt Multikulti für gescheitert

Beitragvon MoOderSo » So 17. Okt 2010, 11:48

Marcin » So 17. Okt 2010, 12:40 hat geschrieben:
Es wird nicht angeregt das Gehalt der einzelnen Fachkraft zu senken, sondern die Verdiensthürde für die Einwanderung.

Was am Ende auf das selbe hinausläuft.
Der Anarchist ist kein Feind der Ordnung. Er liebt die Ordnung so sehr, daß er ihre Karikatur nicht erträgt.

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