Sollte die Burka auch in Deutschland verboten werden?

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MG-42
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Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon MG-42 » Do 1. Apr 2010, 21:43

Belgien hat scheinbar vor die Burka zu verbieten. Ich bin zwar kein Fan des islamischen Frauenbildes, aber ich stimme den Spiegelkommentar zu das es nicht der Integration hilft, solche Schleier von staatlicher Seite zu verbieten.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 60,00.html
Trotzdem ist ein Burka- und Niqab-Verbot sinnlos. Denn es greift ein Symptom an, lässt jedoch die Ursache außer Blick. Es geht aber um die Burka in, nicht auf den Köpfen.

Für eine tatsächlich unter die Burka gezwungene Frau wird ein Verbot vermutlich nur bedeuten, dass sie das Haus nicht mehr verlässt. Dass es einen erzieherischen oder aufklärerischen Effekt auf ihren Ehemann ausübt, wird wohl kaum jemand ernstlich behaupten. Dass sie selbst sich durch das legislative Statement unterstützt fühlt, ist eine gewagte Vermutung.


Wie kann man denn am besten den deutschen Muslimen die ihre Frau verschleiern moechten nahebringen das es sie von der Gesellschaft ausgrenzt und in Deutschland keinen Schutz für ihre Frau dastellt.

Ein potentieller Ansatz wäre es Druck auf die islamischen Religionslehrer auszuüben die die Burka für Frauen empfehlen.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Umetarek » Do 1. Apr 2010, 21:46

:dunno: Ich weiß ja nicht wie's in Großstädten ist, aber ich habe in Deutschland noch nie eine Frau in Burka gesehen.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Weltregierung » Do 1. Apr 2010, 21:48

Umetarek hat geschrieben::dunno: Ich weiß ja nicht wie's in Großstädten ist, aber ich habe in Deutschland noch nie eine Frau in Burka gesehen.


Dito.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon MG-42 » Do 1. Apr 2010, 21:53

Deutschland hatte ja auch schon eine Kopftuchdebatte, es geht mir eher darum diese nicht als Symbol gegen die Integration zu stilisieren. Das wäre kontraproduktiv.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Doppelagent » Fr 2. Apr 2010, 06:56

Umetarek hat geschrieben::dunno: Ich weiß ja nicht wie's in Großstädten ist, aber ich habe in Deutschland noch nie eine Frau in Burka gesehen.


wenn wundert's. so viele radikalislamistische afghanen leben nunmal nicht in deutschland.
in einigen grossstädten deutschlands habe ich schon des öfteren frauen im tschador gesehen. mit niqab aber nur zwei.
kein vergleich dazu, was z.b. in london oder manchester auf den strassen vermummt herumschleicht.
oder auch in den usa.

ein verbot dieses radikalislamistischen mummenschanz würde mehr muslime in grossbritannien, frankreich, belgien oder den niederlanden betreffen als es z.b. in deutschland der fall wäre.
dennoch bin ich der meinung, dass ein verbot dieser, sogar innerhalb des islams höchst umstrittenen, maskerade von allen eu-staaten beschlossen werden sollte.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Doppelagent » Fr 2. Apr 2010, 06:58

MG-42 hat geschrieben:Deutschland hatte ja auch schon eine Kopftuchdebatte, es geht mir eher darum diese nicht als Symbol gegen die Integration zu stilisieren. Das wäre kontraproduktiv.


welche "integration"?
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon lobozen » Fr 2. Apr 2010, 07:57

Doppelagent hat geschrieben:welche "integration"?
eben. wer glaubt ernsthaft, man koenne einen muslim integrieren, der seine frau in dieses mobile gefaengnis zwingt?
Zuletzt geändert von lobozen am Fr 2. Apr 2010, 07:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Quatschki » Fr 2. Apr 2010, 08:32

So etwas wie die Burka kann man auch über allgemeine Vorschriften wie Vermummungsverbot im öffentlichen Raum, Arbeitsschutzvorschriften, Straßenverkehrsordnung etc sanktionieren. ohne dabei politisch zu werden.
Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken!
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon longly » Fr 2. Apr 2010, 09:01

Umetarek hat geschrieben::dunno: Ich weiß ja nicht wie's in Großstädten ist, aber ich habe in Deutschland noch nie eine Frau in Burka gesehen.

In Frankfurt habe ich auch noch keine gesehen die in Burka rumläuft. Auch in der Türkei wo ich jetzt das viertemal bin auch nicht. Ich finde diese Art der Kleidung grausam und hässlich, aber wenn jemand es trägt, geht mich das nichts an
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon lobozen » Fr 2. Apr 2010, 09:04

das problem mit der burka ist ja nicht der abnorm hohe stoffverbrauch oder das geschmacksdefizit der traegerin, sondern die dahinter stehende unterdrueckungsideologie. und die ist mit den werten der aufklaerung nicht kompatibel.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Doppelagent » Fr 2. Apr 2010, 12:29

longly hat geschrieben:In Frankfurt habe ich auch noch keine gesehen die in Burka rumläuft. Auch in der Türkei wo ich jetzt das viertemal bin auch nicht. (...)


wieso auch sollte eine türkische frau eine burka tragen?????? :blink:
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Doppelagent » Fr 2. Apr 2010, 12:33

Quatschki hat geschrieben:So etwas wie die Burka kann man auch über allgemeine Vorschriften wie Vermummungsverbot im öffentlichen Raum, Arbeitsschutzvorschriften, Straßenverkehrsordnung etc sanktionieren. ohne dabei politisch zu werden.


das vermummungsverbot bezieht sich explizit auf demonstrationsteilnehmer und ist nicht auf vermummte frauen bei ihren täglichen einkäufen anwendbar.
Zuletzt geändert von Doppelagent am Fr 2. Apr 2010, 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon borus » Fr 2. Apr 2010, 12:39

Umetarek hat geschrieben::dunno: Ich weiß ja nicht wie's in Großstädten ist, aber ich habe in Deutschland noch nie eine Frau in Burka gesehen.

so ist es :thumbup:
Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben,das war nicht meine absicht und bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung. wahrheit ist wahrheit nur muss es einen geben der sie sagt und kein feigling sein
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Wasteland » Fr 2. Apr 2010, 12:43

Doppelagent hat geschrieben:
wenn wundert's. so viele radikalislamistische afghanen leben nunmal nicht in deutschland.
in einigen grossstädten deutschlands habe ich schon des öfteren frauen im tschador gesehen. mit niqab aber nur zwei.
kein vergleich dazu, was z.b. in london oder manchester auf den strassen vermummt herumschleicht.
oder auch in den usa.


Stimmt, in London gibt es ziemlich viele. Hier in Berlin habe ich noch keine einzige gesehen, in meinem ganzen Leben.
Das muss an der pakistanischen/afghanischen Gemeinde dort liegen.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Badenweiler » Fr 2. Apr 2010, 22:29

Wer hierzulande eine Burka trägt, beweist damit nur, dass sie sich nicht in Deutschland integrieren will. Am 23. März war in meinem Regionalradio eine Sendung, Fragen an den Autor. Vorgestellt wurde das Buch "Muslimisch, weiblich, deutsch" von Lamya Kaddor, einer in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Muslima. Sie hat in Deutschland in Islamwissenschaft und islamischer Theologie promoviert.

Sie vertrat in dieser Sendung die Auffassung, dass die Bekleidungsvorschriften im Islam zum Schutz der Frau eingeführt worden sind. In Saudi Arabien würde sie selbstverständlich die Burka tragen, in Deutschland brauche sie das jedoch nicht, weil der Schutz der Frau vom Gesetz und den Behörden sichergestellt sei. Sie trägt auch kein Kopftuch.

In Ländern wie Saudi-Arabien, Afghanistan, weiten Teilen Pakistans und vielleicht noch einigen anderen islamischen Ländern ist die Burka die einzige Möglichkeit, das Haus zu verlassen. Ohne gilt sie als Freiwild.

Wer weiß, ob sich unter einer Burka auch eine Frau verbirgt. Dieses Kleidungsstück ist ein hervorragendes Versteck für Sprengstoffe.
Das Strafgesetzbuch hat seit dem 1800 Jhrd. niemals eine Änderung erfahren, wurde seit dem immer nur novelliert, also geändert. (E. R. Ludowici, bis 23.01.2010 Vorsitzender der Interimpartei Deutschland)
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Wasteland » Fr 2. Apr 2010, 22:37

Badenweiler hat geschrieben:Wer hierzulande eine Burka trägt, beweist damit nur, dass sie sich nicht in Deutschland integrieren will. Am 23. März war in meinem Regionalradio eine Sendung, Fragen an den Autor. Vorgestellt wurde das Buch "Muslimisch, weiblich, deutsch" von Lamya Kaddor, einer in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Muslima. Sie hat in Deutschland in Islamwissenschaft und islamischer Theologie promoviert.

Sie vertrat in dieser Sendung die Auffassung, dass die Bekleidungsvorschriften im Islam zum Schutz der Frau eingeführt worden sind. In Saudi Arabien würde sie selbstverständlich die Burka tragen, in Deutschland brauche sie das jedoch nicht, weil der Schutz der Frau vom Gesetz und den Behörden sichergestellt sei. Sie trägt auch kein Kopftuch.

In Ländern wie Saudi-Arabien, Afghanistan, weiten Teilen Pakistans und vielleicht noch einigen anderen islamischen Ländern ist die Burka die einzige Möglichkeit, das Haus zu verlassen. Ohne gilt sie als Freiwild.

Wer weiß, ob sich unter einer Burka auch eine Frau verbirgt. Dieses Kleidungsstück ist ein hervorragendes Versteck für Sprengstoffe.


Das beste Argument gegen die Burka ist der Koran selber: Er schreibt weder die Burka noch den Niqab vor, nichtmal das Kopftuch. Das ist hinterwäldlerischer Unfug.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Zeta » Fr 2. Apr 2010, 22:41

MG-42 hat geschrieben:Belgien hat scheinbar vor die Burka zu verbieten. Ich bin zwar kein Fan des islamischen Frauenbildes, aber ich stimme den Spiegelkommentar zu das es nicht der Integration hilft, solche Schleier von staatlicher Seite zu verbieten.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 60,00.html


Wie kann man denn am besten den deutschen Muslimen die ihre Frau verschleiern moechten nahebringen das es sie von der Gesellschaft ausgrenzt und in Deutschland keinen Schutz für ihre Frau dastellt.

Ein potentieller Ansatz wäre es Druck auf die islamischen Religionslehrer auszuüben die die Burka für Frauen empfehlen.

Das Problem ist der Islam, nicht die Burka.
Mocheen und Schleier sind nur Symbole, um unsere freie Gesellschaft zu erhalten, müssen wir die Islamisierung bekämpfen, also keine Moslems mehr reinlassen, keine Vergabe von europäischen Staatsbürgerschaften und konsequente Abschiebung.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Wasteland » Fr 2. Apr 2010, 22:47

Zeta hat geschrieben:Das Problem ist der Islam, nicht die Burka.
Mocheen und Schleier sind nur Symbole, um unsere freie Gesellschaft zu erhalten, müssen wir die Islamisierung bekämpfen, also keine Moslems mehr reinlassen, keine Vergabe von europäischen Staatsbürgerschaften und konsequente Abschiebung.


Das Problem sind die Zetas unter den Moslems.
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Badenweiler » Fr 2. Apr 2010, 22:54

Der Koran ist halt nicht die einzige Quelle, es gibt auch die Sunna, Überlieferungen, Hadithe. Die Hadithe sind Aussprüche Mohameds oder seiner Gefährten, in denen Dinge geregelt sind, die nicht im Koran stehen. Und dann muss der gläubige Muslim auch noch die vielen Fatwas berücksichtigen, die von islamischen Rechtsgelehrten erlassen worden sind.
Darin kann man zum Beispiel nachlesen, dass ein Gebiet ungültig wird, wenn nahe am Betenden ein schwarzer Hund, ein Esel oder eine Frau vorbei geht.
Oder eine Fatwa zum Gesichtsschleier:

Fatwa zu der Frage, ob eine Muslima im Land der Ungläubigen ihren Gesichtsschleier ablegen darf

Die Vorschriften Allahs gelten überall

Von dem saudischen Rechtsgutachter Scheich Muhammad Saleh al-Uthaimin, einem der prominentesten Gelehrten des sunnitischen Islam des 20. Jahrhunderts

(Institut für Islamfragen, dh, 20.02.2010)

Frage: "Es ist bekannt, dass eine Frau ihr Gesicht bedecken muss. Gilt diese Regel auch in den Ländern der Ungläubigen, wo er [der Gesichtsschleier] der Frau Probleme verursachen könnte?"

Antwort: "Die Vorschriften Allahs gelten sowohl in den Ländern der Ungläubigen, als auch in den islamischen Ländern. Selbst wenn die Frau sich [durch diese Regel] aufgrund der Reaktion ihrer Umwelt unwohl fühlen sollte, muss sie sich verschleiern. Sie muss dabei an ihre [göttliche] Belohnung denken. Allah verteidigt diejenigen, die gläubig sind [die Muslime]. Einige Leute sagten mir, dass ihre Ehefrauen und ihre Begleiterinnen ihre Gesichter verschleierten, obwohl sie von anderen nicht belästigt wurden. Aber die Sachlage kann in verschiedenen Ländern unterschiedlich sein. Auf jeden Fall müssen die Vorschriften Allahs beachtet werden, sei es, in den Ländern der Ungläubigen oder in muslimischen Ländern."

Gefunden habe ich diesen Text auf der Website http://www.islaminstitut.de. Dort kann man zahlreiche Fatwas nachlesen. Diese Fatwas zeigen deutlich, in welchen Kategorien ein gläubiger Moslem denkt. Vieles ist für uns nicht nachvollziehbar.

Auch in islamischen Ländern gibt es Büros, in denen Männer und auch Frauen arbeiten. Jetzt dürfen aber Männer und Frauen nicht im gleichen Raum arbeiten. Ein ägyptischer Rechtsgelehrter fand aber eine Lösung, wie es doch geht.

Eine Frau, die mit einem Mann zusammenarbeiten soll, muss ihn zuerst stillen. Dann gilt er als ihr "Milchbruder" und mit ihr verwandt. Und miteinander Verwandte dürfen sich zusammen in einem Raum aufhalten.

Diese Fatwa wurde auch in ägyptischen Zeitungen veröffentlicht, meist mit einem ironischen Unterton. Und in einem deutschsprachigen islamischen Forum meinte ein Muslim, das keiner dem Islam so schaden kann, wie islamische Rechtsgelehrten mit ihren Fatwas.
Das Strafgesetzbuch hat seit dem 1800 Jhrd. niemals eine Änderung erfahren, wurde seit dem immer nur novelliert, also geändert. (E. R. Ludowici, bis 23.01.2010 Vorsitzender der Interimpartei Deutschland)
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Re: Ist es sinnvoll die Burka zu verbieten?

Beitragvon Wasteland » Fr 2. Apr 2010, 23:12

Badenweiler hat geschrieben:Der Koran ist halt nicht die einzige Quelle, es gibt auch die Sunna, Überlieferungen, Hadithe. Die Hadithe sind Aussprüche Mohameds oder seiner Gefährten, in denen Dinge geregelt sind, die nicht im Koran stehen. Und dann muss der gläubige Muslim auch noch die vielen Fatwas berücksichtigen, die von islamischen Rechtsgelehrten erlassen worden sind.
Darin kann man zum Beispiel nachlesen, dass ein Gebiet ungültig wird, wenn nahe am Betenden ein schwarzer Hund, ein Esel oder eine Frau vorbei geht.
Oder eine Fatwa zum Gesichtsschleier:


Gefunden habe ich diesen Text auf der Website http://www.islaminstitut.de. Dort kann man zahlreiche Fatwas nachlesen. Diese Fatwas zeigen deutlich, in welchen Kategorien ein gläubiger Moslem denkt. Vieles ist für uns nicht nachvollziehbar.

Auch in islamischen Ländern gibt es Büros, in denen Männer und auch Frauen arbeiten. Jetzt dürfen aber Männer und Frauen nicht im gleichen Raum arbeiten. Ein ägyptischer Rechtsgelehrter fand aber eine Lösung, wie es doch geht.

Eine Frau, die mit einem Mann zusammenarbeiten soll, muss ihn zuerst stillen. Dann gilt er als ihr "Milchbruder" und mit ihr verwandt. Und miteinander Verwandte dürfen sich zusammen in einem Raum aufhalten.

Diese Fatwa wurde auch in ägyptischen Zeitungen veröffentlicht, meist mit einem ironischen Unterton. Und in einem deutschsprachigen islamischen Forum meinte ein Muslim, das keiner dem Islam so schaden kann, wie islamische Rechtsgelehrten mit ihren Fatwas.


Puhhh (tief durchatmet)....
Also erstmal, das Institut für Islamfragen ist ein Institut einer evangelikalen Trägerorganisation deren Leiterin, Frau Schirrmacher mal gesagt hat, das das grösste Problem an Muslimen ist, das sie keine Christen sind und integrationsarbeit müsse so aussehen, das man alle bekehrt. Die schiessen scharf gegen den Islam, nicht weil sie an objektiver Wahrheit interessiert sind, sondern weil die Konkurrenz sie stört. Schliesslich steht vom Islam nichts in der Bibel.

Was diese Fatwas angeht, so gibt es tatsächlich einen Haufen von Fatwas wo dir nichts mehr zu einfällt.
Hier meine beiden Lieblinge:

Die Pokemon Fatwa:

Religiöse Fundamentalisten sahen das Spiel als heidnische Vergiftung der Kinder, als Suchtmittel und Gewaltverherrlichend. Und da wo Religionfanatiker genügend Macht haben, setzen sie alles in Bewegung, um die Kinder von allem fernzuhalten, was nicht ihren Wertvorstellungen entspricht. In Saudi-Arabien, einem der fortschrittlichsten Golfstaaten, ist Pokémon seit dem Jahr 2000 komplett verboten und seitdem nicht wieder erlaubt worden. Einige Pokémon Sammelkarten zeigen den jüdischen Davidsstern, andere das christliche Kreuz (lateinisches Kreuz).

Außerdem zeigten einige Karten Symbole der Freimaurerloge. Nachdem bei einem islamischen Religionsgelehrten [Yussuf alQaradwi war das] (Mufti) eine Prüfung der Pokémon in Auftrag gegeben wurde, kam dieser in seinem Gutachten (Fatwa) zu dem Ergebnis, die Sammelkarten müssten verboten werden. Für ihn stellten sie eine Form des im Islam verbotenen Glücksspiels dar.
Ferner werde der Davidstern verwendet, der "wie ja jeder weiß, mit dem internationalen Zionismus verbunden ist und ein nationales Wahrzeichen von Israel darstellt.".
Das Spiel Pokémon unterrabe außerdem die fundamentalen Lehren des Islam, weil eine Entwicklung von Lebewesen die darwinische Evolutionstheorie unterstütze. Im Islam glaubt man daran, dass alle Lebewesen genau in ihrer jetzigen Form von Gott gewollt und geschaffen sind.

Auch Muslime aus Jordanien und Ägypten verdammen Pokémon als Teil einer "jüdischen Verschwörung" zur Beeinflussung muslimischer Kinder. Die gerne verbreitete Lüge, Pokémon sei ein japanisches Wort, das "Ich bin Jude" bedeutet, ist definitiv falsch, denn das Wort bedeutet: Pocket ---> Taschen, Mon ---> Monster (Taschenmonster)


Unter religiösen Juden und Christen gab es übrigens ähnliche Umtriebe (Man meinte Hakenkreuze in den Viechern zu erkennen oder war der Meinung das Pokemon die Darwinistische Evolutionstheorie vertritt, woraufhin es in Kansas an Schulen verboten wurde), aber gut.

Oder auch die Kamel Fatwa ist ein Brüller:

http://de.wikipedia.org/wiki/Amir_Zaida ... amel-Fatwa

Allerdings muss man bemerken. Fatwas sind nicht bindend. Fatwas sind Rechtsgutachten islamischer Gelehrter. Wenn einem Muslim eine Fatwa nicht gefällt kann er sie links liegen lassen und zum nächsten Mufti gehen. Es gibt im Islam keine verbindliche Authorität wie den Papst. Es sind meist Familienbande, Tradition oder sozialer Druck die Muslime dazu bringt einem bestimmten Gelehrten zu folgen (manche Familien sind schon seit Jahrhunderten bei ein und derselben Familie von Ayatollahs/Scheichs/Muftis und es wäre undenkbar und unehrenhaft, das diese Bande getrennt werden).
Die Sunna ist sehr wichtig im Islam, allerdings ist umstritten welche Hadithe sahih, also "gesund/korrekt" sind und welche nicht. Man kann nicht einfach einen Hadith reinwerfen und sagen das ist Gesetz. Das ist nonsens. Hadithe sindzudem dem Koran untergeordnet.
Eine willkürliche Auflistung von Fatwas oder Hadithen ist also nur begrenzt hilfreich.

Die meisten Muslime wissen davon nicht einmal was, was in islamophoben Kreisen als "Argument" kursiert.

Die Frage des Gesichtsschleiers ist ungeklärt und der Koran spricht nicht von einem Schleier. Er erwähnt nichtmal das Wort Kopftuch. Er erwähnt nichtmal das Wort "Haare".
Das haben Menschen da hineingedichtet.

Frauen sollen ihre Intimsphäre bedecken und ihre Reize und sich nicht sexuell zu aufreizend anziehen. Das steht drin. Mehr nicht.
Zuletzt geändert von Wasteland am Fr 2. Apr 2010, 23:15, insgesamt 2-mal geändert.

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