Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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Ammianus
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » So 16. Sep 2018, 16:47



Der Umgang mit NS-Verbrechern in Westdeutschland ist ein spezielles Kapitel für sich. Da rutschten viele Massenmörder durch, die es verdient hätten erst in der Urne das Gefängnis zu verlassen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » So 16. Sep 2018, 16:49

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Sep 2018, 15:13)

Chemnitz: Wieder nur Bewährung http://www.spiegel.de/panorama/justiz/c ... 4-amp.html


Ich hab nichts dagegen, wenn ein Nazi-Grüsser im Wiederholungsfall ein paar Monate gesiebte Luft schnuppert. Das du das hier im Zusammenhang mit einem Toten apportierst sagt aber vieles, wenn nicht alles über dich.
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jack000
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » So 16. Sep 2018, 17:03

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:49)

Ich hab nichts dagegen, wenn ein Nazi-Grüsser im Wiederholungsfall ein paar Monate gesiebte Luft schnuppert. Das du das hier im Zusammenhang mit einem Toten apportierst sagt aber vieles, wenn nicht alles über dich.

Es geht halt darum Prioritäten zu setzen. In den Medien spricht auch keiner mehr darüber das da jemand ermordet wurde. Es sind halt andere Sachen wichtiger.
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"
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imp
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon imp » So 16. Sep 2018, 20:45

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 17:49)

Ich hab nichts dagegen, wenn ein Nazi-Grüsser im Wiederholungsfall ein paar Monate gesiebte Luft schnuppert. Das du das hier im Zusammenhang mit einem Toten apportierst sagt aber vieles, wenn nicht alles über dich.

Hitlergruss ist Hitlergruß. Der Tote war dem Grüßer offenbar egal, sonst hätte er den angeblichen Trauermarsch nicht für seine NS-Darstellung verwendet. Es gibt keinen Zusamnenhang.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » So 16. Sep 2018, 21:30

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Sep 2018, 21:45)

Hitlergruss ist Hitlergruß. Der Tote war dem Grüßer offenbar egal, sonst hätte er den angeblichen Trauermarsch nicht für seine NS-Darstellung verwendet. Es gibt keinen Zusamnenhang.


Den Zusammenhang hast du eigentlich ziemlich deutlich hergestellt.
Solche Grüßer und Leute wie du, ihr seid euch näher als ihr vorzutäuschen versucht.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon imp » So 16. Sep 2018, 21:31

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:30)

Den Zusammenhang hast du eigentlich ziemlich deutlich hergestellt.
Solche Grüßer und Leute wie du, ihr seid euch näher als ihr vorzutäuschen versucht.

Leute wie ich? Erklär mal.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » So 16. Sep 2018, 21:34

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:30)

Solche Grüßer und Leute wie du, ihr seid euch näher als ihr vorzutäuschen versucht.

An den Rändern verschwimmen die Konturen, das war schon immer so. In der Weimarer Republik sind Saalschläger vom Rotfrontkämpferbund scharenweise zur SA übergelaufen und vice versa.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » So 16. Sep 2018, 21:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:34)

An den Rändern verschwimmen die Konturen, das war schon immer so. In der Weimarer Republik sind Saalschläger vom Rotfrontkämpferbund scharenweise zur SA übergelaufen und vice versa.


Es gibt da ein Foto aus Schlesien. So weit ich mich erinnere zieht da eine Schalmeienkapelle des "Rot-Front-Kämpferbundes" noch in ihren alten Uniformen unter Jubel der SA-Männer in einen Saal ein ...
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » So 16. Sep 2018, 21:42

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:31)

Leute wie ich? Erklär mal.


War ja wohl deutlich genug ...
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon imp » So 16. Sep 2018, 21:45

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:42)

War ja wohl deutlich genug ...

Sprich dich frei aus, Andeutungen sind unnötige Zurückhaltung. Was glaubst du?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » So 16. Sep 2018, 21:47

Ammianus hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:41)

Es gibt da ein Foto aus Schlesien. So weit ich mich erinnere zieht da eine Schalmeienkapelle des "Rot-Front-Kämpferbundes" noch in ihren alten Uniformen unter Jubel der SA-Männer in einen Saal ein ...

Es wird geschätzt, dass in Berlin bis 1933 15-20% Hardcore-Kommunisten zur SA übergetreten sind.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon imp » So 16. Sep 2018, 21:53

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:47)

Es wird geschätzt, dass in Berlin bis 1933 15-20% Hardcore-Kommunisten zur SA übergetreten sind.

Ich schätze, dass es mehr waren. Hat vielen aber letztlich nichts genützt.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Mo 17. Sep 2018, 08:28

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(16 Sep 2018, 22:45)

Sprich dich frei aus, Andeutungen sind unnötige Zurückhaltung. Was glaubst du?


Sitz!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon imp » Mo 17. Sep 2018, 08:48

Ammianus hat geschrieben:(17 Sep 2018, 09:28)

Sitz!

Das ist nun leider nicht so konstruktiv. Vielleicht findest du bald zu einer Diskussion zurück, die sich nicht darin erschöpft, immer von den Nazis und den Kommunisten anzufangen.

Dass es auch anders geht, zeigt dieses Urteil: Fünf Monate Haft ohne Bewährung. Der Intensivtäter hat allerdings schon zahlreiche Vorstrafen. Hier muss der Rechtsstaat schneller Zähne zeigen.
https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/che ... z-100.html

Bei Kipo hat man leider anders entschieden. https://www.kreis-anzeiger.de/lokales/v ... _19052909#
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Marmelada » Fr 5. Okt 2018, 08:56

http://www.fr.de/politik/rechtsextremis ... -a-1595514
Zuvor hatten die zwischenzeitlich mehr als 100 Mitglieder in konzertierten Aktionen über rund anderthalb Jahre Jagd auf Andersdenkende und Ausländer gemacht, Institutionen angegriffen und knüppelnd Volksfeste überfallen. Tom W., der als „Anführer“ des harten Kerns galt, wurde in der Folge zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
Auch wenn es sich bei Tom W. und seinen 100 Kameraden nicht um Flüchtlinge, Moslems, Linke oder sonstige Neger handelt, sollte das nach hiesigen Maßstäben als Kuscheljustiz gelten.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Ammianus » Fr 5. Okt 2018, 10:24

Marmelada hat geschrieben:(05 Oct 2018, 09:56)

http://www.fr.de/politik/rechtsextremis ... -a-1595514
Auch wenn es sich bei Tom W. und seinen 100 Kameraden nicht um Flüchtlinge, Moslems, Linke oder sonstige Neger handelt, sollte das nach hiesigen Maßstäben als Kuscheljustiz gelten.


Es geht hier ja auch nicht um "Flüchtlinge, Moslems, Linke oder sonstige Neger" - sondern eben um "Kuscheljustiz". Aber man kann aus dem verlinkten Beitrag (bereits auf Seite 1) auch etwas anderes lernen. Gern wird von den hiesigen Relativierer immer darauf verwiesen, man kenne ja die genau Urteilsbegründung nicht und könne so die Entscheidung des Gerichts gar nicht beurteilen. Das juristische Instanzen keine Götter sind, darauf habe ich schon einmal hingewiesen. Und auch hier wurde z.B. die erste Kuschelentscheidung des Gerichts, es handle sich nicht um eine kriminelle Vereinigung, korrigiert. Trotzdem blieb es bei der Bewährung.
Da haben Leute sich zusammengeschlossen um gemeinsam in der Tradition der SA Straftaten zu begehen. Sie haben diese Straftaten über einen längeren Zeitraum begangen, Menschen ins Krankenhaus geprügelt und Angst verbreitet. Und dann sitzt da wieder mal Richter Kuschelweich, schmiert pseudosozialen Sermon als Urteilsbegründung zusammen und die Opfer des Nazihaufens dürfen sich weiterhin daran erfreuen, dass ihre Peiniger die gleiche Luft atmen wie sie auch.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon becksham » Fr 5. Okt 2018, 11:33

Naja, 11 und 13 Jahre für die Höxter-Mörder finde ich jetzt auch nicht so pralle. Die haben sich bewusst Menschen zum Quälen ins Haus gelockt und das in Serie. Mir ist das Urteil zu mild.
Aber beachtlich und wohl bislang nicht so unbedingt üblich, die Frau wurde länger verurteilt als der Mann.

https://www.n-tv.de/panorama/Hoexter-Pa ... 56017.html
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Fr 5. Okt 2018, 16:07

becksham hat geschrieben:(05 Oct 2018, 12:33)

Naja, 11 und 13 Jahre für die Höxter-Mörder finde ich jetzt auch nicht so pralle. Die haben sich bewusst Menschen zum Quälen ins Haus gelockt und das in Serie. Mir ist das Urteil zu mild.

Das wurde aus prozeßökonomischen Gründen auch gar nicht angeklagt. Man hat sich auf die beiden Tötungen beschränkt, was ich für falsch halte.
Aber beachtlich und wohl bislang nicht so unbedingt üblich, die Frau wurde länger verurteilt als der Mann.

Trotzdem wurde m. w. der Mann als treibende Kraft erklärt. Ich nehme an, dem wurde sein IQ von unter 60 zu Gute gehalten. (Verminderte Schuldfähigkeit?) Und ob die Strafe wirklich geringer ausfällt, wird sich noch zeigen. Der muß ja in die Psychiatrie. Und seit Mollath wissen wir, was das heißen kann.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon firlefanz11 » Fr 12. Okt 2018, 12:22

Alter Fall aber aus aktuellem Anlass:
Derzeit steht Andreas B. aus Monheim in Aachen vor Gericht - wegen 72 Straftaten. Ein Urteil wird Mitte November erwartet.
... einen Spitznamen "Brummi-Andi" erntete der früher auch als "Crash-Kid-Andi" bekannte Andreas B. aus dem nordrhein-westfälischen Monheim, als er 14 Jahre alt und damit gerade strafmündig war. Am 24. März 2000 stahl er in der Niederlanden einen Sattelschlepper und überrollte damit einen Polizisten, der ihn nach einer 30-stündigen Irrfahrt stoppen wollte. Der Beamte starb, Andreas B. wurde zu einer Jugendstrafe von vier Jahren verurteilt.
...
Ein Jahr vor dem Vorfall in den Niederlanden schickte das Jugendamt den damals 13-Jährigen zu einer "erlebnispädagogischen Maßnahme" nach La Gomera. Dort klaute er das Auto einer Betreuerin, um damit nach Teneriffa zu verschwinden. Zwar wurde er an der Fähre von der Polizei gestoppt, trotzdem gelang es ihm, ein Boot zu stehlen und tatsächlich mehrere Wochen auf Teneriffa unterzutauchen.
...
Geläutert zeigte sich "Brummi-Andi" nach seiner Verurteilung nicht. Im Gegenteil. Mit 16 vergewaltigte er einen Mithäftling, seine Haftstrafe verlängerte sich auf sieben Jahre. Trotzdem kam er nach vier Jahren auf Bewährung frei und konnte es wieder nicht lassen. Noch während seiner Bewährungszeit überfiel er mit mehreren Komplizen einen Drogendealer aus Wuppertal, den er aus der JVA kannte.
...
Aufgrund einer "günstigen Sozialprognose" (edit: das muss man sich mal geben!) konnte er das Gefängnis 2008 wieder verlassen und heiratete seine Langzeit-Freundin Sandra, mit der er zwei Kinder in die Welt setzte. Ein glückliches Familienleben gab es dennoch nicht. Andreas B., über die Maßen eifersüchtig, glaubte, ein Bekannter wolle ihm seine Frau ausspannen. Er schlug mit einem Warndreieck auf den vermeintlichen Nebenbuhler ein. Der konnte flüchten, Andi verfolgte ihn - ohne Führerschein - mit dem Auto. Vor der Wohnung des Mannes schlug er ihn mit einem Schraubenschlüssel nieder. Wieder wurde Andreas B. verhaftet, landete vor Gericht und wurde wegen Körperverletzung zu zwei Jahren und acht Monaten Haft verurteilt.
...
Zwölf Jahre Knast hatte "Brummi-Andi" 2017 bereits hinter sich, als er bei einem erneuten Prozess wegen Fahrens ohne Führerschein beteuerte, sich geändert zu haben. Schon wenig später tauchten auf Facebook Videos von Andreas B. auf, die ihn genau dabei zeigten. "Ich fahre ohne Führerschein, wann ich will", sagte er darin. Und er filmte sich dabei, wie er eine Frau verprügelt.
...
Im Kreis Heinsberg soll sich der heute 33-Jährige als Zuhälter zweier minderjähriger Mädchen verdingt haben. Weigerten sich die Teenager, für ihn auf den Strich zu gehen, soll er sie brutal geschlagen haben. Er habe ihnen immer wieder gedroht, ihren Familien etwas anzutun, heißt es in der Anklage. Eine junge Mutter, der er drohte, er werde ihrem Sohn "den Kopf abschneiden" und ihre "Sippschaft" würde in einem Säurefass enden, traf sich 21 Mal mit Freiern. Das gesamte Geld ging an Andreas B.
...
Die Anklage umfasst 17 verschiedene Delikte, insgesamt sind es 72 Punkte - darunter gefährliche und fahrlässige Körperverletzungen, vollendete und versuchte Zwangsprostitution, Zuhälterei, Drogenhandel, Geldfälschung, Brandstiftung, Bedrohungen, Trunkenheit am Steuer, Unfallflucht und Fahren ohne Führerschein. Nun droht "Brummi-Andi" also wieder einmal eine hohe Haftstrafe. Bis zu zehn Jahre könnten es werden, wenn nach zehn Verhandlungstagen Mitte November vor dem Landgericht Aachen das Urteil fällt.


Dass so was möglich ist, stösst jeden normal denkenden Menschen vor den Kopf. Im Prinzip müsste der jetzt mind. 10 Jahren in den Knast (am besten Isolierhaft) u. danach in eine Klapse zur Sicherungsverwahrung (auch hier am besten Gummizelle) ohne Möglichkeit auf Freigang, Neubewertung oder sonst irgend eine Chance für eine inkompetenten Gutmenschen ihn wieder auf die Menschheit loszulassen...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 17. Okt 2018, 10:14

Kindesmisshandlung => Natürlich Bewährung!

Sie verbrühten ihr Kind mit 50 Grad heißem Wasser – Bewährung!

Eine Mutter und ihr Lebensgefährte sind nach einer schweren Verbrühung ihres behinderten Sohnes zu jeweils einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Ein Flüchtlingspaar aus Syrien ist am Freitag wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Es hatte seinen Sohn verbrüht.

Das Berliner Landgericht ist überzeugt: Douaa A. (27) und Shadi S. (26) haben im März 2017 den schwerstbehinderten Sohn zu heiß gebadet. Der knapp vier Jahre alte Junge erlitt an 17 Prozent der Haut Verbrühungen zweiten Grades.

„Unfall ausgeschlossen“
Das Wasser habe Gutachten zufolge mindestens 50 Grad Celsius gehabt, so die Richter: „Ein Unfall ist ausgeschlossen.“ Ebenso, dass es aus Versehen beim Duschen passiert sei. Die Strafe beträgt jeweils anderthalb Jahre Haft auf Bewährung. Das Kind lag 2017 zweieinhalb Monate im Krankenhaus.

In der Anklage waren dem Paar aus dem Stadtteil Neukölln zunächst vier mutmaßliche Übergriffe auf den schwerstbehinderten Jungen zur Last gelegt worden. Dass die Mutter und ihr Partner durch Gewalt Knochenbrüche verursacht hätten, sei im Prozess nicht nachgewiesen worden, so das Gericht. Seit der Junge in einer Pflegeeinrichtung lebe, sei es allerdings nicht mehr zu Frakturen gekommen.

https://www.bz-berlin.de/tatort/mensche ... bewaehrung

Kein Wunder, dass man den Saustall Justiz nicht mehr ernst nehmen kann!
Es wird sogar nicht mehr im PF geleugnet: "Ja die Gewalt gegen Frauen hat bedingt durch Zuwanderung zugenommen, und jetzt?"

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