GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

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Die SPD sollte auf dieser Basis eine Große Koalition eingehen
17
18%
Die SPD sollte auf dieser Basis keine Große Koalition eingehen
31
33%
Unabhängig von meiner Meinung glaube ich, dass die SPD-Basis zustimmen wird
28
30%
Unabhängig von meiner Meinung glaube ich, dass die SPD-Basis nicht zustimmen wird
18
19%
 
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Sorgenking
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 13:49

jorikke hat geschrieben:(25 Feb 2018, 12:31)

Du hast da was nicht mitbekommen.
Die SPD macht sich nicht unglaubwürdig, sie ist es bereits; sie fährt nicht gegen die Wand, sie liegt bereits davor.
Es kann nur darum gehen aus dem Schlamassel wieder raus zu kommen.
Das geht nicht im stillen Oppositionskämmerlein sondern nur durch aktives Agieren in politischer Verantwortung.
Sie müssen zeigen, dass sie es können, sich nicht verstecken.
...aber vielleicht können sie es ja nicht?


Man hat die letzten 4 Jahre schon ganz ok regiert und das wird in Zukunft auch nicht anders, also wie will man in einer Regierung da rauskommen?
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Misterfritz
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » So 25. Feb 2018, 14:21

Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 13:49)

Man hat die letzten 4 Jahre schon ganz ok regiert und das wird in Zukunft auch nicht anders,
Was ein guter Grund zu einer weiteren GroKo wäre.
Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 13:49)also wie will man in einer Regierung da rauskommen?
Tja, das ist eine Frage, die wohl kaum Jemande beantworten kann.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 15:55

Misterfritz hat geschrieben:(25 Feb 2018, 14:21)

Was ein guter Grund zu einer weiteren GroKo wäre.
Tja, das ist eine Frage, die wohl kaum Jemande beantworten kann.


Gerade wenn die CDU nach Merkel eher nach Rechts abrutschen würde, wäre das die Chance für die SPD sich als Links-Liberales Gegenstück zu positionieren und endlich mal wieder was zu reißen.
Stattdessen gibt man gerade das erbärmlichste Bild ab, dass je eine Partei getan hat und lenkt damit perfekt von den Problemen der CDU ab.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Positiv Denkender » So 25. Feb 2018, 16:31

Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 12:04)

Die SPD wird durch eine neue GroKo nur weiter an Wählerstimmen verlieren, deshalb vrstehe ich nicht wieso man dies tut. Man macht sich nicht nur unglaubwürdig, sondern man fährt auch noch die eigene Partei gegen die Wand.


Beides ist schon geschehen . Wer ständig für sich reklamiert für soziale Gerechtigkeit zu stehen muss sich nicht wundern,
das die Mehrheit das anders sieht .
Es gibt kein Land auf dieser Welt in dem die Menschen in einer besseren sozialen Sicherheit leben als in Deutschland .
Solange die SPD meint sich um diejenigen ,die dieses Land finanzieren nicht mehr kümmern zu müssen
lediglich Pläne schmiedet wie sie Menschen ,die das Geld verdienen der den Wohlstand in diesem Land ermöglicht schröpfen
kann wird diese Partei im Keller bleiben . Solange diese Partei sich nicht klar von der Linkspartei distanziert wird diese Partei
im Keller schmachten . Schade, das Teile der CDU sich von dieser Partei an der Nase herumführen lässt .
Man kann nur hoffen ,das Deutschland die nächsten 3 1/2 Jahre ohne wirtschaftlichen Schaden übersteht.
Ich setze auf die deutsche Wirtschaft , das diese , trotz eines aufgeblähten Sozialhaushalt , genügend Motivation
und Willen entwickelt, damit die Menschen hier auch weiterhin in einem weltweit selten erreichten Wohlstand leben können .
Zum Glück schaut die Welt noch mit Hochachtung und Bewunderung auf dieses Land . Eine weitere Sozialisierung würde
unseren Wirtschaftsstandort gefährden . Die Unionsparteien sollten sich darauf besinnen was Deutschland so stark gemacht hat .
Man kann nur hoffen das der designierte Finanzminister Scholz in den nächsten 3 1/2 Jahren nicht das zerdeppert, was Schäuble aufgebaut hat .
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 17:09

Positiv Denkender hat geschrieben:(25 Feb 2018, 16:31)

Beides ist schon geschehen . Wer ständig für sich reklamiert für soziale Gerechtigkeit zu stehen muss sich nicht wundern,
das die Mehrheit das anders sieht .
Es gibt kein Land auf dieser Welt in dem die Menschen in einer besseren sozialen Sicherheit leben als in Deutschland .
Solange die SPD meint sich um diejenigen ,die dieses Land finanzieren nicht mehr kümmern zu müssen
lediglich Pläne schmiedet wie sie Menschen ,die das Geld verdienen der den Wohlstand in diesem Land ermöglicht schröpfen
kann wird diese Partei im Keller bleiben . Solange diese Partei sich nicht klar von der Linkspartei distanziert wird diese Partei
im Keller schmachten . Schade, das Teile der CDU sich von dieser Partei an der Nase herumführen lässt .
Man kann nur hoffen ,das Deutschland die nächsten 3 1/2 Jahre ohne wirtschaftlichen Schaden übersteht.
Ich setze auf die deutsche Wirtschaft , das diese , trotz eines aufgeblähten Sozialhaushalt , genügend Motivation
und Willen entwickelt, damit die Menschen hier auch weiterhin in einem weltweit selten erreichten Wohlstand leben können .
Zum Glück schaut die Welt noch mit Hochachtung und Bewunderung auf dieses Land . Eine weitere Sozialisierung würde
unseren Wirtschaftsstandort gefährden . Die Unionsparteien sollten sich darauf besinnen was Deutschland so stark gemacht hat .
Man kann nur hoffen das der designierte Finanzminister Scholz in den nächsten 3 1/2 Jahren nicht das zerdeppert, was Schäuble aufgebaut hat .


Das einzige was zählt ist ja der Wachstum, wie es den Menschen dabei geht ist egal. Hauptsache die Wirtschaft wächst und wehe man denkt mal über höhere Steuern nach, um die dringend benötigten Investitionen durchzuführen. Das Problem der SPD ist, dassman soziale GErechtigkeit spricht, aber nicht wirklich umsetzt, zumindest nicht so, wie es sich einige Wähler erhoffen würden.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sunny.crockett » So 25. Feb 2018, 17:16

Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 13:49)

Man hat die letzten 4 Jahre schon ganz ok regiert und das wird in Zukunft auch nicht anders, also wie will man in einer Regierung da rauskommen?


Also das finde ich nicht. Man steht ja wirtschaftlich gut da, das ist aber ein Erfolg, der vor vielen Jahren schon eingeleitet wurde. Dagegen hat man in den letzten 4 Jahren Groko kaum etwas nennenswertes geschafft, sondern sehr viel verbockt.

Man hat bei der Flüchtlingskrise die Kontrolle verloren, damit die innere Sicherheit gefährdet. Auch ein Prestigeprojekt wie die Mietpreisbremse war ein Schuss in den Ofen, hat eine Mietpreis-Rakete ausgelöst. Sogar der längst fällige Mindestlohn wurde mit viel zu vielen Schlupflöchern beschlossen. Von den etwa 4 Mio. Menschen, die Anrecht auf Mindestlohn hätten, bekommen laut Berichten über 2 Mio. weniger als die 8.85 Euro pro Stunde. Auch das Bundeswehr-Desaster ist durch Unvermögen noch schlimmer geworden. Mir braucht doch niemand erzählen, dass Winterkleidung und Zelte eine Lieferzeit von einem Jahrzehnt haben. Auch der Abgasskandal wird von der Regierung wieder vertuscht, die Kosten wohl dem Steuerzahler aufgebürdet.

Es sind Millionen von Bürgern von der Misswirtschaft der Regierung betroffen, meist sind das die eh schon sozial benachteiligte (ehemalige) Wähler der SPD.

Ich hoffe ja, die SPD-Mitglieder lehnen die Groko ab. Dann wäre Merkel in eine Minderheitsregierung gezwungen. An Neuwahlen glaube ich nicht, da müsste die Kanzlerin abdanken, was sie sicherlich zu verhindern wüsste.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Troh.Klaus » So 25. Feb 2018, 17:32

sunny.crockett hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:16)
Ich hoffe ja, die SPD-Mitglieder lehnen die Groko ab. Dann wäre Merkel in eine Minderheitsregierung gezwungen. An Neuwahlen glaube ich nicht, da müsste die Kanzlerin abdanken, was sie sicherlich zu verhindern wüsste.

Und was erhoffst Du Dir von einer CDU-Minderheitsregierung?
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 17:49

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:32)

Und was erhoffst Du Dir von einer CDU-Minderheitsregierung?


Da müsste die CDU Argumente für ihre Pläne finden. Man könnte zudem mit jeder demokratischen Partei Projekte angehen und keine Partei würde wirklich geschwächt. Ich denke das wäre das beste für alle Beteiligten.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon jorikke » So 25. Feb 2018, 18:26

Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:49)

Da müsste die CDU Argumente für ihre Pläne finden. Man könnte zudem mit jeder demokratischen Partei Projekte angehen und keine Partei würde wirklich geschwächt. Ich denke das wäre das beste für alle Beteiligten.


Nee, würde nicht funktionieren.
Eine Regierung ist keine "Friede, Freundschaft, Eierkuchen" Veranstaltung bei jeder von Fall zu Fall mit oder gegen jeden kann.
Das mag in einer Ausnahmesituation für kurze Zeit funktionieren als Normalität völlig daneben.
Alle Gedanken die theoretisch Positives an einer solchen Konstellation vermuten, würden in kürzester Zeit von der Wirklichkeit geschreddert.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon jorikke » So 25. Feb 2018, 18:27

jorikke hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:26)

Nee, würde nicht funktionieren.
Eine Regierung ist keine "Friede, Freundschaft, Eierkuchen" Veranstaltung bei jeder von Fall zu Fall mit oder gegen jeden kann.
Das mag in einer Ausnahmesituation für kurze Zeit funktionieren, als Normalität völlig daneben.
Alle Gedanken die theoretisch Positives an einer solchen Konstellation vermuten, würden in kürzester Zeit von der Wirklichkeit geschreddert.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 18:27

jorikke hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:26)

Nee, würde nicht funktionieren.
Eine Regierung ist keine "Friede, Freundschaft, Eierkuchen" Veranstaltung bei jeder von Fall zu Fall mit oder gegen jeden kann.
Das mag in einer Ausnahmesituation für kurze Zeit funktionieren als Normalität völlig daneben.
Alle Gedanken die theoretisch Positives an einer solchen Konstellation vermuten, würden in kürzester Zeit von der Wirklichkeit geschreddert.


Kannst du das auch begründen oder ist das schlicht deine Meinung?
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sunny.crockett » So 25. Feb 2018, 18:41

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2018, 17:32)

Und was erhoffst Du Dir von einer CDU-Minderheitsregierung?


Im Endeffekt sogar mehr Demokratie. Bei einem Koalitionsvertrag werden ja auch Kompromisse (besser gesagt Deals) gemacht und hier teils auch Sachen beschlossen, die real keine Mehrheit hätten. Bei einer Minderheitsregierung wird es zwar auch gewisse Deals geben, aber größtenteils muss sich hier die Union ihre Mehrheiten suchen. Und das sind dann ehrlichere demokratischere Mehrheiten.

Man tut immer so, als ob eine Minderheitsregierung nicht funktioniert. Wie kommt man auf sowas? Nur weil es in Deutschland Neuland ist, muss es ja nicht schlecht laufen. Und andere Länder regieren ja auch gut mit einer Minderheitsregierung.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » So 25. Feb 2018, 19:27

sunny.crockett hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:41)

Im Endeffekt sogar mehr Demokratie. Bei einem Koalitionsvertrag werden ja auch Kompromisse (besser gesagt Deals) gemacht und hier teils auch Sachen beschlossen, die real keine Mehrheit hätten. Bei einer Minderheitsregierung wird es zwar auch gewisse Deals geben, aber größtenteils muss sich hier die Union ihre Mehrheiten suchen. Und das sind dann ehrlichere demokratischere Mehrheiten.

Man tut immer so, als ob eine Minderheitsregierung nicht funktioniert. Wie kommt man auf sowas? Nur weil es in Deutschland Neuland ist, muss es ja nicht schlecht laufen. Und andere Länder regieren ja auch gut mit einer Minderheitsregierung.
Sicherlich ginge das, aber nicht mit Merkel, sie müsste sich früh positionieren und sagen, wo es lang gehen soll - das ist nicht ihr Stil

Auf Landesebene hat es ja NRW schon mal gemacht und es ging.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon jorikke » So 25. Feb 2018, 19:32

Sorgenking hat geschrieben:(25 Feb 2018, 18:27)

Kannst du das auch begründen oder ist das schlicht deine Meinung?


Mein Sohn, meine Meinung ist nie schlicht.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Troh.Klaus » So 25. Feb 2018, 19:52

Mehr Demokratie, im Ernst? Wenn die Regierung sich permanent um Mehrheiten bemühen muss, führt das imho zu permanenten Hinterzimmer-Deals und nicht zu mehr Demokratie.

Aber bitte. Für die CDU könnte das sogar vorteilhaft sein. Alles, was sie als Regierungspartei umsetzt, auch z.B. soziale Wohltaten oder Steuerreformen, die ursprünglich von anderen vertreten wurden, könnte sie als eigene Leistung vereinnahmen. Was nicht geht, könnte sie der Verweigerungshaltung der Oppositionsparteien anlasten. Und man hätte jederzeit die Option, via Vertrauensfrage auf Neuwahlen um zu schwenken.

Eigentlich aus Parteisicht recht komfortabel.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Sorgenking » So 25. Feb 2018, 19:55

Troh.Klaus hat geschrieben:(25 Feb 2018, 19:52)

Mehr Demokratie, im Ernst? Wenn die Regierung sich permanent um Mehrheiten bemühen muss, führt das imho zu permanenten Hinterzimmer-Deals und nicht zu mehr Demokratie.

Aber bitte. Für die CDU könnte das sogar vorteilhaft sein. Alles, was sie als Regierungspartei umsetzt, auch z.B. soziale Wohltaten oder Steuerreformen, die ursprünglich von anderen vertreten wurden, könnte sie als eigene Leistung vereinnahmen. Was nicht geht, könnte sie der Verweigerungshaltung der Oppositionsparteien anlasten. Und man hätte jederzeit die Option, via Vertrauensfrage auf Neuwahlen um zu schwenken.

Eigentlich aus Parteisicht recht komfortabel.


Eher nicht, wenn man bspw. einen höheren Mindestlohn durchsetzen wöllte, würde man ja sehen mit wessen Hilfe das nur gelingt. So bekommt jede Partei etwas durch und alle sind am Ende gestärkt.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Troh.Klaus » So 25. Feb 2018, 20:08

Eher doch. Die Einführung des Mindestlohns hat der SPD nix genutzt. Und da war sie in der Regierung dabei. Warum sollte eine Erhöhung der SPD oder meinetwegen auch der Linken zugute gehalten werden, wenn die nicht mal in der Regierung sind? Die Losung wird sein "Ja, die anderen haben immer davon geredet, aber die CDU hat es gemacht".

Der normale Wähler wird doch gemeinhin für minder-bemittelt gehalten, sonst hätte er ja was anderes gewählt, nicht wahr. Warum traut man dann diesem Wähler zu, dass er sich um solche Feinheiten der Zurechnung schert?
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon sunny.crockett » So 25. Feb 2018, 20:11

Misterfritz hat geschrieben:(25 Feb 2018, 19:27)

Sicherlich ginge das, aber nicht mit Merkel, sie müsste sich früh positionieren und sagen, wo es lang gehen soll - das ist nicht ihr Stil.


Tja, da muss sich Merkel eben anpassen und auch mal konkrete Aussagen machen. Auch ein Vorteil einer Minderheitsregierung :-)

Sollten die SPD-Mitglieder die Groko ablehnen, wird Merkel nicht um die Minderheitsregierung rumkommen. Sollte sie nämlich eine Neuwahl anstreben, wird die Union wohl zur BT-Wahl im Herbst nochmal verlieren. Nach Neuwahl wird die SPD dann sicher nicht für erneute Groko-Verhandlungen zur Verfügung stehen, wobei dann Schwarz-Rot vielleicht ja gar keine Mehrheit mehr hätte. Und Lindner hat ja Jamaika auch nach Neuwahlen ausgeschlossen, sollte Merkel nochmal antreten. Und Lindner traue ich hier zu, sein Wort zu halten.
Also könnte Merkel nach Neuwahlen auch nur in eine Minderheitsregierung gehen, das dann mit einigen Abgeordneten weniger. Dafür würde sie von der eigenen Partei massiv abgestraft werden.

Merkel hat also die beiden Optionen:
- Minderheitsregierung mit ihr als Kanzlerin
- Neuwahlen mit gleichzeitigem Rücktritt als Kanzlerin
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Polibu » So 25. Feb 2018, 20:40

Wenn die Mitglieder die Koalition zwischen der CDU und der SPD ablehnen, dann wäre ich schon sehr verwundert. Mit GroKo hat diese 51% Koalition im Übrigen nichts mehr zu tun.
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Re: GroKo: Sondierung- und Koalitionsverhandlungen

Beitragvon Misterfritz » So 25. Feb 2018, 20:56

Polibu hat geschrieben:(25 Feb 2018, 20:40) Mit GroKo hat diese 51% Koalition im Übrigen nichts mehr zu tun.
Wieso? Es gilt das Wahlergebnis von September und nicht Umfrageergebnisse.

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