100 Tage ohne Regierung..

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John Galt
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon John Galt » Sa 6. Jan 2018, 09:59

unity in diversity hat geschrieben:(05 Jan 2018, 19:58)

Die SPD-Basis wünscht keine Groko.
Die Mittelstandsvereinigung auch nicht.
54% der Deutschen würden Neuwahlen befürworten.
Eine klare Absage an die Plüschoma.


Die Mehrheit liegt momentan ganz klar rechts und wer will das? Auch wieder niemand.
2013 hat die SPD auch die linke Mehrheit im Bundestag nicht genutzt, dumm wie Brot kann man dazu nur sagen. Wer seine Mehrheiten nicht rechts und links pflückt, der verursacht langfristig nur eine weitere Zersplitterung der Parteistrukturen und damit die Unregierbarkeit.

Merkel ist übrigens momentan die einzige die ihren Laden zusammenhält, sobald sie weg ist, werden die Rechten die noch in der CDU sind ihre Stunde wittern.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon CaptainJack » Sa 6. Jan 2018, 13:04

In der Handlungsweise besteht kaum ein Unterschied zwischen einer Regierung und einer geschäftsführenden Regierung.
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Dampflok94
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Dampflok94 » So 7. Jan 2018, 10:53

CaptainJack hat geschrieben:(06 Jan 2018, 13:04)

In der Handlungsweise besteht kaum ein Unterschied zwischen einer Regierung und einer geschäftsführenden Regierung.

Ich finde schon, daß der Unterschied wesentlich ist. Eine Regierung überrascht uns ja regelmäßig mit Gesetzesinitiativen. Die nimmt man erfreut zur Kenntnis, ist verstimmt oder es geht einem am Allerwertesten vorbei. Deswegen sind viele dieser Initiativen dnn auch Thema dieses Forums.

Von einer geschäftsführenden Regierung gibt es derartiges nicht. Sie ist reine Verwaltung. Das muß einen nicht stören. Aber ein gravierender Unterschied ist es schon.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon jorikke » So 7. Jan 2018, 11:42

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Jan 2018, 10:53)

Ich finde schon, daß der Unterschied wesentlich ist. Eine Regierung überrascht uns ja regelmäßig mit Gesetzesinitiativen. Die nimmt man erfreut zur Kenntnis, ist verstimmt oder es geht einem am Allerwertesten vorbei. Deswegen sind viele dieser Initiativen dnn auch Thema dieses Forums.

Von einer geschäftsführenden Regierung gibt es derartiges nicht. Sie ist reine Verwaltung. Das muß einen nicht stören. Aber ein gravierender Unterschied ist es schon.


Ein schönes Paradoxon. Alles, was man an Trägheit, fehlender Perspektive, reiner Verwaltungs-statt Initiativpolitik wegwählen wollte, hat man jetzt in Perfektion.
Stillstand.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon DarkLightbringer » So 7. Jan 2018, 12:04

jorikke hat geschrieben:(07 Jan 2018, 11:42)

Ein schönes Paradoxon. Alles, was man an Trägheit, fehlender Perspektive, reiner Verwaltungs-statt Initiativpolitik wegwählen wollte, hat man jetzt in Perfektion.
Stillstand.
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Also ich verstehe den Wählerauftrag so, dass der Bürger Lösungen seitens der Politik erwartet. Das ist ähnlich wie beim Fußball, der Zuschauer schwenkt Fähnchen und gröhlt bei jedem Tor - aber er spielt selbst nicht mit.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon jorikke » So 7. Jan 2018, 12:08

DarkLightbringer hat geschrieben:(07 Jan 2018, 12:04)

Also ich verstehe den Wählerauftrag so, dass der Bürger Lösungen seitens der Politik erwartet. Das ist ähnlich wie beim Fußball, der Zuschauer schwenkt Fähnchen und gröhlt bei jedem Tor - aber er spielt selbst nicht mit.


Du hast völlig recht.
Der Wähler wählt einen Scheißdreck zusammen und grölt dann bei jedem Versuch "ihr Blödmänner."
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon CaptainJack » So 7. Jan 2018, 13:01

Dampflok94 hat geschrieben:(07 Jan 2018, 10:53)

Ich finde schon, daß der Unterschied wesentlich ist. Eine Regierung überrascht uns ja regelmäßig mit Gesetzesinitiativen. Die nimmt man erfreut zur Kenntnis, ist verstimmt oder es geht einem am Allerwertesten vorbei. Deswegen sind viele dieser Initiativen dnn auch Thema dieses Forums.

Von einer geschäftsführenden Regierung gibt es derartiges nicht. Sie ist reine Verwaltung. Das muß einen nicht stören. Aber ein gravierender Unterschied ist es schon.
Bitte jage mir keine Angst ein. Reformen bedeuten für die Bevölkerung nichts Gutes ... vor allem bei diesen Protagonisten. :eek: Auch was Gesetze anbelangt, ist man eher auf Horror eingestellt .. siehe auch das "Meinungseinschränkungsgesetz", welches kurz vor Toresschluss brutal durchgeboxt wurde.
Die Bevölkerung kommt inzwischen so langsam auch dahinter, dass eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen einer GroKo vorzuziehen sind. Dass man damals gegen eine Minderheitsregierung war, lag einfach daran, dass viele Bürger keine Ahnung von irgendwas hatten.
Eine Minderheitenregierung wäre derzeit das Ideale, dann müsste Frau M. endlich mal erklären und jeweils für ihre Vorhaben werben.
um
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon DarkLightbringer » So 7. Jan 2018, 13:07

Randbemerkung: Die Twitter Inc. hat neue Regeln aufgestellt, um Gewaltverherrlichung zu minimieren oder zu vermeiden. Davon ausgenommen ist der US-Präsident.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Dampflok94 » So 7. Jan 2018, 13:46

CaptainJack hat geschrieben:(07 Jan 2018, 13:01)

Bitte jage mir keine Angst ein. Reformen bedeuten für die Bevölkerung nichts Gutes ... vor allem bei diesen Protagonisten. :eek: Auch was Gesetze anbelangt, ist man eher auf Horror eingestellt .. siehe auch das "Meinungseinschränkungsgesetz", welches kurz vor Toresschluss brutal durchgeboxt wurde.

Siehst Du, macht also wirklich einen Unterschied. :)
Die Bevölkerung kommt inzwischen so langsam auch dahinter, dass eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen einer GroKo vorzuziehen sind. Dass man damals gegen eine Minderheitsregierung war, lag einfach daran, dass viele Bürger keine Ahnung von irgendwas hatten.
Eine Minderheitenregierung wäre derzeit das Ideale, dann müsste Frau M. endlich mal erklären und jeweils für ihre Vorhaben werben.
um

Ach, die Bevölkerung. Erst war sie Jamaika-besoffen. Dann dies und dann das. Und wenn die Minderheitsregierung nicht funzt, dann wird sie das schnell verwerfen. Und Neuwahlen? Nachher kommt ein ähnliches Ergebnis raus und wir stehen vor den gleichen Fragen. Was will man dann?
Es ist jetzt Aufgabe der Politiker sich zusammenzuraufen oder eben ihr Scheitern zu gestehen um dann in Neuwahlen zu gehen. Ob das Volk das dann nun gut findet oder nicht.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon jorikke » So 7. Jan 2018, 16:42

Warum scheuen die Deutschen Neuwahlen?
Das Verhältnis von Wohlstand und Anzahl der Regierungen nach 45 ist in Deutschland und Italien umgekehrt proportional.
Acht deutsche Regierungschefs stehen gegen 63 Italienische.
Italienische Haushalte verfügen über etwa das dreifache Vermögen, eigenes Wohneigentum besitzen 70% der Italiener aber nur 45% der Deutschen.
Mehr Konkurrenz tut offensichtlich gut.
...Neuwahlen, je mehr desto besser!
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon DarkLightbringer » So 7. Jan 2018, 17:25

Es besteht die Möglichkeit zur GroKo, alternativ dazu die Minderheitsregierung und alternativ dazu die Neuwahl. Alle drei Möglichkeiten ändern aber nichts daran, dass jemand Politik machen muss. Darauf läuft es immer hinaus, ob nun in kürzeren oder längeren Intervallen.

Eine Neuwahl sehe ich jedoch am Kritischsten. Worüber sollen die Leute neu abstimmen? Es ist ja noch gar nichts passiert. Und wenn die Neuwahl ungefähr gleich ausgeht wie die Altwahl, dreht sich erneut alles im Kreis. Sinnvoller ist es schon, nur alle 4 Jahre zu wählen, das bezieht sich dann auf etwas Konkretes. Nach der Wahl ist immer vor der Wahl, nur ist nicht ganzjährig Wahlkampf - was auch Vorteile hat.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon jorikke » So 7. Jan 2018, 20:14

John Galt hat geschrieben:(06 Jan 2018, 09:59)

Die Mehrheit liegt momentan ganz klar rechts und wer will das? Auch wieder niemand.
2013 hat die SPD auch die linke Mehrheit im Bundestag nicht genutzt, dumm wie Brot kann man dazu nur sagen. Wer seine Mehrheiten nicht rechts und links pflückt, der verursacht langfristig nur eine weitere Zersplitterung der Parteistrukturen und damit die Unregierbarkeit.

Merkel ist übrigens momentan die einzige die ihren Laden zusammenhält, sobald sie weg ist, werden die Rechten die noch in der CDU sind ihre Stunde wittern.



"Die Mehrheit ist ganz klar rechts und das will niemand."
Stimmt.
Nur die Mehrheit.
CaptainJack

Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon CaptainJack » So 7. Jan 2018, 22:21

jorikke hat geschrieben:(07 Jan 2018, 20:14)

"Die Mehrheit ist ganz klar rechts und das will niemand."
Stimmt.
Nur die Mehrheit.

Hi hi! :thumbup:
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon firlefanz11 » Mo 8. Jan 2018, 16:21

Solange dass die SPD u. die Grünen aus der Regierung raus hält, und zu Muttis (Ab)sturz beiträgt, kann D meinetwegen den ganzen Rest der Legislaturperiode ohne Regierung bleiben...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
Christine Patschull

Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Christine Patschull » Di 16. Jan 2018, 17:10

Hallo !

Ich weiss auch nicht so recht... schliesslich hab ich zum zweiten Mal insgesamt ueberhaupt auch nicht gewaehlt.
Ich kenne alle Kandidaten und v.a.: die kennen mich und dann schreien sie mich wieder an.

Mittlerweile verstehe ich gar nichts mehr: Sind wir wieder in Weimar ?
Haben wir wieder Weimarer Verhaeltnisse ? Ignoriert man die AfD solange, bis sie bei Neuwahlen noch mehr Stimmen bekommt ?

Warum ist die SPD gegen eine Regierungsbildung ?

Ich weiss, das der letzt Schrei an der Uni Potdam ungefaehr folgender ist: Es muss einen radikalen Schnitt und einen totalen Neuanfang geben.... das raet die wiederum von der Weltbank beratene uni den berliner politikern.

Ich wuerde nicht darauf hoeren. Nach Schoenbohm und Luehrs haben die wohl ihr Gesicht verloren. Und das Land nicht besser, sondern um einiges schlechter gemacht mit den Ossivorurteilen. Ich falle das jedenfaslls nicht zum dritten mal darauf rein. Das ware kein guter Stall....

Wir schaffen das auch ohne die Weltbank.

Reissen SIe sich zusammen, SPD! Wir sind hier nicht in Afrika !

Sie schaffen das !
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Katenberg » So 4. Feb 2018, 22:11

Die Tage ohne Regierung gefallen mir bislang ganz gut und ich habe nichts dagegen, wenn es erstmal so bleibt, auch wenn die Drohungen unserer Vertreter sich immer lauter werden.
Schlicht faszinierend, welche Angst in den Reihen umgeht, auch wenn die Konsequenz, dass wir wohl einfach nicht so viele Verwalter brauchen, nicht fallen wird.
There was blood upon t risers
there were brains upon t chute
Intestines were a-dangling from his paratroopers suit
He was a mess, they picked him up
and poured him from his boots
And he ain't gonna jump no more
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Eiskalt » So 4. Mär 2018, 13:40

Im neuen Kabinett werden Ministerinnen sitzen, die bislang nicht durch Erfahrung oder großen Erfolg in ihrem Ressort aufgefallen sind. Das offenbart, wie wenig ernst die Versprechen im Koalitionsvertrag zu nehmen sind.


Die drei wichtigsten Kabinettsposten, die Merkel direkt zu vergeben hat, legen folgende Befürchtungen nahe: Sie und ihre Partei sind offenbar nicht wirklich überzeugt, dass eine einsatzfähige Bundeswehr existenziell bedeutsam ist. Ebenso wenig ernst scheint man die traditionellen Selbstbeschwörungen als „Partei Ludwig Erhards“ und die geschwätzigen Versprechen von Bildung, Forschung und Digitalisierung zu nehmen. Im Zweifel sind Erwägungen des Proporzes, der Machtsicherung und der medialen „Verkaufe“ dann eben doch wichtiger.
https://www.wiwo.de/politik/deutschland/knauss-kontert-sachpolitik-hat-offenbar-keine-prioritaet-/21026156.html

Ein sehr guter Artikel.
Bringt es auf den Punkt und zeigt wie widerlich unsere Politiker sind.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Ein Terraner » So 4. Mär 2018, 13:48

Katenberg hat geschrieben:(04 Feb 2018, 22:11)

Die Tage ohne Regierung gefallen mir bislang ganz gut und ich habe nichts dagegen, wenn es erstmal so bleibt, auch wenn die Drohungen unserer Vertreter sich immer lauter werden.
Schlicht faszinierend, welche Angst in den Reihen umgeht, auch wenn die Konsequenz, dass wir wohl einfach nicht so viele Verwalter brauchen, nicht fallen wird.


Ich würde sagen die angenehmsten Tage der letzten 20 Jahre.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Cat with a whip » Mo 19. Mär 2018, 19:21

In der bisherigen Regierung saßen ja halbwegs angenehme Zeitgenossen, jetzt aber kommen mit Spahn und Seehofer verpeilte Schreihälse auf Ministersessel. Evtl. muß die Union da bald mal nachregeln wenn die sich nicht zu benehmen wissen.
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Re: 100 Tage ohne Regierung..

Beitragvon Misterfritz » Mo 19. Mär 2018, 21:08

Cat with a whip hat geschrieben:(19 Mar 2018, 19:21)

In der bisherigen Regierung saßen ja halbwegs angenehme Zeitgenossen, jetzt aber kommen mit Spahn und Seehofer verpeilte Schreihälse auf Ministersessel. Evtl. muß die Union da bald mal nachregeln wenn die sich nicht zu benehmen wissen.
Was ich mich bei der Personalie Spahn frage, ist, bedient der irgendwelche Parteigruppen - oder muss er nur, weil er der am lautesten schreiende Merkelkritiker war/ist, integriert werden? Wenn es nur letzteres ist, disqualifiziert er sich gerade selbst und kann nach einer Schamfrist entsorgt werden.
Bei Seehofer war klar, dass er aus München weg muss, damit die CSU bei den nächsten Wahl bessere Chancen hat - und nach Brüssel konnte man den wohl wirklich nicht schicken :D

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