Landtagswahl in Bayern 2018

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odiug
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon odiug » Di 16. Okt 2018, 07:21

Also Thema Körbchengröße auf Wahlplakaten:
http://www.addn.me/uploads/FDPWahlplakat2008.jpg
Zuletzt geändert von odiug am Di 16. Okt 2018, 07:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Dieter Winter
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 07:21

Alexyessin hat geschrieben:(15 Oct 2018, 15:59)

Du hast damit leider gar nichts widerlegt, weil dieser Punkt auf die Freien Wähler gar nicht zutrifft. Aber weich nur aus, zu einer sachlichen Diskussion mit mir fehlt dir schon immer das Niveau.


Ach so - wieder mal mangels Argumenten die persönliche Schiene:

However: Die Wählergemeinschaften auf kommunaler Ebene eint mehrheitlich das politische Kernmotiv der Sachorientierung, das sie als Abgrenzung zu einer leitbildorientierten Politik der etablierten Parteien verstehen. Die Abgrenzung von dem Parteibegriff nimmt für sie eine identitätsstiftende Funktion ein - sie begreifen sich als "Anti-Parteien". http://www.bpb.de/politik/grundfragen/p ... ie-waehler


Anti = gegen Anti bezeichnet:
αντί, griechische Präposition und Vorsilbe mit der Bedeutung ‚gegen‘ oder ‚anstelle von‘, siehe Liste griechischer Präfixe
https://de.wikipedia.org/wiki/Anti


Protest: Der Protest (lat. protestor, -ari ‚öffentlich bezeugen‘) ist ein verbaler oder nonverbaler Ausdruck der Zurückweisung oder des Widerspruchs gegenüber bestimmten Geschehnissen, Situationen oder gegenüber einer bestimmten Art der Politik. https://de.wikipedia.org/wiki/Protest

Daraus folgt: Freie Wähler = Protestpartei.

Ob Du das nun akzeptierst oder nicht, ändert nichts am Sachverhalt.
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Dieter Winter
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 07:25

JJazzGold hat geschrieben:(15 Oct 2018, 22:41)

Es wäre zwar kein Freude weckender Zustand, aber nach Neuwahlen in der Opposition zu sitzen könnte der SPD beim Reformprozess eher behilflich sein, als weiteres Dümpeln in dieser zerstrittenen und nach aussen hin untätig wirkenden GroKo. Vielleicht entdeckt sie dann, dass der Mittelständler, explizit das Sorge tragende untere Drittel, ein dankbares Beschäftigungsfeld bietet?


Selbst wenn - die Frage ist, ob ihr diese Wählerklientel noch mal vertrauen wird. Sogar Merkel hat das Problem mit dem Vertrauensschwung gestern eingeräumt, wenn auch, wie üblich, ihre Selbstkritik herrlich unpersönlich ausfiel...
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Okt 2018, 07:34

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:21)

Ach so - wieder mal mangels Argumenten die persönliche Schiene:

However: Die Wählergemeinschaften auf kommunaler Ebene eint mehrheitlich das politische Kernmotiv der Sachorientierung, das sie als Abgrenzung zu einer leitbildorientierten Politik der etablierten Parteien verstehen. Die Abgrenzung von dem Parteibegriff nimmt für sie eine identitätsstiftende Funktion ein - sie begreifen sich als "Anti-Parteien". http://www.bpb.de/politik/grundfragen/p ... ie-waehler


Anti = gegen Anti bezeichnet:
αντί, griechische Präposition und Vorsilbe mit der Bedeutung ‚gegen‘ oder ‚anstelle von‘, siehe Liste griechischer Präfixe
https://de.wikipedia.org/wiki/Anti


Da geht es um die Wählergemeinschaften auf Kommunaler Ebene - und nicht um die Freien Wähler. Es gibt genug WG die sich nicht den FWler angeschloßen haben. Beispiel hier der Bürgerblock Arnbach im Gemeinderat Schwabhausen oder in Dachau die ÜB Fraktion UND eine FW Fraktion.

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:21)
Protest: Der Protest (lat. protestor, -ari ‚öffentlich bezeugen‘) ist ein verbaler oder nonverbaler Ausdruck der Zurückweisung oder des Widerspruchs gegenüber bestimmten Geschehnissen, Situationen oder gegenüber einer bestimmten Art der Politik. https://de.wikipedia.org/wiki/Protest

Daraus folgt: Freie Wähler = Protestpartei.

Ob Du das nun akzeptierst oder nicht, ändert nichts am Sachverhalt.


Deine Herfolge ist halt leider lückenhaft und nicht korrekt. Die Freien Wähler sind eben nicht nur Zurückweisend sondern eben gekennzeichnet von eigenen Ideen - und somit keine Protestpartei.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 08:09

Alexyessin hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:34)

Da geht es um die Wählergemeinschaften auf Kommunaler Ebene - und nicht um die Freien Wähler. Es gibt genug WG die sich nicht den FWler angeschloßen haben. Beispiel hier der Bürgerblock Arnbach im Gemeinderat Schwabhausen oder in Dachau die ÜB Fraktion UND eine FW Fraktion.



Deine Herfolge ist halt leider lückenhaft und nicht korrekt. Die Freien Wähler sind eben nicht nur Zurückweisend sondern eben gekennzeichnet von eigenen Ideen - und somit keine Protestpartei.


Die Herleitung ist weder lückenhaft noch falsch. Sondern zwingend folgerichtig.

Selbstverständlich geht es um die FW auf kommunaler Ebene. Schließlich sind sie da ja auch entstanden und haben ihre Wurzeln genau da. Hold bezeichnete sie als Graswurzelbewegung. Die überregionalen Zusammenschlüsse erfolgten erst später und nicht unbedingt in jedem Fall mit voller Zustimmung.

Dass sich nicht alle Wählergemeinschaften den FW angeschlossen haben musst Du mir nun wirklich nicht erzählen. Ich bin seit über 10 Jahren Mitglied in einer solchen. Sie hat sich - noch bevor ich dabei war - von den FW abgespalten. Was mich allerdings wiederum nicht hinderte am Sonntag meine Kreuze bei ihnen zu machen. Jedenfalls auf den weißen Stimmzetteln.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Okt 2018, 08:20

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:09)

Die Herleitung ist weder lückenhaft noch falsch. Sondern zwingend folgerichtig.


Nein, weder zwingend noch sonstig folgerichtig.

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:09)
Selbstverständlich geht es um die FW auf kommunaler Ebene. Schließlich sind sie da ja auch entstanden und haben ihre Wurzeln genau da. Hold bezeichnete sie als Graswurzelbewegung. Die überregionalen Zusammenschlüsse erfolgten erst später und nicht unbedingt in jedem Fall mit voller Zustimmung.


Es geht um die FWler als Partei. Und da fällt dein Protestpartei schlichtweg raus.

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:09)
Dass sich nicht alle Wählergemeinschaften den FW angeschlossen haben musst Du mir nun wirklich nicht erzählen. Ich bin seit über 10 Jahren Mitglied in einer solchen. Sie hat sich - noch bevor ich dabei war - von den FW abgespalten. Was mich allerdings wiederum nicht hinderte am Sonntag meine Kreuze bei ihnen zu machen. Jedenfalls auf den weißen Stimmzetteln.


Es haben sich nicht nur nicht alle angeschloßen, es gibt auch welche, die schlichtweg einfach nur Kommunale sind.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon DarkLightbringer » Di 16. Okt 2018, 08:23

Maltrino hat geschrieben:(15 Oct 2018, 23:41)

Das aber auch ein Widerspruch. Die Mitte in Deutschland ist nicht jung. Die Grünen Mitglieder sind auch nicht viel jünger als die der anderen Parteien. Es ist aber auffällig, das ist mir schon oft auf Kommunalebene, aber auch bei den Europawahlen aufgefallen, dass offenbar bewusst (?) junge Spitzenkandidatinnen (ja, alle die mir einfallen waren weiblich) ausgewählt werden und an die Öffentlichkeit gestellt werden, auch wenn im Parlament dann vielleicht die "alten Hasen" den Ton angeben (so zumindest meine Erfahrung auf Kommunalebene mit den Grünen). Es erscheint mir fast schon so, sorry für die Oberflächlichkeit, dass es es so ein Schemata gibt was darauf hinausläuft: Konservative und ländliche Wähler wollen alte Männer im Anzug sehen, alternative und städtische Wähler wollen junge Frauen ohne Anzug sehen. Man kann das positiv sehen, so wegen "Frauenpower", aber in dieser Pränetanz empfinde ich es oft auch als Oberflächlichkeit. Egal ob konservative Parteien da mit "gestandenen Mannsbildern" daherkommen oder "linke" oder grüne Parteien bewusst junge schlanke Frauen als Spitzenkandidatinnen hinstellen, beides bedient eher ein Image.

Man schaue sich nur mal das da an (Nach Bündniss90 Die Grünen filtern):
https://www.greens-efa.eu/de/our-group/abgeordnete/

Auch nicht unbedingt eine Gesellschaft die vor jugendlicher Frische trieft. Außer der einen da, und die wird rein zufällig auch immer als Aushängeschild der grünen in Europa gezeigt...

Die Grünen haben gewiss auch älteres, gereiftes Personal - Kretschmann zum Beispiel - aber die an die Spitze gestellten Habeck und Baerbock stehen klar für einen pragmatischen Kurs, der eher mittig orientiert ist.
Es steht schon auch für eine Art von Generationswechsel.
Der Grünen-Oldie Ludger Volmer (66) beklagt das ja auch bei der Pressekonferenz mit Sahra Wagenknecht. Ihm sind die Grünen nicht mehr links genug.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 08:26

Alexyessin hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:20)

Nein, weder zwingend noch sonstig folgerichtig.


Doch, aber wenn Du etwas nicht begreifen willst, dann ist das halt so. Who cares?


Alexyessin hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:20)

Es geht um die FWler als Partei. Und da fällt dein Protestpartei schlichtweg raus.


Eben. Und weil sich die FW Basis als Antipartei definiert, ist auch der überregionale Zusammenschluss eine solche. :D Oder werden aus Äpfeln, sobald sie in einem Korb liegen, Birnen? Jedenfalls "argumentierst" Du so.


Alexyessin hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:20)

Es haben sich nicht nur nicht alle angeschloßen, es gibt auch welche, die schlichtweg einfach nur Kommunale sind.


Und? Was ändert das?
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 08:29

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:23)

Die Grünen haben gewiss auch älteres, gereiftes Personal - Kretschmann zum Beispiel - aber die an die Spitze gestellten Habeck und Baerbock stehen klar für einen pragmatischen Kurs, der eher mittig orientiert ist.
Es steht schon auch für eine Art von Generationswechsel.
Der Grünen-Oldie Ludger Volmer (66) beklagt das ja auch bei der Pressekonferenz mit Sahra Wagenknecht. Ihm sind die Grünen nicht mehr links genug.


Warum sollten sie das auch sein?

Sie rekrutieren sich doch wohl vorwiegend aus dem (gut)bürgerlichen Milieu.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon zollagent » Di 16. Okt 2018, 08:31

JJazzGold hat geschrieben:(15 Oct 2018, 23:36)

Mitnichten, davon habe ich lange und sehr gut gelebt.

Kommt immer auf die Position im Boot an, ob auf der Ruderbank oder an der Pinne. :D :D
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon DarkLightbringer » Di 16. Okt 2018, 08:41

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:29)

Warum sollten sie das auch sein?

Sie rekrutieren sich doch wohl vorwiegend aus dem (gut)bürgerlichen Milieu.

Mag sein. Die Volmer-Wagenknecht-Kooperation scheint nicht sonderlich vielversprechend zu sein.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Dieter Winter » Di 16. Okt 2018, 08:53

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:41)

Mag sein. Die Volmer-Wagenknecht-Kooperation scheint nicht sonderlich vielversprechend zu sein.


Habe jedenfalls schon länger nichts mehr von dem Verein gehört. Bleibt wohl eher liegen als aufzustehen. :)
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Okt 2018, 09:07

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:25)

Selbst wenn - die Frage ist, ob ihr diese Wählerklientel noch mal vertrauen wird. Sogar Merkel hat das Problem mit dem Vertrauensschwung gestern eingeräumt, wenn auch, wie üblich, ihre Selbstkritik herrlich unpersönlich ausfiel...


Die SPD steckt wirklich in einer schweren Krise. Egal was sie jetzt macht, es wird sich als Falsche herausstellen.
Ich bin eher der Typ, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber ob die SPD dazu den Mut aufbringt, mit doch etlichen Jahren der grundlegenden Reform und Neuaufstellung vor sich, ich weiß es nicht.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Okt 2018, 09:09

zollagent hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:31)

Kommt immer auf die Position im Boot an, ob auf der Ruderbank oder an der Pinne. :D :D


Vierzig Jahre sind ausreichend Zeit, um von ganz unten nach ganz oben zu kommen. Obwohl das heutzutage schwieriger zu bewerkstelligen ist, als vor vierzig Jahren. Das gebe ich gerne zu.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Okt 2018, 09:11

Alexyessin hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:06)

Vom Tarif in der Transportbranche? Nicht wirklich. Warum sind den selbst die normalen Angestellten alle AT?


Ich bin ein williges “Opfer“ der Liberalisierung. ;)
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon JJazzGold » Di 16. Okt 2018, 09:12

odiug hat geschrieben:(16 Oct 2018, 08:21)

Also Thema Körbchengröße auf Wahlplakaten:
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Typisch Mann. :D
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon DarkLightbringer » Di 16. Okt 2018, 09:21

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:53)

Habe jedenfalls schon länger nichts mehr von dem Verein gehört. Bleibt wohl eher liegen als aufzustehen. :)
In der Tat handelt es sich wohl um eine eher liegende Bewegung, die darauf hofft, den Tisch gedeckt zu bekommen.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon MäckIntaier » Di 16. Okt 2018, 09:31

JJazzGold hat geschrieben:(16 Oct 2018, 10:07)

Die SPD steckt wirklich in einer schweren Krise. Egal was sie jetzt macht, es wird sich als Falsche herausstellen.
Ich bin eher der Typ, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Aber ob die SPD dazu den Mut aufbringt, mit doch etlichen Jahren der grundlegenden Reform und Neuaufstellung vor sich, ich weiß es nicht.


Sie mag so viele Reformen machen, wie sie sich ausdenken kann. Aber an der SPD und ihren Problemen zeigt sich paradigmatisch die gesellschaftliche Entwicklung der Entfremdung zwischen der "Klasse" derjenigen, die diese Partei tragen, und denjenigen, die eigentlich gewonnen werden sollen. Da gibt es keine "Schuld", sondern eine schlichte Entwicklung innerhalb der Gesellschaft. Die Verlierer beschränken sich ja ggf. nicht auf den Kreis der Wahlberechtigten, auch bei den institutionalisierten Vertretern gibt es sie.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon jorikke » Di 16. Okt 2018, 10:18

MäckIntaier hat geschrieben:(16 Oct 2018, 10:31)

Sie mag so viele Reformen machen, wie sie sich ausdenken kann. Aber an der SPD und ihren Problemen zeigt sich paradigmatisch die gesellschaftliche Entwicklung der Entfremdung zwischen der "Klasse" derjenigen, die diese Partei tragen, und denjenigen, die eigentlich gewonnen werden sollen. Da gibt es keine "Schuld", sondern eine schlichte Entwicklung innerhalb der Gesellschaft. Die Verlierer beschränken sich ja ggf. nicht auf den Kreis der Wahlberechtigten, auch bei den institutionalisierten Vertretern gibt es sie.


Um 0,x% irgendeine Rente zu erhöhen, das ist keine Reform. Insofern haben sie recht.
Die Parteien sollen an der politischen Willensbildung mitwirken, so wünscht es das Grundgesetz.
Tun sie das erfolgreich, honoriert es das Wahlvolk.
In der Geschichte der SPD gab es nach 45 drei Kanzler, von denen zwei, Brandt und Schröder, jeweils Paradigmenwechsel herbeiführten, die große Reformen waren. ( Neue Ostpolitik und Sozialreformen) Schmidt war ein Pragmatiker, der hart arbeitete und deshalb sehr beliebt war. Man verstand ihn.
Sie sind alle drei nicht auf fahrende Züge aufgesprungen sondern haben eigenes versucht. Die Menschen haben es honoriert und Brand kam auf - für die SPD - Schwindel erregende Wahlergebnisse nahe der absoluten Mehrheit.
Genau da fängt die "Schuld" der SPD an.
Es war immer die Partei, die in selbstzerstörerischer Kritiksucht ihre besten Köpfe rollen ließ.
Jetzt auf "ätschi-bätschi" Niveau gelandet, nimmt es kein Ende.
Der Kleine mit der großen Klappe, hinter dem die geballte Juso Macht sich versammelt, die schon immer für viel Elend in der SPD sorgte, stänkert Beifall heischend gegen die jetzige Vorsitzende an. Ein unbedarfter Bub, der sie kippen wird.
Sein Credo heißt Opposition.
Sonst nichts.
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Re: Landtagswahl in Bayern 2018

Beitragvon Alexyessin » Di 16. Okt 2018, 10:20

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:26)

Doch, aber wenn Du etwas nicht begreifen willst, dann ist das halt so. Who cares?


Weil deine Herleitung in sich nicht stimmig ist. Da brauchst du nicht schon wieder auf infantiles Gestampfe ausweisen.


Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:26)
Eben. Und weil sich die FW Basis als Antipartei definiert, ist auch der überregionale Zusammenschluss eine solche. :D Oder werden aus Äpfeln, sobald sie in einem Korb liegen, Birnen? Jedenfalls "argumentierst" Du so.


Mir wäre es neu, das sich die FW-Basis als Antipartei definiert. Das kannst du aber sicherlich belegen, oder?

Dieter Winter hat geschrieben:(16 Oct 2018, 09:26)
Und? Was ändert das?


Das diese dann ebenfalls nicht als Beispiel zur angeblichen Protestpartei zu gebrauchen sind.
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