[UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

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Wie sieht es bei dir aus?

Ich habe die FDP gewählt und würde das auch wieder tun.
20
35%
Ich habe die FDP gewählt und würde sie bei Neuwahlen nicht nochmals wählen.
5
9%
Ich habe nicht die FDP gewählt und würde auch nicht.
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46%
Ich habe nicht die FDP gewählt, aber würde sie bei Neuwahlen wählen.
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9%
keine Angabe
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Wähler
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon Wähler » Sa 2. Dez 2017, 10:31

JJazzGold hat geschrieben:(02 Dec 2017, 09:59)
Bleibt immer noch das Abwägen zwischen, “was hätte Jamaika angerichtet?“, “was könnte eine GroKo anrichten“ und “was würde eine Minderheitsregierung anrichten?“

Das klingt fast so, als ob es noch eine zweite Chance für die Inhalte von Jamaika gäbe. Ich befürchte allerdings, dass der Zug für diese Legislaturperiode abgefahren ist und wir eine irgendwie tolerierte große Koalition mit ihren rückwärts gerichteten politischen Inhalten bekommen werden.
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon JJazzGold » Sa 2. Dez 2017, 11:52

Wähler hat geschrieben:(02 Dec 2017, 10:31)

Das klingt fast so, als ob es noch eine zweite Chance für die Inhalte von Jamaika gäbe. Ich befürchte allerdings, dass der Zug für diese Legislaturperiode abgefahren ist und wir eine irgendwie tolerierte große Koalition mit ihren rückwärts gerichteten politischen Inhalten bekommen werden.


So sollte es nicht klingen. Beabsichtigt war darauf hinzuweisen, dass auch in einer Jamaika Koalition reichlich Chance bestand, etwas zu bekommen, was man als jeweiliger Wähler der beteiligten Parteien als schwerverdaulich empfunden hätte. Am wenigsten noch als CDU Wähler.
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 2. Dez 2017, 12:39

Brainiac hat geschrieben:(30 Nov 2017, 23:02)

Die total unkritische Haltung fast aller FDP-Anhänger dieses Forums zu Lindners Abbruch ist mir nämlich nach wie vor unverständlich. Ist es Grünenhass, ist es Parteitreue oder ist es wirklich sachlich begründbar?

Ich halte Lindners Aussagen zum Abbruch der Gespräche für nachvollziehbar und - wie auch schon im anderen Strang geschrieben - war die Diskrepanz im Umgang Union/Grünen zu Union/FDP imho recht deutlich zu erkennen, woraus sich ableiten lässt, dass die FDP in einer Koalition nicht viel zu kamellen gehabt hätte, ihre Themen wären untergegangen. Ich verstehe auch nicht, warum eine kleine Partei, die gerade wieder aus der Versenkung aufgestiegen ist, unbedingt sofort wieder mitregieren soll und damit ihre Existenz erneut gefährden muss.
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon Brainiac » So 3. Dez 2017, 12:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(02 Dec 2017, 12:39)

Ich halte Lindners Aussagen zum Abbruch der Gespräche für nachvollziehbar und - wie auch schon im anderen Strang geschrieben - war die Diskrepanz im Umgang Union/Grünen zu Union/FDP imho recht deutlich zu erkennen,

Woran eigentlich? Ich habe die Auseinandersetzungen zwischen Union und Grünen, speziell zur Migrationspolitik, sowie beispielsweise die dauernden Querschüsse von Herrn Dobrindt gegen die Grünen, keineswegs als sonderlich harmonisch empfunden. Im Gegenteil, das war das öffentlich dominante Thema. Deswegen hat es mich ja so verblüfft, also plötzlich Lindner um die Ecke kam und erklärte, das ginge alles nicht. Und das, nachdem sich Union und Grüne gerade halbwegs geeinigt hatten. Er hätte gut daran getan, deutlich früher auf seine fundamentalen Bauchschmerzen hinzuweisen. Vielleicht ist das im Hintergrund passiert und dann wäre es ja auch gut gewesen, im Gegensatz zu den anderen das nicht gleich öffentlich zu machen - nur kann ich nach wie vor nirgends entnehmen oder nachlesen, dass das passiert sei. Zumal ich Merkel so einschätze, dass sie das sehr ernst genommen hätte.

woraus sich ableiten lässt, dass die FDP in einer Koalition nicht viel zu kamellen gehabt hätte, ihre Themen wären untergegangen.

Ich verstehe auch nicht, warum eine kleine Partei, die gerade wieder aus der Versenkung aufgestiegen ist, unbedingt sofort wieder mitregieren soll und damit ihre Existenz erneut gefährden muss.

Das kann passieren, wenn es nur noch viel schlechtere Möglichkeiten gibt, was aktuell der Fall war. Für die FDP ungelegen, sicher - aber sowas passiert nun mal im Leben.

Dann ziehe ich nochmal das hier aus dem anderen Strang herüber, damit es nicht zu unübersichtlich wird:

Tom Bombadil hat geschrieben:(30 Nov 2017, 13:21)

Stellen kann man sie, aber das bedeutet nicht, dass man diese Forderungen auch erfüllt bekommt.


Das überzeugt nicht, wenn man den FAZ-Artikel gelesen hat. Es wurde bis zum Ende in den Sachausschüssen verhandelt.

Ist kein Gegenbeweis. Es werden im Wirtschaftsleben oft Verhandlungen auf Detailebene weitergeführt, während jemand oben längst beschlossen hat, abzubrechen - eben, um nicht offensichtlich als Showstopper dazustehen.

Aber gut, ich kann meine Behauptung auch nicht beweisen.


Deutlich mehr Regierungsauftrag als die FDP.


Für mich nicht: 153 vs. 80 Sitze.

Ich sehe das eher so: -40 vs. +80 Sitze. Soll die SPD deiner Meinung nach in der GroKo weiterregieren, bis sie kleiner ist als die FDP? Nochmal: https://share-your-photo.com/img/cdf6a457e1.jpg

Die eine Partei hat stark hinzugewonnen, die andere stark verloren. Das bedeutet, dass nunmehr wesentlich mehr Menschen im Lande die eine Partei an der Regierung sehen wollen und nicht mehr die andere. Parteien sind doch aufgefordert, den Wählerwillen zu interpretieren und umzusetzen. Dazu gehört auch, Schlußfolgerungen aus Entwicklungen zu ziehen.


Ja, es ist ganz einfach, seine Forderungen durchzusetzen, wenn CDU und Grüne kuscheln und mauscheln. Und wenn das nicht klappt, hat man eben schlecht verhandelt. Findest du das nicht arg simplifiziert?

Dass die FDP schlecht verhandelt hat ist ein Fakt?

Siehe oben - wenn man ein solches Bündnis öffentlich beendet, so wie es Lindner getan hat, sollte man beizeiten den Partnern sehr deutlich gemacht haben, dass es so nicht geht. Also nicht nur irgendwas fordern und dann enttäuscht sein, wenn dem nicht wie gewünscht stattgegeben wird, sondern wirklich auf höchster Ebene eskalieren und signalisieren, dass einem das essentiell ist. Kann ja sein, dass Merkel aus strategischen Gründen, vielleicht weil sie sich der FDP zu sicher war, hauptsächlich den Schulterschluss mit den Grünen gesucht hat. Dann hätte man ihr beizeiten ihren Irrtum klar machen sollen. Wie gesagt, ich kann nicht erkennen, dass das passiert ist.

Und wenn man das aber nicht getan hat, können die anderen nicht damit rechnen, dass man plötzlich abbricht, gerade nachdem die anderen sich mühsam geeinigt haben.

In welchen Koalitionen herrschte denn schon bei den Sondierungsgesprächen das Misstrauen vor?

Beispielsweise kann ich mich noch erinnern, welches Mißtrauen und Gezerre es 2005 gab. Das war die erste Große Koalition seit den 60ern.
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon UncleSams_Berater » Di 5. Dez 2017, 19:25

Maikel hat geschrieben:(02 Dec 2017, 09:11)

Dann freust du dich jetzt auf das, was eine GroKo anrichten wird?

Oder hältst du es wie die Nichtwähler: Mir ist egal, was passiert, Hauptsache ich, bzw. "meine" FDP, habe mich / hat sich da rausgehalten?


Ich habe die FDP gewählt damit sie ihr Programm durchsetzt oder zumindest dass wichtigste davon, wenn das nicht geht muss man halt in die Opposition
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 6. Dez 2017, 10:45

Brainiac hat geschrieben:(03 Dec 2017, 12:57)

Woran eigentlich?

Das ging doch aus dem FAZ-Artikel recht deutlich hervor, das liest sich teilweise wie eine Romanze zwischen Union und Grünen mit der FDP als drittem Rad am Wagen.

Und das, nachdem sich Union und Grüne gerade halbwegs geeinigt hatten.

Vllt. hätte man die FDP mit einbeziehen sollen?

Das kann passieren, wenn es nur noch viel schlechtere Möglichkeiten gibt, was aktuell der Fall war. Für die FDP ungelegen, sicher - aber sowas passiert nun mal im Leben.

Es ist mir unverständlich, dass du von der FDP nonchalant forderst, dass sie politischen Selbstmord begeht. Parteien treten an, um ihr Wahlprogramm umzusetzen, wenn wesentliche Teile davon nicht umzusetzen sind, dann muss man der Realität ins Auge blicken und in die Opposition gehen. Das gilt im Übrigen auch für die Grünen, vllt. hat Lindner denen mit seinem Schritt den Arsch gerettet, gut möglich dass die Grünen nach Jamaica in der Versenkung verschwunden wären.

Ist kein Gegenbeweis.

Erstmal müsste ja ein Beweis her, ehe man mit dem Gegenbeweis anfangen kann ;)

Soll die SPD deiner Meinung nach in der GroKo weiterregieren, bis sie kleiner ist als die FDP?

Die SPD hat mMn. jetzt eine große Chance, viele ihrer Themen umzusetzen, sie müssen allerdings sehen, dass sie das auch dem Wähler kommunizieren. Wenn diese Themen dann ein Erfolg für Deutschland sind, dann geht die SPD gestärkt aus der Groko hervor. Sind die Themen schlecht für Deutschland oder lässt die SPD zu, dass sich Merkel die Erfolge an die Brust heftet, dann verliert die SPD weiter. Im Gegensatz zur FDP hat es die SPD selber in der Hand.

Dazu gehört auch, Schlußfolgerungen aus Entwicklungen zu ziehen.

Die SPD muss auch nicht in eine Regierung eintreten, genauso wenig wie es die FDP muss, nur wird die FDP als Verräter abgestempelt, bei der SPD hat man größtes Verständnis. Das ist Doppelmoral.

Und wenn man das aber nicht getan hat, können die anderen nicht damit rechnen, dass man plötzlich abbricht, gerade nachdem die anderen sich mühsam geeinigt haben.

Du spekulierst und ziehst dann solche Schlüsse, als wären sie Fakt. Dabei bist du immer negativ für die FDP, dass sich die anderen Parteien falsch verhalten haben könnten, kommt für dich nicht in Betracht, immer ist es für dich die FDP, die Fehler macht oder die schlecht verhandelt hat.

Beispielsweise kann ich mich noch erinnern, welches Mißtrauen und Gezerre es 2005 gab.

Wenn das Misstrauen zu groß ist, kann man nicht koalieren, 2005 scheint es händelbar gewesen zu sein.
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Re: [UMFRAGE] Wer hat, aber würde bei Neuwahlen nichtmehr die FDP wählen?

Beitragvon Brainiac » Mi 6. Dez 2017, 19:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Dec 2017, 10:45)

Das ging doch aus dem FAZ-Artikel recht deutlich hervor, das liest sich teilweise wie eine Romanze zwischen Union und Grünen mit der FDP als drittem Rad am Wagen.

Das lese ich nicht heraus. Bei mir ist eher eine andere Passage (zum Familiennachzug) hängen geblieben:

In dieser Donnerstagnacht in der Parlamentarischen Gesellschaft war die Stimmung nach Lindners Ansage wie vereist. Was dann folgte, wird als „sehr harte halbe Stunde“ beschrieben. Man machte Lindner klar: Mit dieser Haltung kann nie etwas werden aus Jamaika. 
[...]

Bevor in dieser Nacht alle die Parlamentarische Gesellschaft verließen, ging Özdemir noch einmal zu Lindner. Özdemir ist Pragmatiker. Er bewundert es, wie Lindner die FDP aus der Versenkung geholt hat. Die beiden duzen sich. Wer allerdings behauptet, Lindner und Özdemir seien Duzfreunde, bekommt zur Antwort, das Duzen komme bloß daher, dass beide in Aachen den „Orden wider den tierischen Ernst“ bekommen hätten. Das verpflichtet quasi zum du. „Christian, was brauchst du von uns? Was können wir für Dich tun?“, fragte Özdemir. Lindner schüttelte den Kopf, er sah dem Grünen nicht in die Augen.


Vllt. hätte man die FDP mit einbeziehen sollen?

Da kann ich mich nur wiederholen. Man muss auch dafür kämpfen, einbezogen und berücksichtigt zu werden. Nicht nur einen auf beleidigte Leberwurst machen.


Es ist mir unverständlich, dass du von der FDP nonchalant forderst, dass sie politischen Selbstmord begeht. Parteien treten an, um ihr Wahlprogramm umzusetzen, wenn wesentliche Teile davon nicht umzusetzen sind, dann muss man der Realität ins Auge blicken und in die Opposition gehen.

Da eine Koalition IMMER Kompromisse verlangt, gibt es auch IMMER wesentliche Teile des Wahlprogramms, die nicht umzusetzen sind. Das hat doch nichts mit "politischem Selbstmord" zu tun.

Was wäre denn, ich habe das schon mal gefragt, aus deiner Sicht ein aus diesen Sondierungsverhandlungen hervorgegangener Kompromiss, der für die FDP so vollkommen untolerierbar gewesen sein soll?

Das gilt im Übrigen auch für die Grünen, vllt. hat Lindner denen mit seinem Schritt den Arsch gerettet, gut möglich dass die Grünen nach Jamaica in der Versenkung verschwunden wären.

DAS hätte Lindner besser den Grünen selbst überlassen. Es geht ihn einen feuchten Kehricht an. Gilt für Leute, die mit den Grünen sowieso nichts anfangen können, ebenfalls.


Erstmal müsste ja ein Beweis her, ehe man mit dem Gegenbeweis anfangen kann ;)

ok. ;)


Die SPD hat mMn. jetzt eine große Chance, viele ihrer Themen umzusetzen, sie müssen allerdings sehen, dass sie das auch dem Wähler kommunizieren. Wenn diese Themen dann ein Erfolg für Deutschland sind, dann geht die SPD gestärkt aus der Groko hervor. Sind die Themen schlecht für Deutschland oder lässt die SPD zu, dass sich Merkel die Erfolge an die Brust heftet, dann verliert die SPD weiter. Im Gegensatz zur FDP hat es die SPD selber in der Hand.

Die Chancen, dass diese Themen ein Erfolg für D werden UND dass man dies der SPD zuschreiben wird, sind nicht sehr hoch. U.a. weil die GroKo abgewirtschaftet hat.


Die SPD muss auch nicht in eine Regierung eintreten, genauso wenig wie es die FDP muss, nur wird die FDP als Verräter abgestempelt, bei der SPD hat man größtes Verständnis. Das ist Doppelmoral.


Du spekulierst und ziehst dann solche Schlüsse, als wären sie Fakt. Dabei bist du immer negativ für die FDP, dass sich die anderen Parteien falsch verhalten haben könnten, kommt für dich nicht in Betracht, immer ist es für dich die FDP, die Fehler macht oder die schlecht verhandelt hat.

Ich habe bereits begründet, warum die FDP nach diesem Wahlergebnis aus meiner Sicht wesentlich mehr aufgefordert war, an einer Regierungsbildung teilzunehmen, als die SPD. Jetzt, nach dem "Regexit" der FDP, ist die SPD tatsächlich gefordert und das wäre sie um so mehr gewesen, würde Jamaika rechnerisch nicht gehen. Wenn Schulz (oder wer auch immer) sich jetzt mit wenig überzeugenden Gründen verweigern würde, würde ich das auch kritisieren. Hat er aber nicht.

Wo genau bin ich jetzt "immer negativ für die FDP" und zeige Doppelmoral?

Lindner hat eine Entscheidung getroffen, die ich für falsch halte. Das darf ich, zumal als Wähler dieser Partei, ja wohl noch äußern und begründen. Mir kommen deine Einwände ein wenig wie Whataboutism vor.


Wenn das Misstrauen zu groß ist, kann man nicht koalieren, 2005 scheint es händelbar gewesen zu sein.

Richtig, weil alle Beteiligten letztlich wollten und mussten.
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