Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

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Frank_Stein
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Frank_Stein » So 14. Jan 2018, 13:52

Dampflok94 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 13:40)

Dieses Krisengerede bei der Rente ist langweilig. Man hat jetzt mit der 67er Rente eine Entscheidung getroffen. Alle paar Jahre eine Jahrhundertreform zu machen bringt es nicht.

Und der Haushalt ist wieder ein anderes Thema. Ja, da gibt es Überschüsse. Aber leider fährt man in vielen für die Zukunft wichtigen Bereichen auf Verschleiß bzw. investiert zu wenig. Ich nenne da nur Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung. Wenn man die Investitionen in die entscheidenden Dinge verpaßt, passiert das gleiche wie bei Unternehmen. Man verpaßt den Anschluß. Frage nach bei Nokia. ;)


mehr Geld für Bildung bedeutet nicht automatisch bessere Bildung
leider wird ein Großteil des Geldes, das in Bildung fließen sollte für
Themen wie Inklusion usw. verplempert

es wäre viel effizienter Frontalunterricht mit möglichst homogenen Klassen zu gestalten

es wird also nicht zu wenig investiert, das Geld wird einfach nur falsch ausgegeben
mehr Geld führt dann nur dazu, dass noch mehr Geld falsch ausgegeben wird

der Erfolg eines Bildungssystems wird hauptsächlich durch die Güte der Kinder bestimmt,
die darin ausgebildet werden sollen

und es nützt nichts, die Kinder bestens auszubilden, wenn die besten Schüler dann
angesichts viel zu hoher Lohnnebenkosten das Weite suchen und nach ihrer kostenlosen
Ausbildung nach Amerika oder in die Schweiz gehen, wo die Bildung zwar Geld kostet,
die Lohnnebenkosten und Steuern dann dafür um so niedriger sind.
Wer die Rente für die Zukunft sicherer machen will, investiert heute mehr in Kindergärten und Schulen.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Positiv Denkender » So 14. Jan 2018, 15:48

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 11:16)

Leider siehst Du die Realitäten nicht. Politiker werden auf Zeit gewählt und das Herr der Rentner ist dummerweise nach den Erhebungen der Wahlforscher auch noch die fleissigste Wählerklientel und die schauen sehr genau auf die Inhalte und wählen den, der ihre Interessen scheinbar am besten vertritt.
Nebenbei bemerkt gibt es in diesem Land nicht nur Kreuzfahrt-Rentner sondern eine hohe Zahl von armen Schweinen und es werden immer mehr. Vor allen Dingen Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien werden auch schon bei den geburtenstarken Jahrgängen dabei sein.
Da muss dringend eine Lösung her und damit meine ich keine Pille-Palle Lösung von zehn Prozent über dem Grundsicherungsbedarf. Ich persönlich schäme mich, wenn ich sehe, dass Menschen in diesem Land bei den Tafeln anstehen und betteln.
Ich gebe Dir allerdings Recht, dass diese Veränderungen nicht nur über die Rentenversicherung finanziert werden kann. Es werden wesentlich höherer Steuerzuschüsse in die Rente fliessen müssen. Man konnte das durch eine höherer Erbschaftssteuer, einen höheren Spitzensteuersatz finanzieren. Man könnte locker auch mindestens 10 Milliarden Euro jährlich aus dem Kriegsetat ziehen. Dann wird eben nicht mehr soviel sinnlos in anderen Länder herumgeballert und die Bundeswehr könnte sich wieder auf ihren verfassungsgemässen Auftrag, nämlich die Verteidigung des Landes konzentrieren.
Klar ist doch auch, dass die private Vorsorge gescheitert ist. Viele Menschen können sich eben bei den Hungerlöhnen in diesem Land es sich nicht leisten, die Nieten-Manger und Vorstandsvorsitzenden der Finanzdienstleister und Versicherungskonzerne ihren horrenden Einkommen zu bezahlen und diesen Konzernen ihre Glaskästen in besten Stadtlage zu finanzieren.Die letzte Finanzkrise hat doch gezeigt, dass man diesen Geiern in keinem Fall vertrauen kann. Die schreien nur nach einem starken Staat, wenn sie das Geld mal wieder verzockt haben. Da muss eben auch dringend reguliert werden und die Lobbyisten die sich im Wirtschaftsministerium und vor allen Dingen im Kanzleramt die Klinke in die Hand geben, sollte man dahin schicken, wo der Pfeffer wächst.
Wer nicht so pervers ist und zuschauen möchte wie Arme in diesem Land immer ärmer werden, der muss so etwas auch von der Politik einfordern und nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzt, dann kann man durchaus die Vison haben in einem Staat zu leben, in dem es irgendwann einigermassen gerecht zugeht.

Dann lebst du in Deutschland genau richtig . Welche Menschen können sich nichts leisten ? Zum Glück regieren deine Linken nicht
deshalb wird man die blödsinnige Forderung nach einem höheren Spitzensteuersatz und Erbschaftssteuer nicht realisieren .Der Grund ist einfach ,denn schon heute stecken wir mehr als 50 % der Staatseinnahmen in den Sozialhaushalt .
Du solltest du zumindest einmal die Mühe machen angeblich Arme zu befragen warum sie denn in diese Situation gekommen sind .
Bestimmt nicht dadurch dass sie gearbeitet haben .
Da Steuern nicht zweckgebunden sind garantieren höhere Steuern keine höheren Sozialleistungen . Das führt lediglich zur Vertreibung
von Investoren . Dieser Sozialstaat steht hauptsächlich auf 2 Säulen. Staatliche Leistungen und freiwillige Leistungen aus dem
Klientel der Besserverdienenden ,Unternehmer usw. Mrd. werden von diesen Leuten aufgebracht um soziale Institutionen zu unterstützen . Alles was du hier von dir gibst sind doch reine Neidattacken . Die Tafeln sind eine soziale Errungenschaft ,damit sich Menschen
mit geringerem Einkommen (die Mehrheit der Tafelkunden sind Migranten die freiwillig in dieses Land gekommen sind ) für das ersparte Geld
etwas anderes kaufen können .
Letztendlich werden diese Tafel durch diejenigen versorgt, die du als Kapitalisten beschimpfst . Höhere Steuern von wenigen
bringen nichts ,denn Steuern sind nie zweckgebunden .Höhere Sozialunterstützung erhöhen lediglich die Gleichgültigkeit der Menschen .
Solange man die linken Gleichmacher dahin schickt wo der Pfeffer wächst, ist mir um dieses Land nicht bange . Das ganze Gelaber mit unterbrochenen Erwerbsbiographien hat doch einen Bart . Niemand wird dazu gezwungen .
Wenn es klappt klopft man sich selbst auf die Schulter ,wenn nicht ist der Staat schuld oder ?
Unser Rentensystem ist eigentlich nicht so schwer zu begreifen .
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon yogi61 » So 14. Jan 2018, 16:15

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Jan 2018, 15:48)

Dann lebst du in Deutschland genau richtig . Welche Menschen können sich nichts leisten ? Zum Glück regieren deine Linken nicht
deshalb wird man die blödsinnige Forderung nach einem höheren Spitzensteuersatz und Erbschaftssteuer nicht realisieren .Der Grund ist einfach ,denn schon heute stecken wir mehr als 50 % der Staatseinnahmen in den Sozialhaushalt .
Du solltest du zumindest einmal die Mühe machen angeblich Arme zu befragen warum sie denn in diese Situation gekommen sind .
Bestimmt nicht dadurch dass sie gearbeitet haben .
Da Steuern nicht zweckgebunden sind garantieren höhere Steuern keine höheren Sozialleistungen . Das führt lediglich zur Vertreibung
von Investoren . Dieser Sozialstaat steht hauptsächlich auf 2 Säulen. Staatliche Leistungen und freiwillige Leistungen aus dem
Klientel der Besserverdienenden ,Unternehmer usw. Mrd. werden von diesen Leuten aufgebracht um soziale Institutionen zu unterstützen . Alles was du hier von dir gibst sind doch reine Neidattacken . Die Tafeln sind eine soziale Errungenschaft ,damit sich Menschen
mit geringerem Einkommen (die Mehrheit der Tafelkunden sind Migranten die freiwillig in dieses Land gekommen sind ) für das ersparte Geld
etwas anderes kaufen können .
Letztendlich werden diese Tafel durch diejenigen versorgt, die du als Kapitalisten beschimpfst . Höhere Steuern von wenigen
bringen nichts ,denn Steuern sind nie zweckgebunden .Höhere Sozialunterstützung erhöhen lediglich die Gleichgültigkeit der Menschen .
Solange man die linken Gleichmacher dahin schickt wo der Pfeffer wächst, ist mir um dieses Land nicht bange . Das ganze Gelaber mit unterbrochenen Erwerbsbiographien hat doch einen Bart . Niemand wird dazu gezwungen .
Wenn es klappt klopft man sich selbst auf die Schulter ,wenn nicht ist der Staat schuld oder ?
Unser Rentensystem ist eigentlich nicht so schwer zu begreifen .


Deine neoliberalen Phrasen bringen uns doch nicht weiter. Natürlich sind viel Menschen unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten, da brauch man Arme nicht als Taugenichtse zu bezeichnen, das gilt auch für Alleinerziehende und das Menschen bei Tafeln anstehen,kann man nur als Schande bezeichnen.Die Tafeln sind auch keine sozialen Errungenschaften, sondern sie sind entstanden, weil es eben zu viele Arme Menschen in diesem Land gibt. Man sollte die Tafeln auch nicht als Substitution verstehen, damit sich der Staat seiner Verantwortung entziehen kann. Deswegen ein gerechtes Einkommen für die Arbeitnehmer und soziale Leistungen für die Bedürftigen, dann braucht man diesen Tafel-Mist auch nicht und die Leute brauchen sich dann auch nicht mehr wie im Zoo begaffen lassen und bekommen ein Stück Würde zurück.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Positiv Denkender » So 14. Jan 2018, 17:13

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 16:15)

Deine neoliberalen Phrasen bringen uns doch nicht weiter. Natürlich sind viel Menschen unverschuldet in Arbeitslosigkeit geraten, da brauch man Arme nicht als Taugenichtse zu bezeichnen, das gilt auch für Alleinerziehende und das Menschen bei Tafeln anstehen,kann man nur als Schande bezeichnen.Die Tafeln sind auch keine sozialen Errungenschaften, sondern sie sind entstanden, weil es eben zu viele Arme Menschen in diesem Land gibt. Man sollte die Tafeln auch nicht als Substitution verstehen, damit sich der Staat seiner Verantwortung entziehen kann. Deswegen ein gerechtes Einkommen für die Arbeitnehmer und soziale Leistungen für die Bedürftigen, dann braucht man diesen Tafel-Mist auch nicht und die Leute brauchen sich dann auch nicht mehr wie im Zoo begaffen lassen und bekommen ein Stück Würde zurück.

Woher nimmst du deine Arroganz meine Ansichten als neoliberale Phrasen abzutun ? Meinst du deine kommunistischen Phrasen
bringen dieses Land weiter ? Menschen die in Arbeitslosigkeit geraten sind ,sind deshalb nicht arm .Lediglich die sich weigern
Arbeit anzunehmen können in Armutsgefahr geraten .Was du als Schande bezeichnest ist für die dort kaufenden Kunden ein Segen .
Ohne Tafel würden diese Menschen weniger Geld für andere Dinge als LM zur Verfügung haben . . Arme Menschen gab es immer
gibt es in allen Staaten der Welt ,in Deutschland eine Folge der hohen Zahl von Migranten . Glaubst du ernstlich niemand
würde mehr auf Tafeln zurückgreifen wenn man die Grundsicherung erhöhen würde ? Die Tafeln werden private Spenden ermöglicht.
Deshalb sind es auch gesamtgesellschaftliche soziale Errungenschaften wie alle soziale Institutionen die durch Private Spenden
ermöglicht werden . Hinzu kommen Mrd . Zuwendungen für Sport ,Kunst Kultur . Alle diese benötigten Summen könnte ein Staat gar nicht leisten .Diese enorme Spendenbereitschaft und Sponsoring zeigt, dass gerade Menschen mit hohen Einkommen ,Unternehmen ,Unternehmer
sich ihrer gemeinschaftlichen Verantwortung bewusst sind . Menschen mit geringerem Einkommen einfach mal einige 100 € mehr zukommen
zulassen löst nicht ein Problem . Höhere Steuersätze generieren nicht mehr Steuern sondern bewirken eher das Gegenteil .
Investoren werden abgehalten und Arbeitsplätze ausgelagert .
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 17:48

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 11:16)

Leider siehst Du die Realitäten nicht. Politiker werden auf Zeit gewählt und das Herr der Rentner ist dummerweise nach den Erhebungen der Wahlforscher auch noch die fleissigste Wählerklientel und die schauen sehr genau auf die Inhalte und wählen den, der ihre Interessen scheinbar am besten vertritt.
Nebenbei bemerkt gibt es in diesem Land nicht nur Kreuzfahrt-Rentner sondern eine hohe Zahl von armen Schweinen und es werden immer mehr. Vor allen Dingen Frauen mit unterbrochenen Erwerbsbiografien werden auch schon bei den geburtenstarken Jahrgängen dabei sein.
Da muss dringend eine Lösung her und damit meine ich keine Pille-Palle Lösung von zehn Prozent über dem Grundsicherungsbedarf. Ich persönlich schäme mich, wenn ich sehe, dass Menschen in diesem Land bei den Tafeln anstehen und betteln.
Ich gebe Dir allerdings Recht, dass diese Veränderungen nicht nur über die Rentenversicherung finanziert werden kann. Es werden wesentlich höherer Steuerzuschüsse in die Rente fliessen müssen. Man konnte das durch eine höherer Erbschaftssteuer, einen höheren Spitzensteuersatz finanzieren. Man könnte locker auch mindestens 10 Milliarden Euro jährlich aus dem Kriegsetat ziehen. Dann wird eben nicht mehr soviel sinnlos in anderen Länder herumgeballert und die Bundeswehr könnte sich wieder auf ihren verfassungsgemässen Auftrag, nämlich die Verteidigung des Landes konzentrieren.
Klar ist doch auch, dass die private Vorsorge gescheitert ist. Viele Menschen können sich eben bei den Hungerlöhnen in diesem Land es sich nicht leisten, die Nieten-Manger und Vorstandsvorsitzenden der Finanzdienstleister und Versicherungskonzerne ihren horrenden Einkommen zu bezahlen und diesen Konzernen ihre Glaskästen in besten Stadtlage zu finanzieren.Die letzte Finanzkrise hat doch gezeigt, dass man diesen Geiern in keinem Fall vertrauen kann. Die schreien nur nach einem starken Staat, wenn sie das Geld mal wieder verzockt haben. Da muss eben auch dringend reguliert werden und die Lobbyisten die sich im Wirtschaftsministerium und vor allen Dingen im Kanzleramt die Klinke in die Hand geben, sollte man dahin schicken, wo der Pfeffer wächst.
Wer nicht so pervers ist und zuschauen möchte wie Arme in diesem Land immer ärmer werden, der muss so etwas auch von der Politik einfordern und nicht den Kopf in den Sand stecken. Wenn sich diese Erkenntnis durchsetzt, dann kann man durchaus die Vison haben in einem Staat zu leben, in dem es irgendwann einigermassen gerecht zugeht.


Das die Rentner darauf schauen, wer ihre Interessen am besten vertritt, ist infolge ihrer Lebenserfahrung konsequent.
Wer das nicht tut, ist ein Esel.
Nicht immer richtig, trotzdem sind Rentner in der Lage übergeordnete Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Das du unseren Verteidigungsetat "Kriegsetat" nennst, spricht für sich.
Sei dir unbenommen, rein sachlich aber gehört er momentan eher aufgestockt statt beschnitten.
Deine Aussage, die private Vorsage sei gescheitert, ist Unsinn.
Leider.
Statt sachlich zu argumentieren bei welcher Bevölkerungsgruppe sie gescheitert ist, wieder so ein bescheuerter Rundumschlag.
Deshalb leider. Die Gruppe, bei der wirklich was zu tun ist und bei der unbedingt nachgebessert werden sollte, leidet unter diesen
Verallgemeinerungen, die dann letztlich keiner mehr ernst nimmt.
P.S.
Auch Lobbyisten haben ihren Sinn, sonst gäbe es sie nicht.
Das das nicht jeder versteht, ist nicht ihr Problem.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon frems » So 14. Jan 2018, 18:08

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 17:48)
Das die Rentner darauf schauen, wer ihre Interessen am besten vertritt, ist infolge ihrer Lebenserfahrung konsequent.

"Nach mir die Sintflut" ist eine merkwürdige Lebenserfahrung.
Labskaus!

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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 18:22

frems hat geschrieben:(14 Jan 2018, 18:08)

"Nach mir die Sintflut" ist eine merkwürdige Lebenserfahrung.


Tschuldigung, ist mal nicht flapsig gemeint.
Kein Rentner hat die Einstellung " Nach mir die Sintflut".
Die denken eher an ihre Kinder und Enkel. Das ist gemeinhin erlerntes Verantwortungsgefühl.
Falls du irgendwann auch dazu kommst Kinder zu zeugen, wirst du auch lernen, gerade aus zu laufen.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon frems » So 14. Jan 2018, 18:32

Tschuldigung, ist mal nicht flapsig gemeint.
Kein Rentner hat die Einstellung " Nach mir die Sintflut".

Da sprechen die Seniorenlobbys aber eine andere Sprache. Mittlerweile sind ja selbst die Gewerkschaften zu arbeitnehmerfeindlichen Gerontokraten verkommen. Aber klar, sie sind halt ihren Mitgliedern verpflichtet und da haben nicht alle gleichermaßen viel (Frei-)Zeit, um zu mobilisieren.

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 18:22)
Die denken eher an ihre Kinder und Enkel. Das ist gemeinhin erlerntes Verantwortungsgefühl.

Welche Kinder und Enkel? Bist Du seit den 60ern im Winterschlaf? :p

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bev ... chland.png

Falls du irgendwann auch dazu kommst Kinder zu zeugen, wirst du auch lernen, gerade aus zu laufen.

In eine Rentnerrepublik? Für die verantwortungslos hältst Du die Jüngeren? Ich bitte Dich, wir steuern auf japanische Verhältnisse zu. Würde mich nicht wundern, wenn die Suizidrate unter Schülern bald zunimmt.
Labskaus!

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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 19:38

frems hat geschrieben:(14 Jan 2018, 18:32)

Da sprechen die Seniorenlobbys aber eine andere Sprache. Mittlerweile sind ja selbst die Gewerkschaften zu arbeitnehmerfeindlichen Gerontokraten verkommen. Aber klar, sie sind halt ihren Mitgliedern verpflichtet und da haben nicht alle gleichermaßen viel (Frei-)Zeit, um zu mobilisieren.


Welche Kinder und Enkel? Bist Du seit den 60ern im Winterschlaf? :p

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bev ... chland.png


In eine Rentnerrepublik? Für die verantwortungslos hältst Du die Jüngeren? Ich bitte Dich, wir steuern auf japanische Verhältnisse zu. Würde mich nicht wundern, wenn die Suizidrate unter Schülern bald zunimmt.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon yogi61 » So 14. Jan 2018, 22:14

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Jan 2018, 17:13)

Woher nimmst du deine Arroganz meine Ansichten als neoliberale Phrasen abzutun ? Meinst du deine kommunistischen Phrasen
bringen dieses Land weiter ? Menschen die in Arbeitslosigkeit geraten sind ,sind deshalb nicht arm .Lediglich die sich weigern
Arbeit anzunehmen können in Armutsgefahr geraten .Was du als Schande bezeichnest ist für die dort kaufenden Kunden ein Segen .
Ohne Tafel würden diese Menschen weniger Geld für andere Dinge als LM zur Verfügung haben . . Arme Menschen gab es immer
gibt es in allen Staaten der Welt ,in Deutschland eine Folge der hohen Zahl von Migranten . Glaubst du ernstlich niemand
würde mehr auf Tafeln zurückgreifen wenn man die Grundsicherung erhöhen würde ? Die Tafeln werden private Spenden ermöglicht.
Deshalb sind es auch gesamtgesellschaftliche soziale Errungenschaften wie alle soziale Institutionen die durch Private Spenden
ermöglicht werden . Hinzu kommen Mrd . Zuwendungen für Sport ,Kunst Kultur . Alle diese benötigten Summen könnte ein Staat gar nicht leisten .Diese enorme Spendenbereitschaft und Sponsoring zeigt, dass gerade Menschen mit hohen Einkommen ,Unternehmen ,Unternehmer
sich ihrer gemeinschaftlichen Verantwortung bewusst sind . Menschen mit geringerem Einkommen einfach mal einige 100 € mehr zukommen
zulassen löst nicht ein Problem . Höhere Steuersätze generieren nicht mehr Steuern sondern bewirken eher das Gegenteil .
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Ich bitte Dich. Mit Arroganz hat das nichts zu tun. Neoliberale Phrasen sind nun einmal neoliberale Phrasen und das wird man ja wohl noch so benennen dürfen. Der Staat könnte sich locker leisten auf die demütigen sogenannten Tafeln zu verzichten. Ich habe doch die Finanzierung angesprochen. Sport, Kunst und Kultur haben erst einmal überhaupt nichts damit zu tun, keine Ahnung warum Du das durcheinanderwürfelst. Deine Kapitalismus-Hörigkeit bleibt Dir doch unbenommen, sie trägt aber leider nicht zur Lösung der Probleme bei.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon yogi61 » So 14. Jan 2018, 22:15

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 18:22)

Tschuldigung, ist mal nicht flapsig gemeint.
Kein Rentner hat die Einstellung " Nach mir die Sintflut".
Die denken eher an ihre Kinder und Enkel. Das ist gemeinhin erlerntes Verantwortungsgefühl.
Falls du irgendwann auch dazu kommst Kinder zu zeugen, wirst du auch lernen, gerade aus zu laufen.


Du machst Witze,über die ich persönlich nicht lachen kann. Wir werden es erleben.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 22:29

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:15)

Du machst Witze,über die ich persönlich nicht lachen kann. Wir werden es erleben.


Das deine Kinder über meine Witze lachen? :D
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon yogi61 » So 14. Jan 2018, 22:33

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:29)

Das deine Kinder über meine Witze lachen? :D


Meinem Kind habe ich schon empfohlen dieses Land zu verlassen. :)
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 22:38

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:33)

Meinem Kind habe ich schon empfohlen dieses Land zu verlassen. :)


Wegen meiner Witzchen braucht niemand zu türmen.
Väter, die ihre Kinder veranlassen ein warmes Nest gegen eine ungewisse Zukunft einzutauschen, handeln irrational.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon yogi61 » So 14. Jan 2018, 22:40

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:38)

Wegen meiner Witzchen braucht niemand zu türmen.
Väter, die ihre Kinder veranlassen ein warmes Nest gegen eine ungewisse Zukunft einzutauschen, handeln irrational.


Wir Deutschen neigen ja schon historisch dazu uns zu überschätzen. Warme Nester gibt es auch in anderen Ländern, man muss da nicht die gesamte Rentnerwelle ertragen und durchfüttern. :)
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon H2O » So 14. Jan 2018, 22:45

jorikke hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:38)

Wegen meiner Witzchen braucht niemand zu türmen.
Väter, die ihre Kinder veranlassen ein warmes Nest gegen eine ungewisse Zukunft einzutauschen, handeln irrational.


Ja, so weit sollten Väter auch nicht gehen. Aber ich meine, daß es eine gute Tat ist, wenn der hoffnungsfrohe Nachwuchs sich zur Ausbildung oder zum Studium außer Landes und weit weg von Mutters Rockzipfel begibt. Das ist inzwischen in der EU doch mit vertretbarem Aufwand und Risiko möglich. Um so mehr wird der "fertige Mensch" danach vielleicht das Leben in Deutschland schätzen.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jorikke » So 14. Jan 2018, 22:49

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:40)

Wir Deutschen neigen ja schon historisch dazu uns zu überschätzen. Warme Nester gibt es auch in anderen Ländern, man muss da nicht die gesamte Rentnerwelle ertragen und durchfüttern. :)


Das stimmt wohl.
Es handelt sich da um ein Kulturdefizit.
Man könnte auch sagen um ein Erziehungsdefizit.
Was hast du an deinen Kindern versaut?
Jeder Staat muss für seine Alten sorgen, zumindest für die, die allein dazu nicht in der Lage sind.
Leider, denn normal wäre es Aufgabe der eigenen Brut.
Vertritt man die Meinung es sei Aufgabe der Allgemeinheit, ist es in vielen fällen Eingeständnis eigenen Versagens.
Prinzipiell, sind die Nachkommen dazu nicht in der Lage, muss alimentiert werden.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Dampflok94 » Mo 15. Jan 2018, 12:00

Positiv Denkender hat geschrieben:(14 Jan 2018, 17:13)
Menschen die in Arbeitslosigkeit geraten sind ,sind deshalb nicht arm .

Stimmt. Herr Winterkorn wird das bestätigen können.
Lediglich die sich weigern Arbeit anzunehmen können in Armutsgefahr geraten.

So a la "Wer Arbeit sucht, der findet auch welche!"? Dieser Schwachsinn scheint nicht auszusterben. :(
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon JJazzGold » Mo 15. Jan 2018, 12:09

yogi61 hat geschrieben:(14 Jan 2018, 22:33)

Meinem Kind habe ich schon empfohlen dieses Land zu verlassen. :)


Wer zahlt dann Ihre Rente?
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Positiv Denkender » Di 16. Jan 2018, 13:27

Dampflok94 hat geschrieben:(15 Jan 2018, 12:00)

Stimmt. Herr Winterkorn wird das bestätigen können.

So a la "Wer Arbeit sucht, der findet auch welche!"? Dieser Schwachsinn scheint nicht auszusterben. :(

Kein Schwachsinn sondern Fakt .Wäre es nicht so würde ja niemand arbeiten oder ? Immer wieder erheiternd wenn die
wenigen Ausnahmen zur Regel gemacht werden . Nicht immer ist es der Traumjob. Wer will kann .
Woher weißt du, dass Herr Winterkorn arbeitslos ist ? Übrigens es war dir freigestellt eine berufliche Karriere wie Herr Winterkorn
einzuschlagen . Warum hast du nicht ? Ich könnte es mir denken .

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