Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

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Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Nov 2017, 19:39

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:33)

Es gibt große Überschneidungen zwischen dem rechten Flügel der FDP und dem linken Flügel der AfD.

Zwischen dem Wirtschaftsflügel der FDP und dem sozialgehtnurnationalflügel von NPD/AfD & co gibt es keine Überschneidung. Die FDP ist eine durchaus demokratische Partei, die derzeit eine schwere Phase durchmacht. Sie ist neu im Bundestag, hat aber lange Traditionen.
Zuletzt geändert von Sole.survivor@web.de am Mo 20. Nov 2017, 19:47, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Nov 2017, 19:42

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Nov 2017, 18:40)

Wie sieht Plan B aus wenn jetzt bei Neuwahlen einfach alle wieder das gleiche wählen ?

Das wird nicht möglich sein durch Todesfälle, Umzüge und Erstwähler. Insgesamt gibt es aber viele, die jetzt schon nicht mehr zufrieden sind mit ihrer Wahl, in alle Richtungen.
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Beitragvon JJazzGold » Mo 20. Nov 2017, 19:42

Zinnamon hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:17)

MIt Verlaub, aber wenn eines im Wahlkampf der SPD immer wieder und wieder und wieder verdeutlicht wurde, dann dass eine Groko unter der Regie von Merkel nicht mehr in Frage kommt.
Mit der FDP könntest du das vergleichen, wenn die SPD sich dennoch auf wochenlange Koalitionsverhandlungen eingelassen hätte und fünf vor zwölf abgesprungen wäre, um dann erst für die Jamaicasondierungen Platz zu machen. Woran man gut erkennen kann, ...schlimmer geht immer. :p



Wer würde auch nicht einen längeren Zeitraum der Stagnation aktzeptabel finden in einem Deutschland, einem Europa mit zutiefst gespaltenen Gesellschaften, terroristischer Bedrohung, angesicht des Brexits, einer seit Trump destabilisierten internationalen Situation und allerley anderen Verwerfungen dieser Art. Die freudige Erregung von 90% des AfD-Klientels spricht da für sich.

:thumbup:


Die Aussage der SPD, “keine weitere GroKo“, war vor der Wahl definitiv nicht als, “dann in die Opposition“ lesbar.
Dieser Entschluss am Wahlabend hat alle überrascht.

Jetzt will Schulz Neuwahlen und Steinmeier verweigert. Man wird sehen, wer sich letztendlich durchsetzt. Sollte sich die SPD dann doch noch zu Koalitionsverhandlungen breitschlagen lassen, ist das natürlich kein Umfallen, sondern der Wählerauftrag, dem in demokratischer Pflichterfüllung seufzend nachgekommen wird. Wenn das nicht verlogen ist, was dann?


Moi. Ich will keine Stagnation, da nur ein massiver Schritt in die Moderne die Verwerfungen entschärfen kann. Stagnation wird sie verschärfen.

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Beitragvon Julian » Mo 20. Nov 2017, 19:45

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:39)

Zwischen dem Wirtschaftsflügel der FDP und dem Strasserflügel von NPD/AfD & co gibt es keine Überschneidung. Die FDP ist eine durchaus demokratische Partei, die derzeit eine schwere Phase durchmacht. Sie ist neu im Bundestag, hat aber lange Traditionen.


Zu den Traditionen gehört der Nationalliberalismus, das Erbe Stresemanns und der DVP. Auch wenn man vorübergehend versucht hat, Leute wie von Stahl loszuwerden.

Ahistorische Vergleiche, die nur der Diffamierung dienen, kannst du dir sparen. Hat sich abgenutzt.
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Beitragvon Splinterbell » Mo 20. Nov 2017, 19:47

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:35)

Sie will sich nicht mitschuldig machen an der Fortsetzung einer irrationalen, linksgrünen Politik, mit immer weiter steigenden Strompreisen, Masseneinwanderung, und mit einem über allem schwebenden Primat der Ideologie vor dem Pragmatismus. Ich glaube, dass Lindner und die FDP nun an Format gewonnen haben.

Nur gibt es keine Masseneinwanderung und daran ist es auch nicht gescheitert. Steigende Strompreise werden sich auch mit der FDP nicht senken. Eher wird vieles teurer für den kleinen Mann.
Die FDP hat sich als undemokratisch und regierunfähig gezeigt, denn sie machte am wenigsten Kompromisse von allen. Nach einer Neuwahl wird sich zeigen ob überhaupt noch wer einen Kindergarten wie diesen mit der FDP will. Gewonnen hat Lindner nichts ausser Misstrauen.
Es zeigt das fehlende Demokratieverständnis in diesem Land, in dem immer mehr meinen der neue Führer in den Abgrund spielen zu müssen und der Ritter der Glaskugel zu sein.
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Beitragvon JJazzGold » Mo 20. Nov 2017, 19:49

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:33)



Nun, warum ist wohl Jamaika gescheitert? Eine unkontrollierte Masseneinwanderung ist eben nicht das, was der FDP vorschwebt.


Das ist jetzt dumm gelaufen, denn exakt daran sind die Sondierungsgespräche nicht gescheitert. Das haben Sie in ihrer intensiven, aber erfolglosen Suche nach Überschneidungen FDP vs AfD wahrscheinlich nicht mitbekommen.
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Beitragvon DarkLightbringer » Mo 20. Nov 2017, 19:50

Zinnamon hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:17)

MIt Verlaub, aber wenn eines im Wahlkampf der SPD immer wieder und wieder und wieder verdeutlicht wurde, dann dass eine Groko unter der Regie von Merkel nicht mehr in Frage kommt.
Mit der FDP könntest du das vergleichen, wenn die SPD sich dennoch auf wochenlange Koalitionsverhandlungen eingelassen hätte und fünf vor zwölf abgesprungen wäre, um dann erst für die Jamaicasondierungen Platz zu machen. Woran man gut erkennen kann, ...schlimmer geht immer. :p

Die FDP hat auch einen Wahlkampf geführt und dabei konkrete Trendwenden auf die Banner geschrieben. Und eigentlich hat sie die Bundesregierung weit schärfer angegriffen als die SPD. Es ist Aufgabe der größeren Partei, zu Gesprächen einzuladen und eine Mehrheitsbildung anzustreben. Es ist eine Alternative versucht worden, aber jetzt wäre es an der SPD als zweitstärkster Kraft, in Verhandlungen zu treten.

Wer würde auch nicht einen längeren Zeitraum der Stagnation aktzeptabel finden in einem Deutschland, einem Europa mit zutiefst gespaltenen Gesellschaften, terroristischer Bedrohung, angesicht des Brexits, einer seit Trump destabilisierten internationalen Situation und allerley anderen Verwerfungen dieser Art. Die freudige Erregung von 90% des AfD-Klientels spricht da für sich.
:thumbup:

Richtig, die AfD-Klientel freut sich offenbar über alles, was dem Land schaden könnte und sieht es dabei auch noch als verdienstvoll an. Das ist eine Parallelgesellschaft.

Der Bundespräsident hat an alle verantwortungsbewußten Parteien appelliert, das Gemeinwohl im Auge zu haben. Das gilt auch für die SPD.
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Beitragvon schelm » Mo 20. Nov 2017, 19:50

JJazzGold hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:15)

Das ist das Auge, auf dem der AfD Wähler sich willentlich, wissentlich blind stellt.

Nö, es ist einfach ohne Belang, denn es ist müßig darüber zu reden. Petry wollte schießen und Gauland die Wehrmacht ehren. Das steht für den Mainstream fest. Gesellschaftliche Hysterie relativiert nicht, hinterfragt nicht. Warum sollte man darüber reden ? Es hat keinerlei Sinn. Sinn macht nur es zu ignorieren und sich mit den wichtigen Dingen zu beschäftigen, Mehrheiten für eine Korrektur zu bilden.
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Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Nov 2017, 19:51

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:45)

Zu den Traditionen gehört der Nationalliberalismus, das Erbe Stresemanns und der DVP. Auch wenn man vorübergehend versucht hat, Leute wie von Stahl loszuwerden.

Die NSDAP war nie Teil der DVP und Leute wie Brunner, Kappel und von Stahl hatten schon Mitte der 90er final nichts mehr zu melden in der FDP.
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Beitragvon Julian » Mo 20. Nov 2017, 19:51

Splinterbell hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:47)

Nur gibt es keine Masseneinwanderung und daran ist es auch nicht gescheitert. Steigende Strompreise werden sich auch mit der FDP nicht senken. Eher wird vieles teurer für den kleinen Mann.


Unsinn. Der nächste Massenzuzug ist schon in Planung, mittels Familiennachzug. Und das war ein Hauptstreitpunkt. Und der Strom ist so teuer wegen der Irrsinnsidee der "Energiewende", im Prinzip ein Subventionsprogramm für die Wähler der Grünen und die mit ihnen verbandelte Ökoindustrie.

Splinterbell hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:47)
Die FDP hat sich als undemokratisch und regierunfähig gezeigt, denn sie machte am wenigsten Kompromisse von allen. Nach einer Neuwahl wird sich zeigen ob überhaupt noch wer einen Kindergarten wie diesen mit der FDP will. Gewonnen hat Lindner nichts ausser Misstrauen.
Es zeigt das fehlende Demokratieverständnis in diesem Land, in dem immer mehr meinen der neue Führer in den Abgrund spielen zu müssen und der Ritter der Glaskugel zu sein.


Da bin ich aber beruhigt, dass es für dich nun zwei "undemokratische" Parteien gibt ("undemokratisch"= nicht links :D ). Wusste ich doch, dass der Hass auf die AfD der gleichen Quelle wie der Hass auf die FDP entspringt.
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Beitragvon DarkLightbringer » Mo 20. Nov 2017, 19:54

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:51)

Die NSDAP war nie Teil der DVP und Leute wie Brunner, Kappel und von Stahl hatten schon Mitte der 90er final nichts mehr zu melden in der FDP.

Er wird die DNVP meinen.
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Beitragvon ryu1850 » Mo 20. Nov 2017, 19:54

Ein Terraner hat geschrieben:(20 Nov 2017, 18:40)

Wie sieht Plan B aus wenn jetzt bei Neuwahlen einfach alle wieder das gleiche wählen ?


Irgendwas muss man ja ändern, die Frage ist nur was.
Wenn die CDU weiter den "Merkelkurs" fährt wird es keine "Linke" Regierungsoption geben, weil einfach ein großer Teil der "Linken 50+x%" durch Merkel an die CDU gebunden ist.
Aber ein Teil der "Rechten 50+x%" ist gegen Merkel an die AFD gebunden und wird auf keinen Fall mit ihr regieren.

Der einzige Weg diese "Situation" zu lösen, ist wenn Merkel abdankt. Dann liegt aber die "große Entscheidung" bei denen die eigentlich Merkel wählen.
Es wird darauf hinauslaufen, ob am Ende die Merkelwähler sich für Ihre Partei oder Ihre Politik entscheiden.
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Beitragvon Splinterbell » Mo 20. Nov 2017, 19:59

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:51)

Unsinn. Der nächste Massenzuzug ist schon in Planung, mittels Familiennachzug. Und das war ein Hauptstreitpunkt. Und der Strom ist so teuer wegen der Irrsinnsidee der "Energiewende", im Prinzip ein Subventionsprogramm für die Wähler der Grünen und die mit ihnen verbandelte Ökoindustrie.



Da bin ich aber beruhigt, dass es für dich nun zwei "undemokratische" Parteien gibt ("undemokratisch"= nicht links :D ). Wusste ich doch, dass der Hass auf die AfD der gleichen Quelle wie der Hass auf die FDP entspringt.

Ohne Energiewende wäre es auf lange Sicht weit teurer gekommen. Auch wenn sie es nicht verstehen wollen und durch den Tunnelblick vom Hass geblendet sind.
Es gibt keine Masseneinwanderung. Fakt.

Wer ist AfD, die oder das, was auch immer es ist spielt keine Rolle. Es geht hier um Politik nicht um Sushi.
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Beitragvon Julian » Mo 20. Nov 2017, 19:59

JJazzGold hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:49)


Das ist jetzt dumm gelaufen, denn exakt daran sind die Sondierungsgespräche nicht gescheitert. Das haben Sie in ihrer intensiven, aber erfolglosen Suche nach Überschneidungen FDP vs AfD wahrscheinlich nicht mitbekommen.


Dann haben Sie andere Informationen als ich:

In vielen Kernpunkten waren sich die vier Parteien im letzten Monat uneins. In einigen konnten Kompromisse erzielt werden, in anderen nicht. In der letzten Sondierungsnacht ging es unter anderem um das Thema Zuwanderung. Ein Thema, bei dem nicht die FDP unüberwindbare Differenzen zur Haltung der anderen Parteien gehabt haben dürfte, sondern die Grünen.

Die wehrten sich nämlich entschieden dagegen, die Aussetzung des Familiennachzugs über März hinaus zu verlängern. CDU, CSU und FDP standen bei diesem Thema geschlossen zusammen. An dieser Stelle hätten die Grünen nur noch ihre Mitwirkung an der Koalition in die Waagschale werden können als Druckmittel. Dieser Tagesordnungspunkt könnte der Wendepunkt gewesen sein, an dem die Liberalen beschlossen haben, die Reißleine zu ziehen. Auch Lindner weist indirekt in seiner Abschlussrede darauf hin: Am Sonntag seien Rückschritte gemacht, erzielte Kompromisslinien erneut in Frage gestellt worden.

https://www.merkur.de/politik/warum-ist ... 78205.html

Natürlich war dies nicht der einzige Grund.
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Beitragvon jack000 » Mo 20. Nov 2017, 20:04

[MOD] - Strang wurde wegen Umstrukturierungsarbeiten gesperrt. Ich bitte um Geduld, in Kürze wird ein Weiterführungsstrang eröffnet werden.
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon jack000 » Mo 20. Nov 2017, 20:30

[MOD] - Nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen wurden sämtliche Beiträge und neue Stränge in diesen neuen Strang hier integriert.
Der vorherige Strang "Jamaika: Die neue Bundesregierung " bleibt geschlossen, da inzwischen gegenstandslos.

Dieser Strang ist nun freigegeben um über das Thema zu diskutieren!
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Beitragvon Julian » Mo 20. Nov 2017, 20:31

DarkLightbringer hat geschrieben:(20 Nov 2017, 19:54)

Er wird die DNVP meinen.


Nein. Noch nie etwas von der DVP gehört, von der Partei Stresemanns? :eek:
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Re: Jamaika ist gescheitert - Wie geht es weiter?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mo 20. Nov 2017, 20:40

Julian hat geschrieben:(20 Nov 2017, 20:31)

Nein. Noch nie etwas von der DVP gehört, von der Partei Stresemanns? :eek:

Die DVP hatte aber mit Leuten wie von Stahl, die Vergewaltigungsopfer als "Stück" bezeichnen, nichts zu tun. Auch nichts mit NSDAP & co. Es gibt keine FDP-Tradition, die andockfähig an NPD/AfD wäre.
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Re: Jamaika: NICHT die neue Bundesregierung

Beitragvon Hyde » Mo 20. Nov 2017, 20:41

Misterfritz hat geschrieben:(20 Nov 2017, 18:24)

Interessant finde ich, dass AFD-Wähler zu über 90% es sehr bis eher gut finden, dass Jamaika gescheitert ist, an zweiter Stelle folgen die FDP-Wähler mit über 80%.
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 79404.html


Die FDP hat mit ihrer kompromisslosen Haltung in der Flüchtlingspolitik (die CSU war eher zu Kompromissen mit den Grünen bereit als die FDP) und mit der Verweigerung von politischer Verantwortungsübernahme jetzt einen nach rechts blinkenden Protestkurs eingeschlagen. Das dürften viele AfD-Wähler wohlwollend zur Kenntnis nehmen, weswegen ich auch davon ausgehe, dass die FDP bei Neuwahlen hinzugewinnen wird, und zwar aus dem Lager der AfD.

Die FDP inszeniert sich als Anti-Establishment Partei, und auch wenn mir das nicht gefällt, ist es in der heutigen Zeit sehr wahrscheinlich, dass sie damit Erfolg haben wird.
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Re: Jamaika: NICHT die neue Bundesregierung

Beitragvon Misterfritz » Mo 20. Nov 2017, 20:47

Hyde hat geschrieben:(20 Nov 2017, 20:41)

Die FDP hat mit ihrer kompromisslosen Haltung in der Flüchtlingspolitik (die CSU war eher zu Kompromissen mit den Grünen bereit als die FDP) und mit der Verweigerung von politischer Verantwortungsübernahme jetzt einen nach rechts blinkenden Protestkurs eingeschlagen. Das dürften viele AfD-Wähler wohlwollend zur Kenntnis nehmen, weswegen ich auch davon ausgehe, dass die FDP bei Neuwahlen hinzugewinnen wird, und zwar aus dem Lager der AfD.

Die FDP inszeniert sich als Anti-Establishment Partei, und auch wenn mir das nicht gefällt, ist es in der heutigen Zeit sehr wahrscheinlich, dass sie damit Erfolg haben wird.
Noch eine grosse Oppositionspartei? Also neben der AFD?
Sollte nämlich die CDU bei Neuwahlen verlieren, wird es wieder nichts mit schwarz/gelb. Alles seltsame Strategien, wenn es denn überhaupt Strategen sind.

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