Jamaika: Die neue Bundesregierung

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ryu1850
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon ryu1850 » Fr 17. Nov 2017, 17:30

JJazzGold hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:23)

Und schwarz gelb ebenso. Für RRG wird es auch nicht reichen, also würden wir wieder dort stehen, wo wir heute auch schon stehen. Wozu also Geld für Neuwahlen rauswerfen.


Naja dann sollte man mal klar sagen: Es wird gewählt bis es entweder für Schwarz/Gelb (+Blau wenn sie denn wollen) reicht oder für RRG.
Andere Optionen gibt es ja nicht wirklich.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Wähler » Fr 17. Nov 2017, 18:05

bnd hat geschrieben:(17 Nov 2017, 08:35)
Und @Wähler: Es braucht eine Partei für "besserverdiener", weil alle üblichen Parteien den Hals nicht vollbekommen können. Wenn ich ab und zu die Fantasiezahlen zu möglichen Spitzensteuersätzen lese, plane ich bereits im Hinterkopf meinen Abgang aus Deutschland vor.
("Dann geh doch" in 3...2...1...)

Du gehörst offenbar zur Einkommensoberschicht, da die Mittelschicht für ihre Steuern auch entsprechende Sozialstaatsleistungen zurückbekommt:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27083.html
FAZ 19. Juli 2010 Transferleistungen Unserer Mittelschicht geht es prächtig
siehe auch Grafik Nr. 3 Was die Mittelschicht bekommt und zahlt
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 19537.html
Es gibt für Deutschland keine besseren empirischen Daten und Fakten, als das Sozioökonomische Panel.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon CaptainJack » Fr 17. Nov 2017, 18:09

JJazzGold hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:23)

Und schwarz gelb ebenso. Für RRG wird es auch nicht reichen, also würden wir wieder dort stehen, wo wir heute auch schon stehen. Wozu also Geld für Neuwahlen rauswerfen.
Aber ohne A.M.. Das ist die Feinheit!
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Fr 17. Nov 2017, 18:10

ryu1850 hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:30)

Naja dann sollte man mal klar sagen: Es wird gewählt bis es entweder für Schwarz/Gelb (+Blau wenn sie denn wollen) reicht oder für RRG.
Andere Optionen gibt es ja nicht wirklich.


Deshalb wird weiter verhandelt. Neuwahlen bringen überhaupt nichts. Das wäre frühestens 2019, nach einer Regierungsphase der Fall, aber ich will doch stark hoffen, dass man den SPD Altkanzler widerlegt.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Fr 17. Nov 2017, 18:11

CaptainJack hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:09)

Aber ohne A.M.. Das ist die Feinheit!


Und das bringt dann was genau? Ihnen zum Beispiel?
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Wähler » Fr 17. Nov 2017, 18:27

JJazzGold hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:10)
Deshalb wird weiter verhandelt. Neuwahlen bringen überhaupt nichts. Das wäre frühestens 2019, nach einer Regierungsphase der Fall, aber ich will doch stark hoffen, dass man den SPD Altkanzler widerlegt.

Vielleicht geht es nicht nur um programmatische Differenzen beim Familiennachzug, der Klimapolitik oder der Finanzpolitik, sondern auch um weiche Faktoren wie Lebensmilieus, Politikstile und Regionalpatriotismus. Gut fand ich bisher die intensiven inhaltlichen Debatten um programmatische Kernthemen. Man kann nur hoffen, dass sich atmosphärisch ein Zusammenwirken dieser drei unterschiedlichen Kleinparteien wenigstens ansatzweise einstellt. Daran kann es aber auch scheitern.
siehe auch:
http://www.sueddeutsche.de/politik/jama ... -1.3753693
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon jack000 » Fr 17. Nov 2017, 18:45

JJazzGold hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:10)

Deshalb wird weiter verhandelt. Neuwahlen bringen überhaupt nichts. Das wäre frühestens 2019, nach einer Regierungsphase der Fall, aber ich will doch stark hoffen, dass man den SPD Altkanzler widerlegt.

Aber insgesamt eine sehr verzwickte Situation. Derzeit sind die Verhandlungen an die Wand gefahren und Neuwahlen würden im Prinzip ein sehr ähnliches Ergebnis bringen.

Sollten die sich trotz alledem irgendwie einigen, würden die Beteiligten Parteien in der Wählergunst ziemlich absaufen, da ja eine jede der beteiligten Parteien üble Kröten schlucken müsste (Anders als z.B. bei CDU/FDP oder SPD/Grüne Regierungen).
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Fr 17. Nov 2017, 19:52

Wähler hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:27)

Vielleicht geht es nicht nur um programmatische Differenzen beim Familiennachzug, der Klimapolitik oder der Finanzpolitik, sondern auch um weiche Faktoren wie Lebensmilieus, Politikstile und Regionalpatriotismus. Gut fand ich bisher die intensiven inhaltlichen Debatten um programmatische Kernthemen. Man kann nur hoffen, dass sich atmosphärisch ein Zusammenwirken dieser drei unterschiedlichen Kleinparteien wenigstens ansatzweise einstellt. Daran kann es aber auch scheitern.
siehe auch:
http://www.sueddeutsche.de/politik/jama ... -1.3753693


Den Artikel habe ich auch gelesen. Danach nehme ich noch eine Prise FDP negativ gepolten Fokus und zur Abrundung die FAZ zur Tastatur, wenn ich Zeit habe auch noch Die Zeit. ;)

So rundet sich das Bild, dass wir eigentlich nichts von dem wissen, was in den Runden tatsächlich vor sich geht. Ich weiß nur, dass sie verdammt sind zum Erfolg. Warten wir mal den Sonntagabend ab.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Fr 17. Nov 2017, 19:55

jack000 hat geschrieben:(17 Nov 2017, 18:45)

Aber insgesamt eine sehr verzwickte Situation. Derzeit sind die Verhandlungen an die Wand gefahren und Neuwahlen würden im Prinzip ein sehr ähnliches Ergebnis bringen.

Sollten die sich trotz alledem irgendwie einigen, würden die Beteiligten Parteien in der Wählergunst ziemlich absaufen, da ja eine jede der beteiligten Parteien üble Kröten schlucken müsste (Anders als z.B. bei CDU/FDP oder SPD/Grüne Regierungen).


Das glaube ich auch, dass alle Parteien, auch die in der Opposition befindlichen, bei Neuwahlen einen Preis an Stimmverlust zu zahlen hätten. Man wäre ergo nach wie vor auf ein Viererbündnis angewiesen. So gesehen, sollte man weiter machen, auch wenn der Weg zusehends steiniger ist.
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Re: Was haltet ihr von Neuwahlen im Dezember?

Beitragvon Cat with a whip » Fr 17. Nov 2017, 20:25

Ein Terraner hat geschrieben:(05 Nov 2017, 11:58)

Es wurde gewählt und das Ergebnis steht fest, Wenn Merkel ein Problem mit einer Minderheitregierung hat dann soll das nicht unser Problem sein. Demokratie bedeutet nicht, solange durchrühren bis einem das Ergebnis passt.

Absolut. Notfalls kann ja Merkel+Lindner anstatt der Grünen die Halbnazis ins Boot holen. Gäbe auch von den Inhalten mehr Überschneidungen.
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Re: Was haltet ihr von Neuwahlen im Dezember?

Beitragvon CaptainJack » Fr 17. Nov 2017, 21:34

KarlRanseier hat geschrieben:(17 Nov 2017, 17:18)

Die Grünen sollen schon wieder umgekippt sein. Ich dachte immer, in dem Bereich sei Herr Seehofer die größte Fachkraft, aber die Grünen holen mächtig auf.


Anscheinend wollen da 2 -3 grüne Herrschaften auf Teufel komm raus Minister(in) werden.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Uffzach » Fr 17. Nov 2017, 23:03

JJazzGold hat geschrieben:(17 Nov 2017, 12:12)

Und was folgt dann?

Das Ende der Ära Merkel :D
Für die Freiheit des sprachlichen Ausdrucks !
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Re: Was haltet ihr von Neuwahlen im Dezember?

Beitragvon KarlRanseier » Fr 17. Nov 2017, 23:47

Cat with a whip hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:25)

Absolut. Notfalls kann ja Merkel+Lindner anstatt der Grünen die Halbnazis ins Boot holen. Gäbe auch von den Inhalten mehr Überschneidungen.



Richtig. FDP und AfD passen besser zusammen, als man auf den ersten Blick meinen könnte. Dann gibt es Steuersenkungen für jene Hoteliers, Apotheker und Rechtsanwälte, die keinen "Migrationshintergrund" (vor allem "Ossi", Franzose, Nordafrikaner, Araber oder Italiener) haben und vor allem keine Muslime oder gar Frauen sind! :thumbup: Steuerbefreiungen gibt es dann für millionenschwere Erben und Gammler, sofern sie einen "Ariernachweis" vorlegen können.

CDU und CSU können mit allen koalieren. Die CSU will unbedingt den Auto fahrenden Pöbel abkassieren, und die CDU will die Kanzlerin stellen. Beides steht nicht im Widerspruch zu den Zielen der anderen Parteien.
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Re: Was haltet ihr von Neuwahlen im Dezember?

Beitragvon unity in diversity » Sa 18. Nov 2017, 05:48

Cat with a whip hat geschrieben:(17 Nov 2017, 20:25)

Absolut. Notfalls kann ja Merkel+Lindner anstatt der Grünen die Halbnazis ins Boot holen. Gäbe auch von den Inhalten mehr Überschneidungen.

Wenn man das macht, gehen zwei wichtige Themen verloren.
Themen, bei denen man von der Regierungsbank, über die Opposition, bis hin zu Medien um Konsens bemüht war.
Trotzdem konnte man das Volk damit in zwei Lager teilen.
Gegner waren leicht matt zu setzen, indem man ihnen ihren privaten Egoismus vorwarf, mit dem sie das gute und große gesellschaftliche Gesamtbild beschädigen.
Man bräuchte von daher neue Themen, aber so, daß die Opposition weiterhin keine Zähne zeigen darf.
Welche Themen schlägst du vor?
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Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den Divided States of America)
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon schelm » Sa 18. Nov 2017, 07:17

pikant hat geschrieben:(17 Nov 2017, 12:56)

Ihre Horrorvisioen, die nicht eingetroffen sind, spielen keine Rolle

wir haben in diesem Jahr 90 000 Fluechtlinge, wo der Familiennachzug ausgesetzt worden ist - bei 0.5 Quote laut Bundesamt fuer Migration und Fluechtlingen sind dans 2018 etwa 45 000 zu erwarten plus minus 10 000.
um diese Zahl geht es aktuell.

Familiennachzug muss uebrigens 3 Monate nach Asylgewaehrung beantragt werden, ansonsten geht das nur noch nach Einzelfallpruefung und unverbindlich.

Das sind Nebelkerzen für Dummies, die die Politik da wirft. Die einzig entscheidende Größenordnung ist die Zahl derer die bleiben werden. Abschiebepraxis ( nationale " Kraftanstrengung " ), 3 Jahresfrist für unbegrenzten Aufenthalt / Dauer der Konflikte und die Klageflut gegen ablehnende Asylbescheide deuten anzunehmenderweise auf eine Größenordnung von (mindestens ) um die 1 Million die bleiben, nimmt man 1,5 Mio seit 2014 zugrunde.

Und diese 1 Mio wird expandieren, so oder so. Wiederholt sich der Ablauf seit 1973 bezüglich der türkischstämmigen Einwanderung, dann hätten wir in 30 - 40 Jahren eine Verzehnfachung dieser Population, durch Importbräute /Vermehrung oder Heirat einheimischer Frauen, die dann traditionell zu konvertieren haben. Gleichwohl altert und schrumpft die angestammte Bevölkerung in diesen 30 - 40 Jahren weiter, sähe sich dann einer gesamt muslimischen Bevölkerungsgruppe von um die 20 Mio gegenüber.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 18. Nov 2017, 07:29

Tja, der Islam gehört zu Deutschland. Entweder lernt schon diese Bundesregierung, das als selbstverständlichen Teil des Lebens im Land zu begreifen oder es wird ein Durchlauf für die erste andere Partei, die das merkt.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 07:49

Uffzach hat geschrieben:(17 Nov 2017, 23:03)

Das Ende der Ära Merkel :D


Ja mei...
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 07:52

pikant hat geschrieben:(17 Nov 2017, 13:51)

man hoert gar nichts, wer welche Ministerium bekommen soll und auch von neuen Zuschnitten nichts in der Presse.
das muss ja auch noch verhandelt werden bis Montag


Die Ministerien werden erst in den Koalitionsverhandlungen endgültig festgezurrt werden. Schlimmer als Gabriel, kann ein grüner Außenminister auch nicht sein. Ich fürchte nur, dass er auch nicht besser sein wird.
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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon JJazzGold » Sa 18. Nov 2017, 08:01

relativ hat geschrieben:(17 Nov 2017, 13:51)

Natürlich könnten sie sich in die Opposition zurückziehen.
Sie kündigt der Schwesterpartei und zieht sich auf die Länderpolitik zurück. Muss sich eben damit abfinden, daß sie dann Bundespolitisch erstmal nix mehr zu melden haben.
Also der Grund ist wohl eher der bundespolitische Machterhalt.
Btw. der SPD ist auch noch nicht raus aus der Sache. Denn sollte Jamaika scheitern, dann erhöht sich der öffentliche Druck auf die SPD nochmal drastisch. Es wird spannend zu sehen was die SPD dann macht, denn es könnte sein, daß sie dann nach diesen öffentlichen Druck , bei evtl. Neuwahlen dann noch schlechter dastehen, als die gescheiterten Koalisten.


Dass CDU und CSU sich in Minderheitsregierung und Opposition trennen, halte ich zu diesem Zeitpunkt für unwahrscheinlich.

Nach Neuwahlen werden alle schlechter dastehen, nicht nur die SPD.

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Re: Jamaika: Die neue Bundesregierung

Beitragvon Wähler » Sa 18. Nov 2017, 10:24

http://www.handelsblatt.com/politik/deu ... 01362.html
Handelsblatt 18. November 2017 Deadline am Sonntag, 18 Uhr – vielleicht
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt sagte im „Heute Journal“ des ZDF, ihre Partei sei auch beim besonders umstrittenen Punkt des Familiennachzugs von Flüchtlingen zu Zugeständnissen bereit. „Wir sind der CSU in dieser Frage sehr weit entgegengekommen.“ So hätten die Grünen etwa Vorschläge für einen geordneten Familiennachzug gemacht, damit die Kommunen nicht überfordert werden. „Wir verhandeln über alles“, sagte Göring-Eckardt. Dies müsse aber für alle Parteien gelten. „Was nicht sein kann, ist, dass eine Partei sagt: Wir verhandeln über eine Sache - und zwar komplett - gar nicht.“

Allerdings beharrte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer, auf dem Regelwerk von CDU und CSU zur Flüchtlingsfrage, das einen Familiennachzug ausschließt. „Wir haben lange genug gebraucht, um diese gemeinsame Position zu erarbeiten. Nun haben wir sie. Jetzt setzen wir sie natürlich auch durch“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Samstag).

Da setzt jemand den Grünen die Pistole auf die Brust. Es könnte sich rächen, dass das Thema Flüchtlinge und Migration während des Wahlkampfes nicht ausreichend konstruktiv thematisiert worden ist. Die CSU sollte so klug sein, den Machtkampf im regionalen Bayern von ihrer Rolle auf Bundesebene stärker getrennt zu betrachten.
siehe auch:
http://www.br.de/nachrichten/jamaika-so ... s-100.html
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