Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

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Pro&Contra
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Pro&Contra » Di 12. Sep 2017, 16:56

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:55)

Egal was du rauchst, nimm weniger davon.

--X


:D
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
schelm
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon schelm » Di 12. Sep 2017, 16:56

think twice hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:01)

Martin Schulz ist weder ein Lügner, ein Spinner noch eine tragische Figur. Er hat sich der Herausforderung gestellt, gegen die stärkste Kanzlerin aller Zeiten anzutreten. Ein aussichtsloses Unterfangen, wie er sicher selbst weiss. Aber einer muss den Gegenkandidaten machen und ich finde es sehr tapfer, dass er sich dazu bereit erklärt.

Die Leute, die ihn unbegruendet beschimpfen und beleidigen, sollen halt Gauland, Merkel, Lindner oder Wagenknecht wählen.

Allein an dem Threadtitel erkennt man schon, wohin die Reise gehen soll....

Welche Kanzlerin war denn die zweitstärkste ?
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Bleibtreu
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bleibtreu » Di 12. Sep 2017, 16:57

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:40)

Und der gerät selbst gerade ins Trudeln .

Gysi faellt mich noch ein. Seinen Reden zuzuhoeren war ein wahrer Genuss! Aber der ist nicht mehr richtig im Geschaeft, oder?

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:43)

Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln ... ES IST BUNDESTAGSWAHL. Und bei dieser Wahl haben im demokratischen Prozeß ALLE Parteien den Anspruch das MAXIMALE Ergebnis zu erzielen. Und für die SPD muss das max. Ziel BUNDESKANZLER heißen. Wenn sich die FDP im Wahlkampf dahingehend positioniert zu sagen, wir kämpfen für SCHWARZ-GELB, dann ist das OK. Und nein, ich mag den Schulz auch nicht ... und werde trotzdem SPD wählen.

--X

Natuerlich wird bei euch bald gewaehlt. Und natuerlich soll und muss er sich bestmoeglich verkaufen. Das tut er mE aber nicht mit seinem wirren Gerede "ich werde BundesKanzler, Merkel kann meine VizeKanzlerin werden". Das ist einfach nur laecherlich. :D

Aber wenn sich jetzt alle Parteien mit ihren Kandidaten nur für irgendwelche Koalitionen kämpfen, weil man gegen Merkel eh nicht gewinnen kann, kann können wir den DEMOKRATISCHEN PROZEß EINER BUNDESTAGSWAHL auch gleich lassen. Dann stellt die CDU von Gottes Gnaden halt immer den Kanzler und der Rest gibt sich mit dem zufrieden, was so vom Tisch fällt.

Koalitionen sind normal, wo es keine Partei mit absoluter Mehrheit gibt. Gibt es eine solche in D? Sehe ich nicht. Erst recht nicht die SPD. Gute OppositionsArbeit gehoert uebrigens auch in die politische Landschaft, wie hier von Vielen wohl vergessen wird. Und nein, ich halte eine weitere GroKo fuer schlecht - ganz schlecht. Genau darauf scheint es Schulz aber abgesehen zu haben. Wurde im TVDuell mit Merkel ueberdeutlich. Ebenso in dem im EB angefuehrten Spruch, Merkel koenne in seinem Kabinett VizeKanzlerin werden. DANN hast du wieder was du nicht willst: LordKanzlerin Merkel von G'ttes Gnaden und einen Schulz, der nach ihrer Pfeife tanzt, wie seine Vorgaenger - na dann, wohl bekomm's! ;)
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Di 12. Sep 2017, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 16:58

think twice hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:54)

Ja, aber das ist ja grade die Leistung von Lindner. Seinen Wählern fällt das nicht auf. :D


Wenn Figuren wie Dobrindt in einem deutschen Regierungskabinett herumlaufen, dann wird man auch Lindner ertragen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon jorikke » Di 12. Sep 2017, 16:58

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:19)

Die SPD bekommt seit vielen Jahren immer dieses selbstlosen Tipps von Konservativen, die es gut mit ihr meinen. :D


Bei der derzeitigen Überlegenheit der Konservativen steht ihnen doch etwas mitleidiges Verständnis gut zu Gesicht. :p
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 12. Sep 2017, 17:00

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:51)

Herr Gabriel hat dreimal gekniffen, die Verantwortung für seine Partei zu übernehmen. Herr Schulz kommt aus Brüssel und versucht seit 6 Monaten, der Partei wieder ein klareres Profil zu verschaffen, was sich in den 4 Punkten Lohngerechtigkeit, Rentengerechtigkeit, Chancengleichheit durch Bildung und europäische Solidarität durchaus traditionsgemäß widerspiegelt. Ein Anfang ist also gemacht, auch wenn sich das wohl noch nicht in einem Wahlerfolg widerspiegeln wird. Warten wir doch erst einmal ab, wie nachhaltig die Profilierung im Ansatz anhält.

Zum einen hat Schulz das Problem das es Deutschland zu gut geht und zum anderen profilieren sich alle mit Scheinproblemen. Die echten Probleme werden nicht mal angedacht. Keiner sieht das das Justizwesen noch arbeitet wie im 19.Jahrhundert. Keiner will sehen wie die Konzerne ihre Interessen im Bundestag vertreten während die der kleinen Leute gar nicht zählen. Keiner baut ernsthaft bürokratische Hürden ab. Es wird weiter mit Vorschriften und Verordnungen um sich geworfen. Offensichtlich fehlt die Kraft schwierige Dinge anzupacken. Erst wenn wieder gar nix mehr geht in D. darf die SPD wieder ran und mit unpopulären Maßnahmen die Karre aus dem Dreck ziehen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 17:00

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:51)

Herr Gabriel hat dreimal gekniffen, die Verantwortung für seine Partei zu übernehmen.

Herr Gabriel hat für Herrn Schröder den aussichtslosen Kampf um Niedersachsen geführt, obwohl jener ihn gedemütigt und benutzt hat. Ich habe wenig Sympathie für ihn, aber es ist durchaus nicht so, dass Herr Gabriel kein Kämpfer wäre. Er hätte mit einer Kandidatur weder sich noch der SPD gedient. Das zu erkennen und zu handeln ist auf keinen Fall dumm, es ist auch nicht schwach.

Herr Schulz kommt aus Brüssel

Wo für ihn nichts mehr zu holen und seine Ablösung zwischen den Fraktionen bereits samt Datum, zunächst vertraulich, ausgehandelt war

und versucht seit 6 Monaten, der Partei wieder ein klareres Profil zu verschaffen

indem er absolut nichts von Interesse verkündet, mit seinen alten Positionen weder bricht noch zu ihnen steht, der SPD keinerlei Auftrag formuliert. Er wird die Wahl verlieren. Jeder weiß es. Allenfalls spannend dürfte für die Partei, den Wähler weniger, sein ob er erwartbar schlecht, nicht ganz so schlecht oder noch viel schlechter abschneidet. Das lebt vorrangig davon, welche Schnitzer sich AfD, Linke und FDP erlauben. Die Grünen finden ja faktisch nicht statt.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 12. Sep 2017, 17:01

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:58)

Wenn Figuren wie Dobrindt in einem deutschen Regierungskabinett herumlaufen, dann wird man auch Lindner ertragen.

Da frage ich mich immer warum solche Typen nicht für mehr Aufregung sorgen. Seine Unfähigkeit wird einfach von allen hingenommen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 17:01

jorikke hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:58)

Bei der derzeitigen Überlegenheit der Konservativen steht ihnen doch etwas mitleidiges Verständnis gut zu Gesicht. :p


Eben nicht, zumal ja auch viele Konservative auch nicht wirklich glücklich mit der Union sind. ;)
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 17:02

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:01)

Da frage ich mich immer warum solche Typen nicht für mehr Aufregung sorgen. Seine Unfähigkeit wird einfach von allen hingenommen.


Geht ja auch nicht anders. Er wurde von der CSU dort hingetackert und da traut sich eben auch die Kanzlerin nicht.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon think twice » Di 12. Sep 2017, 17:03

jorikke hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:58)

Bei der derzeitigen Überlegenheit der Konservativen steht ihnen doch etwas mitleidiges Verständnis gut zu Gesicht. :p

Wartet mal ab, wenn die Lordkanzlerin freiwillig abtritt. Ihren Nachfolger kann man heute schon bemitleiden. ;)
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Wähler » Di 12. Sep 2017, 17:08

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:51)
Herr Gabriel hat zweimal gekniffen, die Verantwortung für seine Partei zu übernehmen. Herr Schulz kommt aus Brüssel und versucht seit 6 Monaten, der Partei wieder ein klareres Profil zu verschaffen, was sich in den 4 Punkten Lohngerechtigkeit, Rentengerechtigkeit, Chancengleichheit durch Bildung und europäische Solidarität durchaus traditionsgemäß und modern widerspiegelt. Ein Anfang ist also gemacht, auch wenn sich das wohl noch nicht in einem Wahlerfolg widerspiegeln wird. Warten wir doch erst einmal ab, wie nachhaltig die Profilierung im Ansatz anhält.

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:00)
indem er absolut nichts von Interesse verkündet, mit seinen alten Positionen weder bricht noch zu ihnen steht, der SPD keinerlei Auftrag formuliert. Er wird die Wahl verlieren. Jeder weiß es. Allenfalls spannend dürfte für die Partei, den Wähler weniger, sein ob er erwartbar schlecht, nicht ganz so schlecht oder noch viel schlechter abschneidet. Das lebt vorrangig davon, welche Schnitzer sich AfD, Linke und FDP erlauben. Die Grünen finden ja faktisch nicht statt.

Dass halte ich für völlig übertrieben, dass Niedriglohnsektor, Altersvorsorge, Chancengleichheit durch Bildung und europäische Kooperation keine wichtigen Themen für viele Wähler sind. Mit fortschreitender Digitalisierung werden diese Themen sogar noch interessanter und bedeutsamer.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 17:12

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:57)

Gysi faellt mich noch ein. Seinen Reden zuzuhoeren war ein wahrer Genuss! Aber der ist nicht mehr richtig im Geschaeft, oder?

Der ist faktisch in Rente und das ist nach dem immerhin dritten Anlauf zum Aufhören auch verdient. Man muss auch sagen, es ist an der Zeit. Er hatte seine großen Momente und er hatte auch viele Augenblicke, die die Erinnerung gnädig übergeht. Er sollte nicht dem Beispiel seines Freundes Lothar Bisky folgen. Oder Oskar Lafontaine.

Koalitionen sind normal, wo es keine Partei mit absoluter Mehrheit gibt. Gibt es eine solche in D?

Es bestand zur letzten Wahl die berechtigte Hoffnung auf eine absolute Mehrheit der beiden Unionsparteien. Derzeit sieht es nicht so aus, entschieden wird erst am Wahlabend. Scheiden die Grünen aus, könnte es wieder näher rücken. Insgesamt sind Mehrheiten einer einzelnen Fraktion für Deutschland eher untypisch. Die Union begann mal mit vierer- oder Fünferkoalition, ich weiß nicht mehr.

Gute OppositionsArbeit gehoert uebrigens auch in die politische Landschaft, wie hier von Vielen wohl vergessen wird. Und nein, ich halte eine weitere GroKo fuer schlecht - ganz schlecht. Genau darauf scheint es Schulz aber abgesehen zu haben. Wurde im TVDuell mit Merkel ueberdeutlich.

Es wäre für die SPD gut, sich zu sortieren. Kampf um wenige herausragende Posten statt Befriedung mit tief gestaffelten Belohnungsstufen. Zuspitzung und Herausbildung von politischen Ansätzen und Alternativen, notfalls auch mit etwas innerem Streit, aber auf einer irgendwie gelebten programmatischen Grundlage. Da könnte irgendwas reifen, mit wem und im Streit mit wem auch immer. Zur Zeit ist einfach nichts da.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 17:13

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:55)

Egal was du rauchst, nimm weniger davon.

--X

Wolltest du nicht den Prozess einer demokratischen Wahl einstellen?
Weil ja eh alles feststeht?
Tut mir leid, das ich widerspreche.
Die Farbe der Koalition steht eben nicht fest.
Deswegen geh wählen.
Und unterstell mir nicht irgendeinen Dreck.
Das hast du nicht nötig.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon X3Q » Di 12. Sep 2017, 17:14

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:13)

Wolltest du nicht den Prozess einer demokratischen Wahl einstellen?
Weil ja eh alles feststeht?
Tut mir leid, das ich widerspreche.
Die Farbe der Koalition steht eben nicht fest.
Deswegen geh wählen.
Und unterstell mir nicht irgendeinen Dreck.
Das hast du nicht nötig.

Nein, wollte ich nicht. Nimm trotzdem weniger ...

--X
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 17:16

Wähler hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:08)

Dass halte ich für völlig übertrieben, dass Niedriglohnsektor, Altersvorsorge, Chancengleichheit durch Bildung und europäische Kooperation keine wichtigen Themen für viele Wähler sind.

Da gäbe es sicher interessantes zu zu sagen. Macht der Kandidat der SPD nicht. Zugegeben, die Konkurrenz treibt ihn nicht gerade dazu.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon KarlRanseier » Di 12. Sep 2017, 17:20

pikant hat geschrieben:(12 Sep 2017, 13:44)

keiner wird gezwungen SPD-Vorsitzender zu werden!



Und wieso nicht? Kann man nicht GeHartzte dazu zwingen, diesen überaus einfachen Job, bei dem man allerdings viel ertragen und sich öffentlich lächerlich machen muss, zu übernehmen?
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 17:23

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 18:14)

Nein, wollte ich nicht. Nimm trotzdem weniger ...

--X

Unterstellungen werden eben auch nicht wahrer,
auch wenn man sie immer wieder einstellt!
Das ist für manche User hier eben ein Problem.
Zum Thema.: Schultz ist möglicher Koalitionspartner.
Andere auch, so ist Demokratie.
Und damit hast du welches Problem?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Praia61 » Di 12. Sep 2017, 17:24

Mahmoud hat geschrieben:(12 Sep 2017, 14:50)

Das finde ich jetzt reichlich daneben. Mir ist Einer, der von "Unten" kommt und vielleicht auch mal in Abgründe geschaut hat zehnmal lieber als so ein aalglatter Politprofi.
Das zumindest spricht für Schulz. Und sprach auch für Fischer.

Tatsachen sind nie daneben.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Praia61 » Di 12. Sep 2017, 17:26

relativ hat geschrieben:(12 Sep 2017, 15:38)

Das du nicht fürs Volk sprichst und mit Ironie wohl wenig anfangen kannst.

Und dass du nicht zwischen das und dass unterscheiden kannst.

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