Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon X3Q » Di 12. Sep 2017, 16:23

think twice hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:15)

Hat schon jemand herausgearbeitet, warum Schulz ein Spinner, Lügner und was weiss ich ist oder reicht das Kreischen:

"Er ist ein Spinner und Lügner! Basta!"

Schulz ist halt von der SPD. Dann ist man von allem immer irgendwie etwas. Wozu dann noch eine Begründung?

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think twice
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon think twice » Di 12. Sep 2017, 16:24

Europa2050 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:17)

Obwohl ich das auch tun werde, stimme ich deinem Post uneingeschränkt zu und zolle Martin Schulz für seinen Einsatz für die SPD und auch die parlamentarische Demokratie in Deutschland jederzeit Respekt.

Soviel Achtung muss auch über die politischen Vorstellungen hinweg drin sein.

Ja, sogar ich zolle meinem Lieblingsfeind Lindner Respekt, dass er seine Truppe in kurzer Zeit wieder salonfähig gemacht hat. Ich verstehe nicht, was man an der Partei findet und gehe in kleinster Weise mit ihnen konform, aber von Lindner ist es auf jeden Fall eine Leistung.
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 16:25

think twice hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:20)

Muss man ja auch nicht. Aber man sollte seine Abneigung schon begründen, wenn man sich zu massiven Beleidigungen hinreißen lässt. So was sage ich ja nicht mal über Christian Lindner. :cool:

Das ist vielleicht dein Fehler. Wegen Lindners Äußerungen habe ich mich gründlichst rasiert.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon X3Q » Di 12. Sep 2017, 16:25

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:08)

Es war der beste Job, den er kriegen konnte, nachdem sein EU-Job turnusmäßig an die Konservativen gehen sollte. Die einzige Chance, sich noch eine Weile maximal zu bereichern und im Anschluß im SPD-Filz irgendwo unterzukommen. Clever von Gabriel. Opportunistisch-berechenbar von Schulze.

Geht es nicht vielleicht noch eine Nummer billiger?

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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 16:27

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:25)

Geht es nicht vielleicht noch eine Nummer billiger?

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Bestimmt, wenn der Wahlkampf schon so zahm ist, dann ist wenigstens im Forum ein wenig Stimmung.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 16:29

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:25)

Geht es nicht vielleicht noch eine Nummer billiger?

Nein, billiger als Schulz war ein Platzhalter für Gabriel nicht zu kriegen. Teuer genug. Es gibt an der SPD sicher schätzenswerte Aspekte, wie ja auch die FDP nicht auf Lindners Boygroup mit ihrem Populismus und ihrer Beliebigkeit zu reduzieren geht. Aber dieser Kandidat ist von Anfang an nicht auf Sieg berechnet und das weiß er auch. Wenn er zwischenzeitlich an seinen eigenen PR-Gag geglaubt hat, dann war das ein Fehler, den er inzwischen eingesehen haben dürfte.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bleibtreu » Di 12. Sep 2017, 16:32

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:23)

Schulz ist halt von der SPD. Dann ist man von allem immer irgendwie etwas. Wozu dann noch eine Begründung?

--X

In der SPD gab es Frueher sehr gute Leute. Ich habe also mit der Partei per se kein Problem. Schulz gehoert fuer mich absolut nicht zu diesem Personenkreis. Warum ich was ueber ihn denke kannst du hier finden: viewtopic.php?p=3999800#p3999800 Halt erst lesen. Das hilft meist. Du darfst ihn trotzdem weiterhin toll finden. Gehoert im Pluralismus dazu das auszuhalten. :)
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 16:34

Na ja, Schultz ist immerhin ein Kämpfer.
Also weder noch!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 16:35

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:32)

In der SPD gab es Frueher sehr gute Leute. Ich habe also mit der Partei per se kein Problem. Schulz gehoert fuer mich absolut nicht zu diesem Personenkreis. Warum ich was ueber ihn denke kannst du hier finden: viewtopic.php?p=3999800#p3999800 Halt erst lesen. Das hilft meist. Du darfst ihn trotzdem weiterhin toll finden. Gehoert im Pluralismus dazu das auszuhalten. :)


In der FDP und selbst in der Union gabe es früher auch mal gute Leute, habe ich selber noch miterlebt, auch wenn es kaum zu glauben ist.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bleibtreu » Di 12. Sep 2017, 16:38

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:35)

In der FDP und selbst in der Union gabe es früher auch mal gute Leute, habe ich selber noch miterlebt, auch wenn es kaum zu glauben ist.

Das ist das wahre Elend in der aktuellen PolitikLandschaft: Ausser Macron faellt mir in Europa kein Politiker ein, der endlich mal wieder was bewegt und mich fuer diese Branche erwaermen kann. :|
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon yogi61 » Di 12. Sep 2017, 16:40

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:38)

Das ist das wahre Elend in der aktuellen PolitikLandschaft: Ausser Macron faellt mir in Europa kein Politiker ein, der endlich mal wieder was bewegt und mich fuer diese Branche erwaermen kann. :|


Und der gerät selbst gerade ins Trudeln .
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 16:42

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:32)

In der SPD gab es Frueher sehr gute Leute. Ich habe also mit der Partei per se kein Problem. Schulz gehoert fuer mich absolut nicht zu diesem Personenkreis. Warum ich was ueber ihn denke kannst du hier finden: viewtopic.php?p=3999800#p3999800 Halt erst lesen. Das hilft meist. Du darfst ihn trotzdem weiterhin toll finden. Gehoert im Pluralismus dazu das auszuhalten. :)

Mit Herrn Schulze verbindet sich keine thematische Alternative zu Merkels CDU, selbst das Personal ist kein Gegenpol - wo die Union eine faktenresistente Stammtisch-Fratze für das Innere aufbietet, hält die SPD mit Maas mit. Wo die Union mit der CSU Merkels klares Bekenntnis zu Asyl und Zuwanderung verwässert, hat die SPD gar keine wahrnehmbare Position - und das finde ich sehr schade. Die Grünen wissen nicht, welche Vision sie von einer theoretisch denkbaren Regierung mit der SPD haben sollen und Linke und FDP sehen ihn jeweils im Grunde nicht das Boot rudern, in dem sie sitzen wollen. Nicht mal in Sachen AfD ist klar, ob die Schulz-Kampagne nun Konkurrent oder Gegner sein will. Auch als Anführer einer scharfzüngigen Opposition ist der farblose Agenda-Aktenkoffer mit seinen ehemals mainstreamigen, schlicht asozialen Einlassungen absolut unbrauchbar. Was sollte man mit der Wahl dieses Angebotes wollen außer eine SPD um der SPD willen zu wählen, weil ganz abstrakt und vom Kandidaten losgelöst vielleicht eine SPD nötig erscheint? Man kann das so klar sagen: Egal, was man von der SPD erhofft, welche von vielen widerstreitenden Rollen man ihr zudenkt, diese Person ist dafür kein Aushängeschild. Everybody's Steiß macht die Wähler nicht so heiß.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon X3Q » Di 12. Sep 2017, 16:43

Bleibtreu hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:32)

In der SPD gab es Frueher sehr gute Leute. Ich habe also mit der Partei per se kein Problem. Schulz gehoert fuer mich absolut nicht zu diesem Personenkreis. Warum ich was ueber ihn denke kannst du hier finden: viewtopic.php?p=3999800#p3999800 Halt erst lesen. Das hilft meist. Du darfst ihn trotzdem weiterhin toll finden. Gehoert im Pluralismus dazu das auszuhalten. :)

Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln ...
ES IST BUNDESTAGSWAHL. Und bei dieser Wahl haben im demokratischen Prozeß ALLE Parteien den Anspruch das MAXIMALE Ergebnis zu erzielen. Und für die SPD muss das max. Ziel BUNDESKANZLER heißen. Wenn sich die FDP im Wahlkampf dahingehend positioniert zu sagen, wir kämpfen für SCHWARZ-GELB, dann ist das OK. Aber wenn sich jetzt alle Parteien mit ihren Kandidaten nur für irgendwelche Koalitionen kämpfen, weil man gegen Merkel eh nicht gewinnen kann, kann können wir den DEMOKRATISCHEN PROZEß EINER BUNDESTAGSWAHL auch gleich lassen. Dann stellt die CDU von Gottes Gnaden halt immer den Kanzler und der Rest gibt sich mit dem zufrieden, was so vom Tisch fällt.

Und nein, ich mag den Schulz auch nicht ... und werde trotzdem SPD wählen.

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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon schelm » Di 12. Sep 2017, 16:44

Mahmoud hat geschrieben:(12 Sep 2017, 13:32)

Martin Schulz hat Merkel einen Posten als Vizekanzler in "seinem" Kabinett angeboten..... :p :p

Ist das nun Zweckoptimismus ?( den er ja verbreiten muss. Würde er die Meinung vertreten, "ich gewinne wahrscheinlich eh nicht", ware das natürlich auch falsch).
Wenn es Zweckoptimismus ist, dann ist er eine sehr tragische Figur, den das hieße ja, das er eine Art Theaterstück aufführt, von dem er selbst nicht überzeugt sein kann...

Oder hat er jeglichen Realitätssinn verloren?

In beiden Fallen käme das nicht gut beim Volk an. Ich glaube, das Volk will weder einen Spinner noch eine tragische Figur.

Was meint Ihr?

Immerhin, ein Fortschritt, dieses Angebot an Merkel. Gabriel wollte sie 2013 noch rückstandsfrei entsorgen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Di 12. Sep 2017, 16:47

yogi61 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:35)

In der FDP und selbst in der Union gabe es früher auch mal gute Leute, habe ich selber noch miterlebt, auch wenn es kaum zu glauben ist.

Heute ist ja der Heiner Geißler gestorben, ein ehemaliger Scharfmacher aus der rechten Ecke der Union, der später mehr ins Soziale argumentierte und sich dafür von Attac und DGB bejubeln ließ, sichtlich in Ermangelung eines Gegenangebots der SPD. Helmut Kohl wollte eine geistig-moralische Wende und selbst der Wehrmacht-Schmidt hatte seine Vorstellungen von einem Deutschland, das vorwärts geht. Die Union unter Merkel kann immerhin vorweisen, dass es den Deutschen gut geht und das Land in der Welt, auch vermittels des Hebels EU, halbwegs was gilt und angesehen ist. Zu einer positiven Idee von Fortschritt, Veränderung und einer Zieldefinition jenseits von "man weiß, was man hat" ist sie nicht bereit, nicht fähig. Es wäre eine gute Funktion der SPD, hier einen Kontrast zu bieten. Da kommt aber nichts. Das ist wirklich schade.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Wähler » Di 12. Sep 2017, 16:51

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:42)
Mit Herrn Schulze verbindet sich keine thematische Alternative zu Merkels CDU, selbst das Personal ist kein Gegenpol - wo die Union eine faktenresistente Stammtisch-Fratze für das Innere aufbietet, hält die SPD mit Maas mit. Wo die Union mit der CSU Merkels klares Bekenntnis zu Asyl und Zuwanderung verwässert, hat die SPD gar keine wahrnehmbare Position - und das finde ich sehr schade. Die Grünen wissen nicht, welche Vision sie von einer theoretisch denkbaren Regierung mit der SPD haben sollen und Linke und FDP sehen ihn jeweils im Grunde nicht das Boot rudern, in dem sie sitzen wollen. Nicht mal in Sachen AfD ist klar, ob die Schulz-Kampagne nun Konkurrent oder Gegner sein will. Auch als Anführer einer scharfzüngigen Opposition ist der farblose Agenda-Aktenkoffer mit seinen ehemals mainstreamigen, schlicht asozialen Einlassungen absolut unbrauchbar. Was sollte man mit der Wahl dieses Angebotes wollen außer eine SPD um der SPD willen zu wählen, weil ganz abstrakt und vom Kandidaten losgelöst vielleicht eine SPD nötig erscheint? Man kann das so klar sagen: Egal, was man von der SPD erhofft, welche von vielen widerstreitenden Rollen man ihr zudenkt, diese Person ist dafür kein Aushängeschild. Everybody's Steiß macht die Wähler nicht so heiß.

Herr Gabriel hat zweimal gekniffen, die Verantwortung für seine Partei zu übernehmen. Herr Schulz kommt aus Brüssel und versucht seit 6 Monaten, der Partei wieder ein klareres Profil zu verschaffen, was sich in den 4 Punkten Lohngerechtigkeit, Rentengerechtigkeit, Chancengleichheit durch Bildung und europäische Solidarität durchaus traditionsgemäß und modern widerspiegelt. Ein Anfang ist also gemacht, auch wenn sich das wohl noch nicht in einem Wahlerfolg widerspiegeln wird. Warten wir doch erst einmal ab, wie nachhaltig die Profilierung im Ansatz anhält.
Zuletzt geändert von Wähler am Di 12. Sep 2017, 16:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 12. Sep 2017, 16:52

think twice hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:24)

Ja, sogar ich zolle meinem Lieblingsfeind Lindner Respekt, dass er seine Truppe in kurzer Zeit wieder salonfähig gemacht hat. Ich verstehe nicht, was man an der Partei findet und gehe in kleinster Weise mit ihnen konform, aber von Lindner ist es auf jeden Fall eine Leistung.

Er ist Selbstdarsteller. Die Partei ist immer noch da wo sie mit Guido Westerwelle war. Keine neuen Ideen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Bielefeld09 » Di 12. Sep 2017, 16:52

X3Q hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:43)

Ich kann wirklich nur den Kopf schütteln ...
ES IST BUNDESTAGSWAHL. Und bei dieser Wahl haben im demokratischen Prozeß ALLE Parteien den Anspruch das MAXIMALE Ergebnis zu erzielen. Und für die SPD muss das max. Ziel BUNDESKANZLER heißen. Wenn sich die FDP im Wahlkampf dahingehend positioniert zu sagen, wir kämpfen für SCHWARZ-GELB, dann ist das OK. Aber wenn sich jetzt alle Parteien mit ihren Kandidaten nur für irgendwelche Koalitionen kämpfen, weil man gegen Merkel eh nicht gewinnen kann, kann können wir den DEMOKRATISCHEN PROZEß EINER BUNDESTAGSWAHL auch gleich lassen. Dann stellt die CDU von Gottes Gnaden halt immer den Kanzler und der Rest gibt sich mit dem zufrieden, was so vom Tisch fällt.

Und nein, ich mag den Schulz auch nicht ... und werde trotzdem SPD wählen.

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Das geht doch hier um Schulz, oder was?
Aber der demokratische Prozeß in diesem Land ist die Wahl.
Also wähle.
Deine Stimme zählt.
Noch Fragen?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon think twice » Di 12. Sep 2017, 16:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:52)

Er ist Selbstdarsteller. Die Partei ist immer noch da wo sie mit Guido Westerwelle war. Keine neuen Ideen.

Ja, aber das ist ja grade die Leistung von Lindner. Seinen Wählern fällt das nicht auf. :D
Wie kann es sein, dass Europa seine Werte verteidigt, in dem es andere Menschen von seinen Werten ausschließt?
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon X3Q » Di 12. Sep 2017, 16:55

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Sep 2017, 17:52)

Das geht doch hier um Schulz, oder was?
Aber der demokratische Prozeß in diesem Land ist die Wahl.
Also wähle.
Deine Stimme zählt.
Noch Fragen?

Egal was du rauchst, nimm weniger davon.

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