Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

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Wähler
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Wähler » Mi 13. Sep 2017, 07:07

Wähler hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:47)
Inklusion von Behinderten ist nur ein Teilproblem im Bildungswesen. Da es inzwischen in vielen Berufen Fachkräftemangel gibt und dieser auf Grund der Digitalisierung steigen wird, wird die Gesellschaft Anpassungsprozesse auch im Bildungswesen durchlaufen. Das war immer so in der Menschheitsgeschichte. Fachkräfte, die nicht in Deutschland ausgebildet worden sind, können durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU zu uns gelangen, oder über Green Card oder Blue Card aus dem Nicht-EU-Ausland.

Flaschengeist hat geschrieben:(13 Sep 2017, 07:52)
Es gibt aber keinen Fachkräftemangel... Wir haben millionen Arbeitslose in der BRD und EU.

Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage wird immer größer, weil sich Berufsbilder durch die Digitalisierung verändern. Dieses Problem wird uns in Zukunft weiter vermehrt beschäftigen.
Wähler hat geschrieben:(09 Aug 2017, 12:28)
https://www.genios.de/document?id=HB__1 ... t&offset=0
Infografik Handelsblatt 15. Februar 2017 Leergefegt
"Nie seit der Wiedervereinigung war das Angebot an guten Jobs so hoch und die Nachfrage danach so gering wie heute. Immer mehr Unternehmen suchen den Arbeitsmarkt vergeblich ab - und sehen ihre Geschäfte bedroht. Der Fachkräftemangel ist längst zum Wachstumshemmnis geworden und die größte Sorge der Firmenchefs."
Fachkraftstellen bleiben länger unbesetzt und für immer mehr Lehrstellen werden keine interessierten oder geeigneten Bewerber gefunden. Altenpfleger ist übrigens auch ein Mangelberuf. Selbst Zeitarbeitsfirmen für Fachkräfte sehen ihr Geschäft bedroht.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Flaschengeist » Mi 13. Sep 2017, 07:25

Wähler hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:07)

Die Schere zwischen Angebot und Nachfrage wird immer größer, weil sich Berufsbilder durch die Digitalisierung verändern. Dieses Problem wird uns in Zukunft weiter vermehrt beschäftigen.



Dann müßten die Gehälter in der Altenpflege also deutlich steigen.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 13. Sep 2017, 07:36

Wähler hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:00)

Es geht nicht darum, wie leer oder voll eine Rentenkasse ist, sondern dass die ausbezahlte Durchschnittsrente immer weiter Richtung Grundsicherung sinkt.

Der Wert der Rentenpunkte steigt nach wie vor. Bedenklich ist die sinnlose Ausweitung der theoretisch geforderten Einzahlperiode zulasten der Auszahlperiode und der allgemeinen Lebensfreude. Weniger bedenklich, aber die individuelle Rente schmälernd, ist die zunehmende Bereitschaft, mit Abstrichen eher aufzuhören, lange Pausen und Halbzeiten in der Erwerbsbiographie bewusst hinzunehmen und die teilweise extrem langen Studien- und Ausbildungszeiten, die die Neu-Rentner der nächsten 20 Jahre vorweisen. Positiv ist, dass das Thema Übernahme der DDR-Rentenanwartschaften zu teilweise extremen Vorzugskonditionen mehr oder minder ausgestanden ist und weder die Rentenkasse wie vorhergesagt implodiert ist noch die Brüder und Schwestern im Osten Hunger leiden mussten.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon KarlRanseier » Mi 13. Sep 2017, 08:52

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:36)

Der Wert der Rentenpunkte steigt nach wie vor. Bedenklich ist die sinnlose Ausweitung der theoretisch geforderten Einzahlperiode zulasten der Auszahlperiode und der allgemeinen Lebensfreude. Weniger bedenklich, aber die individuelle Rente schmälernd, ist die zunehmende Bereitschaft, mit Abstrichen eher aufzuhören, lange Pausen und Halbzeiten in der Erwerbsbiographie bewusst hinzunehmen und die teilweise extrem langen Studien- und Ausbildungszeiten, die die Neu-Rentner der nächsten 20 Jahre vorweisen. Positiv ist, dass das Thema Übernahme der DDR-Rentenanwartschaften zu teilweise extremen Vorzugskonditionen mehr oder minder ausgestanden ist und weder die Rentenkasse wie vorhergesagt implodiert ist noch die Brüder und Schwestern im Osten Hunger leiden mussten.



Ich finde es wirklich klasse, dass es Merkels Billigwirtschaftsstandort schafft, ostdeutsche Rentner nicht verhungern zu lassen! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Ausbildung und Studium sind den Sozen natürlich, außer im Wahlkrampf, immer ein Dorn im Auge, weshalb man die Rentenansprüche entsprechend senkte. Was fällt dem Pöbel auch ein, dem Staat durch Ausbildung und Studium zur Last zu fallen, wo dieser doch bekanntlich das Geld lieber für Banken, Versicherungen und Steuersenkungen ausgibt?!!

Vielleicht sollte man allen Akademikern generell die Rente streichen. Die verdienen in der Regel so viel Geld, dass sie sich eine "private Altersvorsorge" leisten können, wodurch das Geld direkt bei den lieben Privatversicherern landet. Selbstverständlich müssten sie den Rentenbeiträge trotzdem weiterhin zahlen. :thumbup:
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Aberwitz » Mi 13. Sep 2017, 09:23

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:36)

Der Wert der Rentenpunkte steigt nach wie vor. Bedenklich ist die sinnlose Ausweitung der theoretisch geforderten Einzahlperiode zulasten der Auszahlperiode und der allgemeinen Lebensfreude. Weniger bedenklich, aber die individuelle Rente schmälernd, ist die zunehmende Bereitschaft, mit Abstrichen eher aufzuhören, lange Pausen und Halbzeiten in der Erwerbsbiographie bewusst hinzunehmen und die teilweise extrem langen Studien- und Ausbildungszeiten, die die Neu-Rentner der nächsten 20 Jahre vorweisen. Positiv ist, dass das Thema Übernahme der DDR-Rentenanwartschaften zu teilweise extremen Vorzugskonditionen mehr oder minder ausgestanden ist und weder die Rentenkasse wie vorhergesagt implodiert ist noch die Brüder und Schwestern im Osten Hunger leiden mussten.

Nein, es gibt jetzt sogar 'Die Tafel' in jeder Kleinstadt.
In Großstädten gibt es Initiativen, damit Kinder nicht hungern müssen.
Die Rentenregularien sind seit 1990 gefühlte 13 Mal neu nach unten justiert worden.

Die Rosa Brille zahlt nicht mehr die Krankenkasse.
Gibt 'ne Rosa Brille bestimmt von Armani oder Bugatti oder Ray Ban ?
1.Mose 11,9 :
Daher heißt ihr Name Berlin Babel, daß der HERR daselbst verwirrt hatte aller Länder Sprache und sie zerstreut von dort in alle Länder.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Mahmoud » Mi 13. Sep 2017, 09:41

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:36)

....und weder die Rentenkasse wie vorhergesagt implodiert ist noch die Brüder und Schwestern im Osten Hunger leiden mussten.


Und Du schliesst jetzt daraus, daß die Lage weit weniger schlimm ist als es uns bestimmte Politiker weissmachen wollen? Oh Mann, dein schlecht recherchiertes Geschwätze ist ja kaum zu ertragen.
Du weißt sicher nicht, daß der Bund jedes Jahr Milliarden in die Rentenkasse zuschiesst. 2017 sind es 91 Milliarden!!! Würde der Bund nicht zuschiessen, wäre das nämlich schon längst passiert: Daß die Rentenkassen implodiert wären.

Sollten also die Beiträge erhöht werden? Nein, ganz sicher nicht.
Die Renten gesenkt? Auch nicht!

Also was tun? Die Erhöhung des Renteneintrittsalters ist der beste aller Kompromisse. Wer will, arbeitet länger und geht ohne Abschläge in die Rente. Und wer nicht will, muss eben Abschläge akzeptieren. Man hat immerhin noch eine Wahl. Jedenfalls manchmal.

Wo ist das Problem?
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon aleph » Mi 13. Sep 2017, 11:56

aleph hat geschrieben:(11 Sep 2017, 12:17)

Der Schulz bietet Mutti wieder die Vizekanzlerschaft an. Ich denke, der Typ ist nicht verrückt, sondern wenn ich da richtig zwischen den Zeilen lese: die SPD macht keine weiteren vier Jahre große Koalition und Schulz macht nicht Vizekanzler. Es gibt da zwei Möglichkeiten aus der Sicht von Schulz: Entweder die SPD stellt den Kanzler, auch wenn sie der Juniorpartner ist, oder die CDU muss sich nach anderen Koalitionspartnern umsehen.

Eine dritte Variante wäre: die SPD macht gegen den Wunsch von Schulz wieder eine große Koalition und Schulz wird dabei in seinem Amt als Parteivorsitzender sehr beschädigt und tritt dann vermutlich zurück. Die SPD wäre dann auch beschädigt.

Ich denke, die Opposition wäre das Beste für die SPD. Den die große Koalition hat der CDU genutzt und der SPD geschadet.



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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon aleph » Mi 13. Sep 2017, 11:58

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 09:52)

Ich finde es wirklich klasse, dass es Merkels Billigwirtschaftsstandort schafft, ostdeutsche Rentner nicht verhungern zu lassen! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Ausbildung und Studium sind den Sozen natürlich, außer im Wahlkrampf, immer ein Dorn im Auge, weshalb man die Rentenansprüche entsprechend senkte. Was fällt dem Pöbel auch ein, dem Staat durch Ausbildung und Studium zur Last zu fallen, wo dieser doch bekanntlich das Geld lieber für Banken, Versicherungen und Steuersenkungen ausgibt?!!

Vielleicht sollte man allen Akademikern generell die Rente streichen. Die verdienen in der Regel so viel Geld, dass sie sich eine "private Altersvorsorge" leisten können, wodurch das Geld direkt bei den lieben Privatversicherern landet. Selbstverständlich müssten sie den Rentenbeiträge trotzdem weiterhin zahlen. :thumbup:


Dann wäre das eine Steuer, keine Abgabe. Ist vermutlich verfassungswidrig (auf alle Fälle sittenwidrig). Es gibt übrigens auch gering verdienende Akademiker. Nicht alle Akademiker können sich eine Luxusjacht leisten.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 13. Sep 2017, 12:18

KarlRanseier hat geschrieben:(13 Sep 2017, 09:52)
Ausbildung und Studium sind den Sozen natürlich, außer im Wahlkrampf, immer ein Dorn im Auge, weshalb man die Rentenansprüche entsprechend senkte. Was fällt dem Pöbel auch ein, dem Staat durch Ausbildung und Studium zur Last zu fallen, wo dieser doch bekanntlich das Geld lieber für Banken, Versicherungen und Steuersenkungen ausgibt?!!

Das hat schon der Karl Marx festgestellt: Die Abschaffung von Studiengebühren nützt vor allem der Bourgeoisie und ist für den Arbeiter, der das bezahlen muss, eher indifferent bis negativ. So hat der das ausgedrückt. Wir würden heute wohl Soziologen reden hören von "Umverteilung von unten nach oben".
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Wähler » Mi 13. Sep 2017, 12:46

Flaschengeist hat geschrieben:(13 Sep 2017, 08:25)
Dann müßten die Gehälter in der Altenpflege also deutlich steigen.

Es ist nicht leicht, aussagekräftige Zahlen zu finden:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/a ... 43640.html
FAZ 27. März 2017 Debatte um Pflegeberufe : Wo Pfleger gut verdienen
Eine Fachkraft in der Altenpflege etwa bekam im Jahr 2013 in Schleswig-Holstein im Mittel nur 2325 Euro brutto im Monat, also fast 1000 Euro weniger als der Krankenpfleger im Saarland.

Ihr Ziel ist es eigentlich, die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Nach ihrem Abschluss könnten die Pfleger künftig leichter zwischen den verschiedenen Fachrichtungen hin- und herwechseln, lautet das Argument. Ein gewisser Druck auf die Altenpflege, höhere Gehälter zu zahlen, ist dabei durchaus gewollt. Doch das Vorhaben stockt, obwohl Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) den Gesetzentwurf schon vor einem Jahr durch das Bundeskabinett gebracht haben.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon pikant » Mi 13. Sep 2017, 12:52

Martin Schulz kaempft um jeden Stimme - das finde ich gut.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Charles » Mi 13. Sep 2017, 13:15

Schulz hat gestern gesagt, wenn er Bundeskanzler ist und die AfD-Fraktion Anträge ins Parlament einbringt, die ihm nicht gefallen, dann schmeisst er die Fraktion aus dem Bundestag.

:?: :s
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon aleph » Mi 13. Sep 2017, 13:31

Charles hat geschrieben:(13 Sep 2017, 14:15)

Schulz hat gestern gesagt, wenn er Bundeskanzler ist und die AfD-Fraktion Anträge ins Parlament einbringt, die ihm nicht gefallen, dann schmeisst er die Fraktion aus dem Bundestag.

:?: :s


Vielleicht will er ja Bundestagspräsident werden :D
Jetzt beruhige Dich etwas. Vielleicht gefallen ihm ja die Anträge der AFD. Die AFD hat ja ein breites Spektrum an Wünschen. Wenn die AFD beantragt, dass unsere toitschen Mütter und Väter mehr Rente bekommen, dann wird sich Schulz dem wohl nicht so leicht entziehen können :D
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Mi 13. Sep 2017, 14:16

Der übliche SPD-Auftrieb wahlkämpfender Künstler umfasst wie immer seit den 90ern die ostdeutschen Prinzen, eher Insidern bekannte Autoren und Grafiker, einen altgewordenen Liedermacher und Guenther Grass. Neu oder bemerkenswert vor allem ein jüngerer Komiker, ich glaube es war Jan Dönermann.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Der General » Mi 13. Sep 2017, 15:06

Charles hat geschrieben:(13 Sep 2017, 14:15)

Schulz hat gestern gesagt, wenn er Bundeskanzler ist und die AfD-Fraktion Anträge ins Parlament einbringt, die ihm nicht gefallen, dann schmeisst er die Fraktion aus dem Bundestag.

:?: :s


Ja, wieder mal ein schlimmer Fauxpas den er sich da geleistet hat. So schlimm wie die AfD Fraktion auch sein mag, wird diese in den Bundestag gewählt muß man das akzeptieren und kann dann keinen rausschmeißen wie aus einer Kneipe.

Überhaupt, machte der Martin gestern in dieser Wahlarena einen sehr schlechten Eindruck auf mich. Er war Rhetorisch ziemlich schwach und wusste manchmal überhaupt nicht was er sagen soll.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon pikant » Mi 13. Sep 2017, 15:10

Der General hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:06)

Ja, wieder mal ein schlimmer Fauxpas den er sich da geleistet hat. So schlimm wie die AfD Fraktion auch sein mag, wird diese in den Bundestag gewählt muß man das akzeptieren und kann dann keinen rausschmeißen wie aus einer Kneipe.

.


es werden nur Abgeordneter in den Bundestag gewaehlt und dann koenen Abgeordneter mit der gleichen Grundausdrichtung und oder Parteizugehoerigkeit eine Fraktion bilden.
eine Fraktion kann man nicht in den Bundestag waehlen - das ist unmoeglich.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon CaptainJack » Mi 13. Sep 2017, 15:55

Schulz ist weder ein Spinner noch eine tragische Figur, im Gegenteil, er kämpft bis zum Letzten. Tragisch ist, dass er für die Bevölkerung wesentlich geeigneter wäre (als Merkel), sie aber nicht bekämpfen kann (Hauptthema mit Abstand: Flüchtlings-/Zuwanderungspolitik). Dazu kommt, dass ihn eigene Leute in unschönem Maße konterkarieren (Gabriel). Die paar Stimmen, welche die SPD (durch Gabriel) durch die Deutschtürken bekommt, verliert sie zehnfach durch die deutsche Bevölkerung.
"Im Namen der Toleranz lässt man zu, dass die Intoleranten ihre Infrastruktur aufbauen."
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon Der General » Do 14. Sep 2017, 00:17

pikant hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:10)

es werden nur Abgeordneter in den Bundestag gewaehlt und dann koenen Abgeordneter mit der gleichen Grundausdrichtung und oder Parteizugehoerigkeit eine Fraktion bilden.
eine Fraktion kann man nicht in den Bundestag waehlen - das ist unmoeglich.


Verschone mich bitte mit Deiner typischen Grünen Klugscheißerei !

Dein Beitrag, hat Null Bezug auf das was ich geschrieben hatte.

Sehr Wahrscheinlich wird die AfD bei der kommenden Wahl in den Bundestag einziehen. Leider glaube ich sogar stärker als es die Umfragen Institute momentan erheben.

Das bedeutet, dass es eine AfD Fraktion demnächst geben wird. Diese will nun der Martin, wenn er Kanzler wird bei Anfragen "rausschmeißen", so sein Kontext und das ist völlig neben der Kappe, halt nur nach Stammtisch Manier.

Wenn es so kommt, muß man das akzeptieren und selbst mal in den Spiegel schauen was man alles falsch gemacht hat, dass es soweit gekommen ist.
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon unity in diversity » Do 14. Sep 2017, 01:56

CaptainJack hat geschrieben:(13 Sep 2017, 16:55)

Schulz ist weder ein Spinner noch eine tragische Figur, im Gegenteil, er kämpft bis zum Letzten. Tragisch ist, dass er für die Bevölkerung wesentlich geeigneter wäre (als Merkel), sie aber nicht bekämpfen kann (Hauptthema mit Abstand: Flüchtlings-/Zuwanderungspolitik). Dazu kommt, dass ihn eigene Leute in unschönem Maße konterkarieren (Gabriel). Die paar Stimmen, welche die SPD (durch Gabriel) durch die Deutschtürken bekommt, verliert sie zehnfach durch die deutsche Bevölkerung.

Mehr als der ewige Stellvertreter, kann aus Schulz nicht werden.
Er ist ein fleißiges Parteiarbeitstier, aber kein Parteistratege.
Richtlinienkompetenz geht ihm ab.
Er macht, was ihm gesagt wird.
Schulz war eine klassische Fehlbesetzung.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Martin Schulz - Spinner oder tragische Figur?

Beitragvon aleph » Do 14. Sep 2017, 02:49

Gibt es so eiben strategen in der spd nicht?
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
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