Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 1390
Registriert: Do 19. Jun 2008, 14:08

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon watisdatdenn? » Do 31. Aug 2017, 16:17

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:08)
Selbst die das stecken wir weg, ohne das jemand irgendwelche Einschränkungen hinnehmen muss. So gut geht es uns.

Meine/Deine Krankenkassenbeiträge werden sich ab 2018 aufgrund der Mehrkosten der Flüchtlinge steigen. Das wirst du als politisch interessierter Mensch doch auch mitbekommen haben?
Weniger Geld empfinde ich durchaus als Einschränkung.
Dazu kommt die Einschränkung im Alltag z.B. durch extrem langsam Fahrrad fahrende (und dabei Fahrradweg blockierende) Neudeutsche, auf die Straße pickelnde Neudeutsche, anrempelnde Neudeutsche, krankenwagenblaulicht ignorierende Neudeutsche Autofahrer, meine Frau offen angrinsende Neudeutsche, usw...

Das ist mir die zusatzkosten nicht wert.. Das einzige positive Erlebnis war mit einer syrischen Familie.
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 1587
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 31. Aug 2017, 16:20

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:04)

Dazu sind sich leider viele Leute zu fein. Und ich glaube auch, dass sie einfach zu faul dazu sind. Es gibt viele Möglichkeiten der Partzipation in D.

Jo, aber wer da mitmacht, ist auch selber schuld. Ich kann jeden verstehen, der nicht in einer Partei ist und nicht auf Demos mitlatscht, nicht bei Volksabstimmungen Kreuze malt, nicht wählt, sich um seinen eigenen Kram kümmert und seinen Nachbarn nicht beim Ordnungsamt anschwärzt, wenn er mal wieder Laub verbrennt.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5216
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Bielefeld09 » Do 31. Aug 2017, 16:22

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:04)

Dazu sind sich leider viele Leute zu fein. Und ich glaube auch, dass sie einfach zu faul dazu sind. Es gibt viele Möglichkeiten der Partzipation in D. Aber dort sind Bürger, die nicht von irgendwelchen Parteien und Verbänden deligiert wurden, einfach Mangelware. Ich habe dazu schon die dollsten Ausreden gehört - etwa die, wenn Projekt XYZ dann käme, wäre man schon tot. Deshalb: keine Lust. Kommt dann aber das Projekt, wird ein Riesengeschrei gestartet - allerdings erst, wenn es schon zu spät und der Planfeststellungsbeschluss rechtskräftig ist. Und dann heisst es, man wäre ja nicht gefragt worden, man habe nichts sagen dürfen.

Ich glaube trotzdem, das wer will,
sich jeder an dieser Demokratie beteiligen kann.
Und wenn es nur das Wahkreuz am Wahltag ist.
Und jeder der wählt, wird die Richtung einer möglichen Regierung mitbestimmen.
Das ist aber nicht Quälerei, das ist Freiheit in Verantwortung.
Und wer mehr machen möchte,
der kann sich aktiv in Parteien, Verbänden oder Gruppen engagieren.
Aber nicht nur sofasitzendener Weise mosern.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Wähler
Beiträge: 2967
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Wähler » Do 31. Aug 2017, 16:27

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Aug 2017, 16:55)
Es gibt keinen vernünftigen Grund, sich an der Frage der Parlamentswahl ernsthaft abzuarbeiten. Es wird ein Parlament kommen - so oder so. Es wird vom erweiterten Parlament ein Kanzler gewählt, der wird irgendwelche Minister mitbringen. Es wird weiter besteuert, es wird weiter in die Tasche der Leute gegriffen und ins Leben hineinregiert. Wenn man da nicht für ist, sollte man besser nicht Parteien vergleichen, sondern andere Dinge tun.

Ob Schwarz-Gelb, Jamaika, Große Koalition oder Rot-Rot-Grün, macht schon einen deutlichen Unterschied aus. Sonst wären die Landtagswahlen 2017 nicht so verlaufen, wie sie sind. Allerdings werden die kleinen Parteien wichtiger, weil ein gewisser Überdruss an der Großen Koalition doch zu bemerken ist. Warum also nicht kleine Parteien diesmal wählen. ;)
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
sünnerklaas
Beiträge: 55
Registriert: Do 10. Aug 2017, 14:41

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon sünnerklaas » Do 31. Aug 2017, 16:28

Bielefeld09 hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:07)

Sorry, aber die Flut kommt für jeden.
Nur bauen verantwortungsvolle Menschen Deiche,
um sich und andere Menschen zu schützen.
Und der Bürger kann seine Deichbauer oder seine Sandburgenbauer wählen.
Diese Verantwortung trägt aber jeder Wähler mit seiner Stimme.
Und das sei mir noch erlaubt zu sagen:
Verantwortliche Politiker erhöhen die Deiche Europaweit.



Jeder denkt in diesen Zeit erst einmal an sich. Niemand ist auch nur ansatzweise bereit, auch nur einen Nachteil für sich in Kauf zu nehmen. Deshalb werden im Zweifelsfall fast alle den Saudis ins Gedärm kriechen. Die haben schließlich sehr viel Geld und Öl und sie sind zahlungsfreudige und milliardenschwere Großḱunden und Investoren. Am Ende zählt allein eins: das Geld.
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 1587
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 31. Aug 2017, 16:29

Wähler hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:27)

Ob Schwarz-Gelb, Jamaika, Große Koalition oder Rot-Rot-Grün, macht schon einen deutlichen Unterschied aus. Sonst wären die Landtagswahlen 2017 nicht so verlaufen, wie sie sind. Allerdings werden die kleinen Parteien wichtiger, weil ein gewisser Überdruss an der Großen Koalition doch zu bemerken ist. Warum also nicht kleine Parteien diesmal wählen. ;)

Wenn du unbedingt im Hamsterrad leben willst, geh halt wählen.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 12867
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 31. Aug 2017, 16:35

watisdatdenn? hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:17)

Meine/Deine Krankenkassenbeiträge werden sich ab 2018 aufgrund der Mehrkosten der Flüchtlinge steigen. Das wirst du als politisch interessierter Mensch doch auch mitbekommen haben?
Weniger Geld empfinde ich durchaus als Einschränkung.
Dazu kommt die Einschränkung im Alltag z.B. durch extrem langsam Fahrrad fahrende (und dabei Fahrradweg blockierende) Neudeutsche, auf die Straße pickelnde Neudeutsche, anrempelnde Neudeutsche, krankenwagenblaulicht ignorierende Neudeutsche Autofahrer, meine Frau offen angrinsende Neudeutsche, usw...

Das ist mir die zusatzkosten nicht wert.. Das einzige positive Erlebnis war mit einer syrischen Familie.


Tja, das nennt man Jammern auf hohem Niveau. Wenn du sonst keine Probleme hast ....
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
sünnerklaas
Beiträge: 55
Registriert: Do 10. Aug 2017, 14:41

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon sünnerklaas » Do 31. Aug 2017, 16:37

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:20)

Jo, aber wer da mitmacht, ist auch selber schuld. Ich kann jeden verstehen, der nicht in einer Partei ist und nicht auf Demos mitlatscht, nicht bei Volksabstimmungen Kreuze malt, nicht wählt, sich um seinen eigenen Kram kümmert und seinen Nachbarn nicht beim Ordnungsamt anschwärzt, wenn er mal wieder Laub verbrennt.


Dann soll sich derjenige auch nicht beklagen, wenn es nicht so läiuft wie er es gerne hätte.

Ich höre überall nur "Ich-Will-Das-Alles-Nicht!" und wenn man dann genau nachfragt, was er denn nicht will und wie das denn so umgesetzt werden kann, kommt die gerne mal bockig vorgetragene Antwort "Das-Weiß-Ich-Nicht". Das ist Kleinkindmodus pur.
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 1587
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 31. Aug 2017, 16:40

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:37)

Dann soll sich derjenige auch nicht beklagen, wenn es nicht so läiuft wie er es gerne hätte.
r.

Diese oft gehörte Sentenz ist für sich genommen albern. Wer sich nicht am Verprügeln von Ausländern beteiligt, darf das Ergebnis nicht kritisieren, hätte ungefähr denselben Sinn.
sünnerklaas
Beiträge: 55
Registriert: Do 10. Aug 2017, 14:41

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon sünnerklaas » Do 31. Aug 2017, 16:42

Bielefeld09 hat geschrieben:Aber nicht nur sofasitzendener Weise mosern.

Genau das Problem sehe ich aber bei vielen. Ich komme ja mit solchen Leuten regelmässig in Berührung. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass es da eine sehr ungesunde All-Inclusive-Mentalität inzwischen gibt: Hier-werde-ich-bedient-hier-werde-ich-geholfen. Und wehe das funktioniert nicht.
So kann aber auf die Dauer weder Politik, noch ein Staatswesen funktionieren. Politik funktioniert nun einmal aus der Kunst, Kompromisse zu schließen. Wie soll man aber Kompromisse schließen, wenn nur genörgelt wird und die Leute bei genauerem Hinschauen nicht einmal ansatzweise wissen, was sie wollen?
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5216
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Bielefeld09 » Do 31. Aug 2017, 16:44

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:28)

Jeder denkt in diesen Zeit erst einmal an sich. Niemand ist auch nur ansatzweise bereit, auch nur einen Nachteil für sich in Kauf zu nehmen. Deshalb werden im Zweifelsfall fast alle den Saudis ins Gedärm kriechen. Die haben schließlich sehr viel Geld und Öl und sie sind zahlungsfreudige und milliardenschwere Großḱunden und Investoren. Am Ende zählt allein eins: das Geld.

Den Solibeitrag zahlt doch jeder von uns.
Und wo ist mein Vorteil?
Für meine Familie zahle ich auch.
Ich zahle gerne.
Wo ist mein Vorteil?
Ganz einfach:
Geht es anderen gut, dann geht es mir auch gut.
Warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen?
Und ja, ich gehe jedesmal qualfrei wählen. :)
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Wähler
Beiträge: 2967
Registriert: Di 25. Dez 2012, 13:04

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Wähler » Do 31. Aug 2017, 16:46

Wähler hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:27)
Ob Schwarz-Gelb, Jamaika, Große Koalition oder Rot-Rot-Grün, macht schon einen deutlichen Unterschied aus. Sonst wären die Landtagswahlen 2017 nicht so verlaufen, wie sie sind. Allerdings werden die kleinen Parteien wichtiger, weil ein gewisser Überdruss an der Großen Koalition doch zu bemerken ist. Warum also nicht kleine Parteien diesmal wählen. ;)

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:29)
Wenn du unbedingt im Hamsterrad leben willst, geh halt wählen.

Verstehe nicht, was Du mit Hansterrad meinst. Wenn Du im Niedriglohnsektor arbeitest, dürfte Dir das nicht gleichgültig sein, wenn es zu einer Neuauflage von Schwarz-Gelb kommt. Wenn Du besonders vermögend bist, wäre Dir Rot-Rot-Grün nicht egal. Die Mittelschicht kann noch einmal eine Große Koalition aussitzen, bevor es auch für sie unbequem wird. Die Gesellschaft steht nicht still, auch wenn die Dynamik nicht immer leicht zu erkennen ist.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo ... el_id=1232 (Zugang auch bundesweit)
sünnerklaas
Beiträge: 55
Registriert: Do 10. Aug 2017, 14:41

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon sünnerklaas » Do 31. Aug 2017, 16:46

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:40)

Diese oft gehörte Sentenz ist für sich genommen albern. Wer sich nicht am Verprügeln von Ausländern beteiligt, darf das Ergebnis nicht kritisieren, hätte ungefähr denselben Sinn.


Gibt da ein schönes Beispiel: Stuttgart21. Während der langjährigen Planungsphase, als es reichlich Partizipationsmöglichkeiten gab, hat das niemanden wirklich interessiert. Erst als die Bagger rollten war auf einem Mal Holland in Not. Da war es aber nun einmal definitiv zu spät - der Planfeststellungsbeschluss war rechtskräftig. Die ganze Eskalation wäre nicht notwendig gewesen, hätten sich alle Seiten rechtzeitig drum gekümmert und ihre Interessen wahrgenommen.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 12867
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 31. Aug 2017, 16:46

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:42)

Genau das Problem sehe ich aber bei vielen. Ich komme ja mit solchen Leuten regelmässig in Berührung. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass es da eine sehr ungesunde All-Inclusive-Mentalität inzwischen gibt: Hier-werde-ich-bedient-hier-werde-ich-geholfen. Und wehe das funktioniert nicht.


genauso ist es. Zum Großteil sind es nur Jammerlappen, die sich Deutschland über die Politik beschweren.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
Sole.survivor@web.de
Beiträge: 1587
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 19:37

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Do 31. Aug 2017, 16:51

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:46)

Gibt da ein schönes Beispiel: Stuttgart21. Während der langjährigen Planungsphase, als es reichlich Partizipationsmöglichkeiten gab, hat das niemanden wirklich interessiert. Erst als die Bagger rollten war auf einem Mal Holland in Not. Da war es aber nun einmal definitiv zu spät - der Planfeststellungsbeschluss war rechtskräftig. Die ganze Eskalation wäre nicht notwendig gewesen, hätten sich alle Seiten rechtzeitig drum gekümmert und ihre Interessen wahrgenommen.

Wenn das Interesse war, diesen Bahnhof zu verhindern, gab es im Planverfahren zu keiner Zeit die Möglichkeit, dies zu tun. Ebenso ist "ich will das nicht" kein valider Punkt, den Träger öffentlicher Belange oder Privatpersonen in das Verfahren einbringen können, sei es nun die neue Müllkippe oder die Gülleleitung der neuen AfD-Geschäftsstelle in Braunlage/Harz.
Benutzeravatar
Bielefeld09
Beiträge: 5216
Registriert: Mo 19. Jan 2015, 19:48

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Bielefeld09 » Do 31. Aug 2017, 16:52

sünnerklaas hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:42)

Genau das Problem sehe ich aber bei vielen. Ich komme ja mit solchen Leuten regelmässig in Berührung. Und ehrlich gesagt glaube ich, dass es da eine sehr ungesunde All-Inclusive-Mentalität inzwischen gibt: Hier-werde-ich-bedient-hier-werde-ich-geholfen. Und wehe das funktioniert nicht.
So kann aber auf die Dauer weder Politik, noch ein Staatswesen funktionieren. Politik funktioniert nun einmal aus der Kunst, Kompromisse zu schließen. Wie soll man aber Kompromisse schließen, wenn nur genörgelt wird und die Leute bei genauerem Hinschauen nicht einmal ansatzweise wissen, was sie wollen?

Das müssen die Deichbauer wissen, was zu tun ist,
handeln, erklären und Verantwortung übernehmen.
Wir leben nun mal in einer Welt der Kompromisse.
Und ich habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht.
No Risk, no fun!
So ist das auch mit der Demokratie!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 1390
Registriert: Do 19. Jun 2008, 14:08

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon watisdatdenn? » Do 31. Aug 2017, 16:59

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:35)
Tja, das nennt man Jammern auf hohem Niveau. Wenn du sonst keine Probleme hast ....

Kann sein, ja. Ich hab mein Leben im Griff.

Ich brauch/erwarte nicht viel von der Politik:
-Innere Sicherheit
-Bildung für die Massen
-Infrastruktur (Straßen, Wasser, schienen, Strom, Internet)
-Anreize für neue Technologien
-kein blockieren neuer technologien (drohnen, Hausbau, autonomes fahren usw..)
-minimale soziale absicherung (warme Wohnung + grundgeld von 100€ für jeden)

Sonst brauch ich keinen Staat. Ich bin z.b. eh schon kritisch was die derzeitigen Krankenkassenbeiträge (~600€ im Monat allein für mich und meine Frau zahlt auch noch extra..) angeht, diese werden sogar noch subventioniert durch Steuergeld. Dass diese auch noch steigen werden, wegen einer unnötigen und komplett verfehlten Migrationspolitik geht mir schon auf den Senkel..
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 34307
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon Realist2014 » Do 31. Aug 2017, 17:01

watisdatdenn? hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:59)



Ich brauch/erwarte nicht viel von der Politik:
-
-minimale soziale absicherung (warme Wohnung + grundgeld von 100€ für jeden)

.



du möchtest bei ALG II die Regelsätze von heute 400 Euro auf 100 Euro reduzieren?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Vorstand
Beiträge: 12867
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Lower Bavaria

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 31. Aug 2017, 17:03

watisdatdenn? hat geschrieben:(31 Aug 2017, 17:59)


Sonst brauch ich keinen Staat. Ich bin z.b. eh schon kritisch was die derzeitigen Krankenkassenbeiträge (~600€ im Monat allein für mich und meine Frau zahlt auch noch extra..) angeht, diese werden sogar noch subventioniert durch Steuergeld. Dass diese auch noch steigen werden, wegen einer unnötigen und komplett verfehlten Migrationspolitik geht mir schon auf den Senkel..


Wechsel doch in die PKV
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 1390
Registriert: Do 19. Jun 2008, 14:08

Re: Was tun? - Die Qualen eines Wählers

Beitragvon watisdatdenn? » Do 31. Aug 2017, 17:12

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(31 Aug 2017, 18:03)
Wechsel doch in die PKV

Ich finde die allgemeine Umverteilung prinzipiell nicht schlecht. Ich würde mir nur Leistungsstufen wünschen, ähnlich wie es sie in der Schweiz gibt.
Ich brauch nicht das volle Programm der ärztlichen Versorgung oder so merkwürdige Dinge wie Krankengeld (hab erst vor einem Jahr gelernt dass es so etwas gibt)..

Aber wir kommen vom Thema ab..

Zurück zu „20. Wahlen - Wahlergebnisse“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Europa2050, PeterK und 3 Gäste