Taktische Fehler

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Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 21:14

Wer die derzeitigen Umfragen betrachtet, sieht, dass die SPD drauf und dran ist, das Ergebnis von 2013, evtl sogar das von 2009 zu unterbieten. Nach einem kurzen Medienaufruhr um Schulz scheinen seine Chancen schlechter zu stehen, als die von Sigmar Gabriel oder Peer Steinbrück. Ja, Umfragen sind Momentaufnahmen, aber wohl nichtmal der Tod Angela Merkels vor der Wahl wird wohl noch einen haushohen Sieg der CDU verhindern können. Bei der augenscheinlich schlechten Lage der SPD wäre es mal Zeit aufzuarbeiten, worin ihre Fehler lagen.

Koalition 2013
Der größte Fehler der SPD war wohl die Koalition mit der CDU einzugehen. Wie CDU-Größen zur Beruhigung der eigenen Leute immer sagten "Die SPD mag ihre Themen durchsetzen, aber wir werden dafür wahrgenommen" kommt es auch wieder. Die SPD hat bis auf Steuererhöhungen und Eurobonds ihre Themen durchsetzen können, profitiert aber nicht davon, ganz im Gegenteil. Das war vorhersehbar, ist eine Koalition mit Merkel auch schon zuvor eine giftige Umarmung gewesen.

Das größte Risiko wäre das gewesen, was die SPD hätte eingehen müssen: Rot-Rot-Grün
Es wäre das Versprechen zum Machtwechsel gewesen und hätte entweder eine Entdämonisierung des Bündnisses bedeutet oder eben Chaos. Doch evtl hätte eben dieses Chaos der SPD genützt, sich als staatstragende Partei zu initiieren, die einen stärkeren Stimmenanteil braucht, um eine geregelte Arbeit zu bringen. Im Notfall wäre es eine Rot-Grüne Minderheit geworden, bei vorgezogenen Neuwahlen evtl mit einer Zusammenarbeit der FDP. Die SPD hat die Chance vertan, sich als eine Partei des Aufbruchs aufzustellen und obendrein die Ära Merkel zu beenden und die CDU damit in den Ruin zu schicken.

Die AfD
Mit einer der größten Fehler der SPD war der Umgang mit der AfD. Selbstverständlich war und ist die AfD eine Gefahr für den Wählerbestand der SPD, doch hat sich die SPD auf einen idiotischen Kampf eingelassen. Während die AfD mit der Selbstzerlegung beschäftigt war feuerte das linke Lage geschlossen auf die AfD, mit Hilfe der FDP, während sich die CDU zurücklehnen konnte, weil die SPD ihr bereitwillig die Flanke schloss. Wie es aus CDU-Kreisen immer wieder hieß "Wir werden keine Wahlkampf gegen die AfD machen, sondern gegen die SPD".
Die SPD hätte wesentlich geschickter gehandelt, hätte sie erkannt, dass ein nicht unwesentlicher Teil der AfD der klassischen Sozialdemokratie aufgeschlossen ist. Taktisch sinnvoll wäre es gewesen, die Möglichkeit einer Option SPD-AfD zu formulieren samt einhergehender Bedingungen. Zum einen hätte die SPD es als "Kampf gegen Rechts" darstellen müssen, dass sie dabei wäre, die AfD zu zähmen, zum Anderen klar formuliert, dass es ihr um eine realpolitische Alternative ohne CDU ginge.
Natürlich hätte die CDU dies genutzt, doch wäre eine Warnung vor SPD-AfD nur bei den eigenen Hardlinern verfangen, jedoch weitere Flanken bei der Partei geöffnet und in jedem Fall die AfD geschwächt.

Das Personal
Das wohl größte Problem der SPD ist, wie bei der CDU ebenfalls, das Personal. Die Partei macht den gewaltigen Fehler, nur eine Art Parteiadel nach vorne zu lassen. Natürlich ist der Anteil sozialer Aufsteiger höher als bei der CDU, nur sind eben diese Personen durch Verbände und Partei an Ämter gekommen und haben keine wirklich greifbare Geschichte, die von Lebenserfahrung erzählt. Die deutsche Demokratie funktioniert über das Wählen von Personen, die für einen entscheiden müssen. Wichtiger als Themen müsste demnach die Persönlichkeit der Menschen sein. Aber auch da sieht es beim Tableau der SPD ähnlich schlecht aus, wie bei der CDU. Würde die SPD wirklich eine Wende zur modernen sozialdemokratischen Partei machen wollen, müsste sie mit Menschen antreten, die ihren Weg nach oben eben auf greifbareren Wegen beschritten haben und nicht über Parteikanäle. Dementsprechend bräuchte sie mehr Personen mit klarer Aufstiegsgeschichte und demnach aus dem vorpolitischen Raum.

Die Agenda Schulz
Seien wir ernst: Die SPD profitierte von dem wahren Marathon, den die Medien zur Kür von Schulz veranstalteten. Auch wenn ich diese Welle eben für eine statistische Spielerei halte, hätte die SPD diese nutzen können. Tatsächlich hat sie es auc versucht, den Kandidaten Schulz mit Themen auszustatten, das Problem: Die Themen verfingen entweder nicht, oder waren meist Landesthemen. Da die SPD in fast allen Landesregierungen sitzt, ist es schlicht unglaubwürdig, wenn sie öffentlich den Zustand der Schulen und des Bildungssystems anprangert und auch ein Schulz kann da nichts ändern, gehört er eben auch zum bekannten Zirkel der SPD.
Einerseits wirkt die Agenda zu schwach und auf der anderen Seite ist und bleibt Schulz schlicht der falsche Kandidat dafür.

Die Zeit
Und wieder kommen wir zum Punkt 1. Das Hauptproblem der SPD lautet Merkel, denn, auch wenn ich es immer noch nicht fasse, die Menschen wollen sie. Sie verkörpert ein "Es geht halt so weiter" ohne Ziel zu nennen, gibt Ruhe und ist vor allem wie die Deutschen: unpolitisch.
Die SPD kann sich an ihr die Zähne ausbeißen, denn es soll ja eigentlich alles so bleiben, wie es ist.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 21:36

Der nächste klägliche Versuch, die AfD größer und wichtiger erscheinen zu lassen, als sie ist.
Was soll die SPD mit dieser zerrissenen, stümperhaften Chaostruppe anbandeln? Realpolitik? Mit der AfD? Dieser Joke war echt gut...
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 21:41

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:36)

Der nächste klägliche Versuch, die AfD größer und wichtiger erscheinen zu lassen, als sie ist.
Was soll die SPD mit dieser zerrissenen, stümperhaften Chaostruppe anbandeln? Realpolitik? Mit der AfD? Dieser Joke war echt gut...


Öffne deinen Geist und verstehe, dass ich von der Vergangenheit sprach. Es ging auch nicht darum, eine Koalition mit der AfD einzugehen, sondern Druck auf die CDU aufzubauen, kappische ;)
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Quatschki » Do 3. Aug 2017, 21:45

Die SPD will das Gleiche wie die CDU, nur mit anderem Personal.
Warum sollte man die Pferde wechseln?
Und in den Punkten, wo sie sich von der CDU unterscheidet, sind die Grünen und Linken überzeugender.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 21:48

Quatschki hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:45)

Die SPD will das Gleiche wie die CDU, nur mit anderem Personal.
Warum sollte man die Pferde wechseln?
Und in den Punkten, wo sie sich von der CDU unterscheidet, sind die Grünen und Linken überzeugender.


Nun, das Entscheidende und Einzige, was die CDU möchte, ist gewählt zu werden.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 21:49

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:41)

Öffne deinen Geist und verstehe, dass ich von der Vergangenheit sprach. Es ging auch nicht darum, eine Koalition mit der AfD einzugehen, sondern Druck auf die CDU aufzubauen, kappische ;)


Ich kann den Beitrag auch in Vergangenheitsform schreiben, ändert gar nix.
Druck auf die CDU? Mit solcher Strategie?
Ok, hätte funktionieren können. Die CDU hätte die Hälfte ihres Führungspersonal verlieren können. Die hätten sich totgelacht...
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 21:50

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:48)

Nun, das Entscheidende und Einzige, was die CDU möchte, ist gewählt zu werden.


Macht Sinn, wenn man sich zur Wahl stellt und Politik gestalten möchte...
Gäbe es einen Gott, hätte er keine Religionen erschaffen.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 21:54

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:49)

Ich kann den Beitrag auch in Vergangenheitsform schreiben, ändert gar nix.
Druck auf die CDU? Mit solcher Strategie?
Ok, hätte funktionieren können. Die CDU hätte die Hälfte ihres Führungspersonal verlieren können. Die hätten sich totgelacht...


Also: Die CDU musste sich in keinsterweise um die AfD kümmern, die zu dem Zeitpunkt wirklich eine Gefahr darstellte, weil die SPD und Konsorten das bereitwillig übernahmen. Hätte die SPD dagegen klare Bedingungen genannt, unter welcher eine Zusammenarbeit auf kleinster Ebene möglich gewesen wäre, wäre einerseits die AfD unter Druck geraten, auch wenn sie sich selbstgefällig gegeben hätte und die CDU, weil nun die Flanke klar offen gewesen wäre- Man hätte es natürlich geschickt anstellen müssen auf eine Weise, dass die CDU wahrscheinlich gegen die Positionen der eigenen Wähler und Mitglieder hätte agitieren müssen und das öffentlich.
Die AfD stellte eben keine Gefahr für die CDU dar, da sie zwar Stimmen aus der CDU zog, diese aber eben nicht in ein Konkurenzlager, wenn es um Macht ging. Mit der AfD war klar, dass R2G Geschichte sein würde.
Kommt von dir noch was Inhaltliches?
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 21:55

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:50)

Macht Sinn, wenn man sich zur Wahl stellt und Politik gestalten möchte...


Oder nette Posten haben möchte, dann kann man das mit dem Gestalten auch lassen.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 22:01

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:54)

Also: Die CDU musste sich in keinsterweise um die AfD kümmern, die zu dem Zeitpunkt wirklich eine Gefahr darstellte, weil die SPD und Konsorten das bereitwillig übernahmen. Hätte die SPD dagegen klare Bedingungen genannt, unter welcher eine Zusammenarbeit auf kleinster Ebene möglich gewesen wäre, wäre einerseits die AfD unter Druck geraten, auch wenn sie sich selbstgefällig gegeben hätte und die CDU, weil nun die Flanke klar offen gewesen wäre- Man hätte es natürlich geschickt anstellen müssen auf eine Weise, dass die CDU wahrscheinlich gegen die Positionen der eigenen Wähler und Mitglieder hätte agitieren müssen und das öffentlich.
Die AfD stellte eben keine Gefahr für die CDU dar, da sie zwar Stimmen aus der CDU zog, diese aber eben nicht in ein Konkurenzlager, wenn es um Macht ging. Mit der AfD war klar, dass R2G Geschichte sein würde.
Kommt von dir noch was Inhaltliches?


Was soll inhaltlich noch grossartig zu einer skurrilen These kommen?
Eine Annäherung der SPD selbst unter dubiosen Bedingungen (auf die sich eine AfD niemals eingelassen hätte), wäre politischer Suizid gewesen. .
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 22:02

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 22:55)

Oder nette Posten haben möchte, dann kann man das mit dem Gestalten auch lassen.


Mach doch mal den Job...
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 22:03

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:01)

Was soll inhaltlich noch grossartig zu einer skurrilen These kommen?
Eine Annäherung der SPD selbst unter dubiosen Bedingungen (auf die sich eine AfD niemals eingelassen hätte), wäre politischer Suizid gewesen. .


Die Signalwirkung wäre zB über das Thema "Volksabstimmungen auf Bundesebene" gewesen.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 22:03

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:02)

Mach doch mal den Job...


Inwieweit hat die CDU denn versucht, Politik zu gestalten, statt in Merkel'scher Manier Auszusitzen. Und komm mir jetzt nicht mit der Mütterrente, das ist zu billig.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 22:07

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:03)

Die Signalwirkung wäre zB über das Thema "Volksabstimmungen auf Bundesebene" gewesen.


Reisst es nicht raus.
Wenn die SPD das will, braucht sie die AfD sowieso nicht für. Die wären eher hinderlich...
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 22:08

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:03)

Inwieweit hat die CDU denn versucht, Politik zu gestalten, statt in Merkel'scher Manier Auszusitzen. Und komm mir jetzt nicht mit der Mütterrente, das ist zu billig.


Was erwartest du denn? Dass alle 4 Jahre das Land auf den Kopf gestellt wird?
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 22:09

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:07)

Reisst es nicht raus.
Wenn die SPD das will, braucht sie die AfD sowieso nicht für. Die wären eher hinderlich...


Wie gesagt, der Punkt ist, die Flanke AfD für die CDU zu öffnen, oder zumindest nicht zu schließen. Die SPD hätte von den Hoch-Zeiten der AfD profitieren können, sie hat die Chance vertan. Und das übrigens nicht, wegen der hohen Qualitäten der AfD, sondern damit für die CDU eine Gefahr entstünde.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 22:10

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:08)

Was erwartest du denn? Dass alle 4 Jahre das Land auf den Kopf gestellt wird?


Ich erwarte, dass man seinen Auftrag erkennt, eine klare, zielgerichtete und kommunizierte Politik fährt. Das ist aber im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gewollt, durch das Personal nicht möglich, aber leider Gottes notwendig.
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon hallelujah » Do 3. Aug 2017, 22:13

Katenberg hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:10)

Ich erwarte, dass man seinen Auftrag erkennt, eine klare, zielgerichtete und kommunizierte Politik fährt. Das ist aber im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gewollt, durch das Personal nicht möglich, aber leider Gottes notwendig.


Das liegt an deiner eigenen politischen Haltung. Ich kenne nun deine Abneigungen. ..
Gute Nacht...
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Katenberg » Do 3. Aug 2017, 22:14

hallelujah hat geschrieben:(03 Aug 2017, 23:13)

Das liegt an deiner eigenen politischen Haltung. Ich kenne nun deine Abneigungen. ..
Gute Nacht...


Sprechen Sie offen, Genosse
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Re: Taktische Fehler

Beitragvon Pro&Contra » Do 3. Aug 2017, 22:17

Die SPD ist der Lakai der CDU. Aus dieser Nummer kommt sie so schnell auch nicht heraus. Entweder Lakai der CDU oder Versenkung. Diese beiden Möglichkeiten bleiben der SPD.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.

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