Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

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King Kong 2006
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Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon King Kong 2006 » Sa 1. Jul 2017, 18:27

Ich kann keinen guten Gewissens eine der etablierten Volksparteien wählen.

Vielleicht nach der Prämisse "des geringsten Übels". Ich habe hin und wieder einmal daran gedacht aus Protest eine Partei am li. oder re. Rand zu wählen. Also, z.B. die Linke oder die AfD. Mich hielt meist davon die Überlegung ab, daß meine keine aus der (Wahl-)Not geborene Entscheidung umsetzen sollte. Zumal man auch nicht wirklich weiß, was man da wählt, wenn die erstmal Fahrt aufnehmen. Ich will mir auch mal keine Vorwürfe machen bei irgendetwas mitgeholfen zu haben, was man später einmal bereut.

Was aber tun, wenn man keiner Partei guten Gewissens die Stimme geben möchte? Gar nicht wählen? Habe ich auch schon getan. Im Moment denke ich aber, daß man seine Stimme, die einem gegeben wurde nicht in den Mülleimer schmeissen sollte. Aber verschleudern doch auch nicht?

Wählen um jeden Preis? Notfalls das geringste Übel? Eine Wahlpflicht gibt es ja nicht.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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oga
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon oga » Sa 1. Jul 2017, 18:42

King Kong 2006 hat geschrieben:(01 Jul 2017, 19:27)

Was aber tun, wenn man keiner Partei guten Gewissens die Stimme geben möchte?
Kommt drauf an, aus welchem Grund dir dein Gewissen das nicht erlaubt.
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Brainiac
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Brainiac » Sa 1. Jul 2017, 20:13

Dann am besten nicht wählen. Die Wahl einer Partei ist ja niemals eine rein rationale Entscheidung, und wenn man schon nach irgendwelchen Gründen und Rechtfertigungen suchen muss, also in Wirklichkeit nichts einem zusagt, sollte man es ganz bleiben lassen.

In der Zwischenzeit, also bis zur nächsten Wahl, kann man ein wenig in sich gehen, ob man ggf zu viel von der Menschheit erwartet. ;)
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oga
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon oga » Sa 1. Jul 2017, 20:38

Brainiac hat geschrieben:(01 Jul 2017, 21:13)

In der Zwischenzeit, also bis zur nächsten Wahl, kann man ein wenig in sich gehen, ob man ggf zu viel von der Menschheit erwartet. ;)
... oder selbst eine Partei gründen, die man mit gutem Gewissen wählen kann. :cool:
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Brainiac
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Brainiac » Sa 1. Jul 2017, 20:41

oga hat geschrieben:(01 Jul 2017, 21:38)

... oder selbst eine Partei gründen, die man mit gutem Gewissen wählen kann. :cool:

Richtig, Versuch macht kluch. ;)
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Helmuth_123 » Sa 1. Jul 2017, 22:08

King Kong 2006 hat geschrieben:(01 Jul 2017, 19:27)

Ich kann keinen guten Gewissens eine der etablierten Volksparteien wählen.

Vielleicht nach der Prämisse "des geringsten Übels". Ich habe hin und wieder einmal daran gedacht aus Protest eine Partei am li. oder re. Rand zu wählen. Also, z.B. die Linke oder die AfD. Mich hielt meist davon die Überlegung ab, daß meine keine aus der (Wahl-)Not geborene Entscheidung umsetzen sollte. Zumal man auch nicht wirklich weiß, was man da wählt, wenn die erstmal Fahrt aufnehmen. Ich will mir auch mal keine Vorwürfe machen bei irgendetwas mitgeholfen zu haben, was man später einmal bereut.

Was aber tun, wenn man keiner Partei guten Gewissens die Stimme geben möchte? Gar nicht wählen? Habe ich auch schon getan. Im Moment denke ich aber, daß man seine Stimme, die einem gegeben wurde nicht in den Mülleimer schmeissen sollte. Aber verschleudern doch auch nicht?

Wählen um jeden Preis? Notfalls das geringste Übel? Eine Wahlpflicht gibt es ja nicht.


Neben den Nichtwählen und dem Protestwählen gebe es noch die Möglichkeiten des ungültig wählen oder man schaut sich mal bei den kleineren Parteien um.
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Pro&Contra
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Pro&Contra » Sa 1. Jul 2017, 22:13

Mach es wie du willst. Da gibt es kein richtig oder falsch.
Wenn ich nicht antworte, dann habe ich entweder keine Lust oder deine Argumente sind Unsinn.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon unity in diversity » So 2. Jul 2017, 06:22

Wo haben in den letzten Monaten Protestwähler gewonnen?
USA, Südkorea, Frankreich und Großbritannien.
Mit unterschiedlichen Auswirkungen.
Was dabei rauskommt, hängt davon ab, ob das Establishment wirklich gegen die Wand gedrückt werden konnte.
Meist gelingt so etwas nicht, weil es mitunter das Establishment selbst ist, welches neue Bewegungen gründet, oder diese umpolt, um an der Macht zu bleiben.
Siehe AfD, ein typischer postdemokratischer Ableger der gewollten Politikverdrossenheit.
Anstatt die etablierten, verbrannten Parteien von innen zu verändern, sollen die Wähler die Flucht nach vorn antreten, damit sich nichts ändert.
Man verläßt sich weiterhin auf die Bequemlichkeit der Wähler, die Ordnung ihrer Angelegenheiten, anderen zu überlassen.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Kritikaster » So 2. Jul 2017, 06:29

Helmuth_123 hat geschrieben:(01 Jul 2017, 23:08)

Neben den Nichtwählen und dem Protestwählen gebe es noch die Möglichkeiten des ungültig wählen oder man schaut sich mal bei den kleineren Parteien um.

Wobei Letzteres dann auch wieder "Protestwählen" wäre.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
Wo der Sinn aufhört, beginnt der Wahnsinn. (Erhard Horst Bellermann)
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon JJazzGold » So 2. Jul 2017, 07:40

King Kong 2006 hat geschrieben:(01 Jul 2017, 19:27)

Ich kann keinen guten Gewissens eine der etablierten Volksparteien wählen.

Vielleicht nach der Prämisse "des geringsten Übels". Ich habe hin und wieder einmal daran gedacht aus Protest eine Partei am li. oder re. Rand zu wählen. Also, z.B. die Linke oder die AfD. Mich hielt meist davon die Überlegung ab, daß meine keine aus der (Wahl-)Not geborene Entscheidung umsetzen sollte. Zumal man auch nicht wirklich weiß, was man da wählt, wenn die erstmal Fahrt aufnehmen. Ich will mir auch mal keine Vorwürfe machen bei irgendetwas mitgeholfen zu haben, was man später einmal bereut.

Was aber tun, wenn man keiner Partei guten Gewissens die Stimme geben möchte? Gar nicht wählen? Habe ich auch schon getan. Im Moment denke ich aber, daß man seine Stimme, die einem gegeben wurde nicht in den Mülleimer schmeissen sollte. Aber verschleudern doch auch nicht?

Wählen um jeden Preis? Notfalls das geringste Übel? Eine Wahlpflicht gibt es ja nicht.


Das ist eine essentielle Erkenntnis. Man wählt ja generell nicht nur für sich selbst, sondern entsprechend der Auswirkung, auch für seine Mitmenschen. Insofern ist eine reine Protestwahl, ohne Übereinstimmung mit parteilichen Inhalten, für mich inakzeptabel.

Die Partei, die perfekt in jeglichem Aspekt ihrer Ausrichtung der Vorstellung des einzelnen Wählers entspricht, gibt es meines Erachtens nicht. Ergo wird die Wahl immer einen Kompromiss enthalten.

Wenn der in der Betrachtung aller wählbaren Parteien jeweils zu groß erscheint, dann ist es vielleicht tatsächlich besser, eine Runde auszusetzen. Ist mir zwar noch nie passiert, aber wenn ich eines Tages nicht einmal mehr ein zukundftsträchtiges, umsetzbares Projekt bei einer Partei finden würde, für das ich mich begeistern und engagieren kann, dann wäre das eventuell eine Lösung.

Na ja, für mich wohl eher weniger, weil ich mich nicht damit abfinden könnte, damit einer anderen, unerwünschten Partei in die Hände zu spielen und koalitionär ggfls. das zu bekommen, was ich auf keinen Fall will. Ich würde dann rein taktisch wählen.


God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Skull » So 2. Jul 2017, 07:51

Brainiac hat geschrieben:(01 Jul 2017, 21:41)

Richtig, Versuch macht kluch. ;)

Hatte ich schon gemacht. Vor anderthalb Jahrzehnten.
Mit einer realistischen Einschätzung. Dieses Projekt nicht ewig zu verfolgen.
Was sich nach 6 Jahren auch herausstellte.

Seitdem wähle ich keine der etablierten Parteien.
Es gibt immer eine Alternative, die eine Stimme verdient.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon harry52 » So 2. Jul 2017, 07:55

King Kong 2006 hat geschrieben:Was aber tun, wenn man keiner Partei guten Gewissens die Stimme geben möchte?

Was ist denn sooooooooo schlimm in Deutschland????
Ich könnte ja verstehen, wenn man in einem armen Land wie Albanien lebt, dass man eine komplett andere Politik will, aber in Deutschland???

Bist Du Dir ganz sicher,
dass Du deine Wut und deinen Frust auf die Richtigen lenkst? Menschen neigen ja, wie wir aus der Vergangenheit wissen, Sündenböcke für ihre Probleme zu suchen und die Sündenböcke sind oft die falschen. Oft haben die gar nichts falsch gemacht.

Dein Sündenbock sind nicht Hexen, Juden, Ungläubige, die Amis, Homosexuelle, die Manager, die Geldverleiher ....
sondern "die Politiker der etablierten Parteien". Ich aber frage Dich: Sei mal ehrlich, sind die wirklich so mies und ist Deutschland in einem so miesen Zustand wegen ihnen, dass man jetzt ganz was anderes wählen sollte? Guck einfach mal, was genau in deinem Leben schief geht und dann überleg mal, ob eine Protestwahl da wirklich hilft.

Oder hilft vielleicht was ganz anderes?
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Ein Terraner » So 2. Jul 2017, 08:15

Protest wählen ist Schwachsinn, vor allem wen man aus Protest etwas wählt das noch schlimmer ist als das aktuelle.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Helmuth_123 » So 2. Jul 2017, 09:15

Kritikaster hat geschrieben:(02 Jul 2017, 07:29)

Wobei Letzteres dann auch wieder "Protestwählen" wäre.


Wenn ich eine kleine Partei wähle, weil ich mit ihrem Programm übereinstimme, ist das keine Protestwahl.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Kritikaster » So 2. Jul 2017, 09:31

Helmuth_123 hat geschrieben:(02 Jul 2017, 10:15)

Wenn ich eine kleine Partei wähle, weil ich mit ihrem Programm übereinstimme, ist das keine Protestwahl.

Dann hätte ich es doch aber wahrscheinlich schon früher getan.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Teeernte » So 2. Jul 2017, 09:42

harry52 hat geschrieben:(02 Jul 2017, 08:55)

Was ist denn sooooooooo schlimm in Deutschland????
Ich könnte ja verstehen, wenn man in einem armen Land wie Albanien lebt, dass man eine komplett andere Politik will, aber in Deutschland???

Bist Du Dir ganz sicher,
dass Du deine Wut und deinen Frust auf die Richtigen lenkst? Menschen neigen ja, wie wir aus der Vergangenheit wissen, Sündenböcke für ihre Probleme zu suchen und die Sündenböcke sind oft die falschen. Oft haben die gar nichts falsch gemacht.

Dein Sündenbock sind nicht Hexen, Juden, Ungläubige, die Amis, Homosexuelle, die Manager, die Geldverleiher ....
sondern "die Politiker der etablierten Parteien". Ich aber frage Dich: Sei mal ehrlich, sind die wirklich so mies und ist Deutschland in einem so miesen Zustand wegen ihnen, dass man jetzt ganz was anderes wählen sollte? Guck einfach mal, was genau in deinem Leben schief geht und dann überleg mal, ob eine Protestwahl da wirklich hilft.

Oder hilft vielleicht was ganz anderes?


MEINE MEINUNG zum Thema :

Was ist "schlimm" - Parteien haben die Marktwirtschaft für sich gefunden- es geht nur noch um ihr "Geschäft" - Posten und Pöstchen in irgendwelchen Aufsichtsräten, Spezielle Deals für die Sponsoren und Platz für ganz spezielle Betrüger und Bereicherungs-Gesellschaften.

Hier stört der "Kunde" >> Wähler. Diesem muss nun in Oberlehrermanier gezeigt werden - wo er hingehört .....Schütze "A" im letzten Glied.
Mitbestimmung bei UNTER Null. Rührt "ER" sich - gibts Verbote , wird es MEHR - gibts Knute (es wird abkassiert).
Schliesslich sind die GESALBTEN Alleswisser , die Staaten/Städtelenker die EINZIGEN die einen IQ von 99 haben - alle anderen sind ja ...dauernd am Tresen .
(Stammtisch) ....haben den Krieg verloren (1945) , oder haben irgendeinen anderen Makel der Herkunft - "Deutsche" insbesondere ohne Doppelnamen sollen ja die schlimmsten sein....

Besondere Schlüsselpositionen werden also langfristig mit abhängigen Personen besetzt - denen man immer mal die Abhängigkeit zeigen kann.

Passend dazu gibt es eine "Schnelle Eingreiftruppe" - schnell mobilisierbare "Demonstranten"/Zustimmer , Blockierer, die mittels moderner Kommunikation über 1000 km herangekarrt werden können. Die sind zwar eine kleine Minderheit - da man diese aber auch 3 mal am Tag in unterschiedlichen Orten auftreten lassen kann - >>> ist es "Die Mehrheit".

Dank monatlichen Milliardenbeträgen konnte auch die Journaille gekauft werden - es geht ja nicht um "Meldungen" - sondern um Macht..

Selbst die Forschung wird "GEKAUFT" - nicht um irgendetwas zu erforschen - sondern ein FEST VORGEGEBENES ERGEBNIS Nachzuweisen (mit vieeel GELD)

Das wird man natürlich in Bundesländern, die noch eine Parteibasis haben überhaupt nicht verstehen....

Wenn ALLE Parteien ZUSAMMEN - nur noch eine BASIS einer (kleinen) Kleinstadt haben :D :D :D - und daraus ihre Entscheidungen treffen wollen -
genügen ein paar Animateure die paar Hanseln in Stimmung zu halten - ....und diese wenigen bei Bedarf mit Posten zu versorgen.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><

Was kann man dagegen tun ? Wenn man seine Arbeit behalten will - nicht DAUERND im dauerndem Wechsel die Polizei, Steuer, Ämter oder Demos auf dem Hof haben will - Tür zu ! Klappe halten. Der "Staat" - also die Beamten können das auf DEINE Kosten Jahre durchhalten - ohne irgend etwas nachzuweisen.

Etwas "Anderes" WÄHLEN ? - Ähmmm die Macht korrumpiert - das kann man am BESTEN bei den Grünen sehen. - Gegen eine TIERBRÜCKE von 15 Mio und mehr - .....die natürlich JEDEN Salamanderberater für die Zeit des Baues im WEITEN Umkreis mit Geld versorgt - kann man andere alte IDEEN einfach über den Zaun werfen.

Die FDP hat es versucht - neue Wählerschichten anzusprechen...Junge LEUTE - Studenten auf Hochschulen - Jungunternehmer - Politik für JUNGE LEUTE..
dann haben sie mit Rainer Brüderle alles wieder eingerissen. Das "Mienensuchkommando" der Spitze - sich über all mal "Wählen" lassen - hat nicht gefruchtet.

NUR für das Verständnis der Genossen der SPD : .....im Osten hat man die alten Leistungsträger nach der Wende nicht genommen -
DIREKTE Ablehnung. Was bleibt da "übrig" ? .....CDU und PDS Wähler.... Die Hoffnung auf Änderung hat ja die SchröderRegierung noch mal feucht nachgewischt. Mehr Gegendemonstranten mobilisierte nicht mal die AfD im Osten.

Bleiben ein paar KirchenFunktionäre und deren Familien. Da hat nun jeder - was er wollte .....einen Posten oder sein Seelenheil.
Nieee beides gleichzeitig.

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Einen Ausweg sehe ich NUR - wenn die Parteien sich öffnen - zu ihren Veranstaltungen und WAHLEN einfach "JEDERMANN" zulassen - der mit der Partei Annäherungspunkte hat.

Nun es muss nicht gleich zugehen wie bei Don Camillo und Pepone - hier jedoch ist KEINER aus der Entscheidung ausgeschlossen worden - Alle tragen die Entscheidung IHRER Partei mit..


Bis dahin >> Protestwahl (maximal bis 20%) - IST die GELDGEILE Machtelite bis dahin nicht aufgewacht - kann man sie nur noch mit Verachtung = >>Nichtwahl << strafen.

Unter 20% Wahlbeteiligung - nimmt nicht mal Nordkorea die "Gewählten" als >> Volksvertreter hin.

Volksvertreter......Staubsaugervertreter....Versicherungsvertreter....

Händler - die Ihre WAHRE verkaufen WOLLEN.

Wem das wieder zu "HART" ist - oder Spamverdacht - ?

Ich schreib soviel TEXT nicht - um MEINE NICHT "PARTEI" hervorzuheben..... :D :D :D
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ein - Meiner MEINUNG nach - sehr bedenklicher - IST ZUSTAND.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Teeernte » So 2. Jul 2017, 09:53

Nachtrag (meine Meinung) : Die Afd ist ein allein gelassenes Kind der CSU - die viel Geld in der Parteilandschaft in den FREISTAAT Sachsen investiert hat.

Angie und Göring Eckardt stammen aus einer solchen Gründung. (Ja die waren mal in einer Partei...)

Nun ein "freies" Radikal - was schnell an eine Deutschlandweite CSU gebunden werden KÖNNTE - Also eine VerHANDLUNGSMASSE - die mit Posten Macht und Geld in der CSU auszuzahlen IST.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Helmuth_123 » So 2. Jul 2017, 10:58

Kritikaster hat geschrieben:(02 Jul 2017, 10:31)

Dann hätte ich es doch aber wahrscheinlich schon früher getan.


Auch Parteien verändern sich. Und wenn man sich mit dem veränderten Programm einer Partei nicht mehr identifizieren kann, dann schaut man sich halt bei anderen Parteien um, ob man deren Programm eher zustimmen kann.
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon harry52 » So 2. Jul 2017, 11:04

Liebe Teeernte,
deine Analyse stimmt maximal zu 50%. Wenn man sieht, wie viele Millionen in den Urlaub fliegen, einen aktuellen Fernseher, Kühlschrank, PKW, Handy ... besitzen, dann ist das keine kleine geldgeile Elite, sondern das sind millionen in unserem Land. Millionen geht es auch gut und bei Befragungen sagen das auch über 70%, dass es ihnen gut geht und besser geht als vor 10 Jahren.

Wahlergebnisse unter 20% ist auch falsch.
Bei vielen Wahlen nach der "Flüchtlingswelle" hat die Wahlbeteiligung hier in D zugenommen. Auch in den USA besipielsweise gab es bei der ersten Wahl von Obama eine Rekordbeteiligung. Man war in vielen Konflikten engagiert und die Wirtschaft war schwach. Man hatte gelogen bzgl. Irak und es gab Folterskandale...

Das beweist, dass eine hohe Wahlbeteiligung sogar ein Zeichen sein kann,
dass es einem Land schlecht geht. Eine niedrige Wahlbeteiligung muss also gar kein schlechtes Zeichen sein. Und mal was zu den Parteien. Nie war der Wähler so unberechenbar und noch nie haben ganz neue Parteien solch große Chancen gehabt, die Alten abzulösen. Denke an Griechenland, Italien ... und jetzt Frankreich. Aber denke auch an die Piraten und die AfD jetzt. Morgen können sie aber auch schon wieder weg sein.

Parteien sollen sich öffnen?
Hallo? Bist Du mal zu einer der vielen Parteiveranstaltungen gegangen? Parteien, Gewerkschaften und NGOs suchen im Gegenteil ständig Leute, die mitmachen und freuen sich über jeden Neuen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn da jmd auftaucht, der etwas schräge Verschwörungstheorien von sich gibt, oder seine Körperhygiene nicht im Griff hat, dann kann man natürlich auch auf Ablehnung stoßen, außer bei der Linken, der NPD und AfD. Die freuen sich auch über solche Leute.
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Protestwahl - Legitim oder Schwachsinn?

Beitragvon Kritikaster » So 2. Jul 2017, 11:14

Helmuth_123 hat geschrieben:(02 Jul 2017, 11:58)

Auch Parteien verändern sich. Und wenn man sich mit dem veränderten Programm einer Partei nicht mehr identifizieren kann, dann schaut man sich halt bei anderen Parteien um, ob man deren Programm eher zustimmen kann.

Dem lässt sich nicht widersprechen.
Der am höchsten entwickelte Sinn ist der Unsinn. (Peter E. Schumacher)
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