Was spricht für "Jamaika"?

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CaptainJack
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Fr 13. Jan 2017, 15:30

Welfenprinz hat geschrieben:(13 Jan 2017, 10:23)

Ne Partei,bei der Habeck die Hoffnung darstellt,ist mittelfristig tot. Für mich hat mit dem Ablösen der grossen Persönlichkeiten aus der ersten Generation das Sterben der Grünen begonnen. Die letzten Zuckungen werden jetzt halt 20 Jahre dauern.
Doppelpass ist doch ein Randthema,das macht weder Wahlsieg noch Koalitionen.

Vermögenssteuer könnte je nach Engagement der Beteiligten ein Thema sein und ich glaube nicht mal dass die CDU sich dem gänzlich verschliessen würde. Die Crux mit der Vsteuer sind nun mal die von Jazz angesprochenen Bewertungsschwierigkeiten. Zur Erinnerung: die alte Vermögenssteuer wurde abgeschafft,weil sie sehr ineffizient war. Der Aufwand ihrer Durchführung war einfach zu hoch.


So wie es im moment -man weiss ja nicht,was noch kommt an Oderfluten- aussieht ,wird doch aber das entscheidende Thema die innere Sicherheit. Und da sehe ich ehrlich gesagt wenig Annäherungspotential von Grün und Schwarz.
Wie gesagt, bundesweit kommen die nicht groß unter 8%, weil sie auch ihre Exotic-Nischen haben. :)
Der Doppelpass ist wirklich ein Randthema. Es ging aber um die Behauptung von pikant, dass die CDU geschlossen hinter der BuKa wäre. :D
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 13. Jan 2017, 16:03

Vier Optionen wären aus meiner Sicht grundsätzlich gegenüber R2G zu präferieren - Kenia, Deutschland, Jamaika und Big Coalition. Aber, jemand muss auch die Opposition machen und da könnten sich Grüne oder Freidemokraten - oder beide - gegenüber Linke und AfD profilieren.
Eine konstruktive Opposition ist wichtig für das Land.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Fr 13. Jan 2017, 21:15

DarkLightbringer hat geschrieben:(13 Jan 2017, 16:03)
Eine konstruktive Opposition ist wichtig für das Land.
Na also! Auch du schreibst jetzt das, was ich schon seit über einem Jahr proklamiere. Trust me!
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 14. Jan 2017, 08:10

CaptainJack hat geschrieben:(13 Jan 2017, 21:15)

Na also! Auch du schreibst jetzt das, was ich schon seit über einem Jahr proklamiere. Trust me!

Die Betonung liegt hier auf "konstruktiv" - das schließt Populismus und Putin-Sponsoring aus.

Die SPD als führende Opposition wäre aber vielleicht gar nicht mal die schlechteste Idee und "Jamaika" liegt derzeit in Reichweite.

Sonne Jamaicas, die Träume von Malaika
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Sa 14. Jan 2017, 11:48

CaptainJack hat geschrieben:(13 Jan 2017, 15:24)

Es wurde von der Führungsebene vehement zum Ausdruck gebracht, dass man für die Beibehaltung des Doppelpasses stimmen sollte ... und was zeigte dann die Abstimmung!? :D
Lüg dir bitte nicht immer wieder in die eigene Tasche .. oder hast du das Ganze überhaupt nicht verfolgt? :?:


sicher habe ich das verfolgt und vor allem die Meinung von Angela Merkel, dass das mit ihr als Bundeskanzlerin nicht zu machen ist!
Wo ist der Antrag der CDU/CSU Bundestagsfraktion zum Parteitagsbeschluss? - gibt es nicht - Beschluss verstaut in der Ablage und wird wohl bald von Ablage in Papierkorb wandern.
das haben viele Parteitagsbeschluesse so an sich, nicht nur bei CDU.
Auch die Obergrenze der CSU hat bisher den Bundestag nicht gesehen - warum wohl?
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Sa 14. Jan 2017, 11:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(14 Jan 2017, 08:10)

Die Betonung liegt hier auf "konstruktiv" - das schließt Populismus und Putin-Sponsoring aus.

Die SPD als führende Opposition wäre aber vielleicht gar nicht mal die schlechteste Idee und "Jamaika" liegt derzeit in Reichweite.

http://www.golyr.de/goombay-dance-band/ ... 04458.html

Ich hoffe wirklich nicht, dass sich die FDP herablässt in eine solche Koalition einzutreten. Sollte ich Anzeichen dafür verspüren, ist sie für mich sofort unwählbar. Da nicht nur ich so denke, muss die FDP verdammt aufpassen, dass sie nicht wieder unter 5% fällt: Eine ehrliche Opposition ist mir und ganz sicher vielen anderen tausendmal lieber, als so ein solches no go!
pikant hat geschrieben:
sicher habe ich das verfolgt und vor allem die Meinung von Angela Merkel, dass das mit ihr als Bundeskanzlerin nicht zu machen ist!
Wo ist der Antrag der CDU/CSU Bundestagsfraktion zum Parteitagsbeschluss? - gibt es nicht - Beschluss verstaut in der Ablage und wird wohl bald von Ablage in Papierkorb wandern.
das haben viele Parteitagsbeschluesse so an sich, nicht nur bei CDU.
Auch die Obergrenze der CSU hat bisher den Bundestag nicht gesehen - warum wohl?

Na prima, du hast richtig erkannt, dass "das mit der BUKa nicht zu machen ist" .... aber wo ist dann dein behauptetes "geschlossen hinter der Kanzlerin stehen"? :D Du merkst wahrscheinlich selbst, dass du sehr verworren und widersprüchlich schreibst. Im Übrigen ist das eher Off Topic, so dass du das Thema in einem anderen Thread diskutieren musst!
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Sa 14. Jan 2017, 12:11

CaptainJack hat geschrieben:(14 Jan 2017, 11:58)



Na prima, du hast richtig erkannt, dass "das mit der BUKa nicht zu machen ist" .... aber wo ist dann dein behauptetes "geschlossen hinter der Kanzlerin stehen"? :D Du merkst wahrscheinlich selbst, dass du sehr verworren und widersprüchlich schreibst. Im Übrigen ist das eher Off Topic, so dass du das Thema in einem anderen Thread diskutieren musst!


unter Jamaika werden auch diese Parteitagsbeschluesse nicht Wirklichkeit - alles nicht mit FDP und Guenen zu machen!
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 14. Jan 2017, 12:15

pikant hat geschrieben:(14 Jan 2017, 12:11)

unter Jamaika werden auch diese Parteitagsbeschluesse nicht Wirklichkeit - alles nicht mit FDP und Guenen zu machen!

offt topic : Für JAMAICA sprechen die schönen Frauen und der RUM. Letzterer macht ab einer gewissen Quantität weniger schöne Frauen auch SCHÖÖÖÖN....
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Sa 14. Jan 2017, 12:15

CaptainJack hat geschrieben:(14 Jan 2017, 11:58)

Ich hoffe wirklich nicht, dass sich die FDP herablässt in eine solche Koalition einzutreten. Sollte ich Anzeichen dafür verspüren, ist sie für mich sofort unwählbar. Da nicht nur ich so denke, muss die FDP verdammt aufpassen, dass sie nicht wieder unter 5% fällt: Eine ehrliche Opposition ist mir und ganz sicher vielen anderen tausendmal lieber, als so ein solches no go!



Lindner hat sich doch schon offen fuer diese Konstellation gezeigt und Vize-Kubicka ebenfalls - natuerlich ist Jamaika besser als diese Stillstandskoalition und Laschet von der CDU ist auch ein Fan dieser Konstellation.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Sa 14. Jan 2017, 12:20

Fuerst_48 hat geschrieben:(14 Jan 2017, 12:15)

offt topic : Für JAMAICA sprechen die schönen Frauen und der RUM. Letzterer macht ab einer gewissen Quantität weniger schöne Frauen auch SCHÖÖÖÖN....


die Alternative ist doch nur schwarz-gruen ( reicht zur Zeit nicht), eine Ampel (reicht noch weniger) oder R2G ( auch unwahrlscheinlich).

ich habe von dieser grossen Koalition jetzt genug - es geht einfach nicht voran.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon Fuerst_48 » Sa 14. Jan 2017, 12:24

pikant hat geschrieben:(14 Jan 2017, 12:20)

die Alternative ist doch nur schwarz-gruen ( reicht zur Zeit nicht), eine Ampel (reicht noch weniger) oder R2G ( auch unwahrlscheinlich).

ich habe von dieser grossen Koalition jetzt genug - es geht einfach nicht voran.

Warum soll es Euch besser gehen als uns? Da geht auch nichts voran...und mit dem <GRÜNEN> BP schon 2x nicht...
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 16. Jan 2017, 02:44

CaptainJack hat geschrieben:(14 Jan 2017, 11:58)

Ich hoffe wirklich nicht, dass sich die FDP herablässt in eine solche Koalition einzutreten. Sollte ich Anzeichen dafür verspüren, ist sie für mich sofort unwählbar. Da nicht nur ich so denke, muss die FDP verdammt aufpassen, dass sie nicht wieder unter 5% fällt: Eine ehrliche Opposition ist mir und ganz sicher vielen anderen tausendmal lieber, als so ein solches no go!

Das Land steht vor großen Herausforderungen, da kann man sich als Partei, die zur Wahl antritt, nicht völlig verweigern. Wenn der Souverän eine Mehrheit für die Große Koalition oder Jamaika bestimmt, sollte das auch respektiert werden. Der Wähler kann niemals ein "No go" sein.
Und jemand wie Christian Lindner, der Hauptmann der Reserve ist, wird sich seiner Verantwortung für das Land auch nicht entziehen, vermute ich mal.

Die Sterne fielen von der stillen Lagune
Die Palmen wiegten sich im Mondlicht
Und wir schwammen hinaus ins ruhige, kristallklare Meer
Aus: "Die Sonne von Jamaika"; http://www.golyr.de/goombay-dance-band/ ... 04458.html
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Mo 16. Jan 2017, 11:20

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Jan 2017, 02:44)

Das Land steht vor großen Herausforderungen, da kann man sich als Partei, die zur Wahl antritt, nicht völlig verweigern. Wenn der Souverän eine Mehrheit für die Große Koalition oder Jamaika bestimmt, sollte das auch respektiert werden. Der Wähler kann niemals ein "No go" sein.
Und jemand wie Christian Lindner, der Hauptmann der Reserve ist, wird sich seiner Verantwortung für das Land auch nicht entziehen, vermute ich mal.

Aus: "Die Sonne von Jamaika"; http://www.golyr.de/goombay-dance-band/ ... 04458.html

Lindner wäre verantwortungslos, wenn er sich dieser Koalition nicht entziehen würde!
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Mo 16. Jan 2017, 11:25

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Jan 2017, 02:44)

Das Land steht vor großen Herausforderungen, da kann man sich als Partei, die zur Wahl antritt, nicht völlig verweigern. Wenn der Souverän eine Mehrheit für die Große Koalition oder Jamaika bestimmt, sollte das auch respektiert werden. Der Wähler kann niemals ein "No go" sein.
Und jemand wie Christian Lindner, der Hauptmann der Reserve ist, wird sich seiner Verantwortung für das Land auch nicht entziehen, vermute ich mal.


Christian Lindner weiss, dass Jamaika immer eine bessere Loesung ist, als diese grosse Koalition.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 16. Jan 2017, 12:46

CaptainJack hat geschrieben:(16 Jan 2017, 11:20)

Lindner wäre verantwortungslos, wenn er sich dieser Koalition nicht entziehen würde!

Man sollte die Lindner-FDP nicht mit der Reichskanzlerbewegung Höcke verwechseln
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Mo 16. Jan 2017, 13:21

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Jan 2017, 12:46)

Man sollte die Lindner-FDP nicht mit der Reichskanzlerbewegung Höcke verwechseln
Wer ist Höcke? Der würde ja nicht mal ein Bundestagsmandat übernehmen!
Lass also deine vergleiche mit kleinsten Lichtern! Gääääähn
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon pikant » Mo 16. Jan 2017, 13:25

CaptainJack hat geschrieben:(16 Jan 2017, 13:21)

Wer ist Höcke?


Rassist und AFD-Fraktions- und Landesvorsitzender in Thueringen!

fuer Jamaika spielt dieser Rassist keine Rolle.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon CaptainJack » Mo 16. Jan 2017, 13:28

pikant hat geschrieben:(16 Jan 2017, 13:25)

Rassist und AFD-Fraktions- und Landesvorsitzender in Thueringen!

fuer Jamaika spielt dieser Rassist keine Rolle.
Du auch nicht! :D
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon Brainiac » Mi 18. Jan 2017, 10:15

So, mit Özdemir an der Spitze sind die Chancen für Jamaika jedenfalls gestiegen.
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Re: Was spricht für "Jamaika"?

Beitragvon firlefanz11 » Mi 18. Jan 2017, 10:31

Ja, der ist zwar auch so ein Polemiker aber zumindest nicht ganz so linksradikal wie der Hofreiter...
Das geilste war als ich las, dass Würgen Tritt ihn schon rausposaunt hat er wäre bereit Regierungsverantwortung zu übernehmen. Nur will ihn da nicht mal die eigene Partei haben... :D

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