Bundesweite CSU

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Würdest Du die CSU wählen?

Ja (ich wohne in Bayern)
6
22%
Ja (ich wohne nicht in Bayern)
7
26%
Nein (ich wohne in Bayern)
4
15%
Nein (ich wohne nicht in Bayern)
10
37%
 
Abstimmungen insgesamt: 27
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nichtkorrekt
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon nichtkorrekt » Fr 18. Mär 2016, 13:27

Quatschki hat geschrieben:(18 Mar 2016, 13:19)

Das wäre dann quasi eine "Allianz für Deutschland" gleichsam als Gegenpol zu den Volksabschaffern...


So in etwa, wobei man die ostdeutschen CDU-Verbände teilweise mit ins Boot holen könnte. Die CDU in Sachsen soll ja noch recht vernünftig sein. Eigentlich könnte die Merkel-CDU mit der SPD fusionieren, das wäre das naheliegendste.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Fr 18. Mär 2016, 15:27

nichtkorrekt hat geschrieben:Die CDU in Sachsen soll ja noch recht vernünftig sein.

Vernünftig im Wegschauen, aber wirtschaftspolitisch ein Megaflop. Aber was interessiert das Wahlthüringer, die keine Steuerzahler werden wollen. :|

pikant hat geschrieben:
das kann Seehofer nicht mehr toppen.

Ich bin sicher, Horst kriegt das hin. :D
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Fr 18. Mär 2016, 15:55

Liegestuhl hat geschrieben:(17 Mar 2016, 21:42)

Die CSU ist eine bayrische Partei und denkt auch bayrisch. Eine nicht-bayrische CSU wird nicht funktionieren.

Goslars Bürgermeister Oliver Junk war viele Jahre in der CSU, während Würzburgs Christian Schuchardt ein CDU-Mann ist.

Interessant wäre die Frage, wer von der CDU in Nicht-Bayern dann in die CSU wechselt, denn irgendwer muss ja Verbände aufbauen, Stimmen sammeln, Strukturen entwickeln, Programme aufstellen etc. Mir fällt kein einziger CDU-Mann bei uns ein, der CSU-affin erscheint. Das schreit viel mehr nach Parteilosen, die vorher in anderen Parteien scheiterten und nun hoffen, bei einer "neuen" Partei Erfolg zu haben.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Odin1506 » Fr 18. Mär 2016, 15:57

aleph hat geschrieben:(17 Mar 2016, 20:39)

SPON



Das Credo der CSU war immer, dass es keine demokratische Partei rechts von der CSU geben soll. Damit hat die CSU ihr Klientel definiert. Was würde eine Ausdehnung der CSU bundesweit bedeuten? Man bedenke auch: dann dürften die Bayern die Möglichkeit haben, CDU zu wählen, das konnten sie bisher nicht.


Seid wann ist die CSU demokratisch? DIe ist weder demokratisch, noch sozial geschweige denn christlich.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon jorikke » Fr 18. Mär 2016, 19:09

Liegestuhl hat geschrieben:(17 Mar 2016, 21:42)

Die CSU ist eine bayrische Partei und denkt auch bayrisch. Eine nicht-bayrische CSU wird nicht funktionieren.


Ich bin da nicht so sicher. Die würden deutschlandweit womöglich die rechten Protestwähler aufsaugen. Die Afd z.B. würde wohl verschwinden. Nur, dieser Effekt wäre womöglich nur kurzfristig. Nach ein / zwei Wahlperioden würden neue Protest Parteien entstehen und die CSU wäre bundesweit unter ferner liefen.
So wie es ist, hat es sich ganz gut bewährt. Selbst Strauss, und das war ein anderes Kaliber, ist vor Bundes-Amokläufen zurück geschreckt.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Fr 18. Mär 2016, 19:13

jorikke hat geschrieben:(18 Mar 2016, 19:09)

Ich bin da nicht so sicher. Die würden deutschlandweit womöglich die rechten Protestwähler aufsaugen. Die Afd z.B. würde wohl verschwinden. Nur, dieser Effekt wäre womöglich nur kurzfristig. Nach ein / zwei Wahlperioden würden neue Protest Parteien entstehen und die CSU wäre bundesweit unter ferner liefen.
So wie es ist, hat es sich ganz gut bewährt. Selbst Strauss, und das war ein anderes Kaliber, ist vor Bundes-Amokläufen zurück geschreckt.

Wobei man nicht annehmen sollte, dass jeder Landesverband ähnlich tickt. Man weiß ja von CDU, Grünen, Linken, SPD und FDP, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt; auch bei der AfD. Bevor eine CSU bundesweit unter 5% rutscht, heiratet sie nochmal neu die CDU.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon jorikke » Fr 18. Mär 2016, 19:19

frems hat geschrieben:(18 Mar 2016, 19:13)

Wobei man nicht annehmen sollte, dass jeder Landesverband ähnlich tickt. Man weiß ja von CDU, Grünen, Linken, SPD und FDP, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt; auch bei der AfD. Bevor eine CSU bundesweit unter 5% rutscht, heiratet sie nochmal neu die CDU.


Genau das denke ich auch.
Deshalb könnte man den Versuch mal wagen.
Geht´s in die Hose, April, April, und back to the roots.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon nichtkorrekt » Fr 18. Mär 2016, 20:34

frems hat geschrieben:(18 Mar 2016, 15:27)

Vernünftig im Wegschauen, aber wirtschaftspolitisch ein Megaflop. Aber was interessiert das Wahlthüringer, die keine Steuerzahler werden wollen. :|



Stalkst du mich etwa, Creep?
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Flat » Sa 19. Mär 2016, 14:15

Quatschki hat geschrieben:(18 Mar 2016, 12:51)

So ganz abwegig scheint der Gedanke aber nicht zu sein:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 82986.html


Moin,

doch,im gleichen Artikel steht auch, warum das absurd ist.
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Sa 19. Mär 2016, 16:16

nichtkorrekt hat geschrieben:(18 Mar 2016, 20:34)

Stalkst du mich etwa, Creep?

Du hast es mir direkt "ins Gesicht" gesagt. Dass ich mich dran erinnere, ist kein "stalken". Für verkackte Klausuren, weil man nicht auf eine Hochschule gehört, ist auch nicht Ramelow, Kretschmann oder irgendein Flüchtling verantwortlich, sondern nur man selbst. Aber mittlerweile gibt's ja einen Mindestlohn.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Dampflok94 » Mo 21. Mär 2016, 10:57

frems hat geschrieben:(18 Mar 2016, 19:13)

Wobei man nicht annehmen sollte, dass jeder Landesverband ähnlich tickt. Man weiß ja von CDU, Grünen, Linken, SPD und FDP, dass es erhebliche regionale Unterschiede gibt; auch bei der AfD. Bevor eine CSU bundesweit unter 5% rutscht, heiratet sie nochmal neu die CDU.

Wenn das denn noch geht. Diese Trennung könnte nämlich schmerzhaft sein. Und aus den beiden "Schwesterparteien" feindliche Schwestern machen. Und nichts ist schlimmer als die feindliche Schwester, der feindliche Bruder. Da wäre die Atmosphäre auf Jahre hinaus vergiftet. Da wären wahrscheinlich nicht mal Koalitionen möglich, geschweige denn eine Wiederheirat.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Mo 21. Mär 2016, 11:06

Dampflok94 hat geschrieben:(21 Mar 2016, 10:57)

Wenn das denn noch geht. Diese Trennung könnte nämlich schmerzhaft sein. Und aus den beiden "Schwesterparteien" feindliche Schwestern machen. Und nichts ist schlimmer als die feindliche Schwester, der feindliche Bruder. Da wäre die Atmosphäre auf Jahre hinaus vergiftet. Da wären wahrscheinlich nicht mal Koalitionen möglich, geschweige denn eine Wiederheirat.

Sofern der Streit hinter den Kulissen tatsächlich so groß ist. Man könnte ja auch annehmen, dass die CDU keine größeren Probleme mit einer "Bundes-CSU" hat, die ein paar rechte Wähler einsammelt und man weiterhin quasi per Naturgesetz miteinander koaliert bzw. eine Fraktion stellt, so wie jetzt schon im Bund. Müsste natürlich geschickt eingefädelt werden.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Dampflok94 » Mo 21. Mär 2016, 11:10

frems hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:06)

Sofern der Streit hinter den Kulissen tatsächlich so groß ist. Man könnte ja auch annehmen, dass die CDU keine größeren Probleme mit einer "Bundes-CSU" hat, die ein paar rechte Wähler einsammelt und man weiterhin quasi per Naturgesetz miteinander koaliert bzw. eine Fraktion stellt, so wie jetzt schon im Bund. Müsste natürlich geschickt eingefädelt werden.

Nach der Devise "Getrennt marschieren, vereint schlagen"? Das wird nix. Nicht bei dem Personal. Und völlig verblödet ist der Wähler nun auch nicht. Das ist doch jetzt schon ein Problem. Wie die CSU gegen eine Regierung keift, der sie selber angehört, ist doch eher Opposition.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Mo 21. Mär 2016, 11:15

Dampflok94 hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:10)

Nach der Devise "Getrennt marschieren, vereint schlagen"? Das wird nix. Nicht bei dem Personal. Und völlig verblödet ist der Wähler nun auch nicht. Das ist doch jetzt schon ein Problem. Wie die CSU gegen eine Regierung keift, der sie selber angehört, ist doch eher Opposition.

Naja nun, wenn der bajuwarische Löwe regelmäßig mit dem Abzug seiner Minister (Dobrindt und die anderen zwei da) "droht", käme das weitestgehend auf die gleiche Politik. Diese Show mit ständigen Drohungen, ein Ultimatum folgt dem nächsten etc. wirkt da schon sehr routiniert.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Alexyessin » Mo 21. Mär 2016, 11:32

frems hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:15)

Naja nun, wenn der bajuwarische Löwe regelmäßig mit dem Abzug seiner Minister (Dobrindt und die anderen zwei da) "droht", käme das weitestgehend auf die gleiche Politik. Diese Show mit ständigen Drohungen, ein Ultimatum folgt dem nächsten etc. wirkt da schon sehr routiniert.


Seehofer ist getrieben von der Landtagsfraktion. Das ist sein großes Problem. Er hat dort keine Hausmacht oder einen Zuchtmeister. Söder im Nacken versucht er zu beschwichtigen und den Dampf aus dem Kessel zu nehmen. Mehr kann er aber auch nicht tun.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Kirchgessner » Mo 21. Mär 2016, 11:40

Seehofer ist ein Quartalsirrer.

Wenn so jemand Führer in Bayern wird, zeigt das den Niedergang der CSU.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Mo 21. Mär 2016, 11:42

Alexyessin hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:32)

Seehofer ist getrieben von der Landtagsfraktion. Das ist sein großes Problem. Er hat dort keine Hausmacht oder einen Zuchtmeister. Söder im Nacken versucht er zu beschwichtigen und den Dampf aus dem Kessel zu nehmen. Mehr kann er aber auch nicht tun.

Seine Reisetätigkeiten kurz vor nicht-bayerischen Landtagswahlen find ich aber schon etwas verdächtig. Klar, können alles Zufälle sein, man wird's ja nie erfahren.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon Flat » Mo 21. Mär 2016, 12:09

frems hat geschrieben:(21 Mar 2016, 11:42)

Seine Reisetätigkeiten kurz vor nicht-bayerischen Landtagswahlen find ich aber schon etwas verdächtig. Klar, können alles Zufälle sein, man wird's ja nie erfahren.


Moin,

Du meinst, er weiß nicht so richtig, warum und wohin er fährt? :D
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http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon frems » Mo 21. Mär 2016, 12:14

Flat hat geschrieben:(21 Mar 2016, 12:09)

Moin,

Du meinst, er weiß nicht so richtig, warum und wohin er fährt? :D

Och, das weiß er sicherlich sehr genau, wenn er bei Putin und Orban mal Servus sagt, damit alle Medien über ihn sprechen.
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Re: Bundesweite CSU

Beitragvon relativ » Mo 21. Mär 2016, 12:47

nichtkorrekt hat geschrieben:(18 Mar 2016, 12:37)

Die CSU funktioniert als bayrische Partei, ich würde die bayrische CSU wählen, aber keine Bundes-CSU mit Saupreißn und Fischköpfen. Die CSU sollte im Bund mit der CDU brechen und dafür mit der AfD eine Union eingehen, dafür sollte die AfD nicht in Bayern antreten.

Jo das wäre gut, dann wäre die CSU auch in Bayern Geschichte. :D
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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