Wahlumfragen

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sunny.crockett
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon sunny.crockett » Di 12. Jun 2018, 20:50

Neue Umfrageergenisse für Sachsen vom 12.6.2018 (INSA). Wahlen sind im Sommer 2019

CDU 32%
SPD 9%
Grüne 6%
FDP 6%
Linke 19%
AfD 24%
Sonstige 4%

Die SPD nur noch einstellig.

Aktuell gäbe es keine realistische Koalition. Sollte es bei der Wahl auch so ausgehen, wird es interessant. Minderheitsregierung oder Neuwahlen.
Julian
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Julian » Di 12. Jun 2018, 23:12

sunny.crockett hat geschrieben:(12 Jun 2018, 21:50)

Neue Umfrageergenisse für Sachsen vom 12.6.2018 (INSA). Wahlen sind im Sommer 2019

CDU 32%
SPD 9%
Grüne 6%
FDP 6%
Linke 19%
AfD 24%
Sonstige 4%

Die SPD nur noch einstellig.

Aktuell gäbe es keine realistische Koalition. Sollte es bei der Wahl auch so ausgehen, wird es interessant. Minderheitsregierung oder Neuwahlen.


In der genannten Umfrage hätten CDU, SPD, Grüne und FDP zusammen eine Mehrheit und könnten eine Viererkoalition bilden.

So problematisch sehe ich das nicht. Richtig interessant wird es erst, wenn AfD und Linke eine Mehrheit haben, also nicht mehr gegen sie regiert werden kann. Würde die CDU mit der Linken koalieren? Oder doch lieber mit der AfD?
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Nightrain » Di 12. Jun 2018, 23:31

Wenn Grüne und FDP an der 5% Hürde scheitern, dann wirds lustig.
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Europa2050
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Europa2050 » Mi 13. Jun 2018, 05:57

sunny.crockett hat geschrieben:(12 Jun 2018, 21:50)

Neue Umfrageergenisse für Sachsen vom 12.6.2018 (INSA). Wahlen sind im Sommer 2019

CDU 32%
SPD 9%
Grüne 6%
FDP 6%
Linke 19%
AfD 24%
Sonstige 4%

Die SPD nur noch einstellig.

Aktuell gäbe es keine realistische Koalition. Sollte es bei der Wahl auch so ausgehen, wird es interessant. Minderheitsregierung oder Neuwahlen.


Ich sehe keinen Sinn darin, ein Land in die Unregierbarkeit zu wählen. Aber die Sachsen werden schon wissen, was sie tun, und was ihr Land voran bringt.

Nur ein kleiner Tip: Weimar scheiterte letztlich an der rechnerischen Mehrheit der Destruktivkräfte von NSDAP und KPD, die eine demokratische Regierungsbildung unmöglich machte.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon yogi61 » Mi 13. Jun 2018, 07:02

Europa2050 hat geschrieben:(13 Jun 2018, 06:57)

Ich sehe keinen Sinn darin, ein Land in die Unregierbarkeit zu wählen. Aber die Sachsen werden schon wissen, was sie tun, und was ihr Land voran bringt.

Nur ein kleiner Tip: Weimar scheiterte letztlich an der rechnerischen Mehrheit der Destruktivkräfte von NSDAP und KPD, die eine demokratische Regierungsbildung unmöglich machte.


Ich sehe eher keinen Sinn darin, Versager erneut zu wählen, damit ein Land irgendwie regierbar ist.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon Europa2050 » Mi 13. Jun 2018, 07:17

yogi61 hat geschrieben:(13 Jun 2018, 08:02)

Ich sehe eher keinen Sinn darin, Versager erneut zu wählen, damit ein Land irgendwie regierbar ist.


Ich kenne aus Praktikumstätigkeit einen erzgebirgischen SPD-Stadtrat persönlich, den würde ich (trotz diverser politischer Meinungsunterschiede) erstens nicht in die Ecke Versager tun und zweitens jederzeit der Unregierbarkeit vorziehen. Da wird es in den Parteien schon noch mehr davon geben.
Allerdings kenne ich mich als Bayer mit dem sächsischen Personal jetzt auch wieder nicht so gut aus.

Aber zerstören kann nie sinnvoller sein, als aufbauen.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon yogi61 » Mi 13. Jun 2018, 07:23

Europa2050 hat geschrieben:(13 Jun 2018, 08:17)

Ich kenne aus Praktikumstätigkeit einen erzgebirgischen SPD-Stadtrat persönlich, den würde ich (trotz diverser politischer Meinungsunterschiede) erstens nicht in die Ecke Versager tun und zweitens jederzeit der Unregierbarkeit vorziehen. Da wird es in den Parteien schon noch mehr davon geben.
Allerdings kenne ich mich als Bayer mit dem sächsischen Personal jetzt auch wieder nicht so gut aus.

Aber zerstören kann nie sinnvoller sein, als aufbauen.


Nicht der Souverän ist destruktiv. Destruktiv sind die, die sich aus Sicht des Wählers unwählbar machen. Chancen gab es ja genug und der Souverän ist in diesem Land äusserst geduldig gewesen.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon jack000 » So 17. Jun 2018, 12:31

Aktuelle Umfrage von Forsa:
CDU/CSU 30%
SPD 16%
GRÜNE 14%
FDP 10%
LINKE 9%
AfD 15%
Sonstige 6%

https://www.wahlrecht.de/umfragen/forsa.htm

Nach der Umfrage würde es nicht mal für eine GroKo ausreichen :eek:
=> So langsam wird das unheimlich :? (zumal dem Forsa bei der letzten Wahl Union/SPD besser eingeschätzt hatte, als die tatsächlich bei der Wahl abgeschnitten hatten)
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » So 17. Jun 2018, 12:41

Es würde aber sehr wohl für eine größere Koalition reichen, wenn man denn Neuwahlen anvisierte und diese so ausgingen, wie es einer Umfrage entspräche.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon sunny.crockett » Fr 22. Jun 2018, 18:44

DarkLightbringer hat geschrieben:(17 Jun 2018, 13:41)

Es würde aber sehr wohl für eine größere Koalition reichen, wenn man denn Neuwahlen anvisierte und diese so ausgingen, wie es einer Umfrage entspräche.


genau, größere! Mit CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne-Koalition wird noch einiges gehen, auch wenn man noch weitere Prozente verliert. Es dürfen nur AfD und die Linke zusammen keine 50% erreichen.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon sunny.crockett » Fr 22. Jun 2018, 18:53

Neue Umfrage aus dem Saarland, ist die erste seit den Wahlen im März 2017:

Nach etwas über einem Jahr haben sich die Ergebnisse doch ganz schön geändert:

26.3.17 - 21.06.18

CDU: 40,7% -> 35%
SPD: 29,6% -> 26 %
Grüne: 4% -> 6%
FDP: 3,3% -> 4%
Linke: 12,8% -> 12%
AfD: 6,2% - 15%
Sonstige: 2,6% -> 2%

Wie so gut wie in allen Umfragen verliert CDU und SPD. Dagegen gewinnt die AfD, hier im Saarland in 15 Monaten satte 9%
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon jack000 » Fr 22. Jun 2018, 19:26

sunny.crockett hat geschrieben:(22 Jun 2018, 19:53)

Neue Umfrage aus dem Saarland, ist die erste seit den Wahlen im März 2017:

Nach etwas über einem Jahr haben sich die Ergebnisse doch ganz schön geändert:

26.3.17 - 21.06.18

CDU: 40,7% -> 35%
SPD: 29,6% -> 26 %
Grüne: 4% -> 6%
FDP: 3,3% -> 4%
Linke: 12,8% -> 12%
AfD: 6,2% - 15%
Sonstige: 2,6% -> 2%

Wie so gut wie in allen Umfragen verliert CDU und SPD. Dagegen gewinnt die AfD, hier im Saarland in 15 Monaten satte 9%

Das erinnert an die aktuellen Umfragen in NRW:
CDU - Hohe Verluste
SPD - Hohe Verluste
FDP - Verluste (=Tendenzunterschied)
Grüne - Hohe Gewinne
Linke - Gewinne (=Tendenzunterschied)
AfD - Hohe Gewinne, pendelt sich auf 10-15% ein
Sonstige - geringes Niveau gleichbleibend
=> Passt auch in etwa zum Bundestrend, sowie Hessen und Bayern ...
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 22. Jun 2018, 20:32

sunny.crockett hat geschrieben:(22 Jun 2018, 19:44)

genau, größere! Mit CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne-Koalition wird noch einiges gehen, auch wenn man noch weitere Prozente verliert. Es dürfen nur AfD und die Linke zusammen keine 50% erreichen.

Linke und AfD erreichen zusammen keine 30 %, womit die Wahrscheinlichkeit, italienische Verhältnisse zu bekommen, eher gering ist.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon jack000 » Fr 22. Jun 2018, 20:41

DarkLightbringer hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:32)

Linke und AfD erreichen zusammen keine 30 %, womit die Wahrscheinlichkeit, italienische Verhältnisse zu bekommen, eher gering ist.

Es wird immer auf GroKos hinauslaufen (Egal welche Wahl) und in Ausnahmefällen irgendwelche komplizierten/Neu gewagten 3er-Bündnisse.
=> Nur in Sachsen würde derzeit ein wirklich großes Problem auftauchen, aber bis zur tatsächlichen Wahl in Sachsen ist es ja noch lange hin ...
Deutschland 2017: "Bevor ich loslege, würde ich gerne noch wissen, ob es für Sie in Ordnung ist, dass ich als weibliche Person hier sitze und auch Ihre Dolmetscherin weiblich ist."
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 22. Jun 2018, 21:02

jack000 hat geschrieben:(22 Jun 2018, 21:41)

Es wird immer auf GroKos hinauslaufen (Egal welche Wahl) und in Ausnahmefällen irgendwelche komplizierten/Neu gewagten 3er-Bündnisse.
=> Nur in Sachsen würde derzeit ein wirklich großes Problem auftauchen, aber bis zur tatsächlichen Wahl in Sachsen ist es ja noch lange hin ...

Mehr Parteien im Parlament bedeuten auch, dass Koalitionen komplexer geschmiedet werden. Sechs Parteien sind etwas anderes als 4 oder 3.

In den Niederlanden sind 11 Parteien im Parlament und 4 an der Regierung beteiligt.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon jack000 » Fr 22. Jun 2018, 21:05

DarkLightbringer hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:02)

Mehr Parteien im Parlament bedeuten auch, dass Koalitionen komplexer geschmiedet werden. Sechs Parteien sind etwas anderes als 4 oder 3.

Korrekt, aber wenn es für eine GroKo nicht mehr reicht, ist das schon bedenklich.

In den Niederlanden sind 11 Parteien im Parlament und 4 an der Regierung beteiligt.

Ja, aber das ist bei denen eher üblich ...
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon sunny.crockett » Fr 22. Jun 2018, 21:30

jack000 hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:05)
Korrekt, aber wenn es für eine GroKo nicht mehr reicht, ist das schon bedenklich.


tja, seit einigen Jahren verabschiedet sich die SPD auf Raten als Volkspartei, verliert Wahlen in Serie. Die CDU beginnt jetzt auch mit dem langsamen Niedergang.

Die Frage ist, ob es bei Neuwahlen überhaupt für eine Groko reichen würde.
Jamaika sehe ich auch als fraglich an, da Merkel ja so Grün-Freundlich war und das auch den eigenen Parteikollegen eingeredet hat. Ohne Merkel dürfte es in der CDU viele geben, die eben nicht mit den Grünen in eine Koalition wollen. Dazu möchte die CSU natürlich auch bei einer neuen Koalition Stärke zeigen und ihre Migrationspolitik durchsetzen, die bei den Grünen als No-Go bezeichnet wird. Ohne CSU würde Jamaika schätzungsweise eine so knappe Mehrheit haben, dass wenige Abweichler das nächste Chaos auslösen könnten, das ganze dann bei einer sehr schwierigen Opposition.
Könnte mir fast vorstellen, dass es eine schwarz-rot-gelbe Koalition geben könnte, da würde wohl die CSU auch mitmachen und man hätte eine stabile Mehrheit
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 22. Jun 2018, 21:31

jack000 hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:05)

Korrekt, aber wenn es für eine GroKo nicht mehr reicht, ist das schon bedenklich.

Ja, aber das ist bei denen eher üblich ...

Mit der Gewöhnung lässt der Schmerz nach.

In Indien war die Komplexität fast schon Tradition, 2014 gab es jedoch eine gegenläufige Tendenz, wie zuletzt 1984.
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon jack000 » Fr 22. Jun 2018, 21:50

DarkLightbringer hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:31)Mit der Gewöhnung lässt der Schmerz nach.

Das ist ja nicht unbedingt Schmerz, denn bis 1982 gab es nur:
- CDU
- SPD
- FDP
Im Bundestag, dann kamen bis heute dazu:
- Grüne
- Linke
- AfD
- Piraten (Die aber inzwischen die gute Chance vermasselt haben)
=> Somit ist klar, das sich die Verhältnisse ändern. Aber wenn eine GroKo es nicht mal auf eine Mehrheit schafft halte ich das Trotzdem für bedenklich.

In Indien war die Komplexität fast schon Tradition, 2014 gab es jedoch eine gegenläufige Tendenz, wie zuletzt 1984.

Es gibt immer solche und solche. In den einen Ländern gibt es Einparteienregierungen und in anderen komplizierte Koalitionen. Wenn ich Deutschland betrachte, betrachte ich da die Vergangenheit und die Zukunft und ziehe keinen Vergleich wie es anderswo ist (= Das lässt sich i.d.R. nicht vergleichen).
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Re: Wahlumfragen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 23. Jun 2018, 06:23

jack000 hat geschrieben:(22 Jun 2018, 22:50)

Das ist ja nicht unbedingt Schmerz, denn bis 1982 gab es nur:
- CDU
- SPD
- FDP
Im Bundestag, dann kamen bis heute dazu:
- Grüne
- Linke
- AfD
- Piraten (Die aber inzwischen die gute Chance vermasselt haben)
=> Somit ist klar, das sich die Verhältnisse ändern. Aber wenn eine GroKo es nicht mal auf eine Mehrheit schafft halte ich das Trotzdem für bedenklich.
Es gibt immer solche und solche. In den einen Ländern gibt es Einparteienregierungen und in anderen komplizierte Koalitionen. Wenn ich Deutschland betrachte, betrachte ich da die Vergangenheit und die Zukunft und ziehe keinen Vergleich wie es anderswo ist (= Das lässt sich i.d.R. nicht vergleichen).

Trends ändern sich im Laufe der Zeit, man kann dazu in die Vergangenheit blicken, wohl aber auch die Entwicklungen in verschiedenen Ländern der Gegenwart beobachten.

Italien beispielsweise war schon öfters Vorreiter für neue Entwicklungen, wie eine Art ideologisches Labor. Dort hat sich der Faschismus entwickelt, der 11 Jahre später in Deutschland ankam. Aber auch der Eurokommunismus oder der Berlusconiismus, der als Vorlage für Trump gelten kann.
Und jetzt die neuste "Laborzüchtung": Eine Kreuzung aus Clownspartei und Nationalpopulisten.

Bedenken kann man immer haben, vor allem die Zukunft betreffend.
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