Blutmond

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Fuerst_48
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Re: Blutmond

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jul 2018, 19:01

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jul 2018, 19:44)

Mit solchen Ereignissen kann man mich heftig begeistern, Mondfinsternis, ISS, Mars, Sonnenfinsternis, Kometen, etc. Ich überlege gerade, ob es sich lohnt ein Teleskop anzuschaffen :). Als der Halley'sche Komet '86 der Erde nah war, hatte ich das Glück in einem der Sonderflüge zur Beobachtung zu sitzen. Wundervoll.

Die Unendlichkeit des UNIVERSUMS...die Winzigkeit des "homo sapiens"---
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JJazzGold
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Re: Blutmond

Beitragvon JJazzGold » So 29. Jul 2018, 19:07

Fuerst_48 hat geschrieben:(29 Jul 2018, 20:01)

Die Unendlichkeit des UNIVERSUMS...die Winzigkeit des "homo sapiens"---


Weniger als ein Staubkorn im Universum. ;)
Zuletzt geändert von JJazzGold am So 29. Jul 2018, 19:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Blutmond

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Jul 2018, 19:35

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jul 2018, 20:07)

Weniger als ein Staubkorb im Universum. ;)

Aber immerhin wahrnehmend und fähig, diese Frage nach dem Grund der Existenz von allem sich zu stellen. Sagen wir mal so: Ein Wäschekorb in einer Menge von willkürlich und diffus hingestellten Gegenständen.
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Re: Blutmond

Beitragvon JJazzGold » So 29. Jul 2018, 19:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Jul 2018, 20:35)

Aber immerhin wahrnehmend und fähig, diese Frage nach dem Grund der Existenz von allem sich zu stellen. Sagen wir mal so: Ein Wäschekorb in einer Menge von willkürlich und diffus hingestellten Gegenständen.


Oh, danke, wird sofort korrigiert.
Meinen Sie, der Mensch per se wird sich ändern, sobald er die Winzigkeit seines Planeten und damit auch seine eigene Existenz von aussen gesehen und begriffen hat? Oder wird er auch im All so bleiben, wie er ist?
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Re: Blutmond

Beitragvon Fuerst_48 » So 29. Jul 2018, 19:52

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jul 2018, 20:07)

Weniger als ein Staubkorn im Universum. ;)

Richtig. Nur führt sich der Mensch mitunter so auf, als wäre er der Herrscher über die Welt, quasi mittels "Fingerschnipp"!
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Re: Blutmond

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Jul 2018, 19:56

JJazzGold hat geschrieben:(29 Jul 2018, 20:43)

Oh, danke, wird sofort korrigiert.
Meinen Sie, der Mensch per se wird sich ändern, sobald er die Winzigkeit seines Planeten und damit auch seine eigene Existenz von aussen gesehen und begriffen hat? Oder wird er auch im All so bleiben, wie er ist?

Mmh .. der Mensch per se und als Gattung ändert sich glaub' ich grundsätzlich eher langsam. Ereignisse wie Mond- und Sonnenfinsternisse können emotional zutiefst berührende Erlebnisse sein. Bei der weiter oben von mir beschriebenen Sonnenfinsternis 1999 ... bei einem Spaziergang kurz danach: Egal ob Kind, Erwachsener oder alter Mensch ... fast ebenso beeindruckend wie das Ereignis selbst war, dass man durchgängig die Beeindruckung in den Gesichtern sehen konnte. Aber ob der Mensch per se sich dadurch ändert?

DIe grundlegende Frage ist und bleibt, erstens, warum das Universum überhaupt existiert. Und zweitens, warum es genau so dimensioniert und parametrisiert ist, dass die Entstehung von Leben begünstigt wird, Das ist für mich die grundlegende Frage der menschlichen Existenz. Und die kann man philosophisch oder auch physikalisch-mathematisch-rechnerisch angehen. Insbesondere in Hinsicht auf die Feinabstimmung der Naturkonstanten.
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Re: Blutmond

Beitragvon schokoschendrezki » So 29. Jul 2018, 20:12

Jedenfalls. Rein praktisch gesehen und aus der Erfahrung sowohl der jüngsten Mondfinsternis als auch der Sonnenfinsternis: Das totale Ereignis ist nicht einfach nur eine proportionale Steigerung des partiellen Ereignisses. Eine totale Sonnenfinsternis im Kerngebiet bei wolkenlosem Himmel ist ein völlig anderes, in jeder Hinsicht anderes Ereignis als das Erlebnis einer partiellen Sonnenfinsternis bei vielleicht auch noch bewölktem Himmel. Etwas vollkommen singuläres. Glaubts mir. Wirklich!

Es gibt ja bekanntermaßen das Phänomen der Sonnenfinsternis-Süchtigkeit. Als Torurismus-Attraktion, Dem Hinterherreisen nach Sonnenfinsternissen. Ich kann das auf der einen Seit absolut nachvollziehen, Auf der anderen Seite befürchte ich rein instinktiv auch eine art von Entwertung. Ich habe einmal in meinem Leben eine totale Sonnenfinsternis erlebt, Ohne Einschränkung. In so voller Phänomänilatät wies überhaupt nur denkbar ist. Und dabei solls aber auch bleiben. Keine Inflation bitte.
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Re: Blutmond

Beitragvon imp » Mo 27. Aug 2018, 11:56

Früher hat der liebe Gott das gemacht.
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Re: Blutmond

Beitragvon Misterfritz » Mo 27. Aug 2018, 19:31

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(27 Aug 2018, 12:56)

Früher hat der liebe Gott das gemacht.
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Re: Blutmond

Beitragvon Trutznachtigall » Di 28. Aug 2018, 10:17

schokoschendrezki hat geschrieben:(29 Jul 2018, 21:12)

Eine totale Sonnenfinsternis im Kerngebiet bei wolkenlosem Himmel ist ein völlig anderes, in jeder Hinsicht anderes Ereignis als das Erlebnis einer partiellen Sonnenfinsternis bei vielleicht auch noch bewölktem Himmel. Etwas vollkommen singuläres. Glaubts mir. Wirklich!

Ja, ja, ja! 1999 habe ich eine totale Sonnenfinsternis in Karlsruhe miterlebt. Habe mir extra dafür einen Tag Urlaub genommen und bin mit der Bahn von Hamburg nach Karlsruhe gefahren und hatte das Glück, sie zusammen mit nur drei anderen Personen vom Dach eines Hochhauses beobachten zu dürfen. Daran denke ich voller Begeisterung und Ehrfurcht.
ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ--☸ڿڰۣ
Die Natur ist ein unendlich geteilter Gott. (Friedrich Schiller)

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