Meghan und Harry

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Misterfritz
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Misterfritz » Mi 16. Mai 2018, 18:50

Hyde hat geschrieben:(16 May 2018, 14:25)

Bei Promis werden idR jedenfalls keine Hochzeiten im Fernsehen übertragen, außerdem haben diese Leute (z.B. Schauspieler) etwas geleistet und sind nicht einfach nur in die richtige Familie reingeboren worden.

Der wichtigste Unterschied ist aber, dass diese Leute sich selbst finanzieren.
Für das britische Königshaus werden fast 100 Millionen Steuergelder im Jahr ausgegeben. Damit die Queen in ihrem Palast leben kann und denen ihr Luxus-Leben finanziert wird.

Für die Hochzeit 2011 von dem anderen Prinzen wurden 32 Mio Euro Steuergelder für die Sicherheitsvorkehrungen ausgegeben, hab ich vorhin gelesen.

Aber dann der Bevölkerung irgendwelche Sozialgelder kürzen oder Steuern erhöhen. Finde ich jetzt nicht die Ausgeburt von Gerechtigkeit.
Was juckt Dich das, wofür britische Steuergelder ausgegeben werden? Wenn die Briten keine Monarchie mehr haben wollen, müssen sie das selbst regeln.
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Hyde
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Hyde » Mi 16. Mai 2018, 18:57

Misterfritz hat geschrieben:(16 May 2018, 19:50)

Was juckt Dich das, wofür britische Steuergelder ausgegeben werden? Wenn die Briten keine Monarchie mehr haben wollen, müssen sie das selbst regeln.


Darf ich mich dann auch nicht kritisch dazu äußern, ob Trump die amerikanische Gesundheitsversorgung abbauen will oder ob er eine Mauer zu Mexiko bauen will? Schließlich betrifft das ja genauso wenig mich selbst. Darf ich dann nicht mal kritisieren, dass Trump Präsident ist? Denn immerhin „wollten das die Amerikaner ja so“ und ist „ihre Angelegenheit“ und „ihre Freiheit“.

Ich wusste nicht, dass man nur zu den Dingen in der Welt eine Meinung haben darf, die einen persönlich unmittelbar betreffen.
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Hyde
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Hyde » Mi 16. Mai 2018, 19:00

Merkel_Unser hat geschrieben:(16 May 2018, 14:06)

3 Mrd. sollen sich das anschauen? Woher kommen denn diese Fantasiezahlen immer? Als ob sich das fast jeder zweite Mensch auf der Erde ansieht.



http://www.deutschlandfunkkultur.de/roy ... _id=418009
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Misterfritz » Mi 16. Mai 2018, 19:03

Hyde hat geschrieben:(16 May 2018, 19:57)

Darf ich mich dann auch nicht kritisch dazu äußern, ob Trump die amerikanische Gesundheitsversorgung abbauen will oder ob er eine Mauer zu Mexiko bauen will? Schließlich betrifft das ja genauso wenig mich selbst. Darf ich dann nicht mal kritisieren, dass Trump Präsident ist? Denn immerhin „wollten das die Amerikaner ja so“ und ist „ihre Angelegenheit“ und „ihre Freiheit“.

Ich wusste nicht, dass man nur zu den Dingen in der Welt eine Meinung haben darf, die einen persönlich unmittelbar betreffen.
Sicherlich, aber Dein Posts klang sehr danach, als würdest Du Dich darüber ziemlich aufregen. Das ist mehr, als nur eine Meinung zu haben.
Im übrigen, sollten die Briten die Monarchie mal eben ersatzlos streichen, würden ihnen auch erhebliche Einnahmen im Tourismus fehlen und somit Arbeitsplätze wegfallen würden.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Hyde » Mi 16. Mai 2018, 19:22

Misterfritz hat geschrieben:(16 May 2018, 20:03)

Sicherlich, aber Dein Posts klang sehr danach, als würdest Du Dich darüber ziemlich aufregen. Das ist mehr, als nur eine Meinung zu haben.


Ich rege mich auch darüber auf.
Und warum darf man zu etwas eine Meinung haben, sich aber nicht darüber aufregen? Diesen Unterschied hast du noch nicht genau genug herausgearbeitet.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Misterfritz » Mi 16. Mai 2018, 19:27

Hyde hat geschrieben:(16 May 2018, 20:22)

Ich rege mich auch darüber auf.
Und warum darf man zu etwas eine Meinung haben, sich aber nicht darüber aufregen? Diesen Unterschied hast du noch nicht genau genug herausgearbeitet.
Muss ich auch nicht.
Nunja, ich halte Aufregung über Dinge, die mich nicht betreffen, die ich schon gar nicht ändern kann, für überflüssige Aktivität ;)
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon H2O » Mi 16. Mai 2018, 19:33

Bei so viel Zorn und Erregung getraue ich mich nie wieder bei fortgeschrittener Bettschwere das Lied an zu stimmen: "Wir wollen unser'n alten Kaiser Wilhelm wieder ha'm, mit'm Bart, mit'm Bart, mit'm langen Bart!"
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Quatschki » Mi 16. Mai 2018, 19:45

H2O hat geschrieben:(16 May 2018, 20:33)

Bei so viel Zorn und Erregung getraue ich mich nie wieder bei fortgeschrittener Bettschwere das Lied an zu stimmen: "Wir wollen unser'n alten Kaiser Wilhelm wieder ha'm, mit'm Bart, mit'm Bart, mit'm langen Bart!"

Es war nicht alles schlecht.
Die Deutschen hatten es nur mal wieder übertrieben:
1 Kaiser, 3 Könige, 6 Großherzöge, dazu noch ein Dutzend Herzöge und regierende Fürsten,
alle mit eigenen Residenzstädten, dazu noch die Neben- und Seitenlinien
Fast jeder zweite Milchladen konnte sich Hoflieferant nennen
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Hyde » Mi 16. Mai 2018, 23:00

Quatschki hat geschrieben:(16 May 2018, 20:45)

Es war nicht alles schlecht.


Wundert mich nicht, dass obrigkeitshörige Rechte das so sehen. Was war denn gut an dem deutschen Kaiser?
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 17. Mai 2018, 02:47

Hyde hat geschrieben:(16 May 2018, 20:22)

Ich rege mich auch darüber auf.
Und warum darf man zu etwas eine Meinung haben, sich aber nicht darüber aufregen? Diesen Unterschied hast du noch nicht genau genug herausgearbeitet.


Und mit gutem Recht und ich tue es auch.

Diese Windsors sind schamlos wenn es um Selbstdarstellung geht um ihren Platz am Futtertrog des Staates zu sichern.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon H2O » Do 17. Mai 2018, 05:33

Hyde hat geschrieben:(17 May 2018, 00:00)

Wundert mich nicht, dass obrigkeitshörige Rechte das so sehen. Was war denn gut an dem deutschen Kaiser?


Welchen meinen Sie denn? Den, der unglücklich war, nun nicht mehr nur König von Preußen zu sein? Denn Preußens Deutschwerdung war höchstwahrscheinlich der Untergang dieses Mehrvölkerstaats.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Quatschki » Do 17. Mai 2018, 08:13

Hyde hat geschrieben:(17 May 2018, 00:00)

Wundert mich nicht, dass obrigkeitshörige Rechte das so sehen. Was war denn gut an dem deutschen Kaiser?

Ohne das Wirken des Adels gäbe es in deutschen Landen kein einziges Schloß oder Burg, weder hochwertige Gemälde oder Plastiken, noch Sinfonieorchester oder Opernhäuser
Es wäre ein Land voller gleichmachender Mittelmäßigkeit, ein "Arbeiter- und Bauernstaat" voller Tristesse, so wie es die DDR an jenen Orten war, wo sie mit der Vergangenheit tabula rasa gemacht hat, um ihre "neuen Städte" und Wohnkomplexe für den "neuen Menschen" zu erbauen
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon schokoschendrezki » Do 17. Mai 2018, 08:52

Wenn Prinz Harry und Meghan Markle in Windsor heiraten, soll es überall im Ort feierlich zugehen. Ein lokaler Abgeordneter hatte vorgeschlagen, Obdachlose für die Zeit der Festlichkeiten aus dem Dorf zu verbannen.

http://www.deutschlandfunk.de/jenseits-der-hochzeitsglocken-5-5-obdachlos-in-windsor.795.de.html?dram:article_id=417232
Das erinnert an die Olympiade 1936 in Berlin. Sinti und Roma wurden in ein Zwangslager in das (damals noch unbewohnte) Marzahn gesperrt. Eingezäunt und innmitten von Jauche und Rieselfeldern. Unter anderem auch der Vater der bekannten Schlagersängerin Marianne Rosenberg.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 17. Mai 2018, 11:54

Quatschki hat geschrieben:(17 May 2018, 09:13)

Ohne das Wirken des Adels gäbe es in deutschen Landen kein einziges Schloß oder Burg, weder hochwertige Gemälde oder Plastiken, noch Sinfonieorchester oder Opernhäuser
Es wäre ein Land voller gleichmachender Mittelmäßigkeit, ein "Arbeiter- und Bauernstaat" voller Tristesse, so wie es die DDR an jenen Orten war, wo sie mit der Vergangenheit tabula rasa gemacht hat, um ihre "neuen Städte" und Wohnkomplexe für den "neuen Menschen" zu erbauen


Und mit was haben die Adligen die Opernhaueser etc finanziert?

Richtig! Mit Ausbeutung! Leibeigenschaft! Feudalherrschaft! Und fuer wessen Unterhaltung wurde das gemacht? Fuer den des Adels! Richtig? Nicht fuer das Volk! Die mussten knechten. Die Windsors insbesondere profitieren noch heute sehr gut davon.,

Kunst und Wissenschaft brauchten keinen Adel. Es war der Adel und die Kirche, die Wissenschaft, Aufklaerung und Liberalismus mit allen Mitteln zu verhindern versucht haben.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon DarkLightbringer » Do 17. Mai 2018, 12:03

Man täuscht sich da anscheinend - selbst nichtbritische Royals spülen ordentlich Kohle in die Kassen. Irgendwo ist das mal ausgerechnet worden, glaube, in Dänemark.
So ein läppisches Königspaar bringt mehr ein als ein Bundespräsident, gleichwohl letzterer natürlich in der Anschaffung weit günstiger ist.
Das hat wohl mit den Franchise-Produkten zu tun, Sendezeiten, Werbung, aber auch mit repräsentativen Kontakten zu auswärtigen Investoren.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon DarkLightbringer » Do 17. Mai 2018, 12:10

schokoschendrezki hat geschrieben:(17 May 2018, 09:52)

http://www.deutschlandfunk.de/jenseits-der-hochzeitsglocken-5-5-obdachlos-in-windsor.795.de.html?dram:article_id=417232
Das erinnert an die Olympiade 1936 in Berlin. Sinti und Roma wurden in ein Zwangslager in das (damals noch unbewohnte) Marzahn gesperrt. Eingezäunt und innmitten von Jauche und Rieselfeldern. Unter anderem auch der Vater der bekannten Schlagersängerin Marianne Rosenberg.

Prinz Harry und Meghan Markle bitten allerdings um Spenden anstelle von Hochzeitsgaben - ein Teil davon soll an eine nationale Hilfsorganisation für Obdachlose gehen.
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon Misterfritz » Do 17. Mai 2018, 12:28

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(17 May 2018, 03:47)

Und mit gutem Recht und ich tue es auch.

Diese Windsors sind schamlos wenn es um Selbstdarstellung geht um ihren Platz am Futtertrog des Staates zu sichern.
Tja,
da würde ich mal sagen: Augen auf beim Staatsbürgerschaftswechsel :D
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon DarkLightbringer » Do 17. Mai 2018, 12:57

Finde, allein der britische Humor ist doch fast schon eine Hochzeit wert.

Prinz William vor 7 Jahren:

Angesichts der 1900 Gäste in der Kirche und zig Millionen TV-Zuschauer soll er Michael Middleton zugeraunt haben:
"Das sollte eigentlich nur eine kleine Familienangelegenheit werden!"
http://www.spiegel.de/fotostrecke/hochz ... 761-3.html
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Do 17. Mai 2018, 22:04

Misterfritz hat geschrieben:(17 May 2018, 13:28)

Tja,
da würde ich mal sagen: Augen auf beim Staatsbürgerschaftswechsel :D
der musste auf die trockene queen schwören...- :D
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Re: Meghan und Harry

Beitragvon TheManFromDownUnder » Fr 18. Mai 2018, 01:26

Misterfritz hat geschrieben:(17 May 2018, 13:28)

Tja,
da würde ich mal sagen: Augen auf beim Staatsbürgerschaftswechsel :D


Besser fuer Wechsel eintreten.

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