Sintflut in Texas

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Quatschki
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Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Mo 28. Aug 2017, 18:05

...scheint hierzulande kein Topthema zu sein.

Die haben teilweise schon 25 inch, also 625 Liter pro Quadratmeter und erwarten bis Mittwoch noch 15-20 inch oben drauf
und das auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland.
Das ist eine Katastrophe in Katrina-Dimension
Mittlerweile sind, wie man auch auf google maps verfolgen kann, in der Sechsmillionenstadt Houston fast alle Fernstraßen an irgendwelchen Stellen überflutet und unterbrochen,
Strom ist tot, Wohngebiete saufen ab.
Die Gegend ist flach und viele merken jetzt, dass ihr Haus im Vergleich zu den anderen in einer Mulde steht. Und es ist erst der Anfang.
Da wohnen hunderttausende Alte und Dicke und Diabetiker und Nichtschwimmer ...
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Cat with a whip
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Mo 28. Aug 2017, 18:37

Wir haben hier Bundestagswahlen. Das Thema kommt trotzdem ständig in den Nachrichten, wenn auch nicht mehr mit der Dominanz wie 2005 bei Katrina. Bei immer neuen und häufiger starken Fluten tritt auch sowas wie ein Gewöhnungseffekt ein. Letztes Jahr ist Houston auch schlimm übelflutet worden. Übrigens bei Fluten in anderen Erdteilen wird keineswegs derart ausführlich berichtet wie aus den USA.

Der wohl mit Abstand verheerendste Sturm war 1926 "Great Miami" der Floria und Alabama traf.
http://www.nhc.noaa.gov/pdf/NormalizedHurricane2008.pdf
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
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Cat with a whip
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Di 29. Aug 2017, 22:35

Mehrere Werke von ExxonMobile leck, Gifte werden in Umgebung gespült. MAGA.
https://www.washingtonpost.com/news/ene ... ollutants/
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon unity in diversity » Di 29. Aug 2017, 22:52

Cat with a whip hat geschrieben:(29 Aug 2017, 23:35)

Mehrere Werke von ExxonMobile leck, Gifte werden in Umgebung gespült. MAGA.
https://www.washingtonpost.com/news/ene ... ollutants/

Damit ist die Trinkwasserversorgung hinüber.
Wer wohnt eigentlich freiwillig in Gebieten, in denen man nur billige Bretterbuden aufstellen kann, weil alles andere sinnlos ist?
Trump hat Aufbauhilfen versprochen, dabei müßte man die Bewohner ganz woanders ansiedeln.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Di 29. Aug 2017, 23:26

unity in diversity hat geschrieben:(29 Aug 2017, 23:52)

Damit ist die Trinkwasserversorgung hinüber.
Wer wohnt eigentlich freiwillig in Gebieten, in denen man nur billige Bretterbuden aufstellen kann, weil alles andere sinnlos ist?
Trump hat Aufbauhilfen versprochen, dabei müßte man die Bewohner ganz woanders ansiedeln.

Das ist wegen des Öls eine der reichsten Gegenden der USA
Auf KHou und Fox News (Youtube lifestream) zeigen sie schon den ganzen Tag, wie sie die Leute aus den Neighborhoods evakuieren.
Die haben alle geile Häuser mit Klimaautomatik und Swimmingpool und dicke Autos und jeder Dritte hat ein Motorboot, Jetski oder Hoovercraft. Mit Dir werden die nicht tauschen wollen!
Selbst wenn sie jetzt alles wieder neu aufbauen müssen...
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Boracay » Mi 30. Aug 2017, 06:18

Quatschki hat geschrieben:(30 Aug 2017, 00:26)

Das ist wegen des Öls eine der reichsten Gegenden der USA
Auf KHou und Fox News (Youtube lifestream) zeigen sie schon den ganzen Tag, wie sie die Leute aus den Neighborhoods evakuieren.
Die haben alle geile Häuser mit Klimaautomatik und Swimmingpool und dicke Autos und jeder Dritte hat ein Motorboot, Jetski oder Hoovercraft. Mit Dir werden die nicht tauschen wollen!
Selbst wenn sie jetzt alles wieder neu aufbauen müssen...


Das ist selbst in wesentlich ärmeren Gegenden der USA normal. Einkommen sind 50% höher als im sozialistischen Europa (Außnahme: extrem Neoliberale Schweiz).
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Provokateur » Mi 30. Aug 2017, 06:45

Boracay hat geschrieben:(30 Aug 2017, 07:18)

Das ist selbst in wesentlich ärmeren Gegenden der USA normal. Einkommen sind 50% höher als im sozialistischen Europa (Außnahme: extrem Neoliberale Schweiz).


Das geht alles für eine anständige Krankenversicherung drauf, wenn man sich nicht im Fall eines Klapperschlangenbisses den Arm mit der Stichsäge amputieren will.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Mi 30. Aug 2017, 07:47

Provokateur hat geschrieben:(30 Aug 2017, 07:45)

Das geht alles für eine anständige Krankenversicherung drauf, wenn man sich nicht im Fall eines Klapperschlangenbisses den Arm mit der Stichsäge amputieren will.

Deshalb haben Texaner im Durchschnitt links bloß einen Arm?
Oder hast Du wieder zu lange RT geguckt?
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Provokateur » Mi 30. Aug 2017, 07:55

Quatschki hat geschrieben:(30 Aug 2017, 08:47)

Deshalb haben Texaner im Durchschnitt links bloß einen Arm?
Oder hast Du wieder zu lange RT geguckt?


Deswegen haben Texaner keine Krankenversicherung. Aber einen super Jetski.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Mi 30. Aug 2017, 08:12

Provokateur hat geschrieben:(30 Aug 2017, 08:55)

Deswegen haben Texaner keine Krankenversicherung. Aber einen super Jetski.

In Deutschland wären die mit ihren Jahreseinkommen alle über der Bemessungsgrenze und damit raus aus der Versicherungspflicht und Solidargemeinschaft
Dehalb sind sie da unten mehrheitlich gegen Obamacare.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 30. Aug 2017, 08:26

Quatschki hat geschrieben:(30 Aug 2017, 09:12)

In Deutschland wären die mit ihren Jahreseinkommen alle über der Bemessungsgrenze und damit raus aus der Versicherungspflicht


Für diejenigen, die es nicht gemerkt haben. Seit 2009 besteht in Deutschland Krankenversicherungspflicht.
„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ (Karl Valentin)
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Dampflok94 » Mi 30. Aug 2017, 09:29

Boracay hat geschrieben:(30 Aug 2017, 07:18)

Das ist selbst in wesentlich ärmeren Gegenden der USA normal. Einkommen sind 50% höher als im sozialistischen Europa (Außnahme: extrem Neoliberale Schweiz).

Das sozialistische Europa hat sich 1989 von der Bildfläche verabschiedet. :)

Derlei Diskussionen in diesem Zusammenhang zu führen, halte ich für ziemlich billig.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Mi 30. Aug 2017, 09:43

Immer wieder lustig zu sehen was für ein klischeehaftes Bild hier User von den USA haben. Und Houston ist natürlich nicht nur Öl, sondern ne Menge mehr. Einer der größten Wirtschaftsstandorte der USA wurde getroffen. Einer der größten Firmensitze der USA, Fertigungsindustrie, Finanzdienstleister, Telekommunikation, Handel und Logisik, Forschungsstandort mit Schwerpunkt Medizin, wichtige öffentliche Behörden sind dort ansässig, Luft- und Raumfahrt und so weiter.

Hohen Schaden verursacht nun wohl auch die Ausweisung überschwemmungsgefährdeter Gebiete in jüngster Zeit. Die Böden um Houston sind Lehmböden, da sickert auch nichts so schnell ab.

Die Schäden kann man ja alle wieder reparieren, doch von einem könnte sich der Wirtschaftsstandort Houston nicht mehr erholen: Dass nun viele Leute aus Angst nie mehr zurückkehren. Denn besonders viele Anwohner aus dem Katastrophengebiet bei Katrina waren inzwischen nach Houston zogen. Von denen werden nun bestimmt noch weniger wieder an eine küstennahe Stadt ziehen wollen.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Mi 30. Aug 2017, 12:00

Cat with a whip hat geschrieben:(30 Aug 2017, 10:43)
Die Schäden kann man ja alle wieder reparieren, doch von einem könnte sich der Wirtschaftsstandort Houston nicht mehr erholen: Dass nun viele Leute aus Angst nie mehr zurückkehren. Denn besonders viele Anwohner aus dem Katastrophengebiet bei Katrina waren inzwischen nach Houston zogen. Von denen werden nun bestimmt noch weniger wieder an eine küstennahe Stadt ziehen wollen.

Hier sind einige Fake News zu bereinigen:

1. Houston ist nicht Küstennah, sondern wie Bremen oder Hamburg ziemlich weit im Inland und nur über einen Ship Channel ans Meer angebunden.
Die küstennahe Stadt Galveston wurde 1900 zerstört, was den Aufstieg Houstons erst möglich gemacht hat.
2. Die Überschwemmungen sind anders als in New Orleans, Regenwasser also Süßwasser
3. Die Überschwemmungen betreffen nur einige Stadtteile - gestern wurde gemeldet: 100.000 Haushalte ohne Strom bei 4,5 Millionen Einwohnern in Harris County. Also alles halb so wild.
Da sind vielleicht 30.000 Haushalte tatsächlich abgesoffen, und einige zehntausend Leute evakuiert
Das sind Größenordnungen wie 2002 in Dresden, bei einer allerdings zehnmal so großen Stadt
das Wasser steht in den Bayous, Buffalo Bayou durch die im Westen der Stadt überlaufenden Rückhaltebecken, und im Osten im Bereich des San Jacinto Rivers
außerdem sind viele Straßen, Brücken und Unterführungen in der gesamten Region unpassierbar

Dramatisch ist aber, dass das gesamte Katastrophengebiet ein Areal halb so groß wie Deutschland umfasst
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Mi 30. Aug 2017, 13:27

https://de.wikipedia.org/wiki/Houston#/ ... andsat.jpg

Natürlich ist Houston küstennah und daher auch besonders den Einwirkungen von westatlantischen Stürmen ausgesetzt. Ist halt eine Bildungslücke wenn man bei tropischen Stürmen nur an Sturmflut denkt. Katrina bereitete übrigens auch einigen Gegenden heftige Regenfälle. Dazu noch Sturmfluten die nur Küsten direkt betrafen.

Harvey erzeugte an Land so viele Regefälle wie Katrina, Andrew und Sandy zusammen. Und besonders weil das Sturmtief sich zuletzt wenig bewegte war der Impakt in einer Region besonders heftig.

Derzeit sind 58 texanische Counties von Katastrophenalarm betroffen. Und natürlich betreffen die aktuellen Überschwemmungen durch Harvey die meissten Stadtgebiete über Houston verteilt, wenn auch einige nur teilweise überflutet andere gar verschont blieben. Und natürlich sind die ökonomischen Auswirkungen größer als im dusseligen Dresden wenn eine riesige Wirtschaftsmetropole wie Houston derart tagelang lahmgelegt ist. Das gibt US-weite Auswirkungen.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Quatschki » Mi 30. Aug 2017, 14:02

Ich will es ja nicht verharmlosen,
Aber wer Strom hat, desses Haus ist trocken und das sind in Houston derzeit 95%

http://gis.centerpointenergy.com/outagetracker/

Ich fürchte, auch wenn Rot, Rot und Grün hier gern allen Klimaflüchtlingen Asyl gewähren möchten, werden sie keine texanischen Fachkräfte abbekommen
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Texas41 » Mi 30. Aug 2017, 14:34

Houston liegt ca. 50-60 Meilen vom Golf entfernt (von Galveston etwas über eine Autostunde) - also nicht direkt an der Küste aber imo schon küstennah. Dementsprechend kann es keine Sturmflut sein, es sind "lediglich" Regenfälle, aber eben in einem extremen Ausmaß! Dazu kommt noch, daß "Harvey" zwischen 2 Tiefdruckgebieten eingekeilt ist und sich deshalb kaum bewegt sondern immer weiter über dem gleichen Gebiet abregnet (ähnlich wie bei der Oder-Flut 1997 in Deutschland)

Trotzdem darf man eines nicht vergessen: natürlich sind Teile Houstons betroffen, aber bei Weitem nicht die komplette Stadt. In den Nachrichten werden halt nur gern die überschwemmten Teile Houstons gezeigt, weil die kleineren Orte in den Counties für die Sender uninteressant sind. Der Katastrophenalarm in über 50 texanischen Counties kommt ja nicht von ungefähr....

Im übrigen kommt es in Texas häufiger zu Überschwemmungen als mancher hier vielleicht denken mag. Man hört hier nur sonst nix davon, da sie sonst bei Weitem nicht das Ausmaß haben.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Welfenprinz » Mi 30. Aug 2017, 14:45

Cat with a whip hat geschrieben:(30 Aug 2017, 10:43)

Immer wieder lustig zu sehen was für ein klischeehaftes Bild hier User von den USA haben. Und Houston ist natürlich nicht nur Öl, sondern ne Menge mehr. Einer der größten Wirtschaftsstandorte der USA wurde getroffen. Einer der größten Firmensitze der USA, Fertigungsindustrie, Finanzdienstleister, Telekommunikation, Handel und Logisik, Forschungsstandort mit Schwerpunkt Medizin, wichtige öffentliche Behörden sind dort ansässig, Luft- und Raumfahrt und so weiter.

n.



Ich weiss ja nicht wie glaubwürdig die Berichte deutscher Medien über mangelnden Hochwasserschutz und unkontrolliertes Bauen dort sind. Aber wenn es zutrifft,ist es gerade unter den von dir genannten Rahmenbedingungen höchst verwunderlich. Wertvolles schützt man,die Kohle ist da,die Ahnung /Technik ist da und die Langfristigkeit eigentlich auch.


Wobei man einschränkend natürlich auch gleich sagen muss,gegen 625 mm ist kein Kraut gewachsen. Auch in Vollkaskodeutschland nicht.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Mi 30. Aug 2017, 18:14

Welfenprinz hat geschrieben:(30 Aug 2017, 15:45)

Ich weiss ja nicht wie glaubwürdig die Berichte deutscher Medien über mangelnden Hochwasserschutz und unkontrolliertes Bauen dort sind. Aber wenn es zutrifft,ist es gerade unter den von dir genannten Rahmenbedingungen höchst verwunderlich. Wertvolles schützt man,die Kohle ist da,die Ahnung /Technik ist da und die Langfristigkeit eigentlich auch.


Wobei man einschränkend natürlich auch gleich sagen muss,gegen 625 mm ist kein Kraut gewachsen. Auch in Vollkaskodeutschland nicht.


http://www.houstonchronicle.com/local/g ... 949554.php
https://www.theguardian.com/us-news/201 ... ill-floods
http://www.slate.com/blogs/moneybox/201 ... uston.html
http://www.swg.usace.army.mil/Media/New ... lood-maps/
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Re: Sintflut in Texas

Beitragvon Cat with a whip » Mi 30. Aug 2017, 20:14

Hier ist ein Video einer kurzen Rundfahrt vom 27.08.2017 durch den Norden Houstons auf der Kuykendahl Road and Woodlands Parkway. In Woodlands lauten die alten topographischen Namenendungen auf "Tümpel", "Teich" und "See". Das Gebiet Woodlands wurde in den 80/90er Jahren zugebaut. Da die boomende Stadt Bauland brauchte sind die Vorstädte ins Umland regelrecht hinausgeschossen. Die Lage ist bereits 30 Meter höher als Down Town. Die Wassermassen drücken nach Südosten in den Lake Houston.



Das Addicks-Reservoir im Westen Houstons wird am 28.08 geöffnet, es entwässert in den Norden des Buffalo Bayou, das bereits zu dem Zeitpunkt selbst schon überlutet ist. Einen Tag später ist das Reservoir selbst übergelaufen. In die höheren nördlichen Lagen des Reservoirs wurden übrigens Siedlungen hineingebaut die logischerweise überflutet wurden.




Mit Harvey ist nun das eingetreten was im Artikel von 2016 befürchtet wurde.
Kurzes anschauliches Video der Lage die ausführlicher in den obigen Artikel "Dammed if they do, dammed if they don't" beschrieben wird.


Die Hochwasserschutzmaßnahmen hinken der baulichen Entwicklung wie auch den Anforderungen durch die globale Erwärmung hinterher. Die aktuelle bauliche Nachbesserung am Addicks-Reservoir sollten 2019 fertiggestellt werden. Und sind schon wieder nutzlos. So anschaulich sind die Folgen der globalen Erwärmung. Hochwasserereignisse die man noch vor einem halben Jahrhundert einmal in einem Jahrtausend annahmen, reihen sich nun in einem Jahrzehnt aneinander.
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