In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

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Boraiel
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In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Mo 13. Mär 2017, 20:46

Ich habe vorhin diese Dokumention gesehen (https://www.youtube.com/watch?v=PeZzWAmw98Y) und da meine ich Personen gesehen zu haben, welche fließend in den Bugatti Chiron übergehen, die dieses Auto sind und diese Auto ist auch hochgradig sie.
Habt Ihr eine ähnliche Beziehung zu dem Produkt eurer Arbeit? Ist eine solche gesund? Ist eure Existenz damit im hohen Grade verknüpft oder könnte Ihr einfach weiterziehen und euch dem Nächsten zuwenden? Wie viel von euch macht das Produkt eurer Arbeit aus? Ist das der prägendste Bereich?
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Adam Smith
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Adam Smith » Mo 13. Mär 2017, 20:49

Schriftsteller sind sehr stark mit ihrer Arbeit verbunden. Wobei es hier drauf ankommt wie kreativ sie sein dürfen. Bin jetzt selber kein Schriftsteller und wollte das nur als Beispiel bringen.
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Ebiker
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Ebiker » Mo 13. Mär 2017, 20:51

Der prägendste Bereich sicher nicht, aber die zwei Stunden in denen ich mal einen Z8 fahren durfte war ich schon damit verbunden und die Zeit wo ich an ihm mitgebaut hab hat mich auch etwas geprägt.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon frems » Mo 13. Mär 2017, 21:25

Boraiel hat geschrieben:(13 Mar 2017, 20:46)

Ich habe vorhin diese Dokumention gesehen (https://www.youtube.com/watch?v=PeZzWAmw98Y) und da meine ich Personen gesehen zu haben, welche fließend in den Bugatti Chiron übergehen, die dieses Auto sind und diese Auto ist auch hochgradig sie.
Habt Ihr eine ähnliche Beziehung zu dem Produkt eurer Arbeit? Ist eine solche gesund? Ist eure Existenz damit im hohen Grade verknüpft oder könnte Ihr einfach weiterziehen und euch dem Nächsten zuwenden? Wie viel von euch macht das Produkt eurer Arbeit aus? Ist das der prägendste Bereich?

Sorry für's OT, aber kann es sein, dass Du die ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx gerade liest? Entfremdete Arbeit und so. Gerade die von mir unterstrichene Frage ist doch sehr schwarz-weiß bzw. strohmännisch. Einfaches Beispiel: ein Bauarbeiter, der seinen Job liebt, aber mit seinem Produkt später in der Regel nichts mehr zu tun hat.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Katenberg » Mo 13. Mär 2017, 21:44

Schwierig, da ich in der Dienstleistungsbranche arbeite und somit mein Produkt Demokratie und Weltfrieden sind.

Ich denke, dass die Neigung zum eigenen Produkt nur in kleinen Sparten des Kunsthandwerk eine Rolle spielt. Ist ein Produkt identitätsstiftend für seinen Hersteller, ist es wohl weniger das Produkt, sondern die Marken- oder Produktidentität, bis hin zum Arbeitsplatz als sozialem Faktor. Dies liegt eben an der Arbeitsteilung, es ist eben nie das Produkt von einem, oder Zweien.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Mo 13. Mär 2017, 21:52

frems hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:25)

Sorry für's OT, aber kann es sein, dass Du die ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx gerade liest? Entfremdete Arbeit und so. Gerade die von mir unterstrichene Frage ist doch sehr schwarz-weiß bzw. strohmännisch. Einfaches Beispiel: ein Bauarbeiter, der seinen Job liebt, aber mit seinem Produkt später in der Regel nichts mehr zu tun hat.

Nein. Ich habe eigentlich nur die Dokumentation gesehen, bin etwas erschaudert und habe mir gesagt, dass ich eigentlich nie so sein möchte wie einige dort. Der Bugatti ist ein tolles Auto und es ist immer interessant zu sehen, wieso Dinge so aussehen, wie sie aussehen, aber der Bugatti stellt auch in (für mich) zu hohem Maße die Existenz einiger der Beteiligten dar.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Di 14. Mär 2017, 01:31

Boraiel hat geschrieben:(13 Mar 2017, 20:46)

Ich habe vorhin diese Dokumention gesehen (https://www.youtube.com/watch?v=PeZzWAmw98Y) und da meine ich Personen gesehen zu haben, welche fließend in den Bugatti Chiron übergehen, die dieses Auto sind und diese Auto ist auch hochgradig sie.
Habt Ihr eine ähnliche Beziehung zu dem Produkt eurer Arbeit? Ist eine solche gesund? Ist eure Existenz damit im hohen Grade verknüpft oder könnte Ihr einfach weiterziehen und euch dem Nächsten zuwenden? Wie viel von euch macht das Produkt eurer Arbeit aus? Ist das der prägendste Bereich?

was ist, wenn ein techniker medizinische röntgenanlagen baut? er wird froh sein, wenn er sich ned darunter legen muss...

ich verkaufe autos von schrott bis luxusklasse und mir ist das ziemlich egal. eher im gegenteil, wenn ich die fahrzeuge abholen muss, fahre ich so behutsam wie möglich, das ist eher eine belastung für mich. manchmal möchte ich vielleicht die fahrzeuge mal auf der rennstrecke bewegen, aber bei den anfallenden kosten für so einen ausflug wirds mir schwindelig, da kann man ein eigenheim dafür anzahlen.

weil wir grad beim thema sind ich hab einen ferrari f40 im angebot, bei interesse bitte gerne eine pn.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Mi 15. Mär 2017, 19:56

frems hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:25)

Sorry für's OT, aber kann es sein, dass Du die ökonomisch-philosophischen Manuskripte von Karl Marx gerade liest? Entfremdete Arbeit und so. Gerade die von mir unterstrichene Frage ist doch sehr schwarz-weiß bzw. strohmännisch. Einfaches Beispiel: ein Bauarbeiter, der seinen Job liebt, aber mit seinem Produkt später in der Regel nichts mehr zu tun hat.

Ich habe mir dazu mal den Wiki-Artikel durchgelesen und muss sagen, dass ich "einverleibte" Arbeit viel problematischer finde. Man sollte sich nicht allzu stark mit dem Produkt seiner Arbeit noch mit der Arbeit selber identifizieren. Das ist man nicht, sondern man macht halt irgendwas. Ob du nun als Mechaniker, Makler oder Maler arbeitest, spielt kaum eine Rolle. Allerdings halte ich es für ganz wichtig, dass der Gewinn daraus ganz vornehmlich zu einem selbst fließt. Dafür muss man sorgen und das ist, was zählt. :D
Womit man sich hingegen identifizieren sollte, ist das Produkt der Felder, egal wer gerade für den Anbau sorgt.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Mi 15. Mär 2017, 20:01

Katenberg hat geschrieben:(13 Mar 2017, 21:44)

Schwierig, da ich in der Dienstleistungsbranche arbeite und somit mein Produkt Demokratie und Weltfrieden sind.

Ich denke, dass die Neigung zum eigenen Produkt nur in kleinen Sparten des Kunsthandwerk eine Rolle spielt. Ist ein Produkt identitätsstiftend für seinen Hersteller, ist es wohl weniger das Produkt, sondern die Marken- oder Produktidentität, bis hin zum Arbeitsplatz als sozialem Faktor. Dies liegt eben an der Arbeitsteilung, es ist eben nie das Produkt von einem, oder Zweien.

Ein eherner Vorsatz und wenn es um Demokratie und Weltfrieden schlecht bestellt ist, kann ich mich dann bei dir beschweren?
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon jack000 » Mi 15. Mär 2017, 20:52

Boraiel hat geschrieben:(13 Mar 2017, 20:46)

Ich habe vorhin diese Dokumention gesehen (https://www.youtube.com/watch?v=PeZzWAmw98Y) und da meine ich Personen gesehen zu haben, welche fließend in den Bugatti Chiron übergehen, die dieses Auto sind und diese Auto ist auch hochgradig sie.
Habt Ihr eine ähnliche Beziehung zu dem Produkt eurer Arbeit? Ist eine solche gesund? Ist eure Existenz damit im hohen Grade verknüpft oder könnte Ihr einfach weiterziehen und euch dem Nächsten zuwenden? Wie viel von euch macht das Produkt eurer Arbeit aus? Ist das der prägendste Bereich?

Als Arbeitnehmer mache ich halt das was verlangt wird und bei dem ich das maximale Einkommen erziehle. Ich halte es für heuchlerisch zu sagen, dass eine Arbeit Spass macht oder einen identifiziert wenn es nicht wirklich den eigenen Wunsch entspricht.

Zufrieden bin ich mit meinem Dasein trotzdem weil es dem entspricht was ich kann und das ganze akzeptiert und gewürdigt wird.
=> Somit hat man halt sein Einkommen und sein Auskommen um sich die Dinge zu finanzieren die einem wichtig sind!

Der Idealzustand ist die Selbstständigkeit mit dem Thema was einem am wichtigsten ist und auch sich RedBull ohne Ende einflößt um das eigene und anwiesierte Projekt weiter zu bringen und das am Ende dessen ein hohes Einkommen bei herauskommt mit dem Projekt was das eigene Ziel ist.

Ein Beispiel:


Für 2 Menschen die ihr Glück gefunden haben:
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon H2O » Do 16. Mär 2017, 04:54

Boraiel hat geschrieben:(15 Mar 2017, 19:56)

Ich habe mir dazu mal den Wiki-Artikel durchgelesen und muss sagen, dass ich "einverleibte" Arbeit viel problematischer finde. Man sollte sich nicht allzu stark mit dem Produkt seiner Arbeit noch mit der Arbeit selber identifizieren. Das ist man nicht, sondern man macht halt irgendwas. Ob du nun als Mechaniker, Makler oder Maler arbeitest, spielt kaum eine Rolle. Allerdings halte ich es für ganz wichtig, dass der Gewinn daraus ganz vornehmlich zu einem selbst fließt. Dafür muss man sorgen und das ist, was zählt. :D
Womit man sich hingegen identifizieren sollte, ist das Produkt der Felder, egal wer gerade für den Anbau sorgt.


Aus meiner Sicht eine selten oberflächliche Betrachtung menschlicher Arbeit; man stelle sich einen Künstler vor, der Abstand hält von seinem Werk, das doch seiner Arbeit entspricht; oder einen Ingenieur, der ein erstaunliches Werk ersinnt und in die Tat umsetzt. Wenn diese Menschen nicht "brennen" für ihre Arbeit, dann wird das wohl nichts Besonderes.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Do 16. Mär 2017, 13:17

H2O hat geschrieben:(16 Mar 2017, 04:54)

Aus meiner Sicht eine selten oberflächliche Betrachtung menschlicher Arbeit; man stelle sich einen Künstler vor, der Abstand hält von seinem Werk, das doch seiner Arbeit entspricht; oder einen Ingenieur, der ein erstaunliches Werk ersinnt und in die Tat umsetzt. Wenn diese Menschen nicht "brennen" für ihre Arbeit, dann wird das wohl nichts Besonderes.

Zur Schau stellen des "Brennens" für die eigene Arbeit und das eigene Werk als etwas Besonderes bezeichnen, kann im Sinne des eigenen Einkommens förderlich sein und halte ich daher für empfehlenswert. Natürlich ist es auch schön, wenn man Spaß bei der Arbeit hat, aber man sollte doch die Wahrheit kennen, dass das, was man macht nichts besonderes, nichts wichtiges ist außer im Hinblick auf die Erzielung des Einkommens.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon H2O » Do 16. Mär 2017, 13:25

Boraiel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 13:17)

Zur Schau stellen des "Brennens" für die eigene Arbeit und das eigene Werk als etwas Besonderes bezeichnen, kann im Sinne des eigenen Einkommens förderlich sein und halte ich daher für empfehlenswert. Natürlich ist es auch schön, wenn man Spaß bei der Arbeit hat, aber man sollte doch die Wahrheit kennen, dass das, was man macht nichts besonderes, nichts wichtiges ist außer im Hinblick auf die Erzielung des Einkommens.


Und Sie erkennen keinerlei Fortentwicklung seit den Erscheinen der Amöbe? Ja, so gesehen kann ich Ihnen dann tatsächlich nicht widersprechen. Jetzt gönne ich mir erst einmal einen starken Kaffee.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Do 16. Mär 2017, 13:32

H2O hat geschrieben:(16 Mar 2017, 13:25)

Und Sie erkennen keinerlei Fortentwicklung seit den Erscheinen der Amöbe? Ja, so gesehen kann ich Ihnen dann tatsächlich nicht widersprechen. Jetzt gönne ich mir erst einmal einen starken Kaffee.

Wie meinen?
Ich würde sagen, dass der Mensch seiner Berufung seit Gott den Menschen und die Amöbe geschaffen hat, nachgekommen ist.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon H2O » Do 16. Mär 2017, 13:45

Boraiel hat geschrieben:(16 Mar 2017, 13:32)

Wie meinen?
Ich würde sagen, dass der Mensch seiner Berufung seit Gott den Menschen und die Amöbe geschaffen hat, nachgekommen ist.


Da haben Sie erneut nur noch Recht!
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Liegestuhl » Do 16. Mär 2017, 13:52

Ich begleite meine Arbeit nach der Vertriebsphase bis zum Ende.

Das sind meine Babys.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Boraiel » Do 16. Mär 2017, 14:05

H2O hat geschrieben:(16 Mar 2017, 13:45)

Da haben Sie erneut nur noch Recht!

OK, wenn du das sagst.
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon think twice » Fr 17. Mär 2017, 21:31

Ich habe gestern 22 junge, männliche Flüchtlinge aus 17 Nationen gebeten, heute morgen um 10 Uhr vor meinem Büro zu erscheinen, weil ich ihnen etwas mitzuteilen habe. Um 9.58 Uhr sind sie ohne Ausnahme im Gänsemarsch ins Büro marschiert - pünktlich - als 22 Freunde. Klingt banal, ist aber der Erfolg von 14 Monaten erfolgreicher Integrationsbemühungen. Ich war sehr stolz auf meine Jungs und auch auf mich. :)
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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon twilight » Fr 17. Mär 2017, 21:45

think twice hat geschrieben:(17 Mar 2017, 21:31)

Ich habe gestern 22 junge, männliche Flüchtlinge aus 17 Nationen gebeten, heute morgen um 10 Uhr vor meinem Büro zu erscheinen, weil ich ihnen etwas mitzuteilen habe. Um 9.58 Uhr sind sie ohne Ausnahme im Gänsemarsch ins Büro marschiert - pünktlich - als 22 Freunde. Klingt banal, ist aber der Erfolg von 14 Monaten erfolgreicher Integrationsbemühungen. Ich war sehr stolz auf meine Jungs und auch auf mich. :)

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Re: In welchem Maße seid Ihr mit dem Produkt eurer Arbeit verknüpft?

Beitragvon Selina » Fr 17. Mär 2017, 22:33

think twice hat geschrieben:(17 Mar 2017, 21:31)

Ich habe gestern 22 junge, männliche Flüchtlinge aus 17 Nationen gebeten, heute morgen um 10 Uhr vor meinem Büro zu erscheinen, weil ich ihnen etwas mitzuteilen habe. Um 9.58 Uhr sind sie ohne Ausnahme im Gänsemarsch ins Büro marschiert - pünktlich - als 22 Freunde. Klingt banal, ist aber der Erfolg von 14 Monaten erfolgreicher Integrationsbemühungen. Ich war sehr stolz auf meine Jungs und auch auf mich. :)


Toll, think twice. Hut ab! Du machst das klasse und bist eine der wenigen Leute, die bei dem Flüchtlingsthema wirklich mit realen Hintergrund und unverfälscht mitreden können :thumbup:
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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