Seenotrettung von Flüchtlingen

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Teeernte
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Teeernte » Fr 20. Jan 2017, 22:40

jack000 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 22:24)

Aha, es geht also doch!



Arbeitsbereich der Rettung (Von - nach) ....Transportroute....

http://sosmediterranee.org/wp-content/u ... toires.jpg
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watisdatdenn?
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 23. Jan 2017, 18:13

hier noch ne interessante doku zum thema:

sehr aufschlussreich für die mentalität der retterschlepper ist ab Minute 12:30

aber neeein, die wollen doch nur leute aus dem meer retten und nicht nach europa bringen.. darum spricht man ja von "abwerben" der flüchtlinge von der libyschen küstenwache.
wer glaubt, dass es hier um reine seenotrettung geht, ist warscheinlich ein linker.. oder dumm.. oder beides.
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Nosony
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Nosony » Mo 6. Feb 2017, 07:32

Es klingt alles so als würde man die Flüchtlinge wieder nach Afrika zurück bringen, wird ja auch von der SPD diskutiert. Es gibt laut UN in Afrika/Nahost 20 Millionen Flüchtlinge die bevorzugt nach Europa wollen, eine Menge wie die 30 größten Städte in Deutschland zusammen. Man wird nicht jeden Flüchtling in Deutschland vollversorgen können, man wird ihnen in ihren Herkunftsländern helfen müßen, unter dem Dach der UN.
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H2O
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mo 6. Feb 2017, 23:06

Nosony hat geschrieben:(06 Feb 2017, 07:32)

Es klingt alles so als würde man die Flüchtlinge wieder nach Afrika zurück bringen, wird ja auch von der SPD diskutiert. Es gibt laut UN in Afrika/Nahost 20 Millionen Flüchtlinge die bevorzugt nach Europa wollen, eine Menge wie die 30 größten Städte in Deutschland zusammen. Man wird nicht jeden Flüchtling in Deutschland vollversorgen können, man wird ihnen in ihren Herkunftsländern helfen müßen, unter dem Dach der UN.


Viel zu beschönigend dargestellt! Hier geht es um eine Wanderbewegung, die auf europäischer Seite weitestgehend unerwünscht ist. Die Besitzer Europas werden sich gegen unerwünschte Eindringlinge wehren. Was im Einzelfall durch sinnvolle Gesetze geregelt ist, das wird als anhaltend massenhafte Fluchtbewegung praktisch unmöglich... insofern hat Herr Seehofer nämlich Recht mit "seiner" Obergrenze des Zumutbaren.

Keine UNO der Welt kann Europa dazu verdonnern, die Fluchtbewegungen Afrikas und Asiens unwidersprochen hin zu nehmen. Da zeigt sich ein gefährlicher Konstruktionsfehler der UNO. Ihr grundsätzliches Versagen bei der Begrenzung des Wachstums der Bevölkerungsdichte in vielen Teilen der Welt führt nun zu solchen Zumutungen... nicht nur in Europa!

Ein ehrlicher Umgang mit dem wachsenden Wanderungsproblem wäre sinnvoll. Schnellschüsse wie "Vor Ort helfen!" führen zu gar nichts, wenn damit keine schnelle Aktion ausgelöst werden kann. Zudem erhebt sich die Frage, unter wessen wirksamem Schutz solche Aktionen denn ablaufen sollen, und wie der unverändert hohe Zuwachs der Zahl von Menschen in den Fluchtländern ins Erträgliche verschoben werden kann.

Insofern finde ich den Antritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Oppermann sehr ehrlich und letztlich auch konstruktiv, weil doch sehr weitgehend aus eigener Kraft zu leisten. Verträge mit Libyen und Tunesien wird die EU oder wird Deutschland notfalls allein auch auf die Beine Stellen können.

Klar, daß ihn Kritik trifft; wie auch die Kanzlerin für ihren "Deal" mit der Türkei gescholten wird, weil da keine lupenreinen Demokraten am Werk sind... wie in Libyen sicher auch. Leere Worte von Leuten, die gar keine Lösungen an zu bieten haben. Beim "Weiter so!" platzt irgendwann der Kessel; das hat Herr Seehofer schon ganz richtig erkannt.

Vor den kommenden Bundestagswahlen sollte aus meiner Sicht Klarheit in dieser Sache geschaffen werden, damit wir Wähler sagen können, wie wir uns den weiteren Fortgang des Ansturms auf Europa und insbesondere auf Deutschland vorstellen!

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