"Seenotrettung" von Flüchtlingen

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Bielefeld09
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"Seenotrettung" von Flüchtlingen

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Jan 2017, 21:04

bnd hat geschrieben:(11 Jan 2017, 19:40)

Erklärt ihr zwei mir noch kurz euer Problem mit einem von beiden Seiten akzeptierten Vergleich?
Kann ja so schlecht dann nicht gewesen sein..

Wieso sind Menschen, die Menschen in Seenot retten "Gesetzesverbrecher" und "Schlepper"?
Bachmann und Pegida haben vorher den Rückzug angetreten,
weil sie feige sind.
Nichts anderes ist Ursache für diesen Vergleich.
Mutig sind eben die Seenotretter!
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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bnd
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon bnd » Mi 11. Jan 2017, 21:15

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 21:04)

Wieso sind Menschen, die Menschen in Seenot retten "Gesetzesverbrecher" und "Schlepper"?
Bachmann und Pegida haben vorher den Rückzug angetreten,
weil sie feige sind.
Nichts anderes ist Ursache für diesen Vergleich.
Mutig sind eben die Seenotretter!


Ich kenne ehrlich gesagt den Fall nicht komplett, leider gibt es auch im verlinkten Artikel keine Weiterleitung zu einer detaillierteren Ablaufbeschreibung.

Ich finde nichts verwerflich daran, dass ein Flüchtlingshilfeverein Menschen in Seenot helfen will. Wenn eine nichtstaatliche (!) Organisation jedoch Menschen in ein Land bringt, indem diese keine Aufenthaltsberechtigung haben, machen sie sich - zumindest in Deutschland - nach § 96 Aufenthaltsgesetz strafbar. Da gibt es wenig zu diskutieren...
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 11. Jan 2017, 21:18

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 21:04)

Wieso sind Menschen, die Menschen in Seenot retten "Gesetzesverbrecher" und "Schlepper"?

Weil "Menschen in Seenot retten" bedeutet, dass man Personen deren Wassergefährt einen Schaden hat, der das Leben der Insassen gefährdet auf ein Schiff aufnimmt und wieder dort hinbringt wo die losgefahren sind.
=> Wenn ich mit einem Paddelbot ungewollt auf das Meer hinaustreibe und mich z.B. ein Schiff aus Dänemark rettet, dann wird nicht darauf hinauslaufen, dass ich dann nicht plötzlich in Dänemark leben werden

Menschen, die von Schleppern bewusst in fragwürdige Wasserfahrzeuge gesetzt werden um kalkuliert von von diesen Pseudoseenotrettern vor der afrikanischen Küste nach Europa gebracht werden sind nicht in Seenot, sondern wollen ihren Wohn-/Lebensort ändern und wer das fördert unterstützt die Schlepper und macht sich somit strafbar!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon CaptainJack » Mi 11. Jan 2017, 22:27

jack000 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 21:18)

Weil "Menschen in Seenot retten" bedeutet, dass man Personen deren Wassergefährt einen Schaden hat, der das Leben der Insassen gefährdet auf ein Schiff aufnimmt und wieder dort hinbringt wo die losgefahren sind.
=> Wenn ich mit einem Paddelbot ungewollt auf das Meer hinaustreibe und mich z.B. ein Schiff aus Dänemark rettet, dann wird nicht darauf hinauslaufen, dass ich dann nicht plötzlich in Dänemark leben werden

Menschen, die von Schleppern bewusst in fragwürdige Wasserfahrzeuge gesetzt werden um kalkuliert von von diesen Pseudoseenotrettern vor der afrikanischen Küste nach Europa gebracht werden sind nicht in Seenot, sondern wollen ihren Wohn-/Lebensort ändern und wer das fördert unterstützt die Schlepper und macht sich somit strafbar!
Korrekte Analyse!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Mi 11. Jan 2017, 23:00

jack000 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 21:18)

Weil "Menschen in Seenot retten" bedeutet, dass man Personen deren Wassergefährt einen Schaden hat, der das Leben der Insassen gefährdet auf ein Schiff aufnimmt und wieder dort hinbringt wo die losgefahren sind.


Unter welchem Artikel im SRÜ lässt sich das nachlesen?
.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 11. Jan 2017, 23:20

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:00)

Unter welchem Artikel im SRÜ lässt sich das nachlesen?
.

Wo steht darin, dass man vor der Küste Afrikas einen jeden in der Nussschale aufnehmen muss und in Europa Asyl gewähren muss?
https://de.wikipedia.org/wiki/Seerechts ... agsstaaten
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Mi 11. Jan 2017, 23:34

jack000 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:20)

Wo steht darin, dass man vor der Küste Afrikas einen jeden in der Nussschale aufnehmen muss und in Europa Asyl gewähren muss?
https://de.wikipedia.org/wiki/Seerechts ... agsstaaten


Nicht versuchen abzulenken, wir sprechen hier über das Seenotrecht und das basiert nach meiner Information auf dem SRÜ (Seerechtsübereinkommen).
Das enthält in Art 98 keine Forderung nach Rücktransport zum Ablegeort eines verunglückten Schiffes.

Was bei logischer Betrachtung auch eine völlig absurde Forderung wäre. Fiktiv befindet sich ein russischer Frachter auf seiner Route im Indischen Ozean und rettet dort die Mannschaft eines sinkenden US Frachters und dann soll er gezwungen sein diese Mannschaft in die USA zurücktransportieren ungeachtet eventueller Termine und Verderblichkeit seiner Ladung ? Wer wäre denn so dämlich, eine solche Forderung zu stellen und wer wäre so dämlich, einer solchen Forderung nachzukommen?

Bis man mir nicht in schriftlicher Form fixiert nachweist, dass eine solche Forderung existiert, betrachte ich die Behauptung, ein rettendes Schiff sei verpflichtet, die Geretteten zu ihrem Ablegeort zurück zu transportieren, als eine freie Erfindung von Menschen mit dubiosen Absichten.
Zuletzt geändert von JJazzGold am Do 12. Jan 2017, 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 11. Jan 2017, 23:41

jack000 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:20)

Wo steht darin, dass man vor der Küste Afrikas einen jeden in der Nussschale aufnehmen muss und in Europa Asyl gewähren muss?
https://de.wikipedia.org/wiki/Seerechts ... agsstaaten

Man darf ihn zumindest nicht absaufen lassen, den Seenotgeretteten,
soviel Klarheit besteht, oder?
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Mi 11. Jan 2017, 23:59

Bielefeld09 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:41)

Man darf ihn zumindest nicht absaufen lassen, den Seenotgeretteten,
soviel Klarheit besteht, oder?

Selbstverständlich!
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Jan 2017, 00:02

jack000 hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:59)

Selbstverständlich!

Und weiter?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Do 12. Jan 2017, 00:05

JJazzGold hat geschrieben:(11 Jan 2017, 23:34)

Nicht versuchen abzulenken, wir sprechen hier über das Seenotrecht und das basiert nach meiner Information auf dem SRÜ (Seerechtsübereinkommen).
Das enthält in Art 98 keine Forderung nach Rücktransport zum Ablegeort eines verunglückten Schiffes.

Was bei logischer Betrachtung auch eine völlig absurde Forderung wäre. Fiktiv befindet sich ein russischer Frachter auf seiner Route im Indischen Ozean und rettet dort die Mannschaft eines sinkenden US Frachters und dann soll er gezwungen sein diese Mannschaft in die USA zurücktransportieren ungeachtet eventueller Termine und Verderblichkeit seiner Ladung ? Wer wäre denn so dämlich, eine solche Forderung zu stellen und wer wäre so dämlich, einer solchen Forderung nachzukommen?

Die Manschaft wird letztendlich in die USA kommen? Wohin denn sonst? Oder würden die Indien verbleiben???
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Bielefeld09 » Do 12. Jan 2017, 00:18

jack000 hat geschrieben:(12 Jan 2017, 00:05)

Die Manschaft wird letztendlich in die USA kommen? Wohin denn sonst? Oder würden die Indien verbleiben???

Nee, die stellen einen Antrag auf Asyl.
Und dann?
Alles Kriminelle, Schlepper oder Seeleute?
Nee, keine Bachmänner.
Seeleute eben.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Do 12. Jan 2017, 00:29

jack000 hat geschrieben:(12 Jan 2017, 00:05)

Die Manschaft wird letztendlich in die USA kommen? Wohin denn sonst? Oder würden die Indien verbleiben???


Das war nicht meine Frage. Wo steht geschrieben, dass aus Seenot Gerettete an den Ort des Ablegens zurück gebracht werden müssen? Wir erinnern uns:

jack000 hat geschrieben:
(11 Jan 2017, 21:18)

Weil "Menschen in Seenot retten" bedeutet, dass man Personen deren Wassergefährt einen Schaden hat, der das Leben der Insassen gefährdet auf ein Schiff aufnimmt und wieder dort hinbringt wo die losgefahren sind.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon schelm » Do 12. Jan 2017, 00:52

Bielefeld09 hat geschrieben:(12 Jan 2017, 00:18)

Nee, die stellen einen Antrag auf Asyl.
Und dann?
Alles Kriminelle, Schlepper oder Seeleute?
Nee, keine Bachmänner.
Seeleute eben.

Ehrlich, man kann es nicht mehr hören ! Sie haben kein Anrecht auf Asyl, der Sinn des Asylrechtes wird hier von Wirtschaftsflüchtlingen missbraucht. Wenn Usern deiner Denke das egal ist, dann seid doch endlich konsequent : Fordert Fährverbindungen nach Afrika, die die Leute abholen, rund um die Uhr, jeder der möchte ! 1 Mio ? 10 Mio ? 100 Mio ? Egal, jeder sollte einen Asylantrag stellen können der sein Leben verbessern will.

Wenn du und andere das als unrealistisch sehen, dann hört auf eure Moralkeulen zu schwingen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon schelm » Do 12. Jan 2017, 01:06

JJazzGold hat geschrieben:(12 Jan 2017, 00:29)

Das war nicht meine Frage. Wo steht geschrieben, dass aus Seenot Gerettete an den Ort des Ablegens zurück gebracht werden müssen? Wir erinnern uns:

jack000 hat geschrieben:
(11 Jan 2017, 21:18)

Weil "Menschen in Seenot retten" bedeutet, dass man Personen deren Wassergefährt einen Schaden hat, der das Leben der Insassen gefährdet auf ein Schiff aufnimmt und wieder dort hinbringt wo die losgefahren sind.

Jeder bei Verstand weiß genau wie das gemeint ist. Jeder weiß, diese Leute sind keine gewöhnlichen Schiffbrüchigen, die in ihre Länder zurückkehren wollen, sondern Wirtschaftsflüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben. Dummerweise sind sie dabei Teil eines kontinuierlichen Stromes derer, die das suchen, und wir nicht in der Lage das zu stemmen. Sinn kann nicht die Lösung der Probleme Afrikas in Europa sein, sondern in Afrika selber.

Es ist also völlig unerheblich, ob sie sofort, je nach Distanz zum Ausgangsort der Fahrt, oder später von Europa aus zurückgeführt werden, es kann ja wohl keine schicksalhafte Abhängigkeit sein, sollte man erst mal europäischen Boden betreten haben, muss Europa ein Asylverfahren durchführen und bei der schieren Fülle der Antragsteller sich quasi lahm legen und überrollen lassen.

Also, wer das will, sollte statt mehr Rettung auf See den regulären Einsatz von Fähren fordern, um jeden abzuholen der möchte. Punkt !
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Dampflok94 » Do 12. Jan 2017, 07:55

schelm hat geschrieben:(12 Jan 2017, 01:06)

Jeder bei Verstand weiß genau wie das gemeint ist. Jeder weiß, diese Leute sind keine gewöhnlichen Schiffbrüchigen, die in ihre Länder zurückkehren wollen, sondern Wirtschaftsflüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben.

Es sind Schiffbrüchige. Das ist das wichtigste. Was für dich gewöhnliche Schiffbrüchige sind, weiß ich nicht. Für mich ist ein Schiffbrüchiger jemand, dessen Schiff mit dem er von A nach B will absäuft. Warum er auch immer von A nach B will. Ob er nun Passagier oder Besatzungsmitglied ist.

Und natürlich wollen die nach Europa. Deswegen sind sie ja auf dem Meer. Ob es sich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt oder nicht, kann dann in einem entsprechenden verfahren festgestellt werden.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Do 12. Jan 2017, 08:05

schelm hat geschrieben:(12 Jan 2017, 01:06)

Jeder bei Verstand weiß genau wie das gemeint ist. Jeder weiß, diese Leute sind keine gewöhnlichen Schiffbrüchigen, die in ihre Länder zurückkehren wollen, sondern Wirtschaftsflüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben. Dummerweise sind sie dabei Teil eines kontinuierlichen Stromes derer, die das suchen, und wir nicht in der Lage das zu stemmen. Sinn kann nicht die Lösung der Probleme Afrikas in Europa sein, sondern in Afrika selber.

Es ist also völlig unerheblich, ob sie sofort, je nach Distanz zum Ausgangsort der Fahrt, oder später von Europa aus zurückgeführt werden, es kann ja wohl keine schicksalhafte Abhängigkeit sein, sollte man erst mal europäischen Boden betreten haben, muss Europa ein Asylverfahren durchführen und bei der schieren Fülle der Antragsteller sich quasi lahm legen und überrollen lassen.

Also, wer das will, sollte statt mehr Rettung auf See den regulären Einsatz von Fähren fordern, um jeden abzuholen der möchte. Punkt !



Haben Sie schriftlich vorliegen, dass die Seenotrettung eine Ausnahme für Flüchtlinge vorsieht, oder entspringt eine solche Ausnahme Regelung nur Ihrem Verstand, der die allgemeingültige Formulierung Regulierung für einen solchen Fall ausblendet? Handhaben Sie andere Gesetze auch je nach persönlicher Präferenz?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Do 12. Jan 2017, 08:12

Dampflok94 hat geschrieben:(12 Jan 2017, 07:55)

Es sind Schiffbrüchige. Das ist das wichtigste. Was für dich gewöhnliche Schiffbrüchige sind, weiß ich nicht. Für mich ist ein Schiffbrüchiger jemand, dessen Schiff mit dem er von A nach B will absäuft. Warum er auch immer von A nach B will. Ob er nun Passagier oder Besatzungsmitglied ist.

Und natürlich wollen die nach Europa. Deswegen sind sie ja auf dem Meer. Ob es sich um Wirtschaftsflüchtlinge handelt oder nicht, kann dann in einem entsprechenden verfahren festgestellt werden.


Bei manchen Usern kann ich mich des Gefühls nicht erwehrenn, die würden den Absaufenden gerne erst einen Fragebogen ausfüllen lassen, bevor er gerettet wird, um seine Wertigkeit festzulegen. Zum Glück gibt das Art 98 SRÜ nicht her.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon schelm » Do 12. Jan 2017, 08:14

JJazzGold hat geschrieben:(12 Jan 2017, 08:05)

Haben Sie schriftlich vorliegen, dass die Seenotrettung eine Ausnahme für Flüchtlinge vorsieht, oder entspringt eine solche Ausnahme Regelung nur Ihrem Verstand, der die allgemeingültige Formulierung Regulierung für einen solchen Fall ausblendet? Handhaben Sie andere Gesetze auch je nach persönlicher Präferenz?

Belästigen Sie mich bitte nicht mit so saublöden Unterstellungen. Danke ! Wenn Sie einen Text zitieren, dann versuchen Sie doch bitte die darin enthaltenen conditiones sine quibus non zu erfassen und deren Schlussfolgerungen im Aussagegehalt.
Zuletzt geändert von schelm am Do 12. Jan 2017, 08:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon JJazzGold » Do 12. Jan 2017, 08:20

schelm hat geschrieben:(12 Jan 2017, 08:14)

Belästigen Sie mich bitte nicht mit so saublöden Unterstellungen. Danke !


Sie haben danach verlangt.
Ansonsten wäre es Ihnen möglich gewesen eine Sonderfallregelung im SRÜ vorzuweisen.
.....als angeblicher “Mensch mit Verstand“.
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