"Seenotrettung" von Flüchtlingen

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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 08:20

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:00)

Man könnte auch aus der Geschichte lernen und andere Wege finden/suchen.
Denn bis jetzt ist jeder Versuch eine Völkerwanderung mit Gewalt auf dauer zu stoppen, für die Heimmannschaften eher übel ausgegangen.


Das ist mir bewußt. Die Heimmannschaft wurde ausgelöscht. Sehen Sie diese Erfahrung nicht als guten Grund, sich dieser erkennbaren Bewegung rechtzeitig entgegen zu stellen? Sehen Sie nicht, daß unsere innere Sicherheit unter hohen Kosten ausgebaut werden muß, um ernste Folgen durch Zuwanderung ein zu grenzen? Meine Überzeugung: Wir müssen auch unsere äußere Sicherheit ausbauen, um uns vor Vereinnahmung zu schützen. Wie bewerten Sie denn die Drohungen aus Ankara, daß im Westen niemand mehr den Fuß auf die Straße setzen werde, ohne bei Leib und Leben gefährdet zu sein. Nur leeres Gerede? Vielleicht doch eine 5. Kolonne abrufbar? Einfach nichts tun?
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 08:22

jack000 hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:04)

Die da wäre?
Langzeitlösungen wären, die Fluchtgründe zu minimieren oder zu beseitigen dazu müssen die Staaten in denen Frieden und Reichtum herrscht bereit sein. Sind sie es nicht hört die Fluchtbewegung nicht auf, solange der Grund nicht beseitigt wird.
Kurzfristig muss man versuchen den Flüchtenden ein neue Heimat oder eine temporäre Heimat geben indem man sie versucht zu integrieren, klapp nur, wenn der Druck auf jedes einzelne Land nicht zu hoch ist. Deshalb ist diesbezüglich eine Solidarität von nöten. Alles bekannte Vorschläge die helfen würden. Mann kann auch kruzfristig Lager in der Nähe der krisenherde errichten , aber natürlich sind solche Lager auf dauer keine Lösung und bei ökologischen Flüchtlingen sowieso nicht, deseweiteren muessen natürlich die Länder mitmachen wo die Lager entstehen sollen. Da dies mom. aber auch meist Länder sind die selber arge Probleme haben, hat man wieder das nächste Problem, wie stabilisiert man diese Länder.
Du siehst es gibt Lösungen, die sind aber alle nicht einfach und auch mal unbequem gerade für bequeme Menschen

Quelle?
Rome wurde dieser Umstand und der Umgang damit z.B. zum Verhängnis. Die Fluchtursachen sind immer die selben.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 5. Apr 2017, 08:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 08:23

jack000 hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:04)

Die da wäre?

Quelle?


"Ein Kampf um Rom" als unterhaltsamer Roman über die Folgen einer Völkerwanderung. Muß ja nicht alles so staubtrocken sein.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 08:29

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:20)

Das ist mir bewußt. Die Heimmannschaft wurde ausgelöscht. Sehen Sie diese Erfahrung nicht als guten Grund, sich dieser erkennbaren Bewegung rechtzeitig entgegen zu stellen? Sehen Sie nicht, daß unsere innere Sicherheit unter hohen Kosten ausgebaut werden muß, um ernste Folgen durch Zuwanderung ein zu grenzen? Meine Überzeugung: Wir müssen auch unsere äußere Sicherheit ausbauen, um uns vor Vereinnahmung zu schützen. Wie bewerten Sie denn die Drohungen aus Ankara, daß im Westen niemand mehr den Fuß auf die Straße setzen werde, ohne bei Leib und Leben gefährdet zu sein. Nur leeres Gerede? Vielleicht doch eine 5. Kolonne abrufbar? Einfach nichts tun?

Wer redet denn jetzt von nixtun? Wenn wir uns dazu entschließen die äußere Sicherheit gegen Flüchtlinge/Zuwanderung zu verstärken, sollten wir uns im klaren sein, was dies in Zukunft bedeutet bzw. bedeuten kann. Sowas sollte einem schon klar sein, wenn man sowas lapidar hier reinschreibt.
Was ist von Ankündigungsweltmeistern und Kläffern halte, nix natürlich. Der Erdogan und gerade die Türkei ist mom. viel abhängiger von Europa als Europa von ihm und das weiss er auch. Die Ankündigung, daß er, wenn er nicht seinen Willen bekommt, einen auf Staatsterroristen macht, kann ich zur Zeit nicht ernst nehmen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 08:30

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:22)
...Deshalb ist diesbezüglich eine Solidarität von nöten. ...
Du siehst es gibt Lösungen, die sind aber alle nicht einfach und auch mal unbequem gerade für bequeme Menschen

...


Sympathische Vorschläge; nur traue ich zwar einzelnen Menschen, nicht aber ganzen Gruppen. Die können eine Bewegung auslösen, die Sie aus allen Wolken stürzt. Ich bleibe deshalb lieber bequem und fordere dazu auf, das eigene Pulver trocken zu halten. Rom als warnendes Beispiel.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 08:35

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:29)

Wer redet denn jetzt von nixtun? Wenn wir uns dazu entschließen die äußere Sicherheit gegen Flüchtlinge/Zuwanderung zu verstärken, sollten wir uns im klaren sein, was dies in Zukunft bedeutet bzw. bedeuten kann. Sowas sollte einem schon klar sein, wenn man sowas lapidar hier reinschreibt.
Was ist von Ankündigungsweltmeistern und Kläffern halte, nix natürlich. Der Erdogan und gerade die Türkei ist mom. viel abhängiger von Europa als Europa von ihm und das weiss er auch. Die Ankündigung, daß er, wenn er nicht seinen Willen bekommt, einen auf Staatsterroristen macht, kann ich zur Zeit nicht ernst nehmen.


Sie müssen solche Dinge nicht ernst nehmen. Mir genügt es, wenn die Bundesregierung ohne viele Worte zu machen das Notwendige unternimmt. Dafür wähle ich sie ja schließlich auch. Die EU wurde unter anderem auch gegründet, damit Europa sich in vorhersehbar unruhigen Zeiten selbst behaupten kann. Das müssen wir üben, üben, üben...
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 08:37

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:30)

Sympathische Vorschläge; nur traue ich zwar einzelnen Menschen, nicht aber ganzen Gruppen. Die können eine Bewegung auslösen, die Sie aus allen Wolken stürzt. Ich bleibe deshalb lieber bequem und fordere dazu auf, das eigene Pulver trocken zu halten. Rom als warnendes Beispiel.

Rom war wenn schon, ein warnendes Beispiel solchen Gruppen keine neue Heimat zu geben bzw. keinen Willen zu integration zu zeigen, Misstrauen gegenüber den Flüchtlingen wurde Rom zum Verhängnis. Ich dachte du kennst die Geschichte ? Rom hat es nix genutzt, ihr Pulver trocken zu halten , obwohl sie die Weltmacht schlechthin war. Vertrauen und versuch, heisst ja nicht automatisch verlust der Wehrhaftigkeit. Natürlich sollte man auch einen Plan B haben, wenn das Vertrauen/Wohlwollen missbraucht wird.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 08:41

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:37)

Rom war wenn schon, ein warnendes Beispiel solchen Gruppen keine neue Heimat zu geben bzw. keinen Willen zu integration zu zeigen, Misstrauen gegenüber den Flüchtlingen wurde Rom zum Verhängnis. Ich dachte du kennst die Geschichte ? Rom hat es nix genutzt, ihr Pulver trocken zu halten , obwohl sie die Weltmacht schlechthin war. Vertrauen und versuch, heisst ja nicht automatisch verlust der Wehrhaftigkeit. Natürlich sollte man auch einen Plan B haben, wenn das Vertrauen/Wohlwollen missbraucht wird.


Dann fangen wir vorsichtshalber gleich mit Plan B an! :) Bei anhaltendem Wohlverhalten können wir dann vielleicht zu Plan A über gehen...
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon JJazzGold » Mi 5. Apr 2017, 09:05

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:03)

Mit solchen Redensarten werden Sie jetzt aber unangenehm. Na ja, ich bleibe Ihnen vom Hof. Sie wollen bestimmte Zeiterscheinungen eben nicht wahr nehmen.


Ich nehme alles wahr, unverzerrt. Was mich dazu befähigt, Lösungen im machbaren, im realistischen Bereich zu suchen, statt dubiosen Ängsten nachgebend mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 09:08

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:41)

Dann fangen wir vorsichtshalber gleich mit Plan B an! :) Bei anhaltendem Wohlverhalten können wir dann vielleicht zu Plan A über gehen...

Wie ich sagte , daß eine schließst das andere nicht aus. Plan A und B gehören zusammen. Eine klare Linie muss erkennbar sein , aber eben auch der Wille zum Zusammenleben/wachsen. Nur so überzeugt man auf dauer die Menschen friedlich zusammenzuleben. Alles andere ist meiner Meinung/Überzeugung nach nicht von Erfolg gekrönt.
Mit einigeln lösen wir nicht ein Problem und treten auf der Stelle bzw. machen fatale Rückschritte.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 09:28

JJazzGold hat geschrieben:(05 Apr 2017, 10:05)

Ich nehme alles wahr, unverzerrt. Was mich dazu befähigt, Lösungen im machbaren, im realistischen Bereich zu suchen, statt dubiosen Ängsten nachgebend mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.

Bravo; weiter so!
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 09:30

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 10:08)

Wie ich sagte , daß eine schließst das andere nicht aus. Plan A und B gehören zusammen. Eine klare Linie muss erkennbar sein , aber eben auch der Wille zum Zusammenleben/wachsen. Nur so überzeugt man auf dauer die Menschen friedlich zusammenzuleben. Alles andere ist meiner Meinung/Überzeugung nach nicht von Erfolg gekrönt.
Mit einigeln lösen wir nicht ein Problem und treten auf der Stelle bzw. machen fatale Rückschritte.


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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 5. Apr 2017, 13:33

Malaysia hat gezeigt, wie es funktionieren kann.
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 13:36

Sozialdemokrat hat geschrieben:(05 Apr 2017, 14:33)

Malaysia hat gezeigt, wie es funktionieren kann.

Du glaubst dies wäre die Lösung?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Mi 5. Apr 2017, 13:39

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 09:23)

"Ein Kampf um Rom" als unterhaltsamer Roman über die Folgen einer Völkerwanderung. Muß ja nicht alles so staubtrocken sein.

Gibt es denn kein atuelleres Beispiel? Anderen Ländern gelingt es doch auch Flüchtlingsströme abzuhalten.
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sozialdemokrat » Mi 5. Apr 2017, 13:40

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 14:36)

Du glaubst dies wäre die Lösung?

Es hat funktioniert.
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 13:47

jack000 hat geschrieben:(05 Apr 2017, 14:39)

Gibt es denn kein atuelleres Beispiel? Anderen Ländern gelingt es doch auch Flüchtlingsströme abzuhalten.

Abhalten sind aber keine Lösungen, da sie nur in die nächste Region verschoben werden, oder zu massig Tragödien führen. Sollte der Druck zunehmen, nehmen dann auch diese Vorfälle zu , daß wird nicht schön und wegschauen wird man dann auch nicht mehr können.
Rom hat es auch eine ganze Zeit lang verstanden die Flüchtlinge auf Dizstanz zu halten, nur war dies eben die nachweislich falsche Strategie.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon H2O » Mi 5. Apr 2017, 14:04

jack000 hat geschrieben:(05 Apr 2017, 14:39)

Gibt es denn kein atuelleres Beispiel? Anderen Ländern gelingt es doch auch Flüchtlingsströme abzuhalten.


Nein, lieber jack000, das ist ja gar nicht einmal mein Bestreben. Natürlich sollen politisch Verfolgte und auch Kriegsflüchtlinge Schutz und Hilfe bekommen. In dem Sinne sollten wir Deutschen uns unterscheiden von unseren Totalverweigerern in der EU.

Mir geht es schon um die in vielen Pressephotos dargestellten kräftigen jungen Männer, die mit aufgemotzten Autoschläuchen erpresserisch in Seenot geraten, selbstverständlich gerettet werden und damit das Ziel ihrer Sehnsucht erreichen. Man kann erkennen, daß sich dieses Verfahren bewährt und die Zahlen zunehmen. Wer da nicht überlegt, wie man aus dieser Klemme wieder herauskommen könnte, etwa durch Verträge mit "Durchreisestaaten", oder letztendlich mit Gewalt gegen halbstaatlich organisierte Schlepperbanden, der muß nicht ganz zurechnungsfähig sein. Noch ist es möglich, den Zustrom ein zu dämmen durch harte Zugangsverweigerung und notfalls gewaltsame Rückführung.

Darum geht es.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Mi 5. Apr 2017, 14:29

H2O hat geschrieben:(05 Apr 2017, 15:04)

Nein, lieber jack000, das ist ja gar nicht einmal mein Bestreben. Natürlich sollen politisch Verfolgte und auch Kriegsflüchtlinge Schutz und Hilfe bekommen. In dem Sinne sollten wir Deutschen uns unterscheiden von unseren Totalverweigerern in der EU.

Mir geht es schon um die in vielen Pressephotos dargestellten kräftigen jungen Männer, die mit aufgemotzten Autoschläuchen erpresserisch in Seenot geraten, selbstverständlich gerettet werden und damit das Ziel ihrer Sehnsucht erreichen. Man kann erkennen, daß sich dieses Verfahren bewährt und die Zahlen zunehmen. Wer da nicht überlegt, wie man aus dieser Klemme wieder herauskommen könnte, etwa durch Verträge mit "Durchreisestaaten", oder letztendlich mit Gewalt gegen halbstaatlich organisierte Schlepperbanden, der muß nicht ganz zurechnungsfähig sein. Noch ist es möglich, den Zustrom ein zu dämmen durch harte Zugangsverweigerung und notfalls gewaltsame Rückführung.

Darum geht es.

Ach komm scho, wer von den westlichen Staaten steht denn da und ruft: "Ihr Kinderlein kommet."
Da wird ein Popanz und Angst aufgebaut, der die Realitäten so gar nicht wiederspielgelt, denn in Wirklichkeiten versuchen diese Staaten dies alles, mit kleinst möglichen Aufwandt abzuwenden. D.H. sie gehen die eigentlichen Problem nicht an sondern Doktorn so billig wie es eben geht an dem Symtomen rum, aber nicht an der Ursache, so wie es nötig wäre. Warum nur?
Beschweren tun sich einige deutsche Michel aber bei demjenigen der seine Haut retten will, der sieht ja schon so gefährlich Schwarz und schmutzig aus, ganz eifrige geben diesem sogar die Schluld an den Problemen, die sie täglich am Fernseher mitverfolgen muessen.
Ja darum geht es.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Ger9374 » Mi 5. Apr 2017, 16:40

relativ hat geschrieben:(05 Apr 2017, 15:29)

Ach komm scho, wer von den westlichen Staaten steht denn da und ruft: "Ihr Kinderlein kommet."
Da wird ein Popanz und Angst aufgebaut, der die Realitäten so gar nicht wiederspielgelt, denn in Wirklichkeiten versuchen diese Staaten dies alles, mit kleinst möglichen Aufwandt abzuwenden. D.H. sie gehen die eigentlichen Problem nicht an sondern Doktorn so billig wie es eben geht an dem Symtomen rum, aber nicht an der Ursache, so wie es nötig wäre. Warum nur?
Beschweren tun sich einige deutsche Michel aber bei demjenigen der seine Haut retten will, der sieht ja schon so gefährlich Schwarz und schmutzig aus, ganz eifrige geben diesem sogar die Schluld an den Problemen, die sie täglich am Fernseher mitverfolgen muessen.
Ja darum geht es.



Es liegt nicht so einfach eine Patentlösung für den ganzen Kram herum. Da müssen Möglichkeiten
ausgelotet, Verpflichtungen eingehalten, und völlig neue Wege geebnet werden. Alles soll ja auch
nachhaltig und auf Dauer angelegt sein.
Feingefühl, Diplomatie und dann soll auch den betroffenen wirksam geholfen werden. Wohlgemerkt denen den diese Hilfe zusteht!
Berge sind wohl schon leichter versetzt worden!
:thumbup: Es gibt eine Streitkultur, der Hass gehört ganz gewiss nicht dazu :thumbup: :thumbup: :D

Menschen sind Ausländer irgendwo: :thumbup:
Rassisten sind Arschlöcher überall: :thumbup:

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