"Seenotrettung" von Flüchtlingen

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Quatschki
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Quatschki » Mo 19. Jun 2017, 14:44

relativ hat geschrieben:Sollten sich die Verhältnisse Global weiter verschlimmern und so sieht es mom. aus, kannst du schon mal ein paar MG Nester ausheben lassen. :(

Ist doch Unsinn.
www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/su ... 01424.html

Siehst du irgendwo auf den Bildern MG-Nester?
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MoOderSo
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon MoOderSo » Mo 19. Jun 2017, 15:09

Europa besitzt übrigens schon Know-How im Bau von Grenzanlagen.
http://s.telegraph.co.uk/graphics/Mobil ... 332861.png
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon gödelchen » Mo 19. Jun 2017, 15:35

relativ hat geschrieben:(19 Jun 2017, 14:53)

Wer hat denn behauptet, daß es so einfach ist. Es wurde mir die Frage gestellt welches Gegenkonzept ich habe.
Ich habe von einem Prozess gesprochen,der muss natürlich auch mal eingeleitet werden, sonst passiert da gar nix.



Nun das beste Gegenkonzept wäre in Libyen entsprechende Sammelstellen einzurichten, die die geretteten Flüchtlinge aufnehmen können, von wo aus deren Weiterleitung zurück in ihre Heimat geregelt werden kann. Sie wären außerdem vor den bösen Menschen in Europa geschützt.

Dem dort in Libyen herrschenden Warlord müsste natürlich das entsprechendes Entgeld für die Verfügungsstellung von Land gezahlt werden und international gesteuerte Organisationen übernehmen die Versorgung.

Machen wir mit dem Sultan am Bosporus doch auch so. In Libyen hätte das den Vorteil von keinem Erpresser und Gröfaz abhängig zu sein.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Quatschki » Mo 19. Jun 2017, 15:56

MoOderSo hat geschrieben:(19 Jun 2017, 16:09)

Europa besitzt übrigens schon Know-How im Bau von Grenzanlagen.
http://s.telegraph.co.uk/graphics/Mobil ... 332861.png

Die Förderung der Massenmigration ist ein falsches Spiel, dessen Zweck nur darin besteht, die europäische Sozialstaatsidee zum kollabieren zu bringen.

Wenn nämlich Sozialwohnungsblocks, staatliche Schulen, Kliniken, öffentliche Parks oder ÖPNV mit zugewandertem "Lumpenproletariat" überschwemmt werden, und dort die Qualität dieser öffentlichen sozialen Güter entsprechend sinkt,
sind die Europäer plötzlich bereit, Geld für Dinge zu bezahlen, die sie früher ganz selbstverständlich für umsonst hatten, z.B. Privatschulen oder Eintrittsgelder für bewachte und gepflegte Spielplätze oder Taxi statt S-Bahn.
Und im nächsten Schritt werden sie auch bereit sein, der Kürzung von Etats für jene staatlichen Güter zuzustimmen, die sie selbst wegen fehlender Qualität und Sicherheit eh schon lange nicht mehr in Anspruch nehmen. Und dann ist die Idee des "Sozialstaats für alle" tot. Mission accomplished.

Die Linksintellektuellen träumen derweil immer noch davon, dass der "Zug von Millionen, der endlos aus Nächtigem quillt" der Sklaverei ein Ende setzt und sie selbst auf den Schild hebt.
Und nachdem das europäische Proletariat sie in dieser Beziehung schwer enttäuscht hat, setzen sie nun ihre ganze Hoffnung auf die Millionen Afrikaner und Araber, die irgendwann doch die Schnauze voll haben und zum Sturm auf den verhassten Westen bereit stehen müßten.
Aber bisher war noch jeder dieser "Refugees", die hier angekommen sind, auf Turbokapitalismus geeicht. Die vermeintliche Revolution ist eine Konterrevolution.
Immer wird es Arme geben, die sich von den Reichen dafür bezahlen lassen, ihnen die anderen Armen vom Hals halten.
Was menschlicher Wahn erschuf, kann durch menschliche Einsicht überwunden werden.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Postfach » Do 22. Jun 2017, 11:03

relativ hat geschrieben:(19 Jun 2017, 14:15)

Das Gegenkonzept muss natürlich ein Prozess sein, der neben der hunamitären Hilfe und Solidarität, gerade die der Chancen angleicht. Ein fairer Handel und Ausgleich wäre da z.B. als erstes anzugehen, ausserdem muessen die Notunterkünfte in den Krisenregionen viel besser Unterstützt werden, so das die Flüchtlinge es dort auch eine längere Zeit aushalten können.
Flüchtlingsrouten sollten besser Überwacht werden und kriminelle Schleuser bekämpft werden. Wenn wir dafür Geld in die Hand nehmen, haben wir in Zukunft auch weniger Probleme mit Flüchtlingswellen.
Desweiteren ist der Waffenhandel/Handel (Ausgenommen Lebensmittel) in Krisenregionen und oder mit Diktaturen komplett einzustellen.


Quatschki hat leider recht ...
Viele industriestaaten haben mit eigenen problemen zu kämpfen und andere wiederum profitieren aus dieser ungerechtigkeit bzw. haben daher kein großes interesse am fairen handel oder bewerten "fair" als etwas ganz anderes ...
Selbst hier im Forum siehst man doch ganz genau, was für unterschiedliche meinungen es über die bewertung "fair" gibt ...
Wie heisst es so schön "nur selber fressen macht fett"
Dazu kommt noch folgende problematik :
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... ehren.html

Es wird also jeden tag schwieriger werden, ein konzept zu finden und umzusetzen, solang man sich in diesen ländern ohne rücksicht auf verluste munter fortpflanzt ...
und das zu einer zeit, wo bei den reicheren industriestaaten jeder wieder sein eigenes süppchen kochen möchte (American first usw.usw. )

Flüchtlingsrouten besser zu überwachen und schleuser zu bekämpfen ist zwar ein humaner gedanke, aber löst das problem nicht.
Wohin mit all den menschen ? Und es werden immer mehr werden ...

Du schreibst " ... muessen die Notunterkünfte in den Krisenregionen viel besser Unterstützt werden, so das die Flüchtlinge es dort auch eine längere Zeit aushalten können."
Richtig ! Aber die meisten flüchtlinge (vor allem aus afrika) wollen nicht in ein flüchtlingslager, sondern weiter nach europa ...
Sie sehen keine zukunft mehr in ihrer heimat ... sie träumen von den paradisischen zuständen in den industrienationen.
Mit der realität hier bei uns, machen sie dann erst viel später ihre erfahrungen, falls sie es überhaupt geschafft haben.
Letztendlich haben hier die meisten von ihnen auch keine zukunftsperspektiven und je mehr es werden um so mehr sinkt die allgemeine zustimmung unter den EU staaten :|

Mit diktaturen in dritte welt staaten keinen waffenhandel zu betreiben, klingt auch nach einer sehr vernünftigen idee, aber kommt schon viel viel viel zu spät ... die sind schon alle bis unter die zähne bewaffnet,
weil es immer irgendwo auf der welt einen gibt, der seinen umsatz damit machen wollte und weiterhin machen will.
https://reset.org/knowledge/waffenhandel

Auch das gewaltsame militärische absetzen von diktatoren durch den westen hat überhaupt nichts gebracht ... was danach kam war meistens noch schlimmer !
Solange noch munition vorrätig ist, findet sich auch irgend ein feindbild was in diesen ländern dann untereinander bekämpft werden muss ...
Neuanfang oder ein wiederaufbau ? Fehlanzeige ...
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Do 22. Jun 2017, 12:14

Postfach hat geschrieben:(22 Jun 2017, 12:03)

Quatschki hat leider recht ...
Viele industriestaaten haben mit eigenen problemen zu kämpfen und andere wiederum profitieren aus dieser ungerechtigkeit bzw. haben daher kein großes interesse am fairen handel oder bewerten "fair" als etwas ganz anderes ...
Selbst hier im Forum siehst man doch ganz genau, was für unterschiedliche meinungen es über die bewertung "fair" gibt ...
Wie heisst es so schön "nur selber fressen macht fett"
Dazu kommt noch folgende problematik :
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... ehren.html
Das mag ja die mom. Situation sein, aber deshalb sollte man ja gerade darum kämpfen bzw. seine Stimme erheben das es evtl. anders wird. Kopf in den Sand stecken verursacht keine Veränderungen , oder nur die , die man nicht haben will, weil die anderen lauter sind.
Es wird also jeden tag schwieriger werden, ein konzept zu finden und umzusetzen, solang man sich in diesen ländern ohne rücksicht auf verluste munter fortpflanzt ...
und das zu einer zeit, wo bei den reicheren industriestaaten jeder wieder sein eigenes süppchen kochen möchte (American first usw.usw. )
Es gibt aber keine andere Alternative, als es weiter zu versuchen. nach dem Motto, steter Tropfen höhlt den Stein.
Die Überbevölkerung der Erde ist ein Thema für sich und das m.M. mit Abstand dringendste globale Problem

Flüchtlingsrouten besser zu überwachen und schleuser zu bekämpfen ist zwar ein humaner gedanke, aber löst das problem nicht.
Wohin mit all den menschen ? Und es werden immer mehr werden ...
Du willst doch nicht etwas behapten in Europa wäre für z.B. 2-5 Millionen Menschen mehr nicht noch Platz. Natürlich können solche Flüchtlingsbewegungen nicht im Alliengang bewältigt werden. Das die Flüchtlinszahlen wohl mom. eher zunehmen als abnehmen werden ist wohl Fakt, d.h. uns bleibt also gar keine andere Möglichkeit, als zusammmen Lösungen zu finden, wenn man nicht möchte, daß es in Gewalt und Krieg endet.

Du schreibst " ... muessen die Notunterkünfte in den Krisenregionen viel besser Unterstützt werden, so das die Flüchtlinge es dort auch eine längere Zeit aushalten können."
Richtig ! Aber die meisten flüchtlinge (vor allem aus afrika) wollen nicht in ein flüchtlingslager, sondern weiter nach europa ...
Sie sehen keine zukunft mehr in ihrer heimat ... sie träumen von den paradisischen zuständen in den industrienationen.
Mit der realität hier bei uns, machen sie dann erst viel später ihre erfahrungen, falls sie es überhaupt geschafft haben.
Letztendlich haben hier die meisten von ihnen auch keine zukunftsperspektiven und je mehr es werden um so mehr sinkt die allgemeine zustimmung unter den EU staaten :|

Ne die meisten Flüchtlinge wollen und können auch gar nicht nach Europa, für die meisten anderen ist dies ein lebensgefährliches Wagnis. Klar haben die Menschen Träume , am die meisten wollen diese wohl lieber in ihrer Heimat leben als anderswo.
Wenn es aber keine Chance mehr gibt, dann wandern sie halt

Mit diktaturen in dritte welt staaten keinen waffenhandel zu betreiben, klingt auch nach einer sehr vernünftigen idee, aber kommt schon viel viel viel zu spät ... die sind schon alle bis unter die zähne bewaffnet,
weil es immer irgendwo auf der welt einen gibt, der seinen umsatz damit machen wollte und weiterhin machen will.
https://reset.org/knowledge/waffenhandel
Nun dann verkauft man denen eben keine Munition mehr. Du willst mir doch nicht ernsthaft weismachen, daß es diesbezüglich mit goodwill keine Lösungen geben kann?
Derjenige der meint weiter in bestimmte Regionen mit Waffen und Munition zu handeln muss eben von der Staatengemeinschaft ausgeschlossen werden, bis er damit aufhört. Soviel Entschlossenheit muss die Staatengemeinschaft schon aufbringen wenn dies klappen soll.

Auch das gewaltsame militärische absetzen von diktatoren durch den westen hat überhaupt nichts gebracht ... was danach kam war meistens noch schlimmer !
Solange noch munition vorrätig ist, findet sich auch irgend ein feindbild was in diesen ländern dann untereinander bekämpft werden muss ...
Neuanfang oder ein wiederaufbau ? Fehlanzeige ...
Damit ein von Krieg zerstörrtes Land ect.pp. wieder auf die Beine kommt, bedarf es wesentlich mehr, als alles was nach dem 2. Weltkrieg und der Blaupausen Deutschland , Japan passiert ist.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Postfach » Do 22. Jun 2017, 13:52

relativ hat geschrieben:(22 Jun 2017, 13:14)

Das mag ja die mom. Situation sein, aber deshalb sollte man ja gerade darum kämpfen bzw. seine Stimme erheben das es evtl. anders wird. Kopf in den Sand stecken verursacht keine Veränderungen , oder nur die , die man nicht haben will, weil die anderen lauter sind.
Es gibt aber keine andere Alternative, als es weiter zu versuchen. nach dem Motto, steter Tropfen höhlt den Stein.
Die Überbevölkerung der Erde ist ein Thema für sich und das m.M. mit Abstand dringendste globale Problem

Du willst doch nicht etwas behapten in Europa wäre für z.B. 2-5 Millionen Menschen mehr nicht noch Platz. Natürlich können solche Flüchtlingsbewegungen nicht im Alliengang bewältigt werden. Das die Flüchtlinszahlen wohl mom. eher zunehmen als abnehmen werden ist wohl Fakt, d.h. uns bleibt also gar keine andere Möglichkeit, als zusammmen Lösungen zu finden, wenn man nicht möchte, daß es in Gewalt und Krieg endet.


Ne die meisten Flüchtlinge wollen und können auch gar nicht nach Europa, für die meisten anderen ist dies ein lebensgefährliches Wagnis. Klar haben die Menschen Träume , am die meisten wollen diese wohl lieber in ihrer Heimat leben als anderswo.
Wenn es aber keine Chance mehr gibt, dann wandern sie halt

Nun dann verkauft man denen eben keine Munition mehr. Du willst mir doch nicht ernsthaft weismachen, daß es diesbezüglich mit goodwill keine Lösungen geben kann?
Derjenige der meint weiter in bestimmte Regionen mit Waffen und Munition zu handeln muss eben von der Staatengemeinschaft ausgeschlossen werden, bis er damit aufhört. Soviel Entschlossenheit muss die Staatengemeinschaft schon aufbringen wenn dies klappen soll.

Damit ein von Krieg zerstörrtes Land ect.pp. wieder auf die Beine kommt, bedarf es wesentlich mehr, als alles was nach dem 2. Weltkrieg und der Blaupausen Deutschland , Japan passiert ist.


Natürlich hast du recht und man sollte nicht aufgeben, aber es ist schon wie bei don quichot und den windmühlen ...
Und ich persönlich verlier auch den glauben daran, dass die industriestaaten jemals ein einheitliches konzept für das problem finden werden bzw. wollen !

Ich behaupte nicht, dass in ganz Europa theoretisch nicht noch platz für noch 2-5 Millionen Menschen zusammen bekommen würden.
Aber ich weis, dass viele Staaten überhaupt kein interesse daran haben, noch weitere aufzunehmen ... und die deutschen können es den anderen nun mal nicht aufzwingen.
Falls sie das doch versuchen, wird der traum von der EU scheitern ! Ist es das wert ?
Noch weitere 2-5 Millionen flüchtlinge in Deutschland unterzubekommen, würde ebenfalls nicht gut gehen ... allerhöchstens du willst das eine Partei wie die AFD einen gigantischen zulauf bekommt ?
Sozialverträglich wäre es auf keinen fall !
Mal davon abgesehen, dass wenn man 2-5 Millionen Flüchtlinge aufnimmt, viele andere ebenfalls motiviert es zu versuchen.
Es endet nicht ...

Krieg und gewalt haben wir bereits schon an jeder ecke, aber es wird noch viel schlimmer werden, dass ist leider meine negative prognose, wenn nicht ein radikales umdenken statt findet. :|
Es reicht auch nicht alleine aus, dass die industrienationen endlich bereit wären gemeinsam zu helfen ... auch in den 3.Welt staaten an sich müsste ein großes umdenken statt finden.
(Massive korruption, extreme überbevölkerung, wasser knappheit, machtansprüche von jeder einzelnen volksgruppe bzw. unterdrückung von minderheiten, radikal religösen weltbilder usw. usw.)
Alles in allem klingt das für mich fast schon aussichtlos ...

Bezüglich der munition die wir nicht verkaufen dürften, hast du ja wieder recht, aber diese menschen die damit handeln, sind nicht wie du ! Leider ...
Entschlossenheit bei der Staatengemeinschaft ? tzzz ... wo denn ? wer denn ?
Russland, China oder die USA ? Nicht mal die verbündeten partner bzw. die staaten in europa bekommen es auf einen nenner ... von den ländern im nahen osten brauchen wir gar nicht erst anfangen.

Wie kann sich zb. eine organisation wie der IS solange finanzieren und damit so ausbreiten ? Von dem was die paar fanatiker auf dem sparbüchle haben, haben die ihre offensiven nicht finanziert ...
und irgendjemand versorgt sie regelmässig mit munition und neuer ausrüstung bzw. betreibt munter und lustig handel mit ihnen ...
Solange es solche menschen und staatoberhäupter gibt, brauchen wir uns keine hoffnungen machen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Teeernte » Do 22. Jun 2017, 22:09

relativ hat geschrieben:(22 Jun 2017, 13:14)

Das mag ja die mom. Situation sein, aber deshalb sollte man ja gerade darum kämpfen bzw. seine Stimme erheben das es evtl. anders wird. Kopf in den Sand stecken verursacht keine Veränderungen , oder nur die , die man nicht haben will, weil die anderen lauter sind.
Es gibt aber keine andere Alternative, als es weiter zu versuchen. nach dem Motto, steter Tropfen höhlt den Stein.
Die Überbevölkerung der Erde ist ein Thema für sich und das m.M. mit Abstand dringendste globale Problem

Du willst doch nicht etwas behapten in Europa wäre für z.B. 2-5 Millionen Menschen mehr nicht noch Platz. Natürlich können solche Flüchtlingsbewegungen nicht im Alliengang bewältigt werden. Das die Flüchtlinszahlen wohl mom. eher zunehmen als abnehmen werden ist wohl Fakt, d.h. uns bleibt also gar keine andere Möglichkeit, als zusammmen Lösungen zu finden, wenn man nicht möchte, daß es in Gewalt und Krieg endet.


Ne die meisten Flüchtlinge wollen und können auch gar nicht nach Europa, für die meisten anderen ist dies ein lebensgefährliches Wagnis. Klar haben die Menschen Träume , am die meisten wollen diese wohl lieber in ihrer Heimat leben als anderswo.
Wenn es aber keine Chance mehr gibt, dann wandern sie halt

Nun dann verkauft man denen eben keine Munition mehr. Du willst mir doch nicht ernsthaft weismachen, daß es diesbezüglich mit goodwill keine Lösungen geben kann?
Derjenige der meint weiter in bestimmte Regionen mit Waffen und Munition zu handeln muss eben von der Staatengemeinschaft ausgeschlossen werden, bis er damit aufhört. Soviel Entschlossenheit muss die Staatengemeinschaft schon aufbringen wenn dies klappen soll.

Damit ein von Krieg zerstörrtes Land ect.pp. wieder auf die Beine kommt, bedarf es wesentlich mehr, als alles was nach dem 2. Weltkrieg und der Blaupausen Deutschland , Japan passiert ist.


Nein - Flüchtlinge schicken die nicht ....nur "Kämpfer".

Würden Flüchtlinge kommen - haben wir mehr Platz - als die paar Mio.

Bei "Kämpfern" - tja - da seh ich eher schwarz - da ist jeder MANN - der den SIEG der Muslime in Europa herbeiführen will - einer zu viel !

Jihadbeter - in den REEXPORT !
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Quatschki » Do 22. Jun 2017, 22:34

relativ hat geschrieben:(22 Jun 2017, 13:14)
Nun dann verkauft man denen eben keine Munition mehr.

Munitionsfabriken haben die Schwellenländer längst selbst.
Mir scheint, du hast noch so eine eurozentristischen Herrenmenschensicht,
Willst diese Länder zwar nicht ausbeuten und kolonisieren, glaubst aber, sie wie kleine Kinder steuern und bevormunden oder über ihre Spielsachen verfügen zu können.
Diese Sichtweise entspricht nicht mehr der Realität.
Die tatsächlichen Möglichkeiten der Einflußnahme auf andere Staaten sind weitaus geringer.
Worauf wir aber Einfluß haben und nehmen können, sind unsere eigenen Angelegenheiten wie der Schutz der Grenzen und die Kontrolle und Steuerung der Einwanderung.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon relativ » Fr 23. Jun 2017, 12:10

Quatschki hat geschrieben:(22 Jun 2017, 23:34)

Munitionsfabriken haben die Schwellenländer längst selbst.
Mir scheint, du hast noch so eine eurozentristischen Herrenmenschensicht,
Willst diese Länder zwar nicht ausbeuten und kolonisieren, glaubst aber, sie wie kleine Kinder steuern und bevormunden oder über ihre Spielsachen verfügen zu können.
Diese Sichtweise entspricht nicht mehr der Realität.
Die tatsächlichen Möglichkeiten der Einflußnahme auf andere Staaten sind weitaus geringer.
Worauf wir aber Einfluß haben und nehmen können, sind unsere eigenen Angelegenheiten wie der Schutz der Grenzen und die Kontrolle und Steuerung der Einwanderung.

Wieso will ich die denn bevormunden, wenn ich denen keine Waffen und Munition mehr liefern möchte. Ich werde es wohl kaum verhindern können, wenn sie das know how haben, sich selber Waffen und Munition zu entwickeln und zu bauen. Aber sehr wohl kann ich den Handel mit diesen Ländern einschränken, daß hat nix mit Bevormundung zu tun.

Der Einfluss der, sagen wir mal G20 Staaten, auf die ganze Welt ist enorm, wenn dort eine gewisse Einigkeit entwickelt werden könnte, wären viele globale Probleme bald schon obsolet.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Sa 15. Jul 2017, 19:16

Deutsche Marine rettet fast tausend Flüchtlinge an einem Tag

Die Geretteten sollen in Süditalien den Behörden übergeben werden. Im Schnitt kamen in den vergangenen Monaten je zehntausend Migranten über Libyen nach Italien.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... ne-rettung

Ok, im Prinzip ist das Thema gegessen wenn sogar die Deutsche Marine nun auch noch die Schlepper unterstützt. Wir müssen uns damit abfinden, dass eben jährlich in 6-stelliger Größenordnung Menschen in die sozialen Sicherungssysteme und Kriminalstatistik nach Europa und vor allem nach Deutschland gebracht werden.

Deutschland wird sich verändern und manche freuen sich darauf ... bis sie merken worauf die sich gefreut haben ... Die anderen haben es schon vorher gewusst ...
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sozialdemokrat » Sa 15. Jul 2017, 19:29

Wo bleibt die Luftbrücke nach Libyen? Täglich ertrinken Menschen. Wieso bin ich der einzige, der das fordert? Wo sind denn die ganzen Heuchler, die stolz sind, dass nicht Orban sondern Mama Merkel über Germanien herrscht?
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 20:36

gödelchen hat geschrieben:(19 Jun 2017, 16:35)

Nun das beste Gegenkonzept wäre in Libyen entsprechende Sammelstellen einzurichten, die die geretteten Flüchtlinge aufnehmen können, von wo aus deren Weiterleitung zurück in ihre Heimat geregelt werden kann. Sie wären außerdem vor den bösen Menschen in Europa geschützt.

Dem dort in Libyen herrschenden Warlord müsste natürlich das entsprechendes Entgeld für die Verfügungsstellung von Land gezahlt werden und international gesteuerte Organisationen übernehmen die Versorgung.

Machen wir mit dem Sultan am Bosporus doch auch so. In Libyen hätte das den Vorteil von keinem Erpresser und Gröfaz abhängig zu sein.

In Libyen herrschen ca 3 konkurrierende Fraktionen. Das Land ist praktisch zerbrochen. Da findest du keine Vertragspartner mehr.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Sa 15. Jul 2017, 20:40

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jul 2017, 21:36)

In Libyen herrschen ca 3 konkurrierende Fraktionen. Das Land ist praktisch zerbrochen. Da findest du keine Vertragspartner mehr.

Wenn man Geld hat findet man Strukturen die alles so regeln wie man möchtet. Funktioniert ja auf umgekehrter Seite derzeit ja auch so statt!
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sole.survivor@web.de » Sa 15. Jul 2017, 20:43

jack000 hat geschrieben:(15 Jul 2017, 21:40)

Wenn man Geld hat findet man Strukturen die alles so regeln wie man möchtet. Funktioniert ja auf umgekehrter Seite derzeit ja auch so statt!

Dann gib mal dem lokalen daesh-klon dein geld aus Angst vor Muslimen.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon jack000 » Sa 15. Jul 2017, 20:46

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(15 Jul 2017, 21:43)

Dann gib mal dem lokalen daesh-klon dein geld aus Angst vor Muslimen.

Warum sollte ich das tun?
Ein Zeichen von Intelligenz ist der stetige Zweifel - Idioten sind sich immer todsicher, egal was sie tun ...

"allzu häufig paart sich im Gemüte, Dämlichkeit mit Herzensgüte" (Wilhelm Busch)
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Jekyll » Sa 15. Jul 2017, 20:58

jack000 hat geschrieben:(15 Jul 2017, 20:16)

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017 ... ne-rettung

Ok, im Prinzip ist das Thema gegessen wenn sogar die Deutsche Marine nun auch noch die Schlepper unterstützt. Wir müssen uns damit abfinden, dass eben jährlich in 6-stelliger Größenordnung Menschen in die sozialen Sicherungssysteme und Kriminalstatistik nach Europa und vor allem nach Deutschland gebracht werden.

Deutschland wird sich verändern und manche freuen sich darauf ... bis sie merken worauf die sich gefreut haben ... Die anderen haben es schon vorher gewusst ...
Jeder einzelne Flüchtling sollte sollte nach Deutschland gebracht werden. Keiner von ihnen sollte mehr ertrinken oder sonstwie abhanden kommen. All die millionen Flüchtlinge...alle nach Deutschland. (Die Ausstrahlung der deutschen Demokratie würde es gar nicht zulassen, dass die Flüchtlinge woanders landen. Nichtmal aus Versehen.)
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Jekyll » Sa 15. Jul 2017, 21:00

jack000 hat geschrieben:(15 Jul 2017, 21:40)

Wenn man Geld hat findet man Strukturen die alles so regeln wie man möchtet. Funktioniert ja auf umgekehrter Seite derzeit ja auch so statt!
Früher hatte man Gadhaffi. Er hat uns vor Flüchtlingen immer geschützt.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Jekyll » Sa 15. Jul 2017, 21:03

Sozialdemokrat hat geschrieben:(15 Jul 2017, 20:29)

Wo bleibt die Luftbrücke nach Libyen? Täglich ertrinken Menschen. Wieso bin ich der einzige, der das fordert? Wo sind denn die ganzen Heuchler, die stolz sind, dass nicht Orban sondern Mama Merkel über Germanien herrscht?
Wie jetzt? Mit Erdogan ein Flüchtlingsdeal machen und dann ne Luftbrücke zu Libyen? Das wäre nicht logisch.
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Re: Seenotrettung von Flüchtlingen

Beitragvon Sozialdemokrat » Sa 15. Jul 2017, 21:08

Jekyll hat geschrieben:(15 Jul 2017, 22:03)

Wie jetzt? Mit Erdogan ein Flüchtlingsdeal machen und dann ne Luftbrücke zu Libyen? Das wäre nicht logisch.

Der Deal war ein grosser Fehler. Man hätte eine Luftbrücke nach Griechenland machen müssen. Komischerweise hat das aber kaum jemand in Germanien gefordert.
Die Balkanroute ist nicht ganz dicht.

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