Demokratiefähigkeit

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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon BingoBurner » So 9. Okt 2016, 19:23

Selina hat geschrieben:(09 Oct 2016, 20:08)

Was antwortet man den Zweiflern, wenn sie meinen, diese Demokratie sei nicht für sie repräsentativ?


Es geht halt nicht von jetzt auf gleich. Wenn man die Meinungen von allen Berücksichtigen muss. Das ist doch logisch.
Deshalb können auch Diktaturen schneller handeln.

Das ändert aber nichts am Grundgedanken der Demokratie.
Dazu gehören eben nicht nur Wahlen. Ob direkt oder indirekt.

Gewaltenteilung, Rechtsstaat, Schutz von Minderheiten etc. gehört ebenfalls dazu.
Ich z.b. finde den Islam Quark.....trotzdem kann und will ich nicht einfach eine Moschee verbieten.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Mo 10. Okt 2016, 19:11

BingoBurner hat geschrieben:(09 Oct 2016, 19:59)

Alternative ?
Schau dir den Globus an. Demokratie hat sich durchgesetzt. Oder anders wie viele Diktaturen gibt es es den noch ?
Putin ? Erdogan ? KimDingsBums.......in 40 Jahren ist die Nummer durch. Siehe deutsche Teilung und ihren Ausgang.


Jedes Volk sollte für sich selbst entscheiden, wie es sich regieren will, gemäß seiner Kultur und Traditionen. Es braucht keine selbsternannten "Demokratiemissionare".
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon BingoBurner » Mo 10. Okt 2016, 19:48

Helmuth_123 hat geschrieben:(10 Oct 2016, 20:11)

Jedes Volk sollte für sich selbst entscheiden, wie es sich regieren will, gemäß seiner Kultur und Traditionen.


Und wenn die Kultur einfach Blödsinn ist ? Was dann ?
Dann lassen wir den Blödsinn regieren ?
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Mo 10. Okt 2016, 20:45

BingoBurner hat geschrieben:(10 Oct 2016, 20:48)

Und wenn die Kultur einfach Blödsinn ist ? Was dann ?
Dann lassen wir den Blödsinn regieren ?


Was Blödsinn für ein anderes Volk ist, entscheiden also Sie oder ich? Das hat schon etwas leicht kolonialistisches. Der Ärger im Nahen Osten fing an, als Franzosen und Briten meinten mit dem Lineal durch gewachsenen Strukturen, durch alte Kulturen und Traditionen Striche ziehen zu müssen. Der Ärger in Afghanistan fing an, als der ach so fortschrittliche und moderne Kommunismus meinte, er müsste die dortigen gewachsenen Strukturen zerstören. Also, wer hat hier den Blödsinn veranstaltet?
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon BingoBurner » Mo 10. Okt 2016, 22:26

Helmuth_123 hat geschrieben:(10 Oct 2016, 21:45)

Was Blödsinn für ein anderes Volk ist, entscheiden also Sie oder ich?


Nein, sondern Viren und Bakterien z.b.
Kurz, Naturwissenschaften die letztlich immun sind gegen Bullshit.

Edit....Pilze hab ich vergessen !
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon harry52 » Mo 10. Okt 2016, 22:49

Helmuth_123 hat geschrieben:Jedes Volk sollte für sich selbst entscheiden, wie es sich regieren will, gemäß seiner Kultur und Traditionen. Es braucht keine selbsternannten "Demokratiemissionare".

Und das hätte 1945 für Japan und Deutschland was konkret bedeutet?
Keine Demokratie? Amis raus? Konrad Adenauer und Co. ins KZ? Da kann ich Dir nur sagen, wir brauchen keine Leute wie Dich, die irgendwelchen Kulturen vorschnell die Demokratiefähigkeit absprechen und meinen, dass Tyrannen und Tyranneien besser sind und sicherer für uns sind. Das genau ist ja nicht der Fall, wie man beispielsweise in Syrien sieht und letztlich in allen Ländern des arab. Frühlings. Tyrannen, die mit Hetze, Lügen und Gewalt auf innere und äußere Feinde reagieren und über Leichen gehen, sind meist ganz unangenehme Nachbarn.

PS:
Nicht falsch verstehen. Die Diskussion, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Demokratie funktioniert, ist sinnvoll. Aber ich warne da auch vor vorschnellen Urteilen. Wie gesagt: Wer hätte 1945 gedacht, dass das mit der Demokratie in Japan und Westdeutschland so gut klappt?
"Gut gemeint" ist nicht das Gleiche wie "gut gemacht".
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Kael » Di 11. Okt 2016, 02:54

Was heißt gut klappen.
Wir haben eine parlamentarische Demokratie die nur klappt weil wir bis vor kurzem Menschen auf dem Thron hatten die während, vor oder kurz nach dem Krieg geboren wurden. Diese Menschen waren patriotisch.
Unsere aktuelle Politik verkauft aber unsere Kultur, Tradition und unsere Volksseele.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Realist2014 » Di 11. Okt 2016, 08:58

Kael hat geschrieben:(11 Oct 2016, 03:54)

Was heißt gut klappen.
Wir haben eine parlamentarische Demokratie die nur klappt weil wir bis vor kurzem Menschen auf dem Thron hatten die während, vor oder kurz nach dem Krieg geboren wurden. Diese Menschen waren patriotisch.
Unsere aktuelle Politik verkauft aber unsere Kultur, Tradition und unsere Volksseele.



wegen Boateng, Özil & Rüdiger? :D
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Kael » Di 11. Okt 2016, 08:58

Wegen dir :)
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Realist2014 » Di 11. Okt 2016, 09:04

Kael hat geschrieben:(11 Oct 2016, 09:58)

Wegen dir :)



ich bin Europäer...

DU nicht?
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Kael » Di 11. Okt 2016, 09:13

Ich bin Deutscher.
Wo lebstn du? In Frankreich?
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon schokoschendrezki » Di 11. Okt 2016, 10:23

Es gibt alle möglichen Ursachen dafür, dass Korruption in einem Land oder einer Region überhand nimmt. Hat sie aber einmal überhand genommen, ist es extrem schwierig, sie wieder zurückzudrängen. Insofern sind nicht bestimmte Länder, Regionen oder Ethnien "demokratieunfähig" sondern eben der sackgassen-Zustand der Verhältnisse. Niemals würde ich der Ukraine oder Georgien eine kulturbedingte Demokratie-Unfähigkeit bescheinigen.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Di 11. Okt 2016, 20:08

BingoBurner hat geschrieben:(10 Oct 2016, 23:26)

Nein, sondern Viren und Bakterien z.b.
Kurz, Naturwissenschaften die letztlich immun sind gegen Bullshit.

Edit....Pilze hab ich vergessen !


Naturwissenschaften sind in dem Fall der falsche Ansprechpartner, wenn dann schon Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Di 11. Okt 2016, 20:14

harry52 hat geschrieben:(10 Oct 2016, 23:49)

Und das hätte 1945 für Japan und Deutschland was konkret bedeutet?
Keine Demokratie? Amis raus? Konrad Adenauer und Co. ins KZ? Da kann ich Dir nur sagen, wir brauchen keine Leute wie Dich, die irgendwelchen Kulturen vorschnell die Demokratiefähigkeit absprechen und meinen, dass Tyrannen und Tyranneien besser sind und sicherer für uns sind. Das genau ist ja nicht der Fall, wie man beispielsweise in Syrien sieht und letztlich in allen Ländern des arab. Frühlings. Tyrannen, die mit Hetze, Lügen und Gewalt auf innere und äußere Feinde reagieren und über Leichen gehen, sind meist ganz unangenehme Nachbarn.

PS:
Nicht falsch verstehen. Die Diskussion, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit eine Demokratie funktioniert, ist sinnvoll. Aber ich warne da auch vor vorschnellen Urteilen. Wie gesagt: Wer hätte 1945 gedacht, dass das mit der Demokratie in Japan und Westdeutschland so gut klappt?


Wie gesagt, das alles klingt ür mich wie eine Fortsetzung des Kolonialismus mit anderen Mitteln. Auch zur Zeit des Kolonialismus gab es den Zivilisationsgedanken, den man den wilden Völkern bringen müsste. Heute ist es die westliche Demokratie. Und Syrien ist bekanntermaßen ein (Kunst-)Produkt der westlichen Demokratien Vereinigtes Königreich und Frankreich. Es wird ja auch schon einen Grund haben, warum Sie nur selektiv einen Teil meines Beitrags zitieren.

Nachtrag: Vielleicht sollte man die Menschen in den verschiedenen Regionen und Ländern fragen, wie sie sich regieren wollten. So weit ich weiß, lief das mal unter "Selbstbestimmungsrecht der Völker". Man kann diesen Menschen aber einfach auch die westliche Zivilisation und die westliche Form der Demokratie aufzwingen, hat ja bisher immer gut funktioniert.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Okt 2016, 20:20

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Oct 2016, 21:08)

Naturwissenschaften sind in dem Fall der falsche Ansprechpartner, wenn dann schon Kultur-, Sozial- und Geisteswissenschaften.



Das ist ein Argument.
Doch selbst die Kultur, Sozial, Geisteswissenschaften kommen den Naturwissenschaften nicht mehr hinterher.

Einfaches Beispiel
Präimplantationsdiagnostik

Wo sind den da die Antworten ? Aus den Geisteswissenschaften ? Eben.......nicht
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Di 11. Okt 2016, 20:29

BingoBurner hat geschrieben:(11 Oct 2016, 21:20)

Das ist ein Argument.
Doch selbst die Kultur, Sozial, Geisteswissenschaften kommen den Naturwissenschaften nicht mehr hinterher.

Einfaches Beispiel
Präimplantationsdiagnostik

Wo sind den da die Antworten ? Aus den Geisteswissenschaften ? Eben.......


Ist zwar themenfremd, aber ich möchte trotzdem kurz antworten. Einfache Antwort. Die ethischen Aspekte zum Thema Präimplantationsdiagnostik sind keine Frage der Naturwissenschaften.

Nachtrag: Und genauso ist Politik oder der Aufbau von Staaten und Gesellschaften kein Thema, mit dem sich die Naturwissenschaften auseinandersetzen. Es gibt ein Grund, warum es für verschiedenen Bereiche, verschiedene Wissenschaften gibt. Es gibt nicht die Wissenschaft, die über allen anderen Wissenschaften steht. Wer so etwas behauptet betreibt Dogmatismus.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Schnitter » Di 11. Okt 2016, 20:42

Helmuth_123 hat geschrieben:(10 Oct 2016, 20:11)

Jedes Volk sollte für sich selbst entscheiden, wie es sich regieren will, gemäß seiner Kultur und Traditionen. Es braucht keine selbsternannten "Demokratiemissionare".


Das kann das "Volk" nur in einer Demokratie, ansonsten obliegt ihm diese Wahlfreiheit nicht.

Im Übrigen ist die Demokratie Grundlage für Innovationskraft und Fortschritt einer Gesellschaft.

Damit sind alle nicht-Demokratien über kurz oder lang eh gnadenlos abgehängt.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon harry52 » Di 11. Okt 2016, 20:58

Helmuth_123 hat geschrieben:Vielleicht sollte man die Menschen in den verschiedenen Regionen und Ländern fragen, wie sie sich regieren wollten.

Einverstanden, aber zwei Dinge hast Du übersehen bzw. vergessen zu sagen.
Erstens: Man muss regelmäßig fragen. Beispielsweise alle vier Jahre, denn heute ist vielleicht eine Mehrheit dafür, dass Assad seine Sache gut macht, aber schon morgen kann sich die Meinung ändern. Damit man nicht ständig "Wahlkampf" hat sind vier oder fünf Jahre ein guter Kompromiss.

Zweitens muss man dafür sorgen,
dass auch die Oppositionellen ihre Ideen und Vorstellungen, wie das Land besser werden kann, frei sagen können. Wie sollen sich die Syrer sonst ein Bild machen?

Und schon bist Du bei dem, was Du gar nicht gut findest, nämlich bei einer Herrschaftsform nach westlichem Muster, die Meinungsfreiheit und regelmäßige freie und faire Wahlen erlaubt bzw. garantiert. Putin und Assad ermorden aber Leute, die genau das wollen.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon BingoBurner » Di 11. Okt 2016, 21:28

Helmuth_123 hat geschrieben:(11 Oct 2016, 21:29)

Es gibt ein Grund, warum es für verschiedenen Bereiche, verschiedene Wissenschaften gibt. Es gibt nicht die Wissenschaft, die über allen anderen Wissenschaften steht. Wer so etwas behauptet betreibt Dogmatismus.


Hast Recht. Was ich eigentlich sagen wollte war das die Naturwissenschaften immer schneller, immer mehr Fragen aufwerfen.
Die schwer mit konventionellen Denkweisen beantworten werden können. Und ehrlich, ich suche nach Konzepten.
Bisher erscheint mir aber keines wirklich schlüssig.
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Re: Demokratiefähigkeit

Beitragvon Helmuth_123 » Mi 12. Okt 2016, 19:39

Schnitter hat geschrieben:(11 Oct 2016, 21:42)

Das kann das "Volk" nur in einer Demokratie, ansonsten obliegt ihm diese Wahlfreiheit nicht.

Im Übrigen ist die Demokratie Grundlage für Innovationskraft und Fortschritt einer Gesellschaft.

Damit sind alle nicht-Demokratien über kurz oder lang eh gnadenlos abgehängt.


Das muss nicht zwingend demokratisch sein, zumindest nicht demokratisch im westlichen Sinne.
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