Wohin würdet ihr auswandern?

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Ger9374
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Ger9374 » Sa 10. Feb 2018, 16:40

So betrachtet, Nordafrika!
Bei uns läuft ja der gesellschaftliche Bodensatz
rum, da muss es da ja jetzt himmlisch friedlich sein, Dann einen kleinen bootsverleih aufgemacht schon läuft der Laden.Die werden mich da mit Kusshand aufnehmen, gebe einfach bei den Behörden an das ich von den Wahnsinns fantasien
Frau Merkels aus dem land verjagt wurde:-))
Und das ich auf dauer um Leib und verstand fürchte bei ihren politischen entscheidungen.
Nur an die Kaftans muss ich mich gewöhnen!
Dann 2 nebenfrauen und regelmässig um die häuser ziehen und hassparolen grölen, das wird schon.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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JJazzGold
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon JJazzGold » Sa 10. Feb 2018, 17:16

Milady de Winter hat geschrieben:(09 Feb 2018, 12:57)

Ich würde nicht auswandern.


Genau, wir wandern nicht aus, wir bleiben hier. :thumbup:
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Sa 10. Feb 2018, 17:45

aleph hat geschrieben:(10 Feb 2018, 09:18)

auf Bären darfst nee schießen. die stehen unter Schutz. du ergänzt damit nur deine kriminelle Vita. abwehsprays wiederum nützen dir nichts, wenn dir ein Elch vor das Auto läuft, wenn du wieder mal zu schnell fährst - in Kanada ist die Versuchung groß wegen den Entfernungen und der über lange Strecken gleichförmigen landschaft
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leck mich fett!! :? :? :?
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Billie Holiday » Sa 10. Feb 2018, 21:52

JJazzGold hat geschrieben:(10 Feb 2018, 17:16)

Genau, wir wandern nicht aus, wir bleiben hier. :thumbup:


Wir halten hier die Stellung. :cool:

Habe aber zwischenzeitig sehr viel von Südafrika gehört.....
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Bolero » So 11. Feb 2018, 00:03

Billie Holiday hat geschrieben:(10 Feb 2018, 21:52)

Wir halten hier die Stellung. :cool:

Habe aber zwischenzeitig sehr viel von Südafrika gehört.....

Dort ist zur Zeit ein Arbeitskollege mit seiner Frau auf Motorrädern unterwegs.
Mal schaun, was er übernächste Woche so alles zu erzählen hat.
„Ein System, das leicht missbraucht werden kann, wird leicht missbraucht.“ (Münch)
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Billie Holiday » So 11. Feb 2018, 00:05

Bolero hat geschrieben:(11 Feb 2018, 00:03)

Dort ist zur Zeit ein Arbeitskollege mit seiner Frau auf Motorrädern unterwegs.
Mal schaun, was er übernächste Woche so alles zu erzählen hat.


Ja, berichte mal. :thumbup:
Ein Freund ist immer wieder begeistert, er war jetzt zum 6. oder 7. Mal beruflich dort.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon JJazzGold » So 11. Feb 2018, 08:05

Billie Holiday hat geschrieben:(10 Feb 2018, 21:52)

Wir halten hier die Stellung. :cool:

Habe aber zwischenzeitig sehr viel von Südafrika gehört.....


Zurzeit habe ich meine Freundin aus Südafrika zu Besuch, da höre ich auch viel, aber nichts Positives, Zuma, Wasser, Arbeitslosigkeit, etc. :mad:
Für einen Urlaub ist das Land immer noch schön, aber leben möchte ich dort nicht. Ich bleib hier. :)
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Billie Holiday » So 11. Feb 2018, 09:53

JJazzGold hat geschrieben:(11 Feb 2018, 08:05)

Zurzeit habe ich meine Freundin aus Südafrika zu Besuch, da höre ich auch viel, aber nichts Positives, Zuma, Wasser, Arbeitslosigkeit, etc. :mad:
Für einen Urlaub ist das Land immer noch schön, aber leben möchte ich dort nicht. Ich bleib hier. :)


Ja, die Korruption hat zum großen Wassermangel geführt, dass vollen Tanks die Zuleitung gekappt wurde. Mein Freund und sein Team haben ebenfalls die Auswirkungen des herbeigeführten Wassermangels zu spüren bekommen.

Ich bleibe auch hier, merke aber dennoch ab und zu mal, dass mir Wetter und Mentalität der Leute auf den Geist gehen.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Milady de Winter » So 11. Feb 2018, 10:34

JJazzGold hat geschrieben:(10 Feb 2018, 17:16)

Genau, wir wandern nicht aus, wir bleiben hier. :thumbup:

Ich habe während meines längeren beruflichen Aufenthalts im Ausland (nein, ich meine nicht Hessen :D ) gemerkt, wie wichtig mir meine Heimat ist. Das hatte ich vorher so nicht auf dem Schirm. Wenn man beruflich oder privat zudem viel in unterschiedlichen Ländern unterwegs ist, formt sich ebenfalls ein Bild. Es kann einem an vielen Orten gefallen, die Frage ist aber, ob man sich ein Leben dort auch dauerhaft vorstellen kann. Und das beantwortet jeder für sich. Ich hänge an meiner Heimat, und daher gibt es für mich kein Land, in das ich dauerhaft auswandern möchte. Ich kann aber jedem nur raten, der die Chance bekommt, sich mal länger im Ausland aufzuhalten (z.B. beruflich), diese zu ergreifen. So eine Erfahrung ist in meinen Augen unbezahlbar.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 11. Feb 2018, 11:20

Milady de Winter hat geschrieben:(11 Feb 2018, 10:34)

Ich habe während meines längeren beruflichen Aufenthalts im Ausland (nein, ich meine nicht Hessen :D ) gemerkt, wie wichtig mir meine Heimat ist. Das hatte ich vorher so nicht auf dem Schirm. Wenn man beruflich oder privat zudem viel in unterschiedlichen Ländern unterwegs ist, formt sich ebenfalls ein Bild. Es kann einem an vielen Orten gefallen, die Frage ist aber, ob man sich ein Leben dort auch dauerhaft vorstellen kann. Und das beantwortet jeder für sich. Ich hänge an meiner Heimat, und daher gibt es für mich kein Land, in das ich dauerhaft auswandern möchte. Ich kann aber jedem nur raten, der die Chance bekommt, sich mal länger im Ausland aufzuhalten (z.B. beruflich), diese zu ergreifen. So eine Erfahrung ist in meinen Augen unbezahlbar.



Sehr Interessant!

Absolut deiner meinung bezueglich die Moeglichkeit benutzen sich laenger im Ausland aufzuhalten.

Ich hatte das Glueck in der franzoesischen Schweiz studieren zu koennen. Meine erste berufliches Posting war in Bayern und als Saarlaender war das quasi wie im Ausland aber nicht unbedingt positiv. Danach Dubai und Bahrein. Zurueck nach Deutschland und von 12 Monaten 6 unterwegs in Europa und ausserhalb und dann rein zufaellig Australien und dort blieb ich haengen. Ich konnte mir immer ein leben ausserhalb Deutschlands vorstellen und fand es hier in Australien. Nichtsdestoweniger hatte ich das Glueck das ich von Australien aus 4 Jahre beruflich in Malaysia taetig war und dieses Land fuer immer auch eine Art Heimat ist, genauso wie die laender die ich von KL aus beruflich betreut habe, insbesondere Singapore und Thailand.

Jetzt im Ruehstand liebauegeln meine Frau und ich mit der Idee 6 Monate Thailand und 6 Monate Australien oder vielleicht 1 Jahr im Sueden Frankreichs zu leben. Letzteres koennte allerdings bedeuten das wir dort unser Endziel erreichen. Mal sehen
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon H2O » So 11. Feb 2018, 11:33

Milady de Winter hat geschrieben:(11 Feb 2018, 10:34)

Ich habe während meines längeren beruflichen Aufenthalts im Ausland (nein, ich meine nicht Hessen :D ) gemerkt, wie wichtig mir meine Heimat ist. Das hatte ich vorher so nicht auf dem Schirm. Wenn man beruflich oder privat zudem viel in unterschiedlichen Ländern unterwegs ist, formt sich ebenfalls ein Bild. Es kann einem an vielen Orten gefallen, die Frage ist aber, ob man sich ein Leben dort auch dauerhaft vorstellen kann. Und das beantwortet jeder für sich. Ich hänge an meiner Heimat, und daher gibt es für mich kein Land, in das ich dauerhaft auswandern möchte. Ich kann aber jedem nur raten, der die Chance bekommt, sich mal länger im Ausland aufzuhalten (z.B. beruflich), diese zu ergreifen. So eine Erfahrung ist in meinen Augen unbezahlbar.


Bei mir hat sich dieser Ortswechel ganz anders ausgewirkt: Nach 15 Jahren war mir meine zurück gelassene Umgebung im weitesten Sinne fremd geworden... ich gehörte einfach nicht mehr dazu. Alle Leute waren lieb und nett wie früher, aber uns fehlte dann doch eine greifbare Gemeinsamkeit.
Nach dem Tod meiner Eltern gab es für mich keine Veranlassung mehr, meinen Geburtsort (Großstadt) und die Geburtsorte meiner Eltern (Dörfer) zu besuchen. Später ging mir das noch zweimal so ähnlich. Meine Kinder leben über das ganze Land verteilt in wieder neuen Orten. Dann ist man ganz einfach entwurzelt, und man fühlt sich wohl, wo man durch Beruf und Kollegen mehr zufällig lebt. Inzwischen habe ich Freundschaften mit einigen Polen in Pommern geschlossen, und nur die spärliche ärztliche Versorgung dort treibt mich quartalsweise für einige Wochen wieder nach Norddeutschland zurück. Darauf bin ich altersbedingt sehr angewiesen.

Und kaum bin ich wieder in meiner deutschen Stadt, schon sehne ich mich nach der wunderschönen pommerschen Natur und den polnischen Freunden und ihren Haustieren (!) zurück. Gäbe es dort in West-Pommern vertraute Hausärzte, dann würde ich meinen ersten Wohnsitz hier aufgeben. Aber ich würde dann nicht von "Auswandern" reden, sondern eher von Wurzeln schlagen.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Misterfritz » So 11. Feb 2018, 11:53

Billie Holiday hat geschrieben:(10 Feb 2018, 21:52)
Habe aber zwischenzeitig sehr viel von Südafrika gehört.....
Du willst denen doch nicht auch noch das eh' knappe Wasser noch knapper machen?

Ausserdem ist die Kriminalität dort zu hoch.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Billie Holiday » So 11. Feb 2018, 12:30

Misterfritz hat geschrieben:(11 Feb 2018, 11:53)

Du willst denen doch nicht auch noch das eh' knappe Wasser noch knapper machen?

Ausserdem ist die Kriminalität dort zu hoch.


Die Wasserknappheit ist schon ein Problem.
Und Kriminalität gibt es überall.
Deshalb bleib ich ja hier. Aber ich könnte mir vorstellen, später mal woanders zu leben, wo es wörmer ist und die Menschen nicht so pissig sind wie in Deutschland, bei aller Heimatliebe.
Fällt mir momentan etwas unangenehm auf. Im Supermarkt Rentner, die griesgrämig vor sich hingucken, Leute, die nicht zurückgrüßen, wenn man einen Laden betritt....mag am Wetter liegen, aber zur Zeit fallen mir mehr unfreundlich-pessimistisch-pissige Gesichter auf als freundliche. Letztendlich kann ich meine Rente später auch woanders ausgeben. :thumbup:
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Zinnamon » So 11. Feb 2018, 12:45

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Feb 2018, 12:30)

Fällt mir momentan etwas unangenehm auf. Im Supermarkt Rentner, die griesgrämig vor sich hingucken, Leute, die nicht zurückgrüßen, wenn man einen Laden betritt....mag am Wetter liegen, aber zur Zeit fallen mir mehr unfreundlich-pessimistisch-pissige Gesichter auf als freundliche. ...


Vllt liegt es ja auch bloss daran, dass du extra langsam an der Kasse machst, wenn du siehst, das andere in Eile sind, und noch stolz drauf bist. :D ;)
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Billie Holiday » So 11. Feb 2018, 12:56

Zinnamon hat geschrieben:(11 Feb 2018, 12:45)

Vllt liegt es ja auch bloss daran, dass du extra langsam an der Kasse machst, wenn du siehst, das andere in Eile sind, und noch stolz drauf bist. :D ;)


Es ist keine Gewohnheit von mir, ich habe es einmal gemacht, weil ein Nörgeliger hinter mir meinte, seine Zeit sei kostbarer als meine. Aber typisch, daraus etwas zu konstruiern. Was man einmal macht, muß man zwingend immer tun, gell? Na, wenn du dich damit besser fühlst....
Die Geschäfte haben mittlerweile zum Teil von 7 bis 22 Uhr geöffnet, du kannst dich gern vom zeitlosen Yuppie oder von der nörgeligen Omi schwer beeindrucken lassen, ich tue es nicht.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Zinnamon » So 11. Feb 2018, 13:19

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Feb 2018, 12:56)

Es ist keine Gewohnheit von mir, ich habe es einmal gemacht, weil ein Nörgeliger hinter mir meinte, seine Zeit sei kostbarer als meine. Aber typisch, daraus etwas zu konstruiern. Was man einmal macht, muß man zwingend immer tun, gell? Na, wenn du dich damit besser fühlst....


Ich vermisse bei diesem Beitrag etwas die sonst so passioniert zur Schau getragene Gelassenheit und Entspanntheit in jeder Lebensfrage. Es war ein Scherz der sich spontan aufdrängte. Man kann mitlachen, es ignorieren oder schlagfertig kontra geben und pointiert bischen Ping Pong spielen.

Es gibt nichts eifrig zu rechtfertigen, zu unterstellen, keine Notwendigkeit sich in der Selbstdarstellung angegriffen zu fühlen, zu rein rhetorischen Fragen, fehlgeleiteten Diffamierungen über die vermeintliche Motivlage oder aufgesetzten wir-ihr Spielchen. Oder etwa doch?! :eek:

Nö, glaub ich nicht. ;)
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon schokoschendrezki » So 11. Feb 2018, 13:27

"Auswandern" ... mal so ganz langsam vor sich hingesprochen ... ist schon ein ziemlich merkwürdiges und aus der Zeit gefallenes Wort.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Zunder » So 11. Feb 2018, 13:39

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Feb 2018, 13:27)

"Auswandern" ... mal so ganz langsam vor sich hingesprochen ... ist schon ein ziemlich merkwürdiges und aus der Zeit gefallenes Wort.

Es könnte natürlich sein, daß 5.000 Juden, die Frankreich Richtung Israel verlassen gar nicht auswandern, sondern fliehen.
"Fliehen" wäre dann ein nicht aus der Zeit gefallenes Wort. Wahrscheinlich gibt es deshalb so viele Flüchtlinge. Das ist halt einfach up-to-date. Der Zeitgeist verlangt quasi danach.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon Zinnamon » So 11. Feb 2018, 13:43

schokoschendrezki hat geschrieben:(11 Feb 2018, 13:27)

"Auswandern" ... mal so ganz langsam vor sich hingesprochen ... ist schon ein ziemlich merkwürdiges und aus der Zeit gefallenes Wort.


Find ich nicht. Auswandern ...raus wandern, das trifft doch den Kern unterm Strich, wenn es ohne Zwang erfolgt.
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Re: Wohin würdet ihr auswandern?

Beitragvon JJazzGold » So 11. Feb 2018, 13:45

Milady de Winter hat geschrieben:(11 Feb 2018, 10:34)

Ich habe während meines längeren beruflichen Aufenthalts im Ausland (nein, ich meine nicht Hessen :D ) gemerkt, wie wichtig mir meine Heimat ist. Das hatte ich vorher so nicht auf dem Schirm. Wenn man beruflich oder privat zudem viel in unterschiedlichen Ländern unterwegs ist, formt sich ebenfalls ein Bild. Es kann einem an vielen Orten gefallen, die Frage ist aber, ob man sich ein Leben dort auch dauerhaft vorstellen kann. Und das beantwortet jeder für sich. Ich hänge an meiner Heimat, und daher gibt es für mich kein Land, in das ich dauerhaft auswandern möchte. Ich kann aber jedem nur raten, der die Chance bekommt, sich mal länger im Ausland aufzuhalten (z.B. beruflich), diese zu ergreifen. So eine Erfahrung ist in meinen Augen unbezahlbar.



Das entspricht auch meiner Erfahrung. Meine Auslandsaufenthalte (einschließlich Hessen :D ) habe ich genossen, aber sie haben mir auch geholfen zu schätzen, was ich an der Heimat habe.
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in ein Fotobuch für einen ebenfalls früher Wandernden, der auch gerne heimgekommen ist, ein Zitat, leicht passend abgewandelt, eingefügt.

“Wo du weg willst wenn du jung bist und wohin du zurück willst wenn du älter wirst, das ist "Heimat.“

Deiner Empfehlung, die Chance zu nutzen, mal für eine Weile ins Ausland zu gehen, wenn man die Chance dazu hat, kann ich nur beipflichten.
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