Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

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Zinnamon
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Zinnamon » Fr 19. Aug 2016, 18:33

Gilmoregirl hat geschrieben:(19 Aug 2016, 19:13)

MRE- Keime sind nur Keime, die sich neu an ihre Umgebung angepasst haben. Immerhin wollte man sie ausrotten.
Kein Lebewesen lässt sich gern ausrotten. Den Ursprungskeimen ging es mit Antibiotika an den Kragen, darum hat sich der Keim gewappnet.
Schuld ist nicht schlechte sondern übetriebene Hygiene, die allerdings in Krankehäusern unabdingbar ist.


Das heisst MRSA ...und in Diskussion war diesbezüglich und ausdrücklich niemals übertriebene Hygiene im stationären Bereich, sondern das laxe um sich Werfen mit Antibiotika von Ärzten, möglicherweise auch von Fleischproduzenten. Ersteres wurde erst aktuell durch eine Studie belegt.

Die "übertriebene Hygiene" wie sie zB in niederländischen Krankenhäusern praktiziert wird, sorgt für beispielhafte MRSA Quoten, an denen sich Resteuropa ein Beispiel zu nehmen hätte. Dort wirst du als deutscher Patient erst mal in Quarantäne gesteckt, bis gesichert ist, dass du kein MRSA einschlepsst. Nicht von ungefähr.

Übertriebene Hygiene (allerdings nicht in Krankenhäusern, sondern im privaten Haushalt, insbesondere in der Umgebung von Kindern) zeichnet eher verantwortlich für die rasant gestiegene Anzahl von Patienten, deren Immunsystem aufgrunddessen nichts mehr abkann (Allergien zB).
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Gilmoregirl
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Gilmoregirl » Fr 19. Aug 2016, 22:30

MRSA- Keime gehören zu den MRE- Keimen.
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unity in diversity
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon unity in diversity » Sa 20. Aug 2016, 03:59

Zinnamon hat geschrieben:(19 Aug 2016, 19:33)

Das heisst MRSA ...und in Diskussion war diesbezüglich und ausdrücklich niemals übertriebene Hygiene im stationären Bereich, sondern das laxe um sich Werfen mit Antibiotika von Ärzten, möglicherweise auch von Fleischproduzenten. Ersteres wurde erst aktuell durch eine Studie belegt.

Die "übertriebene Hygiene" wie sie zB in niederländischen Krankenhäusern praktiziert wird, sorgt für beispielhafte MRSA Quoten, an denen sich Resteuropa ein Beispiel zu nehmen hätte. Dort wirst du als deutscher Patient erst mal in Quarantäne gesteckt, bis gesichert ist, dass du kein MRSA einschlepsst. Nicht von ungefähr.

Übertriebene Hygiene (allerdings nicht in Krankenhäusern, sondern im privaten Haushalt, insbesondere in der Umgebung von Kindern) zeichnet eher verantwortlich für die rasant gestiegene Anzahl von Patienten, deren Immunsystem aufgrunddessen nichts mehr abkann (Allergien zB).

Ich versuche es mal mit einem deutschlicheren Pidgin:
Keimfreie Haushalte, können das Immunsystem von Kindern nicht genügend trainieren.
Abhilfe kann ein Urlaub auf dem Bauernhof leisten, vor allem, wenn die Kinder dabei den Umgang mit Tieren pflegen.
Außerdem ist es schädlich, die Kinder mit Fastfood abzufüttern, weil die Zeit knapp ist.
Fastfood wird mit Konservierungsstoffen kontaminiert, um den microbiellen Abbau (Verderb) zu verzögern.
Was Mikroorganismen schadet, kann keinen Nutzen für menschliche Zellen haben.
Im Gegenteil, Benzoesäure kann frühzeitig Krebs verursachen.
Alles nur, weil mcdonalds nicht just in time Frische liefern kann.
Außerdem sollte man keine bestrahlten Lebensmittel an Kinder verfüttern, weil das eher Todesmittel sind (Schilddrüse).
Passt zwar nur bedingt in diesen Faden, sollte aber dennoch Beachtung finden.
"Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze.
Den Falschen und den Unsrigen."
(Aus den USA)
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Christian12 » Di 22. Nov 2016, 13:22

Fadamo hat geschrieben:(18 Aug 2016, 23:37)

Gibt es einen bestimmten grund,warum du diesen strang eröffnet hast ?

Vielleicht schreibt er für den Marburger Bund?
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 10:36

Sozialdemokrat hat geschrieben:(18 Aug 2016, 19:58)

Und ich möchte mich bei allen Krankenschwestern, Pflegern, Altenpflegern etc. dafür bedanken, dass sie für Hungerlöhne unter Akkord den schwersten Dienst an unserer Gesellschaft leisten. Auch möchte ich mich dafür bedanken, dass sie sich nicht gewerkschaftlich organisieren und eine annähern gerechte Bezahlung durchsetzen.

Ich werde es meiner Gattin ausrichten. (Intensivstation/chirurgisch, mit Nachtdiensten zu 12 nicht 8 Stunden, samt Hungerlohn).
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Maltrino » So 11. Dez 2016, 11:02

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 10:36)

Ich werde es meiner Gattin ausrichten. (Intensivstation/chirurgisch, mit Nachtdiensten zu 12 nicht 8 Stunden, samt Hungerlohn).


Ja, das klingt alles ganz nett und toll, aber nochmal: Wenn Intensivpatienten also, so schreibst du es ja offenbar aus näherer Erfahrung, von unterbezahltem, übermüdetem (und hungernden??) Personal betreut wird, warum empört sich da keiner drüber? Ich weiß selber was ich für Fehler mache wenn ich Müde bin, besonders bei anspruchsvollen nicht routinemäßigen Arbeiten. Ich hör das ja auch dauernd von Verwanden. "Oh, ich und meine Kollegen haben heute nacht nur 3 Stunden geschlafen und trotzdem 100 Patienten behandelt, wir sind so toll!" Nein, wenn ihr toll wäret, dann würdet ihr euch dafür einsetzen, dass die Patienten von ausgeruhtem Personal behandelt wird. Dann würdet ihr alle sagen "Sorry, das ist zu gefährlich, das können wir nicht mehr verantworten, es muss sich was ändern, oder wir hören auf". Und das kannst du deiner Gattin auch ausrichten. Falls du meinen Namen und Adresse haben willst, gerne per PN.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Sozialdemokrat » So 11. Dez 2016, 11:11

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 10:36)

Ich werde es meiner Gattin ausrichten. (Intensivstation/chirurgisch, mit Nachtdiensten zu 12 nicht 8 Stunden, samt Hungerlohn).

Dann geh aber vorher in Deckung :D
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 11:16

Maltrino hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:02)

Ja, das klingt alles ganz nett und toll, aber nochmal: Wenn Intensivpatienten also, so schreibst du es ja offenbar aus näherer Erfahrung, von unterbezahltem, übermüdetem (und hungernden??) Personal betreut wird, warum empört sich da keiner drüber? Ich weiß selber was ich für Fehler mache wenn ich Müde bin, besonders bei anspruchsvollen nicht routinemäßigen Arbeiten. Ich hör das ja auch dauernd von Verwanden. "Oh, ich und meine Kollegen haben heute nacht nur 3 Stunden geschlafen und trotzdem 100 Patienten behandelt, wir sind so toll!" Nein, wenn ihr toll wäret, dann würdet ihr euch dafür einsetzen, dass die Patienten von ausgeruhtem Personal behandelt wird. Dann würdet ihr alle sagen "Sorry, das ist zu gefährlich, das können wir nicht mehr verantworten, es muss sich was ändern, oder wir hören auf". Und das kannst du deiner Gattin auch ausrichten. Falls du meinen Namen und Adresse haben willst, gerne per PN.

Ich rede von der Mehrzahl er öffentlichen Kliniken und Krankenhäuser. Ein böses Wort über die Klinik und du bist gekündigt. Egal, ob Arzt oder DGKS...
Und die Bezahlung ist regional unterschiedlich, wobei es egal ist, wie weit du pendelst. Bei der Zeit zwischen 2 Nachtdiensten bist du zur Ruhe verpflichtet, die auch der Arbeitgeber zu gewährleisten hat. Das wars aber auch schon.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Sozialdemokrat » So 11. Dez 2016, 11:18

Maltrino hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:02)

Ja, das klingt alles ganz nett und toll, aber nochmal: Wenn Intensivpatienten also, so schreibst du es ja offenbar aus näherer Erfahrung, von unterbezahltem, übermüdetem (und hungernden??) Personal betreut wird, warum empört sich da keiner drüber? Ich weiß selber was ich für Fehler mache wenn ich Müde bin, besonders bei anspruchsvollen nicht routinemäßigen Arbeiten. Ich hör das ja auch dauernd von Verwanden. "Oh, ich und meine Kollegen haben heute nacht nur 3 Stunden geschlafen und trotzdem 100 Patienten behandelt, wir sind so toll!" Nein, wenn ihr toll wäret, dann würdet ihr euch dafür einsetzen, dass die Patienten von ausgeruhtem Personal behandelt wird. Dann würdet ihr alle sagen "Sorry, das ist zu gefährlich, das können wir nicht mehr verantworten, es muss sich was ändern, oder wir hören auf". Und das kannst du deiner Gattin auch ausrichten. Falls du meinen Namen und Adresse haben willst, gerne per PN.

Aufregung und Empörung bringt nix. Leider ist der gewerkschaftliche Organisationsgrad bei z.B. Pflegekräften und Krankenschwestern suboptimal. Bessere Löhne und Konditionen erstreitet man durch einen Arbeitskampf.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Maltrino » So 11. Dez 2016, 11:19

Sozialdemokrat hat geschrieben:(18 Aug 2016, 19:58)

... Auch möchte ich mich dafür bedanken, dass sie sich nicht gewerkschaftlich organisieren und eine annähern gerechte Bezahlung durchsetzen.


Den Sarkasmus in Ehren, aber auch das ist ja nicht unbedingt was wofär man "dankbar" sein sollte. Jetzt mal klassisch sozialdemokratisch vereinfacht gedacht: Das Geld was die Pflegeberufe mehr verdienen würden, wenn sie es sich denn durchsetzen würden, würde ja wieder ausgegeben werden und somit nicht verloren sein.Vielleicht würde es ja sogar die Wirtschaft ankurbeln wenn sie mehr verdienen würden und mehr konsumieren könnten.

Aber nochmal die andere Sache in einem etws plastischerem Beispiel:

Wenn ein LKW Fahrer einen Hungerlohn erhält und 12 Stunden am Stück fährt... Kommt dann irgendjemand zu ihm und sagt "Toll, dass sie sich aufopfern für unsere Gesellschaft und unsere Waren transportieren obwohl ihnen doch schon die Augen zufallen und ihre Hände zittern!"? Nein, dann kommt die Polizei und holt ihm vom Lenker und verhängt Strafe, denn er bringt damit Menschen in Gefahr!
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Maltrino » So 11. Dez 2016, 11:25

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:16)

...Ein böses Wort über die Klinik und du bist gekündigt. Egal, ob Arzt oder DGKS...
...


Auch da gibts ja manchmal Leute die sich darüber Gedanken machen. Möglichkeiten zum "Whistleblowing" für Krankenhauspersonal... Naja. Auf jeden Fall auch wieder so ein Ding. Wenn es möglich ist, dass jemand wegen "böses Wort über Klinik" gekündigt werden kann, wieso wird das nicht geändert? Es gibt ja auch gesetzliche Regelungen, dass man nicht wegen "schwarzsein", "Frau sein" oder "Schwanger sein" gekündigt werden darf...

Zu den Ruhezeiten hab ich eben schon meine Meinung geschrieben.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Sozialdemokrat » So 11. Dez 2016, 11:36

Maltrino hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:19)

Den Sarkasmus in Ehren, aber auch das ist ja nicht unbedingt was wofär man "dankbar" sein sollte. Jetzt mal klassisch sozialdemokratisch vereinfacht gedacht: Das Geld was die Pflegeberufe mehr verdienen würden, wenn sie es sich denn durchsetzen würden, würde ja wieder ausgegeben werden und somit nicht verloren sein.Vielleicht würde es ja sogar die Wirtschaft ankurbeln wenn sie mehr verdienen würden und mehr konsumieren könnten.

Aber nochmal die andere Sache in einem etws plastischerem Beispiel:

Wenn ein LKW Fahrer einen Hungerlohn erhält und 12 Stunden am Stück fährt... Kommt dann irgendjemand zu ihm und sagt "Toll, dass sie sich aufopfern für unsere Gesellschaft und unsere Waren transportieren obwohl ihnen doch schon die Augen zufallen und ihre Hände zittern!"? Nein, dann kommt die Polizei und holt ihm vom Lenker und verhängt Strafe, denn er bringt damit Menschen in Gefahr!

Verzeih mir meinen Sarkasmus. Aber erklär mir doch bitte Mal, warum z.B. die Leute in den Pflegeberufen sich nicht besser in Gewerkschaften organisieren und für ihre Interessen kämpfen.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 11:49

Sozialdemokrat hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:36)

Verzeih mir meinen Sarkasmus. Aber erklär mir doch bitte Mal, warum z.B. die Leute in den Pflegeberufen sich nicht besser in Gewerkschaften organisieren und für ihre Interessen kämpfen.


Die Ärztekammer (bei uns) schaut eher auf die niedergelassenen Ärzte (praktische und Fachärzte), die Spitalsärzte haben kaum eine Lobby. Und das Pflegepersonal praktisch keine. Ist FAKT.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Sozialdemokrat » So 11. Dez 2016, 12:10

Fuerst_48 hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:49)

Die Ärztekammer (bei uns) schaut eher auf die niedergelassenen Ärzte (praktische und Fachärzte), die Spitalsärzte haben kaum eine Lobby. Und das Pflegepersonal praktisch keine. Ist FAKT.


Bin aktiv in der IGM. Bin mir nicht sicher, ob z.B. das hier in Frage käme:
https://gesundheit-soziales.verdi.de/berufe

Hoher Organisationsgrad in Verbindung mit Betriebsräten wäre die wirksamste Lobby. Man kann natürlich auch lediglich alle paar Jahre zur Wahl gehen und darauf hoffen, dass die Missstände politisch gelöst werden. Aber wie wahrscheinlich ist das?
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 12:35

Sozialdemokrat hat geschrieben:(11 Dec 2016, 12:10)

Bin aktiv in der IGM. Bin mir nicht sicher, ob z.B. das hier in Frage käme:
https://gesundheit-soziales.verdi.de/berufe

Hoher Organisationsgrad in Verbindung mit Betriebsräten wäre die wirksamste Lobby. Man kann natürlich auch lediglich alle paar Jahre zur Wahl gehen und darauf hoffen, dass die Missstände politisch gelöst werden. Aber wie wahrscheinlich ist das?

So gut wie nicht. :mad2:
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Maltrino » So 11. Dez 2016, 18:31

Sozialdemokrat hat geschrieben:(11 Dec 2016, 11:36)

Verzeih mir meinen Sarkasmus. Aber erklär mir doch bitte Mal, warum z.B. die Leute in den Pflegeberufen sich nicht besser in Gewerkschaften organisieren und für ihre Interessen kämpfen.


Ja keine Ahnung, Angst vor Arbeitsplatzverlust? Ich denke mal, die meisten arbeiten in so einem Beruf weil sie es wollen. Und sowas wie Arbeitskampf, Gewerkschaft, da denkt man nicht dran. Ist ja auch verständlich, aber eben auch fatal. Und natürlich will niemand, dass die Patienten unversorgt da liegen, weil Arbeitskampf, aber das ist dann halt ein Kreislauf ohne Ende. Und wohin führt das? Irgendwann zu 14 Stunden Überstunden-Schichten? :-/

PS: Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich nicht dieses Thema hier für "Spam" missbrauchen soll. 1. Ich kann nichts dafür, dass mein eigentliches Thema viewtopic.php?f=23&t=61734 plötzlich geschlossen wurde, gerade jetzt wo die ersten (recht harmlosen) Antworten kamen. 2. Wenn ich in einem Thema wo es um Pflegepersonal geht über Pflegepersonal schreibe, dann empfinde ich das nicht als "missbrauchen". Gerade wenn man "dankbar" für Pflegepersonal ist, dann sollte man das doch begrüßen wenn es Leute gibt, die darüber nachdenken wie noch mehr in diesem Bereich geleistet werden kann oder ? Und darum gehts mir.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » So 11. Dez 2016, 18:43

Gilmoregirl hat geschrieben:(19 Aug 2016, 23:30)

MRSA- Keime gehören zu den MRE- Keimen.


mre is meal ready to eat, das kriegen soldaten im einsatz...
„Machen Sie sich jeden Tag ein Geschenk. Ungeplant. Ohne darauf zu warten. Lassen Sie es einfach zu.“ –Dale Cooper, Twin Peaks
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Fuerst_48 » So 11. Dez 2016, 19:16

Maltrino hat geschrieben:(11 Dec 2016, 18:31)

Ja keine Ahnung, Angst vor Arbeitsplatzverlust? Ich denke mal, die meisten arbeiten in so einem Beruf weil sie es wollen. Und sowas wie Arbeitskampf, Gewerkschaft, da denkt man nicht dran. Ist ja auch verständlich, aber eben auch fatal. Und natürlich will niemand, dass die Patienten unversorgt da liegen, weil Arbeitskampf, aber das ist dann halt ein Kreislauf ohne Ende. Und wohin führt das? Irgendwann zu 14 Stunden Überstunden-Schichten? :-/

PS: Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich nicht dieses Thema hier für "Spam" missbrauchen soll. 1. Ich kann nichts dafür, dass mein eigentliches Thema viewtopic.php?f=23&t=61734 plötzlich geschlossen wurde, gerade jetzt wo die ersten (recht harmlosen) Antworten kamen. 2. Wenn ich in einem Thema wo es um Pflegepersonal geht über Pflegepersonal schreibe, dann empfinde ich das nicht als "missbrauchen". Gerade wenn man "dankbar" für Pflegepersonal ist, dann sollte man das doch begrüßen wenn es Leute gibt, die darüber nachdenken wie noch mehr in diesem Bereich geleistet werden kann oder ? Und darum gehts mir.

Manchen Usern kann man eine bestimmte Thematik/Problematik einfach nicht nahebringen.
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Re: Danke an Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte, Sanis und auch dem Personal in den Kliniken

Beitragvon Mikell » Do 26. Jan 2017, 09:22

Habt ihr von diesen grünen Damen gehört, die es in manchen Krankenhäusern gibt? Das sind meist ältere Damen im Rentenalter, die ehrenamtlich in Krankenhäusern arbeiten und dafür da sind, andere ältere Menschen während ihres Krankenhaus-Aufenthalts so gut es geht zu unterstützen. Das erfolgt dann z.B. in Form von dem Begleiten von Untersuchung zu Untersuchung, dem koordinieren der ganzen Termine und dem beantworten von allen Fragen! Meine Großtante war im Krankenhaus und war so begeistert davon, sie hatte eine OP an der Speicheldrüse. Sie meinte, da die grünen Damen sie rundum versorgt haben, hatte sie den Tag vor der OP überhaupt keinen Stress und war total entspannt, so dass sie auch keine Angst hatte operiert zu werden! Ich glaube dass das die Psyche so positiv beeinflussen kann, dass das Auswirkungen auf den Körper und die Verträglichkeit der OP hat und so vielleicht auch im Endeffekt lebensrettend wirken kann. Hundert Daumen hoch für die grünen Damen! :)

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