Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

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Dieter Winter
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 16:49

Fadamo » Mi 30. Jul 2014, 16:43 hat geschrieben:Was sollte sie auch auf einer disko,wenn sie auf reifere herren abfährt :?: :D


"Das Kapital" rezitieren?
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JJazzGold
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 16:53

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 17:47 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 16:23 hat geschrieben:

Ministerium für Staatssicherheit.


:D :D :D

Sozusagen als Mi(e)lka?



Du hast es erfasst. :D

Ihr Personal kann sie direkt bei der Die Linke in Brandenburg rekrutieren. Die Liste gibt ihr der Spiegel, wenn sie sie nicht selbst schon alle längst persönlich kennt.
God creates dinosaurs. God destroys dinosaurs. God creates man. Man destroys God. Man creates dinosaurs.
Dinosaurs eat man. Woman inherits the earth.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Demolit » Mi 30. Jul 2014, 18:15

@ rosarot und andere

Du kannst dir mit deiner Agit-Prop Kiste dir einen abgehen lassen...aber nur zur Selbstbefriedigung.
Für irgendwas anderes ist deine Kampagne in der wirrtuelen Welt nicht zu gebrauchen...

In Anlehnung an bereits Gesagtes....fuck you Barbarella !

echt :thumbup:
Zuletzt geändert von Demolit am Mi 30. Jul 2014, 18:16, insgesamt 1-mal geändert.
DanaScully
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 18:59

Ihr seid so lustig :D
Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15

Zvi Back » Mi 30. Jul 2014, 15:12 hat geschrieben:
DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:48 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich? Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Es mag durchaus sein, dass sie soetwas wie hochbegabt war.
Das "Problem" ist, dass, wenn sie intelligent wäre, ihre Irrtümer
sowohl was den Sozialismus/Kommunismus im Allgemeinen und was
Stalin/Ulbricht im Speziellen revidiert hätte.
Aber nein, sie hat sich auf ihre theoretischen Grundlagen
a la Marx und Hegel zurückgezogen, und wie du selber schreibst,
auch nach der Wende aus "Trotz" darauf beharrt.
Und mit Anfang 20 sollte man über die Trotzphase hinweg sein.
Zumal nach der Wende auch für sie klar sein musste welch ungeheuerliche Verbrechen
im Namen des Sozialismus/Kommunismus begangen wurde.
Heute hat sie ein rein taktisches Verhältnis zur Geschichte, schreibt Bücher
und promotet sie bei Lanz und zig anderen Talkshows.

Sie hat offensichlich ihre durchaus vorhandenen überdurchschnittlichen
Anlagen völlig verschwendet. Sie ist ein Opfer ihrer selbst.
Was ist ihr geblieben? Ein Leben als Luxemburg -Double und Oskar!
Eigentlich kann sie einem Leid tun.


Also ich finde es ist eine ziemliche Ehre ständig mit Rosa Luxemburg verglichen zu werden.
Wüsste nicht, weshalb einem das leid tun sollte.
Und bis auf den doch recht hohen Altersunterschied, wüsste ich ebenfalls nicht, was an Oskar Lafontaine auszusetzen ist. Da hat sie jemanden gefunden, mit dem sie auf Augenhöhe diskutieren kann und der ihr intellektuell fähig ist Folge zu leisten. Und das können wahrscheinlich die aller wenigsten.

Wozu hätte sie ihre überdurchschnittlichen Anlagen denn nutzen sollen?

Sie begreift das heutige System und setzt sich immer noch mit Kampfgeist dafür ein, dass es gerade den sozial schwächer gestellten Menschen besser ergehen soll. Dabei könnte sie sich auch zurücklehnen und in ihrem Luxus baden, anstatt sich überhaupt noch für die "kleinen Leute" stark zu machen.

Ich weiß nicht wie weitgehend du dich mit Karl Marx, Stalin, Ulbricht auseinander gesetzt hast?! Vielleicht magst du ja sogar recht damit haben, dass sie ihre "Irrtümer" - ich würde eher sagen, ihre Verharmlosungen über diese schlimme Zeit, mal ausdrücklich hätte zurücknehmen sollen, aber ich habe mich damit noch nicht umfassend genug beschäftigt, um darüber ein Urteil fällen zu können.

Ich sehe mir vor allem die Politik an, die sie heute vertritt und ich bin überzeugt, dass es mir persönlich besser ergehen würde, wenn sie an der Regierung aktiv beteiligt wäre.

Aber natürlich werde ich mich auch noch ausführlicher mit alldem beschäftigen. Ich bin ja noch sehr jung und habe Marx z.B auch noch gar nicht gelesen. Irgendwie denke ich, dass man erst dieselben Bücher wie sie studiert haben muss, um diesen Menschen besser verstehen zu können und vielleicht würden ja dann sogar einige Gegner von ihr, mehr Verständnis aufbringen. Die meisten setzen sich ja gar nicht erst mit ihren Thesen und Büchern auseinander, sondern es heißt gleich "Ach diese Wagenknecht, die mal was positives über Stalin gesagt hat? Geh mir weg mit der." Und das ist einfach mal mehr als dumm :|

Auch in Gesprächen mit anderen Politikern merkt man, dass es selbst Wirtschaftsexperten oft schwer fällt ihr zu folgen. Wie sollen dann noch normale Bürger verstehen, was sie genau will? Und ob das nicht vielleicht doch eine bessere Lösung wäre?

Hier in diesem Forum hat sicher niemand mehr Wissen über Wirtschaft als Wagenknecht. Aber urteilen fällt halt immer leicht :p

Und ja, ich kann mich natürlich auch irren! Ich finde sie bisher menschlich einfach nur unglaublich sympathisch und faszinierend. Und würde gerne über sie schreiben. That´s it.
Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Zvi Back » Do 31. Jul 2014, 00:35

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich?

Nein

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Über Stalin gibt es nichts, aber nullkommanichts positives zu berichten.
Es gibt nichts zu relativieren oder zu verharmlosen.
Er war einer der übelsten Gestalten, die die Erde gesehen hat.
Oder was war in deinen Augen Positiv?

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Also ich finde es ist eine ziemliche Ehre ständig mit Rosa Luxemburg verglichen zu werden.
Wüsste nicht, weshalb einem das leid tun sollte.

Ich vergleiche sie optisch mit Luxemburg und ich glaube das ist von ihr auch so gewollt.
Sonderlich selbstbewusst finde ich soetwas nicht. Das ist aber ihre Sache.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Und bis auf den doch recht hohen Altersunterschied, wüsste ich ebenfalls nicht, was an Oskar Lafontaine auszusetzen ist. Da hat sie jemanden gefunden, mit dem sie auf Augenhöhe diskutieren kann und der ihr intellektuell fähig ist Folge zu leisten. Und das können wahrscheinlich die aller wenigsten.

Nun was ich von Lafontaine halte hab ich schon geschrieben. Und wenn sie ihre Lebenspartner danach
aussucht, wie gut sie mit ihnen über Finanzpolitik diskutieren kann, ist das schon extrem traurig-für sie.
Für Oskar wird sie eine tolle Trophäe sein.
Wobei ich Lafontaine auch nicht für besonders politisch intelligent halte.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Wozu hätte sie ihre überdurchschnittlichen Anlagen denn nutzen sollen?

Dazu hätte sie sich in ihrem Leben wohl mehr ausprobieren müssen um zu erfahren, wo noch
ihre Talente liegen.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Sie begreift das heutige System und setzt sich immer noch mit Kampfgeist dafür ein, dass es gerade den sozial schwächer gestellten Menschen besser ergehen soll. Dabei könnte sie sich auch zurücklehnen und in ihrem Luxus baden, anstatt sich überhaupt noch für die "kleinen Leute" stark zu machen.

Sie hat nach der Wende nie ein "normales" Leben geführt.Für sie sind "kleine Leute" Argumentationhilfe
ihrer politischen Karriere, in ihrem theoretischen Gerüst sind sie wichtig- mehr nicht.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Ich weiß nicht wie weitgehend du dich mit Karl Marx, Stalin, Ulbricht auseinander gesetzt hast?! Vielleicht magst du ja sogar recht damit haben, dass sie ihre "Irrtümer" - ich würde eher sagen, ihre Verharmlosungen über diese schlimme Zeit, mal ausdrücklich hätte zurücknehmen sollen, aber ich habe mich damit noch nicht umfassend genug beschäftigt, um darüber ein Urteil fällen zu können.

Ich musste mich notgedrungen damit auseinander setzen. Vor allem habe ich die Exzesse
der "Diktatur des Proletariats" Leninscher Prägung miter- und durchlebt.
Und Lenin hat ja Frau Wagenknecht auch hinreichend studiert.
Letztendlich war sie eine glühende Verfechterin einer Diktatur.
Da sind die kommunistischen Vordenker auch nie zimperlich gewesen, was für
diese Diktatur notwenig ist. Terror hat immer dazugehört.
Das konnte und musste jeder vernunftbegabte Mensch erkennen.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Ich sehe mir vor allem die Politik an, die sie heute vertritt und ich bin überzeugt, dass es mir persönlich besser ergehen würde, wenn sie an der Regierung aktiv beteiligt wäre.

Das glaub ich nun wieder nicht. Gerade junge Menschen haben heute Möglichkeiten wie nie zuvor in der
deutschen Geschichte.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Aber natürlich werde ich mich auch noch ausführlicher mit alldem beschäftigen. Ich bin ja noch sehr jung und habe Marx z.B auch noch gar nicht gelesen. Irgendwie denke ich, dass man erst dieselben Bücher wie sie studiert haben muss, um diesen Menschen besser verstehen zu können und vielleicht würden ja dann sogar einige Gegner von ihr, mehr Verständnis aufbringen. Die meisten setzen sich ja gar nicht erst mit ihren Thesen und Büchern auseinander, sondern es heißt gleich "Ach diese Wagenknecht, die mal was positives über Stalin gesagt hat? Geh mir weg mit der." Und das ist einfach mal mehr als dumm :|

Marx beschreibt die wirtschaftlichen Zusammenhänge des 19.JH. Für das Heute ist er völlig irrelevant.
Der Kapitalismus ist etwas komplexer als er dargestellt hat. Vor allem hat er in seinen Zukunftsprognosen ziemlich
daneben gelegen

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Auch in Gesprächen mit anderen Politikern merkt man, dass es selbst Wirtschaftsexperten oft schwer fällt ihr zu folgen. Wie sollen dann noch normale Bürger verstehen, was sie genau will? Und ob das nicht vielleicht doch eine bessere Lösung wäre?

Sie ist ohne Zweifel eine sehr gute Rhetorikerin, ähnlich wie IM Notar, ähh sorry Gregor Gysi.
Prinzipiell würde ich sagen, dass du wohl über Wirtschaft bei einem Handwerkmeister mit 10 Angestellten oder
einem Mittelständler mehr über wirtschaft lernen kannst, als von deinem Idol.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Hier in diesem Forum hat sicher niemand mehr Wissen über Wirtschaft als Wagenknecht. Aber urteilen fällt halt immer leicht :p

für theoretisches Wissen mag das stimmen


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Und ja, ich kann mich natürlich auch irren! Ich finde sie bisher menschlich einfach nur unglaublich sympathisch und faszinierend. Und würde gerne über sie schreiben. That´s it.


Mir gefällt der Sinnspruch
"wer mit 20 nicht kein Sozialist ist hat kein Herz, wer mit 30 immer noch einer ist, hat keinen Verstand"
auch wenn ich den ersten Teil nicht so übernehmen würde, finde ich das schon ziemlich nah
an der Wahrheit.
Aber du bist ja noch jung :D
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 08:47

Amun Ra » Di 29. Jul 2014, 07:45 hat geschrieben:Fanfiction über eine Realsatirikerin? Auch mal was neues... :|


Ich halte nichts von einer FANatischen Einstellung zu irgendeinem Menschen oder Menschengruppe. Frau Wagenknecht fällt mir aber immer wieder als sehr aufgeräumt und sachlich auf. Sie ist immer bestens vorbereitet und ist, besonders in Wirtschaftsfragen, sehr kompetent. Sie spricht klar und verständlich. Dadurch unterscheidet sie sich wohltuend von den meisten Vertretern z.B. der Union die, nach meinem Eindruck, meist, mit plakativen aber dümmlichen Sprüchen, Bauernfängerei betreiben. Wenn Sie etwas sagt, so verstehe ich das meistens und kann es nachvollziehen.

Bei welchen Aussagen genau kommt Sie Dir Amun Ra wie eine "Realsatirikerin" vor?

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:00

Elser » Do 31. Jul 2014, 08:47 hat geschrieben:
Amun Ra » Di 29. Jul 2014, 07:45 hat geschrieben:Fanfiction über eine Realsatirikerin? Auch mal was neues... :|


Ich halte nichts von einer FANatischen Einstellung zu irgendeinem Menschen oder Menschengruppe. Frau Wagenknecht fällt mir aber immer wieder als sehr aufgeräumt und sachlich auf. Sie ist immer bestens vorbereitet und ist, besonders in Wirtschaftsfragen, sehr kompetent. Sie spricht klar und verständlich. Dadurch unterscheidet sie sich wohltuend von den meisten Vertretern z.B. der Union die, nach meinem Eindruck, meist, mit plakativen aber dümmlichen Sprüchen, Bauernfängerei betreiben. Wenn Sie etwas sagt, so verstehe ich das meistens und kann es nachvollziehen.

Bei welchen Aussagen genau kommt Sie Dir Amun Ra wie eine "Realsatirikerin" vor?

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Bestimmt schon allein an der Stelle, wo sie von Umverteilung von reich nach arm spricht.
Und als "fanatisch" würde ich mich noch nicht betrachten :?
Zuletzt geändert von DanaScully am Do 31. Jul 2014, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 09:06

wintermute » Di 29. Jul 2014, 16:49 hat geschrieben:Mal ernsthaft, Fanfics, die real existierende Personen zum Gegenstand haben, stelle ich mir sehr schwierig vor. Vor allem, wenn diese Personen noch nicht einmal richtig tot sind. Bei Veröffentlichung ist mit Unterlassungsklagen zu rechnen.

Wagenknecht hat zudem mehrere tausend fanatische Anhänger am linksreaktionären Rand der Gesellschaft, viele von denen sind schon von Haus aus ungebildet, irrational und halten Gewaltanwendung für ein legitimes Mittel zur Meinungsbildung. Wenn du denen ihr Idol beschmutzt, sind die Morddrohungen garantiert.



Ganz ernsthaft! Ich bin sicher, das der prozentuale Anteil der ungebildeten Fans bei Merkel größer ist als bei Wagenknecht. Hier steht aussagefreies Gelaber ("...........wir werden die Problem konstruktiv angehen....."), gegen deutlich formulierte verständliche und konkrete Aussagen. Außerdem gibt es keinen Grund anzunehmen, das Menschen die "Gewaltanwendung für ein legitimes Mittel" halten, besonders häufig Wagenknecht gut finden. Wann soll Sie sich für so etwas ausgesprochen haben?

Ich glaube eher, das eine solch fähige linke Politikerin vielen volksverachtenden Politschranzen Angst macht. Übrigens absolut zu recht! Die Volksverdummer haben Angst davor, dass das Volk vielleicht doch noch anfängt nachzudenken, wenn jemand Klartext spricht. Die viele sehr unsachlich Kritik an Sahra Wagenknecht zeigt nur die Panik in den Augen der der Rattenfänger.

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 09:13

DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:00 hat geschrieben:
Elser » Do 31. Jul 2014, 08:47 hat geschrieben:
Ich halte nichts von einer FANatischen Einstellung zu irgendeinem Menschen oder Menschengruppe. Frau Wagenknecht fällt mir aber immer wieder als sehr aufgeräumt und sachlich auf. Sie ist immer bestens vorbereitet und ist, besonders in Wirtschaftsfragen, sehr kompetent. Sie spricht klar und verständlich. Dadurch unterscheidet sie sich wohltuend von den meisten Vertretern z.B. der Union die, nach meinem Eindruck, meist, mit plakativen aber dümmlichen Sprüchen, Bauernfängerei betreiben. Wenn Sie etwas sagt, so verstehe ich das meistens und kann es nachvollziehen.

Bei welchen Aussagen genau kommt Sie Dir Amun Ra wie eine "Realsatirikerin" vor?

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Bestimmt schon allein an der Stelle, wo sie von Umverteilung von reich nach arm spricht.
Und als "fanatisch" würde ich mich noch nicht betrachten :?


Ich hatte dich jetzt nicht direkt gemeint - aber bitte.

Es ist also Realsatire wenn man eine Umverteilung (Rückverteilung) von Reich nach Arm fordert, während gleichzeitig, und seit vielen Jahren, eine reale Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet? Interessante Sichtweise! Zynismus oder Resignation?

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:14

Zvi Back » Do 31. Jul 2014, 00:35 hat geschrieben:
DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich?

Nein

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Über Stalin gibt es nichts, aber nullkommanichts positives zu berichten.
Es gibt nichts zu relativieren oder zu verharmlosen.
Er war einer der übelsten Gestalten, die die Erde gesehen hat.
Oder was war in deinen Augen Positiv?

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Also ich finde es ist eine ziemliche Ehre ständig mit Rosa Luxemburg verglichen zu werden.
Wüsste nicht, weshalb einem das leid tun sollte.

Ich vergleiche sie optisch mit Luxemburg und ich glaube das ist von ihr auch so gewollt.
Sonderlich selbstbewusst finde ich soetwas nicht. Das ist aber ihre Sache.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Und bis auf den doch recht hohen Altersunterschied, wüsste ich ebenfalls nicht, was an Oskar Lafontaine auszusetzen ist. Da hat sie jemanden gefunden, mit dem sie auf Augenhöhe diskutieren kann und der ihr intellektuell fähig ist Folge zu leisten. Und das können wahrscheinlich die aller wenigsten.

Nun was ich von Lafontaine halte hab ich schon geschrieben. Und wenn sie ihre Lebenspartner danach
aussucht, wie gut sie mit ihnen über Finanzpolitik diskutieren kann, ist das schon extrem traurig-für sie.
Für Oskar wird sie eine tolle Trophäe sein.
Wobei ich Lafontaine auch nicht für besonders politisch intelligent halte.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Wozu hätte sie ihre überdurchschnittlichen Anlagen denn nutzen sollen?

Dazu hätte sie sich in ihrem Leben wohl mehr ausprobieren müssen um zu erfahren, wo noch
ihre Talente liegen.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Sie begreift das heutige System und setzt sich immer noch mit Kampfgeist dafür ein, dass es gerade den sozial schwächer gestellten Menschen besser ergehen soll. Dabei könnte sie sich auch zurücklehnen und in ihrem Luxus baden, anstatt sich überhaupt noch für die "kleinen Leute" stark zu machen.

Sie hat nach der Wende nie ein "normales" Leben geführt.Für sie sind "kleine Leute" Argumentationhilfe
ihrer politischen Karriere, in ihrem theoretischen Gerüst sind sie wichtig- mehr nicht.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Ich weiß nicht wie weitgehend du dich mit Karl Marx, Stalin, Ulbricht auseinander gesetzt hast?! Vielleicht magst du ja sogar recht damit haben, dass sie ihre "Irrtümer" - ich würde eher sagen, ihre Verharmlosungen über diese schlimme Zeit, mal ausdrücklich hätte zurücknehmen sollen, aber ich habe mich damit noch nicht umfassend genug beschäftigt, um darüber ein Urteil fällen zu können.

Ich musste mich notgedrungen damit auseinander setzen. Vor allem habe ich die Exzesse
der "Diktatur des Proletariats" Leninscher Prägung miter- und durchlebt.
Und Lenin hat ja Frau Wagenknecht auch hinreichend studiert.
Letztendlich war sie eine glühende Verfechterin einer Diktatur.
Da sind die kommunistischen Vordenker auch nie zimperlich gewesen, was für
diese Diktatur notwenig ist. Terror hat immer dazugehört.
Das konnte und musste jeder vernunftbegabte Mensch erkennen.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Ich sehe mir vor allem die Politik an, die sie heute vertritt und ich bin überzeugt, dass es mir persönlich besser ergehen würde, wenn sie an der Regierung aktiv beteiligt wäre.

Das glaub ich nun wieder nicht. Gerade junge Menschen haben heute Möglichkeiten wie nie zuvor in der
deutschen Geschichte.

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Aber natürlich werde ich mich auch noch ausführlicher mit alldem beschäftigen. Ich bin ja noch sehr jung und habe Marx z.B auch noch gar nicht gelesen. Irgendwie denke ich, dass man erst dieselben Bücher wie sie studiert haben muss, um diesen Menschen besser verstehen zu können und vielleicht würden ja dann sogar einige Gegner von ihr, mehr Verständnis aufbringen. Die meisten setzen sich ja gar nicht erst mit ihren Thesen und Büchern auseinander, sondern es heißt gleich "Ach diese Wagenknecht, die mal was positives über Stalin gesagt hat? Geh mir weg mit der." Und das ist einfach mal mehr als dumm :|

Marx beschreibt die wirtschaftlichen Zusammenhänge des 19.JH. Für das Heute ist er völlig irrelevant.
Der Kapitalismus ist etwas komplexer als er dargestellt hat. Vor allem hat er in seinen Zukunftsprognosen ziemlich
daneben gelegen

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Auch in Gesprächen mit anderen Politikern merkt man, dass es selbst Wirtschaftsexperten oft schwer fällt ihr zu folgen. Wie sollen dann noch normale Bürger verstehen, was sie genau will? Und ob das nicht vielleicht doch eine bessere Lösung wäre?

Sie ist ohne Zweifel eine sehr gute Rhetorikerin, ähnlich wie IM Notar, ähh sorry Gregor Gysi.
Prinzipiell würde ich sagen, dass du wohl über Wirtschaft bei einem Handwerkmeister mit 10 Angestellten oder
einem Mittelständler mehr über wirtschaft lernen kannst, als von deinem Idol.


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Hier in diesem Forum hat sicher niemand mehr Wissen über Wirtschaft als Wagenknecht. Aber urteilen fällt halt immer leicht :p

für theoretisches Wissen mag das stimmen


DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 23:15 hat geschrieben:Und ja, ich kann mich natürlich auch irren! Ich finde sie bisher menschlich einfach nur unglaublich sympathisch und faszinierend. Und würde gerne über sie schreiben. That´s it.


Mir gefällt der Sinnspruch
"wer mit 20 nicht kein Sozialist ist hat kein Herz, wer mit 30 immer noch einer ist, hat keinen Verstand"
auch wenn ich den ersten Teil nicht so übernehmen würde, finde ich das schon ziemlich nah
an der Wahrheit.
Aber du bist ja noch jung :D



Nicht direkt über Stalin, sondern eher über die Zeit Stalins. Da sprach sie ja z.T über positive gesellschaftliche Entwicklungen. Nur ich möchte mich da jetzt auch lieber nicht mehr zu äußern, da mein Wissen hier einfach nicht genügt.
Meinst du, dass sie damals eine glühende Verfechterin einer Diktatur war oder das sie das heute (noch) ist?
Ich glaube kaum das Marx für heute vollkommen irrelevant ist :s Es geht ja auch nicht darum ihn 1 zu 1 umzusetzen. Ihr ging es ja auch nie darum.

Ja der Sinnspruch von Winston Churchill lautete eigentlich; “Wer mit 20 Jahren kein Kommunist ist, hat kein Herz. Wer mit 30 Jahren noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!”

Aber den lassen wir mal so dahin gestellt :rolleyes:

Und wieso hat sie deiner Meinung nach nie ein "normales" Leben geführt? Wieso sollte einem ein System, was dem "kleinen Bürger" mehr Wohlstand einbringt, so am Herz liegen, wenn einem "der kleine Bürger" komplett egal ist? Von ihrer ganzen Biografie her würde ich nicht so leicht in Frage kommen lassen, dass es ihr nur um Macht geht. Und Macht erlangt man ja wie gesagt auf einem anderen Weg viel leichter.

Und zum Thema Einfluss der jungen Generation; Gerade ihre Politik versucht doch wieder die jungen Menschen zu animieren sich das heutige System nicht bieten zu lassen! Sich zu wehren und sich für seine Rechte stark zu machen.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:14

Elser » Do 31. Jul 2014, 09:13 hat geschrieben:
Es ist also Realsatire wenn man eine Umverteilung (Rückverteilung) von Reich nach Arm fordert, während gleichzeitig, und seit vielen Jahren, eine reale Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet?


Definitiv.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:16

Elser » Do 31. Jul 2014, 09:13 hat geschrieben:
DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:00 hat geschrieben:
Bestimmt schon allein an der Stelle, wo sie von Umverteilung von reich nach arm spricht.
Und als "fanatisch" würde ich mich noch nicht betrachten :?


Ich hatte dich jetzt nicht direkt gemeint - aber bitte.

Es ist also Realsatire wenn man eine Umverteilung (Rückverteilung) von Reich nach Arm fordert, während gleichzeitig, und seit vielen Jahren, eine reale Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet? Interessante Sichtweise! Zynismus oder Resignation?

Elser



?! Für mich ist das sicherlich keine Realsatire!
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:24

DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:16 hat geschrieben:
Elser » Do 31. Jul 2014, 09:13 hat geschrieben:
Ich hatte dich jetzt nicht direkt gemeint - aber bitte.

Es ist also Realsatire wenn man eine Umverteilung (Rückverteilung) von Reich nach Arm fordert, während gleichzeitig, und seit vielen Jahren, eine reale Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet? Interessante Sichtweise! Zynismus oder Resignation?

Elser



?! Für mich ist das sicherlich keine Realsatire!


Dann hast du offenbar das System der freien Mrktwirtschaft noch nicht verstanden.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 09:26

Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:14 hat geschrieben:
Elser » Do 31. Jul 2014, 09:13 hat geschrieben:
Es ist also Realsatire wenn man eine Umverteilung (Rückverteilung) von Reich nach Arm fordert, während gleichzeitig, und seit vielen Jahren, eine reale Umverteilung von Arm nach Reich stattfindet?


Definitiv.



Als was jetzt? Zynismus oder Resignation?

Elser
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:29

Elser » Do 31. Jul 2014, 09:26 hat geschrieben:
Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:14 hat geschrieben:
Definitiv.



Als was jetzt? Zynismus oder Resignation?

Elser



Je nach Standpunkt.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 09:30

Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:24 hat geschrieben:
DanaScully » Do 31. Jul 2014, 09:16 hat geschrieben:

?! Für mich ist das sicherlich keine Realsatire!


Dann hast du offenbar das System der freien Mrktwirtschaft noch nicht verstanden.



Eeeeee - vielleicht aber doch die "Soziale Marktwirtschaft"? :rolleyes:

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Elser » Do 31. Jul 2014, 09:31

Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:29 hat geschrieben:
Elser » Do 31. Jul 2014, 09:26 hat geschrieben:

Als was jetzt? Zynismus oder Resignation?

Elser



Je nach Standpunkt.


Danke - Merkel. :D
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Dieter Winter
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:32

Elser » Do 31. Jul 2014, 09:30 hat geschrieben:
Dieter Winter » Do 31. Jul 2014, 09:24 hat geschrieben:
Dann hast du offenbar das System der freien Mrktwirtschaft noch nicht verstanden.



Eeeeee - vielleicht aber doch die "Soziale Marktwirtschaft"? :rolleyes:

Elser


DAS Adjektiv wurde mit Beendigung des Kalten Krieges obsolet.
Zuletzt geändert von Dieter Winter am Do 31. Jul 2014, 09:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon wintermute » Do 31. Jul 2014, 09:57

Elser » Do 31. Jul 2014, 09:06 hat geschrieben:
wintermute » Di 29. Jul 2014, 16:49 hat geschrieben:Mal ernsthaft, Fanfics, die real existierende Personen zum Gegenstand haben, stelle ich mir sehr schwierig vor. Vor allem, wenn diese Personen noch nicht einmal richtig tot sind. Bei Veröffentlichung ist mit Unterlassungsklagen zu rechnen.

Wagenknecht hat zudem mehrere tausend fanatische Anhänger am linksreaktionären Rand der Gesellschaft, viele von denen sind schon von Haus aus ungebildet, irrational und halten Gewaltanwendung für ein legitimes Mittel zur Meinungsbildung. Wenn du denen ihr Idol beschmutzt, sind die Morddrohungen garantiert.



Ganz ernsthaft! Ich bin sicher, das der prozentuale Anteil der ungebildeten Fans bei Merkel größer ist als bei Wagenknecht. Hier steht aussagefreies Gelaber ("...........wir werden die Problem konstruktiv angehen....."), gegen deutlich formulierte verständliche und konkrete Aussagen. Außerdem gibt es keinen Grund anzunehmen, das Menschen die "Gewaltanwendung für ein legitimes Mittel" halten, besonders häufig Wagenknecht gut finden. Wann soll Sie sich für so etwas ausgesprochen haben?

Ich glaube eher, das eine solch fähige linke Politikerin vielen volksverachtenden Politschranzen Angst macht. Übrigens absolut zu recht! Die Volksverdummer haben Angst davor, dass das Volk vielleicht doch noch anfängt nachzudenken, wenn jemand Klartext spricht. Die viele sehr unsachlich Kritik an Sahra Wagenknecht zeigt nur die Panik in den Augen der der Rattenfänger.

Elser


Du bist arrogant. Sahra Wagenknecht wird außerhalb ihrer Fangemeinde kaum ernstgenommen. Das ist keineswegs ein Zeichen von Angst.

Elser » Do 31. Jul 2014, 08:47 hat geschrieben:
Amun Ra » Di 29. Jul 2014, 07:45 hat geschrieben:Fanfiction über eine Realsatirikerin? Auch mal was neues... :|


Ich halte nichts von einer FANatischen Einstellung zu irgendeinem Menschen oder Menschengruppe. Frau Wagenknecht fällt mir aber immer wieder als sehr aufgeräumt und sachlich auf. Sie ist immer bestens vorbereitet und ist, besonders in Wirtschaftsfragen, sehr kompetent. Sie spricht klar und verständlich. Dadurch unterscheidet sie sich wohltuend von den meisten Vertretern z.B. der Union die, nach meinem Eindruck, meist, mit plakativen aber dümmlichen Sprüchen, Bauernfängerei betreiben. Wenn Sie etwas sagt, so verstehe ich das meistens und kann es nachvollziehen.


Frau Wagenknecht sollte mit einem Doktor in VWL eigentlich zur sauberen wissenschaftlichen Arbeit ausgebildet sein. Ich unterstelle ihr, dass sie durchaus fähig ist, Schwindler und Verrückte von kompetenten Wissenschaftlern zu unterscheiden. Dennoch positioniert sie sich bei den Scharlatanen, die aus dem Kult um Marx Kapital schlagen. Entweder ihre Motive sind nicht rational, oder sie sind arglistig. Respektabel sind sie so oder so nicht.

Die Verwendung simpler, leichtverständlicher Phrasen ist nun ganz sicher kein Indiz für Qualität. Derartige Fehleinschätzungen rühren meist daher, dass man Andersdenkende und ihre Wähler prinzipiell für minderwertig hält und sich selbst überschätzt.
Nicht nur die CDU betreibt Bauernfängerei auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Alle Parteien machen das. Ausnahmslos. Falls du hier eine Ausnahme zu sehen glaubst, Glückwunsch, das ist dein blinder Fleck, dort lässt du dich leichtgläubig über den Tisch ziehen.
Zuletzt geändert von wintermute am Do 31. Jul 2014, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.

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