Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon frems » Mi 30. Jul 2014, 14:23

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:21 hat geschrieben:Sie ist promovierte Volkswirtin, also dürfte sie schon über eine gewisse Bildung verfügen.

In irgendeiner Talkshow hat sie mal erzählt, dass sie als 14jährige Marx, Hegel und noch ein paar solcher Kaliber gelesen hätte. Discos und dgl. waren ihr zu langweilig.

Das erklärt wohl die Verbitterung. Da kann man glatt froh sein, daß sie Spitzenreiter bei geschwänzten Bundestagssitzungen ist und lieber joggen geht, um danach für Springer Interviews zu geben.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:38

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 14:07 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 13:59 hat geschrieben:Sahra Wagenknecht, oder wie ich lernte den Stalinismus zu lieben.


Ist die Frau jetzt eigentlich intelligent, oder lediglich gebildet?

Irgendwie geht Kommunismus stalinistischer Prägung und Intelligenz doch nicht wirklich zusammen, oder?


Also eurer Meinung nach darf man kein einziges Mal in seinem Leben einen Fehler begehen? Das Zeug über Stalin (und ja, ich gebe zu, dass sie die Zeit unter Stalin verharmlost hat) ist jetzt über 20 Jahre her! Zählt überhaupt nicht, wofür sie heute kämpft?

Und na ja, sie hat sich mit 4 Jahren quasi selbstständig lesen beigebracht und mit 16 Faust von Goethe gelesen (1 und 2 Teil komplett auswendig gelernt) und sich intensiv in jungen Jahren mit vielen Philosophen auseinandergesetzt. Also ich persönlich vermute schon, dass man sehr intelligent sein muss, wenn man als Jugendliche "Die Kritik der reinen Vernunft" versteht und ich finde es auch total faszinierend, dass sie so unglaublich interessiert an Dingen war, wofür die meisten Menschen erst viel später bereit sind.

Und sie ging nicht in den Kindergarten, weil sie dort keine Sprache lernen konnte und "Spielen" ihr zu langweilig war. Stattdessen war sie eben extrem wissbegierig und hat ihre Zeit lieber allein mit Büchern verbracht.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 14:42

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:38 hat geschrieben:
Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 14:07 hat geschrieben:
Ist die Frau jetzt eigentlich intelligent, oder lediglich gebildet?

Irgendwie geht Kommunismus stalinistischer Prägung und Intelligenz doch nicht wirklich zusammen, oder?


Also eurer Meinung nach darf man kein einziges Mal in seinem Leben einen Fehler begehen? Das Zeug über Stalin (und ja, ich gebe zu, dass sie die Zeit unter Stalin verharmlost hat) ist jetzt über 20 Jahre her! Zählt überhaupt nicht, wofür sie heute kämpft?

Und na ja, sie hat sich mit 4 Jahren quasi selbstständig lesen beigebracht und mit 16 Faust von Goethe gelesen (1 und 2 Teil komplett auswendig gelernt) und sich intensiv in jungen Jahren mit vielen Philosophen auseinandergesetzt. Also ich persönlich vermute schon, dass man sehr intelligent sein muss, wenn man als Jugendliche "Die Kritik der reinen Vernunft" versteht und ich finde es auch total faszinierend, dass sie so unglaublich interessiert an Dingen war, wofür die meisten Menschen erst viel später bereit sind.

Und sie ging nicht in den Kindergarten, weil sie dort keine Sprache lernen konnte und "Spielen" ihr zu langweilig war. Stattdessen war sie eben extrem wissbegierig und hat ihre Zeit lieber allein mit Büchern verbracht.


Naja, du sagst ja selbst, dass sie bereits in sehr jungen Jahren ihrem Lebensalter voraus war. Und eben auch intelligent. Wenn dem so ist, dann passen ihre Äußerungen zu Stalin aber doch gerade nicht zu der attestierten Intelligenz. Deshalb ja auch meine Frage.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:43

JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 14:12 hat geschrieben:
Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:07 hat geschrieben:
Ist die Frau jetzt eigentlich intelligent, oder lediglich gebildet?

Irgendwie geht Kommunismus stalinistischer Prägung und Intelligenz doch nicht wirklich zusammen, oder?



Früher nannte man das "bauernschlau" und ich denke, das trifft auf Wagenknecht zu. Wäre Sie intelligent, würde Sie nicht soviel Angriffsfläche bieten und wäre erfolgreich, was sie nun nachweislich seit Jahrzehnten nicht ist.

Wie ihr Bildungsstand ist, kann ich nicht beurteilen, dazu reicht ein wenig Plauderei über Goethe nicht aus.

Ob sie als "schön" zu betrachten ist, überlasse ich der Beurteilung von euch Männern. ;)



Wäre sie intelligent, würde sie nicht so viel Angriffsfläche bieten? Meinst du das ernst? :s
Natürlich bietet jemand immer wieder eine Angriffsfläche, wenn derjenige sich gegen die Ideen und Ideale anderer ausspricht und nicht davor zurückschreckt jedem die unangenehme Wahrheit direkt ins Gesicht zu schleudern. Ich denke für jeden Politiker kommt es einer nonverbalen Ohrfeige gleich, wenn er der Wagenknecht in einer Talkshow ausgesetzt ist und bemerkt, dass er ihr intellektuell so weit unterlegen ist, dass man einfach immer wieder den alten Kram von Stalin Zitaten und der DDR herauskramen muss. Schon dezent peinlich :rolleyes:

Und ja, wie hier schon jemand schrieb; Sie hat einen Doktor in Volkswirtschaft. Mal eben so neben dem Bundestagsmandat. :x

Und von wegen "Wäre sie intelligent, wäre sie erfolgreich." Das ist ja auch mal ne total bekloppte These.

Das einzige was du ihr dann zum Vorwurf machen kannst, ist, dass sie nicht wie der Großteil aller anderen Politiker ihre Prinzipien für Geld und eine schöne Machtposition in den Wind schießt.
Zuletzt geändert von DanaScully am Mi 30. Jul 2014, 14:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:48

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 14:42 hat geschrieben:
DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:38 hat geschrieben:
Also eurer Meinung nach darf man kein einziges Mal in seinem Leben einen Fehler begehen? Das Zeug über Stalin (und ja, ich gebe zu, dass sie die Zeit unter Stalin verharmlost hat) ist jetzt über 20 Jahre her! Zählt überhaupt nicht, wofür sie heute kämpft?

Und na ja, sie hat sich mit 4 Jahren quasi selbstständig lesen beigebracht und mit 16 Faust von Goethe gelesen (1 und 2 Teil komplett auswendig gelernt) und sich intensiv in jungen Jahren mit vielen Philosophen auseinandergesetzt. Also ich persönlich vermute schon, dass man sehr intelligent sein muss, wenn man als Jugendliche "Die Kritik der reinen Vernunft" versteht und ich finde es auch total faszinierend, dass sie so unglaublich interessiert an Dingen war, wofür die meisten Menschen erst viel später bereit sind.

Und sie ging nicht in den Kindergarten, weil sie dort keine Sprache lernen konnte und "Spielen" ihr zu langweilig war. Stattdessen war sie eben extrem wissbegierig und hat ihre Zeit lieber allein mit Büchern verbracht.


Naja, du sagst ja selbst, dass sie bereits in sehr jungen Jahren ihrem Lebensalter voraus war. Und eben auch intelligent. Wenn dem so ist, dann passen ihre Äußerungen zu Stalin aber doch gerade nicht zu der attestierten Intelligenz. Deshalb ja auch meine Frage.


Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich? Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:05

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:48 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich? Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Vorsicht!

Du begibst dich auf sehr dünnes Eis. :eek:

Ob und inwieweit Fr. Wagenknecht emotional gesteuert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Positive Bewertungen - und vor Allem die öffentliche Bekundung - über Stalin und die Mauer sind für einen Politiker aber mit Intelligenz unvereinbar - Emotionen hin oder her. Und ja, an sich erwarte ich von intelligenten Menschen, dass sie intelligentes Zeug von sich geben, jedenfalls wenn es sich um publizierte Äußerungen handelt, die nicht spontan fallen.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 15:07

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:21 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 14:12 hat geschrieben:[

Wie ihr Bildungsstand ist, kann ich nicht beurteilen, dazu reicht ein wenig Plauderei über Goethe nicht aus.

[/color]


Sie ist promovierte Volkswirtin, also dürfte sie schon über eine gewisse Bildung verfügen.

In irgendeiner Talkshow hat sie mal erzählt, dass sie als 14jährige Marx, Hegel und noch ein paar solcher Kaliber gelesen hätte. Discos und dgl. waren ihr zu langweilig.


In welchem Alter Jemand ein Buch liest, hat keine Aussagekraft bezüglich des inhaltlichen Verständnisses. Wäre sie mal besser unter Menschen gegangen, dann hätte sie eventuell diese und ihre Bedürfnisse verstanden.

Nur Bildung zu erwerben reicht auch nicht, man muss in der Lage sein sie anzuwenden.

Ich habe eine Weile gegrübelt, ob die Wagenknecht ein Android ist, dessen Herstellung uns die DDR aus Angst vor copy&paste unterschlagen hat. Sie produziert in den wenigen Talkshows, die ich sehe, durchgehend dieselben Antworten, die meist nichts mit der gestellten Frage zu tun haben.


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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:08

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:05 hat geschrieben:
DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:48 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich? Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Vorsicht!

Du begibst dich auf sehr dünnes Eis. :eek:

Ob und inwieweit Fr. Wagenknecht emotional gesteuert ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Positive Bewertungen - und vor Allem die öffentliche Bekundung - über Stalin und die Mauer sind für einen Politiker aber mit Intelligenz unvereinbar - Emotionen hin oder her. Und ja, an sich erwarte ich von intelligenten Menschen, dass sie intelligentes Zeug von sich geben, jedenfalls wenn es sich um publizierte Äußerungen handelt, die nicht spontan fallen.



Ich weiß, dass ich mich damit wieder auf dünnem Eis bewege.
Man muss ja heute sogar aufpassen das Wort "Autobahn" in den Mund zu nehmen :D So krank ist das alles schon.
Und damals war sie noch sehr von Emotionen gesteuert, heute nicht mehr.
Ich bin auch fähig publizierte Äußerungen zu verzeihen und anzuerkennen, wenn sich jemand weiterentwickelt hat.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Zvi Back » Mi 30. Jul 2014, 15:12

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 14:48 hat geschrieben:
Und trotzdem ist sie immer noch ein Mensch mit Emotionen. Denkst du ein intelligenter Mensch gibt nur intelligentes Zeug von sich? Was sind das denn für Vorstellungen :s Ich könnte mir vorstellen, dass sie (nachdem sie viele kommunistische Werke studiert hatte), einfach unbedingt die positiven Seiten (auch unter der Zeit Stalins) schriftlich festhalten wollte. Die Menschheit neigt ja sehr schnell dazu, dass man nach Stalin oder der DDR oder Hitler überhaupt gar nichts mehr positives über diese Zeit sagen darf (obwohl es sowieso immer irgendwas positives gibt!), aber dann ist man ja gleich Neo-Stalinistin oder will die DDR zurück oder man ist eben rassistisch. Damit macht man es sich so schön leicht :rolleyes:


Es mag durchaus sein, dass sie soetwas wie hochbegabt war.
Das "Problem" ist, dass, wenn sie intelligent wäre, ihre Irrtümer
sowohl was den Sozialismus/Kommunismus im Allgemeinen und was
Stalin/Ulbricht im Speziellen revidiert hätte.
Aber nein, sie hat sich auf ihre theoretischen Grundlagen
a la Marx und Hegel zurückgezogen, und wie du selber schreibst,
auch nach der Wende aus "Trotz" darauf beharrt.
Und mit Anfang 20 sollte man über die Trotzphase hinweg sein.
Zumal nach der Wende auch für sie klar sein musste welch ungeheuerliche Verbrechen
im Namen des Sozialismus/Kommunismus begangen wurde.
Heute hat sie ein rein taktisches Verhältnis zur Geschichte, schreibt Bücher
und promotet sie bei Lanz und zig anderen Talkshows.

Sie hat offensichlich ihre durchaus vorhandenen überdurchschnittlichen
Anlagen völlig verschwendet. Sie ist ein Opfer ihrer selbst.
Was ist ihr geblieben? Ein Leben als Luxemburg -Double und Oskar!
Eigentlich kann sie einem Leid tun.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:15

JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 15:07 hat geschrieben:
Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 15:21 hat geschrieben:
Sie ist promovierte Volkswirtin, also dürfte sie schon über eine gewisse Bildung verfügen.

In irgendeiner Talkshow hat sie mal erzählt, dass sie als 14jährige Marx, Hegel und noch ein paar solcher Kaliber gelesen hätte. Discos und dgl. waren ihr zu langweilig.


In welchem Alter Jemand ein Buch liest, hat keine Aussagekraft bezüglich des inhaltlichen Verständnisses. Wäre sie mal besser unter Menschen gegangen, dann hätte sie eventuell diese und ihre Bedürfnisse verstanden.

Nur Bildung zu erwerben reicht auch nicht, man muss in der Lage sein sie anzuwenden.

Ich habe eine Weile gegrübelt, ob die Wagenknecht ein Android ist, dessen Herstellung uns die DDR aus Angst vor copy&paste unterschlagen hat. Sie produziert in den wenigen Talkshows, die ich sehe, durchgehend dieselben Antworten, die meist nichts mit der gestellten Frage zu tun haben.




Ja dann sollte man ihr doch mal die Chance geben zu zeigen, ob sie ihre Bildung auch anwenden kann ;)
Und woran machst du fest, dass sie die Bedürfnisse der Menschen nicht erkannt hat :?:
Zuletzt geändert von DanaScully am Mi 30. Jul 2014, 15:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 15:17

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:43 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 14:12 hat geschrieben:

Früher nannte man das "bauernschlau" und ich denke, das trifft auf Wagenknecht zu. Wäre Sie intelligent, würde Sie nicht soviel Angriffsfläche bieten und wäre erfolgreich, was sie nun nachweislich seit Jahrzehnten nicht ist.

Wie ihr Bildungsstand ist, kann ich nicht beurteilen, dazu reicht ein wenig Plauderei über Goethe nicht aus.

Ob sie als "schön" zu betrachten ist, überlasse ich der Beurteilung von euch Männern. ;)



Wäre sie intelligent, würde sie nicht so viel Angriffsfläche bieten? Meinst du das ernst? :s
Natürlich bietet jemand immer wieder eine Angriffsfläche, wenn derjenige sich gegen die Ideen und Ideale anderer ausspricht und nicht davor zurückschreckt jedem die unangenehme Wahrheit direkt ins Gesicht zu schleudern. Ich denke für jeden Politiker kommt es einer nonverbalen Ohrfeige gleich, wenn er der Wagenknecht in einer Talkshow ausgesetzt ist und bemerkt, dass er ihr intellektuell so weit unterlegen ist, dass man einfach immer wieder den alten Kram von Stalin Zitaten und der DDR herauskramen muss. Schon dezent peinlich :rolleyes:

Und ja, wie hier schon jemand schrieb; Sie hat einen Doktor in Volkswirtschaft. Mal eben so neben dem Bundestagsmandat. :x

Und von wegen "Wäre sie intelligent, wäre sie erfolgreich." Das ist ja auch mal ne total bekloppte These.

Das einzige was du ihr dann zum Vorwurf machen kannst, ist, dass sie nicht wie der Großteil aller anderen Politiker ihre Prinzipien für Geld und eine schöne Machtposition in den Wind schießt.



Das ist mein voller Ernst und ich bin den Wählern Deutschlands ausgesprochen dankbar dafür, dass Frau Wagenknecht keinerlei politischen Erfolg vorzuweisen hat. Ginge es nach der Russland Programmierten mit Stalinnostalgie, wäre Deutschland heute der Spielball Putins und wir würden wieder nach einer Banane anstehen, während "die Sahra" Zaristin neben Putin spielen würde.

Die Frau soll einfach froh und dankbar sein, dass sie ohne jegliche Regierungsbeteiligung und -Verantwortung bis heute einen von meinen Steuern finanzierten Abgeordnetenstuhl unter dem Hintern hat.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 15:22

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 16:15 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 15:07 hat geschrieben:
In welchem Alter Jemand ein Buch liest, hat keine Aussagekraft bezüglich des inhaltlichen Verständnisses. Wäre sie mal besser unter Menschen gegangen, dann hätte sie eventuell diese und ihre Bedürfnisse verstanden.

Nur Bildung zu erwerben reicht auch nicht, man muss in der Lage sein sie anzuwenden.

Ich habe eine Weile gegrübelt, ob die Wagenknecht ein Android ist, dessen Herstellung uns die DDR aus Angst vor copy&paste unterschlagen hat. Sie produziert in den wenigen Talkshows, die ich sehe, durchgehend dieselben Antworten, die meist nichts mit der gestellten Frage zu tun haben.




Ja dann sollte man ihr doch mal die Chance geben zu zeigen, ob sie ihre Bildung auch anwenden kann ;)
Und woran machst du fest, dass sie die Bedürfnisse der Menschen nicht erkannt hat? :?:



Es liegt im Vermögen des Einzelnen, seine Bildung entweder anwenden zu können, oder eben nicht.

Das mache ich an allen Äußerungen Wagenknechts fest, die sich mit Wirtschaft, Soziologie und Politik befassen.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Letzter-Mohikaner » Mi 30. Jul 2014, 15:23

Ich hoffe ja inständig, dass uns eine rot-rot-grüne Regierung erspart bleibt auf Bundesebene... aber falls doch, welchen Posten bekäme sie wohl?
"Je stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg." Otto von Bismarck

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:53

Gehört ihr alle der Oberschicht an? :D
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:56

Letzter-Mohikaner » Mi 30. Jul 2014, 15:23 hat geschrieben:Ich hoffe ja inständig, dass uns eine rot-rot-grüne Regierung erspart bleibt auf Bundesebene... aber falls doch, welchen Posten bekäme sie wohl?


Die Politik der SPD und der Grünen sind in keiner Weise vereinbar mit der der Linken. Deshalb muss man sich da sowieso keinen Kopf drum machen.
Aber Sahra Wagenknecht sprach mal davon irgendne Ministerin zu werden und für Zusammenführung unter der SPD und der Linke Sorge tragen zu wollen.
Hat sich aber wieder erübrigt.
Zuletzt geändert von DanaScully am Mi 30. Jul 2014, 15:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 16:11

DanaScully » Mi 30. Jul 2014, 15:53 hat geschrieben:Gehört ihr alle der Oberschicht an? :D


Nicht mehr als Oskar. :cool:
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 16:23

Letzter-Mohikaner » Mi 30. Jul 2014, 16:23 hat geschrieben:Ich hoffe ja inständig, dass uns eine rot-rot-grüne Regierung erspart bleibt auf Bundesebene... aber falls doch, welchen Posten bekäme sie wohl?



Ministerium für Staatssicherheit.
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Fadamo » Mi 30. Jul 2014, 16:43

Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 14:21 hat geschrieben:
JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 14:12 hat geschrieben:[

Wie ihr Bildungsstand ist, kann ich nicht beurteilen, dazu reicht ein wenig Plauderei über Goethe nicht aus.

[/color]


Sie ist promovierte Volkswirtin, also dürfte sie schon über eine gewisse Bildung verfügen.

In irgendeiner Talkshow hat sie mal erzählt, dass sie als 14jährige Marx, Hegel und noch ein paar solcher Kaliber gelesen hätte. Discos und dgl. waren ihr zu langweilig.

Was sollte sie auch auf einer disko,wenn sie auf reifere herren abfährt :?: :D
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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon Dieter Winter » Mi 30. Jul 2014, 16:47

JJazzGold » Mi 30. Jul 2014, 16:23 hat geschrieben:
Letzter-Mohikaner » Mi 30. Jul 2014, 16:23 hat geschrieben:Ich hoffe ja inständig, dass uns eine rot-rot-grüne Regierung erspart bleibt auf Bundesebene... aber falls doch, welchen Posten bekäme sie wohl?



Ministerium für Staatssicherheit.


:D :D :D

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Re: Fanfiktion über Sahra Wagenknecht

Beitragvon frems » Mi 30. Jul 2014, 16:48

Letzter-Mohikaner » Mi 30. Jul 2014, 16:23 hat geschrieben:Ich hoffe ja inständig, dass uns eine rot-rot-grüne Regierung erspart bleibt auf Bundesebene... aber falls doch, welchen Posten bekäme sie wohl?

Wagenknecht? Sollte es je so eine Koalition geben, dann wär sie wohl die letzte prominente Gestalt in der Linkspartei, der man ein Amt anbieten würde, denn solche Personen sind es, die die Linkspartei regierungsunfähig machen. Typische Fundamentalopposition halt, unfähig für Kompromisse und aufgrund des eigenen Egos unberechenbar. Ob ihr pubertäres Rebellentum je flöten geht, nunja, ich würde da keinen Cent drauf wetten.
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