Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

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Martin MITCHELL
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Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon Martin MITCHELL » Do 29. Dez 2016, 05:51

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twilight hat geschrieben:(29 Dec 2016, 02:18)

Wie kann man als 17 jähriger nach Australien auswandern ?
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Einen 17-jährigen Jugendlichen, der schon in 1963 von „schweren Menschenrechtsverletzungen“ redet, und in Protestschreiben fortdauernd schriftlich darauf hinweist, und von dem man die Anstiftung eines Aufstandes gegen die Zwangsarbeit im Moor befürchtet, läßt man lieber ziehen.
Das leuchtete damals schon sogar dem Hauptjugendamt in Berlin und den Bodelschwinghschen Anstalten BETHEL (Bielefeld) und seiner Zweigstelle FREISTATT im Wietingsmoor, ein.

Zum Beleg:

Emigrant Martin Mitchell wird am 6. Dezember 1963 dem Australischen Auswanderungsbüro in Bremen vorgeführt. Diakon ‘Bruder’ Schuhmacher fährt ihn von Freistatt dort hin, und eine gründliche ärtzliche Untersuchung und ein eingehendes privates Interview findet dort mit dem Auswanderungsanwärter statt.

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Martin_Mitchell_wird_am_06.12.1963_von_Bruder_Schuhmacher_aus_Freistatt_dem_Australischen_Auswanderungsbuero_in_Bremen_vorgefuehrt.html



Bitte auch meine zwei, ebenso heute, Do. 29.12.2016 (jeweils um 03:08 Uhr und um 03:16 Uhr), getätigten detaillierten erklärenden Beiträge beachten.
.
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twilight
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon twilight » Do 29. Dez 2016, 06:03

Martin MITCHELL hat geschrieben:(29 Dec 2016, 05:51)

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Einen 17-jährigen Jugendlichen, der schon in 1963 von „schweren Menschenrechtsverletzungen“ redet, und in Protestschreiben fortdauernd schriftlich darauf hinweist, und von dem man die Anstiftung eines Aufstandes gegen die Zwangsarbeit im Moor befürchtet, läßt man lieber ziehen.
Das leuchtete damals schon sogar dem Hauptjugendamt in Berlin und den Bodelschwinghschen Anstalten BETHEL (Bielefeld) und seiner Zweigstelle FREISTATT im Wietingsmoor, ein.

Zum Beleg:

Emigrant Martin Mitchell wird am 6. Dezember 1963 dem Australischen Auswanderungsbüro in Bremen vorgeführt. Diakon ‘Bruder’ Schuhmacher fährt ihn von Freistatt dort hin, und eine gründliche ärtzliche Untersuchung und ein eingehendes privates Interview findet dort mit dem Auswanderungsanwärter statt.

http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Martin_Mitchell_wird_am_06.12.1963_von_Bruder_Schuhmacher_aus_Freistatt_dem_Australischen_Auswanderungsbuero_in_Bremen_vorgefuehrt.html



Bitte auch meine zwei, ebenso heute, Do. 29.12.2016 (jeweils um 03:08 Uhr und um 03:16 Uhr), getätigten detaillierten erklärenden Beiträge beachten.
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Mich würde interessieren wer dies alles finanziert hat, von was lebt ein 17 jähriger in Australien?
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Martin MITCHELL
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon Martin MITCHELL » Do 29. Dez 2016, 10:36

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twilight hat geschrieben:(29 Dec 2016, 06:03)

Mich würde interessieren wer dies alles finanziert hat, von was lebt ein 17 jähriger in Australien?
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Lass uns mal bitte beim Thema bleiben.

Das Thema ist (1.) „Ausbeutung durch Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in westdeutschen Heimen“, (2.) „die Tatsache, dass all diese Geschundenen bisher nicht für dieses ihnen angetane Unrecht und Leid angemessen entschädigt worden sind“, (3.) „wer die Verursacher sind“ und (4.) „was die Verursacher bisher alles unternommen haben um sich vor ihrer Verantwortung zu drücken“.

Alles andere ist Nebensache und meine Einzelgeschichte und Auswanderung und Leben danach in Australien sind dabei völlig unwichtig.

Nur eins sei klar gestellt: Niemand in Deutschland hat für meine Auswanderung nach Australien bezahlt! Und in Australien habe ich gearbeitet, wurde für meine Arbeit immer anständig entlohnt und habe auch immer meine Steuern gezahlt!


Hoffentlich entdeckt Boardnutzer »
ebi80« – weil wir ja jetzt schon wieder auf der nächsten Seite in diesem Thread sind, – dass ich auch ihm auf seine Fragen geantwortet habe.

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon ebi80 » Do 29. Dez 2016, 11:04

Kannst du was zum Kinderheim Bautzen 1980 -1985 sagen? Kennst du da Berichte, vielleicht Betroffene?

Ich war in diesen Jahren ein Insasse. Mehr will ich dazu nicht schreiben. Ich kam glimpflich mit ner gebrochenen Nase davon. Babys die Treppe runter zu schmeißen war unter den "Erziehern" wohl Volkssport.
Auch wurde uns allen klar, das Loch sollte man nicht kennen lernen.

"Folge und du wirst leben! Verweigere dich und du wirst in Ketten liegen!"

Diese Parole habe ich bis heute in Erinnerung.

Bis heute habe ich niemanden aus dieser Zeit finden können. Vielleicht kennst du jemanden, der den Mut hat darüber zu sprechen.
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon twilight » Do 29. Dez 2016, 11:39

Martin MITCHELL hat geschrieben:(29 Dec 2016, 10:36)

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Lass uns mal bitte beim Thema bleiben.

Das Thema ist (1.) „Ausbeutung durch Zwangsarbeit von Kindern und Jugendlichen in westdeutschen Heimen“, (2.) „die Tatsache, dass all diese Geschundenen bisher nicht für dieses ihnen angetane Unrecht und Leid angemessen entschädigt worden sind“, (3.) „wer die Verursacher sind“ und (4.) „was die Verursacher bisher alles unternommen haben um sich vor ihrer Verantwortung zu drücken“.

Alles andere ist Nebensache und meine Einzelgeschichte und Auswanderung und Leben danach in Australien sind dabei völlig unwichtig.

Nur eins sei klar gestellt: Niemand in Deutschland hat für meine Auswanderung nach Australien bezahlt! Und in Australien habe ich gearbeitet, wurde für meine Arbeit immer anständig entlohnt und habe auch immer meine Steuern gezahlt!


Hoffentlich entdeckt Boardnutzer »
ebi80« – weil wir ja jetzt schon wieder auf der nächsten Seite in diesem Thread sind, – dass ich auch ihm auf seine Fragen geantwortet habe.

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OK.,habe mich evtl. falsch ausgedrückt. Bist du demnach ausgebürgert worden und hast die deutsche Staatsangehörigkeit verloren ? Ich meine du warst zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht volljährig, deswegen mein Interesse...Wie lief das alles bürokratisch ab ? Selber beantragte ich im Jahr 1980 ein 6 monatiges Touristvisa für Australien, da musste ich erstmal nach München in ein Interview Office, es war alles sehr aufwendig bis ich mein Visa erhielt obwohl ich schon 26 war.
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr 30. Dez 2016, 01:16

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Um noch einmal absolut klar zu machen um was es sich hier in diesem Thread handelt, hier noch einmal der Beitrag mit dem ich diesen Thread »Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?« am So. 23.10.2011, um 11:57 Uhr eröffnet hatte:

Martin MITCHELL hat geschrieben:(23 Oct 2011, 11:57) .
Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt für das ihnen zugefügte Unrecht und Leid ?

Es handelt sich hier was die EHEMALIGEN HEIMKINDER betrifft um systemimanente systematische jahrelang anhaltende physische Misshandlung und psychische Misshandlung, massive Arbeitsausbeutung und in vielen Fällen auch um sexualisierte Gewalt, die Kinder und Jugendliche in der Obhut von kirchlichen und staatlichen Geschäftsunternehmen wissentlich ausgesetzt wurden – mit einhergehender absichtlicher Bildungsverweigerung und Ausbildungsverweigerung seitens der Betreiber dieser totallen Institutionen. So geschehen in der Bundesrepublik Deutschland ( einem „Rechtsstaat“ ) im Zeitraum von 1949 bis 1975 ( mindestens ! – in manchen Fällen sogar bis Anfang der 1990er Jahre noch ! ).

Wie wird diese „ENTSCHÄDIGUNG“ von der in den Medien derzeit ( im Jahre 2011 ) immer wieder die Rede ist DEFINIERT ?

Kann man DAS WAS HEUTE - nur auf einige wenige der vielen, vielen dieser OPFER beschränkt - 'ANGEBOTEN' WIRD überhaupt eine „ENTSCHÄDIGUNG“ nennen ?

Was ist eine „ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG“ in diesem Zusammenhang ? – Und wer soll bestimmen was eine „ANGEMESSENE ENTSCHÄDIGUNG“ ist ?

Wer von den HEIMOPFERN bekommt wie viel an „ENTSCHÄDIGUNG“ ausgezahlt ? – Und wer nicht ?

Sollte nicht jeder der damals GESCHÄDIGTEN eine „ENTSCHÄDIGUNG“ bekommen ?

Steht eine „ENTSCHÄDIGUNG“ nicht jedem GESCHÄDIGTEN zu ?

Setzt sich eine KOMPENSATION nicht aus „ENTSCHÄDIGUNG“ und „SCHMERZENSGELD“ zusammen ?

Sollen alle damaligen Nutznießer-Geschäftsunternehmen, die damals in der Bundesrepublik Deutschland von der »Heimkinder-Zwangsarbeit« profitiert haben ( und d.h. natürlich auch ihre heutigen Rechtsnachfolger ), sich an den „ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNGEN“, zahlbar an die HEIMOPFER, beteiligen, oder nicht ?

Soll es einzig und allein den Täter-Institutionen / Nutznießer-Geschäftsunternehmen – die sich masiv an ihren damaligen Schutzbefohlenen vergangen haben und schuldig gemacht haben – überlassen bleiben was sie ihren OPFERN heute an „ENTSCHÄDIGUNG“ zahlen und wann ?

All diese Fragen werden gestellt von Martin MITCHELL
( Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 )
( ex-Freistätter – unentlohnter Heimkind-Zwangsarbeiter im Moor )
( als „unverbesserlich“ aus der „Fürsorgeerziehung“ entlassen 22. März 1964 )
( ausgewandert nach Australien im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten am 23. März 1964 )
( seither – kurz danach – tägliche Sprache ENGLISCH )
( Seit Mitte 2003 Betreiber der Webseite
http://www.heimkinder-ueberlebende.org )

.

[ Und meinen unmittelbar darauffolgenden Beitrag, vom Fr. 04.11.2011, um 09:10 Uhr, beginne ich dann mit folgender Einleitung und Feststellung: ]


Die Frage bezüglich einer „ANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ ist zumindest eine Frage wert und die AUSZAHLUNG AN EHEMALIGE HEIMKINDER EINERANGEMESSENEN ENTSCHÄDIGUNG“ zumindest höchst zweifelhaft.

Wer trägt nun die Verantwortung DAFÜR ?

Weitgehend mitverantwortlich DAFÜR und FÜR DAS WAS DABEI HERAUS GEKOMMEN IST ist Frau Dr. Antje Vollmer, Schirmherrin am zwei Jahre lang laufenden ausserparlamentarischen Gremium RUNDER TISCH HEIMERZIEHUNG ( Alibiveranstaltung 2009-2010 ).

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Fünf Jare später, um 17:03 Uhr, amZweiten Weihnachtsfeiertag2016, kommt dann der heute 62-jährige Boardnutzer »twilight« daher mit der folgenden herabwürdigenden und beleidigenden Zeile gegenüber dem heute 70-jährigen Threaderöffner »Martin MITCHELL«:

twilight hat geschrieben:(26 Dec 2016, 17:03) .

Seit ūber 5 Jahren findet hier ein geistesgestörter Plakatmaler seine Plattform, was soll man davon halten ? :rolleyes:
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[ Drei Tage später, am Do. 29.12.2016, um 11:39 Uhr, drückt er dann sein plötzliches „Interesse“, in der ganzen Sache, wie folgt aus: ]


OK., habe mich evtl. falsch ausgedrückt. Bist du demnach ausgebürgert worden und hast die deutsche Staatsangehörigkeit verloren ? Ich meine du warst zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht volljährig, deswegen mein Interesse... Wie lief das alles bürokratisch ab ?
Selber beantragte ich im Jahr 1980 ein 6 monatiges Touristvisa für Australien; da musste ich erstmal nach München in ein Interview Office; es war alles sehr aufwendig bis ich mein Visa erhielt obwohl ich schon 26 war.

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Die 1980er australische Touristvisa-Bürokratie zwischen Deutschland und Australien tut nichts zur Sache des Themas dieses Threads; es ist m.E. nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft.
Dass ich bei meiner Abreise aus Deutschland am 23.04.1964 nicht volljährig war ist unwichtig; es ist m.E. ebenso nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft.

ANSONSTEN WURDE ALLES ANDERE SCHON IN VORHERGEHENDEN BEITRÄGEN VON MIR GENAU ERKLÄRT: Ich war damals „staatenlos“ / „heimatloser Ausländer“ (ich besaß, genauso wie meine Eltern, keinen Personalausweis oder deutschen Pass, sondern einen „Fremdenpass“ (das war mein Erbe, obwohl ich am 28.07.1946 in Deutschland (West-Berlin) geboren bin). Ich besaß also nie die deutsche Staatsangehörigkeit. Seit 1986 besitze ich die australische Staatsangehörigkeit (obwohl mir nach den heutigen deutschen Gesetzen, möglicherweise, sogar die deutsche Staatsangehörigkeit zustünde, sollte ich nach Deutschland kommen und mich dort niederlassen wollen; WILL ICH NICHT); aber all das ist m.E. ebenso nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft, und ich will und werde mich auch damit nicht weiter befassen und hier darüber berichten und diskutieren.
Was fest steht ist: Ich war nie das Eigentum Deutschlands, auch wärend meiner Minderjährigkeit nicht, und die damalige Bundesrepublik Deutschland und die mit ihr verbündete Evangelisch-Lutherische Kirche (in „Westdeutschland“) hatte kein Recht dazu mich als Zwangsarbeiter in Deutschland festzuhalten und auszubeuten.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Sa 31. Dez 2016, 02:28, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon twilight » Fr 30. Dez 2016, 09:44

Martin MITCHELL hat geschrieben:(30 Dec 2016, 01:16)

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Um noch einmal absolut klar zu machen um was es sich hier in diesem Thread handelt, hier noch einmal der Beitrag mit dem ich diesen Thread »Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?« am So. 23.10.2011, um 11:57 Uhr eröffnet hatte:


Fünf Jare später, um 17:05 Uhr, amZweiten Weihnachtsfeiertag2016, kommt dann der heute 62-jährige Boardnutzer »twilight« daher mit der folgenden herabwürdigenden und beleidigenden Zeile gegenüber dem heute 70-jährigen Threaderöffner »Martin MITCHELL«:


Die 1980er australische Touristvisa-Bürokratie zwischen Deutschland und Australien tut nichts zur Sache des Themas dieses Threads; es ist m.E. nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft.
Dass ich bei meiner Abreise aus Deutschland am 23.04.1964 nicht volljährig war ist unwichtig; es ist m.E. ebenso nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft.

ANSONSTEN WURDE ALLES ANDERE SCHON IN VORHERGEHENDEN BEITRÄGEN VON MIR GENAU ERKLÄRT: Ich war damals „staatenlos“ / „heimatloser Ausländer“ (ich besaß, genauso wie meine Eltern, keinen Personalausweis oder deutschen Pass, sondern einen „Fremdenpass“ (das war mein Erbe, obwohl ich am 28.07.1946 in Deutschland (West-Berlin) geboren bin). Ich besaß also nie die deutsche Staatsangehörigkeit. Seit 1986 besitze ich die australische Staatsangehörigkeit (obwohl mir nach den heutigen deutschen Gesetzen, möglicherweise, sogar die deutsche Staatsangehörigkeit zustünde, sollte ich nach Deutschland kommen und mich dort niederlassen wollen; WILL ICH NICHT); aber all das ist m.E. ebenso nicht relevant was das Thema dieses Threads betrifft, und ich will und werde mich auch damit nicht weiter befassen und hier darüber berichten und diskutieren.
Was fest steht ist: Ich war nie das Eigentum Deutschlands, auch wärend meiner Minderjährigkeit nicht, und die damalige Bundesrepublik Deutschland und die mit ihr verbündete Evangelisch-Lutherische Kirche (in „Westdeutschland“) hatte kein Recht dazu mich als Zwangsarbeiter in Deutschland festzuhalten und auszubeuten.

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Keine weiteren Fragen an den Zeugen, euer Ehren :rolleyes:
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Re: Ein selbst Betroffener kämpft für sich und seine damaligen Leidensgenossen.

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr 30. Dez 2016, 23:54

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Zu dem Beitrag von Boardnutzer »twilight« vom Fr. 30.12.2016, um 09:44 Uhr, muss folgendes gesagt werden:

Jeder, der dieses Forum genauer kennt, und sich die Zeit nimmt genau aufzupassen was geschieht wenn man in diesem Forum ZITIERT, wird sofort erkennen, dass ihm das ZITIEREN in seinem Beitrag vom Fr. 30.12.2016, um 09:44 Uhr, total misslungen ist. Er hat es vielleicht garnicht mal bemerkt, oder er stört sich einfach auch garnicht weiter daran, dass es ihm misslungen ist, weil ihn das Thema dieses Threads sowieso nicht interessiert. Für ihn scheint das Forum ja sowieso nur ein Zeitvertreib zu sein: eine weitere Möglichkeit zum nichtssagenden inhaltlosen Chatten.

Wer also wissen möchte was sein Vorredner, Boardnutzer
»Martin MITCHELL«, wirklich gesagt hat, und auf was er hingewiesen und verwiesen hat, muss sich dessen Beitrag vom Fr. 30.12.2016, um 02:16 Uhr, schon etwas genauer ansehen.

»
twilights« Einzeiler darauf:


twilight hat geschrieben:(30 Dec 2016, 09:44).
Keine weiteren Fragen an den Zeugen, euer Ehren :rolleyes:
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Um erkennen zu können wie ehrlich dieser, jetzige seinerseitige Einzeiler nun wirklich gemeint ist, muss man dann auch seinen vorherigen abfälligen Kommentar, den er amZweiten Weihnachtsfeiertag“, Mo. 26.12.2016, um 17:03 Uhr, hier abgegeben hat, hinzuziehen:

twilight hat geschrieben:(26 Dec 2016, 17:03).
Seit ūber 5 Jahren findet hier ein geistesgestörter Plakatmaler seine Plattform, was soll man davon halten ? :rolleyes:
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Re: Enslavement = Versklavung | Forced Labour = Zwangsarbeit

Beitragvon Martin MITCHELL » So 1. Jan 2017, 00:07

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Martin MITCHELL hat geschrieben:(29 Dec 2016, 02:16)

ZWANGSARBEIT UND ALL DIEJENIGEN, DIE SICH DIESE ZUM NUTZEN GEMACHT HABEN.

Ich glaube, und denke ich habe allen Grund zu glauben und zu behaupten, dass alle von mir gesammelten und namentlich identifizierten „Heimkinder-Zwangarbeit-Firmen“, „-Organisationen“, „- Gemeinden“, „-Kommunen“ und „-Individuen“ WIEDERHOLUNGSTÄTER sind.
Sie waren „Nutznießer von Zwangsarbeitern im Dritten Reich“, und sie waren wiederum „Nutznießer von Zwangsarbeitern (Kindern und Jugendlichen aus den Heimen) in Westdeutschland“.
Und einige von diesen „Dritte-Reich-Zwangsarbeiter-Nutznießern“ und danach „Heimkinder-Zwangsarbeit-Nutznießern im WESTEN“, waren ebenso, gleichzeitig, „Heimkinder-Zwangsarbeit-Nutznießer im OSTEN“.

Und ich bin mir ebenso ganz sicher, dass es an vielen verschiedenen Standorten in allen möglichen Archiven, nicht nur in Deutschland, aber auch anderswo in der Welt, hauptsächlich in Deutsch, aber ebenso in so einigen anderen Sprachen (z.B. insbesondere in Englisch, Russisch und Französisch) detaillierte Unterlagen gibt, die all dies genau belegen.

Ich selbst habe ja schon über die letzten 13½ Jahre diesbezüglich so einiges ausgegraben und immer wieder mal hier und da im Internet veröffentlicht; und dabei ist meinerseits auch immer wieder mal diesbezüglich, m.E. völlig berechtigt, der Begriff „WIEDERHOLUNGSTÄTER“ gefallen.

.

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Ehemalige Heimkinder brauchen dringend eine Lobby!

.
Unser Verein --- d.h., der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. --- sollte sich, m.E., mal, bezüglich all diesen von mir in diesem Forum angesprochenen Angelegenheiten, mit diesen Leuten in Verbindung setzen:

CORRECTIV.ORG

Real investigative journalism:

Dual language news platform: German and English:

Real investigativer Journalismus: Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!

So scheint es mir zumindest.

Wir glauben nicht, wir hinterfragen und klären auf.
Daniel Drepper
Senior-Reporter bei CORRECTIV @
https://correctiv.org/

Dafür stehen wir -
wir recherchieren für die Gesellschaft -
in DEUTSCH @
https://correctiv.org/correctiv/
About CORRECTIV -
investigations in the public interest -
in sehr gutem ENGLISCH @
https://correctiv.org/en/correctiv/

CORRECTIV Redaktion -
in DEUTSCH @
https://correctiv.org/correctiv/redaktion/
CORRECTIV Editorial Staff -
in sehr gutem ENGLISCH @
https://correctiv.org/en/correctiv/editorial-staff/

Wir decken Missstände auf. Wir sind unabhängig und nicht gewinnorientiert.
CORRECTIV Redaktionsstatut und Satzung -
in DEUTSCH @
https://correctiv.org/correctiv/redaktionsstatut/
CORRECTIV Editorial Charter -
in sehr gutem ENGLISCH @
https://correctiv.org/en/correctiv/editorial-charter/

und vieles, vieles mehr!!


Seht bitte mal selbst nach und studiert das alles ganz genau.

Und seht, z.B., auch CORRECTIV KÄMPFT
für Dein Recht auf Information
Wir verklagen das Erzbistum Köln
@
https://correctiv.org/blog/auskunftsrechte/


Beschlagwortet mit TAGS/LABELS: CORRECTIV, investigativer Journalismus, CORRECTIV.ORG, investigative journalism, dual language, news platform, German and English, Journalismus, Journalisten, mit Herz und Verstand, Arsch in der Hose, Wir glauben nicht, wir hinterfragen, klären auf, aufklären, Daniel Drepper, https://correctiv.org/, recherchieren, für die Gesellschaft, investigations, in the public interest, gutem ENGLISCH, CORRECTIV Redaktion, CORRECTIV Editorial Staff, decken Missstände auf, Wir sind unabhängig, nicht gewinnorientiert, Redaktionsstatut, Satzung, CORRECTIV Editorial Charter, CORRECTIV KÄMPFT, Recht auf Information, verklagen, Erzbistum Köln, Auskunftsrecht, Auskunftsrechte, Markus Grill, Ariel Hauptmeier, David Crawford, Daniel Drepper, Marcus Bensmann, Hristio Boytchev, Justus von Daniels, Simon Jockers, Annika Joeres, Ivo Mayr, Marta Orosz, Frederik Richter, Tania Röttger, Jonathan Sachse, Bastian Schlange, Stefan Wehrmeyer, Simon Wörpel, David Schraven, Recherchezentrum, Christian Humborg, 45128 Essen,
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Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Do 5. Jan 2017, 03:16

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Abgesehen von den ablehnenden Äußerungen von Boardnutzerin »Ahu« ( @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=535985#post535985 und @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=535986#post535986 ) in dem von mir im HEIMKINDER-FORUM.DE (sowohl wie auch in vielen anderen Diskussionsforen!), zum Jahreswechsel 2016/2017, von mir eröffneten Thread »Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)« ( @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=535964#post535964 ), kann ich nirgendwo im Internet irgendwelche negativen Kommentare oder Berichte in Bezug auf die Internetplattform CORRECTIV.ORG finden. Schon das alleine stimmt mich sehr positiv, was diese „Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!von CORRECTIV.ORG betrifft!!
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Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Do 5. Jan 2017, 09:30

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Ein Beispiel wie Dinge von CORRECTIV gehandhabt werden, bzw. schon im Jahre 2014 gehandhabt wurden:

ERSTENS.


QUELLE: https://www.transparency.de/Aktuelle-Nachrichten.2331.0.html?&cHash=ffec440596ff583bff9a4601c1d1b774&tx_ttnews%5Bmonth%5D=07&tx_ttnews%5Byear%5D=2014 :


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Montag, 21. Juli 2014

Sieg vor Gericht: Anfragen werden günstiger

Essen – Wie CORRECTIV.ORG berichtet, hat das Verwaltungsgericht Berlin entschieden [ Aktenzeichen VG 2 K 232.13 /
Urteil als PDF @ http://wmecklenburg.de/plugins/files/796507/20140710-vg-berlin-urteil-gesamtkostenverfahren-geschw__rzt.pdf ], dass die vom Bundesministerium des Innern (BMI) geforderten Gebühren von 15.000 Euro für die Beantragung von Dokumenten viel zu hoch waren. CORRECTIV habe mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetztes (IFG) Dokumente beantragt, weil sie wissen wollten, wie viel Steuergeld deutsche Sportverbände von der Bundesregierung bekommen würden. Normalerweise würden Behörden für einen IFG-Antrag Gebühren von höchstens 500 Euro verlangen. Den Antrag von CORRECTIV hätte das BMI vor fast drei Jahren in 66 Einzelanträge aufgespalten und somit die maximal möglichen Kosten extrem in die Höhe getrieben, woraufhin CORRECTIV geklagt hätte. Noch bleibe abzuwarten, ob Bundesminister Thomas de Maizière (CDU) Berufung einlege. Das Gericht habe mit der Entscheidung die demokratische Teilhabe gestärkt. In Zukunft würden Bürger wohl auch für größere Informationsanfragen keine horrenden Summen bezahlen müssen.
[ Das Innenministerium von Thomas de Maizière will das Urteil jedoch nicht akzeptieren, geht in die nächste Instanz und
"kämpft weiter gegen das Informationsfreiheitsgesetz", wie die neue NGO CORRECTIV berichtet. --- QUELLE: https://www.boell.de/de/2014/09/12/behoerden-und-ministerien-tun-sich-schwer-mit-informationsfreiheitsgesetz ]

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WEITERE QUELLE: https://correctiv.org/blog/auskunftsrechte/artikel/2014/07/17/sieg-vor-gericht-anfragen-werden-guenstiger/

ZWEITENS.


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QUELLE: DJV - DEUTSCHE JOURNALISTEN-VERBAND @ https://www.djv-nrw.de/startseite/info/aktuell/pressemitteilungen/details/article/5233.html

Pressemitteilungen

24. März 2015

Informationsfreiheitsgesetz


Wichtiges Urteil in zweiter Instanz

Große Freude bei Journalisten und dem DJV-NRW: Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg hat ein Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) Berlin vom Juli 2014 bestätigt (AZ OVG 12 B 26.14). Demnach dürfen Behörden Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zwar thematisch gliedern, dadurch aber nicht die Kosten in die Höhe treiben.

Das Gericht entschied, dass die Auskünfte bei Informationsanträgen, die ein bestimmtes Thema erfassen, thematisch gegliedert erteilt werden können. Davon unangetastet bleibt jedoch die Gebühr. Sie dürfe die Obergrenze von 500 Euro für einen einzelnen Bescheid nicht überschreiten, da die Auskünfte inhaltlich zusammenhängen. In dem Fall, der dem Urteil zu Grunde liegt, hatte das Bundesinnenministerium (BMI) den IFG-Antrag in 66 Einzelbescheide aufgeteilt und dafür Gebühren von mehr als 12.000 Euro verlangt.
„Das ist ein großartiger Erfolg in zweiter Instanz“, erklärt Dr. Anja Zimmer, Geschäftsführerin des DJV-NRW. Sie freut sich für die Journalisten Daniel Drepper und Niklas Schenck, die mit Hilfe des DJV geklagt haben. „Die Grundsatzentscheidung des OVG ist ein wichtiges Zeichen für Journalisten und Bürger.“ Es sei jetzt noch einmal rot unterstrichen worden, dass Behörden die Antragsteller nicht mit ihren Gebühren abschrecken dürften.

„Behörden arbeiten nicht für sich selbst“, kommentiert Daniel Drepper vom Recherchebüro CORRECT!V das Urteil. „Wenn wir etwas wissen wollen, sollte das nicht von hohen Gebühren verhindert werden können. Die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts stärkt die Rechte von allen Bürgern und Journalisten.“

Drepper und Schenck hatten 2012 für eine Recherche über die Verteilung von Steuergeldern im deutschen Sport Einblick in geheime Zielvereinbarungen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gefordert. Auf Grundlage dieser Vereinbarungen vergibt das BMI Steuermittel an einzelne Sportverbände.

Wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falls hat das Oberverwaltungsgericht die Revision zugelassen.


Kontakt: Silke Bender, Pressereferentin DJV-NRW

>> siehe dazu auch Blogeintrag vom 24. März 2015 auf CORRECT!V von Daniel Drepper

>> siehe dazu auch
Pressemitteilung des DJV-NRW vom 8. August 2014 [ @ http://www.djv.de/startseite/service/news-kalender/detail/article/gebuehren-fuer-auskuenfte-duerfen-nicht-abschrecken.html ]

>> siehe dazu auch
Blogeintrag vom 8. August 2014 auf CORRECT!V von Daniel Drepper

>> siehe dazu auch
Pressemitteilung des DJV-NRW vom 17. Juli 2014 [ @ https://www.djv-nrw.de/startseite/info/aktuell/online-meldungen/details/article/4388.html ]

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Martin MITCHELL
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr 6. Jan 2017, 05:02

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Martin MITCHELL hat geschrieben:(01 Jan 2017, 00:07)

Ehemalige Heimkinder brauchen dringend eine Lobby!

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Unser Verein --- d.h., der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. --- sollte sich, m.E., mal, bezüglich all diesen von mir in diesem Forum angesprochenen Angelegenheiten, mit diesen Leuten in Verbindung setzen:

CORRECTIV.ORG

Real investigative journalism:

Dual language news platform: German and English:

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So scheint es mir zumindest.

.

Die zuvor erwähnte Boardnutzerin »Ahu« am Mi. 04.01.2017, um 23:45 Uhr teilt mit im HEIMKINDER-FORUM.DE:

.
Ich hab mir die Seite [ CORRECTIV.ORG ] angeschaut; für eine echte Recherche erwarte ich mir eine genaue Untersuchung, die letztendlich alle Seiten eines Problems darstellt und alle Beteiligten zu Wort kommen läßt. Nur dann hätte ein Leser die Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden.

[ ……… ]

Nachrichten stammen meist nicht mehr von selbst entsandten Korrespondenten, sondern eben wie gesagt, von der dpa. Die, die von der dpa abschreiben, garnieren sie nur noch.
Sieht man auch daran, dass von allen nur noch dieselben Nachrichten kommen, nur unterschiedlich präsentiert.

[ Diese beiden hier von mir zitierten Behauptungen seitens »
Ahu« sind hier zu finden @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18860-Real-investigativer-Journalismus-CORRECTIV-ORG-in-Deutsch/?postID=536710#post536710 ]

.

Ich bitte die Boardnutzerin »Ahu« mir Belege dafür zu liefern – falls es tatsächlich solche Belege gibt – dass CORRECTIV.ORG „einfach nur“ bei dpa oder bei epd oder bei kna, oder von wo auch immer, „abschreibt“.

Und ich bitte auch jeden anderen, der Belege dafür hat, dass CORRECTIV.ORG „einfach nur“ bei dpa oder bei
epd oder bei kna, oder von wo auch immer, „abschreibt“, all solche Belege, für jeden zur Überprüfung, hier zur Verfügung zu stellen.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 9. Jan 2017, 04:08

.
Meinen Versuch etwas zu bewegen setze ich fort (im HEIMKINDER-FORUM.DE , sowie u.a. auch hier):

ZUM EINEN.

Axel (»
Stern«), Erika (»burkhard1«) und das „kleine, gehässige, fiese Aas“ (»Ahu«) sind viel mehr sprachgewandt und redegewandt und schreibgewandt als ich; und so sind bestimmte Personen im VEH e.V.; und IHR ALLE seit IN DEUTSCHLAND VOR ORT ANWESEND und könntet Euch alle um alle notwendigen die HEIMKINDER-SACHE betreffende Dinge kümmern.

Die Pharmazeutin Silvia Wagner, z.B., hat es Euch ja mit dem von ihr angesprochenen Thema – „Medikamentenversuche an Heimkindern“ – vorgemacht, dass es geht und wie es geht; und ihre Studie ist auch noch lange nicht abgeschlossen.

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT und wer damals die Nutznießer und Profiteure waren und was genau über die Jahrzehnte hinweg im Wirtschaftswunderland Westdeutschland
von wem daran verdient wurde ist das Thema, dass bisher nie wirklich angesprochen worden ist. Wer hat unsere Lohngelder eingesteckt und wie wurden diese damals, jeweilig, verbucht? Wir haben nie etwas davon gesehen – bis heute nicht – noch sind wir bisher von den Nutznießern und Profiteuren DAFÜR entschädigt worden.

Ich habe CORRECTIV.ORG als investigative Jornalisten vorgeschlagen, weil ich von denen und ihrem Internetauftritt und was sie bisher geleistet haben sehr beeindruckt bin.

Aber anstatt meinen Vorschlag aufzugreifen, wird lieber alles zerredet, bis am Ende überhaupt nichts mehr übrig bleibt, und wieder mal überhaupt nichts von irgend jemanden getan wird, und natürlich auch niemand CORRECTIV.ORG kontaktiert und mal mit diesen Leuten DARÜBER redet.

ZUM ANDEREN.


QUELLE: https://correctiv.org/


Ist hier jemand, der, zum Beispiel, die Glaubwürdigkeit dieser Erklärung seitens CORRECTIV.ORG – veröffentlicht auf deren Webseite – in Frage stellen möchte oder gar belegen kann, dass diese Unwahrheiten enthält?

( Ich glaube nicht, dass da jemand ist, der sich da vordrängeln möchte! )

Deklaration:


.
Wir decken Missstände auf. Wir sind unabhängig und nicht gewinnorientiert.

Unabhängiger Journalismus braucht unabhängige Finanzierung

Nette Geschichten schreiben können andere. Wir wollen aufklären. Wir sind das erste Recherche-zentrum in Deutschland, das unabhängig, werbe-frei und nicht-gewinnorientiert ist.

Nach unserem Verständnis ist der Kern des Journalismus, Missstände aufzudecken. Deshalb recherchieren wir zu Korruption im Gesundheitswesen, zu Machtmissbrauch von Politikern, zur wachsenden sozialen Ungleichheit und zu einer Oberschicht, die glaubt, Regeln würden nur für andere gelten.

Damit wir arbeiten können, brauchen wir Menschen, die uns unterstützen. Werde auch Du Fördermitglied und ermögliche damit die Arbeit von 16 investigativen Journalistinnen und Journalisten bei CORRECTIV.

Denn wir sind überzeugt: Ohne unabhängige und kritische Medien kann die Demokratie, die unsere Vorfahren erkämpft haben, auf Dauer nicht überleben.

.

Die gleichen Fragen, wie oben von mir aufgeworfen werden, stelle ich jedem hier auch in Bezug auf die das Redaktionsstatut und die Satzung von CORRECTIV.ORG, mit denen sich jeder hier familisieren kann: QUELLE: https://correctiv.org/correctiv/redaktionsstatut/

Die gleichen Fragen, wie oben von mir aufgeworfen werden, stelle ich jedem hier auch in Bezug auf den Aufsichts- und Ethikrat von CORRECTIV.ORG, mit der sich jeder hier familisieren kann: QUELLE: https://correctiv.org/correctiv/aufsichtsrat-ethikrat/

Die gleichen Fragen, wie oben von mir aufgeworfen werden, stelle ich jedem hier auch in Bezug auf die Finanzen und Jahresberichte von CORRECTIV.ORG, die jeder über diese Webseite aufrufen und studieren kann: QUELLE: https://correctiv.org/correctiv/finanzen/

IM ÜBRIGEN.

Wenn ich in meinen Forenbeiträgen von „meiner Meinung“ rede oder den Begriff „meiner Meinung nach“ („m.M.n.“) verwende und dem dann andere zweifelsfrei existierende Meinungen gegenüber stelle, bedeutet das keineswegs sofort, dass ich diese aktuell von mir erwähnten anderen zweifelsfrei existierenden Meinungen den aktuell hier anwesenden Beitragschreibern und Beitragschreiberinnen zuschreibe. Ich will damit nur andeuten, dass ich akzeptiere, dass solche anderen Meinungen zweifelsfrei existieren, auch wenn ich persönlich mich nicht mit diesen versöhnen kann.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo 9. Jan 2017, 08:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 9. Jan 2017, 04:14

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Weiterführend zu meinem unmittelbar vorhergehenden Beitrag, hier in diesem Thread, getätigt Mo. 09.01.2017, um 05:08 Uhr.

Die
TAZ nimmt gleich zum Anfang – Mitte 2014 CORRECTIV mal genau unter die Lupe:


QUELLE: TAZ (07.07.2014) @ http://www.taz.de/!5038222/ von DANIEL BOUHS

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JOURNALISMUSPROJEKT „CORRECTIV“

Nur die Harten dürfen mitmachen

Gemeinnützig, investigativ und ohne Verlag – so will das RechercheteamCORRECTIV“ arbeiten. Eine Stiftung unterstützt das mit drei Millionen Euro.

Erst den Dicken markieren, dann irgendwann liefern – das kann CORRECTIV schon mal, der neue Verein, der sich der INVESTIGATION verschrieben hat. Das Projekt wirbt mit „Recherchen für die Gesellschaft“ für sich, hat gerade in Berlin Räume bezogen und sucht Mitarbeiter. Die Ausschreibung dazu ist ein Statement: Wir suchen die Harten!

„Unser Kandidat weiß, dass man am Ende von niemandem gelobt, dafür aber von gut bezahlten Rechtsanwälten bedroht wird“, heißt es da etwa, und „dass diese Aufgabe verdammt hart und frustrierend ist; dass es hier um einen Job geht, in dem man kiloweise Papier wälzt und nächtelang Datenbanken von Hand füttert“.

Der Journalismus ist – neben den Unternehmensberatern – vielleicht die einzige Zunft, in der Selbstausbeutung für viele noch das Ideal ist. Und er nimmt sich auch mindestens genauso wichtig. Gleichzeitig birgt CORRECTIV aber das Potenzial, schnell unverzichtbar zu werden.

Am Rande der Jahrestagung des Netzwerks Recherche, das wiederum Investigation lehrt, aber selbst nicht liefert, erzählt David Schraven von seinem Projekt. „Wir setzen uns an die Geschichten ran, für die normalerweise kein Scoop fällig ist, die keine große sexy Geschichte ist, die richtig knallt“, sagt der Mann, der einst die Rechercheredaktion der Essener WAZ aufgebaut hat und damit in der Branche bekannt wurde.

Sparkassen und Wertpapiere

Schraven erklärt, seine Leute sollten vor allem strukturelle Missstände aufarbeiten. „Um das klarzumachen: Wir wollen nicht der Fünfte sein, der die Snowden-Affäre aufdeckt, wir wollen die Ersten sein, die Strukturprobleme bei Sparkassen aufklären.“ Sparkassen seien deshalb ein erstes Projekt, aber auch Wertpapiere. Sexy ist das wirklich nicht.

CORRECTIV ist ein Verein, der 3 Millionen Euro von der Brost-Stiftung bekommt, hinter der die Familie der einstigen WAZ-Gründer steht. Weitere Förderer werden gesucht, jeder kann Mitglied werden. Die Stiftung steuert unter anderem Bodo Hombach, der zeitweise das Kanzleramt von Gerhard Schröder (SPD) geleitet hat und in Nordrhein-Westfalen auch selbst mal Minister war – einer, der die Agenda mitprägen wollte.

Welchen Einfluss hat so ein einstiger Strippenzieher auf die Investigativen? „Keinen“, betont Schraven. Hombach sitze auch nicht allein im Ethikbeirat von CORRECTIV, er sorge sich daher nicht. Die Verträge mit der Stiftung wolle er aber nicht komplett vorlegen. Damit halten ausgerechnet die, die für Transparenz einstehen, in eigener Sache mit Details hinterm Berg. Das bleibt gleichwohl aber zunächst ein theoretisches Problem.

Gemeinnütziger Verein

Eine große Besonderheit von CORRECTIV ist, dass der Verein gemeinnützig ist – Neuland für den Journalismus in Deutschland. Das klappte wiederum nur, weil sich der Verein neben seinen Recherchen auch der BILDUNGSARBEIT verschrieben hat:
Er wird Seminare geben und will Mitgliedern dabei helfen, Informationen aus den Aktenschränken der Behörden und Ministerien zu befreien.

Bei der Veröffentlichung setzt Schraven auf einen Trend: journalistische Allianzen. Für jedes Projekt soll es neue Partner geben, alle könnten mal dabei sein. Schraven selbst hat bei seiner letzten großen Geschichte zur Mafia in Deutschland mit dem WDR und dem Spiegel kooperiert. Am Ende stellt CORRECTIV seine Berichte aber auch frei ins Netz, mit Zusatzmaterial für Mitglieder, darunter minutiöse Protokolle der Recherchen.

Schraven sucht für all das also Mitarbeiter. Die ersten fünf hat er schon gefunden, maximal 20 sollen es werden. „Alles andere wäre nicht beherrschbar.“ Sie müssen nun liefern. Immerhin haben sie selbst die Erwartungen sehr hoch gesetzt.

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Beitragvon Martin MITCHELL » Di 17. Jan 2017, 08:38

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Hier wird "CORRECTIV" und das von ihnen adoptierte Stiftungsmodel detailliert analysiert
von THOMAS GEHRINGER in

FPC - AUSGABE 2015
Das Magazine des FRANKFURTER PRESSE CLUBS


JOURNALISMUS FÖRDERN?

Seite 70, Seite 71, Seite 72 und Seite 73 @ http://www.frankfurter-presseclub.de/fileadmin/fpc/pdf/magazin/FPC-Magazin_2015/FPCmagazin_2015_Final.pdf !!

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Beitragvon Martin MITCHELL » Di 17. Jan 2017, 08:41

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CORRECTIV.ORG scheut sich auch nicht über "ZWANGSARBEIT" / "ZWANGSRARBEITER" zu berichten, von der / von denen deutsche Firmen aktuell profitieren:

QUELLE: https://correctiv.org/recherchen/stories/2016/05/24/nordkoreanische-zwangsarbeiter-polen-deutsche-firmen/

.
Günstige Preise dank Zwangsarbeit

Frederik Richter
Marta Orosz


24. Mai 2016

EXKLUSIV: Deutsche Firmen kaufen bei Werft ein, die nordkoreanische Zwangsarbeiter beschäftigt.

Nordkorea vermietet 50.000 Arbeiter an ausländische Firmen. Die meisten müssen in Russland und China schuften. Doch jetzt haben Journalisten auch mehrere dieser
Zwangsarbeiter auf der Crist-Werft in Polen entdeckt. Zu den Kunden dieser Werft gehören auch die deutschen Baukonzerne Hochtief und Bilfinger.

Dieser Artikel ist eine Kooperation zwischen CORRECTIV und „Vice Deutschland“, das aus den Recherchen auch einen Film gemacht hat [ Siehe @ https://www.vice.com/de/article/cash-for-kim-warum-sich-nordkoreanische-zwangsarbeiter-in-polen-zu-tode-schuften-koennen ]. Der Artikel erscheint gleichzeitig im „Kölner Stadtanzeiger“ und im „Mannheimer Morgen“ [ Siehe @ http://www.morgenweb.de/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft/schwere-vorwurfe-gegen-polnische-werft-1.2794398 ].
.

BITTE SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ https://correctiv.org/recherchen/stories/2016/05/24/nordkoreanische-zwangsarbeiter-polen-deutsche-firmen/
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon twilight » Di 17. Jan 2017, 11:18

Die Nordkoreaner schufteten schon zu Zeiten des real existierenden Sozialismus in der DDR und Polen, also nichts neues :D
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do 19. Jan 2017, 07:48

/

Wie aus der Überschrift zu den letzten paar Beiträgen hervorgeht:

Es geht hier in diesem Thread – und insbesondere gerade jetzt – nicht um die „DDR“ oder „DDR-Zeiten“!

Es geht jetzt in diesem Thread – aktuell – um JETZT UND HEUTE und darum welche deutschen Firmen im globalen Kapitalismus, und hier wie berichtet in Polen (jetzt auch, ebenso wie Deutschland, eine Demokratie), von der Arbeitskraft von nordkoreanischen Zwangsarbeitern profitiert. In sofern ist es „neue“ Information.
Es geht mir aber insbesondere darum aufzuzeichnen, wer bereit ist darüber zu berichten, das deutsche Firmen aktuell von der Arbeitskraft von nordkoreanischen Zwangsarbeitern profitieren. CORRECTIV ist bereit darüber zu berichten:

CORRECTIV - Real investigativer Journalismus: Journalisten mit Herz und Verstand und Arsch in der Hose!

Und ich werde hier auch noch weitere Beispiele dafür aufführen.

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Do 19. Jan 2017, 07:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Do 19. Jan 2017, 07:52

.
Martin MITCHELL hat geschrieben:.
Ehemalige Heimkinder brauchen dringend eine Lobby!

[ An wen sollen sie sich wenden? ]

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Unser Verein --- d.h., der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. --- sollte sich, m.E., mal, bezüglich all diesen von mir in diesem Forum angesprochenen Angelegenheiten, mit diesen Leuten in Verbindung setzen:

CORRECTIV.ORG

Real investigative journalism:

Dual language news platform: German and English:

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So scheint es mir zumindest.
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Und hier ist ein weiterer Grund warum ich von CORRECTIV beeindruckt bin:

QUELLE: https://correctiv.org/blog/auskunftsrechte/artikel/2016/06/28/correctiv-gewinnt-gegen-landesrechnungshof-nrw/

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CORRECTIV KÄMPFT
Für Dein Recht auf Information


Wir gewinnen gegen Landesrechnungshof

David Schraven

28. Juni 2016

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

NRW-Behörde muss Auskunft über Geldverschwendung beim WDR geben.

Der Streit zog sich über Jahre hin, doch nun haben wir vor dem Oberverwaltungsgericht NRW gegen den nordrhein-westfälischen Landesrechnungshof gewonnen. Der Prüfbericht des Landesrechnungshofs gegenüber dem WDR darf nicht länger geheim bleiben. Eine Revision hat das Gericht ausgeschlossen – für uns eine wegweisende Entscheidung.

Wir haben einen Sieg vor Gericht gegen den Landesrechnungshof NRW erstritten. Wie das Oberverwaltungsgericht Münster urteilte, muss der Landesrechnungshof (LRH) uns mitteilen, was er beim WDR geprüft hat und wie diese Prüfungen ausgegangen sind. Er muss mitteilen, ob Geld nach Ansicht des Landesrechnungshof verschwendet wurde und wo die Abrechnungen nicht stimmten. Der Landesrechnungshof hatte sich bis zuletzt mit Hilfe des WDR gegen diese Veröffentlichung gewehrt. Das Oberverwaltungsgericht hat nun in seinem Urteil für uns entschieden und die Revision nicht zugelassen.

Für uns ist das Urteil wegweisend. Wir bemühen uns an vielen Stellen, die Transparenz von Behörden zu verbessern – und
wir sind bereit dafür auch vor Gericht zu ziehen [ Siehe @ https://correctiv.org/bildung/auskunftsrechte/ ]. Hier ist uns nach jahrelangem Kampf gelungen, Transparenz auch gegenüber einem Öffentlich-Rechtlichen Sender durchzusetzen. Es wäre sicher besser gewesen, der Landesrechnungshof und WDR hätten die Geldverschwendung selber öffentlich gemacht, anstatt sich zwingen zu lassen. Das Verbergen von Problemen hat selten bei der Lösungsfindung geholfen. Aber der Gerichtsentscheid nun wird Signalwirkung für viele andere Recherchen in öffentlich-rechtlichen Betrieben haben.

Das Verfahren gegen den Landesrechnungshof NRW zog sich drei Jahre hin. Im Januar 2013 wollte ich erstmals wissen, was bei den Prüfungen des WDR durch den LRH in den Jahren 2011 und 2012 herausgekommen ist. Welche Bereiche genau wurden untersucht und welche Mängel gefunden?

Der Landesrechnungshof verweigerte die Auskunft. Ich war zur Klage gezwungen. Aus Geldmangel habe ich mich durch alle Instanzen selber vertreten, ohne Rechtsanwalt.

Einen ersten Eilantrag auf Auskunft hatte das zuständige Verwaltungsgericht Düsseldorf im Frühjahr 2013 abgelehnt. Erst in einer anschließenden Klage in der Hauptsache konnte ich mich im März 2014 durchsetzen. Das Verwaltungsgericht verurteilte den LRH zur Auskunft. Dabei habe ich Prüfungen zu redaktionellen Inhalten selbst ausgenommen. Ich will nicht die redaktionelle Arbeit des WDR überprüfen. Aber mich interessiert schon, wie Geld außerhalb der Redaktionen verplempert wird. (
Details hier [ Siehe @ https://correctiv.org/blog/auskunftsrechte/artikel/2016/02/26/auskunft-vom-landesrechnungshof/ ])

Leider zog der Landesrechnungshof gegen diese Entscheidung vor das Oberverwaltungsgericht Münster. Dabei ließ er sich von Anwälten der Kanzlei Redeker, Sellner, Dahs vertreten, die für das Verfahren bislang mehrere zehntausend Euro als Honorar erhielten.
Die Anwälte der Kanzlei gehören zu den geschäftstüchtigsten in dieser Branche [ Siehe @ https://correctiv.org/blog/auskunftsrechte/artikel/2016/04/05/das-geld-fuer-die-auskunfts-verweigerung/ ]. Die Berufung zog sich zwei Jahre hin. Erst jetzt, im Juni 2016, fand das Gericht Zeit für eine Entscheidung und urteilte zu Gunsten der Transparenz.

Zwischenzeitlich hatte die Landesregierung NRW das Gesetz für den WDR geändert. Möglicherweise als Reaktion auf die seit Jahren laufende Klage von mir gegen den Landesrechnungshof, so sagte es LRH-Rechtsanwalt Gernot Lehr zumindest vor Gericht. Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz sind nach dem neuen Gesetz in Zukunft gegenüber dem WDR ausgeschlossen, weitreichende Transparenz soll so vermieden werden. Es gehe darum, die Berichts-Freiheit und die Staatsferne des WDR zu schützen, sagte Anwalt Lehr.

Das Gericht sah das anders. Die Freiheit des WDR werde nicht beeinflusst, wenn Auskunft über Geldverschwendung gegeben werden müsse. Eingriffe in die Redaktionsfreiheit seien nicht zu befürchten. Stattdessen könne Transparenz zu „positiven Effekten“ führen, etwa indem „größere Sorgfalt“ bei der Verwendung der öffentlichen Mittel angewandt würde.

Jetzt warten wir auf die Antworten des Landesrechnungshofs zu unseren Fragen über die Prüfungen beim WDR. Wir werden sie sorgfältig lesen und dann hier darüber berichten.

Unser Kampf vor Gericht ist anstrengend und teuer. Wenn Ihr könnt, unterstützt unseren Einsatz für mehr Transparenz.

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon twilight » Do 19. Jan 2017, 08:32

Wie geht's eigentlich den Aborigines, hängen die immer noch besoffen in ihren Reservaten ab ? :)

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