Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

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Martin MITCHELL
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Martin MITCHELL » Di 14. Mär 2017, 21:31

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ZUR INFORMATION

(Zum Zwecke der jetzigen hiesigen meinerseitiger Veröffentlichung:) Dokument-Name: *Vorschläge der zuständigen Arbeitsgruppe in Bezug auf die geplante »StiftungAnerkennung und Hilfe“« (Stand: 31.08.2015)*

URL / QUELLE: http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/wp-content/uploads/2015/10/31.08.2015_Vorschlag-an-die-CdS-Konferenz.pdf (Umfang: 807.74 KB; Länge: insgesamt 27 Seiten)

Begriffserklärung für dieses offizielle Dokument:
ASMK = Arbeits- und Sozialministerkonferenz (der Länder);
GMK = Gesundheitsministerkonferenz (der Länder);
JFMK = Jugend- und Familienministerkonferenz (der Länder);
BMAS = Bundesministerium für Arbeit und Soziales;
BMG = Bundesministerium für Gesundheit;
BMFSFJ = Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend;
Kirchen = die Evangelische Kirche in Deutschland und die Katholische Kirche in Deutschland.


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[ Offizielles Datum: ] Stand 31 August 2015

[ Seite 1 ]

Die Arbeitsgruppe besteht aus:
ASMK, GMK, JFMK, BMAS, BMG, BMFSFJ und Kirchen


VORSCHLAG an die Chefin und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder und den Chef des Bundeskanzleramtes (CdS-Konferenz), übermittelt durch das [derzeitige] Vorsitzland der ASMK, Thüringen und an die Evangelische Kirche sowie die Katholische Kirche in Deutschland, übermittelt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, für ein Hilfesystem für Menschen, die als Kinder und Jugendliche in der Zeit von 1949 bis 1975 (Bundesrepublik Deutschland) bzw. 1949 bis 1990 (DDR) in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. stationären psychiatrischen Einrichtungen Unrecht und Leid erfahren haben. Stiftung „Anerkennung und Hilfe“

[ Die BegriffeMedikamentenversuche“, „Medikamententests“, „Arzneimittelversuche“, „Medikamentenstudien“, „Menschenversuchewerden nirgendwo in diesem Dokument aus dem Jahre 2015 erwähnt !! --- kommen nirgens darin vor !! ]

[ Seite 13 ]

3. Arten der Anerkennung

3.1. Öffentliche Anerkennung

Die Erfahrungen z.B. aus Gesprächen mit Betroffenen aus dem Fonds „Heimerziehung West“ haben gezeigt, dass insbesondere der öffentlichen Anerkennung, dass Unrecht und Leid erfahren wurde, überragende Bedeutung zukommt, die manchmal sogar die materielle Anerkennung überwiegt. Die öffentliche Thematisierung – das „Sichtbar machen“ und „darüber reden können“ – wurden als wesentliche Aspekte der Aufarbeitung und der damit einhergehenden Befriedung empfunden.

Gerade für die Gruppe der Kinder und Jugendlichen aus stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und der Psychiatrie in den Jahren 1945 bis 1975 [im WESTEN] bzw. bis 1990 [im OSTEN] ist eine derartige öffentliche Anerkennung um so wichtiger, als
hier die Kenntnis der damaligen tatsächlichen Situation und der Datenlage noch ausgesprochen unbefriedigend und eine gesellschaftliche, politische und historische Aufarbeitung daher zwingend geboten ist.

Dies gilt gleichermaßen für die Gruppe der Menschen, die als Kinder und im Jugendalter auf Grund falscher Diagnosen oder Fehleinweisungen fälschlich in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. stationären psychiatrischen Einrichtungen untergebracht waren und dort Leid und Unrecht erfahren haben. Auch dieses Leid und Unrecht soll öffentlich gewürdigt und anerkannt werden.

[ Seite 14 ]

Besonderheiten wie das Engagement der Kirchen in der DDR aber auch die Entwicklungen in Diagnostik und therapeutischen Möglichkeiten müssen differenziert betrachtet werden.

Daher schlägt die Arbeitsgruppe vor, neben der unter Punkt 3.2. aufgeführten wissenschaftlichen Anerkennung diese zu gewinnenden Erkenntnisse und damit die Bedeutung des im Einzelfall erfahrenen Unrechts und Leids auch einer breiten Öffentlichkeit und hierbei insbesondere den Betroffenen selbst vorzustellen.

Eine entsprechende politisch hochkarätig besetzte Veranstaltung auf Bundesebene unter Einbindung der Betroffenen würde einen wichtigen Akzent setzen. Das Format einer derartigen Veranstaltung sollte auf die Bedürfnisse und Empfindungen der Betroffenen abgestimmt werden; daher konnten konkrete Vorschläge noch nicht erarbeitet werden.

Zudem sind in den Ländern ähnliche öffentliche Veranstaltungen der Anerkennung von Leid und Unrecht sinnvoll und auch angedacht. Auch seitens der Kirchen wird ein solches Ins-Bewusstsein-bringen als für die Betroffenen sehr hilfreich und befriedend angesehen. Es werden bereits entsprechende Überlegungen zu dieser Art der Anerkennung angestellt.

Federführend für die Veranstaltung auf Bundesebene ist das BMAS in Abstimmung mit der ASMK und den Kirchen; die Länder und Kirchen können ihrerseits geplante Veranstaltungen in Eigenregie durchführen.

Ein Vorschlag von Teilen der Arbeitsgruppe ist, für die Finanzierung der Veranstaltungen einen Gesamtbetrag von 260.000,- Euro aus dem Hilfesystem sicherzustellen.

3.2.
Anerkennung durch wissenschaftliche Aufarbeitung

Die Arbeitsgruppe ist sich einig, dass eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung der damaligen Verhältnisse in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen für die Anerkennung des dort geschehenen Unrechts und Leids notwendig ist.

Einige Einrichtungen haben ihre konkrete Heimgeschichte, d. h. die damaligen Verhältnisse und den seinerzeitigen Heimalltag, aufgearbeitet, zum Beispiel das Franz Sales Haus, die Diakonische Stiftung Wittekindshof, die Stiftung kreuznacher diakonie, das Evangelische Johannesstift, das Johanna-Helenen-Heim, die Evangelische Stiftung Volmarstein, die Evangelische Stiftung Alsterdorf, die Nieder-Ramstädter Diakonie, die Diakonie Neuendettelsau, die Gustav Werner Stiftung zum Bruderhaus und der Haus am Berg gGmbH (Bruderhaus Diakonie), die Stiftung Liebenau, das St. Vincenzstift Aulhausen sowie das Jugendheim Marienhausen. Damit liegen Einblicke in Teilbereiche vor.
Ein Gesamtbild der damaligen Ge-schehnisse fehlt jedoch bislang.

Daher soll eine längerfristig angelegte wissenschaftliche Aufarbeitung erfolgen, die umfassend die Vorgänge in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären psychiatrischen Einrichtungen in der Zeit von 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland und von 1949 bis 1990 in der DDR untersucht. Diese Studie soll auch die Situation der Menschen beleuchten, die fälschlich in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe und stationären Einrichtungen der Psychiatrie untergebracht waren.


[ Seite 15 ]

Die für wissenschaftliche Aufarbeitung anfallenden Kosten sollen von allen Beteiligten im Rahmen des Hilfesystems getragen werden.


Erste Ansätze einer wissenschaftlichen Aufarbeitung haben sich aus einer Kurzstudie ergeben, die der Bund auf Veranlassung der Arbeitsgruppe in Auftrag gegeben hat, um in dem durch die CdS-Konferenz vorgegebenen Zeitrahmen bis Ende August [2015] eine möglichst valide Schätzung der Anzahl potentiell Betroffener zu erhalten.

Darüber hinaus wird den Betroffenen wie bei den bestehenden Fonds „Heimerziehung“ die Möglichkeit eröffnet, erlebtes Leid und Unrecht individuell aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ein Vorschlag von Teilen der Arbeitsgruppe ist,
für wissenschaftliche und individuelle Aufarbeitung aus dem Hilfesystem einen Gesamtbetrag von 1 Million Euro zur Verfügung zu stellen.

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Das jetzige (2016/2017) festgelegte aktuelle Stiftungsvermögen / derTopf“ / „die zur Verfügung stehende Gesamtsummebeträgt momentan 288.000.000 Euro !!

QUELLE: https://www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/55347/errichtung-der-%e2%80%9estiftung-anerkennung-und-hilfe%e2%80%9c-zur-einrichtung-eines-hilfesystems-f%c3%bcr-menschen-die-als-kinder-und-jugendliche-in-station%c3%a4ren.pdf (vom 22.11.2016) – wo alles Finanzielle genau erklärt ist !!

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Finanzielle Auswirkungen

Das von den Errichtern einzuzahlende Stiftungsvermögen beträgt insgesamt bis zu
288.000.000 Euro. Aus dem Stiftungsvermögen sollen die Kosten für die Anerkennung, für die Unterstützungsleistungen, für die Anlauf- und Beratungsstellen, für die Geschäftsstelle, für die wissenschaftliche Aufarbeitung [1 Million Euro] und für sonstige Aufwendungen finanziert werden.

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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Bielefeld09
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 15. Mär 2017, 00:21

Nein, sie werden nicht entschädigt
Zwangsarbeit war Methode.
Die war aber falsch.
Das war Gegen das Grundgesestz.
,.
Auch wenn es mal falsch rüberkommt, es ist nie persönlich gemeint. Sorry :( :(
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Martin MITCHELL
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Beitragvon Martin MITCHELL » So 2. Apr 2017, 03:57

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Martin MITCHELL erwähnte ja schon in einem längeren seinerseitigen Zitat im vorletzten Beitrag hier in diesem Thread (am 14.03.2017, um 21:31 Uhr ^^^) :

ZUR INFORMATION

(Zum Zwecke der jetzigen hiesigen meinerseitiger Veröffentlichung:) Dokument-Name: *Vorschläge der zuständigen Arbeitsgruppe in Bezug auf die geplante »StiftungAnerkennung und Hilfe“« (Stand: 31.08.2015)*

ANFANG EINES JETZIGEN KURZEN AUSZUGS AUS EINEM VORHERIGEN LÄNGEREN ZITAT.

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Erste Ansätze einer wissenschaftlichen Aufarbeitung haben sich aus einer Kurzstudie ergeben, die der Bund auf Veranlassung der Arbeitsgruppe in Auftrag gegeben hat, um in dem durch die CdS-Konferenz vorgegebenen Zeitrahmen bis Ende August [2015] eine möglichst valide Schätzung der Anzahl potentiell Betroffener zu erhalten.
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ENDE EINES JETZIGEN KURZEN AUSZUGS AUS EINEM VORHERIGEN LÄNGEREN ZITAT.

FORSCHUNGSBERICHT 466
Mai 2016
ISSN 0174-4992

QUELLE: http://bvkm.de/wp-content/uploads/Forschungsbericht-Leid-und-Unrecht.pdf (Umfang: 977.39 KB; Länge: 127 Seiten)


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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

FORSCHUNGSBERICHT 466
Mai 2016
ISSN 0174-4992
Ermittlung der Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die in den Jahren 1949-1975 in der Bundesrepublik Deutschland sowie in den Jahren 1949-1990 in der Deutschen Demokratischen Republik in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

Machbarkeitsstudie

BMAS Forschungsbericht
Abschlussbericht

Dr. Joachim Jungman

Flein

Februar 2016

Auftraggeberschaft / Inhaltliche Verantwortung / Copyright


Erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Die Durchführung der Untersuchungen sowie die Schlussfolgerungen aus den Untersuchungen sind von dem Auftragnehmer in eigener wissenschaftlicher Verantwortung vorgenommen worden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales übernimmt insbesondere keine Gewähr für die Richtigkeit, Genauigkeit und Vollständigkeit der Untersuchungen.
Alle Rechte einschließlich der fotomechanischen Wiedergabe und des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten.

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JEDER BEGEBE SICH SELBST ZU DEM ORIGINAL DIESES BMAS FORSCHUNGSBERICHTS UND STUDIERE IHN DORT @ http://bvkm.de/wp-content/uploads/Forschungsbericht-Leid-und-Unrecht.pdf (Umfang: 977.39 KB; Länge: 127 Seiten)
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Auf Seite 127 dieser Veröffentlichung dieser Kurzstudie – heist es als eine Art NACHTRAG abschließend:

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Diese Publikation wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales kostenlos herausgegeben. [ ……… ] Außerdem ist diese kostenlose Publikation – gleichgültig wann, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Publikation dem Empfänger zugegangen ist – nicht zum Weiterverkauf bestimmt.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di 4. Apr 2017, 06:26

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Martin MITCHELL zitiert sich selbst ganz kurz aus seinem unmittelbar vorhergehenden Beitrag ^^^ vom Sonntag, 2. April 2017, um 04:57 Uhr :

Kurzer Auszug aus dem in 2016 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Auftrag gegebenen

127-seitigen

ANFANG DES ZITATS AUS DER TITELSEITE AUS DEM SCHON ZUVOR ERWÄHNTEN FORSCHUNGSBERICHT.

FORSCHUNGSBERICHT 466
Mai 2016
ISSN 0174-4992


QUELLE: http://bvkm.de/wp-content/uploads/Forschungsbericht-Leid-und-Unrecht.pdf (Umfang: 977.39 KB; Länge: 127 Seiten).

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

FORSCHUNGSBERICHT 466
Mai 2016
ISSN 0174-4992
Ermittlung der Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die in den Jahren 1949-1975 in der Bundesrepublik Deutschland sowie in den Jahren 1949-1990 in der Deutschen Demokratischen Republik in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben.

Machbarkeitsstudie

BMAS Forschungsbericht
Abschlussbericht

Dr. Joachim Jungman

Flein

Februar 2016

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ENDE DES ZITATS AUS DER TITELSEITE AUS DEM SCHON ZUVOR ERWÄHNTEN FORSCHUNGSBERICHT.

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[ Seite 85 ]

6. Schätzung der Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die in der BRD und der DDR in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe bzw. Psychiatrie Leid und Unrecht erfahren haben

6.1 Erfahrung von Leid und Unrecht durch Übergriffe auf die körperliche und seelische Unversehrtheit

[ ……… ]

Kinder- und jugendpsychiatrische Störungen äußern sich häufig in gravierenden Verhaltensauffälligkeiten, welche die erzieherische Erreichbarkeit des Kindes beeinträchtigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit begründete sogar die Absicht einer eher „erzieherischen“ als therapeutischen Verhaltensbeeinflussung des Öfteren den längerfristigen Klinikaufenthalt.

Ähnliches dürfte für Jungen und Mädchen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung gelten, für die häufig erst bei einem entsprechenden Ausmaß an problematischen Fehlverhaltensweisen die stationäre Unterbringung und Betreuung in einer Behinderteneinrichtung in Anspruch genommen wurde.


6.1.1 Erfahrung von Leid und Unrecht durch ungerechtfertigte Zwangsmaßnahmen, Strafen und Demütigungen

Im März 2013 war die Situation der ehemaligen Patientinnen und Patienten im St. Johannes-Stift der heutigen LWL-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Marsberg Gegenstand von zwei Fernsehberichten des WDR. Betroffene schilderten „massive Missbrauchserfahrungen“ in den 1950er bis 1970er Jahren. „Neben häufigem und zu langem Fixieren, Schlägen, Eisbädern und kalten Duschen wurde auch von sexuellen Übergriffen durch ältere Jugendliche und Klinikpersonal berichtet“ (LWL-Einrichtungen Marsberg, 2014).

In einem „Sachstandsberichtdes Landeswohlfahrtsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) vom 26.06.2013 wurde mitgeteilt, dass sich „
seit dem 13.03.2013 bislang insgesamt 26 Personen – sechs Frauen und 20 Männer aus den Geburtsjahren 1940 bis 1962 gemeldet“ hätten. „Die Anruferinnen und Anrufer/Betroffenen“ würden „ – im Wesentlichen inhaltsgleich – hauptsächlich folgende Vorwürfe“ erheben:
Unangemessene Ruhigstellung mit Medikamenten (z.B.hohe Dosis Valium oder Paraldehyd-Spritzen),
häufige bzw. lange Fixierungen mit ganz fest gezurrten Gurten,
Zwangsjacken und ‚stundenlanges in der Ecke Stehen‘,
brutale Schläge/Körperverletzungen,

[ Seite 86 ]
unter Zwang lange ‚Eisbäder‘/kalte Duschen,
Essen von Erbrochenem,
sexuelle Übergriffe durch das Klinikpersonal,
sexuelle Übergriffe durch ältere Jugendliche (z. B. in der Toilette)
“.

Der Bericht kommt zu der Bewertung: „Aufgrund der nahezu inhaltsgleichen und übereinstimmenden Schilderungen ist davon auszugehen, dass die Vorwürfe auch zutreffen. Viele Vorwürfe und Anschuldigungen beziehen sich unspezifisch auf ‚Pflegerinnen und Pfleger bzw. Nonnen‘, teilweise werden aber auch Personen namentlich benannt“ (
https://lwl.org/bi-lwl/vo020.asp?VOLFDNR=5748&options=4 [ Vorlage - 13/1374 vom 26.06.2013 ] ).

[ ……… ]

In seiner Untersuchung über die Verhältnisse im Sankt Vincenzstift Aulhausen und im Jugendheim Marienhausen in den Jahren 1945-1970 stellte Frings (2013) nach Befragung von 17 ehemaligen Bewohnerinnen/Bewohnern und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern beider Einrichtungen fest, dass der „gesamte Hausalltag oftmals durch große Strenge, körperliche Züchtigungen und demütigende Strafen“etwa für Bettnässer geprägt gewesen sei.
Auch habe er Hinweise dafür gefunden, dass Betreute über einen längeren Zeitraum zur Ruhigstellung hätten Medikamente nehmen müssen. Es sei bei Strafe verboten gewesen, anderen von den Verhältnissen in der eigenen Gruppe zu erzählen.

[ ……… ]

[ ……… ]

[
Seite 87 ]

Wie die Heimunterbringung brachte und bringt auch die Aufnahme eines Minderjährigen in eine psychiatrische Klinik im Einvernehmen mit den Personensorgeberechtigten die Übertragung zumindest von Teilen des Erziehungsrechts, z.B. der Aufsichtspflicht, mit sich. Eine gesetzliche Grundlage, die normalerweise für jeden Eingriff in die Grundrechte erforderlich ist, wurde nicht nur in der Heimerziehung sondern auch im Rahmen einer Klinikbehandlung nicht verlangt. Das änderte sich erst 1972, als das Bundesverfassungsgericht klarstellte, dass es unter dem Grundgesetz keine grundrechtsfreien Räume geben kann. [ ……… ]
[ ……… ]

[ ……… ]


6.1.2 Erfahrung von Leid und Unrecht durch Einsatz von Psychopharmaka bei unzureichender Indikationsstellung, ohne adäquate Aufklärung und Zustimmung ("informed consent") sowie unter Inkaufnahme unerwünschter Nebenwirkungen

Die Deklaration von Helsinki (1964) übernahm den "informed consent" als „unumgehbare Voraussetzung aller Anwendung der Medizin“ des Nürnberger Codex. Hintergrund der Forderung der „informierten Zustimmung“ des Patienten zu Maßnahmen in der Medizin waren die Erkenntnisse des Nürnberger Ärzteprozesses zu medizinischen Experimenten an Menschen. "Informed consent" meint die „freiwillige, informierte, persönliche Einwilligung des Patienten nach bestmöglicher Aufklärung“. Francois führt im Hinblick auf Kinder und Jugendliche und Menschen mit geistiger Behinderung aus: „Grundvoraussetzung für den informed consent ist die Einwilligungsfähigkeit des Patienten. Einwilligungsfähig ist, wer die Art,
[ Seite 88 ]
die Bedeutung und das Risiko der ärztlichen Maßnahme erfassen kann. […] Es kommt also neben der Schwere einer intellektuellen Beeinträchtigung auch auf Art, Bedeutung und Risiko des Eingriffs an. Es gibt also keine Einwilligungsunfähigkeit ‚an und für sich‘, denn sie muss immer von Fall zu Fall im Hinblick auf den konkreten Patienten bestimmt werden. […] Bei der Behandlung von nicht einwilligungsfähigen Patienten muss deren Einwilligung zur Verhinderung der Strafbarkeit des Behandlers ersetzt werden. Bei Kindern bzw. Minderjährigen erfolgt die Einwilligung in Wahrnehmung der elterlichen Sorge […] durch die Eltern, ausnahmsweise durch den Vormund“ (Francois, 2011, S. 53).

Nach Aussagen von Zeitzeugen und Berichten von Klinikangehörigen erscheint die Annahme gerechtfertigt, dass entsprechende Aufklärungsgespräche nicht regelmäßig Teil einer psychopharmakologischen Behandlung für den betroffenen Personenkreis waren. Im Abschlussbericht des Runden TischesHeimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ wurde hierzu die Bewertung niedergelegt: „Berichte ehemaliger Heimkinder weisen darauf hin, dass der Medikamentengabe oft keine medizinische Indikation zugrunde lag. Generell ist zu der Thematik zu sagen, dass Psychopharmaka in den 50er und 60er Jahren verstärkt entwickelt wurden und im klinischen Alltag noch erprobt werden mussten. Dabei traten massive und zum Teil dramatische Nebenwirkungen auf, die zumindest aus heutiger Sicht den Einsatz im klinischen Alltag und insbesondere an Kindern und Jugendlichen als höchst bedenklich erscheinen lassen“ (Abschlussbericht RTH, 2010, S. 19 - 20).

Es ist davon auszugehen, dass diese Praxis in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem ähnlich großen Ausmaß bestand [ wie in der damaligen Heimerziehung; d.h. wie in den damaligen normalen Heimen“, seien es Säuglingsheime oder Kleinkinderheime“, „Kinderheime“, oder Fürsorgeerziehungsheime gewesen - MM ]. Dass Menschen mit einer geistigen Behinderung mindestens 3 bis 4 Mal häufiger psychisch erkranken als nicht geistig behinderte Personen, ist durch die Erhebung epidemiologischer Prävalenzraten wiederholt belegt worden. [ ……… ]
[ ……… ]

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Und hier nochmals die QUELLE dieses FORSCHUNGSBERICHTs 466: http://bvkm.de/wp-content/uploads/Forschungsbericht-Leid-und-Unrecht.pdf (Umfang: 977.39 KB; Länge: 127 Seiten).
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 5. Apr 2017, 04:21

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Hier, in beiden der folgenden zwei Artikel, handelt es sich möglicherweise um Arzneimittelmissbrauch und, u.a., um das Arzneimittel "Pipamperon" !!

Die derzeitige Boardnutzerin »
Mandolinchen« im HEIMKINDER-FORUM.DE zitierte am 15.06.2013 aus der TAZ vom 15.06.2013 @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/7114-Pressetips-zum-Thema-Heimkinder/?postID=387639&highlight=Pipamperon#post387639 wie folgt:


.
Kinderheim in Brandenburg

[ 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 ]

Der Horror am Waldrand

Der Staat schickt Kinder und Jugendliche in Heime der Haasenburg GmbH, in denen brutaler Drill herrscht. Die Behörden wissen von den Missständen.

[ ……… ]

Auch in einem Dokument aus dem Jahr 2010 steht: „Klemme während einer Maßnahme werden oft nicht richtig angezogen“.

In den Steckbriefen, die die Haasenburg GmbH für jeden Jugendlichen anfertigt, gibt es auch stets die Rubrik „Medikation“: Bei einem großen Teil der Jugendlichen sind dort Psychopharmaka und Neuroleptika notiert. Ein Auszug: Olanzipin, Mitrazapin, Risperidon, Neurocil, Medikinet, Seroquel, Zyprexa, Topamax, Taxilan, Dipiperon, Pipamperon, Truxal.


Gefährliche Medikamente

Die verabreichten Medikamente haben nach Auskunft eines Psychologen erhebliche Nebenwirkung und gefährden gerade die Entwicklungsphase, in der sich Kinder und Jugendliche befinden, irreversible.


Zudem müsste der Arzt für die Vergabe erhebliche psychische Erkrankungen diagnostiziert haben. Dann aber müssten die Kinder in einer Psychiatrie untergebracht sein. Dabei besteht der PR-Berater der Haasenburg GmbH darauf: „Keineswegs ist die Haasenburg eine psychiatrische Einrichtung“.

Die Firma arbeitet seit Jahren mit einem niedergelassenen Jugendpsychiater zusammen. Für den dürfte das einträglich sein. Hanna wird oft traktiert, weil sie sich weigert, Psychopharmaka zu schlucken. Im Februar 2009 heißt es in einem Protokoll:„Hanna wird festgehalten, da sie Medikation nicht von allein nimmt, bekommt oral Medikation per Spritze von Erzieher verabreicht.“ Auch an diesem Abend dauert die Prozedur bis um 1.05 Uhr.

[ ……… ]

[
QUELLE: TAZ @ http://www.taz.de/!5065310/ ]

.


Pipamperon wird auch als Dipiperon oder Floropipamid bezeichnet.“ QUELLE: http://symptomat.de/Pipamperon


RP-ONLINERheinische Post

QUELLE: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/medikamententests-an-heimkindern-aufarbeitung-beginnt-aid-1.6595080

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9. Februar 2017 | 13.45 Uhr

Vorfälle im Rheinland

[ ... 1945-1975 ... ]

Medikamententests an Heimkindern - Aufarbeitung beginnt

Köln. Jahrelang sollen Medikamententests an wehrlosen Heimkindern im Rheinland durchgeführt worden sein - jetzt beginnt die Aufarbeitung der Vorgänge. Der kommunale Landschaftsverband Rheinland lässt die Taten in seiner Kinder- und Jugendpsychiatrie Viersen beispielhaft untersuchen.

Aufgearbeitet wird nach Angaben des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)
der Umgang mit Medikamenten in der Zeit 1945 bis 1975. In der Klinik gebe es noch umfangreiche Aktenbestände aus der Zeit.

Der LVR reagiert damit auf erste Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie zu bundesweit 50 Versuchsreihen mit Medikamenten an Heimkindern.
In NRW sollen in mindestens fünf Einrichtungen Arzneimittel an Kindern und Jugendlichen getestet worden sein.

Demnach sollen in Viersen Kinder und Jugendliche das Psychopharmakon Pipamperon bekommen haben. Der LVR wolle die Fakten wissen, egal ob die Kinder regelmäßig mit Psychopharmaka ruhiggestellt worden seien oder ob Pharmakonzerne mit Unterstützung von LVR-Einrichtungen Testreihen durchgeführt hätten, stellte der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Jürgen Wilhelm, in einer Mitteilung fest. Die Untersuchung ist nach LVR-Angaben Teil der Serie von Studien zur Verbandsgeschichte.

( rls [ =
… niemand weiß was in diesem Fall diese drei Buchstaben am Ende dieses Berichts bedeuten … ] / lnw [ = das Land Nordrhein-Westfalen ] )

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Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Fr 7. Apr 2017, 11:10

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Ich schrieb zuvor zu diesem Thema, in diesem Thread, am Donnerstag, 26. Januar 2017, um 08:23 Uhr :

Martin MITCHELL hat geschrieben:(26 Jan 2017, 07:23)


»Kuddel«, im CHEFDUZEN-FORUM.DE, hat am Di. 24.01.2017, um 11:55 Uhr gesagt:

„ [ … ] damit es zu einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Thema kommt.“


Martin MITCHELL hat an selbigerer Stelle wie folgt darauf geantwortet:


Worauf es hierbei ankommt und was unbedingt einer eingehenden Ermittlung und Untersuchung bedarf und unterzogen werden muss, ist nicht „die Heimkinder-Sache“ oder „die damalige Heimerziehung“ generell – das genügt bei weitem nicht! – sondern die gewinnbringende ZWANGSARBEIT, die die minderjährigen Insassen all dieser damaligen Institutionen (alle im ungefähren Alter von 8 bis 20 Jahren), in Westdeutschland, haben verrichten müssen, und von der der Staat, die Kirchen, und viele, viele Privatfirmen und individuelle private Geschäftsleute und Bauern profitiert haben - DIESE ZWANGSARBEIT, DANACH hat neben den DAVON betroffenen nachkriegsdeutschen HEIMOPFERN selbst, bisher keiner gefragt. Das ist bisher immer und immer wieder allerseits ignoriert worden und einfach unter den Teppich gekehrt worden.
Schirmherrin Antje Vollmer war Diejenige, die am »Runden Tisch Heimerziehung« (2009-2010) mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ erst einmal so richtig angefangen hat.
Mit diesem „Unter-den-Teppich-Kehren“ muss nun endlich mal Schluss sein!


Und DAZU brauchen wir ein hervoragendes Journalistenteammit Arsch in der Hose- wie CORRECTIV!
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Und jetzt berichtet CORRECTIV.RUHR zur Sache :

QUELLE: https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/04/04/heimkinder-medikamente-gut-der-linde-diakonie-aprath/

/
Ann-Kathrin Seidel

4. April 2017


Valium, Prügel und Zwangsarbeit

Zwei Opfer erzählen von den dunklen Kapiteln der Kinderheime in NRW

Über Jahrzehnte misshandelten Aufsichtspersonen in nordrhein-westfälischen Kinder- und Jugendheimen systematisch die ihnen Anvertrauten. Sie prügelten, missbrauchten und zwangen die Kinder, zu Testzwecken Medikamente zu schlucken. Noch heute leiden die Betroffenen unter den Folgen.

Im Sommer 1969 ist Reiner Gläser neun Jahre alt. Bis dahin hat er mit seinen Brüdern bei seinen Eltern in Bliesheim gelebt, vor den Toren Kölns. Jetzt soll er eine Schule für besonders intelligente Kinder besuchen. Er darf sich selbst aussuchen, in welche er möchte. Reiner sieht sich Fotos genau an. Das Gut an der Linde in Moitzfeld, einem Stadtteil von Bergisch Gladbach, fällt ihm gleich ins Auge: Das schwarz-weiße Fachwerkhaus steht inmitten von Wiesen und Feldern. Harmonisch wirkt das auf ihn. Friedlich. Da möchte er hin.

FOTO: Alter Prospekt des Kinderheims Gut an der Linde [ Foto zur Verfügung gestellt von Reiner Gläser. ]

Er zieht ein. Und merkt schon bald, wie falsch sein Eindruck aus der Ferne war. Alles scheint renovierungsbedürftig. Die Farbe blättert von den Wänden, Rohre liegen frei.

Nur wenige Tage später: Als er sich weigert, die Tabletten zu nehmen, die es jeden Abend gibt, ohrfeigt ihn der Erzieher. Zwingt ihn dazu, die „Bonbons“ zu schlucken. Später, im Schlafsaal, verprügeln ihn einige ältere Kinder: schubsen ihn, treten ihn, schlagen ihn. Als er anfängt zu weinen, sich die Hände schützend vors Gesicht hält, werden die Tritte und Schläge fester. Doch dann wird alles dumpf. Da beginnt die Tablette offenbar zu wirken.

Reiner Gläser weiß damals nicht, was er da schluckt. Erst viele Jahre später bekommt er heraus, dass es Valium war, ein sehr starkes Beruhigungsmittel, das schnell süchtig machen kann.

Auch dieses ist ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte: Bis in die 1970er Jahre gab es in westdeutschen Kinderheimen Misshandlungen und Medikamentenversuche. Und auch in ostdeutschen Heimen gab es Missstände. Bis zu 800.000 Kinder in 3000 Heimen sollen gedemütigt, geschlagen, sexuell missbraucht worden sein – oder wurden als Versuchskaninchen eingesetzt für Medikamententests.

Mehr als 50 Medikamentenstudien

2006 begann die Debatte – der „Spiegel“-Journalist Peter Wensierski trat sie los, mit seinem Buch „Schläge im Namen des Herrn“. 2009 richtete die Bundesregierung einen „Runden Tisch Heimerziehung“ ein, um die Vorgänge aufzuarbeiten und Entschädigungen an die Opfer zu zahlen. Neu entfacht wurde die Diskussion Ende 2016, als die Krefelder Pharmazeutin Sylvia Wagner in ihrer Doktorarbeit belegte, wie selbstverständlich und ohne jedes Unrechtsbewusstsein mehr als 50 Medikamentenstudien in Kinderheimen durchgeführt wurden – auch in NRW.

Einige der betroffenen Heime wurden beaufsichtigt vom Landschaftsverband Rheinland. Dort hat man nun eine wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, die die Versuche und die Vergabepraxis untersuchen soll. Auch das Gut an der Linde stand unter Aufsicht des Landschaftsverbands Rheinland. Betrieben wurde es von der Bergischen Diakonie Aprath. Medikamentenversuche gab es dort nicht. Aber täglich Schläge, Geschrei, Misshandlungen. Bis es zur Revolte kommt – und die gedemütigten Kinder das Heim kurz und klein schlagen.

Die Tage, die Wochen, die Monate, die insgesamt vier Jahre, die Reiner Gläser im Gut an der Linde verbringen muss, gleichen sich. Keinesfalls ist es eine Schule für intelligente Kinder, wie man ihm vorgegaukelt hat. Sondern ein Kinderheim, in dem er verprügelt wird und andauernd diese Bonbons, diese Tabletten schlucken muss. Nach denen er sich fühlt, als wäre alles abgedämpft. Als betrete er einen Tunnel. Ganze Phasen seiner Heimzeit verschwimmen später in seiner Erinnerung.

Prügel für den ehrlichen Finder

Doch an manche Geschichten erinnert sich Gläser auch noch Jahre später genau. Etwa an diese:

FOTO EINES ZEITUNGSAUSSCHNITTS: Für den Fotografen lächelte Gläser, doch Jahrzehnte später berichtet er von den Misshandlungen. [ Foto zur Verfügung gestellt von Reiner Gläser. ]

Er ist zehn Jahre alt, vielleicht elf, als er auf der Straße 20 Mark findet. Dort, mitten auf dem grau-gefliesten Bürgersteig in Moitzfeld, in der Nähe des Heimes, liegt es. Er steckt das Geld nicht selbst ein, sondern bringt den Schein zum Fundbüro – und kommt deswegen eine Stunde zu spät zurück ins Heim. Der Erzieher wartet schon. Die Begründung will er sich gar nicht erst anhören. Wichtig ist nur: Reiner Gläser ist zu spät.

Da bezieht er die Prügel seines Lebens. Es sind Schläge. Mit der Faust ins Gesicht. Es sind Ohrfeigen. Mit der flachen Hand. Als Strafe für etwas, wofür er eigentlich gelobt gehört.

Eine Woche später kommt eine Lokaljournalistin mit einem Fotografen ins Heim. Sie haben von der 20-Mark-Geschichte gehört und wollen Reiner Gläser fotografieren. Der fühlt sich noch immer wie ein lebender Toter. Noch immer ist sein Gesicht geschwollen, blaue Flecken zieren seinen ganzen Körper. Die Lippe ist aufgeplatzt.

Die Sekretärin nimmt ihn beiseite, überschminkt das blaue Auge und alle Zeichen der Gewalt. Und dann spielt er den Journalisten etwas vor.

Die bitterste Pointe an dieser Geschichte aber ist diese: Der Pfarrer des Heimes, ein junger Mann, meldet sich selbst beim Fundbüro und behauptet, die 20 Mark verloren zu haben. Und kassiert das Geld.

„Du kannst nichts, du bist nichts“

An manchen Abenden, nach Einnahme der Bonbons, kommt ein Erzieher nachts in den Schlafraum. Legt sich zu den betäubten Jungen. Fasst sie an, bringt sie dazu, ihn anzufassen. Vergewaltigt sie. Reiner Gläser hat Glück, er wird nie vergewaltigt. Zumindest kann er sich nicht daran erinnern.

Doch er erinnert sich an die Prügel beim kleinsten Regelverstoß. An Beleidigungen, an das ständige „Du kannst eh nichts“ und „Du bist nichts“. Sätze, die sich eingebrannt haben. Bis heute.

FOTO SEINER SELBST in heutigen Tagen [ Foto zur Verfügung gestellt von Reiner Gläser ]

Es ist ein kalter, trockener Tag. Reiner Gläsers Wohnung liegt im zweiten Stock. Durch einen kleinen Flur geht er ins Wohnzimmer. Eine schwarze Couch und ein schwarzer Sessel stehen im Neunzig-Grad-Winkel zueinander. Gläser beginnt, seine Geschichte zu erzählen. Bitterkeit schwingt in jedem Wort mit. Bis heute, sagt er, plagen ihn Gewaltphantasien. Mordphantasien. Bis heute macht ihn seine Vergangenheit wütend. Maßlos wütend. Unbändige Wut auf jene, die ihn hätten beschützen müssen und ihn schutzlos den Attacken der Erzieher auslieferten. Die Heimleitung, das Jugendamt, die Diakonie.

Akribisch hat Gläser in den vergangenen Jahren alle Akten zusammengetragen, die er über seinen Fall in die Finger bekommen konnte, ganze Festplatten sind voll mit Dokumenten, Berichten, Fotos. So weiß er auch, was er jeden Abend schlucken musste: neben Valium auch Encephabol, ein Medikament gegen Demenz, und Adumbran, ein Mittel, das bei Angststörungen angewendet wird – für Erwachsene.

Spuren, auch nach so vielen Jahren

Medikamente wie diese können leicht süchtig machen, Schlaf- und Gedächtnisstörungen oder psychische Störungen wie Angstgefühle, Depression, Aggressionsprobleme und Reizbarkeit hervorrufen. Laut eines medizinischen Gutachtens, das ehemalige Heimkinder zum Thema hat, lasse sich eine Tendenz zu psychischen Störungen, physischen Beschwerden wie Rückenschmerzen und ein grundlegend erhöhter Spiegel des Stresshormons Cortisol nachweisen.

„Mit neuerlichen Verfahren konnte man bei mir sogar noch Reste der Medikamente, die ich damals bekommen habe, in meiner DNS nachweisen“, sagt Reiner Gläser.

FOTO SEINER SELBST in heutigen Tagen [ Foto zur Verfügung gestellt von Axel Weiner. ]

Düstere Erinnerungen, wie sie auch Axel Weiner kennt. Als er ins Gut an der Linde kommt, ist der Zweite Weltkrieg gerade ein paar Jahre vorbei. Seine Mutter ist alleinerziehend, er das älteste von vier Kindern, alle leben von Sozialhilfe. Immer wieder gibt es Spannungen in der Familie, die Mutter ist überfordert. 1959, Axel ist neun Jahre alt, klingeln Mitarbeiter des Jugendamtes an der Tür, er soll in ein Heim, und auch er darf sich, anhand von Fotos und Broschüren, selbst eines aussuchen. Auch seine Entscheidung fällt auf das Gut an der Linde.

Offiziell gehören Arbeitslager und Hitler-Jugend der Vergangenheit an. Doch hier, im Heim, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Jungen werden in Uniformen gesteckt, geohrfeigt, blaue Flecken von Faustschlägen zieren den Körper des Neunjährigen. Benehmen sich die Jungen daneben, werden sie in Isolierzimmer gesperrt.

Schon damals werden die Jungen ruhig gestellt mit Medikamenten wie Valium oder Ritalin. Verschrieben von Ärzten, die nicht selten eine Nazi-Vergangenheit haben.

Genauso üblich: Nach der Schule aufs Feld beim Bauern um die Ecke geschickt zu werden, wo die Kinder schwerst körperlich arbeiten müssen. Sie werden dafür bezahlt – doch das Geld landet in der Kasse des Heims. Es hat etwas von Zwangsarbeit. Eigentlich verboten, eigentlich sind Arbeitslager abgeschafft. Doch an den wehrlosen Heimkindern kann man ungestraft auslassen, was man an Juden oder Andersdenkenden nicht mehr auslassen kann.

Es gleicht mehr einem Militärlager denn einem Kinderheim. Die Uniformen sind offiziell zwar Pfadfinder-Uniformen – für Weiner jedoch nur, weil die Hitler-Jugend ja verboten ist.

Demütigung als pädagogisches Mittel

Kurz nach seiner Aufnahme kommt Axel Weiner in einen Schlafsaal mit acht gleichaltrigen Jungen. Er bezieht sein Bett in der Ecke, während beißender Urin-Gestank den ganzen Raum zu füllen scheint. Schon nach wenigen Tagen wird ihm klar, woher dieser penetrante Geruch kommt: Einige seiner Zimmergenossen sind Bettnässer. Doch wer dabei erwischt wird, wird mit den nassen Bettlaken von den Erziehern erst geschlagen und muss zur Strafe dann tagelang in den uringetränkten Betten schlafen.

Einige Wochen später gibt es Graupensuppe. Axel Weiner hasst Graupensuppe. Eine Alternative gibt es nicht, doch das Essen zu verweigern, ist auch keine Option. Die Erzieher zwingen die Kinder zum Essen, notfalls mit Gewalt. Wer sich angeekelt erbricht, wird gezwungen, stattdessen das Erbrochene zu essen. Während alle anderen dabei zuschauen müssen. Egal, wie viel man weint und fleht, die Regeln werden nicht gebeugt.

Auch Axel Weiner ist bis heute gezeichnet von seiner Zeit im Heim. Auch er ist wütend und enttäuscht. Vor allem über die Schwierigkeiten bei der heutigen Auseinandersetzung mit der dunklen Vergangenheit. Für ihn sind es unsägliche Verbrechen, die an ihm und an den anderen Kindern begangen wurden. Doch er hat das Gefühl: Dazu stehen will niemand.

Axel Weiner und Reiner Gläser kennen sich, sie gehören zu einer Gruppe ehemaliger Heimkinder, die sich gelegentlich trifft mit Vertretern der Diakonie Aprath und des Landschaftverbands Rheinland – dem ehemaligen Träger des Heims und der behördlichen Kontrollinstanz.

Heimkinder offensiv in den öffentlichen Diskurs mit ihrer Geschichte. Mehrmals hat Gläser schon Anzeige erstattet gegen ehemalige Erzieher, die er ausfindig gemacht hat. Die Taten waren jedoch in allen Fällen bereits verjährt.

Seit einigen Jahren spricht er mit Journalisten, zuerst anonym, mittlerweile selbstbewusst mit Klarnamen. Doch viele seiner damaligen Leidensgenossen schweigen noch immer – aus Angst, aus Scham und manchmal auch aus Unwissenheit. Was die ungeprüfte Medikamentenvergabe durch die Versuche an Kindern in deren Gehirn anrichten kann, ist noch nicht abschließend geklärt, da es einige Stoffe möglicherweise gar nicht weiter als in die Versuchsphase schafften. Fest steht aber, dass einige der Medikamente, die nachweislich täglich ausgegeben wurden, heutzutage ausdrücklich nur für Erwachsene sind und unter besonderen Bedingungen und in Absprache mit dem Arzt genommen werden dürfen.

Mit der Diakonie Aprath und dem Landschaftsverband gibt es immer mal wieder Annäherungen. Geplant war ein runder Tisch, um die Ereignisse aufzuarbeiten, um über mögliche Entschädigungen zu reden. Ein Vorbild dazu ist auf Bundesebene in Berlin im Jahre 2008 entstanden. Nach fast zwei Jahren Arbeit mit Betroffenen, Heimträgern, Wissenschaftlern, Verbänden sowie Vertretern von Bund, Ländern und Kirchen wurde im Dezember 2010 der Abschlussbericht verabschiedet. Fonds, die sich aus Geldern von Bund, Ländern, Kirchen, Caritas und Diakonie finanzieren, sollten die ehemaligen Heimkinder finanziell für ihre Zeit im Heim entschädigen.

Die Missbrauchsvorwürfe sind sowohl der Bergischen Diakonie Aprath wie auch dem Landesverband Rheinland bekannt. Die Diakonie erklärte auf Nachfrage: „Die Erfahrungen einzelner Heimkinder sind uns bekannt.

Insgesamt haben 15 Betroffene einen Antrag auf Anerkennung des Leids aus dem Fond ‚Heimerziehung in der Bundesrepublik in den Jahren 1949 bis 1975‘ bzw. des Fonds der Evangelischen Kirche im Rheinland gestellt. […] Es gibt Hinweise auf wiederholte Interventionen durch zusätzlich bereitgestelltes Personal, die aber nicht nachhaltig erfolgreich waren.“

Die Diakonie Aprath verneint jedoch, dass ihnen Vorwürfe wie der, dass Medikamente wie Valium, Encephabol oder Adumbran an Kinder ausgegeben wurden, bekannt sind. „Nach unserem heutigen Kenntnisstand haben wir keine Informationen, ob Medikamente wie Valium, Encephabol oder Adumbran in der Einrichtung Gut an der Linde an Kinder und Jugendliche verabreicht wurden.“

Trotzdem sei man stark betroffen von dem persönlichen Leid, das Kinder durch Fehlverhalten der pädagogischen Mitarbeiter und Leistungen in ihrer Einrichtung erfahren mussten. „Die Bergische Diakonie stand in den letzten Jahren und steht natürlich auch zukünftig den Betroffenen zur Seite. Wir nehmen unsere Verantwortung ernst und bieten jederzeit Gespräche mit ehemaligen Heimkindern an. […] Eine gemeinsame Kommunikationskultur konnte bis heute nicht entwickelt werden. Dies bedauern wir sehr. An einer gemeinsamen, wertschätzenden Kommunikation haben wir hohes Interesse.“

Eine neue wissenschaftliche Aufarbeitung der Medikamentenvergabe, initiiert vom Landschaftsverband Rheinland, soll nun beiden Seiten Klarheit bringen und helfen, zu einem Abschluss zu kommen. „Der LVR eruiert aktuell, welche Erkenntnisse zum Einsatz und zur Erprobung von Medikamenten an Kindern und Jugendlichen aus den vorhandenen Studien vorliegen und welche Lücken es in der Aufarbeitung der Verbandsgeschichte gibt. Hieraus wird sich ergeben, welche Schritte für eine weitere Aufklärung notwendig sind.“

„Kenntnis der Heimleitung ist zu unterstellen“

Im Gegensatz zur Bergischen Diakonie erklärt man hier auf Anfrage offen, Kenntnis von den Vorwürfen der Medikamentenvergabe und Medikamentenversuche im Zuge von Arzneimittelstudien zu haben: „Für den Zeitraum zwischen 1949 und 1975 haben sich über 2.500 Menschen in der Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder gemeldet. Diese Menschen gaben an, dass ihnen in der fraglichen Zeit in Heimen der Jugendhilfe Leid zugefügt wurde. Dazu gehören alle Formen der physischen, psychischen und sexuellen Gewalt. […] Hierbei geht es vor allem um körperliche Übergriffe, sexuellen Missbrauch und Demütigungen. In den Berichten geht es in einigen Fällen aber auch um den Einsatz von Medikamenten. In welcher Form und wie umfänglich die jeweiligen Heimleitungen hierüber informiert waren, ist nicht bekannt. Eine Kenntnis der Heimleitung ist aber zu unterstellen und davon auszugehen, dass Medikamentierung in Erziehungsplanungsgesprächen o.Ä. thematisiert wurden.“

Es sei somit auch aufgrund der Forschung von Sylvia Wagner wahrscheinlich, dass die entsprechenden Vorwürfe zutreffen. „Wir sind zutiefst erschüttert von den Berichten Betroffener, die in Heimen, Kliniken und Einrichtungen der Behindertenhilfe unfassbares Leid durch den unverhältnismäßigen Einsatz von Medikamenten erfahren haben. Politik und Verwaltung im Landschaftsverband entschuldigen sich bei allen Menschen, die durch den Einsatz von Medikamenten oder durch Arzneimittelstudien in den 1950er bis 70er Jahren gelitten haben.“

Offizielle Entschuldigungen, der Versuch wissenschaftlicher Aufarbeitung und Gespräche mit Betroffenen sollen endlich mit der Vergangenheit aufräumen. Doch bisher überwiegt der Streit. Beinahe jedes Gespräch führt zu hitzigen Diskussionen. Der Hass ist noch immer so präsent wie vor 40 Jahren.

.

Die Möglichkeit – @ https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/04/04/heimkinder-medikamente-gut-der-linde-diakonie-aprath/ – diesen Artikel zu kommentieren, besteht DORT ebenso.
.
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Real investigativer Journalismus: CORRECTIV.ORG (in Deutsch)

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa 8. Apr 2017, 03:48

.
Weiterführend zum unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread ^^^.

Martin MITCHELL hat geschrieben:(07 Apr 2017, 12:10)

[ ……… ]

Die Diakonie Aprath verneint jedoch, dass ihnen Vorwürfe wie der, dass Medikamente wie Valium, Encephabol oder Adumbran an Kinder ausgegeben wurden, bekannt sind. „Nach unserem heutigen Kenntnisstand haben wir keine Informationen, ob Medikamente wie Valium, Encephabol oder Adumbran in der Einrichtung Gut an der Linde an Kinder und Jugendliche verabreicht wurden.“

[ ……… ]

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Ein Leserkommentar zu diesem

CORRECTIV-Artikel vom 4. April 2017 von Ann-Kathrin Seidel

Valium, Prügel und Zwangsarbeit

von dem Betroffenen Reiner Gläser:

QUELLE: https://correctiv.org/blog/ruhr/artikel/2017/04/04/heimkinder-medikamente-gut-der-linde-diakonie-aprath/#comment-4177

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Reiner Gläser

am 05.04.2017, um 10:08 Uhr

Wenn die Diakonie Aprath der Meinung ist, dass sie nichts von Medikamenten ( Valium etc ) Vergaben gewusst haben, dann darf ich sie eines besseren belehren.
Die Aussage, es sei der Diakonie Aprath nach eigener Aussage nicht bekannt, ist an Boshaftigkeit und Gemeinheit nicht zu überbieten.
Man schaue einfach auf das Gutachten von 1969, welches mir als Kind im Heim erstellt wurde.


http://amd.co.at/anti/moitzfeld/Bildergalerie/Documente/Interne%20Documente/a1.jpg

Auch wurde Ich und viele andere dort regelmässig von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen schwer sexuell missbraucht. Ein Gutachten auch dazu liegt vor.

Wir Kinder sind als völlig normale und gesunde Kinder in die Einrichtung gekommen, und dann als Schwerstbehinderte entlassen worden.

Informationen können hier eingesehen werden:


http://amd.co.at/anti/index2.php?moitzfeld/Bildergalerie/INT_Berichte/

Wir, bisher zehn bekannte Ehemalige Kinder des Heimes, haben ein Gutachten was uns einen Gesamt Grad der Schädigung (GDS) von über 70 bescheinigen.

Die Dunkelziffer anderer geschädigten Kinder aus dieser Einrichtung liegt weitaus höher.

Schätzungen gehen von weit mehr als 250 Kindern aus.

Unsere Schwerbehinderten Ausweise können gerne eingesehen werden.


Hier will sich die Diakonie Aprath ( Pfarrer Jörg Hohlweger ) ganz klar mit vielen Falschaussagen ihrer Christlichen Verantwortung entziehen !!!!!

Unsere Webseite informiert im Detail.


http://amd.co.at/anti//moitzfeld/historie.html

Gruß ... eins von vielen Opfern.

Reiner Gläser

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Der auf Tatsachen basierende Film "FREISTATT"

Beitragvon Martin MITCHELL » So 9. Apr 2017, 01:51

.
Die Hölle von Freistatt

Wer den gleichnamigen Film "FREISTATT" immer noch nicht kennt oder ihn noch einmal sehen möchte, bitte vormerken !!

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 20.15 Uhr

und anschließend die Dokumentation "ENDSTATION FREISTATT", Das Erziehungslager im Moor, in Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland („Westdeutschland“)

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 21.45 Uhr

Wer es dann immer noch nicht gesehen hat, oder wer eine Nachteule ist, schaut sich die Widerholungen nach Mitternacht an

ARD: Donnerstag, 13. April, um 00:05 Uhr

und

ARD: Donnerstag, 13. April 2017, um 01:35 Uhr.


QUELLEN: http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810698848337 und http://programm.ard.de/TV/Untertitel/Nach-Rubriken/Dokus--Reportagen/Alle-Dokus/?sendung=28106106542356
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon SpukhafteFernwirkung » Mo 10. Apr 2017, 22:38

wie läufts eigentlich mit dem auffinden der ganzen spendengelder, die dir mittels eines gehackten mail accounts gestohlen wurden?
IT'S A LONG WAY TO THE TOP (IF YOU WANNA ROCK 'N' ROLL) - AC DC!!
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"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa 22. Apr 2017, 11:43

.
"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" - Infos für all diejenigen Betroffenen, die damals als Kinder oder Jugendliche in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien untergebracht waren.

Auf dieser Webseite wird auch erklärt wie man einen Antrag auf in diesem Zusammenhang stehende „Hilfsgelder“ stellt:

http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/ (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links)

oder auch,

http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Startseite/start.html (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links).

Desweiteren kann sich auch jeder diesbezüglich hier informieren:

http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilhabe-Inklusion/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/stiftung-anerkennung-und-hilfe.html (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links).
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Re: Der auf Tatsachen basierende Film "FREISTATT"

Beitragvon yogi61 » Sa 22. Apr 2017, 12:01

Martin MITCHELL hat geschrieben:(09 Apr 2017, 02:51)

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Die Hölle von Freistatt

Wer den gleichnamigen Film "FREISTATT" immer noch nicht kennt oder ihn noch einmal sehen möchte, bitte vormerken !!

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 20.15 Uhr

und anschließend die Dokumentation "ENDSTATION FREISTATT", Das Erziehungslager im Moor, in Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland („Westdeutschland“)

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 21.45 Uhr

Wer es dann immer noch nicht gesehen hat, oder wer eine Nachteule ist, schaut sich die Widerholungen nach Mitternacht an

ARD: Donnerstag, 13. April, um 00:05 Uhr

und

ARD: Donnerstag, 13. April 2017, um 01:35 Uhr.


QUELLEN: http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810698848337 und http://programm.ard.de/TV/Untertitel/Nach-Rubriken/Dokus--Reportagen/Alle-Dokus/?sendung=28106106542356
.



Habe ich mir angesehen. Der Film war äusserst beklemmend.
Two unique places, one heart
https://www.youtube.com/watch?v=Ca9jtQhnjek
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"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf ... Betroffene um ihr Recht zu bringen.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa 22. Apr 2017, 12:06

.
WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

.
Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe

[ ……… ]

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich mit dem Erhalt der Leistungen auf andere Forderungen aufgrund der Unterbringung, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, verzichte. Dieser Verzicht soll auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung umfassen. []

[ ……… ]

.

Alle Antragsteller und Antragstellerinnen müssen diese Verzichtserklärung unterschreiben. Einige haben sie schon unterschrieben (ganz sicherlich nichts wissend und nichts ahnend unterschrieben!).
.

Die anfängliche „Verzichtserklärung“ bezüglich dem Fonds Heimerziehung-WEST:

Mit dem Fonds Heimerziehung-WEST war es genauso in 2011. Dazu hieß es, u.a., im WDR am 02.01.2012, um 06:00 Uhr:
»Viele Betroffene sind auch erbost über die Verzichtserklärung und diskutieren hitzig in Internetforen. "Ehemalige Heimkinder seid gewarnt", schreibt User "Martini", alias Martin Mitchell, auf Heimkinder-Forum.de. "Die Verzichtserklärung ist Täterschutz pur." Mitchell, in den 60er Jahren im Heim aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Australien.«

QUELLE: http://www1.wdr.de/archiv/missbrauch/heimkinder104.html

Nach einem gemeinsamen Aufruhr und Protest wurde diese „Verzichtserklärung“ dann etwas später, im Frühjahr 2012, gestrichen !!
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am So 23. Apr 2017, 01:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Sa 22. Apr 2017, 12:09

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

Da ich nicht weiß wer diesbezüglich was macht und ob bisher überhaupt irgend jemand aktiv etwas dagegen unternommen hat oder unternehmen wird und man nichts Diesbezügliches irgendwo finden kann, habe ich mich heute dazu entschlossen selbst folgendes Schreiben, nicht an die »Stiftung Anerkennung und Hilfe« selbst oder das "Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)" selbst, sondern an einige der seither in Zusammenhang mit der »Stiftung« eröffnetenBeratungsstellen“, individuell, zu adressieren und abzuschicken:

.
Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

Sehr geehrte Damen and Herren,

meine Kontaktaufnahme mit Ihnen bezieht sich auf folgende wichtige Fragen bezüglich den Anträgen auf „Hilfe“, die seit dem 1. Januar 2017 in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« gestellt werden können:

1.) Warum werden Antragstellerinnen und Antragsteller auf dem „Erfassungsbogen“ genötigt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben?

2.) Warum wird ihnen das einfach so untergeschoben und sie bemerken und verstehen es möglicherweise gar nicht mal?

3.) Wird diese Klientel, und in Fällen von hinzugezogenen Betreuern und Vormündern, die keine Anwälte sind, überhaupt verstehen auf was sie da mit ihrer Unterschrift verzichten?

4.) Versteht das Beratungspersonal, unter denen, es ist anzunehmen, sich ebenso keine Anwälte befinden, zu was die Antragstellerinnen und Antragsteller damit von ihnen genötigt werden zu verzichten?

Ich bitte um schnellstmögliche Rückmeldung mit aufklärenden Antworten zu diesen wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL

.

Ohne dass man etwas tut wird diese Verzichtserklärung bestimmt nicht verschwinden und von Bund, Ländern und Kirchen und ihren Ordensgemeinschaften and Wohlfahrtsverbänden zurückgenommen werden.
.
Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi 26. Apr 2017, 02:42, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » So 23. Apr 2017, 08:20

.
WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

So ‘arbeitet’ der Staat: Bund (Bundesrepublik Deutschland), die Länder (die Länder der Bundesrepublik Deutschland), die Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland und Katholische Kirche in Deutschland) und alle ihre Ordensgemeinschaften (seien sie evangelisch oder katholisch) und ‘Wohlfahrtsverbände’, einschließlich der Diakonie und Caritas oder wie auch immersolche Verbände’ und ‘milde Stiftungensich sonst noch nennen mögen:

"
Einwilligungserklärung"
"
Verzichtserklärung"

Mit ihrer Unterschrift einer solchen
Erklärung, zu der man sie nötigen will, verpflichtet sich die Antragstellerin:

Mit seiner Unterschrift einer solchen
Erklärung, zu der man ihn nötigen will, verpflichtet sich der Antragsteller:

"zu einem absoluten und totalen Verzicht zukünftig ein Gerichtsverfahren einzuleiten"
"zu einem absoluten und totalen Verzicht zukünftig ein Gerichtsverfahren anzustrengen"
"zu einem Verzicht auf alle zukünftigen Rechtsmittel, die andererseits ihr/ihm vielleicht noch zur Verfügung stünden"
"auch auf jegliche Rückerstattung aller damit in Zusammenhang stehenden seitens der Klägerin/des Klägers zu zahlende Anwalts- und Gerichtskosten zu verzichten"

"auch auf alle möglichen Verfahren in Bezug auf sich erst viel später heraustellende Schäden in Zusammenhang mit damaligen Medikamentenversuchen und Medikamentenverabreichungen im Heim oder in einer Behinderteneinrichtung oder in der Psychiatrie zu verzichten"

.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 24. Apr 2017, 10:45

.
WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Wenn das Abverlangen einerVerzichtserklärungan Skrupellosigkeit und Unverschämtheit oder gar an Rechtlosigkeit grenzt.

Welche Verantwortung / Mitverantwortung tragen die Beamten der ausführenden Organe, d.h. das Personal der Anlauf- und Beratungsstellen in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe«, die den Antragstellerinnen und Antragstellern dieVerzichtserklärungzur Unterschrift vorlegen und sie nötigen dieseVerzichtserklärungzu unterschreiben ??

QUELLE: http://www.europeonline-magazine.eu/wikisearch.php?title=Remonstrationsrecht

.
Remonstration im deutschen Beamtenrecht

Regelungen finden sich in § 63 BBG (bis 2009 § 56 BBG) und § 36 BeamtStG, ehemals § 38 BRRG.

Nach den Vorschriften des Beamtenrechts muss der Beamte seine dienstlichen Handlungen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen. Hat er Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung, so muss er seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegenüber remonstrieren, d. h. gegen die Ausführung der Weisung Einwände erheben. Bestätigt der unmittelbare Vorgesetzte die Anweisung und sind die Bedenken des Beamten nicht ausgeräumt, so muss sich der Beamte an den nächsthöheren Vorgesetzten wenden. Der Beamte hat hier keinen Ermessensspielraum. Bestätigt auch der nächsthöhere Vorgesetzte (der Vorgesetzte des Vorgesetzten des remonstrierenden Beamten) die Anordnung, so muss der Beamte sie ausführen. Diese Gehorsamspflicht trifft den Beamten allerdings dann nicht, wenn er durch die Befolgung der Weisung eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen würde.

Der Beamte kann sich durch dieses Vorgehen vor Disziplinarverfahren schützen, wenn später die Rechtswidrigkeit der Anordnung festgestellt wird. Das Gleiche gilt für den Schutz vor Schadensersatzforderungen nach § 839 BGB (Amtshaftung) in Verbindung mit dem jeweiligen Beamtengesetz (§ 48 BeamtStG, § 75 BBG).

Die Remonstration ist im Beamtenalltag eine nur selten genutzte Möglichkeit, da ein potentieller Remonstrant häufig befürchtet, als Querulant abgestempelt zu werden. Trotzdem oder gerade deshalb wird die Remonstration in neueren Beiträgen zur Verwaltungsethik sowie zum Whistleblowing (Aufdeckung von Skandalen) thematisiert.


LITERATUR:
● Johannes Rux: Das Remonstrationsrecht. Eine Tradition des liberalen Rechtsstaats? (PDF; 89 kB) In: Beamte heute. März 1992. Bund-Verlag, S. 10?14, ISS 0933-0615 [ erwähnt @ http://www.staatsrecht.info/pub/beamte.pdf ]
● Harald Steiner: Machtkontrolle durch Remonstration. In: Der Personalrat 29 (2012), H. 5, S. 190?197. ISSN 0175-9299 [ erwähnt @ http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=799852 ] [ ebenso erwähnt @ http://www.bund-verlag.de/zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/5/Zusatzinfos-10006222/ ]

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Im Original auf den hier von mir verwiesenen Text erscheinen ebenso viele relevante weiterführende Links.
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Not only must justice be done; it must also be seen to be done.
Recht muss nicht nur gesprochen werden, es muss auch wahrnehmbar sein, dass Recht gesprochen wird.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di 25. Apr 2017, 03:15

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Martin MITCHELL hat geschrieben:(22 Apr 2017, 13:09)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!
Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

Da ich nicht weiß wer diesbezüglich was macht und ob bisher überhaupt irgend jemand aktiv etwas dagegen unternommen hat oder unternehmen wird und man nichts Diesbezügliches irgendwo finden kann, habe ich mich heute dazu entschlossen selbst folgendes Schreiben, nicht an die »Stiftung Anerkennung und Hilfe« selbst oder das "Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)" selbst, sondern an einige der seither in Zusammenhang mit der »Stiftung« eröffnetenBeratungsstellen“, individuell, zu adressieren und abzuschicken:

UND HIER BEGINNE ICH ZU ZITIEREN WAS ICH AN DIE „ANLAUF- UND BERATUNGSSTELLEN“ GESCHRIEBEN HABE.

Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

Sehr geehrte Damen and Herren,

meine Kontaktaufnahme mit Ihnen bezieht sich auf folgende wichtige Fragen bezüglich den Anträgen auf „Hilfe“, die seit dem 1. Januar 2017 in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« gestellt werden können:

1.) Warum werden Antragstellerinnen und Antragsteller auf dem „Erfassungsbogen“ genötigt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben?

2.) Warum wird ihnen das einfach so untergeschoben und sie bemerken und verstehen es möglicherweise gar nicht mal?

3.) Wird diese Klientel, und in Fällen von hinzugezogenen Betreuern und Vormündern, die keine Anwälte sind, überhaupt verstehen auf was sie da mit ihrer Unterschrift verzichten?

4.) Versteht das Beratungspersonal, unter denen, es ist anzunehmen, sich ebenso keine Anwälte befinden, zu was die Antragstellerinnen und Antragsteller damit von ihnen genötigt werden zu verzichten?

Ich bitte um schnellstmögliche Rückmeldung mit aufklärenden Antworten zu diesen wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL


UND HIER ENDED DAS ZITAT DESSEN WAS ICH AN DIE „ANLAUF- UND BERATUNGSSTELLEN“ GESCHRIEBEN HABE.

Ohne dass man etwas tut wird diese Verzichtserklärung bestimmt nicht verschwinden und von Bund, Ländern und Kirchen und ihren Ordensgemeinschaften and Wohlfahrtsverbänden zurückgenommen werden.
.

Ich habe auch schon eine erste Antwort von einem Andreas Naylor vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln der Vorgesetzte des dortigen Teams derAnlauf- und Beratungsstelle des Fonds Heimerziehung-WEST“, für diese Gegend, und jetzt auch derAnlauf- und Beratungstelle bezüglich dieser »Stiftung Anerkennung und Hilfe«“, für diese Gegend, bekommen, eine Antwort, die wie folgt ließt:

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[ 23. April 2017 ]

Sehr geehrter
Herr Mitchell,

Ihre Nachricht an unsere LVR-Anlauf- und Beratungsstelle habe ich zur Kenntnis genommen. Die darin unterstellten Vorwürfe weise ich mit Nachdruck zurück. Ich sehe keinen Anlass, näher auf die gestellten Fragen einzugehen.


Betroffene oder von diesen schriftlich bevollmächtigte Personen, die sich hier in unserer Beratungsstelle in irgendeiner Weise ungerecht behandelt fühlten oder die – auch kritische – Nachfragen haben, sind jederzeit eingeladen, sich mit ihren Fragen an mich oder meine Kolleginnen zu wenden. Sie gehören jedoch nicht zu diesem Personenkreis.

Mit freundlichen Grüßen


Andreas Naylor

LVR-Landesjugendamt Rheinland

Anlauf- und Beratungsstelle

Stiftung Anerkennung und Hilfe

Fonds Heimerziehung

Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809 6769
E-Mail:
Andreas.Naylor[a]lvr.de

-----------------------------------


Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 18.000 Beschäftigten für die 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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Ich darf also als interessierter und engagierter Bürger keine relevanten Fragen stellen und auch keine Antworten zu meinen spezifischen Fragen erhalten. Dies sind die neusten Regularien der »Stiftung Anerkennung und Hilfe«.
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi 26. Apr 2017, 03:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Di 25. Apr 2017, 13:33

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Was gedenken die Errichter der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« mit der jetzig dazugehörigenVerzichtserklärung“, die AntragstellerInnen gebeten werden zu unterschreiben, zu tun ??
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Diese Frage und alles Nachfolgende wurde heute vormittag (25.04.2017) allen Leuten dessen Name und E-mail-Adresse hierunter erscheint und auch noch vielen anderen Leuten dessen Name und E-mail-Adresse nicht hierunter erscheint zugesandt !!

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Bezüglich der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« und den in leitenden Positionen damit beschäftigten Personen :

Alle diesbezügliche Information wurde meinerseits dem folgenden relevanten
Dokument entnommen (und ergänzend von mir persönlich rechechiert) : »Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe« @ http://www.lag-avmb-bw.de/Themenfelder/Finanzen/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe---Praesentation---BeB-2017-.pdf (insgesamt 68 Seiten) .

DIE KIRCHEN ENTSENDEN DREI VERTRETUNGEN IN DEN
LENKUNGSAUSSCHUSS :
- Johannes Stücker-Brüning, Deutsche Bischofskonferenz :
j.stuecker-bruening@dbk.de ;
(Stellvertretung: Dr. Christoph Thiele, EKD :
christoph.thiele@ekd.de ) ;
- Maria Loheide, Diakonie Deutschland :
maria.loheide@diakonie.de ;
(Stellvertretung: Katrin Gerdsmeier, Deutscher Caritasverband :
pressestelle@caritas.de oder auch k.gerdsmeier@minden-luebbecke.de ) ;
- Dr. Thorsten Hinz, CBP :
thorsten.hinz@caritas.de ;
(Stellvertretung: Rolf Drescher, BeB :
info@beb-ev.de ) .

A.)
LENKUNGSAUSCHUSS :
• BUNDESREGIERUNG :
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales - BMAS – Brigitte Karsties
Keine direkten Kontaktdetails ;
- Bundesministerium für Gesundheit - BMG – Thomas Stracke
thomas.stracke@bmg.bund.de ;
- Bundesministerium für Finanzen - BMF - Frau Huth
Keine direkten Kontaktdetails ;
• LÄNDER (Fachministerkonferenzen) :
- Arbeits- und Sozialministerkonferenz - ASMK – Cornelia Sennewald, Leiterin des Referats Eingliederungshilfe des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
cornelia.sennewald@mais.nrw.de
- GMK - Frau Dr. Theren, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt Keine direkten Kontaktdetails ;
- FMK - Herr Schröder (Sachsen)
Keine direkten Kontaktdetails.

B.) FACHBEIRAT:
• GRUPPE DER BETROFFENEN :
Klaus Dickneite (
https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Dickneite ) kdickneite@online.de oder auch info@spd-anderten.de oder auch vorsitz@vkmb-hannover.de ;
Maik Nothnagel
nothnagel@die-linke-thl.de oder auch eisenach-maik-nothnagel@t-online.de ;
Brigitte Piepenbreier (
http://www1.wdr.de/unternehmen/rundfunkrat/brigitte-piepenbreier-100.html ) b.piepenbreier@web.de oder auch info@lag-selbsthilfe-nrw.de ;
• GRUPPE DER BETROFFENEN :
- Ulrich Krüger (Aktion psychisch Kranke)
krueger@apk-ev.de ;
- Dr. Martina Mangasser (Dt. Gesellschaft für bipolare Störungen) (seit 2002)
martina.mangasser@web.de oder auch info@dgbs.de
- Susanne Meffert (Bundesvereinigung Lebenshilfe) meffert@lebenshilfe-brandenburg.de .

B.) FACHBEIRAT:
• GRUPPE DER SACHVERSTÄNDIGEN :
- Prof. Dr. Hans Jörgen Grabe (Uniklinik Greifswald)
grabeh@uni-greifswald.de ;
- Hans Christoph Maurer vorm. Vorstand der Nieder- Ramstädter Diakonie, Mühltal/Hessen)
Es sind keine aktuellen Kontaktmöglichkeiten im Internet zu finden.
- Dr. Alexander Naumann (Klinik für Kinder- und Jugend- psychiatrie Lüneburg; Regionalkoordinator der BAG Leitende Klinikärzte)
Naumanna@dipf.de ;

Weitere in diesem oben erwähnten
Dokument genannte Personen:
- Rainer Kluza
rainer.kluza@pp.rt.de oder auch rainer.kluza@bruderhausdiakonie.de ;
- Fr. Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach
sylvelyn.haehner@igm-bosch.de .

MEINERSEITIGE BENACHRICHTIGUNG AN ALL DIESE PERSONEN AM DIENSTAG, 25. APRIL, 2017, IN FOLGENDEM WORTLAUT, MIT FÜR ALLE SICHTBARE ANZEIGE ALL DIESER PERSONEN UND IHREN KONTAKTDETAILS (SOWEIT SIE IM INTERNET AUFFINDBAR WAREN) :

Schon einmal in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 25. April 2017 an
Andreas.Naylor@lvr.de abgeschickt und wird ihm auch jetzt noch einmalein zweites malzugesandt :

Subject:
WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

DESWEITEREN FÜR DIE INFORMATION EINES JEDEN

Verzichtserklärung“ - "Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe", so nennt sich das Ding --- zu sehen @ https://web.facebook.com/VEHeV/photos/pb.200787480021748.-2207520000.1493081698./1007951745971980/?type=3&theater (Siehe die IMAGE der offiziellen „Einwilligungserklärung“ und dazugehörigen kritischen Kommentare im Original in Schriftgröße 75%)

UND ZUR WEITEREN INFORMATION UND UM IMMER AUF DEM NEUESTEN STAND ZU BLEIBEN

konsultiert regelmäßig das Diskussionforum
EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com und insbesondere alle bisherigen und noch kommenden Beiträge in dem Thread »"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf.« @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177


Und genau das Gleiche (mit gleicher Vollständigkeit, gleichfalls immer updatet) ist auch an vielen anderen Stellen im Internet zu finden.

Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!

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UND DAS GANZE WIRD AUCH UMGEHEND WIEDER VON MIR IN DIESEM GENAUEN WORTLAUT AN SO EINIGEN STELLEN INS NETZ GESTELLT WERDEN.
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi 26. Apr 2017, 03:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 26. Apr 2017, 02:04

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Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Die von Beamtinnen und Beamten derAnlauf- und Beratungsstellender »Stiftung Anerkennung und Hilfe beim Amt oder während eines Heimbesuchs (bei Ihnen zuhause oder in einer Behinderteneinrichtung oder Psychiatrie) während desBeratungsgesprächshervorgeholteVerzichtserklärung“/„Einwilligungserklärung“ – erstmalig dann plötzlich produziert wird mit keinem Wort von den Errichtern der »Stiftung« in ihrer diesbezüglichen Satzung oder irgendwo auf ihren diesbezüglichen Webseiten / Internetplattformen / in Flugblättern / in Infobroschüren oder in sonstigem diesbezüglichen Material zur Aufklärung bereitgestellt erwähnt !!

Siehe Satzung @
http://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_LAS/satzung-sah.pdf (insgesamt 8 Seiten)

Siehe EVANGELISCHE KIRCHE: »Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe« @
http://www.lag-avmb-bw.de/Themenfelder/Finanzen/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe---Praesentation---BeB-2017-.pdf (insgesamt 68 Seiten)

Siehe KATHOLISCHE KIRCHE @
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2016/2016-222a-Pressestatement-EB-He%C3%9Fe-Errichtung-der-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe.pdf (insgesamt 2 Seiten)

Siehe die umfangreiche BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES »
Stiftungswebseite« @ http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/stiftung-anerkennung-und-hilfe-nimmt-arbeit-auf.html

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen offiziellen Bundesländer-Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen offiziellen Anlauf- und Beratungstelle Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen Wohlfahrtsverband-Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen kirchlichen Webseiten, seien sie evanglisch oder katholisch.


Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!

Unbedingt alle diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread nicht nur einfach mal schnell überfliegen, sondern genau und eingehend studieren: http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Do 27. Apr 2017, 06:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 26. Apr 2017, 08:49

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Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Ganz bestimmt gibt es auch wieder ein Büchlein oder eine Broschüre und das Ganze auch in einer digitalen Version ! mit genauen Anweisungen zu Verfahrensweisen gegenüber den Antragstragstellerinnen und Antragstellern – möglicherweise betitelt »Stiftungs-Verfahrensregelungen-Handbuch« oder »Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen in Bezug auf die Stiftung Anerkennung und Hilfe«

Vielleicht läßt sich ja jemand, die/der Zugang zu
diesen Anweisungen zu Verfahrensweisenhat, davon überzeugen uns allen Zugang zu diesen zu verschaffen.


Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!

Unbedingt alle diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread nicht nur einfach mal schnell überfliegen, sondern genau und eingehend studieren: http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177

Und ALL DIES natürlich auch so weit wie möglich an alle anderen weitersagen und weitergeben !!
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Beitragvon Martin MITCHELL » Fr 28. Apr 2017, 06:05

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Ganz spezifisch – noch einmal – mit Bezug auf meinen vorhergehenden Beitrag zu diesem Thema vom Dienstag, 25. April 2017, um 14:33 Uhr, hier in diesem Thread ^^^ :

Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Boardnutzerin »xyz« sagte am Dienstag, 25. April 2017, um 08:54 Uhr, im HEIMKINDER-FORUM.DE, im Thread »STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE - Infos für all diejenigen Betroffenen, die damals als Kinder oder Jugendliche in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien untergebracht waren.« @ [url]http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18984-STIFTUNG-ANERKENNUNG-UND-HILFE-Infos-für-all-diejenigen-Betroffenen-die-damals-a/?postID=548424#post548424[/url] und sie hat absolut Recht damit (Bitte diesen Link - d.h. all das was unterstrichen ist - manuell in ein neues Browserfenster eingeben.):

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Die Anlauf- und Beratungsstellen haben das Antragsformular und den Fragebogen nicht entwickelt; umsetzen müssen sie ihn. Wobei die Mitarbeiter sicherlich nicht gefragt werden, ob ihnen der Inhalt des Formulars paßt oder nicht (leider ist das so).

Änderungen werden (so war's auch beim
Fonds Heimerziehung) im LENKUNGSAUSSCHUSS beschlossen.

Dahin gehört der berechtigte Protest gegen die Verzichtserklärung und gegen den Fragebogen, in dem die Betroffenen angeben sollen (kein MUSS), welchen Misshandlungen sie ausgesetzt waren.

Und wenn der Protest laut genug ist, passiert auch was. Das hat uns der Fonds 1 gezeigt.

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