Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

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Martin MITCHELL
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 31. Jan 2018, 04:59

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Keine dieser fortwährenden Vortäuschungen und Vorwürfe – OFF-TOPIC ZWISCHENRUFE / STÖRFEUER – von Boardnutzer »SpukhafteFernwirkung«, gegen wen auch immer, entsprechen auch nur im geringsten der Wahrheit oder der Realität!!

Soll er doch mal mit seinem Klarnamen/Realen Identität in einem speziell von ihm für das von ihm öffentlich angesprochene Thema eingerichteten Thread sagen/schreiben

1.) wessen angebliche „Spendengelder“ er meint (Wer war der angebliche „Spender“? / Wer waren die angeblichen „Spender“?);

2.) wer diese angeblichen „Spendengelder“ angeblich „veruntreut“ haben soll;

3.) wann und wo diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ stattgefunden haben soll; und

4.) ob er diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ zur Anzeige gebracht hat.

Ich selbst habe noch nie „Spendengelder“ angenommen oder in Empfang genommen und habe auch noch nie für solche geworben. Ich arbeite in Bezug auf
DIE HEIMKINDER-SACHE völlig ehrenamtlich und ausschließlich selbst-finanzierend an vielen verschiedenen Stellen im Internet, und dies seit dem Jahre 2003!!

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mi 31. Jan 2018, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Martin MITCHELL
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 31. Jan 2018, 05:09

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Klagen Klagen Klagen!!!
Bis die Schwarte kracht.
Was denn sonst?


Illegale Medizintests sind ein unverjährbares Verbrechen gegen die Menschlichkeit – genau wie Folter, illegale Zwangsarbeit/Sklaverei, Kindesentführung und Mord.

Neue sehr wichtige Hintergrundinfos vom NDR

QUELLE: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Medizintests-Heimkinder-leiden-noch-heute,medikamentenversuche150.html

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Stand: 15.01.2018 15:40 Uhr – Lesezeit: ca. 5 Min.

Medizintests: Heimkinder leiden noch heute

von Holger Bock und Marie-Caroline Chlebosch

Pillen und Säfte für Kinder, nur damit Ärzte Therapien und Nebenwirkungen erforschen können – Bereits vor gut einem Jahr trifft dieser Vorwurf die Kinder-Jugendpsychiatrie in Wunstorf in der Region Hannover. Nach den Recherchen der Pharmakologien Sylvia Wagner aus Krefeld sollen die Ärzte in Wunstorf bis Mitte der 1970er-Jahre mindestens 286 Kinder Versuchen mit Schlafmitteln und Psychopharmaka unterzogen haben. Das geht aus einer Dissertation hervor, deren Ergebnisse Wagner Ende 2016 veröffentlichte. Nun weitet sich der Vorwurf noch aus: Reporter von NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen haben herausgefunden, dass in Wunstorf wohl nicht nur Arzneimittel, sondern auch fragwürdige Untersuchungsmethoden an Kindern getestet wurden.


Tests ohne Einwilligung

Der Medizinhistoriker Heiko Stoff von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) geht davon aus, dass es sich um Medizinversuche gehandelt haben muss. Die Versuche und Untersuchungen sind nach den NDR Recherchen offenbar auch ohne die dafür nötige Zustimmung der jeweiligen Erziehungsberechtigten erfolgt. Auch eine Aufklärung über Risiken der Versuche und Behandlungen fand offenbar nicht statt. Es seien keine Belege dafür gefunden worden, dass die Kinder oder ihre Eltern den Versuchen zugestimmt hätten oder über die Risiken aufgeklärt worden seien, sagt Wissenschaftlerin Wagner.

Sinn von Rückenpunktion bei Kindern nicht erkennbar

Konkret geht es um die sogenannte Pneumoenzephalografie, eine Lumbalpunktion im Lendenwirbelbereich, bei der Hirnwasser entzogen und Luft eingeführt wird. Anschließend wird der Kopf des Patienten geröntgt. Für die Betroffenen ist die Punktion mit tagelangen Kopfschmerzen und Erbrechen verbunden, wie Betroffene NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichtet haben. Ursprünglich wollten Mediziner mit dieser Methode Behinderungen und Nervenkrankheiten auf Röntgenaufnahmen sichtbar machen. Mitte der 1970er-Jahre gehörte die Methode allerdings schon nicht mehr zur Standarduntersuchung in der Psychiatrie, sagt beispielsweise Gergely Klinda in ihrer Dissertation zur Geschichte der Pneumoenzephalografie - auch, weil die Untersuchung extrem schmerzhaft und immer auch mit einem Infektionsrisiko verbunden gewesen sei, wurde sie demnach Anfang der 1970er-Jahre durch die Computertomografie abgelöst.

Verdacht der klinischen Forschungen ohne Zustimmung

Warum die Mediziner in Wunstorf trotzdem an dieser Methode festgehalten haben, ist unklar. Klar ist nur, dass einigen später in der Klinik tätigen Ärzten, die nicht genannt werden wollen, die ungewöhnliche Häufung der Pneumoenzephalografien aufgefallen ist. Vor allem, weil in den Krankenakten keine Gründe für die Untersuchungen vermerkt gewesen sei, sagen sie. Diese anscheinend grundlosen Untersuchungen legen den Verdacht nahe, dass es sich dabei um klinische Forschungen gehandelt haben könnte, vermutet Medizinhistoriker Stoff. Welches Erkenntnisinteresse die Ärzte damals noch an den Röntgenbildern gehabt haben könnten, ist unklar.

Sozialministerium vergibt Forschungsauftrag

Träger der Wunstorfer Klinik war in den 1970er-Jahren das Land Niedersachsen. Auch deshalb hat das Sozialministerium nach NDR Informationen Mitte vergangenen Jahres einen Forschungsauftrag an das Institut für Medizingeschichte der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart vergeben. Das Ziel: die wissenschaftliche Aufarbeitung der Arzneimittelversuche in Niedersachsen. Den Informationen zufolge hat der Auftrag ein Volumen von rund 150.000 Euro. Mitte des Jahres sollen die Wissenschaftler erste Ergebnisse vorstellen, voraussichtlich Ende des Jahres soll dann der Abschlussbericht vorliegen, heißt es aus dem Sozialministerium auf NDR Anfrage.

"Konnte über Wochen Bett nicht verlassen"

Nach der wissenschaftlichen Aufarbeitung wird das Sozialministerium dann entscheiden, wie man mit den noch lebenden Betroffenen umgehen will. Strafrechtlich sind die möglichen Taten allerdings längst verjährt. Die Betroffenen von damals wollen nun zumindest Klarheit über das, was damals geschah. Jahrzehntelang wurden ihre Geschichten über die Medikamente und die Untersuchungen nicht geglaubt. Die damals 16-jährige Marion Greenaway musste sich der "Enze", wie die Kinder die Pneumoenzaphalografie nannten, gleich mehrfach unterziehen. "Warum, wurde mir nie gesagt, ich war vorher nie wirklich ernsthaft krank", erzählt sie. Aber nach der "Enze" habe sie vor Schmerzen wochenlang das Bett nicht verlassen können. Die Untersuchungsmethode findet auch Erwähnung in einem historischen Band über das Landeskrankenhaus Wunstorf: Für eingewiesene Jugendliche sei anfangs ein mehrwöchiger Aufenthalt vorgesehen gewesen, heißt es dort. "Während der Beobachtungszeit fand eine gezielte Untersuchung der jungen Patienten statt, um herauszufinden, welche Ursachen die psychischen Störungen hatten. Dazu mussten einige Jugendliche zur sogenannten Enze, der Entnahme von Hirnflüssigkeit, mit einem speziellen Gefährt in den Bereich des Landeskrankenhauses gebracht werden." Das Landeskrankenhaus ist selbst Herausgeber des Buches. Heute kann sich Marion Greenaway in ihrer Wohnung nur noch mit dem Rollator bewegen, macht nur die nötigsten Besorgungen und hat ständig Schmerzen.

"Wir sollten bei der Untersuchung sitzen und mussten von drei Leuten gestützt werden, um nicht umzufallen", erinnert sich auch Dagmar Kräker-Cooper. Sie war 1973 vom hannoverschen Kinderheim Birkenhof aus in die Kinder- und Jugendpsychiatrie nach Wunstorf geschickt worden.


MHH-Historiker: Kinder nur als Objekte wahrgenommen

Sowohl die Versuche mit den Arzneimitteln als auch die Tests mit der fragwürdigen Untersuchungsmethode habe eines gemein, sagt Medizinhistoriker Stoff: "Die Kinder sind nicht mehr als Menschen mit einer eigenständigen Geschichte wahrgenommen worden, sondern nur noch als Objekte, an denen etwas bewiesen werden kann". Für die Ärzte konnten die Versuche zudem sehr produktiv sein - und zwar für die eigene Reputation und Karriere, so der Historiker.

Für Ärzte und Arzneimittelhersteller galten und gelten unterschiedliche Rechtssysteme: Im Jahr 1976 verabschiedeten Bundestag und Bundesrat nach dem Contergan-Skandal strengere Regeln und ein Zulassungsverfahren für neue Medikamente. Das Gesetz trat 1978 in Kraft. Für die Ärzte aber gab es schon weit vorher andere Regeln, beschreibt der Historiker die damalige Rechtslage. Und die regelte die Gabe von Medikamenten genauso wie ärztliche Untersuchungen.
"Ärztliche Eingriffe ohne Zustimmung und Aufklärung der Patienten erfüllten auch damals schon den Tatbestand der Körperverletzung", so Stoff. Andere Historiker wie Prof. Volker Roelcke von der Universität Gießen sehen das genauso.

Die Praxis der Ärzte sei auch deshalb so verwerflich gewesen, sagt Stoff, weil sich Mediziner an Kindern in Heimen und Psychiatrien vergriffen hätten, die aufgrund ihres Alters und ihrer Unterbringung die Tragweite der Arzneimittelversuche und Untersuchungen gar nicht einzuschätzen gewusst hätten. Wegen der Gehorsamsstrukturen in den Heimen seien die Kinder dort nicht in der Position gewesen, frei urteilen oder sich gar widersetzen zu können.


Netzwerk zwischen Ärzten und Pharmaunternehmen?

Und die Täter waren sich offenbar sicher: Zu einer Anklage wegen einer Körperverletzung wird es nicht kommen. Stoff spricht sogar von einem Netzwerk zwischen Ärzten und Pharmaunternehmen. Die Mediziner fühlten sich offenbar so sicher, dass sie zumindest in Fachzeitschriften die Ergebnisse ihrer Menschenversuche ohne Scham veröffentlicht haben. Innerhalb der Ärzteschaft haben die Menschenversuche nur vereinzelt zu Kritik geführt. So veröffentlichte das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" 1966 eine Studie, in der der junge Asmus Finzen feststellte, dass ein Großteil der Chirurgen die Patienten über die Risiken der Eingriffe nicht aufgeklärt hatte. Finzen brachte später als ärztlicher Direktor auch in Wunstorf die Reformen in der bundesdeutschen Psychiatrie auf den Weg - weg von der Anstalt, hin zur Klinik ohne Mauern.

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WEITERE INFORMATIONEN

Arzneimittel: Heimkinder als Versuchskaninchen

14.01.2018 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen
In der Wunstorfer Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde in den 60er- und 70er-Jahren an mindestens 286 Heimkindern mit Medikamenten geforscht - offenbar ohne Einwilligung der Eltern.
Video (07:09 min) @
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Arzneimittel-Heimkinder-als-Versuchskaninchen,hallonds42202.html

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WEITERE INFORMATIONEN

Kontakt zur NDR Recherchegruppe Niedersachsen

Wenn Sie Hinweise zu einer brisanten Geschichte haben, dann können Sie sich bei der Recherche-Redaktion des NDR Niedersachsen melden. Hier erfahren Sie, wie das geht.
MEHR @
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Kontakt-zur-NDR-Recherchegruppe-Niedersachsen,recherche132.html

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Mutwillige Körperverletzung mit tage- und wochenlangen Schmerzen sind Folter – da soll mal irgendein Jurist das Gegenteil behaupten.

Was gibt es da noch zu überlegen?
Wenn man noch nen Präzedenzfall sucht, einfach in die Akten der NS-Kriegsverbrecherprozesse reinschauen. Da gibt es mit Sicherheit "Ärzte", die gehängt wurden, weil sie am Menschen experimentiert haben.

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 31. Jan 2018, 05:10

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Illegale Medizintests sind ein unverjährbares Verbrechen gegen die Menschlichkeit – genau wie Folter, illegale Zwangsarbeit/Sklaverei, Kindesentführung und Mord.

Neue sehr wichtige Hintergrundinfos vom NDR

QUELLE: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Medizintests-an-Kindern-Hat-Ministerium-versagt,medikamentenversuche154.html

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Stand: 15.01.2018 18:00 Uhr – Lesezeit: ca. 5 Min.

Medizintests an Kindern: Hat Ministerium versagt?

von Holger Bock und Marie-Caroline Chlebosch

Die NDR Recherchen zu den umstrittenen medizinischen Tests an Kindern in den 1970er-Jahren in Niedersachsen haben auch eine mögliche Verwicklung des Sozialministeriums ergeben. So ist einer der beteiligten Ärzte nach seiner Zeit in der Jugendpsychiatrie in die Behörde gewechselt, die für die Aufsicht über die Psychiatrien zuständig war. Wie berichtet, sind nach NDR Informationen an mindestens 286 Kindern unter anderem in der Einrichtung in Wunstorf (Region Hannover) nicht nur Arzneimittel getestet worden, Ärzte sollen sogar jahrelang Wirksamkeit und Folgen einer bestimmten Untersuchungsmethode ausprobiert haben - ohne Erlaubnis und Aufklärung der Eltern. Medizinhistoriker wie Heiko Stoff von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bezeichnen das als Verstoß gegen damaliges Recht und gegen ärztliche Standesregeln.

Verwicklungen ins niedersächsische Sozialministerium

Jener Arzt [der inzwischen verstorbene Psychiater Hans Heinze junior; Vater: Hans Heinzes senior, Kinder- und Erwachseneneuthanasie, nach dem Krieg Leiter der Jugendpsychiatrie in Wunstorf], der in Niedersachsen für die meisten bisher bekannten Arzneimittelversuche in dieser Sache verantwortlich ist, war demnach nach seiner aktiven Zeit in der Medizin 15 Jahre lang Psychiatriereferent im Sozialministerium in Hannover. Der Mediziner war damit quasi der Vorgesetzte für die damaligen Landeskrankenhäuser, in deren Kinder- und Jugendpsychiatrien die Tests durchgeführt worden sind. Innerhalb des Kliniksystems wurde der Arzt den Recherchen zufolge zunächst Oberarzt in der Einrichtung in Wunstorf und wechselte dann nach acht Jahren 1969 in Landessozialamt. Damit war seine Verwaltungs- und Aufsichtskarriere aber noch nicht beendet. Denn nach NDR Informationen stieg der Mann weiter aufdirekt ins niedersächsische Sozialministerium, wo er 15 Jahre langbis 1989als Obermedizinalrat für die Aufsicht über die Landeskrankenhäuser zuständig war. Damit hatte er direkten Zugriff auch auf das Landeskrankenhaus Wunstorf. Diese zeitlichen Daten bestätigt das Sozialministerium auf NDR Anfrage.

Ministerial-Arzt veröffentlicht selbst fragwürdige Studie

Wie berichtet, gibt es Ende 2016 die ersten Hinweise auf Arzneimittelversuche in Wunstorf. Die Krefelder Pharmakologin Sylvia Wagner hat entsprechende Hinweise veröffentlicht. Erst aus diesen Forschungen ergibt sich, dass der Wunstorfer Arzt maßgeblich an den Versuchen beteiligt war. Hat er im Ministerium die Arzneimittelversuche in Wunstorf gedeckt oder sogar vorangetrieben? Und wer wusste im Ministerium noch von diesen Versuchen? Zudem ist offen, warum der Ministerial-Mediziner noch 1978 eine Studie veröffentlichen konnte, in der er die Langzeitwirkung von Psychopharmaka bei Kindern eines Heimes in Rehburg-Loccum beschreibt? Damals war der Mediziner bereits seit vier Jahren als Medizinalrat im Ministerium tätig.

"Jahrzehntelanges Versagen"

Der eigentliche Skandal ist aber nicht das Versagen einzelner Ärzte, sagt der Geschichtswissenschaftler Heiko Stoff von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Der Skandal sei, dass den Hinweisen der Betroffenen auch Jahre später niemand mehr nachgegangen sei. Nachfolgende Ärzte und Klinikleitungen nicht, die Heimaufsicht nicht, aber auch nicht die Staatsanwaltschaften. So kann heute nicht mehr geklärt werden, was aus einem Ermittlungsverfahren gegen eine Wunstorfer Chefärztin geworden ist, Aktenzeichen: 12 JS 577/78 Die Unterlagen seien längst vernichtet worden, sagt die heutige Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker. Fest steht nur: Die Ermittlungen haben nicht dazu geführt, dass die Chefärztin von ihrem Posten entfernt wurde.

Sozialministerium hinterfragt eigene Rolle

In den 1970er-Jahren gehörte das damalige Landeskrankenhaus zum Land Niedersachsen. Das Sozialministerium hat nach NDR Informationen bereits im Sommer vergangenen Jahres ein Institut beauftragt, auch die eigene Rolle der Arzneimittelversuche in Wunstorf aufzuarbeiten. Solange die Ergebnisse dieser Aufarbeitung nicht vorliegen, wolle man die Hinweise auch nicht bewerten, sagt die Abteilungsleiterin Gesundheit Claudia Schröder. In der Beschreibung des Projektes heißt es auf der Homepage des Instituts für die Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart: "Dass solche Arzneimittelstudien und Impfversuche auch in Niedersachsen durchgeführt wurden, steht außer Frage. Unbekannt sind aber der Umfang, die Planung (Initiatoren), die konkrete Durchführung und die Folgen dieser Versuche."

Zeitzeugen und Betroffene zunächst außen vor

Die Stuttgarter Wissenschaftlerinnen sollen demnach auch die Frage klären, "inwieweit das Ministerium Kenntnis von den Versuchen hatte bzw. darin involviert war." Mitte des Jahres sollen erste Ergebnisse vorliegen, Ende des Jahres dann der Abschlussbericht, so der Plan, den das Sozialministerium in Hannover auf Anfrage bestätigt. Nach NDR Informationen wollen die beiden Wissenschaftlerinnen allerdings keine Betroffenen befragen oder noch lebende Zeitzeugen hören. Derzeit sei eine Archivrecherche bei den Pharmaunternehmen geplant, zudem sollen Bewohner- und Krankenakten ausgewertet werden, bestätigt Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach im Gespräch mit dem NDR. Nicht ausgeschlossen, dass das Ministerium später dann weitere Untersuchungen in Auftrag gibt, in denen dann auch Betroffene befragt werden. Auch das Sozialministerium sieht die Zeitzeugenbefragungen erst als zweiten Schritt.

Betroffene: "Mein Leben ist verpfuscht"

Juristisch sind alle möglichen Straftatbestände wohl verjährt. Darum gehen den Betroffenen diese ersten Schritte nicht weit genug. "Mein Leben ist verpfuscht, viele von uns sind drogenkrank oder haben sich umgebracht", sagt Marion Greenaway wütend. Sie kam als 16-Jährige nach Wunstorf, musste sich den schmerzvollen Untersuchungen und wahrscheinlich auch den Arzneimitteltests unterziehen. Die heutigen Chefs in den Kliniken und Behörden müssten ihre Schicksale endlich als Unrecht anerkennen. Ähnlich wie ehemalige Heimkinder sollten auch die Opfer der Arzneimittelversuche eine Entschädigung erhalten, fordern Betroffene. Schließlich habe der Staat die Inobhutnahme angeordnet, zudem seien viele der umstrittenen Arzneimittelversuche in Psychiatrien und Heimen der Länder und christlichen Kirchen geschehen.

Historiker: Pharmakonzerne sollten Archive öffnen

Diesen Forderungen schließt sich auch der MHH-Historiker Stoff an. Doch auch die Pharmakonzerne, die von den Tests und Versuchen profitiert haben sollen, sollten zumindest ihre Archive öffnen. Nur so könne beurteilt werden, ob Ärzte oder Konzerne die Triebfeder der illegalen Arzneimitteltests bis in die 1970er-Jahre hinein waren.

WEITERE INFORMATIONEN

Kontakt zur NDR Recherchegruppe Niedersachsen

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » Mi 31. Jan 2018, 08:41

SpukhafteFernwirkung hat geschrieben:(30 Jan 2018, 20:57)

mich stört eher, dass martin diskussionsforen als propagandaplattform missbraucht, denn an diskussionen hat er kein interesse. das sollte doch auffallen.
dass er das ganze kommerziell als geschäft betreibt und ihm auch was einfällt, wenn nicht genug hängen bleibt, wäre erst der nächste punkt...- :p


Ok, ist mir auch aufgefallen. Ich kümmere mich jetzt darum.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Adam Smith » Mi 31. Jan 2018, 08:54

Hier arbeitet einer im Internet für die Heimkinder. Das ist ja ein Ding.
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Martin MITCHELL
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 31. Jan 2018, 12:27

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Martin MITCHELL hat geschrieben:(31 Jan 2018, 04:59)

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Keine dieser fortwährenden Vortäuschungen und Vorwürfe – OFF-TOPIC ZWISCHENRUFE / STÖRFEUER – von Boardnutzer »SpukhafteFernwirkung«, gegen wen auch immer, entsprechen auch nur im geringsten der Wahrheit oder der Realität!!

Soll er doch mal mit seinem Klarnamen/Realen Identität in einem speziell von ihm für das von ihm öffentlich angesprochene Thema eingerichteten Thread sagen/schreiben

1.) wessen angebliche „Spendengelder“ er meint (Wer war der angebliche „Spender“? / Wer waren die angeblichen „Spender“?);

2.) wer diese angeblichen „Spendengelder“ angeblich „veruntreut“ haben soll;

3.) wann und wo diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ stattgefunden haben soll; und

4.) ob er diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ zur Anzeige gebracht hat.

Ich selbst habe noch nie „Spendengelder“ angenommen oder in Empfang genommen und habe auch noch nie für solche geworben. Ich arbeite in Bezug auf
DIE HEIMKINDER-SACHE völlig ehrenamtlich und ausschließlich selbst-finanzierend an vielen verschiedenen Stellen im Internet, und dies seit dem Jahre 2003!!

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Und was steht oben auf jeder Seite meiner eigenen seit dem 17. Juni 2003 bestehenden Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG??

»Der Betreiber dieser nichtkommerziellen Webseite ist der hoch-engagierte Martin Mitchell in Australien (ein ehemaliges "Heimkind" in kirchlichen Heimen im damaligen West-Deutschland)«

Ja, genau – und alles ohne jegliche gewinnbringende Werbung!!

Wie also kommt dieser Komiker, Boardnutzer »
SpukhafteFernwirkung«, dazu zu behaupten, daß Martin Mitchell "das Ganze kommerziell als Geschäft betreibt"??

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » Mi 31. Jan 2018, 13:10

Martin MITCHELL hat geschrieben:(31 Jan 2018, 04:59)

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Keine dieser fortwährenden Vortäuschungen und Vorwürfe – OFF-TOPIC ZWISCHENRUFE / STÖRFEUER – von Boardnutzer »SpukhafteFernwirkung«, gegen wen auch immer, entsprechen auch nur im geringsten der Wahrheit oder der Realität!!

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1.) wessen angebliche „Spendengelder“ er meint (Wer war der angebliche „Spender“? / Wer waren die angeblichen „Spender“?);

2.) wer diese angeblichen „Spendengelder“ angeblich „veruntreut“ haben soll;

3.) wann und wo diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ stattgefunden haben soll; und

4.) ob er diese angebliche „Spendengelder“-„Veruntreuung“ zur Anzeige gebracht hat.

Ich selbst habe noch nie „Spendengelder“ angenommen oder in Empfang genommen und habe auch noch nie für solche geworben. Ich arbeite in Bezug auf
DIE HEIMKINDER-SACHE völlig ehrenamtlich und ausschließlich selbst-finanzierend an vielen verschiedenen Stellen im Internet, und dies seit dem Jahre 2003!!

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Bitte die wiederholten Stellungnahmen zu unbewiesenen Vorhaltungen eines Teilnehmers ab jetzt zu unterlassen. Desgleichen bitte ich darum, unbeweisbare Vorhaltungen zu unterlassen. Ich werde künftig beides als Spam in die Ablage verschieben.

Weiterhin bitte ich, künftig auf farbige Schrift zu verzichten. Farbliche Hervorhebungen sind nur von Moderatoren (grüne Schrift) und dem Vorstand (grüne Schrift und rote Schrift) zu verwenden. Durchgehend gleichbleibend blaue Schrift kann hier als "Gewohnheitsrecht" weiter eingesetzt werden.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mi 31. Jan 2018, 22:59

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Für das anfängliche Verbreiten und seither über die Jahre hinweg weitestgehende Weiterverbreiten im Internet der historischen Bilder (Images) indexiert und enthalten in der GOOGLE-DATENBANK @ https://www.google.de/search?biw=1344&bih=753&tbm=isch&sa=1&ei=kzNyWtjgGIH58QW6oryYCA&q=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&oq=%22Heimkinder%22%2B%22Zwangsarbeit%22&gs_l=psy-ab.3...58553.61638.0.65597.12.11.0.0.0.0.375.1493.2-3j2.5.0....0...1c.1.64.psy-ab..8.0.0....0.Wt_kVHmUTYI, und auch in anderen ähnlichen INTERNET-DATENBANKEN enthalten, ist dem Australier Martin Mitchell zu danken.
Für diese in Bildern bewiesenen deutschen Nachkriegsverbrechen – einschließlich der Medikamentenversuche, die man an vielen Heimkindern, sowie Behinderten und Psychiatrisierten vorgenommen hat – begangen über Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg an den Schwächsten der deutschen Bevölkerung, ist keiner der Betroffenen bisher angemessen entschädigt worden!!

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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Fr 2. Feb 2018, 09:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » Do 1. Feb 2018, 08:31

Bitte auch auf farbliche Hervorhebung in der Fußzeile verzichten. Ich versuche hier, einen sinnvollen Vorstandsbeschluß wirksam werden zu lassen!
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Martin MITCHELL » Sa 10. Feb 2018, 05:42

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MK - Mediengruppe Kreiszeitung - Kreiszeitung.de

QUELLE: https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/medizinversuchen-betroffene-heimkinder-melden-sich-9596327.html

Jetzt in Bezug auf Niedersachsen!

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Tests in den 1970er-Jahren

Von Medizinversuchen betroffene Heimkinder melden sich«

08.02.2018

Hannover - An hunderten Heimkindern sollen in der Psychiatrie in Wunstorf in den siebziger Jahren Medizinversuche vorgenommen worden sein. Das Land lässt die damalige Praxis jetzt aufarbeiten. Nun melden sich erste Betroffene. Gibt es eine Entschädigung?

Nach der angekündigten Aufarbeitung womöglich illegaler Medizintests an Heimkindern in den Nachkriegsjahrzehnten melden sich erste Betroffene beim niedersächsischen Sozialministerium. „Wenn Menschen anfragen, dann werden deren Daten aufgenommen, so dass später die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme besteht", sagte Ministeriumssprecher Uwe Hildebrandt der dpa in Hannover. Offen sei aber noch, inwiefern diese Menschen in die spätere Aufklärung der Versuche, die der Pharmaindustrie gedient haben sollen, einbezogen werden. Die Aufarbeitung der Medizinversuche ist am Donnerstag Thema im Sozialausschuss des Landtags.

Ans Licht gekommen waren die umfangreichen Medizinversuche an Heimkindern in Westdeutschland durch die 2016 veröffentlichte Dissertation der Krefelder Pharmakologin Sylvia Wagner. Mindestens 286 Kinder waren der Pharmakologin zufolge in der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Wunstorf von Versuchen mit Schlafmitteln und Psychopharmaka betroffen. Neben Niedersachsen hatten auch Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bereits eine Aufarbeitung der Vorgänge beschlossen.

Entschädigung offen

Noch völlig offen ist nach Angaben des Sozialministeriums, ob es für Betroffene eine Entschädigung geben wird. Zunächst solle untersucht werden, was sich wo in welchem Umfang zugetragen hat, sagte Hildebrandt. Bund, Länder und Kirchen hatten 2017 die Stiftung „Anerkennung und Hilfe" ins Leben gerufen, die Entschädigungen für Menschen vorsieht, denen als Kinder und Jugendliche zwischen 1949 und 1975 Leid und Unrecht in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Psychiatrie widerfahren ist. Sie können bis zu 9000 Euro Entschädigung und bis zu 5000 Euro Rentenersatzleistungen erhalten. Auf diese Entschädigungsmöglichkeit hatte Schleswig-Holstein anlässlich der Aufarbeitung von Medizintests in der Jugendpsychiatrie verwiesen.

Ergebnisse der niedersächsischen Untersuchung sollen im Sommer vorliegen. Untersucht werden soll insbesondere, ob und wie durch solche Versuche gegen ethische und rechtliche Vorgaben verstoßen wurde und in welchem Umfang die betroffenen Kinder darunter gelitten haben und Schäden davon trugen. „Medikamentenversuche an Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Heimerziehung in Niedersachsen zwischen 1945 und 1976" lautet der Forschungsauftrag.

Zusammenarbeit von Medizinern und Pharmaindustrie im Fokus

Für das beauftragte Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung steht außer Frage, dass strittige Arzneimittelstudien und Impfversuche damals auch in Niedersachsen durchgeführt wurden. Im Fokus der Untersuchung stehe die Zusammenarbeit der Mediziner mit der Pharmaindustrie, insbesondere bei Medikamentenversuchen an Kindern und Jugendlichen in Heimen und der Psychiatrie, heißt es in der Studienbeschreibung des Instituts. Geklärt werden soll ferner die Frage, ob auch Jugendliche unter den Patienten der Göttinger Psychochirurgie waren, bei denen in den siebziger Jahren ein Eingriff vorgenommen wurde. – dpa

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Und siehe auch: »Medizintests: Land will Heimkinder entschädigen« (08.02.2018, 15:49) @ https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Medizintests-Land-will-Heimkinder-entschaedigen,medikamentenversuche156.html


Eine diesbezügliche Stellungnahme (der ich mich total anschließe) kürzlich (Do. 08.02.2018) zur Verfügung gestellt im HEIMKINDERFORUM.DE von meinem Freund und Mitkämpfer und teilweise ebenso Betroffenen, dem dortigen Boardnutzer »Widerstand«

( @
http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18400-Medikamententests-an-Heimkindern-in-WESTDEUTSCHLAND/?postID=570320#post570320 ) :


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Es soll wieder aufgearbeitet werden

»Tests in den 1970er-Jahren« - »Von Medizinversuchen betroffene Heimkinder melden sich« (08.02.2018) @
https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/medizinversuchen-betroffene-heimkinder-melden-sich-9596327.html

»Medizintests: Land will Heimkinder entschädigen« (08.02.2018, 15:49) @ https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Medizintests-Land-will-Heimkinder-entschaedigen,medikamentenversuche156.html

Wenn ich das lese, frag ich mich immer, ob es sich unterm Strich für die Täter und deren Nachkommen gelohnt hat, diese und andere Verbrechen zu begehen.
* Was ist mit den Tantiemen aus Aufsätzen/Büchern dieser Verbrecherforschung?
* Gilt das Urheberrecht auch dafür 70 Jahren nach dem Tod des Verbrecherautors und spült Geld in die Kassen der Nachfahren von Verbrechern?

Wahrscheinlich JA, passt zu einem Fall, von dem ich erst vor ganz kurzer Zeit etwas gehört hatte und der bei mir bis auf weiteres den Status "vorerst Gerücht" hat.
Die Amis sollen - angeblich - nach der Kapitulation der Japaner einem Verbrecherarzt Immunität im Austausch für seine "Forschungsergebnisse" aus Menschenversuchen zugebilligt haben.
Viel ist leider nicht darüber zu finden, genau wie über das restliche "Kriegsverbrechertribunal für Fernost" (IMTFE).

mfg
Widerstand

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

Beitragvon Martin MITCHELL » So 18. Feb 2018, 01:07

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Frankfurter Allgemeine Zeitung, SAMSTAG, 11. FEBRUAR 2018

QUELLE: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/untersuchungen-an-heimkindern-psychiatrisierte-kindheit-15441343.html :

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UNTERSUCHUNGEN AN HEIMKINDERN

Psychiatrisierte Kindheit

VON MICHAELA KOLLER

AKTUALISIERT AM 11.02.2018-18:37

Ein Dokumentarfilm der Wiesbadener Filmemacherin Sonja Toepfer beschäftigt sich mit gefährlichen Untersuchungen an Heimkindern. Was Thomas Hasper als Junge erlebt hat, lässt einen schaudern.

Thomas Hasper, 63 Jahre alt, blickt auf 24 Jahre Leben in Heimen zurück: als „Krüppel“ abgestempelt, verwahrt, mit Medikamenten ruhiggestellt, zu fragwürdigen Untersuchungen herangezogen. Das alles kann er belegen. Zwischen zwei roten Buchdeckeln liegt vor ihm ein Stapel von Nachdrucken medizinischer und pädagogischer Berichte. Hasper sagt: „Der kleine zornige Junge damals aus Hephata, der hat sich dieses Buch erkämpft.“

Die anrührende Szene stammt aus dem neuen Dokumentarfilm „Kopf, Herz, Tisch – Die psychiatrisierte Kindheit“ der Wiesbadener Filmemacherin Sonja Toepfer. Darin berichtet Hasper, ein Mann mit großen blauen Augen hinter starken Brillengläsern, über seine Zeit in der Obhut der Hephata Diakonie. Die Einrichtung des evangelischen Wohlfahrtsverbands betreibt unter anderem Heime und Kliniken und ist vor allem in der Behinderten-, Jugend- und Altenhilfe in Hessen, Thüringen und Nordbayern aktiv. Weil Hasper seinen Fall akribisch dokumentierte, hat Toepfer ihn für ihr Projekt ausgewählt.


Ergebnisse hartnäckiger Forschung

Buch und Film sind Ergebnisse hartnäckiger Forschung und gründlicher Überlegung. Während einer Tagung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vom 26. bis 28. April wird der Film in Frankfurt vorgestellt; finanziert wurde er aus Projektgeld der Kirche. Die Aufgabenstellung an die Filmemacherin lautete, die „Rolle der Medizin in der Fürsorgeerziehung von 1950 bis 1975“ zu untersuchen. Das Thema Medikamentenmissbrauch sowie medizinische und pharmazeutische Tests an Heimkindern sind für die Tagung als Schwerpunkte geplant.

Erst durch einen Aufsatz der Pharmahistorikerin Sylvia Wagner im Jahr 2016 kam heraus, dass Heimkinder, die sich nicht dagegen wehren konnten, mancherorts für Medikamentenversuche herangezogen wurden. Der Film von Sonja Toepfer zeigt nun auf, dass schmerzhafte und gefährliche medizinische Untersuchungen zu rein wissenschaftlichen Zwecken und losgelöst von therapeutischen Absichten stattgefunden haben. Die Erkenntnis ist eingebettet in die Schilderung einer institutionalisierten Kindheit, in der Pillen offenbar Zuwendung ersetzen sollten.


Tabletten nach dem Mittagessen

Dass der Gesamtablauf in den Heimen wichtiger war als die Einzelschicksale, erfahren die Zuschauer von Jürgen Eilert, Professor für Soziale Arbeit an der CVJM-Hochschule in Kassel. Dem Bremer Arzneimittelexperten Gerd Glaeske zufolge gab es erst spät klare Regeln dafür, welche Medikamente Kindern in welcher Dosierung verabreicht werden sollten.

Thomas Hasper erinnert sich noch an die „kleine, gelbe, glatte Tablette nach dem Mittagessen“ im Herbst 1959. Innerhalb weniger Augenblicke nach der Einnahme sei er „nicht mehr erreichbar“ gewesen. Hasper wurde aber immer aufgeweckt und zum Spaziergang angehalten. „Wie Folter“ habe er das Aufwecken unter dem Einfluss der lähmenden Medizin erlebt. Mittlerweile weiß er, dass er das Psychopharmakum Megafen verabreicht bekam, das Kindern nicht mehr verabreicht werden darf. Hasper hat aufgrund eines Sauerstoffmangels vor oder während der Geburt an der linken Körperseite eine spastische Halbseitenlähmung.


Ein aus dem Nest gefallener Vogel

Schon als Säugling kam er ins Heim, weinte, brüllte, irrte nachts umher und ermüdete beim Spielen rasch. „Niemand kam auf die Idee, dass die Auffälligkeiten eine Folge der Umstände waren, in denen er lebte“, sagt der Kinderpsychotherapeut Hans von Lüpke im Gespräch mit Toepfer. Die Filmemacherin hat für ihr Projekt zwei Betroffene ausgewählt. Zu deren Erfahrungen befragt sie Fachleute aus Erziehung, Jugendhilfe, Psychologie, Neurologie und Pharmazie, Medizin- und Fürsorgegeschichte.

Unter den Interviewten sind Zeitzeugen, die sich gegen die „desolaten Zustände“ und die „Geringschätzung der Kinder“ der damaligen Zeit auflehnten. Unter ihnen ist die Erzieherin Marianne Michel, die in der Ausbildung auch den fünfjährigen Thomas Hasper auf einer geschlossenen neurologischen Station der Hephata Diakonie im nordhessischen Treysa betreute. „Er wirkte wie ein aus dem Nest gefallener Vogel“, erinnert sie sich. Auch Hasper denkt noch an die Zuneigung der Erzieherin zurück. Er sagt: „Es war das erste Mal, dass sich jemand mit mir unterhalten hat.“


Hochriskante Untersuchungen

Willi Enke hieß der Chefarzt, der die Diagnose, die Medikamentengabe und die umstrittenen Luftenzephalographien zu verantworten hatte. „Ziemlich schrecklich“ nennt der Essener Neurologe Peter Berlit diese Art der Untersuchung, die massive Kopfschmerzen bei den Kindern verursachte und bei der – hochriskant – Nervenwasser aus dem Gehirn abgeleitet wurde. Enke wollte so laut eigenem Bekunden angeborenen Schäden nachspüren.

Allein schon Enkes Anstellung als Chefarzt betrachtet die Hephata heutzutage kritisch: In der NS-Zeit bekannte er sich offen zu den eugenischen und rassenhygienischen Zielen des Regimes. Er war Leiter der Anstalt Bernburg, als im November 1940 ein Teil seines Wirkungsbereichs abgetrennt und dem Arztkollegen Irmfried Eberl unterstellt wurde. Enke behauptete nach 1945, nicht bemerkt zu haben, dass jenseits des Innenhofs unter seinem Fenster Tausende Kranke ermordet wurden. Eberl betrauten die Nationalsozialisten 1942 mit dem Kommando im Vernichtungslager Treblinka.


Hilfsangebot an ehemalige Heimkinder

Vorstandssprecher Maik Dietrich-Gibhardt der Hephata Diakonie schreibt in einer Stellungnahme zu den schmerzhaften Untersuchungen: „Aus heutiger Sicht ist dies undenkbar, verwerflich und wäre eine solche Herangehensweise mit unserem Menschenbild in keiner Weise vereinbar.“ Die Hephata erneuert außerdem ihr Hilfsangebot an ehemalige Heimkinder.

Um „adäquate Erarbeitung mit einem respektvollen Umgang mit den Betroffenen“ geht es auch der Historikerin Anette Neff von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Das Konzept des Films von Sonja Toepfer zeige einen geeigneten Weg, die Sprachlosigkeit zu überwinden, die lange geherrscht habe.

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Beitragvon Martin MITCHELL » So 18. Feb 2018, 02:00

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FR - Frankfurter Rundschau, SONNTAG, 12. FEBRUAR 2018

QUELLE: http://www.fr.de/rhein-main/heime-in-hessen-hirnexperimente-mit-heimkindern-a-1446116,0#artpager-1446116-0 (Artikel auf einer Seite lesen)

Jetzt hier in Bezug auf das Bundesland Hessen!

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Heime in Hessen

Hirnexperimente mit Heimkindern

1. UPDATE - In Heimen in Hessen gab es in den 50er Jahren für Forschungszwecke zahlreiche Untersuchungen an erziehungsschwierigen Kindern und Jugendlichen.

12.02.2018 19:47 Uhr

FR - Frankfurter Rundschau

Von Pitt von Bebenburg [ Landeskorrespondent, Wiesbaden; AUTOR: http://www.fr.de/autor.=pit/ ]

[ HISTORISCHES FOTO / BILD / RÖNTGENAUFNAHME / IMAGE AUS EINEM DERZEITIGEN FACHBUCH („Schädel eines Jungen“); unter der Röntgenaufnahme folgende Beschriftung: »Abb. 213a u. b. Mäßiger Hydrocephalus internus nach Mengingitis tuberculosa. 1½jähriger Junge. a Die a-p-Aufnahme zeigt die erweiterten Vorderhörner, unterhalb dazwischen den erweiterten 3. Ventrikel. Klaffende Sadittal- und Lambdanaht. b Seitliche Aufnahme. „Wabiges“ Bild durch Kammerung der Luft bei fibriureichem Liquor.« („Foto: privat“) ]

In hessischen Kinderheimen sind in früheren Jahrzehnten offenbar nicht nur Medikamente erprobt worden. Es hat wohl auch noch schlimmere medizinische Eingriffe gegeben. Das haben Recherchen der Wiesbadener Filmemacherin Sonja Toepfer zutage gefördert, die im Auftrag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau das Leiden der Kinder in Kinderheimen aufarbeitet.

Den Dokumenten zufolge wurde an Hunderten von Kindern und Jugendlichen eine sogenannte „luftenzephalographische Untersuchung“ vorgenommen, auch Pneumoenzephalographie genannt. Bei dem Verfahren wird durch die Punktion mit einer langen Nadel zwischen zwei Wirbelkörpern Liquor abgelassen und Luft in den Rückenmarkskanal eingelassen. Durch Umlagerung des Patienten steigt diese Luft dann im Rückenmarkskanal auf bis in das Ventrikelsystem des Gehirns. Die Gehirnflüssigkeit wird entfernt, um die Kammern und Hohlräume des Gehirns röntgen zu können.

Es handelt sich laut einem wissenschaftlichen Fachbuch um „eine der schmerzhaftesten Prozeduren, die man sich denken kann“. Dabei entstehe bei dem Patienten „das Gefühl, als sei sein Kopf ein riesiger Luftballon, der jeden Augenblick zu platzen droht“, heißt es weiter.

Vorgenommen wurden die Eingriffe wahrscheinlich im evangelischen Hephata-Kinder- und Jugendheim im nordhessischen Treysa, das zu Schwalmstadt gehört. Darüber berichtete ein Mediziner namens H. Henck im November 1954 bei einer Tagung des Bundeskriminalamts. Nach Hencks Darstellung, die von Toepfer gefunden wurde, hat der leitende Hephata-Arzt Willi Enke „in den Anstalten Hephata bei Treysa über 400 Fälle von jugendlichen ,Schwererziehbaren‘“ untersucht, „zu einem großen Teil auch serologisch wie enzephalographisch“.

Enke war vorbelastet aus der Zeit des Nationalsozialismus, wurde aber 1950 als leitender Arzt der Hephata-Anstalten berufen, was er bis 1963 blieb. In einem Referat bei einer Neurologentagung in Baden-Baden 1955 sagte Enke, er wolle untersuchen, warum frühkindliche Traumen bei manchen Kindern zu dauerhaften Schädigungen führten, bei anderen aber nicht – er vermutete körperliche Ursachen. „Zur Klärung dieser Frage haben wir unsere erziehungsschwierigen Kinder und Jugendlichen – es sind nunmehr über 800 – (…) zu einem großen Teil auch serologisch und enzephalographisch untersucht.“


Großer Freiraum für Ärzte

Es bleibt bei der Lektüre von Enkes Texten allerdings ungewiss, ob die Untersuchungen wirklich ein solches Ausmaß angenommen haben. An anderer Stelle bedauert Enke, dass er „bei unserem Krankengut (…) nur in einem kleinen Teil der Fälle Enzephalogramme anfertigen“ habe können.

Durchaus möglich erscheint, dass neben den Insassen der Anstalt auch andere Kinder und Jugendliche aus Nordhessen als Vergleichsgruppe mit der Untersuchungsmethode traktiert wurden. Enke selbst schrieb, er habe „Kontrolluntersuchungen an schulfähigen und bislang nicht an Neurosen erkrankten oder sozial ausgegliederten Kindern der hiesigen Volksschule nach derselben mehrdimensionalen Diagnostik wie an unseren Heim- und Sprechstundenkindern vorgenommen“. Er habe „dank dem verständnisvollen und hilfsbereiten Entgegenkommen der Gesundheits- und Schulbehörden“ 632 Kinder außerhalb des Heims untersuchen können, davon „587 Kinder der Normalschule und 45 Kinder der Hilfsschule“.

Enkes Forschungsberichte machen deutlich, dass er umfassende Vergleichsuntersuchungen anstellte. Dabei verglich er, wie hoch der Anteil von Kindern mit „nachweisbaren hirnorganischen Schäden“ in den jeweiligen Gruppen waren.

Die Hephata-Einrichtungen in Treysa können die Vorgänge nach eigenen Angaben „anhand der uns vorliegenden Akten weder bestätigen noch ausschließen“. Klar sei zwar, dass es Luftenzephalographien bei Kindern und Jugendlichen gegeben habe, und zwar mit schriftlichem Einverständnis der Erziehungsberechtigten, sagte Sprecher Johannes Fuhr der FR. Hinweise auf solche Untersuchungen „zu Forschungszwecken“ habe man aber „anhand noch vorliegender Personal- und Patientenakten aus den 50er Jahren nicht gefunden“. Die Methode wurde damals angewandt, um hirnorganische Schäden zu finden, die für psychische Störungen verantwortlich gemacht wurden.

Hephata will nicht ausschließen, dass es solche Untersuchungen zu Forschungszwecken im eigenen Haus gegeben hat. „Grundsätzlich ist zur damaligen Zeit Chefärzten von ,Anstalten‘ viel Freiraum gewährt worden, was eine Forschung aus eigenem Interesse als möglich erscheinen lässt“, sagt Fuhr. Aus heutiger Sicht sei dies „undenkbar, verwerflich und wäre eine solche Herangehensweise mit unserem Menschenbild in keiner Weise vereinbar“. Man werde die Umstände durch einen Medizinhistoriker so genau wie möglich klären lassen, versicherte der Hephata-Sprecher.

Der Gießener Medizinhistoriker Volker Roelcke sieht in der Gehirnforschung mit schmerzhaften Eingriffen ein medizinisches Denken, das an die Nazizeit anknüpft.

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » So 18. Feb 2018, 10:51

Muß man denn da nicht als Rechtsstaat geltende Regeln für Verjährung beachten? Wobei mir nicht klar ist, ob solche vermutlich nicht böswillig verübten Taten verjähren können. Nach Verjährung kann es doch nur noch freiwillige Leistungen an die ehemaligen Opfer geben, die dennoch eine Schädigung nachweisen müssen.

Wenn diese Regeln eingehalten werden, darf niemand unseren Rechtsstaat anzweifeln, auch wenn das Ergebnis unbefriedigend ist.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » So 18. Feb 2018, 21:58

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H2O hat geschrieben:(18 Feb 2018, 10:51).

Muß man denn da nicht als Rechtsstaat geltende Regeln für Verjährung beachten? Wobei mir nicht klar ist, ob solche vermutlich nicht böswillig verübten Taten verjähren können. Nach Verjährung kann es doch nur noch freiwillige Leistungen an die ehemaligen Opfer geben, die dennoch eine Schädigung nachweisen müssen.

Wenn diese Regeln eingehalten werden, darf niemand unseren Rechtsstaat anzweifeln, auch wenn das Ergebnis unbefriedigend ist.
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Martin MITCHELL hat geschrieben:(30 Oct 2016, 03:07)
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Wie ich ja schon mehrmals – über die Jahre hinweg immer wieder mal – versucht habe anzudeuten und klar zu machen, sind, m.M.n., die gesundheitsschädigenden Medikamentenversuche an Heimkindern und Psychatriepatienten im WESTEN juristisch genauso zu werten wie die (gewaltsame und unfreiwillige) Pflichtzuführung von Medikamenten / Präparaten / Drogen / Dopingmitteln an minderjährige Sportler und Sportlerinnen im OSTEN (d.h., ohne ihre Zustimmung und gegen ihren Willen verabreicht)!!
Und was letztere vom Staat nicht verhinderte, aber vielmehr sanktionierte, schwere Körperverletzungen und Menschenrechtsverletzungen betrifft, haben wir ja schon ein diesbezügliches höchstricherliches Urteil (in einer Strafsache!) des Bundesgerichtshofes (BGH): 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000; steht jedem uneingeschränkt zur Verfügung als PDF @
http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf ( 9 Seiten; 1.3 MB )
Solche, unter solchen Umständen begangenen, Verbrechen – (ob begangen im OSTEN oder im WESTEN! - MM) – verjähren nicht, hielt das höchste Gericht!!


Und wenn sie, unter solchen Umständen, strafrechtlich nicht verjähren, verjähren sie natürlich auch zivilrechtlich nicht!!

Aber dieses einfache und einzig logische Argument will einfach nicht in die Köpfe hinein; es wird immer wieder, allerseits, beiseite geschoben und wieder vergessen. – Und die Medien in Deutschland greifen diesen Aspekt natürlich ebenso nicht auf.
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Im Übrigen, was das deutsche Zivilrecht betrifft, ist der Schädiger/Schuldner NICHT GESETZLICH ZUR „EINREDE DER VERJÄHRUNG“ VERPFLICHTET; er kann davon Gebrauch machen oder auch nicht. Er kann, wenn er möchte, also immer entschädigen.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » So 18. Feb 2018, 22:56

Martin MITCHELL hat geschrieben:(18 Feb 2018, 21:58)

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Im Übrigen, was das deutsche Zivilrecht betrifft, ist der Schädiger/Schuldner NICHT GESETZLICH ZUR „EINREDE DER VERJÄHRUNG“ VERPFLICHTET; er kann davon Gebrauch machen oder auch nicht. Er kann, wenn er möchte, also immer entschädigen.
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Das ist für mich als Rechtslaien etwas schwierig zu verstehen. Das BGH-Urteil nimmt doch Bezug auf Doping-Opfer der DDR. Meine Vermutung: Dabei spielt der Vereinigungsvertrag eine Rolle, in dem die Bundesrepublik für DDR-Verbrechen einsteht.

Die Logik erkenne ich auch, was die Heimkinder als Versuchsmaterial betrifft. Aber es gibt doch kein Urteil, das diese Gleichsetzung feststellt. Denn sonst könnte doch der Staat diese Ansprüche gar nicht abwehren. Es muß also Rechtsgründe geben, die seine Weigerung zulassen und sogar fordern. Nur plattes "Nein" ist doch gar nicht möglich! Das wäre Willkür... kann ich mir gar nicht vorstellen.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 19. Feb 2018, 04:10

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Hallo »H2O«

Du kannst Dir nicht vorstellen, dass der Staat, die Bundesrepublik Deutschland, willkürlich und ohne Rechtsgründe handelt wenn er den Ehemaligen Heimkindern eine angemessene Entschädigung verweigert?? – Genau das ist es was der Staat tut weil er es kann - willkürlich - weil jeder Bürger der deutschen Gesamtgesellschaft es zulässt!! – Wer also, in Deutschland, sollte den Staatsapparat daran hindern??


Vielleicht kannst Du ja diese diesbezügliche(n) schon am Montag, 31. Oktober 2016, um 02:10 Uhr von mir hier im Politik-Forum.eu abgegebene(n) Erklärung(en) verstehen und akzeptieren:

Siehe @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3710020#p3710020

ANFANG DES ZITATS EINES MEINER VORHERIGEN BEITRÄGE AUS DEM JAHRE 2016.

Jemand in einem anderen Forum ist der Meinung:

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Dieses Urteil [ BGH: 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000 ] lässt sich überhaupt nicht auf die ehemaligen [Heimkinder] (West) ummünzen!
Hier geht es um Doping in der DDR ! Urteil kam nur durch die "Hemmung der Verjährung" zustande. Dieses ist kaum für einen Ehemaligen (West) umzusetzen.

Angabe falsch und schlecht recherchiert.

.

Der evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, in seinem Blog, Dierk Schaefers Blog am So. 30.10.2016, um 10:36 Uhr (MEZ/CET), @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/30/medikamentengabe-an-einwilligungsunfaehige-schutzbefohlene/ , hingegen vertritt diesbezüglich die Meinung:

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Beihilfe zur Körperverletzung – das Urteil des BGH [1] ist umfassender anwendbar.

Nicht nur für minderjährige Dopingopfer des DDR-Sports, auf die das Urteil speziell abzielt, nein, es dürfte auch für
ehemalige Heimkinder gelten, denen psychotrope Medikamente mit zum Teil lebenslang wirkenden Folgen verabreicht wurden, das trifft besonders für regelrechte Medikamententests zu, wie sie nun bekannt geworden sind. Die Beweislage und die Schuldfrage werden sich allerdings als schwierig herausstellen.

Darüber hinaus sehe ich auch Parallelen zur aktuell geplanten Freigabe von Medikamentenversuchen an demente Personen, selbst wenn diese in einer Patientenverfügung bei noch voller Geschäftsfähigkeit zugestimmt haben sollten. Begründung: Die Verweigerung der Nahrungsaufnahme der RAF-Gefangenen wurde während ihres Hungerstreiks respektiert. Wurden sie infolge des Nahrungsmangels ohnmächtig galt, soweit ich mich erinnere war die Rechtskonstruktion: nun seien sie nicht mehr geschäftsfähig, einen Suizid könne ein vernünftiger Mensch nicht wollen, also müsse ihre Zustimmung zur Zwangsernährung ersetzt werden durch einen Ergänzungspfleger. Dies sollte auch für den Zustand der Demenz gelten und damit alle früheren Zustimmungen zunichte machen, soweit sie dem normal-vernünftigen Wunsch nach Gesundheit und Selbsterhaltung zuwiderlaufen.


[1] http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf , mein Dank an Herrn Mitchell für den Hinweis auf dieses Urteil.

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Und in einem längeren Artikel vom hpd - Humanistischen Pressedienstes, vom 01.02.2010, @ http://hpd.de/node/8711 unter der Überschrift »Von Staat und Kirchen verschaukelt«, ist festgehalten und dokumentiert welche Meinung der Hamburger Rechtsanwalt Gerrit Wilmans diesbezüglich vertritt:

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Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der die Interessen der Heimkinder vertritt, kritisierte am Zwischenbericht [des Runden Tisches Heimerziehung], dass er das systematische Unrecht, das den Heimkindern widerfuhr, nicht als „Menschenrechtsverletzung“ werte: „Der Grund für diese Sprachregelung ist offensichtlich: Würde man von Menschenrechtsverletzungen sprechen, so könnte die Verjährung der Verbrechen ausgesetzt werden, was zur Folge hätte, dass die Heimkinder eine juristische Grundlage für materielle Entschädigungen besäßen.“ Wilmans verwies in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des BGH (BGH - 5 StR 451/99), das die Vergabe von Dopingmitteln an uneingeweihte, minderjährige Sportler als Menschenrechtsverletzung wertete. Dabei entschied das Gericht, dass die Verjährung dieser Straftat aufgrund „eines quasi gesetzlichen Verfolgungshindernisses“ geruht habe. „Das Ruhen der Verjährung der Unrechtstaten wurde in dem angeführten Fall damit begründet, dass sie systemimmanent durch das Regime der SED nicht verfolgt wurden“, sagte Wilmans. „Müssen wir diese Logik nicht auch auf den Fall der Heimkinder anwenden? Auch hier müsste doch die Verjährung der Unrechtstaten in den Heimen ruhen, da diese durch die erwiesene Kumpanei des Staates mit den kirchlichen Heimträgern ebenfalls aus systemimmanenten Gründen nicht verfolgt wurden! Sollte sich die schädliche Kumpanei von Staat und Kirche nun am Runden Tisch [Heimerziehung] fortsetzen, wie es gegenwärtig der Fall zu sein scheint, so wirft dies kein gutes Licht auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft!“
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ENDE DES ZITATS EINES MEINER VORHERIGEN BEITRÄGE AUS DEM JAHRE 2016.

Vielleicht kannst Du dann auch ebenso akzeptieren, dass auch für die Bundesrepublik Deutschland gesetzlich und völkervertragsrechtlich bindend ist und auch damals schon bindend war: »Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.«
QUELLE: Vollzitat: DIE MENSCHENRECHTE - Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: wiedergegeben @
http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?t=48912

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom So 11. Mai 2014, um 11:08 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2543659#p2543659

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Mo 12. Mai 2014, um 06:27 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2544982#p2544982

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 14:08 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554112#p2554112

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 14:25 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554147#p2554147

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 14:33 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554170#p2554170

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 14:42 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554191#p2554191

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 14:51 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554214#p2554214

Und siehe auch unbedingt meinen diesbezüglichen Beitrag vom Sa 17. Mai 2014, um 15:06 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=2554246#p2554246

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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Ger9374 » Mo 19. Feb 2018, 05:29

Es dürfte sehr schwierig sein für die ehemaligen Opfer dieser Heimkinder Versuche beweiskräftiges
zusammen zu bekommen.Auch scheinen mir der umfang,die andauer und die Partner der beteiligten Ärzte im dunklen zu sein. Beweise dürften schwer auffindbar sein.Eine Mammutaufgabe.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 19. Feb 2018, 08:12

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Hallo »H2O«

Und auch hier noch mal ergänzend:

In Antwort zu Deiner Frage ob »nicht auch Deutschland die in einemRechtsstaat geltenden Regeln für Verjährung beachten“ muß« und Deiner darauffolgenden Feststellung, dass »ein Rechtsstaat mögliche Rechtsansprüche wenn sie denn bestünden dementsprechend nicht so einfach abwehren könne«, siehe auch unbedingt die meinerseitige Abhandlung genau dieses Themas IN DEN INSGESAMT DREIZEHN BEITRÄGEN, beginnend mit dem Beitrag vom Sa 5. Sep 2015, um 07:15 Uhr, unter der Subheading: »Responsibilität der Staaten für völkerrechtswidrige Handlung« / »Verantwortlichkeit der Staaten für völkerrechtswidrige Handlungen« / »Responsibility of States for internationally recognised wrongful acts @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3232637#p3232637 !!

Das Recht ist alle Male auf Seiten der Opfer, auf Seiten der Ehemaligen Heimkinder !! - Der Staat, die Bundesrepublik Deutschland, ist hier klar im Unrecht !!
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Zuletzt geändert von Martin MITCHELL am Mo 19. Feb 2018, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon H2O » Mo 19. Feb 2018, 10:11

Martin MITCHELL hat geschrieben:(19 Feb 2018, 08:12)

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Hallo »H2O«

Und auch hier noch mal ergänzend:

In Antwort zu Deiner Frage ob »nicht auch Deutschland die in einemRechtsstaat geltenden Regeln für Verjährung beachten“ muß« und Deiner darauffolgenden Feststellung, dass »ein Rechtsstaat mögliche Rechtsansprüche wenn sie denn bestünden dementsprechend nicht so einfach abwehren könne«, siehe auch unbedingt die meinerseitige Abhandlung genau dieses Themas IN DEN INSGESAMT DREIZEHN BEITRÄGEN, beginnend mit dem Beitrag vom Sa 5. Sep 2015, um 07:15 Uhr, unter der Subheading: »Responsibilität der Staaten für völkerrechtswidrige Handlung« / »Verantwortlichkeit der Staaten für völkerrechtswidrige Handlungen« / »Responsibility of States for internationally wrongful acts @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=3232637#p3232637 !!

Das Recht ist alle Male auf Seiten der Opfer, auf Seiten der Ehemaligen Heimkinder !! - Der Staat, die Bundesrepublik Deutschland, ist hier klar im Unrecht !!
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Das sagt sich so leicht dahin: Der Rechtsweg steht jedermann offen. Mit den angeblichen Vorverurteilungen kann es doch gar keinen Zweifel geben, wie das Verfahren enden wird. So ganz ungewöhnlich sind diese Verfahren auch gar nicht, wenn man an andere Mißhandlungen Schutzbefohlener denkt, die doch in irgend einer Form zu staatlichen oder kirchlichen Leistungen geführt haben.

Vielleicht geht es Ihnen mit Ihrem Anlegen so, wie es der polnischen Regierung mit Forderungen nach Reparationen auf Staatsebene für Verwüstungen im 2. Weltkrieg geht. Da gab es staatliche Vorvereinbarungen, die solche Zahlungen in aller Zukunft ausschließen. Polen erkennt die heute nicht mehr an, und die Bundesregierung beharrt darauf: Die Akte ist geschlossen. Bleiben noch Klagen bei internationalen Gerichten. Aber auch die haben sich an Gesetze und geschlossene Verträge zu halten.
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Martin MITCHELL
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Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

Beitragvon Martin MITCHELL » Mo 19. Feb 2018, 11:29

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Hallo »H2O«

Martin MITCHELLs abschließende und zusammenfassende Stellungnahme am Ende seines hiesigen weiteren „ergänzenden“ Beitrags vom Mo 19. Feb 2018, um 09:12 Uhr war:

»Das Recht ist alle Male auf Seiten der Opfer, auf Seiten der Ehemaligen Heimkinder !!Der Staat, die Bundesrepublik Deutschland, ist hier klar im Unrecht !!«

Den mit EXTENSIVEN QUELLEN belegten DETAILLIERTEN ARGUMENTEN des Ehemaligen Heimkindes Martin Mitchell in seinem heutigen Beitrag – Beitrag vom Mo 19. Feb 2018, um 05:10 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4134974#p4134974 und seinem weiteren heutigen „ergänzenden“ Beitrag – Beitrag vom Mo 19. Feb 2018, um 09:12 Uhr @ http://www.politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4135010#p4135010 – es scheint mir, schenktest Du kaum die notwendige Beachtung.

Hast Du diese EXTENSIVEN QUELLEN und DETAILLIERTEN ARGUMENTE auf die ich Dich verwiesen habe überhaupt jemals gelesen, sprich eingehend studiert ??
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