Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

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Nomen Nescio
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 21. Nov 2018, 23:05

frems hat geschrieben:(21 Nov 2018, 21:45)

Ich wüsste gerne, welche Instrumente die Politiker beherrschen und ob man sie schon vor ihrer Geburt für den Musikunterricht angemeldet hat. Interessant wäre auch, wie viele Currywürste die Politiker jeweils in den letzten zwölf Monaten gegessen haben.

na, in der kinderstube jedenfalls. denn trump lügt wie ein knirps »ja, er hat es gesehen, gelesen, gehört, ...«. ausfüllen, bitte.
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon Kritikaster » Do 22. Nov 2018, 07:29

Eine schwer zu beantwortende Frage.

Ich selbst habe bisher im allgemeinen die Erfahrung gemacht, dass ich erst NACH dem Kauf und Lesen eines (politischen) Buches wusste, was darin stand.
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 22. Nov 2018, 11:08

Skeptiker hat geschrieben:(18 Oct 2018, 23:00)

Bah, wie kriege ich das Bild jetzt wieder aus dem Kopf :eek: :(


Besser schnell. :thumbup:
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denkmal
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon denkmal » Mi 5. Dez 2018, 16:12

Ich stehe kurz davor, dieses Buch zu kaufen (sorry bei möglichen Amazon Verweigerern :) ).
Der Titel hat mich irgendwie angesprochen und die kurze Inhaltsangabe. Außerdem habe ich vom Autor schon mal etwas gehört, wenn auch noch nichts selber gelesen (das ist bei jungen Autoren ja auch nicht selbstverständlich ;) ).

In Utopia for Realists, Rutger Bregman shows that we can construct a society with visionary ideas that are, in fact, wholly implementable. Every milestone of civilisation – from the end of slavery to the beginning of democracy – was once considered a utopian fantasy. New utopian ideas such as universal basic income and a fifteen-hour work week can become reality in our lifetime.

From a Canadian city that once completely eradicated poverty, to Richard Nixon's near implementation of a basic income for millions of Americans, Bregman takes us on a journey through history, beyond the traditional left-right divides, as he introduces ideas whose time has come.


Biografie
Rutger Bregman, geboren 1988 in den Niederlanden, ist Historiker und Journalist und einer der prominentesten jungen Denker Europas. Bregman wurde bereits zweimal für den renommierten European Press Prize nominiert. Er schreibt für die «Washington Post» und die «BBC» sowie für niederländische Medien.


Davon abgesehen, ich hätte gerne das eine Buch, in dem nachvollziehbare politische Wahrheiten entwickelt werden.... :cool:
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon MäckIntaier » Mi 5. Dez 2018, 18:30

denkmal hat geschrieben:(05 Dec 2018, 16:12)

Ich stehe kurz davor, dieses Buch zu kaufen (sorry bei möglichen Amazon Verweigerern :) ).
Der Titel hat mich irgendwie angesprochen und die kurze Inhaltsangabe. Außerdem habe ich vom Autor schon mal etwas gehört, wenn auch noch nichts selber gelesen (das ist bei jungen Autoren ja auch nicht selbstverständlich ;) ).


Ein Blick in die deutche Ausgabe zeigt: "Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen ..." steht da zur Anpreisung. Man könnte die doppelte Buchführung anmahnen: Unterdrückung und Abschlachtung der Menschen ebenfalls. Die meisten Konzepte für eine "bessere" Zukunft waren und sind von fragwürdigen menschenbildern ausgegangen, weshalb dann die realen Menschen den zum Funktionieren der Utopie erforderlichen Menschen nicht entsprach oder gleich von vornherein die Ausrottung eines Teils "einpreiste".

Ferner heißt es im Deutschen:

Utopien für Realisten: Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen


Das kann man druckreif eigentlich nicht ad hoc kommentieren. Dass ein Camembert schon nach so kurzer Reifezeit zum Himmel stinkt, spricht gegen seine Qualität.


denkmal hat geschrieben:(05 Dec 2018, 16:12)
Davon abgesehen, ich hätte gerne das eine Buch, in dem nachvollziehbare politische Wahrheiten entwickelt werden.... :cool:


Es würde schon reichen, wenn nachvollziehbare (politische) Tatsachen vorhanden wären. Dass man politische Wahrheiten entwickelt, scheint mir ein Widerspruch in sich. Höchstens dass diejenigen, die die Macht dazu haben, ihre Konstrukte in den Rang der Wahrheit erheben und machtpolitisch durchsetzen.
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denkmal
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Re: Was müsste in einem politischen Buch stehen, dass ihr es kaufen würdet?

Beitragvon denkmal » Fr 7. Dez 2018, 08:24

MäckIntaier hat geschrieben:(05 Dec 2018, 18:30)

Ein Blick in die deutche Ausgabe zeigt: "Historischer Fortschritt basierte fast immer auf utopischen Ideen ..." steht da zur Anpreisung. Man könnte die doppelte Buchführung anmahnen: Unterdrückung und Abschlachtung der Menschen ebenfalls. Die meisten Konzepte für eine "bessere" Zukunft waren und sind von fragwürdigen menschenbildern ausgegangen, weshalb dann die realen Menschen den zum Funktionieren der Utopie erforderlichen Menschen nicht entsprach oder gleich von vornherein die Ausrottung eines Teils "einpreiste".

Ferner heißt es im Deutschen:



Das kann man druckreif eigentlich nicht ad hoc kommentieren. Dass ein Camembert schon nach so kurzer Reifezeit zum Himmel stinkt, spricht gegen seine Qualität.




Es würde schon reichen, wenn nachvollziehbare (politische) Tatsachen vorhanden wären. Dass man politische Wahrheiten entwickelt, scheint mir ein Widerspruch in sich. Höchstens dass diejenigen, die die Macht dazu haben, ihre Konstrukte in den Rang der Wahrheit erheben und machtpolitisch durchsetzen.


Ich versuche auch, Bücher zu lesen (bei [politischen] Sachbüchern), wenn ich mit deren Inhalt nicht übereinstimme. Natürlich ist das eben eine Utopie, deshalb interessiert mich der Vergleich mit angeblich erfolgreich etabliertenen Utopien der Vergangenheit. Grundeinkommen sehe ich eigentlich realiter als nicht machbar an.

Ja, im Rahmen der Politik von Wahrheit zu sprechen war wohl zu hoch gegriffen... :cool:
Im Laufe ihres steinernen Daseins nehmen sogar manche Denkmäler menschliche Züge an.
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