Debatte: Homosexualität

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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Zunder » Di 1. Aug 2017, 18:04

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 18:42)

Bei der betreffenden Aussage ging es auch nicht um Ehe, sondern um nicht vorhandenes Reproduktionspotential der Paarung Mann - Mann/Frau - Frau ==> "... steriles Erotikduo ohne Reproduktionspotential ..."
Es ging darum, ob diese Aussage fachlich richtig ist. mannmannmann!

Es geht immer noch nicht um die Paarung.
Das ganze Interview dreht sich um die gleichgeschlechtliche Ehe. Genau deshalb ist seine Aussage vollkommener Käse.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Aug 2017, 18:16

Provokateur hat geschrieben:(01 Aug 2017, 16:40)

Stimmt so auch nur teilweise. Damit der entsprechende Abschnitt aktiv wird, müssen im Mutterleib bestimmte Voraussetzungen vorliegen:

https://www.welt.de/wissenschaft/article147760609/So-ist-Schwulsein-in-den-Genen-verankert.html



Den letzten Punkt wusste ich zum Beispiel auch nicht. Dadurch, dass ich mich mit Hamers Ergebnissen befasst habe, habe ich etwas gelernt - danke.



Ich mache es mal kurz und schmerzlos.

Homosexualität ist eine gentische Variante !
Das ist seit 30 Jahren klar !

Viele kriegen es wohl nicht hin genetisch und Variante geistig zu verarbeiten.
Es gibt kein nur so oder so.............SONDERN............. ein sowohl als auch !

Zum evolutionären Vorteil : Nestbauhelfer........afrikanische Schwalben.......Homosexualität......googeln........

Sexualitätg zwischen Männlein und Weiblein ist eh eine ziemlich späte Variation in der Natur...........
Da gibt es es viel ältere Varianten um sich zu vermehren

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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Provokateur » Di 1. Aug 2017, 18:18

BingoBurner hat geschrieben:(01 Aug 2017, 19:16)

Ich mache es mal kurz und schmerzlos.

Homosexualität ist eine gentische Variante !
Das ist 30 Jahren klar !



Aber nicht nur. Es spielen auch epigenetische Faktoren eine Rolle. Nicht jeder, der das "Schwulengen" (um es mal ganz plakativ auszudrücken) trägt, wird homosexuell. Das steht ganz deutlich in dem von mir zitierten Artikel, das habe ich selber auch zitiert.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Aug 2017, 18:19

elmore hat geschrieben:(01 Aug 2017, 11:49)

Ah, danke für deine Mühe der Erklärung. :)

Mir raucht jetzt die Birne ...und ich schicke mich jetzt in den Schatten der Sommerküche und des (Tomaten)dschungels. Wenn Beck schon nicht zählen dürfen soll, dann wenigstens ich.
Zwar keine Affen, aber Tomaten! - :D Warum mir gerade Arno Gruen dazu einfällt: "Suche den Feind im Schatten deines Hauses" weiss ich auch nicht…hmm…

Schönen Resttag dir und allen anderen! ;)



Was für Tomaten ?
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon gödelchen » Di 1. Aug 2017, 18:24

BingoBurner hat geschrieben:(01 Aug 2017, 19:16)

Ich mache es mal kurz und schmerzlos.

Homosexualität ist eine gentische Variante !
Das ist seit 30 Jahren klar !

Viele kriegen es wohl nicht hin genetisch und Variante geistig zu verarbeiten.
Es gibt kein nur so oder so.............SONDERN............. ein sowohl als auch !

Zum evolutionären Vorteil : Nestbauhelfer........afrikanische Schwalben.......Homosexualität......googeln........

Sexualitätg zwischen Männlein und Weiblein ist eh eine ziemlich späte Variation in der Natur...........
Da gibt es es viel ältere Varianten um sich zu vermehren

Hatschiiiiiiiiiiiii...........das ist so eine :) Schnüff


Selbst das ist evolutionär .......weil es der Spezies nutzte. I

Die nächste Variante könnte schon in der Mache sein ..???? Statt Copulation Robutulation. ?
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Aug 2017, 18:54

Provokateur hat geschrieben:(01 Aug 2017, 19:18)

Aber nicht nur. Es spielen auch epigenetische Faktoren eine Rolle. Nicht jeder, der das "Schwulengen" (um es mal ganz plakativ auszudrücken) trägt, wird homosexuell. Das steht ganz deutlich in dem von mir zitierten Artikel, das habe ich selber auch zitiert.



Provo..bei allen Respekt. Das ist wie wen du sagen würdest Wasser ist nass.
Gerade die Epihenetik genau die hat gezeigt das die DNA schon Lebzeiten eben nicht unveränderlich ist.

Kein einfaches Copy und Paste, mit gegenlichen Fehlern = Altern. Sondern eine Möglichkeit der Anpassung.
Oder besser ausgedrückt..........Egal wo du hinschaust..........Evolution...........

Wobei wir wieder bei Variationen und Genen wären.

Aber gut nehmen wir Homosexualität auseinander.
Warum gibt es die den noch da Homosexuelle ja bekanntlich keine Nachkommen ..........bekommen ?

Eine Art Todsünde. Na ?
Warum gibt es die noch ?

(Nicht falsch verstehen. Die Antworten sind sind 30 Jahre alt bzw. werden immer noch diskutiert.....aber eben wissenschaftlich. Nicht politisch)
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon BingoBurner » Di 1. Aug 2017, 19:02

gödelchen hat geschrieben:(01 Aug 2017, 19:24)

Selbst das ist evolutionär .......weil es der Spezies nutzte. I

Die nächste Variante könnte schon in der Mache sein ..???? Statt Copulation Robutulation. ?


Den Roboter musst du mir erstmal zeigen der mit 10 fach Negativ Rückkopplungen arbeitet.
Macht dein Gehirn. z.b. wenn du pissen gehst.

Kinder lernen das nebenbei. Dann brauchen sie keine Windeln mehr und machen nicht mehr ins Bett.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 20:31

Zunder hat geschrieben:(01 Aug 2017, 19:04)

Es geht immer noch nicht um die Paarung.
Das ganze Interview dreht sich um die gleichgeschlechtliche Ehe. Genau deshalb ist seine Aussage vollkommener Käse.
fraufraufrau!

Und IN dem Interview ist die Aussage zur Paarung ohne Reproduktionspotential enthalten und es wurde diskutiert, ob diese Aussage fachlich korrekt ist.
L^5 heute oder was?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Marmelada » Di 1. Aug 2017, 20:40

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 21:31)

Und IN dem Interview ist die Aussage zur Paarung ohne Reproduktionspotential enthalten und es wurde diskutiert, ob diese Aussage fachlich korrekt ist.
L^5 heute oder was?
Nein, die Diskussion entstand aufgrund der abwertenden Formulierungen. Kein Mensch bestreitet, dass zwei gleichgeschlechtliche Personen keine Kinder miteinander zeugen können. Für die allermeisten ist das nicht einmal eine Neuigkeit.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon elmore » Di 1. Aug 2017, 21:07

von elmore: gelöscht, da themenfremd.
@bingo burner, guck in die Weinstube.
Ein Fröschlein sitzt auf dem Kopf von Erdogan.
"Fröschlein, wie geht es dir?" - "Bis auf das Geschwür an meinem Arsch ganz gut", erwiderte dieses.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Zunder » Di 1. Aug 2017, 23:36

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 21:31)

Und IN dem Interview ist die Aussage zur Paarung ohne Reproduktionspotential enthalten und es wurde diskutiert, ob diese Aussage fachlich korrekt ist.
L^5 heute oder was?

Es hat niemand behauptet, daß aus einer homosexuellen Paarung Kinder entstehen können. Das ist doch Schmarrn.

Die Kritik richtet sich dagegen, die gleichgeschlechtliche Ehe biologisch delegitimieren zu wollen. Die Ehe ist aber kein Reproduktionsbetrieb, sondern eine Lebensgemeinschaft des bürgerlichen Rechts. Die Biologie hat dort nichts zu suchen.
Und weil auch die gleichgeschlechtliche Ehe eine gesellschaftliche Einrichtung ist und keine biologische, ist auch die Behauptung falsch, sie enthalte kein "Reproduktions-Potenzial".

Wenn Jodie Foster zwei Kinder gebiert, hat das mit Biologie zu tun.
Ob sie mit einer Frau, fünf Männern oder zehn Katzen zusammenlebt, geht der Biologie kilometerweit an den Eierstöcken vorbei.

Der Fehler von Kutscheras Argumentation liegt in der Gleichsetzung von Ehe und Paarung zum Zwecke der Fortpflanzung.
Er ist halt nicht zufällig bei den Katholiken gelandet.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Provokateur » Mi 2. Aug 2017, 05:52

Zunder hat geschrieben:(02 Aug 2017, 00:36)
Er ist halt nicht zufällig bei den Katholiken gelandet.


Ja, in der katholischen Kirche ist die Ehe die Institution, die Kinder sicherstellt.
Alles was hier verfasst wird, stellt meine persönliche Meinung dar. Ich bin kein Sprecher von irgendwem, speziell nicht meines Arbeitgebers.

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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 2. Aug 2017, 06:44

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 18:42)

Bei der betreffenden Aussage ging es auch nicht um Ehe, sondern um nicht vorhandenes Reproduktionspotential der Paarung Mann - Mann/Frau - Frau ==> "... steriles Erotikduo ohne Reproduktionspotential ..."
Es ging darum, ob diese Aussage fachlich richtig ist. mannmannmann!


Ja. Und diese Aussage ist - wie in etlichen Beiträgen dieses Threads klargestellt wurde - trivial. Ohne jede Bedeutungsrelevanz. Einfach nur Eins plus Eins ergibt Zwei.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 2. Aug 2017, 07:14

Man kann das Pferd auch von der anderen Seite her aufzäumen. Selbstverantwortung ist ein absolut grundlegendes Prinzip unserer Rechtsstaatlichkeit und damit auch unseres politischen Systems. Wenn unser Kater ein zerrupftes Vögelchen vor die Haustür legt, ist das für mich irgendwie traurig, aber nicht dem Kater anzulasten. Der kann halt nicht anders. Wenn ein Kleptomane eine teure Uhr stiehlt, ein Pädophiler sich an einem Kind vergreift, ein Sadist eine Frau verletzt ... dann hat er einfach nur die Möglichkeit ausgeschlagen, sich gegen seine biologischen Gegebenheiten und Geworfenheiten zu entscheiden. Und da haben wir ihn: Den grundlegenden Unterschied zwischen Mensch und Tier. Der sich eben nicht durch anatomische, zoologische usw. Analysen ergibt ... sondern durch gesellschaftspolitische Diskurse. Zu denen übrigens auch die so absolut von dir abgelehnte Genderforschung gehört.

Und dieses Prinzip der Selbstverantwortung, der Eigenverantwortung steht diesen biologistischen Thesen entgegen. Der Mensch ist mitnichten seinen biologischen Gegebenheiten einfach so ausgeliefert. Und zwar nicht nur in negativer Hinsicht. Dass er sich also beispielhaft gegen seine - warum auch immer - gegebenen pädophilen Neigungen entscheidet. Sondern auch in positiver Hinsicht: Dass zum Beispiel eine homosexuelle Neigung einfach angenommen und nicht abgelehnt wird.

Niemand hat etwas dagegen, dass Biologen in ihren Laboren Reagenzgläser schütteln und die Ergebnisse in Fachjournalen publizieren. Wenn diese Ergebnisse jedoch politisiert werden, dann wirds fragwürdig ...
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 2. Aug 2017, 09:09

gödelchen hat geschrieben:(01 Aug 2017, 16:25)
Weil wir sie nicht mehr brauchen....die Evolution geht nach Nutzen vor. Ob wir in 1000 Jahren nur noch 3 Finger haben , wird ganz ohne jeglichen sozialen Bezug geschehen........und wozu wir dann offen sind , entscheidet der Nutzen für die Spezies Mensch,

Dabei können soziale Bedingungen eine Rolle spielen, die werden dann nur unter dem Gesichtspunkt Nutzen evolutionär verarbeitet. Bei der Fortpflanzung wird es mit großer Wahrscheinlichkeit beim bisherigen Verfahren bleiben.......Steckverbindungen sind noch nicht soweit :-)


Das ist die Frage. Welchen "Nutzen" die verbreitete Existenz von sexueller Präferenz zu Sadismus/Masochismus haben soll, muss erst noch mal erklärt werden.

Ein vielleicht viel aktuelleres und näherliegenderes Beispiel ist die Veränderung der durchschnittlichen Körpergröße. Da geht es unter anderem um das allgemein verfügbare Protein-Angebot. Sowohl in Bezug auf das scheinbar unbegrenzte Körperwachstum in Wohlstandsländern bis Mitte der 80er Jahre als auch um das scheinbar rätselhafte Ende dieses durchschnittlichen Körperwachstums ab Anfang der 90er trotz gleichbleibenden oder sogar wachsendem Protein-Angebots.

Neben diesem spielen, wie sich herausstellt, auch Klima-Veränderungen eine Rolle. Anders gesagt: Nur eine interdisziplinäre Gemeinschaft von Biologen, Sozialwissenschaftlern, Klimaforschern usw. wird dieses Rätsel lösen können.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Zunder » Mi 2. Aug 2017, 09:49

gödelchen hat geschrieben:(01 Aug 2017, 16:25)
......Steckverbindungen sind noch nicht soweit :-)

Wenn du schon mal geschnackselt hättest, wüßtest du, daß die traditionelle geschlechtliche Fortpflanzung tatsächlich mithilfe einer Steckverbindung stattfindet.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Provokateur » Mi 2. Aug 2017, 10:11

Zunder hat geschrieben:(02 Aug 2017, 10:49)

Wenn du schon mal geschnackselt hättest, wüßtest du, daß die traditionelle geschlechtliche Fortpflanzung tatsächlich mithilfe einer Steckverbindung stattfindet.


Eher durch die Reibung derselben Verbindungsstücke aneinander, die Frauen unserer Gattung würden sich bedanken, wenn einfaches Stecken schon zur Übernahme der Samenladung reichen würde.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 2. Aug 2017, 10:37

Provokateur hat geschrieben:(02 Aug 2017, 11:11)

Eher durch die Reibung derselben Verbindungsstücke aneinander, die Frauen unserer Gattung würden sich bedanken, wenn einfaches Stecken schon zur Übernahme der Samenladung reichen würde.


Eijeijei ... da muss übrigens an einer Stelle ein Punkt anstelle eines Kommas stehen. Habt ihr wegen des glitschigen Themas irgendwie den distanziert-kritischen Blick verloren?
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Provokateur » Mi 2. Aug 2017, 10:48

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2017, 11:37)

Eijeijei ... da muss übrigens an einer Stelle ein Punkt anstelle eines Kommas stehen. Habt ihr wegen des glitschigen Themas irgendwie den distanziert-kritischen Blick verloren?


Man muss nicht alles bierernst sehen. Es geht immerhin um Sex, und der macht auch Spaß, zumindest den allermeisten Menschen. Dann kann die Diskussion auch Spaß machen.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Mi 2. Aug 2017, 11:00

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2017, 08:14)
Der kann halt nicht anders. Wenn ein Kleptomane eine teure Uhr stiehlt, ein Pädophiler sich an einem Kind vergreift, ein Sadist eine Frau verletzt ... dann hat er einfach nur die Möglichkeit ausgeschlagen, sich gegen seine biologischen Gegebenheiten und Geworfenheiten zu entscheiden.

Und wieder befindest du dich in einem gewaltigen Irrtum!
Weder der Kleptomane noch der Pädophile haben "einfach nur die Möglichkeit ausgeschlagen, sich gegen seine biologischen Gegebenheiten und Geworfenheiten zu entscheiden."
Gegen seine "biologischen Gegebenheiten und Geworfenheiten" kann man sich nicht entscheiden, die sind bestenfalls therapierbar.
So wenig wie du dich gegen die "biologische Gegebenheit", an Krebs zu erkranken entscheiden kannst, so wenig kannst du dich gegen Kleptomanie entscheiden. Kleptomanie ist pathologisch(!) und gehört zur (Krankheits)Gruppe der Impulskontrollstörungen. Impulskontrollstörungen sind psychiatrische Krankheitsbilder, die sich durch ein dranghaftes Verhalten äußern, das vom Patienten nicht oder nur teilweise gesteuert werden kann.
Die Ursachen der Entstehung von Pädophilie sind zur Zeit noch Thema der Grundlagenforschung. Diskutiert werden zur Zeit pathologische Abweichungen des limbischen Systems (Gehirn) und psychosoziale Ursachen.

So einfach, wie dur dir das machst, von wegen Mensch könnte sich "Kraft seines Willens" gegen seine Biologie wenden, diese mals eben ausschalten, ist das nicht, funktioniert auch nicht!


schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2017, 08:14)]Und dieses Prinzip der Selbstverantwortung, der Eigenverantwortung steht diesen biologistischen Thesen entgegen. Der Mensch ist mitnichten seinen biologischen Gegebenheiten einfach so ausgeliefert.

Doch, der Mensch IST seinen biologischen Gegebenheiten ausgeliefert!
Wäre es anders, gäbe es keine psychiatrischen/psychischen Erkrankungen und Störungen.
Du solltest den Menschen weniger philosophisch zu betrachten und dich mehr mit den Erklärungen beschäftigen, die die Naturwissenschaften liefern, statt diese als ideologisch zu diffamieren.
Im Gegenteil, deine Sichtweise - der Mensch sei ein "Sonderfall" der Evolution oder könne sich gar von Evolution und (seiner) Biologie lösen IST blanke Ideologie!

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2017, 08:14)Und zwar nicht nur in negativer Hinsicht. Dass er sich also beispielhaft gegen seine - warum auch immer - gegebenen pädophilen Neigungen entscheidet. Sondern auch in positiver Hinsicht: Dass zum Beispiel eine homosexuelle Neigung einfach angenommen und nicht abgelehnt wird.

Der Mensch kann sich weder gegen seine pädophilen Neigungen entscheiden noch gegen (oder für) seine homosexuelle Orientierung er kann sie weder "annehmen noch ablehnen". Er kann seine homosexuelle Orientierung nunr als gegeben hinnehmen und der Rest der Gesellschaft ebenso. Mensch kann auch seine heterosexuelle Orientierung nur als gegeben hinnehmen!

schokoschendrezki hat geschrieben:(02 Aug 2017, 08:14)Niemand hat etwas dagegen, dass Biologen in ihren Laboren Reagenzgläser schütteln und die Ergebnisse in Fachjournalen publizieren. Wenn diese Ergebnisse jedoch politisiert werden, dann wirds fragwürdig ...

Achsooo in deinen Augen sind also die Erkenntnisse und Erklärungen, die Biologen liefern, insbesondere dann, wenn es um "den Menschen" geht, vollkommen nutzlos - so nutzlos, dass man sie ignorieren und leugnen kann, wie du das tust.
Politisiert werden die Erkenntnisse und Erklärungen von Leuten wie dir, die sie als biologistisch diffamieren und nicht zur Kenntnis nehmen wollen, von Leuten wie dir, die der Meinung sind, "der Mensch" könnte sich "Kraft seines Willens" gegen seine Biologie wenden, die nicht einmal kapieren, dass menschliches Sozialverhalten IN seiner Biologie begründet liegt.
NEIN - die Erkenntnisse und Erklärungen der Biologen werden von niemand anders als dem ganzen Genderklüngel politisiert - ganz einfach weil deren Theorien regelmäßig an der Realität scheitern und sich Realität nicht an die Theorien anpassen lässt.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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