Debatte: Homosexualität

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pikant
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 12:25

gödelchen hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:20)

Nur kurzer Hinweis....die CDU hat den 175 SfGB nicht ! eingeführt. Den haben andere aus dem Verständnis zu den Dingen anno toback bereits in das Strafgesetzbuch geschrieben. Sie haben den Paragraphen nicht herausgenommen damals. Wobei es nicht die Frage ist, warum nicht, sondern die Frage ist, warum der Gedanke dazu nicht gefasst werden könnte.......
daran kannst du sehen, dass der gesunde Menschenverstand, die wesentliche Kategorie ist das panta rhei positiv für den Menschen und zusetzen.....:-)


fuer mich ein noch viel groesserer Skandal als die Forderungen von Teilen der Gruenen vor ueber 30 Jahren Sex mit Kindern einvernehmlich zu erlauben.
Wenn man da dann von Schaden spricht, die eine Partei angerichtet hat, dann ist das bei CDU, SPD ein Totalschaden gewesen, den Richtern per Gesetzgebung zu erlauben Homosexuelle in den Knast zu befoerdern.

Dass ein kleiner Teil der CDU dann 2017 nicht mal den Mut aufbringt, diese Menschen wegen grossem Unrecht zu entschaedigen ist wiederum ein grosser Skandal.
da will ich von Idioten der AfD gar nicht sprechen, die per Zwischenruf in einem Landtag wieder Gefaengnis fuer Schwule forderten....
Zuletzt geändert von pikant am Di 1. Aug 2017, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon schokoschendrezki » Di 1. Aug 2017, 12:27

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 12:36)
Und Tomasello vertritt - entgegen Schokos Behauptung - auch keine holistische Sichtweise, im Gegenteil. Tomasello arbeitet am Max-Planck-Institiut für evolutionäre Anthropologie und untersucht u.a. Sprachevolution, die Evolution sozialen Lernens etc

Tomasello benutzt für sein Konzept der Sprachentstehung sogar ganz ausdrücklich selbst den Begriff "holistic". Wenn auch hier in einer etwas anderen Bedeutung. Indem er nachweist, dass das Sprachlernen bei kleinen Kindern nicht "itemweise" oder vabelweise erfolgt sondern - eben "holistisch" als Sprachzusammenhangs-Komplexe. Was an dieser "Verb-Island-Hypothese" in Bezug auf unsere Diskussion hier wichtig ist:
Soziale Interaktion ist essenziell für den Erwerb von Sprache
(aus einer Vorlesungsfolienserie zum Thema)
Es handelt sich aber dabei um soziale Interaktionen, die im Zusammenhang mit der Entstehung einer "Wir-Intention" biologisch (allein!) einfach nicht fassbar und erklärbar sind. Parallel zu diesen sozialen Interaktion bildet sich das Bewusstsein für soziale und psychologische Kategorien heraus. Verantwortung, Mitleid usw.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 12:37

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Aug 2017, 12:51)

Ich habe immer noch keine Ahnung, wie man von "Ganzheitlichkeit" auf "Entkoppeltheit" kommen kann ....

Es gibt keine "ganzheitliche Sicht" auf die Population Mensch.

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Aug 2017, 12:51)Das ist ziemlich, nein ganz genau das, was ich hier versuche argumentativ deutlich zu machen. "Sprache" ist das Beispiel-Phänomen schlechthin, um diesen Unterschied deutlich zu machen.

Niemand hat Unterschiede zwischen Mensch und anderen Primaten bestritten, ändert aber immer noch nichts daran, dass Mensch keine Sonderstellung in der Taxonomie/Systematik einnimmt. Er markiert lediglich die vorerst letzte Stufe er Evolution.
Evolution bedeutet nichts anderes als die Entwicklung vom Einfachen zum Komplexen und Mensche ist das bisher komplexeste Lebewesen. Nichts mit Sonderstellung, nichts mit "etwas Besonderes, Einzigartiges".

schokoschendrezki hat geschrieben:(01 Aug 2017, 12:51) Ich wüsste absolut nicht, warum das heißen soll, dass man damit anatomische Gegebenheiten wie Kehlkopfbau usw. ignoriert. Es müssen nur zu den Biologen u.a. Sprachwissenschaftler, Psychologen, Sozialwissenschaftler und - selbstverständlich auch Philosophen - hinzutreten, um dieses ganze Phänomen der SPrachentstehung (nicht: Sprechentstehung) im Zusammenhang mit allen Apsekten dieser Wir-Intentionalität zu erklären.

Nein - müssen nicht!
Sozialwissenschaftler untersuchen nicht den Menschen, sondern menschliche Beziehungen/Interaktionen - also etwas, was vom Menschen ausgeht, was Mensch geschaffen hat, aber nicht was (entwicklungsgeschichtlich) erst zur Entstehung des Menschen führte, gleiches gilt für Linguisten und auf Philosophen kann in diesem Zusammenhang vollständig verzichtet werden.
Weil - es geht bei der Forschung eben nicht um irgendwelche "Wir-Intentionen".
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Selina » Di 1. Aug 2017, 12:56

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:19)

Selina - zum letzten Mal - unterlass deine falschen Unterstellungen!
Ich habe den Begriff richtig zitiert! ==> markiert


Nein, du hast wortwörtlich geschrieben "Bioppsychologiesche Einheit Mensch". Und in meiner Korrektur ging es gar nicht um die Koppelungsstriche, sondern um das "sozial", was du in dem Dreierbegriff einfach weggelassen hast. In dem Begriff stecken aber drei verbale Bestandteile: Bio, psycho und sozial. Nix "Bioppsychologiesche". Aber gut, vielleicht wars ein Faselfehler. Das sei dir verziehen.

Dark Angel hat geschrieben:Und NEIN - bei der Betrachtung des Menschen als Population ist das schlicht und ergreifend kalter Kaffee. Wir sprechen über "den Menschen" als Population und nicht über den Menschen als Individuum und noch viel weniger über ein marxistisches Menschenbild.


Ich weiß nicht, wen du mit "wir" meinst, aber ich spreche nicht über den "Menschen als Population". Ich spreche hier in diesem Strang über übelste Homophobie eines Professors, die natürlich kein Zufall ist. Das reiht sich ein in eine Menge von Versuchen, die Welt neu zu interpretieren. Auf welche Weise, kann man hier gut erkennen. Noch mal: Gerade, weil es um die Sexualität geht, ist es hirnrissig, den Menschen rein biologisch, losgelöst von allen sozialen und psychischen Faktoren, zu bewerten. Damit bestätigt man nur den Herrn Professor. Was ja wohl auch deine Absicht ist. Und wenn ich von "einzigartig" spreche, meine ich das in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, einschließlich Sexualität, die natürlich auch eine biologische Komponente haben, aber doch nicht ausschließlich. Wissen Klasse 5. Und noch was: Den Begriff "biopsychosozial" hab ich erst paar Jährchen nach der Wende kennen gelernt und auch ganz bestimmt nicht im Zusammenhang mit irgendwelchen marxistischen Ansichten.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 12:58

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 12:51)

hier geht es aber nicht um die Gruenen, sondern um Homosexualitaet und da kann man Beck nur in Verbidnung sehen mit seiner herausragenden Rolle als Schwuler und Kaempfer fuer die Ehe fuer alle.
Bei diesem erfolgreichen Kampf hat er bestimmt keinen Schaden angerichtet und wenn es Ihnen um die Gruenen geht, dann ist Beck ein sehr schlechtes Beispiel, denn der ist seit Monaten in der Partei bedeutungslos und ist bei der Wahl zum Bundestag bei den Gruenen krachend gescheitert.
Ansonsten ist das spam, weil Sie das Thema verfehlt haben.

Tja - da isse wieder die politisch korrekte Intoleranz gegenüber einer Meinung, die nicht passt, verbunden mit Unterstellungen und gefühlten Beleidigungen.
Und weils so schön in den Kram passt, wird mein Spruch nicht auf den Politiker Beck (und seine "Gesinnungsgenossen) bezogen, sondern auf seine sexuelle Orientierung und selbstverständlich, dann gleich noch auf die gesamte Gruppe erweitert, damit man seiner politisch korrekten Empörung Ausdruck verleihen kann.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 13:04

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:58)

Tja - da isse wieder die politisch korrekte Intoleranz gegenüber einer Meinung, die nicht passt, verbunden mit Unterstellungen und gefühlten Beleidigungen.
Und weils so schön in den Kram passt, wird mein Spruch nicht auf den Politiker Beck (und seine "Gesinnungsgenossen) bezogen, sondern auf seine sexuelle Orientierung und selbstverständlich, dann gleich noch auf die gesamte Gruppe erweitert, damit man seiner politisch korrekten Empörung Ausdruck verleihen kann.
R.I.P. "Recht auf freie Meinungsäußerung"


natuerlch bin ich empoert, wenn man einen verdienstvollen Politiker in den Urwald schicken will, um Affen zu zahlen, damit er hier keinen Schaden anrichten kann.
Beck und Konsorten haben das bestimmt nicht vedient und wenn man im Strang 'Debatte Homosexualitaet' von Beck und Konsorten spricht hat man bestimmt seine Verdienste bei der Legalisierung von Drogen nicht im Sinn, sondern seine Verdienste fuer die Ehe fuer alle und den Kampf fuer Schwule
das ist sonnenklar, wenn man diesen Strang thembezogen betrachtet und nicht spamen will :)
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 13:15

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:56)

Nein, du hast wortwörtlich geschrieben "Bioppsychologiesche Einheit Mensch". Und in meiner Korrektur ging es gar nicht um die Koppelungsstriche, sondern um das "sozial", was du in dem Dreierbegriff einfach weggelassen hast. In dem Begriff stecken aber drei verbale Bestandteile: Bio, psycho und sozial. Nix "Bioppsychologiesche". Aber gut, vielleicht wars ein Faselfehler. Das sei dir verziehen.

Auf die Idee, dass der Murks, den ich da geschrieben habe, ein grottiger "Dreckfuhler" sein könnte, kommste nicht.

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:56)
Ich weiß nicht, wen du mit "wir" meinst, aber ich spreche nicht über den "Menschen als Population". Ich spreche hier in diesem Strang über übelste Homophobie eines Professors, die natürlich kein Zufall ist.

Es sollte eigentlich ersichtlich sein, dass es um eine gesamte Population geht, wenn von "biologischen Tatsachen/Fakten" die Rede ist und nicht um das einzelne Idividuum. Und um biologische Tatsachen ging es im Zusammenhang mit Reproduktionspotential.
Wenn du das nicht mitgekriegt hast, dann hast du am Thema vorbei geschrieben.

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:56)
Das reiht sich ein in eine Menge von Versuchen, die Welt neu zu interpretieren. Auf welche Weise, kann man hier gut erkennen. Noch mal: Gerade, weil es um die Sexualität geht, ist es hirnrissig, den Menschen rein biologisch, losgelöst von allen sozialen und psychischen Faktoren, zu bewerten.

Es ging um Sexualität im biologischen Sinn, um deren Funktion im biologischen Sinn. Tut mir leid für dich, wenn du nicht zu Unterscheidungen fähig bist und Dinge miteinander verschwurbeln musst, über die gerade gar nicht gesprochen wird.
Eigentlich peinlich, erst vom Thema ablenken und sich dann über darüber beschweren, wenn auf das eigentliche Thema zurück gekommen wird und sich dadurch Wiederholungen ergeben. Ist aber eigentlich nix Neues bei dir.

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 13:56)
Damit bestätigt man nur den Herrn Professor. Was ja wohl auch deine Absicht ist. Und wenn ich von "einzigartig" spreche, meine ich das in Bezug auf die zwischenmenschlichen Beziehungen, einschließlich Sexualität, die natürlich auch eine biologische Komponente haben, aber doch nicht ausschließlich. Wissen Klasse 5. Und noch was: Den Begriff "biopsychosozial" hab ich erst paar Jährchen nach der Wende kennen gelernt und auch ganz bestimmt nicht im Zusammenhang mit irgendwelchen marxistischen Ansichten.

Ich weiß ja, dass du nicht zwischen der Nachricht und dem Überbringer der Nachricht unterscheiden kannst - hast du ja bereits oft genug bewiesen.Du meinst dann mit dem argumentum ad personam Aussagen widerlegen zu können. Funktioniert aber nicht.
Außerhalb des marxistischen Menschbildes (Forschung) wird der Begriff "biopsychosoziale Einheit Mensch" nur bei bestimmten Persönlichkeitsstörungen in der Psychotherapie verwendet und die ist denkbar ungeeignet, Erkenntnisse über die Population Mensch und deren biologische und evolutionspsychologische Bedingtheit zu erlangen.
Du bist echt ein Meister im Verschwurbeln. :D
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 13:18

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:04)

natuerlch bin ich empoert, wenn man einen verdienstvollen Politiker in den Urwald schicken will, um Affen zu zahlen, damit er hier keinen Schaden anrichten kann.
Beck und Konsorten haben das bestimmt nicht vedient und wenn man im Strang 'Debatte Homosexualitaet' von Beck und Konsorten spricht hat man bestimmt seine Verdienste bei der Legalisierung von Drogen nicht im Sinn, sondern seine Verdienste fuer die Ehe fuer alle und den Kampf fuer Schwule
das ist sonnenklar, wenn man diesen Strang thembezogen betrachtet und nicht spamen will :)

Auweia - "Verdienste im Kampf um die Ehe für Schwule" - kannste nicht noch ein bisschen dicker auftragen.
Na wenn wir in Deutschland keine anderen (politischen) Sorgen haben, als uns in Belanglosigkeiten zu suhlen, müsste ja alles bestens sein
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 13:20

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:18)

Auweia - "Verdienste im Kampf um die Ehe für Schwule" - kannste nicht noch ein bisschen dicker auftragen.
Na wenn wir in Deutschland keine anderen (politischen) Sorgen haben, als uns in Belanglosigkeiten zu suhlen, müsste ja alles bestens sein


Verdienste fuer die Ehe fuer alle und den Kampf fuer Schwule habe ich geschrieben - ist schon ein Unterschied, denn die Ehe fuer alle gilt auch fuer Lesben.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Selina » Di 1. Aug 2017, 13:40

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:15)

Auf die Idee, dass der Murks, den ich da geschrieben habe, ein grottiger "Dreckfuhler" sein könnte, kommste nicht.


Wieso? Sagte doch, es könnte sich um einen "Faselfehler" handeln. Genauer lesen bitte!

Dark Angel hat geschrieben:Es sollte eigentlich ersichtlich sein, dass es um eine gesamte Population geht, wenn von "biologischen Tatsachen/Fakten" die Rede ist und nicht um das einzelne Idividuum. Und um biologische Tatsachen ging es im Zusammenhang mit Reproduktionspotential.
Wenn du das nicht mitgekriegt hast, dann hast du am Thema vorbei geschrieben.


Du sprichst von "biologischen Tatsachen" und von "Reproduktionspotenzial". Ich nicht. Du pickst dir einen Aspekt aus dem Thema Homosexualität und Homophobie heraus, um ihn genüsslich in alle Einzelheiten zu zerlegen und zu zelebrieren. Einige andere hier sind aber schon lange weiter und sagen: Ja, Kinder zeugen können zwei schwule Männer/zwei lesbische Frauen in ihren jeweiligen Partnerschaften nicht, aber ... Achtung, jetzt kommt das Aber: Sie können leben und lieben wie alle anderen Paare auch, sie haben Sex miteinander und genießen ihn... in den allermeisten Fällen. Dein immer wieder zitiertes "Reproduktionspotenzial" spielt für das Glück der Beiden keine Rolle. Da kannst du dich drehen und wenden und auf- und niederspringen, das ist einfach so.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 13:45

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:40)

, Kinder zeugen können zwei schwule Männer/zwei lesbische Frauen in ihren jeweiligen Partnerschaften nicht, aber ... Achtung, jetzt kommt das Aber: Sie können leben und lieben wie alle anderen Paare auch, sie haben Sex miteinander und genießen ihn... in den allermeisten Fällen. Dein immer wieder zitiertes "Reproduktionspotenzial" spielt für das Glück der Beiden keine Rolle. Da kannst du dich drehen und wenden und auf- und niederspringen, das ist einfach so.


ist doch kein Problem, dann wird adoptiert!
fuer die Ehe fuer alle wird kein 'Reproduktionspotenial' gebraucht.
die haben wir bei Heteropaaren und auch dort wird manchmal bewusst von der 'Reproduktion' Abstand genommen.
sehe da null Probleme fuer die Ehe fuer alle :)
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon becksham » Di 1. Aug 2017, 13:50

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:45)

ist doch kein Problem, dann wird adoptiert!
...

Und das ist dann laut Herrn Kutschera "staatlich geförderte Pädophilie". Und durch künstliche Befruchtung entstandene Kinder in lesbischen Beziehungen nennt er "bemitleidenswert". Lauter homophobes Zeugs, was der von sich gibt.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 13:55

Selina hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:40)

Wieso? Sagte doch, es könnte sich um einen "Faselfehler" handeln. Genauer lesen bitte!



Du sprichst von "biologischen Tatsachen" und von "Reproduktionspotenzial". Ich nicht. Du pickst dir einen Aspekt aus dem Thema Homosexualität und Homophobie heraus, um ihn genüsslich in alle Einzelheiten zu zerlegen und zu zelebrieren. Einige andere hier sind aber schon lange weiter und sagen: Ja, Kinder zeugen können zwei schwule Männer/zwei lesbische Frauen in ihren jeweiligen Partnerschaften nicht, aber ... Achtung, jetzt kommt das Aber: Sie können leben und lieben wie alle anderen Paare auch, sie haben Sex miteinander und genießen ihn... in den allermeisten Fällen. Dein immer wieder zitiertes "Reproduktionspotenzial" spielt für das Glück der Beiden keine Rolle. Da kannst du dich drehen und wenden und auf- und niederspringen, das ist einfach so.

Sorry Selina - es ging aber einzig darum ob Kutscheras Aussage, dass Homosexuelle in der Paarung Mann - Mann/Frau - Frau kein Reproduktions haben, den biologischen Tatsachen entspricht/ob die fachlich richtig ist, wenn du das nicht auf die Reihe kriegst, ist das allein dein Problem. Wenn dir nicht gefällt, wenn darüber diskutiert wird - auch allein dein Problem und wenn du das eine nicht vom anderen nicht wertneutral trennen kannst, sondern miteinander verschwurbeln musst, nochmal allein dein Problem.
Dann unterstelle aber anderen, die das können nicht, keine Homophobie und/oder Wertung homosexueller Beziehungen.
Es hat niemand auf Reproduktionspotential reduziert!
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 13:56

becksham hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:50)

Und das ist dann laut Herrn Kutschera "staatlich geförderte Pädophilie". Und durch künstliche Befruchtung entstandene Kinder in lesbischen Beziehungen nennt er "bemitleidenswert". Lauter homophobes Zeugs, was der von sich gibt.


ein anderer User wuerde dazu sagen: 'Ab in den Urwald um Affen zu zaehlen, damit er hier keinen Schaden mehr anrichten kann' :D

ich sage nur, dieser Typ 'dreht nicht mehr richtig', aber solche Aussagen sind durch unsere Meinungsfreiheit gedeckt, auch wenn Sie bekloppt sind.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 14:03

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:20)

Verdienste fuer die Ehe fuer alle und den Kampf fuer Schwule habe ich geschrieben - ist schon ein Unterschied, denn die Ehe fuer alle gilt auch fuer Lesben.

Ja und? Ändert das was daran, dass es sich um eine politische Belanglosigkeit handelt?
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 14:07

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 15:03)

Ja und? Ändert das was daran, dass es sich um eine politische Belanglosigkeit handelt?


ich erwarte richtiges Zitieren, nicht mehr und nicht weniger
Danke fuer ihre Muehe, nicht nochmals falsch zu zitieren.
Zuletzt geändert von pikant am Di 1. Aug 2017, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 14:07

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:45)

ist doch kein Problem, dann wird adoptiert!
fuer die Ehe fuer alle wird kein 'Reproduktionspotenial' gebraucht.
die haben wir bei Heteropaaren und auch dort wird manchmal bewusst von der 'Reproduktion' Abstand genommen.
sehe da null Probleme fuer die Ehe fuer alle :)

Da sieht hier eigentlich keiner ein Problem.
Das Problem hatte nur Userin Selina damit, dass eine Aussage daraufhin analysiert wurde, ob sie fachlich zutreffend ist oder nicht.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon pikant » Di 1. Aug 2017, 14:13

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 15:07)

Da sieht hier eigentlich keiner ein Problem.
Das Problem hatte nur Userin Selina damit, dass eine Aussage daraufhin analysiert wurde, ob sie fachlich zutreffend ist oder nicht.


ich gebe dem hessischen Wissenschaftsminister recht, dass diese Aussagen von diesem Typen abtrus sind und Disziplinarmassnahmen von der Uni zu pruefen sind.
Kinder, die bei Lesben aufwachsen, sind nicht bemitleidenswert
so eine pauschale Auesserung ist widerwaertig.
dieser Kutschera tickt nicht mehr richtig.

wer da 'staatlich gefoerderte Paedophilie' beim Adoptionsrecht sieht, hat sie nicht mehr alle.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Zunder » Di 1. Aug 2017, 14:37

Dark Angel hat geschrieben:(01 Aug 2017, 14:55)

Sorry Selina - es ging aber einzig darum ob Kutscheras Aussage, dass Homosexuelle in der Paarung Mann - Mann/Frau - Frau kein Reproduktions haben, den biologischen Tatsachen entspricht/ob die fachlich richtig ist, wenn du das nicht auf die Reihe kriegst, ist das allein dein Problem. Wenn dir nicht gefällt, wenn darüber diskutiert wird - auch allein dein Problem und wenn du das eine nicht vom anderen nicht wertneutral trennen kannst, sondern miteinander verschwurbeln musst, nochmal allein dein Problem.
Dann unterstelle aber anderen, die das können nicht, keine Homophobie und/oder Wertung homosexueller Beziehungen.
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Das Thema des Interviews war die gleichgeschlechtliche Ehe. Deswegen hat Kutschera auch nicht von Paarung gesprochen, wie du behauptest, sondern von Verbindung. Es ging ihm offensichtlich darum, die Gleichstellung mit Heteros zu delegitimieren, indem er die Lebensgemeinschaft zur Reproduktionsgemeinschaft umrubelt. Kutscheras gesamte Argumentation ist dumm und verlogen.
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Re: Debatte: Homosexualität

Beitragvon Dark Angel » Di 1. Aug 2017, 14:37

pikant hat geschrieben:(01 Aug 2017, 15:13)

ich gebe dem hessischen Wissenschaftsminister recht, dass diese Aussagen von diesem Typen abtrus sind und Disziplinarmassnahmen von der Uni zu pruefen sind.
Kinder, die bei Lesben aufwachsen, sind nicht bemitleidenswert
so eine pauschale Auesserung ist widerwaertig.
dieser Kutschera tickt nicht mehr richtig.

wer da 'staatlich gefoerderte Paedophilie' beim Adoptionsrecht sieht, hat sie nicht mehr alle.

Richtig, die Aussagen sind abstrus, aber durch Art.5 GG abgedeckt.
!Meinungen gelten in Deutschland nicht als Tatsachenbehauptungen. Vielmehr sind sie persönliche Urteile über Sachverhalte, Ideen oder Personen. Auf diese persönliche Stellungnahme bezieht sich der Grundrechtsschutz. Die Meinungsäußerung kann demnach auch irrational, emotional, unbegründet, unnütz, schädlich und/oder wertlos sein."

Aus der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsrichts 1995 im Zusammenhang mit der Aussage/Behauptung " Soldaten sind Mörder". Wenn die Aussage "Soldaten sind Mörder" durch das Recht auf freie Meinungsäußerung (Art.5 GG) abgedeckt ist, sind es die abstrusen Thesen Kutscheras allemal. Gleiches Recht für alle bzw Art.3 Abs1 GG "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich." bedeutet Kutschera darf für seine abstrusen Thesen nicht disziplinarisch belangt werden.
Die Uni - und jeder andere auch - kann und darf sich nur von solchen Aussagen distanzieren.
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