Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

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Ammianus
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Ammianus » Fr 12. Okt 2018, 15:19

MäckIntaier hat geschrieben:(12 Oct 2018, 15:49)

Es findet sich hierzu wenig, außer den Diskussionen darüber, ob man das nun diskutieren müsse oder warum. Inhaltlich, wie auch hier, sieht es eher dürftig aus. Dabei müsste jedem, dem das Fach Geisteswissenschaften etwas bedeutet, daran gelegen sein, die beschriebenen Zustände zu kritisieren:

https://www.tagesanzeiger.ch/Dildos-Hundesex-Mein-Kampf-Journale-fallen-auf-Fake-Studien-rein/story/25949132

Daraus:


Ich empfehle unbedingt den Artikel zu lesen. Als das von den Schülern mit Ketten am Boden kam musste ich erst mal Pause machen um den Lachkrampf abklingen zu lassen. Leider steht nicht da, welches Kapitel von "Mein Kampf" umgeschrieben wurde. Irgendwie ist das South-Park Live.
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unity in diversity
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 15:20

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:18)

Hmm, das ist schon ein mächtig großer Themenkomplex gewesen und eine zum Teil mit recht harten Bandagen geführte Diskussion. Nicht uninteressant, aber halt sehr kontrovers. Ich könnte höchstens mal schauen, ob ich den betreffenden Thread hier noch finde, den ich dann hier als Link reinstellen könnte.

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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 15:25

Hmm, schwierig, Fliege, etwas aus den letzten Jahren zu finden. Da gibts sehr viele verschiedene Threads dazu. Am besten, du schaust mal hier in diesem Haupt-Thread "Gender" ein paar Monate und Jahre zurück, da findest du massenhaft Diskussionen dazu. Ich bin 2016 eingestiegen.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 15:30

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:25)

Hmm, schwierig, Fliege, etwas aus den letzten Jahren zu finden. Da gibts sehr viele verschiedene Threads dazu. Am besten, du schaust mal hier in diesem Haupt-Thread "Gender" ein paar Monate und Jahre zurück, da findest du massenhaft Diskussionen dazu. Ich bin 2016 eingestiegen.

Die Klassenkämpfer, von unten warnen:
"Genderschwachsinn von oben, vermüllt den Charakter".
Zuletzt geändert von unity in diversity am Fr 12. Okt 2018, 15:35, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon MäckIntaier » Fr 12. Okt 2018, 15:34

Ammianus hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:19)

Ich empfehle unbedingt den Artikel zu lesen. Als das von den Schülern mit Ketten am Boden kam musste ich erst mal Pause machen um den Lachkrampf abklingen zu lassen. Leider steht nicht da, welches Kapitel von "Mein Kampf" umgeschrieben wurde. Irgendwie ist das South-Park Live.


Das sollte sich ermitteln lassen aus dem entsprechenden Papier:

https://drive.google.com/drive/folders/1cJLr_o04R-zpHcMNaIWPGs7Ue_i-tkCw

Aus neutraler Sicht darf hier sicher herzlich geschmunzelt werden, ob die vielen seriös arbeitenden Sozialwissenschaftler begeistert sind über ihre "genderesierenden" Kollegen, darf angezweifelt werden.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 15:41

unity in diversity hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:20)

Steigert sich dadurch dein Einkommen?


Könntest du bitte kurz und knapp (oder auch ausführlicher) erklären, was du eigentlich sagen möchtest mit deinen Repliken auf Beiträge von mir? Danke.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 15:42

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:18)

Hmm, das ist schon ein mächtig großer Themenkomplex gewesen und eine zum Teil mit recht harten Bandagen geführte Diskussion. Nicht uninteressant, aber halt sehr kontrovers. Ich könnte höchstens mal schauen, ob ich den betreffenden Thread hier noch finde, den ich dann hier als Link reinstellen könnte.

Should I hm anything else?
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Fliege » Fr 12. Okt 2018, 19:35

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:18)
Ich könnte höchstens mal schauen, ob ich den betreffenden Thread hier noch finde, den ich dann hier als Link reinstellen könnte.

Ja, ein solcher Link wäre genau das Richtige. :-)
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; gelten "als politisch ungefestigt und unklar".
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 21:21

Fliege hat geschrieben:(12 Oct 2018, 20:35)

Ja, ein solcher Link wäre genau das Richtige. :-)


Hier bitte. Da scrollst du dich einfach durch, bis dann die intensive Diskussion beginnt:

viewtopic.php?f=22&t=63168

Wobei das nur einer der zahlreichen Stränge ist, wo das Thema angesprochen worden ist. Und wie ich weiter oben schon sagte: Du kannst dich auch selbst durch das ganze Teil-Forum "Gender" klicken (siehe Link unten), da findest du jede Menge Diskussionen. Viel Spaß ;)

viewforum.php?f=22
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 21:33

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 11:14)
Aha. Und anhand welcher Beispiele kannst du erläutern, wo "wir zunehmend eine ideologiegetriebene Gesellschaft werden"? Würde mich echt interessieren. Und eine zweite Frage: Woher kommt dein Interesse ausgerechnet für so eine marginale Erscheinung im Wissenschaftsbetrieb wie die Gender Studie

Schonmal was von "postfaktisch" gehört?
https://neueswort.de/postfaktisch/

Das bezieht sich durchaus nicht nur auf die Politik. Hier ein weiterer lesenswerter Artikel im Cicero zu dem Thema:
https://www.cicero.de/kultur/politik-un ... schen-welt

Es ist ein Merkmal unserer Zeit, dass Wissenschaft z.B. von religiösen Kräften angegriffen wird. Dabei werden regelmäßig faktenfundierte wissenschaftliche Modelle auf die selbe Ebene wie reine Meinungsäußerungen von religiösen Gruppen heruntergezogen, ganz nach dem Motto jeder darf alles wollen und alles ist gleich viel Wert. NEIN, jeder darf alles behaupten, aber in der Wissenschaft gibt es klare Regeln was als "gutes Modell" gilt - alles andere ist einfach nur eine Theorie, aber im Prinzip nichts wert.

Um auf die Genderologen zurückzukommen, Du hast hier ja eindrucksvoll die Leidenschaft beschrieben, mit der Genderologen ihre naturwissenschaftlichen Kollegen in ein schlechtes Licht rücken, weil diese sich mit der Arbeit vieler Genderstudien nicht anfreunden können. Immer wieder wird dabei das Unverständnis geäußert, warum den Genderologen solcher Gegenwind ins Gesicht weht. Die Erklärung ist dann ganz einfach: Das sind Anti-Feministen und snobistische Wissenschaftler. :rolleyes:
NEIN, es gibt sehr gute Gründe warum Naturwissenschaftler hier auf die Barrikaden gehen, denn es gibt ja schon diverse wissenschaftliche Disziplinen, die sich mit den Geschlechtern befassten. Da wären die Biologie, die Psychologie, die Soziologie und auch die Anthropologie (ich mag noch was vergessen haben …). Allen diesen Wissenschaftszweigen arbeiten faktenbasiert nach wissenschaftlichen Methoden.
Diese Wissenschaftszweige sind, mit Ausnahme ggf. der Soziologie, aber als wenig politisch gefärbt bekannt. Mit Einführung der Genderwissenschaften, und insbesondere durch die feministische (also parteiische) Ausrichtung dieses Zweiges, haben sich die Genderwissenschaften als "Wissenschaften" aber komplett diskreditiert. Zitat Wikipedia:
Die verschiedenen Forschungsrichtungen der Gender Studies sind auf einen feministischen Ansatz der neuen Frauenbewegung zurückzuführen und haben somit einen politischen Ursprung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies

Naturwissenschaftler führen hier also einen Kampf gegen das selbe Phänomen, gegen das auch schon ein Galilei angetreten ist, nämlich einen Kampf gegen mittelalterliche Vorstellungen von Wissenschaft und Wissenschaftsmanipulation durch Interessengruppen. Der ist umso verbissener, wenn absurde Theorien als "wissenschaftlich" aufgewertet werden um Pseudofakten für Interessengruppen zu liefern.

Um es kurz zu machen: Naturwissenschaftler wehren sich gegen die missbräuchliche Etikettierung unwissenschaftlicher Theorien und deren bewusst manipulativer Nutzung in bekannt postfaktischer Zeit.

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 11:14)
Und drittens: Was ist für dich so bedrohlich daran, Geschlechterfragen genauer zu erforschen?

Ich finde NICHTS, aber auch absolut GARNICHTS, bedrohlich daran Geschlechterfragen wissenschaftlich (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) zu erforschen. GERNE MEHR DAVON!
Ich finde es hochgradig bedrohlich, von einer Gruppe interessengeleiteter Pseudowissenschaftler als politischem Arm der Frauenbewegung, als wissenschaftliche Fakten getarnte Propaganda untergeschoben zu bekommen, und damit 1. falsche Schlüsse zur Grundlage falscher Entscheidungen werden zu lassen und 2. Wissenschaft als Ganzes in einer wissenschaftsfeindlichen Zeit weiter unfair zu diskreditieren.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 21:50

Skeptiker hat geschrieben:(12 Oct 2018, 22:33)

Schonmal was von "postfaktisch" gehört?
https://neueswort.de/postfaktisch/

Das bezieht sich durchaus nicht nur auf die Politik. Hier ein weiterer lesenswerter Artikel im Cicero zu dem Thema:
https://www.cicero.de/kultur/politik-un ... schen-welt

Es ist ein Merkmal unserer Zeit, dass Wissenschaft z.B. von religiösen Kräften angegriffen wird. Dabei werden regelmäßig faktenfundierte wissenschaftliche Modelle auf die selbe Ebene wie reine Meinungsäußerungen von religiösen Gruppen heruntergezogen, ganz nach dem Motto jeder darf alles wollen und alles ist gleich viel Wert. NEIN, jeder darf alles behaupten, aber in der Wissenschaft gibt es klare Regeln was als "gutes Modell" gilt - alles andere ist einfach nur eine Theorie, aber im Prinzip nichts wert.

Um auf die Genderologen zurückzukommen, Du hast hier ja eindrucksvoll die Leidenschaft beschrieben, mit der Genderologen ihre naturwissenschaftlichen Kollegen in ein schlechtes Licht rücken, weil diese sich mit der Arbeit vieler Genderstudien nicht anfreunden können. Immer wieder wird dabei das Unverständnis geäußert, warum den Genderologen solcher Gegenwind ins Gesicht weht. Die Erklärung ist dann ganz einfach: Das sind Anti-Feministen und snobistische Wissenschaftler. :rolleyes:
NEIN, es gibt sehr gute Gründe warum Naturwissenschaftler hier auf die Barrikaden gehen, denn es gibt ja schon diverse wissenschaftliche Disziplinen, die sich mit den Geschlechtern befassten. Da wären die Biologie, die Psychologie, die Soziologie und auch die Anthropologie (ich mag noch was vergessen haben …). Allen diesen Wissenschaftszweigen arbeiten faktenbasiert nach wissenschaftlichen Methoden.
Diese Wissenschaftszweige sind, mit Ausnahme ggf. der Soziologie, aber als wenig politisch gefärbt bekannt. Mit Einführung der Genderwissenschaften, und insbesondere durch die feministische (also parteiische) Ausrichtung dieses Zweiges, haben sich die Genderwissenschaften als "Wissenschaften" aber komplett diskreditiert. Zitat Wikipedia:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gender_Studies

Naturwissenschaftler führen hier also einen Kampf gegen das selbe Phänomen, gegen das auch schon ein Galilei angetreten ist, nämlich einen Kampf gegen mittelalterliche Vorstellungen von Wissenschaft und Wissenschaftsmanipulation durch Interessengruppen. Der ist umso verbissener, wenn absurde Theorien als "wissenschaftlich" aufgewertet werden um Pseudofakten für Interessengruppen zu liefern.

Um es kurz zu machen: Naturwissenschaftler wehren sich gegen die missbräuchliche Etikettierung unwissenschaftlicher Theorien und deren bewusst manipulativer Nutzung in bekannt postfaktischer Zeit.


Ich finde NICHTS, aber auch absolut GARNICHTS, bedrohlich daran Geschlechterfragen wissenschaftlich (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) zu erforschen. GERNE MEHR DAVON!
Ich finde es hochgradig bedrohlich, von einer Gruppe interessengeleiteter Pseudowissenschaftler als politischem Arm der Frauenbewegung, als wissenschaftliche Fakten getarnte Propaganda untergeschoben zu bekommen, und damit 1. falsche Schlüsse zur Grundlage falscher Entscheidungen werden zu lassen und 2. Wissenschaft als Ganzes in einer wissenschaftsfeindlichen Zeit weiter unfair zu diskreditieren.


Welche "falschen Schlüsse", die angeblich zur "Grundlage falscher Entscheidungen" werden, meinst du? Welche Schlüsse? Welche Entscheidungen? Mit der Beantwortung dieser Fragen würden wir uns nämlich dem Kern dieser Panik vor Gender Studies nähern.
Zuletzt geändert von Selina am Fr 12. Okt 2018, 21:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 21:54

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:27)
Wir alle sind von einem ganz grundsätzlichem Scheitern einer WIssenschaft betroffen. Nicht irgendwie abstrakt, geisteswissenschaftlich, methodisch sondern ganz konkret bis hin zu den Sozial- und Wirtschaftsverhältnissen. So gut wie nix ist in den Wirtschattswissenschaften aus der Banken- und Finanzkrise vor zehn Jahren gelernt worden. Man macht einfach weiter. Man kann heute Sätze von Wissenschaftlern hören wie "Banken erschaffen Geld aus dem Nichts" und sind als Wirtschaftsunternehmen aufzufassen. Und andere Wissenschaftler verfolgen beharrlich klassische ökonomische VW-Modelle, in denen "Geld" einfach nur Teil einer Finanzinfrastruktur ist und "zur Verfügung steht". So. Bitte. Was betrifft uns nun eigentlich eher? Die wissenschaftliche Methodik von Gender Studies oder die Frage, wie unsere Geld- und Finanzsysteme eigentlich wirklich funktionieren.

Ich werde den Teufel tun, hier auch nur mit einem Wort Wirtschaftswissenschaftler zu verteidigen. Wenn ich von Wissenschaft rede, dann habe ich dabei allerdings so ziemlich als letztes das Bild eines Wirtschaftswissenschaftlers vor Augen.

Die Krise in der Wissenschaft sehe ich viel eher in einer gesellschaftlichen Krise. Die Naturwissenschaften vollbringen hervorragende Leistungen. Demgegenüber scheint die Gesellschaft drum herum zu verblöden. Wer steckt hier also in der Krise?
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 22:17

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 22:50)
Welche "falschen Schlüsse", die angeblich zur "Grundlage falscher Entscheidungen" werden, meinst du? Mit der Beantwortung dieser Frage würden wir uns nämlich dem Kern dieser Panik vor Gender Studies nähern.

Nein Selina, wir nähern uns hier garnichts. Alles, ausnahmslos alles, was zu diesem Thema geschrieben wird - und ich habe Deine Diskussion mit Dark Angel im Demokratieforum verfolgt - scheinst Du durch die einseitige Brille zu sehen, dass alle Kritik an Genderstudies grundsätzlich durch Feinde der Gleichberechtigung kommt. Gegner des Feminismus scheinen für dich 100% identisch zu Gegnern der Gleichberechtigung zu sein. Anstatt also auf meinen sehr langen Post einzugehen, kommst Du mit einem Einzeiler, der wieder nur die stereotype Denkweise unterstreicht, weil es Dir offensichtlich nur darum geht "frauenfeindliche" Umtriebe aufzudecken. :rolleyes:

Ich möchte nun von DIR wissen, warum Du es offenbar nicht für notwendig hältst, dass Genderwissenschaften nach wissenschaftlichen Standards arbeiten? Warum hast Du Angst vor der Wahrheit?

Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass nach einer (fiktiven) Machtübernahme der AfD, insbesondere DU es wärest, die für wissenschaftliche Standards in Genderwissenschaften demonstrieren würde, nachdem alle diese Posten durch politisch angepasste Figuren ersetzt worden wären. Denk mal drüber nach ...
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 22:45

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Oct 2018, 11:33)
Die Wirklichkeit ist wie immer komplizierter. Die spezielle Relativitätstheorie war anfangs, 1905 ein wissenschaftlicher Artikel unter derm Titel "Zur Elektrodynamik bewegter Körper", der zunächst nur einen kleinen Kreis von Fachleuten interessierte. Naturphilosophisch erwies sich das nur wenig später als Teil eines grundsätzlichen Weltsichtsumbruchs von der Newtonschen klassischen hin zur modernen Physik und keineswegs nur als "vollkommen normaler Vorgang" . Dann wurde das ganze populär und alle möglichen Leute schwatzten von der RT ohne auch nur irgendwie zu verstehen, worums eigentlich ging. Und dann gab es ab Anfang der 30er die "Deutsche Physik". Und man könnte dieses Phänomen unter Nazipropaganda abhaken, wenn nicht wirklich ganz große Leute dabei gewesen wären. Physiknobelpreisträger wie Philipp Lenau etwa. Es ist wirklich komplizierter. Die Kritik an der RT von dieser Seite war definitiv antisemtisch. Auch wenn sie natürlich als reine Projektion von Antisemiten nicht das geringste mit Menschen jüdischer Herkunft wie Einstein zu tun hat. Und es vermischten sich dabei populäre Strömungen mit (pseudo)wissenschaftlchen Argumenten. Die Kritik an den Gender Studies heute hat insofern etwas damit zu tun, als dass der dabei deutlich werdende Affekt weit weit über die tatsächliche reale Relevanz des Phänomens hinausreicht. Irgendetwas ärgert viele Menschen an diesen Genderstudies weit weit über alle rationalen Begründbarkeiten hinaus.

Und diese Frage ist für mich zumindest politisch interessanter als das, was Gender Studies eigentlich vorgeben, erforschen zu wollen.

Es hat ganz sicher antisemitische Kritik an der RT gegeben - da kann es keinen Zweifel geben. Es kann aber auch keinen Zweifel daran geben, dass es vollkommen normal ist eine Theorie wie die RT auch in wissenschaftlich hochkarätigen Kreisen zu kritisieren, und zwar ohne, dass dem Kritiker pauschalisiert Antisemitismus vorgeworfen werden sollte.

Wenn aber Genderologen hier die teils antisemitische Kritik an der RT nehmen und darauf basierend einen Vergleich aufbauen, mit dem sie Kritik an ihrer Arbeit als interessengeleitet diffamieren, dann ist die Hinterlistigkeit doch offensichtlich. Sachlichen Zweifeln wird halt sachlich entgegnet, ideologischen halt durch politischen Kampf.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 22:59

Skeptiker hat geschrieben:(12 Oct 2018, 23:17)

Nein Selina, wir nähern uns hier garnichts. Alles, ausnahmslos alles, was zu diesem Thema geschrieben wird - und ich habe Deine Diskussion mit Dark Angel im Demokratieforum verfolgt - scheinst Du durch die einseitige Brille zu sehen, dass alle Kritik an Genderstudies grundsätzlich durch Feinde der Gleichberechtigung kommt. Gegner des Feminismus scheinen für dich 100% identisch zu Gegnern der Gleichberechtigung zu sein. Anstatt also auf meinen sehr langen Post einzugehen, kommst Du mit einem Einzeiler, der wieder nur die stereotype Denkweise unterstreicht, weil es Dir offensichtlich nur darum geht "frauenfeindliche" Umtriebe aufzudecken. :rolleyes:

Ich möchte nun von DIR wissen, warum Du es offenbar nicht für notwendig hältst, dass Genderwissenschaften nach wissenschaftlichen Standards arbeiten? Warum hast Du Angst vor der Wahrheit?

Ich bin mir übrigens sehr sicher, dass nach einer (fiktiven) Machtübernahme der AfD, insbesondere DU es wärest, die für wissenschaftliche Standards in Genderwissenschaften demonstrieren würde, nachdem alle diese Posten durch politisch angepasste Figuren ersetzt worden wären. Denk mal drüber nach ...


Ich sehe in diesen Diskussionen, die hier zum Thema geführt werden, bislang keinen Beleg für Unwissenschaftlichkeit der Gender Studies. Als "wirklich wissenschaftlich" bezeichnen die Kritiker eine ausschließlich naturwissenschaftliche Betrachtung der Geschlechter. Da werden scheinbar "unverrückbare Wahrheiten" über den Menschen und die Geschlechter verkündet, die rein biologischer und evolutionärer Natur sind. Und das ausschließlich. Soziale Bindungen, Erziehungsaspekte und Machtstrukturen spielen bei so einer Betrachtung keine Rolle. Die Genderforscher aber untersuchen ja gerade das Zusammenspiel beider Seiten, der biologischen und der sozialen. Sobald jedoch neben den biologischen Aspekten auch die sozialen Zusammenhänge und Faktoren genauer untersucht werden, dann bezeichnen das die Kritiker als "unwissenschaftlich" und "ideologisch". Im Grunde geht es um völlig unterschiedliche Auffassungen darüber, was Wissenschaften können und sollen. Kritische Geistes- und Sozialwissenschaften sind etwas, womit Leute, die in alten konservativen Denkmustern gefangen sind, nichts anfangen können. Warum können sie das nicht? Weil Ergebnisse solcher Forschungen unter Umständen das eigene Leben, die eigenen Anschauungen, das eigene Verhalten betreffen können. Und so etwas könnte natürlich wehtun.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 23:25

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 23:59)
Ich sehe in diesen Diskussionen, die hier zum Thema geführt werden, bislang keinen Beleg für Unwissenschaftlichkeit der Gender Studies. Als "wirklich wissenschaftlich" bezeichnen die Kritiker eine ausschließlich naturwissenschaftliche Betrachtung der Geschlechter. Da werden scheinbar "unverrückbare Wahrheiten" über den Menschen und die Geschlechter verkündet, die rein biologischer und evolutionärer Natur sind. Und das ausschließlich. Soziale Bindungen, Erziehungsaspekte und Machtstrukturen spielen bei so einer Betrachtung keine Rolle. Die Genderforscher aber untersuchen ja gerade das Zusammenspiel beider Seiten, der biologischen und der sozialen. Sobald jedoch neben den biologischen Aspekten auch die sozialen Zusammenhänge und Faktoren genauer untersucht werden, dann bezeichnen das die Kritiker als "unwissenschaftlich" und "ideologisch". Im Grunde geht es um völlig unterschiedliche Auffassungen darüber, was Wissenschaften können und sollen. Kritische Geistes- und Sozialwissenschaften sind etwas, womit Leute, die in alten konservativen Denkmustern gefangen sind, nichts anfangen können. Warum können sie das nicht? Weil Ergebnisse solcher Forschungen unter Umständen das eigene Leben, die eigenen Anschauungen, das eigene Verhalten betreffen können. Und so etwas könnte natürlich wehtun.

N E I N - Sorry, aber du versteht schlichtweg nicht was ich schreibe. :rolleyes:

Wissenschaftlichkeit macht sich nicht am Forschungsobjekt fest, sondern an den Forschungsmethoden!

Sehr wohl kann man eben auch soziale Verhaltensmuster usw. wissenschaftlich untersuchen. Du wirst z.B. keinen Sturmlauf der Naturwissenschaften gegen die Psychologie (als Ganzes) sehen. Warum wohl?

Bitte lese Dich einfach mal in das Thema "Wissenschaft" ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wissensch ... ssenschaft
Mein Eindruck ist, dass Du leider nicht verstehst, was der Kritikpunkt ist. Bislang gehst Du leider einer gesellschaftlichen Interessengruppe und deren strategisch installierten Faktenbeschaffern voll auf den Leim.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 23:33

Skeptiker hat geschrieben:(13 Oct 2018, 00:25)

N E I N - Sorry, aber du versteht schlichtweg nicht was ich schreibe. :rolleyes:

Wissenschaftlichkeit macht sich nicht am Forschungsobjekt fest, sondern an den Forschungsmethoden!

Sehr wohl kann man eben auch soziale Verhaltensmuster usw. wissenschaftlich untersuchen. Du wirst z.B. keinen Sturmlauf der Naturwissenschaften gegen die Psychologie (als Ganzes) sehen. Warum wohl?

Bitte lese Dich einfach mal in das Thema "Wissenschaft" ein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wissensch ... ssenschaft
Mein Eindruck ist, dass Du leider nicht verstehst, was der Kritikpunkt ist. Bislang gehst Du leider einer gesellschaftlichen Interessengruppe und deren strategisch installierten Faktenbeschaffern voll auf den Leim.


Du bist mit keinem Wort auf meinen Beitrag eingegangen und verstehst schlichtweg nicht, was ich schreibe. Um mal in deiner Diktion zu bleiben. Lies (nicht, "lese") meinen Kommentar noch einmal, vielleicht klappt es dann. Ach so: Welcher "gesellschaftlichen Interessengruppe" und welchen "strategisch installierten Faktenbeschaffern" gehe ich auf den Leim? Wen und was meinst du damit? Werde konkret!
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 23:51

Selina hat geschrieben:(13 Oct 2018, 00:33)
Du bist mit keinem Wort auf meinen Beitrag eingegangen und verstehst schlichtweg nicht, was ich schreibe. Um mal in deiner Diktion zu bleiben. Lies (nicht, "lese") meinen Kommentar noch einmal, vielleicht klappt es dann. Ach so: Welcher "gesellschaftlichen Interessengruppe" und welchen "strategisch installierten Faktenbeschaffern" gehe ich auf den Leim? Wen und was meinst du damit? Werde konkret!

Liebe Selina, ich habe hier ganze Epiloge geschrieben, die Du z.T. mit Einzeilern beantwortest. Ich habe den Kernsatz Deines Postings markiert und in einem Satz Dein fundamentales Missverständnis zum Thema Wissenschaftlichkeit aufgedeckt. Deine Reaktion: Wieder Satzanalyse und Gegenfragen.

Nö, da ist mir jede weitere Mühe zu schade. Gute Nacht.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Zunder » Sa 13. Okt 2018, 00:16

Skeptiker hat geschrieben:(12 Oct 2018, 23:45)

Es hat ganz sicher antisemitische Kritik an der RT gegeben - da kann es keinen Zweifel geben. Es kann aber auch keinen Zweifel daran geben, dass es vollkommen normal ist eine Theorie wie die RT auch in wissenschaftlich hochkarätigen Kreisen zu kritisieren, und zwar ohne, dass dem Kritiker pauschalisiert Antisemitismus vorgeworfen werden sollte.

Wenn aber Genderologen hier die teils antisemitische Kritik an der RT nehmen und darauf basierend einen Vergleich aufbauen, mit dem sie Kritik an ihrer Arbeit als interessengeleitet diffamieren, dann ist die Hinterlistigkeit doch offensichtlich. Sachlichen Zweifeln wird halt sachlich entgegnet, ideologischen halt durch politischen Kampf.

Es hat überhaupt keine antisemitische Kritik an der Relativitätstheorie gegeben. Es gab eine antisemitisch begründete Ablehnung. Mit Kritik hat das überhaupt nichts zu tun. Das war pure ressentimentgeladene Ideologie.
Wenn der Genderismus aus wissenschaftlichen Gründen abgelehnt wird, findet genau das Gegenteil statt.

Im Falle der RT wird eine wissenschaftliche Theorie aus ideologischen Gründen abgelehnt, im Falle des Genderismus wird eine Ideologie aus wissenschaftlichen Gründen abgelehnt. Das nicht auseinanderhalten zu können oder zu wollen, ist auch ideologisch bedingt.

Das heißt aber nicht, daß jede Ablehnung der Gender-Studies wissenschaftlich begründet ist. Es ist wohl häufig so, daß einem ideologischen Konstrukt ein anderes ideologisches Konstrukt als das eigentlich wahre gegenübergestellt wird und letztlich die Vernunft auf der Strecke bleibt.
Ein biologistisches Gesellschaftskonstrukt ist ja nicht nur mindestens genauso dämlich wie ein genderistisches - es ist vor allem deutlich menschenverachtender.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Sa 13. Okt 2018, 00:19

Skeptiker hat geschrieben:(13 Oct 2018, 00:51)

Liebe Selina, ich habe hier ganze Epiloge geschrieben, die Du z.T. mit Einzeilern beantwortest. Ich habe den Kernsatz Deines Postings markiert und in einem Satz Dein fundamentales Missverständnis zum Thema Wissenschaftlichkeit aufgedeckt. Deine Reaktion: Wieder Satzanalyse und Gegenfragen.

Nö, da ist mir jede weitere Mühe zu schade. Gute Nacht.


Der Kern deiner Erläuterungen und kritischen Einwände besteht darin zu sagen, dass Gender Studies unwissenschaftlich und ideologisch geprägt seien. So lässt sich das von dir Gesagte recht gut zusammenfassen. Und ich stellte die sich genau daran anknüpfende Frage, deren Beantwortung ja erst die Basis für ein weiteres Gespräch wäre: Nämlich, worin genau besteht in deinen Augen die Unwissenschaftlichkeit der Gender Studies? Und worin besteht die Ideologie? Und wenn du nun wieder sagst, die Forschungsmethoden seien es, die du als unwissenschaftlich einstufst, dann solltest du auch das präzisieren. Welche Methoden mit welchem Inhalt meinst du genau? Das hast du bis jetzt nicht beantwortet. Gute Nacht.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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