Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

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Selina
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 07:09

Skeptiker hat geschrieben:(11 Oct 2018, 21:30)

Ich zitiere mal aus dem von Dir verlinkten Artikel:

Naturwissenschaftler als „altbekannte Snobisten“!

Und dann noch dieses widerliche Anbiedern, dass viele Wissenschaften es in der Anfangszeit schwer hatten. Ja, richtig, aber es ist eben die Methodik, welche den Zweig da heraus führt. Genau diese Methodik ist bei Genderwissenschaften aber hochproblematisch weil oft erkennbar Interessen- und nicht faktengeleitet.

Genderwissenschaften müssen sich naturwissenschaftlichen Standards nähern, oder man muss sie als das bezeichnen was sie sind: Ein Zweig der Geisteswissenschaften, der von einer zeitgeistlichen Ideologie mE nicht zu unterscheiden ist.


Weil wir gerade beim Zitieren sind, ich finde diesen Passus aus dem von mir verlinkten Blog sehr interessant:

Das also ist die Quintessenz: viel Kritik an den Gender Studies ist in Wirklichkeit Kritik am Feminismus und an einem Gesellschaftsbild, das man selbst nicht teilt. Wer der Überzeugung ist, dass die Gleichheit und in einem gewissen Rahmen Austauschbarkeit der Geschlechterrollen und die Aufhebung traditioneller Familienbilder eine schlechte und zu bekämpfende Entwicklung sind, wird sich von den Gender Studies zwangsläufig bedroht fühlen, ob diese nun wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder nicht. Sie dienen als eine weitere Folie für einen Kampf, der auf vielen Ebenen ausgetragen wird. Dass die Prämissen der Gender Studies nicht unbedingt intuitiv sind, hilft den Kritikern dabei, sich vielerlei Kopfschütteln zu versichern, spricht aber nicht grundsätzlich gegen das Feld. Schließlich sind die Prämissen der theoretischen Physik auch nicht jedermann einsichtig, nur berühren diese das Selbstverständnis der Menschen nur eingeschränkt und werden daher meist in Ruhe gelassen¹. Vielleicht sollte man diese Ruhe auch den Gender Studies gönnen, denn die können durchaus wertvolle neue Denkansätze in Wissenschaftsfelder einbringen, die sich vorher keine Gedanken dazu gemacht haben. Das gilt auch für die Biologie.

¹ Wobei Einstein für seine Relativitätstheorie auch viel mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit zu kämpfen hatte. Viele der Angriffe gegen seine Person waren auch untrennbar damit verknüpft, dass er Jude war und die „natürliche“ deutsche Physik in Frage stellte.


http://www.deliberationdaily.de/2018/03 ... r-studies/
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 07:18

In diesem Deutschlandfunk-Beitrag werden mal diverse Kritiken an den Gender Studies genauer unter die Lupe genommen. Auch sehr empfehlenswert:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/de ... _id=397216
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Kritikaster » Fr 12. Okt 2018, 08:32

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 08:09)

Weil wir gerade beim Zitieren sind, ich finde diesen Passus aus dem von mir verlinkten Blog sehr interessant:

Das also ist die Quintessenz: viel Kritik an den Gender Studies ist in Wirklichkeit Kritik am Feminismus und an einem Gesellschaftsbild, das man selbst nicht teilt. Wer der Überzeugung ist, dass die Gleichheit und in einem gewissen Rahmen Austauschbarkeit der Geschlechterrollen und die Aufhebung traditioneller Familienbilder eine schlechte und zu bekämpfende Entwicklung sind, wird sich von den Gender Studies zwangsläufig bedroht fühlen, ob diese nun wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder nicht. Sie dienen als eine weitere Folie für einen Kampf, der auf vielen Ebenen ausgetragen wird. Dass die Prämissen der Gender Studies nicht unbedingt intuitiv sind, hilft den Kritikern dabei, sich vielerlei Kopfschütteln zu versichern, spricht aber nicht grundsätzlich gegen das Feld. Schließlich sind die Prämissen der theoretischen Physik auch nicht jedermann einsichtig, nur berühren diese das Selbstverständnis der Menschen nur eingeschränkt und werden daher meist in Ruhe gelassen¹. Vielleicht sollte man diese Ruhe auch den Gender Studies gönnen, denn die können durchaus wertvolle neue Denkansätze in Wissenschaftsfelder einbringen, die sich vorher keine Gedanken dazu gemacht haben. Das gilt auch für die Biologie.

¹ Wobei Einstein für seine Relativitätstheorie auch viel mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit zu kämpfen hatte. Viele der Angriffe gegen seine Person waren auch untrennbar damit verknüpft, dass er Jude war und die „natürliche“ deutsche Physik in Frage stellte.


http://www.deliberationdaily.de/2018/03 ... r-studies/

Zwar gibt es in den Gender Studies durchaus einige Aussagen, die in diese Richtung gehen, aber die Mehrheit der Forscher postuliert etwas anderes: dass sich das Geschlecht nicht ausschließlich biologisch, sondern eben auch sozial konstruiere. Die Frage, welchen Anteil beide Faktoren jeweils haben, ist dabei umstritten und Gegenstand vieler Forschungen – wie es in einem wissenschaftlichen Prozess wohl auch sein sollte.

Ja, natürlich ist das "Gegenstand vieler Forschungen". Die bieten schließlich - einem sich ständig wandelnden Zeitgeist geschuldet - gute Einkommensmöglichkeiten bei äußerst fragwürdigem Nutzen.

Die objektiv überprüfbaren Aussagen beispielsweise eines Einstein zur Physik oder anderer Naturwissenschaftler mit Gender bezogener Sozial"wissenschaft" auf eine Stufe zu stellen, ist ein höchst kritisch zu betrachtender Ansatz, der allein einer vollkommen ungerechtfertigten Aufwertung dieses "Forschungs"feldes dienen soll.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 12. Okt 2018, 09:18

Watchful_Eye hat geschrieben:(11 Oct 2018, 15:44)

Ich hab die Berichterstattung dazu auch von Anfang an mitverfolgt, aber da hier eh kaum Feministinnen aktiv sind, dachte ich, ich könnte mir einen Thread dazu auch sparen. ;) Ist eine ungewöhnliche Situation hier.

Ich würde Gender Studies per se gar nicht abwürgen wollen. Aber was mich stört, ist, dass Modelle der Gender Studies im öffentlichen Diskurs immer wieder als vermeintlich modern, moralisch und richtig dargestellt werden ....

Sie werden vor allem von der finanziellen Förderung her, von der Anzahl ausgeschriebener Professorenstellen her als vermutlich relevant, dominierend und völlig überzogen dargestellt. Sind aber tatsächlich eher eine unbedeutende Nebenangelegenheit.

Wollen wir mal darüber nachdenken und diskutieren, woher dieser Hang zur Aufblasung dieses Nischenphänomens zu einem schwarzen Riesenmonster rührt?
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 12. Okt 2018, 09:27

Skeptiker hat geschrieben:(11 Oct 2018, 21:30)

Ich zitiere mal aus dem von Dir verlinkten Artikel:

Naturwissenschaftler als „altbekannte Snobisten“!

Und dann noch dieses widerliche Anbiedern, dass viele Wissenschaften es in der Anfangszeit schwer hatten. Ja, richtig, aber es ist eben die Methodik, welche den Zweig da heraus führt. Genau diese Methodik ist bei Genderwissenschaften aber hochproblematisch weil oft erkennbar Interessen- und nicht faktengeleitet.

Genderwissenschaften müssen sich naturwissenschaftlichen Standards nähern, oder man muss sie als das bezeichnen was sie sind: Ein Zweig der Geisteswissenschaften, der von einer zeitgeistlichen Ideologie mE nicht zu unterscheiden ist.


Wir alle sind von einem ganz grundsätzlichem Scheitern einer WIssenschaft betroffen. Nicht irgendwie abstrakt, geisteswissenschaftlich, methodisch sondern ganz konkret bis hin zu den Sozial- und Wirtschaftsverhältnissen. So gut wie nix ist in den Wirtschattswissenschaften aus der Banken- und Finanzkrise vor zehn Jahren gelernt worden. Man macht einfach weiter. Man kann heute Sätze von Wissenschaftlern hören wie "Banken erschaffen Geld aus dem Nichts" und sind als Wirtschaftsunternehmen aufzufassen. Und andere Wissenschaftler verfolgen beharrlich klassische ökonomische VW-Modelle, in denen "Geld" einfach nur Teil einer Finanzinfrastruktur ist und "zur Verfügung steht". So. Bitte. Was betrifft uns nun eigentlich eher? Die wissenschaftliche Methodik von Gender Studies oder die Frage, wie unsere Geld- und Finanzsysteme eigentlich wirklich funktionieren.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Skeptiker » Fr 12. Okt 2018, 09:31

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 08:09)

Weil wir gerade beim Zitieren sind, ich finde diesen Passus aus dem von mir verlinkten Blog sehr interessant:

Das also ist die Quintessenz: viel Kritik an den Gender Studies ist in Wirklichkeit Kritik am Feminismus und an einem Gesellschaftsbild, das man selbst nicht teilt. Wer der Überzeugung ist, dass die Gleichheit und in einem gewissen Rahmen Austauschbarkeit der Geschlechterrollen und die Aufhebung traditioneller Familienbilder eine schlechte und zu bekämpfende Entwicklung sind, wird sich von den Gender Studies zwangsläufig bedroht fühlen, ob diese nun wissenschaftlichen Ansprüchen genügen oder nicht. Sie dienen als eine weitere Folie für einen Kampf, der auf vielen Ebenen ausgetragen wird. Dass die Prämissen der Gender Studies nicht unbedingt intuitiv sind, hilft den Kritikern dabei, sich vielerlei Kopfschütteln zu versichern, spricht aber nicht grundsätzlich gegen das Feld. Schließlich sind die Prämissen der theoretischen Physik auch nicht jedermann einsichtig, nur berühren diese das Selbstverständnis der Menschen nur eingeschränkt und werden daher meist in Ruhe gelassen¹. Vielleicht sollte man diese Ruhe auch den Gender Studies gönnen, denn die können durchaus wertvolle neue Denkansätze in Wissenschaftsfelder einbringen, die sich vorher keine Gedanken dazu gemacht haben. Das gilt auch für die Biologie.

¹ Wobei Einstein für seine Relativitätstheorie auch viel mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit zu kämpfen hatte. Viele der Angriffe gegen seine Person waren auch untrennbar damit verknüpft, dass er Jude war und die „natürliche“ deutsche Physik in Frage stellte.


http://www.deliberationdaily.de/2018/03 ... r-studies/

Du verstehst nicht, dass du wieder nur eine Meinung eines Ideologen verteidigst, der seinen Berufszweig verteidigt.

In die Sprache des Mittelalters übersetzt hiesse der Satz:
Viel Kritik an der Scholastik kommt in Wahrheit von Ketzern die den rechten Glauben bekämpfen.


Und nein, die Relativitätstheorie wurde anfangs angegriffen, weil es eben ein vollkommen normaler Vorgang ist Theorien zu falsifizieren. Diese wissenschaftliche Methode als antisemitisch zu diffamieren ist der selbe Unfug wie Kritik an Genderismus pauschal als anti-feministische zu bezeichnen.

Es ist schlicht ein Merkmal unwissenschaftlich denkender Menschen auf diese Methoden hereinzufallen. Die werden leider offenbar immer mehr, wodurch wir zunehmend eine ideologiegetriebene Gesellschaft werden.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 10:14

Skeptiker hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:31)

Du verstehst nicht, dass du wieder nur eine Meinung eines Ideologen verteidigst, der seinen Berufszweig verteidigt.

In die Sprache des Mittelalters übersetzt hiesse der Satz:

Und nein, die Relativitätstheorie wurde anfangs angegriffen, weil es eben ein vollkommen normaler Vorgang ist Theorien zu falsifizieren. Diese wissenschaftliche Methode als antisemitisch zu diffamieren ist der selbe Unfug wie Kritik an Genderismus pauschal als anti-feministische zu bezeichnen.

Es ist schlicht ein Merkmal unwissenschaftlich denkender Menschen auf diese Methoden hereinzufallen. Die werden leider offenbar immer mehr, wodurch wir zunehmend eine ideologiegetriebene Gesellschaft werden.


Aha. Und anhand welcher Beispiele kannst du erläutern, wo "wir zunehmend eine ideologiegetriebene Gesellschaft werden"? Würde mich echt interessieren. Und eine zweite Frage: Woher kommt dein Interesse ausgerechnet für so eine marginale Erscheinung im Wissenschaftsbetrieb wie die Gender Studies? Und drittens: Was ist für dich so bedrohlich daran, Geschlechterfragen genauer zu erforschen?
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 12. Okt 2018, 10:33

Skeptiker hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:31)

Du verstehst nicht, dass du wieder nur eine Meinung eines Ideologen verteidigst, der seinen Berufszweig verteidigt.

In die Sprache des Mittelalters übersetzt hiesse der Satz:

Und nein, die Relativitätstheorie wurde anfangs angegriffen, weil es eben ein vollkommen normaler Vorgang ist Theorien zu falsifizieren. Diese wissenschaftliche Methode als antisemitisch zu diffamieren ist der selbe Unfug wie Kritik an Genderismus pauschal als anti-feministische zu bezeichnen.


Die Wirklichkeit ist wie immer komplizierter. Die spezielle Relativitätstheorie war anfangs, 1905 ein wissenschaftlicher Artikel unter derm Titel "Zur Elektrodynamik bewegter Körper", der zunächst nur einen kleinen Kreis von Fachleuten interessierte. Naturphilosophisch erwies sich das nur wenig später als Teil eines grundsätzlichen Weltsichtsumbruchs von der Newtonschen klassischen hin zur modernen Physik und keineswegs nur als "vollkommen normaler Vorgang" . Dann wurde das ganze populär und alle möglichen Leute schwatzten von der RT ohne auch nur irgendwie zu verstehen, worums eigentlich ging. Und dann gab es ab Anfang der 30er die "Deutsche Physik". Und man könnte dieses Phänomen unter Nazipropaganda abhaken, wenn nicht wirklich ganz große Leute dabei gewesen wären. Physiknobelpreisträger wie Philipp Lenau etwa. Es ist wirklich komplizierter. Die Kritik an der RT von dieser Seite war definitiv antisemtisch. Auch wenn sie natürlich als reine Projektion von Antisemiten nicht das geringste mit Menschen jüdischer Herkunft wie Einstein zu tun hat. Und es vermischten sich dabei populäre Strömungen mit (pseudo)wissenschaftlchen Argumenten. Die Kritik an den Gender Studies heute hat insofern etwas damit zu tun, als dass der dabei deutlich werdende Affekt weit weit über die tatsächliche reale Relevanz des Phänomens hinausreicht. Irgendetwas ärgert viele Menschen an diesen Genderstudies weit weit über alle rationalen Begründbarkeiten hinaus.

Und diese Frage ist für mich zumindest politisch interessanter als das, was Gender Studies eigentlich vorgeben, erforschen zu wollen.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon MäckIntaier » Fr 12. Okt 2018, 11:18

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:27)

Wir alle sind von einem ganz grundsätzlichem Scheitern einer WIssenschaft betroffen. Nicht irgendwie abstrakt, geisteswissenschaftlich, methodisch sondern ganz konkret bis hin zu den Sozial- und Wirtschaftsverhältnissen. So gut wie nix ist in den Wirtschattswissenschaften aus der Banken- und Finanzkrise vor zehn Jahren gelernt worden. Man macht einfach weiter. Man kann heute Sätze von Wissenschaftlern hören wie "Banken erschaffen Geld aus dem Nichts" und sind als Wirtschaftsunternehmen aufzufassen. Und andere Wissenschaftler verfolgen beharrlich klassische ökonomische VW-Modelle, in denen "Geld" einfach nur Teil einer Finanzinfrastruktur ist und "zur Verfügung steht". So. Bitte. Was betrifft uns nun eigentlich eher? Die wissenschaftliche Methodik von Gender Studies oder die Frage, wie unsere Geld- und Finanzsysteme eigentlich wirklich funktionieren.


Menschen sterben an ganz unterschiedlichen Krankheiten. Der Umstand, dass Krankheit A dabei für ein Drittel aller Todesfälle ursächlich ist, Krankheit B dagegen nur für 1%, macht die Beschäftigung mit Krankheit B nicht zu einer marginalen Angelegenheit. Für fast alle Probleme der Welt lässt sich ein größeres finden. Dieses Finden des größeren Problems bzw. der Verweis darauf wird gerne als Diskurskorrektiv eingesetzt, wozu aller Inhalt ans größere Allgemeine drangegeben wird. Sinn und Zweck des Manövers ist es, sich nicht dem eigentlich Problem zu stellen, sondern denjenigen, der das Problem auf den Tisch legt, ins Abseits zu manövrieren. Eine simple diskurstheoretische oder rhetorische Strategie. Dabei zeigt sich, unabhängig von allen Größenproblemen, an dem vom Strangeröffner dargestellten Sachverhalt, dass bestimmte Zweige der Geisteswisenschaften die gesamte Zunft bis ins Karikaturhafte diskreditieren. Folgen Sie dem Link im Artikel von Spiegel-Online in dieser Sache zur Website der drei Wissenschaftler und lesen Sie den Artikel über kopulierende Hunde und über Hundebesitzer usw. Vielleicht ist das nicht das größte Problem der Menschheit, aber es ist zumindest indikativ für die Arbeitsweise einer ganzen Zunft, die jede wissenschaftliche Kritik an ihren wissenschaftlichen Standards unter Ideologieverdacht stellt.
Aufklärung: Lieber lass‘ ich mich vom tugendhaften Misanthropen verdunkeln als vom charakterlosen Philanthropen erhellen. Demokratie ohne Common Sense? Never ever.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 11:45

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Oct 2018, 11:33)

Die Wirklichkeit ist wie immer komplizierter. Die spezielle Relativitätstheorie war anfangs, 1905 ein wissenschaftlicher Artikel unter derm Titel "Zur Elektrodynamik bewegter Körper", der zunächst nur einen kleinen Kreis von Fachleuten interessierte. Naturphilosophisch erwies sich das nur wenig später als Teil eines grundsätzlichen Weltsichtsumbruchs von der Newtonschen klassischen hin zur modernen Physik und keineswegs nur als "vollkommen normaler Vorgang" . Dann wurde das ganze populär und alle möglichen Leute schwatzten von der RT ohne auch nur irgendwie zu verstehen, worums eigentlich ging. Und dann gab es ab Anfang der 30er die "Deutsche Physik". Und man könnte dieses Phänomen unter Nazipropaganda abhaken, wenn nicht wirklich ganz große Leute dabei gewesen wären. Physiknobelpreisträger wie Philipp Lenau etwa. Es ist wirklich komplizierter. Die Kritik an der RT von dieser Seite war definitiv antisemtisch. Auch wenn sie natürlich als reine Projektion von Antisemiten nicht das geringste mit Menschen jüdischer Herkunft wie Einstein zu tun hat. Und es vermischten sich dabei populäre Strömungen mit (pseudo)wissenschaftlchen Argumenten. Die Kritik an den Gender Studies heute hat insofern etwas damit zu tun, als dass der dabei deutlich werdende Affekt weit weit über die tatsächliche reale Relevanz des Phänomens hinausreicht. Irgendetwas [i]ärgert viele Menschen an diesen Genderstudies weit weit über alle rationalen Begründbarkeiten hinaus.

Und diese Frage ist für mich zumindest politisch interessanter als das, was Gender Studies eigentlich vorgeben, erforschen zu wollen.[/i]


Genau. Und das ist es aber, was hier seit ewigen Zeiten keiner der immer wieder dieses Thema diskutieren Wollenden (sorry für die stilistisch dumme Formulierung) mal nachvollziehbar beantwortet. Was stört an diesen Forschungen so sehr, wo sie doch kaum öffentlich in Erscheinung treten? Ich meine, ich kann es mir in etwa vorstellen, was das ist. Aber ich fänds halt interessant, dass diejenigen, die das Thema Gender Studies immer wieder anschneiden, auch sagen würden, worin in ihren Augen nun die diskutierenswerte Brisanz liegen soll.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Fliege » Fr 12. Okt 2018, 12:23

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 12:45)
Aber ich fänds halt interessant, dass diejenigen, die das Thema Gender Studies immer wieder anschneiden, auch sagen würden, worin in ihren Augen nun die diskutierenswerte Brisanz liegen soll.

Wie "immer wieder"? Seit 2013 sind nun fünf Jahre vergangen. Brisant ist Genderologie, weil es sich bei Genderologie um eine wissenschaftsfeindliche Ideologie handeln dürfte.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Watchful_Eye » Fr 12. Okt 2018, 12:28

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Oct 2018, 10:18)
Wollen wir mal darüber nachdenken und diskutieren, woher dieser Hang zur Aufblasung dieses Nischenphänomens zu einem schwarzen Riesenmonster rührt?

Ich hab ja schon gesagt - ich bin nicht einer jener, denen es darum geht, dass "Gender Studies" alle Gelder entzogen werden sollen o.ä.

Mir geht es um folgendes. Ich gehe davon aus, dass sich in vielen Aspekten die jetzt noch verbleibenden unterschiedlichen Geschlechterrollen in westeuropäischen Staaten zu einem guten Teil durch genetische Unterschiede erklären lassen und ein 50:50 Verhältnis in vielen Branchen auch langfristig nicht realistisch ist.

Weite Teile der Gender Studies produzieren ein anderes Bild. Demnach seien z.B. die karriererelevanten Geschlechtsunterschiede zwischen Mann und Frau ausschließlich sozial konstruiert. Viele Feministinnen schließen daraus, dass wenn ja alles konstruiert sei, der zu einem 50:50 fehlende Anteil an Nobelpreisträgern/Spitzenpolitikern/.. dem Anteil entspricht, "den Männern den Frauen wegnehmen".

Wer die Existenz von biologischen Faktoren anerkennt und offensiv vertritt, kann schonmal den Job verlieren, wie James Damore bei Google. Auch er schrieb, dass ein 50:50 Verhältnis zwischen den Geschlechtern in der Tech-Branche unrealistisch sei, und erklärte dies teilweise mit biologischen Faktoren. Sein Papier - ich habe es selbst gelesen - wurde in den meisten Medien bis in die Unkenntlichkeit verzerrt dargestellt, so als habe er geschrieben "Frauen haben nun mal genetisch keine Ahnung von Software". So pauschal argumentiert quasi niemand, und Damore auch nicht. Sein Papier war - ob richtig oder nicht - in weiten Teilen wissenschaftlich und fair.

Insofern würde mich die Existenz von Gender Studies eigentlich überhaupt nicht stören, wenn sie sich nicht häufig in einer nahezu feindschaftlichen Konkurrenz mit der Evolutionspsychologie befände.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 13:15

@Selina
Als gelernte Bürgerin der deutschen, demokratischen Dabbel-Di-Ar, weisst du sicher, dass gegen Ende die Anzahl der gesellschaftlichen Mitesser ein exponentielles Wachstum aufgewiesen hat.
Alles Marxismus/Leninismus-Forscher.
Sie durften nie schnelle Ergebnisse abliefern, weil sie sonst ungründlich geforscht hätten.
Das wäre mehr als sanktionswürdig gewesen.
Nie fertig werden zu können, sicherte Reputation und garantierte die Steuerzuschüsse im nächsten Fiskaljahr und war völlig unverdächtig.
Alles soweit verstanden?
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 14:25

Fliege hat geschrieben:(12 Oct 2018, 13:23)

Wie "immer wieder"? Seit 2013 sind nun fünf Jahre vergangen. Brisant ist Genderologie, weil es sich bei Genderologie um eine wissenschaftsfeindliche Ideologie handeln dürfte.


Wir hatten die letzten Jahre schon an anderer Stelle im Forum massenhaft und ausgiebige Diskussionen dazu.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 14:44

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 15:25)

Wir hatten die letzten Jahre schon an anderer Stelle im Forum massenhaft und ausgiebige Diskussionen dazu.

Genderologie ist eine Rechtfertigungslüge für herbeigeredete Unterschiede, fast wie eine Religion.
Unterschiede gibt es nur, die autogenen Zonen betreffend, oder die erogenen Szenen.
Für jedes Problem gibt es zwei Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon MäckIntaier » Fr 12. Okt 2018, 14:49

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 15:25)

Wir hatten die letzten Jahre schon an anderer Stelle im Forum massenhaft und ausgiebige Diskussionen dazu.


Es findet sich hierzu wenig, außer den Diskussionen darüber, ob man das nun diskutieren müsse oder warum. Inhaltlich, wie auch hier, sieht es eher dürftig aus. Dabei müsste jedem, dem das Fach Geisteswissenschaften etwas bedeutet, daran gelegen sein, die beschriebenen Zustände zu kritisieren:

https://www.tagesanzeiger.ch/Dildos-Hundesex-Mein-Kampf-Journale-fallen-auf-Fake-Studien-rein/story/25949132

Daraus:

Das Trio schrieb ein Kapitel aus Adolf Hitlers «Mein Kampf» um und schickte es der feministischen Zeitschrift für Sozialarbeit «Affilia». «Unser Kampf ist mein Kampf. Solidaritätsfeminismus als intersektionale Antwort auf den neoliberalen Choice-Feminismus» wurde im August zur Publikation akzeptiert.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Fliege » Fr 12. Okt 2018, 15:02

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 15:25)
Wir hatten die letzten Jahre schon an anderer Stelle im Forum massenhaft und ausgiebige Diskussionen dazu.

Danke für deinen Hinweis. Magst du diese Diskussionen in ein paar Sätzen und mit einigen Zitaten aus den Diskussionen zusammenfassen?
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 15:13

MäckIntaier hat geschrieben:(12 Oct 2018, 15:49)

Es findet sich hierzu wenig, außer den Diskussionen darüber, ob man das nun diskutieren müsse oder warum. Inhaltlich, wie auch hier, sieht es eher dürftig aus. Dabei müsste jedem, dem das Fach Geisteswissenschaften etwas bedeutet, daran gelegen sein, die beschriebenen Zustände zu kritisieren:

https://www.tagesanzeiger.ch/Dildos-Hundesex-Mein-Kampf-Journale-fallen-auf-Fake-Studien-rein/story/25949132

Daraus:


Geisteswissenschaften sind kein Fach, sondern der Überbegriff für eine Vielzahl von Einzelwissenschaften. Und was dieser gefakte Hunde-Sex-Test nun wirklich soll, keine Ahnung. Das sind alles solche extremen Randgebiete. Sorry, geht nicht gegen Sie, aber wen interessiert das? Warum muss man sich überhaupt damit beschäftigen? Ich finde einfach, dass in der Geschlechterfrage relativ bedeutsam ist, immer beide Seiten zu beleuchten: Die biologische und die soziale. Und ich sehe nicht, dass die zurecht kritisierte Theorie der Anfangsjahre der Genderforschung vom "Geschlecht als ausschließlich sozialem Konstrukt", das die Biologie völlig außen vor lässt, heute noch Bestand hätte. Das wird immer unterstellt. Aber seriöse Wissenschaftler betrachten natürlich immer beide Seiten. Ich finde übrigens die scheinbare Alternative, alles ausschließlich evolutionär und biologisch zu erklären, ebenfalls sehr einseitig und dem Forschungsgegenstand Gender absolut nicht angemessen.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon unity in diversity » Fr 12. Okt 2018, 15:18

Selina hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:13)

Geisteswissenschaften sind kein Fach, sondern der Überbegriff für eine Vielzahl von Einzelwissenschaften. Und was dieser gefakte Hunde-Sex-Test nun wirklich soll, keine Ahnung. Das sind alles solche extremen Randgebiete. Sorry, geht nicht gegen Sie, aber wen interessiert das? Warum muss man sich überhaupt damit beschäftigen? Ich finde einfach, dass in der Geschlechterfrage relativ bedeutsam ist, immer beide Seiten zu beleuchten: Die biologische und die soziale. Und ich sehe nicht, dass die zurecht kritisierte Theorie der Anfangsjahre der Genderforschung vom "Geschlecht als ausschließlich sozialem Konstrukt", das die Biologie völlig außen vor lässt, heute noch Bestand hätte. Das wird immer unterstellt. Aber seriöse Wissenschaftler betrachten natürlich immer beide Seiten. Ich finde übrigens die scheinbare Alternative, alles ausschließlich evolutionär und biologisch zu erklären, ebenfalls sehr einseitig und dem Forschungsgegenstand Gender absolut nicht angemessen.

Wer vom harten Kern des Politikgeschäfts ablenken will, ist bei den Genderfaschisten willkommen.
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Re: Neue "Sokal"-Affäre – Genderologen und Pseudo-Feministen aufs Kreuz gelegt

Beitragvon Selina » Fr 12. Okt 2018, 15:18

Fliege hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:02)

Danke für deinen Hinweis. Magst du diese Diskussionen in ein paar Sätzen und mit einigen Zitaten aus den Diskussionen zusammenfassen?


Hmm, das ist schon ein mächtig großer Themenkomplex gewesen und eine zum Teil mit recht harten Bandagen geführte Diskussion. Nicht uninteressant, aber halt sehr kontrovers. Ich könnte höchstens mal schauen, ob ich den betreffenden Thread hier noch finde, den ich dann hier als Link reinstellen könnte.
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz

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